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Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-05-28 · 22 (28.5.1930) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
22 (28.5.1930)
Date
1930-05-28
Page
– (sequence 1)
Language
German
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HMchOeraleZeituW Organ der Vereinigung für das liberale Judentum e.V. Serautw ortl. Reda kkeur: Btutto Doydo. Die Vereinigung für das liberale Judentum übernimmt nur lür diejenigen Aufsähe» die ausdrücklich als in ihrem Hamen oder ln ihrem Aufträge versaht gekennzeichnet find» die Verantwortung. Alle anderen Artikel. Aeuherungen und Vorchlüge erscheinen unter der Verantwortung der Redaktion. Die „Jüdisch-liberale Zeitung" erscheint jeden Mittwoch. Redaktion und Geschäftsstelle: Berlin SM 11, Hallesche §tr. 1 Fernruf: Bergmann 3358. 3359 Postscheckkonto: Berlin JIDJ 7, 137069 (Vereinigung für das liberale Judentum) Nachdruck sämtlicher Original-Beitrüge nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion gestattet. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/«jährlich Hl. 3.— Einzelnummer 0.25. Bei freier Zusendung i. Inland &30 > Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis im Mitglledsbeltrage enthalten. Anzeigenpreise: Die 12 gespalt. Ronpareiüezetle Ott1 Anzeigentarif durch die Geschäftsstelle. Anzeigeuaanähme bei der Geschäftsstelle u. fämtl. Annoncen-Expedit. Jlv. 22 Berlin. 28. Mai 1930 _ 10. Jahrgang Zehn Jahre Wische Volksparlei Geburtstagsjubiläen haben nicht selten etwas Mißliches. Tie dabei gehaltenen Ansprachen erscheinen in ihrer Ueberschwänglichteit und Einseitigkeit oft als verfrühte Nekrologe. Und wenn dann aus dem Höhepunkt des Festes der Jubilar selbst das Wort ergreift, so wird die Diskrepanz zwischen Theorie und Wirklichkeit mitunter recht schnell offenbar. Freilich: oft findet man den Jubilar in solcher Stunde auch zu besonderer Offenherzigkeit geneigt, und Charakterzüge, dre sonst gern verborgen wurden, enthüllen sich plötzlich dem Festteilnehmer. Tie Jüdische Voltspartei feiert ihren 10. Geburtstag. Eine Nummer oes zionistischen Organs ist im wesentlichen mit Geburtstagsreden der Führer gefüllt. Bescheidenheit ist nicht eben die Stärke dieser Reden; und von der Weisheit des Satzes, daß sicherst in der Beschränkung der Meister zeige, ist man recht weit entfernt. Was im jüdischen Leben der letzten Jahre geschah, wird selbstverständlich nur als Verdienst der Jüdischen Volkspartei gepriesen, und ihr Vorsitzender, Rechtsanwalt Klee, versteigt sich zur Charakterisierung der Berliner Jüdischen Gemeinde vor dem Beginn seiner eigenen ruhmreichen Tätigkeit zu dem Satz: „Was wir vorsänden, war Schwäche, Apathie, im .besten Falle — Verwaltung." Dieser Satz ist gewiß nicht charakteristisch für das, was die Liberalen in der Berliner Gemeinde geleistet haben, sondern nur für den, der ihn prägte. Haben die Liberalen nicht die Gotteshäuser und sozialen Anstalten errichtet, haben sie nicht den Bau der Jüdischen Gemeinde in Berlin geschaffen, als eme Jüdische Volkspartei und der Zionismus noch m'cht erfunden waren? Alles nur Schwäche, Apathie, im besten Falle — Verwaltung? Doch übersehen wir die Unbescheidenheit, die vielleicht als gewollter Auftakt zu den am 30. November dieses Jahres stattstndenden Wahlen noch, begreiflich ist. Gehen wir zum Grundsätzlichen. An der Spitze des Blattes steht der bereits erwähnte Ausruf des Vorsitzenden der Jüdischen Volkspartei, der hier im vollen Wortlaut wiedergegeben werden soll: Freu nde! Vor 10 Jahren schicktet Ihr uns zum ersten Male als die Exponenten Eures nationalen Willens in die Jüdische Gemeinde von Berlin. Was wir vorsänden, war Schwäche, Apathie, im besten Falle — Verwaltung. Aber das nationale Patho s bewährte, wie überall, auch hier seine gestaltende, seine schöpferische Kraft. Unsere Bewegung wuchs, heut^ haben wir mit den bestimmenden Einfluß. Aus der Unansehnlichkeit, in die sie