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Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-05-07 · 19 (7.5.1930) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
19 (7.5.1930)
Date
1930-05-07
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Iö-MLeraleZMmg Organ der Vereinigung für das liberale Judentum e.V. »rraulw orkl, Redakteur: ^runo W o yd a. ««Vereinigung für das liberale Judentum übernimmt nur fß» diejenigen Aufsätze, die ausdrücklich als in ihrem Kamen «der in ihrem Auftraqe verfaßt gekennzeichnet find, die verautwortung. Alle anderen Artikel, Aeutzerungen und VorichtSge erscheinen unter der Verouklvorwna der Redaktion. Die „Jüdisch-liberale Zeitungerscheint jeden Mittwoch. Redaktion und Geschäftsstelle: Berlin SW 11, tzallesche Str. 1 Fernruf: Bergmann 3353. 3259 Vostjcheckronto: Berlin NW 7, 137 069 (Vereinigung für das liberale Judentum» Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge mir mit vorheriger Genehmigung der Redaktion gestattet. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/«jährlich M. a.— Einzelnummer 0.25. Bei freier Zusendung i. Inland tUO Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis im MtkgliedsbeiKage enthalten. Anzeigenpreise: Die 12 gespalt. Aonpareillezeile <M5 Anzeigentarif durch die Geschäftsstelle. Anzeigeauunahme bei der Geschäftsstelle u. fämtl. Annoncen-Expedit. Nr. 19 Berlin. 7. Mai 1930 19. Jahrgang Von Pros. Tr. Tas Eiuirelm für Humanität, die Hingabe an die Idee der Menschheit wird von Völkischen und Nationalsozialisten gerne als Zeichen der Charakterschwäche ausgegeben. Schon Treitschke, der große Geschichtsschreiber, verspottete die „Humanitäts-Tuselei"; von seinem Standpunkt aus mit Recht. Dieser Standpunkt ist der einer doppelten Moral: einer Moral für den Verkehr im bürgerlichen Leben und einer zweiten, anders gearteten Moral in der Politik. Im bürgerlichen Leben mag ja Nächstenliebe und gegenseitige Hilfe ganz gut sein, in der Politik ist kein anderer Standpunkt erlaubt als der des Egoismu snnd der Macht. Tie Politik nach „humanen" Gesichtspunkten zu führen, das erschien bereits Treitschke als Charakterschwäche. Und so sagen's ihm denn die Fanatiker aller Richtungen heute nach. Tie Erfolge sehen wir: im politischen Leben Völkerverhetzung nach außen, Bombenwerfen im eigenen Land; im religiösen Leben: Friedhofsschändungen, Schändungen der Gotteshäuser. Zuerst müssen wir energisch protestieren gegen die Gleichsetzung von humaner Gesinnung und Charakterschwäche. Letztere beruht immer auf Egoismus, bewußt oder unbewußt; man schont aus Schwäche den Mitmenschen, weil man um sich selbst fürchtet. Eigentlicher Hingabe ist ein schwacher Mensch gar nicht fähig. Tiefe ist aber gerade die eigentliche Substanz und das Wesen der Humanität. Menschenliebe, Hingabe an die Idee der Menschheit setzt Charakterstärke, Willenskraft und Selbstlosigkeit voraus. Im Grunde ist alter Egoismus ein Zeichen von Schwäche: Ueberschätzung und Verhätschelung des eigenen lieben Jchs, das man so unendlich wichtig nimmt. Aber es liegt natürlich bei den Vertretern des politischen Egoismus noch ein zweiter Fehler vor. Man glaubt irrtümlich, daß Menschheitsliebe und Vaterlandsliebe Gegensätze bilden. Tas Gegenteil ist richtig: Liebe zur Heimat, Liebe zum Vaterland und zum eigenen Staat muß in der Menschenliebe wurzeln; die letztere ist die Voraussetzung und der Quell der ersteren. Jeder Staat, jedes Volk stellen nur einen besonderen Weg zur Idee der Menschheit dar. Humanität, Menschheitssehnen sind aber auch die Grundlagen aller echten Religiosität. So wie die echte Vaterlandsliebe nichts mit Chauvinismus und engstirnigem Nationalismus zu tun hat, so ist auch wahrhafte Religiosität weit entfernt von pfäfsischer Unduldsamkeit. In jeder Religion ist die Sehnsucht zu Gott ein Ausdruck der Liebe. Liebe aber ist die Kraft, reicht Schwäche. Tie Völker, wie die Individuen, mögen noch so verschiedene Wege zu Gott gehen; es ist nur ein Gott, es ist nur ein Menschentum, nur ein Geist der Liebe. Erst die gegenseitige Achtung und Liebe der Menschen untereinander gibt dem Leben Wert. So