Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 44 (30.10.1929)
- Date
- 1929-10-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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IiMHDemleZellma Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. V. »tpWttfai durch Mt Geschäftsstelle '/.jährlich HL 2J0 •UjrimmmtT OJQ. Bri freiet Zusendung l Inland 0JS Jftr Me MtgKeder der Berelniguug ist der Vezugsprel, lm Mttgliedsbeitrage enthalten. Berantwortl. Redattear: Bruno woyda. „Züdisch'liberale Zeiraag" erschein« )«6«a Mittwoch, »tdattio« trab Geschäftsstelle: Betttn fVt 11, yallesch« *fc. 1 Aerarvf: Bergmann 3358, 3359 3oftfd)e<ffonfo: Berlin 71TB 7, 137069 i Bereinigung für da» liberale Judentum) Rachdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung ttr Redaktion gestattet. Aurelge,preise: Vit 12gespaltene TlonoaraillerMe! Mt Goldmarl. Mt Reklamezeile 100 Goldmarl M Wiederholungen Rabatt. Anzeigenannahme: »Jüdisch-liberale Zeitung" Jaseratenabteilnng: BerÜ« SW II. Hallesche Ltroche 1 (Bergmann: 3356-59). sowie sömtl. Annonceu-LxpedMon. Nr. 44 Berlin. 30. Oktober 1929 9. Jahrgang Grob' Gemeinden Personalverhattnisse, Steuer- und Etatwesen. Von Dr. Ernst Lö „Es mag manchen auf den ersten Blick in Erstaunen oersetzen, daß das staatliche Jahrbuch deutscher Städte einen Abschnitt über Kirchen und Kirchensteuern enthält." Mit diesen Worten leitet der Direttor des Düsseldorfer Statistischen Amte, Tr. Schoppen, seine Bemerkungen zu dem geuannien Thema ein, das im neuesten (23.) Jahrgang jener amtlichen Publikation des Deutschen Städtetages ausführlich behandelt wird. Tie Städte ständen vielfach, in engsten Beziehungen zu den einzelnen Kultusgemeinden, die ihnen Rechte einräumen uird Pflichten auferlegem Und so erschien den Herausgebern und dem Verbände deutscher Städtestatistiter eine Erfassung auch der Kirchen und Religionsgesellschasten wünschenswert oder, richtiger gesprochen, wieder wünschenswert; denn die ersten Bände des genannten Jahrbuches ror mehr als einem Menschenalter — enthielten bereits Kultusstatistikken, im wesentlichen aber nur solche der großen christlichen Bekenntnisse. Tie israelitischen Religionsgemeinschaften haben in dem vorliegenden letzten Bande zum ersten Male gebührende und den Kirchen ebenbürtige Berücksichtigung gefunden. Aus der Fülle des Zahlenmaterials, das mittels für die drei großen Konfessionen einheitlicher Fragebogen mühsam zusammengetragen wurde (wobei aber Unklarheiten, Fehl- oder Falschangaben nicht ganz zu vermeiden waren), kann hier aus Raumgründen selbstverständlich nur das für uns Wichtigste wiedergegeben werden, Tie in dem Statistischen Jahrbuch deutscher Städte*) gemachten Angaben beziehen sich hauptsächlich auf die 'Personalverhaltnisse, die Organisation und die Finanzgebarung der Kirchen und der Synagogengemeindem Früher wurde größeres Gewicht auf die Darstellung des Verhältnisses der Kultuszu den politischen Gemeinden und auf die Statistik der konfessionellen Handlungen (Taufen, Trauungen, Konfirmationen u. dgl. m.) gelegt; daraus hat man jetzt zugunsten der in unserer Zeit mehr im Vordergrund des Interesses stehenden wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen verzichtet. Im ganzen liegen aus 76 Städten mit einer Einwohnerzahl von :')0000 an aufwärts, also Mittel- und Großstädten, Angaben über 96 Synagogengemeindcn mit 130 Rabbinern ror. In: Durchschnitt der er,aßten Städte entfällt auf 3800 Jsrcutiten ein Seelsorgegristlicher, während das Verhältnis bei den Evangelischen 5 200:1 und bei den Katholitm 2100:1 lautet. Sicht man einmal von diesem Durchschnitt bei den Junen ab, so zeigt sich, daß z. B. ,ür Berlin aus jeden Rabbiner mehr als 10000 Angehörige der Synagogengemeiubc tommen, in