sich selbst hineinbegeben hatte, wurde die Gemeinde Berlin wieder zum bedeutsamen Faktor im jüdischen Leben der Galuth. Sie nimmt wieder teil an jüdischer Freude und an jüdischem Leid auf der Welt, es wächst ihre Verbundenheit mit E r e z - I s r a e l. Freunde! Heute ist es mehr denn je Pflicht Jedes von Euch, sich als verantwortlicher Träger jüdischer Botks- Politik in der Diaspora zu fühlen. Ein st artes Werteschaftendes Galuth-Judentum ist die beste Gewähr für die Ueberwindung jedes Hemmnisses, das unserem Ausbauwerl drohen kann. Nicht als Feiernde ausruhen wollen wir nach diesen 10 Jahren, sondern die Kräfte rüsten znm letzten, endgültigen Kampf um die Gemeinden , und damit um die Seele des deutschen Judentums. Der kommende Winter bringt die neue entscheidende Chance. Wird es einen unter uns geben, der bei Seite stehen wird, wenn wir daran gehen, den alten H erzl-Traum von der Eroberung der Gem eind est ub en znr Wirklichkeit zu machen? (Sperrungen von uns. Die Red. der I. l. Z.) In ähnlichen nationalen Phrasen schwelgen auch die anderen Festartitler. T>er Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde spricht vom „jüdischen Volk von Berlin", die Redaktion redet von der notwendigen „Stärkung des jüdischen Volkstums auch, in seinen gegenwärtigen (!) Wohnsitzen" und besonders hübsch ist es, wenn ein höherer preußischerBeamter in seinem zionistischen Nebenberuf über „das jüdische Volk aus ringsherum um Erez-Jsrael" spricht. Klar und eindeutig heißt es in seiner „Botschaft": „Nur am dem Unterbau gesunder und gutverwalteter Gemeinden baut sich eine Landsmannschaft und auf dieser wiederum das Mische Volk von heute und damit jede Politik auf, die ihm Helsen und die es fördern w-iU." Und schließlich konstatiert Tr. Oskar Wolfsberg: „Durch diese Arbeit der Volkspartei ist denjenigen von uns, denen die Rückkehr nach! Erez-Jsrael noch nicht besch jeden war, die Eingliederung in die Diaspora ein wenig erleichtert worden." Gegen derartige Anschauungen, mit denen uns nichts, w ohl gemerkt nichts, gemein ist, zu polemisieren, ist natürlich zwecklos. Hoffen wir, daß recht bald das Sehnen jener Elemente nach Palästina gestillt werden kann, und daß dann rhr „gegenwärtiger Wohnsitz" mit ihrer wahren Heimat identisch sein wird. Heute können wir nur feststellen, daß i l, r e Heimat nicht unsere Heimat ist. daß wir zu einerandern Nation gehören als jene, daß Judentum uns nicht das gleiche bedeutet wie ihnen. Deshalb ist cs unstrittig, daß ärn 30. November bei den Wahlen das Schicksal der Berliner Jüdischen Gemeinde entschieden wird. Tr eisig Jahre Zionismus haben dazu geführt, die einst friedliche Palästina-Siedlung zu einem politischen Wahnsinn um« zu ge st alten. Und durch« die liebenswürdige Mitarbeit einiger NÄizionisten bezahlt nun die erweiterte Jewish Agency die Zeche, die die Zionisten gemacht haben. Wir Höften, daß, die Wähler der Berliner Jüdischen Gemeinde am 30. November den hiesigen zionistischen Bestrebungen ein entschiedenes Nein entgegensetzen werden. Geschieht das nicht, so wird sehr bald die Berliner Jüdische Gemeinde zu einem Trümmerfeld zionistischer Politiker geworden sein. In der Jüdischen Rundschau wird mit Recht ständig von der „neuen Mehrheit, geführt von der Volkspartei", gesprochen. Tarnst wird zutreffend illustriert, in welche Rolle sich die nichtzionistischen Koalitionsgenossen der Volkspartei begeben haben. Doch das ist deren Sache. Unsere Pflicht aber Tie letzte Repräfentantenversammlung hat Beschlüsse gefaßt, die für die Zukunft der Kölner Synagogengemeinde von weittragender Bedeutung sein werden. Nach langwierigen Vorverhandlungen im Vorstand, in Kommissionen, in interfraktionellen Besprechungen und im Plenum der Repräsentanz wurde einer tief einschneidenden Satzungsänderung zugestimmt, deren Ergebnis es ist, daß hinfort die kultischen Angelegenheiten der beiden Synagogen von eigenen Kommissionen betreut werden; daß ferner die Bildung