wie es nur einen Allgemeinbegriff vom Dreieck gibt, aber unzählige Möglichkeiten, ihn in verschiedener Form darznstellen (rechtwinklige, spitz- und stumpfwinklige, gleiche und ungleichseitige Dreiecke usw.), so gibt es auch nur einen Begriff der Menschheit, aber unzählige Wege zu seiner Verwirklichung. Ter Begriff der Humanität wendet sich aber nicht lediglich an den Verstand: er umfaßt die Totalität des menschlichen Wesens. Es gibt keine Erscheinung des Lebens in der Kultur, die nicht zuletzt ihren Wert aus dem Gefühl der Menschlichkeit schöpfte. Es ist ganz recht, wenn man gegen die Gefühlspolitik eifert; sofern nämlich die gefühlsmäßige Laune das Handeln bestimmt. Tann freilich kann echte menschliche Gemeinschaft nur dort entstehen, wo der Verstand, das kühle Tenken die Leitung behält und das Ziel des Handelns bestimmt. Mer das Gefühl, der Affekt, muß gleichsam der Motor sein, der das Handeln, den Willen, in Bewegung setzt. Es ist noch nie etwas Großes getan worden ohne Begeisterung. Begeisterung aber entzündet sich im Gefühl an der Idee. Tie Bedeutung und Größe des deutschen Zeitalters der Humanität liegt gerade darin, daß die Kant, Fichte, Schiller, Goethe, Humboldt sich für die Menschheit, für die Idee der Humanität erwärmen und begeistern konnten. Heute preist man es von gewissen Richtungen her als den Gipfel des Deutschtums, wenn der Geist nicht weiter als bis zu den Grenzpfählen sieht; man hält nichts von der Begeisterung für die „abstrakte" Idee der Menschheit. Man hat wieder einmal vergessen, daß — um ein Wort des deutschesten der deutschen Philosophen, G. W. Leibniz, zu gebrauchen — das Ideale der Grund des Realen, das scheinbar Mstrakte Quell des Konkreten ist; ja, es ist sogar das Allgemein-Abstrakte, was die Besonderung erst ermöglicht und erzeugt. Will ich einen Kreis zeichnen, muß ich das allgemeine Konstruktionsgesetz des Kreises kennen; es lehrt mich erst, den besonderen Kreis darzustellen. Nur der religiöse Menschder von Gottesschnsucht erfüllte Mensch, kann die Besonderheit eines religiösen Systems im Leben richtig zur Erscheinung bringen; aber die Gottessehnsucht ist ja gerade das Allgemeine, nur Abstrakte aller Religionen. So kann auch nur der sein Vaterland lieben, der im eigenen Staat und Volk einen Weg zur Menschheit sieht: die Menschenliebe erfüllt auch hier die besondere Erscheinungsform erst mit Wert und Leben. *# W. K t u f e l. Wer so denkt, redet der nicht dem „Völler Brei", der „öden Gleichmacherei" das Wort? Hebt er nicht durch seine Worte die Liebe zur Religion der Väter und zum Staat und Vaterland auf? Wäre nicht seine rechte Konsequenz die „Einheits-Religion" und das Verschwinden aller Völker und Staaten in einer umgegtiederten Völkermasse? So freilich« sehen es die Gegner des Humanitäts-Ideals. Wir aber verwahren uns aufs energischste gegen diesen Wahn. Schuster und Schneider sind beide Handwerker; folgt daraus, daß der Schuster ein Schneider ist. oder umgekehrt? Deutsche, Franzosen, Engländer usw. sind alle Menschen, alle bestimmt, die regnen menschlichen Güter der Humanität zur Erscheinung zu bringen; aber jeder auf seine Art, jeder auf seinem Weg. Bleiben sie nur aus dem Pfade der Menschlichkeit, so kann die Verschiedenheit nicht zum Widerspruch und zur Feindschaft führen. Ter Jude, der Christ, der Mohammedaner -- sie sind alle Kinder Gottes, alle erfüllt von dem einen Grundgesühl aller Religion; aber jeder dient Gott auf seine Art. Wenn das Wesen jeder Religion in der Liebe besteht; wenn echte Humanität auch echte Religiosität zur Folge hat — so ist nicht einzusehen, warum sich die Konfessionen und Religionen bekriegen und befeinden müssen. Humanität ist das Wort, das alles Edle, Große und Schöne des Lebens zusammenfaßt; erziehen wir die Jugend zur Humanität, wenn wir wollen, daß Haß. Feindschaft und Verfolgung aufhören und an ihre Stelle eine Einheit in aller Mannigfaltigkeit des Lebens entstehen soll. Kulturreligion? Von Rabbiner Dr. Gottschalk, Frankfurt a. M. Aus Amerika kommt Die Nachricht, daß der dortige deutsche Botschafter die deutsche Regierung von dem üblen Eindruck