Kiel dagegen nur 600. In den größeren Großstädten (mit mehr als 200000 Einwohnern) kommen au, jede Synagoge 5100, in den kleineren Großstädten (mit üver 100 000 Einwohnern) nur rund 1 100 Gemeindemrlglwoer. Fragen wir, welche deutsche Stadt die meisten Synagogengemcinden hat, so denken wir wahrscheinlich an Berlin oocr Frankfurt. Die Statistik aber weist nach, daß Gladbeck (Wests.) in dieser Hinsicht au der Spitze marschiert: dort gibt es nämlich fünf Synagogengemeinden. Das erklärt sich daraus, daß zu Gladbeck die Untergemeinden Dorsten, Buer, Bottrop und Horst gehören. Dann folgen hinter Köln, Frankfurt und Wiesbaden (die je vier Gemeinden haben) erst Benin und Hamburg (je 2). Zwei Synagogengemeinden geben ferner noch an: Stuttgart, Duisburg, Krefeld, Bonn, Darmstadt. Die Zahl der Seelsorgebezirke entspricht im allgemeinen der Zahl der Synagogengemeiicken. Hiervon machen eine Ausiiahmc Frankfurt und Elberfeld (je 8 Seelsorgebezirke), Recklinghausen (6), Königsberg (5), Hamburg (4H, Essen, Nürnberg und Sterkrade (je 2). Auch die Anzahl der Synagogen kömmt im allgemeinen der Zahl der Gemeinden gleich. Nur da, wo die Juden besonders stark vertreten oder'in mehrere religiöse Richtungen gespalten sind, gibt es in den einzelnen Städten mehr als ein Gotteshaus, wie in Berlin (14 Synagogen und 30 Betsäle), Hamburg (6 Synagogen und 8 Andachtsstätten), Köln (6), München (2 bzw. 9), Leipzig (1 Gemeinde- und 3 Vereinssynagogen sowie 13 Betsäle), Breslau (2 Gemeinde- und 5 Privatsynagogen), Essen (8 bezw. 7), Düsseldorf (1 bzw. 3), Königsberg (3), Mannheim (2), Altona (1 bzw. 4), Kassel (2h/ Augsburg l2), Krefeld (4), Hamborn (2), Plauen (1 bzw. 2), Zwickau (2 Beisäle), Fürth (2), Beuchen (2). Die meisten — im Kultusdienst (17) und :m Verwaltungsdienst (20) — tätigen Rabbiner zählt Berlin. Die entsprechenden Zahlen lauten für Hamburg 4 bzw. 9, für Frankfurt 9, für Köln 6, für Breslau 4 bzw. 4, für Königsberg 4, für München, Leipzig. Nürnberg, Mannheim und Wiesbaden 3, für Dresden, Essen, Düsseldorf, Hannover, Dortmund, Duisburg!, *) Verlag Friedrich Brandstetter, Leipzig 1928. w e n t h a l, Berlin. Bonn und Darmstadt 2, während der größte Teil der übrigen aujgeführten Gemeinden jeweils nur über einen Rabbiner verfügt, der meist nur den Kultusdienst versieht. Die Gemeinden Bremen, Altona, Elberfeld, Aachen und Liegnitz beschäftigen je einen Rabbiner im Kultus- und je zwei :m Verwaltungsdienst. Neben den Rabbinern unterhalten die Synagogengemeinden noch ein kleines Heer anderer Beamten und Angestellten. Auch in dieser Beziehung ragt Berten zahlenmäßig wieder aus der Menge der anderere Gemeinden heraus; es beschäftigt nämlich 404 hauptamtliche und 190 nebenamtliche Beamte. Breslau hat 81 hauptamtliche und 71 nebenamtliche Beamte angestellt. Frankfurt gibt 63 hauptamtliche, 17 nebenamtliche und 53 „sonstige" Kräfte an, Hamburg 37 hauptamtliche und 34 nebenamtliche (darunter 19 ehrenamtliche), Leipzig 61 hauptamtliche urw 3 nebenamtliche, Köln 25 hauptamtliche sowie je 8 nebenamtliche und sonstige, München 12 hauptamtliche und 21 sonstige, Düsseldorf 6 hauptamtliche, 1 nebenamtlichen und 4 sonstige, Mannheim 18 hauptamtliche und 2 nebenamtliche, 'Altona 14 und Würzburg 11 hauptamtliche. Die Höhe der den Synagogensteuern zugrundeliegenden Sätze und die Art der Aufbringung der notwendigen Mittel sind recht verschieden. Etwa bei der Hälfte der erfaßten Synagogengemeinden bewegen sich die Steuersätze (irohlgcmerkt: rm Jahre 1927!) zwischen 10 und 20 Prozent. So erhoben 10 Prozent die Synagogengemeinden Berlin, Hamburg, Chemnitz, Ludwigshäfen, Bielefeld, Gera, Ostenbach, Potsdam und Kaiserslautern, 12 bzw. 12i/2 Prozent München, Leipzig, Breslau, Stettin, Braunschweig, München-Gladbach, Würzbi:rg und Hildesheim, 13 Prozent Kassel und Aachen, 14 Prozent Düsseldorf und Oberhausen, 15 Prozent Ausburg (12 Prozent Ortskültus- und 3 Prozent Landeskultusumlage), Plauen, Görlitz, Herne und Oldenburg, 16 Prozent Essen, 20 Prozent Königsberg, Elberfeld, Münster und Recklinghausen. Weniger als 10 Prozent erhoben die Gemeinden Karlsruhe (4 Prozent), Pforzheim (5 Prozent), Mannheim (7 Prozent), Ulm (8 Prozent), Remscheid und Fürth (9 Prozent), mehr als 20 Prozent die Gemeinden Harburg (23 Prozent), Trier und Gelsenkirchen (24 Prozent), Koblenz, Licgnitz und Beuchen (25 Prozent), Elbing (27 Prozent), Wcsermünde (30 Prozent) und Kiel (35 Prozent). Nicht in allen Städten besteht (im Jahre 1927) eine einheitliche Synagogensteuerbelastung. In Frankfurt erhebt eine Gemeinde 12s'2 Prozent, eine andere nur 6, zwei weitere bevorzugen die Selbst einschätzung der Gemeindemitglieder. D:e Duisburger erheben 15 bzw. 20 Prozent, zwei Wiesbadener Gern einden 45 bzw. 50 Prozent, die beiden Bonner 26 bzw. 27 Prozent, die Darmstädter Gemeinden 20 bzw. 37y2 Prozent. Im Gladbecker 33e§irt liegen die Verhältnisse so, daß Bottrop 10 Prozent, Horst 15 Prozent, Dorsten 20 Prozent, Buer und Gladbeck 25 Prozent erheben. In Sterkrade (Reg.-Bez. Düsseldorf) kennt man (1927) überhaupt keine Synagogenfltuer (!). Leider haben verschiedene Synagogengemeinden, darunter bedeutende wie Köln, Dresden, Hannover, Nürnberg, Stuttgart und Dortmund keine Angaben über die von ihnen angewandten Steuersätze gemacht. Das beeinträchtigt — für unseren Zweck — die Möglichkeit interlokaler Vergleiche. In der Regel wird die Synagogensteucr als Zuschlag zur Reichseinkommensteuer erhoben. Einige Gemeinden, in besonderem Maße süddeutsche, weichen hiervon ab. In Berlin läßt eine Gemeinde (1927) freiwillige Besteuerung nach Selbsteinschätzung zu, in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe kann auch das Grund- und Betriebsvermögen zugrnndegelegt werden. Die Synagogengemeinde Halle besteuert nicht nach der Einkommensteuer, sondern nach dem gesamten Einkommen. Ulm kennt als „anderen" Besleuerungsmaßstab die Kataster- und Vernrögenssteuer. In den bayerischen Synagogengemeinden München, Augsburg, Würzburg, Ludwigshafen und Kaiserslautern — über andere liegen keine Angaben vor — wird die Synagogensteuer entweder nach der Reichseinkommenstener oder nach der Reichskörperschaftssteuer, der Reichsvermögenssteuer, der bayerischen Grund-, Haus- und Gewerbesteuer erhoben. In Bremen, Lübeck und Rostock erfolgt eine Einschätzung der Gemeindemitglieder durch den israelitischen Stenerausschuß bzw. durch den Gemeindevorstand der Synagogengemeinde. Schließlichbedarf der Etat der verschiedenen Gemeinden noch einiger Worte. Die im folgenden aufgesührten Zahlen sind die Sollzistern der Haushaltspläne der erfaßten Svnagogengemeinden für das Jahr 1926. Hinter Berlin, das ein Soll von 8,773 Millionen Reichsmark' ausweist, folgen in großem Abstand Frankfurt mit 1,935 und Breslau mit 1,131 Millionen Reichsmark. Die Hamburger Gemeinden veranschlagen 834000 Reichsmark' (davon 9000 Reichsmark die Portugiesisch-jüdische Gemeinde), Nürnberg 669 000, Leipzig 650 000, München 505 000, Dresden 270000, Mannheim 250 000, Würzburg 248 000, Düsseldorf 158000, Köln 131000 Reichsmark. Weniger als 20000 Reichsmark veranschlagen Kaiserslautern (19 000 RM.), Recklinghausen (18000 RM.), Herne (15 000 RM.), Oberhansen und Harburg ste 13 000 RM.), Rostock. Wesermünde und Oldenburg (je 12 000 RM'.), Brandenburg (11000 RM.), Gera (10 000 RM.), Remscheid, das zu Elberfeld gehört und an dm Feiertagen Gottesdienst in einem gemieteten Saal abhält. (2 000 RM.). So gibt der Artikel „Kirchen und Kirchensteuern", der in erster Linie den im