selbständiger „Kultusvereine" innerhalb der Großgemeinde statthaft sein wird. Dieser Beschluß beendet einen Zustand, der nachgerade unerträglich geworden war, weil er die Einführung auch der geringfügigsten gottesdienstlichen Aenderung abhängig machte von der Zustimmung derjenigen Männer,' die sie aus ihrer religiösen Haltung heraus ablehnten. Man erinnere sich nur, um ein Beispiel zu nennen, an den heftigen Streit um die Frage, ob das Jekum purkon wegfallen, und ob die Haftara in deutscher Sprache gesagt werden dürfe. Tie Konservativen boten damals das ganze halachische Arsenal auf, um Herren der Situation zu bleiben; sie führten Gutachten ins Feld, geschöpft aus Codices, die dem Liberalismus völlig gleichgültig sind, wenn es sich um kultische Tinge handelt. Derartige Kämpfe sind von jetzt ab endgültig unmöglich gemacht. Es wird keine Richtung mehr der andern hineinreden, wenn besondere Wünsche bezüglich der Ausgestaltung des Gottesdienstes in einer der beiden Hauptsynagogen vorliegen. Eine Konzession allerdings haben die Liberalen zugestehen müssen: ein „Sonntagsgottesdienst" wird in der Roonstraße nicht eingesührt werden dürfen, und ebensowenig ein „Resormgebetbuch". Rein parteipolitisch betrachtet könnte man der Auffassung sein, es hätten diese Zugeständnisse nicht gemacht werden dürfen, weil sie die liberale Richtung ein für allemal sestlegten. Aber einmal trifft das gar nicht zu, weil ja Beschlüsse nicht für ewige Zeiten gefaßt werden; auf der anderen Seite wurde nichts zugestanden, was die Mehrzahl der wirklichen Synagogenbesucher von heute nicht billigte; denn es besteht in der Roousckkaße zur Zeit nicht der Wunsch nach einem Sonutagsgottesdienst, und auch nicht nach dem Resormgebetbuch. Man hat sich in der Repräsentanz eifrig über die Frage unterhalten, ob denn das Ei n h ei t s g eb e tb uch, das' der liberale Kultusausschuß des Preußischen Landesverbandes herausgegeben hat, zu den zu verbietenden Reformgebetbüchern zu rechnen sei. Herr Nathan Kahn, ein orthodoxes Mitglied der Volkspartei, zog alle Register seiner Beredsamkeit, um zu erreichen, daß man das Werk auf den Index setze. Er rechnete offenbar allzusehr mit der Unwissenheit des Kollegiums und deklarierte kurzerhand den Mann als den Hauptredaktor des Gebetbuchs, der wenige Tage vorher zum zweiten Male in der „Gemeinschaft" einen Vortrag gehalten hatte und über den die konservativen Kreise Kölns am liebsten den großen Bann verhängen würden: Rabbiner Tr. Gottschalk aus Frankfurt a. M. Es war der weit besser beschlagene und allen religiös feindlichen Brüdern weit überlegene liberale Tr. Frank, der Herrn Kahn sogleich stellte und ihm nachwies, daß er das Vorwort zum Gebetbuch schlecht studiert habe, und daß der von ihm als Gegner des Liberalismus zitierte Professor Elbogen zu den Schöpfern des Einheitsgebetbuches gehöre. Kurz und gut, es half keine Lamento, die Repräsentanz einigte ist es, einmal daraus hinzuweiscn, welche Kosten btcfe neue Mehrheit den Berliner Juden ausbürdet. Erst dann ist ja möglich. die Frage zu entscheiden, ob diese Mehrkosten im angemessenen Verhältnis zu etwaigen Leitungen stehen. Seit 102t! regiert die neue Mehrheit. Seit damals, a so in nur vier Jahren, ist der Steuerbedarj der Berliner Jüdischen Gemeinde um über 40»o von 4,8 Millionen ans 7 Millionen geslregen, der Etat um über 40°'o von 8,3 auf 11,7 Millionen angeschwöllen. Tie Kosten für die Verwaltung wurden 1926 mit 780009 Rin. ansgewiescn, 1930 betragen sie 1777 000 Rm. Und wo ist die Ursache dieser Steigerungen zu sticken? Wesentlich darin, daß die neue Mehrheit den Auigabentreis einer Religionsgemeinde gesprengt Hai und sich Dingen widmet, die Stadt oder Staat zu erfüllen verpflichtet und geneigt sind, daß sie Ausgaben zu erfüllen sucht, für die die Berliner Jüdische Gemeinde völlig unzuständig ist. Tie Schäftung eines „jüdischen Milieus", eines „jüdischen 'Zentrums in Berlin" und der Weg zur Verwirklichung