unterrichtet habe, den Friedhofsschändungen und Schacht Verbote in Deutschland auf amerikanische Kreise machten. Diese Mitteilung ist vom Außenminister an den Innenminister weitergegeben und von diesem alten Ländern zugeleitet worden. Vom deutschen und vor allem vom liberalen Standpunkt aus drängen sich hierbei - wir meinen jetzt nur die zweite Beschwerde -- mancherlei Gedanken auf. Ist es wirklich taktvoll, dem eigenen Laude von einem fremden eine Zurechtweisung erteilen zu lassen? Ist Deutschland schon so ohnmächtig und so ganz und gar vom Antisemitismus durchseucht, daß es jeder Mahnung aus dem eigenen Lager unzugänglich ist und Recht vom Unrecht nicht mehr unterscheiden kann? Ist denn das Forum der Reichsverfassung gegenüber Sondergelüsten von Ländern schon betreten worden? Ist es nicht also auch ganz unklug, so vorzngehen? Muß das nicht die Gegner nur bestärken und ihnen einen Vorwand liefern, die Heimattreue jüdischer Kreise zu verdächtigen? Aber gewichtiger vielleicht noch sind die übercüreliqiösen Bedenken. Sre richten sich nicht gegen die Einmischung Amerikas, ober dagegen, daß diese Schächtangelegenheit immer wieder so ganz einseitig und ohne eigentlichen Widerspruch als eine Angelegenheit hingestellt wird, die für das ganze Judentum und nicht bloß sür einen Teil eine Angelegenheit von wesentlicher Bedeutung sei. Wohlgemerit, gegen das Unrecht, das diesem Teil zngesügt würde, erhebt selbstverständlich jeder Liberale Einspruch. Aber gerade der Hinweis daraus gibt auch das Recht und legt die Notwendigkeit auf. den religiösen Abstand zu betonen, der hier vorliegt. Ein Judentum, das Kultur- und Weltreligion sein möchte, das sich die Religion des reinen Geistes nennt, der reinen Vernunft, seine Urkraft der Religiosität, seine klassische Ethik mit Recht und Stolz immer wieder einer Menschheit verkündet und als Beispiel vorhält, kann unmöglich und immer wieder und in einem Atemzug förmlich mit allem andern der Menschheit von Schlacht und Schacht- und Speisegesehen erzählen, die doch letzten Endes nur die letzten Ausläufer von Tieropsern sind. Selbstverständlich ist es eine Verleumdung, daß es sich um Tierquälerei dabei handelt, selbstverständlich i't auch zuzugeben, daß diese Tinge durch gewisse Vorschriften, die für Schächter und Schichtung gelten und durch die Zielsetzung der Heiligkeit in eine geweihte religiöse Sphäre gerückt wurden. Aber das kann unmöglich hindern auszusprechen, daß ein nicht geringer Teil der liberalen Juden sür diesen Typus der Religiösität kein Verständnis hat und haben will, daß er das „Jüdische" nicht gerade darin ausgeprägt sehen möchte und vor allem nicht so seine Knlturreligion demonstrieren will. Es handelt sich hier letzten Endes um die Stellung zum Pharisäertum überhaupt, dem wir ja diesen Typus der Religion verdanken. Er hat die „40 weniger eine Hauptarbeit" für den Sabbath sestgestellt, er kennt Stellen im Gebet, die man nur „lesen" braucht und die man „andächtig" sprechen muß. er kennt Tefittin und Mesusa, und er kennt das SchWiteu und alle Gpeisegesetze. Gewiß, er kennt auch anderes. Und gerade die letzten Jahre und die Arbeiten Herfords vor allem haben die Seelentieft dieser Pharisäer eindringlich ausgezeigt. Aber je mehr das geschah und je lauter davon mit Recht — geredet wird, desto deutlicher wird doch gerade dem Liberalen, daß er diesen Typus des Nebeneinander von reinster Sittlichkeit und peinlichster Formenstrenge. die vor dem Kleinsten nicht Hall macht, die nur eine Ebene der Frömmigkeit kennt, nicht erträgt. Der Reformgeist der Pharisäer und ihre liberale Entwicklungstendenz, von der Geiger zuerst sprach, sind denn doch nicht die unsere, und wir hätten, an den Ergebnissen gemessen, gewünscht, daß sie weniger liberal und reformfreudig gewesen wären. Man hat die Pharisäer stets beleidigt und tut es heute nochwenn man sie einseitig nach Jesus oder nach« dem Talmud alle als Heuchler bezeichnet. Man muß ihren Willen zu einem geschlossenen System zu gelangen anerkennen, bewundern und grundsätzlich - dem Liberalen zur Nachahmung Vorhalten. Aber wir müssen doch betonen, daß wir kein Organ für ein System haben und haben wollen, das von göttlichen Geboten, selbst bei äußerlichsten Dingen spricht. Für Diskussionen aus diesem Gebiete, die Tage und Tage der Pharisäer ausgefüllt haben und heute Seiten und Seiten des Talmuds füllen, haben wir keine Zeit und wollen wir keine haben. Wir werden mit solchen Bekenntnissen niemand von seinem jüdischen Wege abbringen, niemand daran hindern, noch heute den Weg des Pharisäismus zu wandeln. Welches Recht frätten wir auch dazu, wenn es in Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und tiefster lleberzeugung geschieht. Aber auch wir haben das Recht, diesen Typus Jude entschieden abzulehnen und so laut und so selbstverständliche wie von der Welt Rücksicht aus Schächtgesetze verlangt werden ihr von den jüdischen Dingen zu reden, die und denn doch wesentlicher sind und die Kulturfähigreit des Judentums an tieferen Dingen beleuchten: am „Recht tun, Liebe üben und in Demut wandeln" mit Gott und ihr einzugestehen, daß cs nicht nur den einen religiösen Typus bei uns gibt. Nicht um unsertwillen, aber um des Judentums willen. Schallplatten im Tempel Ein Neues. Und von der „Reform" geschaffen. Grund genug, um Widerspruch zu wecken. Wer jede Entwicklung ablehnt, wird auch die Schallplatte verwerfen, wie er sür den Sabbatgottesdienst die Verwendung jeglichen Instruments, wie er die Orgel verwirft. Wer aber Musikmachen nicht als Arbeit, sondern als eine Kunstleistung ansieht, und wer in Erinnerung an die alte Tempelmusik den Glanz des zerstörten Heiligtums in der Musik neu erstehen lassen will, der wird für die Ablehnung der Schallplatte keine religiösen Gründe anführen dürfen. Unerörtert in diesem Zusammenhang mag zunächst auch die soziale Frage bleiben, die sich daraus ergibt, daß da oder dort auf die Bildung oder Aufrechterhaltung von Sängerchören verzichtet wird. Wird ja doch erfahrungsgemäß eine Entwicklung nicht aufgehalten von Erwägungen dieser Art, wenn die Zeit sür sie reif ist, so sehr man dies im Jntereiffe der davon Betroffenen auch bedauern mag. Einzig und allein in Betracht zu ziehen ist die Wirkung auf die Gemeinde. Wer die Erwartung hegt, daß die Schallplatte Einziges und Letztes sein wird, wird unbefriedigt sein, trotzdem sie schon heute einen Grad der Vervollkommnung erreicht hat, daß sie der Ausschaltung der unmittelbar gegebenen Kunst aus Furcht vor dem Vergleich nicht mehr bedarf. Schon heute ist die Illusion in manchen Augenblicken eine fast vollkommene, besonders bei der Wiedergabe vokaler Musik. Die weitere Entwicklung wird die noch bestehenden Schlacken abwerfen, die noch fühlbaren Mängel beseitigen. Freilich die Orgel! An und für sich in gewissem Grade ein mechanisches, starres Instrument, verstärkt diese Schwäche, bei Uebertragung auf die Schallplatte. Die Annahme der Aufnahmeleiter, daß dieses Instrument wegen der UnverrülÄarkeit feines Standpunktes ideal für die Wiedergabe sei, Übersicht die verschiedenartige Beeindruckung durch die größere oder geringere Intensität mancher Klangfarben. Erst wenn die Aufnahmetechnik den Punkt gefunden haben wird, der die ideale Vereinigung aller Töne darstellk, der einen harmonischen Zusammenklang bringt, wird die Orgel das gegebene Begleitinstrument sein. Zwar bringen die neuerdings beliebten Fernaufnahmen, wenn auch noch keine ganz ideale Lösung, so doch eine wesentliche akustische Verbesserung. Aber warum die Orgel und nicht ein Orchester? Weil sie bisher Kultinstrument gewesen ist und weil sür die einzelnen Kirchen oder Synagogen die Beschaffung eines Orchesters unwirtschaftlich war? Oder ist die Orgel kraft ihrer Eigenschaften das besondere Kulnnstrument? Wenn die wirtschaftlichen Gründe in Wegfall kommen, für die Synagoge bestimmt nicht, besonders dann nicht, wenn sie, wie bisweilen jetzt auf der Platte, aufdringlich wirkt und die Verwendung eines kräftigen Pedals verursacht, daß einzelne Grundstimmen noch sekundenlang in der Luft schwingen, wenn die Harmonie längst weitergeschritten ist. (Oder liegt alles nur am Spieler, an der Behandlung des Instruments?)

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