ähnlicher Phrasen kosten natürlich Geld. Wenn das zionistische Vorhaben, nun auch nock mit dem Kapital der jüdischen Steuerzahler jüdische Fabriken zu gründen, nicht endgültig in der Versenkung verschwunden sein sollte, so «dürsten die zionistischen Politiker das Schiß der Berliner Jüdischen Gemeinde bald dem gleichen Bankrott zugesteuert haben wie in der weiten Welt ihr Palästinaschift. Bruno Woyda. sich dahin, daß das Einheitsgebetbuch nicht unter den Begriff „Reformgebetbuch" fälle. Bemerkenswert war die Haltung der Konservativen und der nichtorthodoxen Volksparteiler. Tie Herren Dr. Klein und Tr. L iss au er (konservative Vorstandsmitglieder) wandten sich scharf gegen die Ausführungen des Herrn Kahn. Sie erinnerten ihn daran, daß gerade er es gewesen sei, der die Kultustrennung empfohlen habe und haß er nunmehr die Geister nicht loswerden könne, die er gerufen. Politische Ehrlichkeit gebiete es den Konservativen, den Kultuskommissionen völlige Autonomie zuzubilligen. Herr Tr. Bodenheimer (zionistisches Mitglied des Vorstandes) wies sehr deutlich darauf hin, daß Herr Kahn zwar in der volksparteilichen Fraktion sitze, daß er aber nicht zur Volkspartei gehöre und deshalb auch nicht in ihrem Namen sprechen könne. (Man denke in diesem Zusammenhang an die kommenden Wahlen und an die Auswahl der Kandidaten!) Er selbst begrüße die Satzungsänderung, weil in der von seiner Partei erstrebten Volksgemeinde in religiösen Tingen völlige Entfaltungsfreiheit herrschen müsse. Tie Liberalen kargten nicht in der Beifallsbezeugung, nachdem die drei Herren ihre Ausführungen beendet hatten. Recht lebhaft war auch die Aussprache über den § 89 des Gemeindestatutes, der die Bildung von Kultus vereinen vorsieht. Nicht verwunderlich, wenn man die Verhältnisse kennt und weiß, daß die „Gemeinschaft e. V." hier gemeint war. Tie entsprechenden Bestimmungen wurden mit den Stimmen der Liberalen und mit zwei Stimmen der Volkspartei (der Herren Rechtsanwalt Jonas und Prechner) angenommen. Tie Repräsentanz braucht jetzt nur noch einem Vorstandsbeschluß aus Anerkennung der Gemeinschaft als Kultusverein zuzustimmen, dann wird der Weg zur vollen Entfaltung ihrer Kraft und zur Verwirklichung ihrer Ziele freigemacht sein. Tie Mitglieder der Gemeinschaft werden ihre Kultusfieuern nach wie vor an die Synagogengemeinde zahlen. Diese wird einen noch festzusetzenden Prozentsatz (man spricht von 25 Prozent) an die Gemeinschaft zurückzahlen und sich im übrigen nicht um die Ordnung der Angelegenheiten der Gemeinschaft kümmern. Tie Repräsentanz ermächtigte den Vorstand, mit der Gemeinschaft in Vorverhandlungen über den abzuschließenden Vertrag einzutreten. Tie übrigen Paragraphen des Aenderungsentwurfes wurden mit weniger Erregung durchberaten. Nur bei der Aussprache über die Ritualkommission ereiferte man sich über die Frage, ob der liberale Gemeinderabbiner Mitglied sein solle. So selbstverständlich es den Liberalen erschien, sich an der Zusammensetzung der Ritualkommission desinteressiert zu zeigen, so energisch vertrat man die Forderung, es müsse selbstverständlich jeder Gemeinderabbiner ihr zugehören. Auch, der Vorstand beharrte nachdrücklich auf dieser Auffassung, und so wurde am Errde auch der Paragraph im Sinne der Vorlage erledigt. Abschließend sei noch, einer scharfen Auseinandersetzung zwischen den Herren Tr. Frank und Steinitz (Mittelpartei) Erwähnung getan. Tiefer Herr, dem! Herr Tr. Frank erst einmal zum Bewußtsein brachte, daß er er als Nichtliberaler und Nichtkonservativer keinen Sitz haben werde in den beiden Kultuskommissionen, daß er also gewissermaßen in der Lust schwebe, hielt es für angebracht, mit Stentorstimme auf die verwerflichen Bestrebungen der z« Mn marschiert der Fortschritt EtMch getrennte Kultuskommisfionen. — Die „Gemeinschaft" soll als „Kultusverein" anerkannt werden. — Vergeblich« Frontstellung der Orthodorie.

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