kommunalen Leben tätigen und an ihm interessierten Personen Aufschluß über die Verhältnisse der Religionsgesellschasten am eigenen Ort und in anderen Städten erteilen will, auch den deutschen Juden, die an der Organisation unserer Synagogengemeinden Anteil nehmm, manchen wertvollen Fingerzeig. Die Religion des Lebens Von Rabbiner Dr. Joseph Lehmann. Die Tage des Herbstes, so schön sie oft sein können, erwecken in uns stets eirw melancholische Stimmung. Wenn wir durch das raschelnde Laub schreiten und graue Nebelschwaoen die entblätterten Zweige umziehen, wenn wir winterliche Nähe und des Winters Not ahnen, übersatten uns schweinmütige Gedanken — Vergangenheit und Tod, Menschenlos und Menschenschicksal. Wir können und wollen solche Gedanken nicht abwehrm. Wohl fordert das Judentum, daß wir uns der Freude zuwenden und das „Fest! der Freude" ist besonders charakteristisch für die Auffassung des Judentums. Aber das Judentum kennt keine Einseitigkeit, will das ganze Leben umspannen, auch sein Leid und seine Schmerzen, alles, was uns pessimistisch stimmen kann, und doch über allen Pessimismus uns hinwegführen zu einer optimistischen Anschauung des Lebens. Hier liegt eine der tiefsten Unterschiede zwischen dem Judentum und anderen großen Kulturreligionen. Sw sehen in einer grandiosen Einseitigkeit nur die eine Seite des Lebens — die leidvolle Nachtseite. Die Welt erscheint lhnm schlecht; da herrscht das Leid, der Teufel und die Sünde. Die Erde ist ein Tal des Jammers, der Mensch ist sündenbehaftet von Jugend an, ohne die Kraft, sich selbst von dieser Sündenlast zu befreien. So lautet die Lehre des Weisen von Nazareth und seines größten Jüngers, so ähnlich lautet auch die Lehre des Weisen vom Ganges. Das Judentum kündet demgegenüber sein mächtiges: und dennoch! Und dennoch ist die Welt in Weisheit und Güte geschaffen, und dennoch ist das Leben ein Gut und tann zu immer höherem Werte gestaltet werden, und dennoch ist der Mensch Gott ähnlich und hat in sich die Kraft sich immer wieder zum Göttlichen, zum Wahren. Guten und Schönen zu erheben. Und dennochgeht der Weg der Menschheit nicht in Jrrnis uno Wirrnis, sondern tann zur Höhe und Herrlichkeit geführt werden. Welche Anschauung ist im Recht? Da versagen alle Beweise. Jever hat recht und jeder hat unrecht, je nach dem Standpunkt, den man einnimmt. Da mag jeder mit noch so vielen Tatsachen kommen, die Tatsachen an sich beweisen garnichts, auf ihre Auffassung, ihre Beurteilung, ihre Deutung kommt es an, und die hängen allein ab von der inneren Einstellung, von der persönlichen Stimmung. Diese Grundstimmung aber ist fast immer das Produkt eines bestimmten Temperaments und ganz persönlicher Erfahrung und selten nur das Produkt bewußter Erkenntnis und bewußten Wittens. Die alten Griechen hatten für die verschiedenen Temperamente eine treffende Bezeichnung, wenn sie von Eukölie und Dyskolie sprachen. Eukolos ist der Mensch, der allem einen guten Geschmack abgewinnt, Dyskolos aber findet an nichts rechten Geschmack. Ein altes, schlichtes Gedicht zeigt die beiden, Eukolos und Tyskolos, auf der Wanderung. Sie sehen beide ganz dasselbe und doch ist ihr Erleben ganz o-erschieoen. Dyskolos erzählt: „Was wir gesehen? Viel Seltenes nicht. Ach Bäume, Wiesen, Bach und Hain und blauen Himmel und Sonnenschein. Der andere lächelnd dasselbe spricht, doch leuchtenden Blicks mit verklärtem Gesicht: Ei! Bäume, Wiesen, Bach und Hain und blauen Himmel und Sonnenfchein! Zu der Verschiedenheit des Temperaments, dem sich die meisten willenlos hingeben, kommt sann die ganz persönliche Erfahrung, die jeder nur zu geneigt ist, zu verallgemeinern. Der eine, ein Sonnenkind, in goldener Wiege geboren, von zärtlicher Mutterliebe bewacht, hat allen Sonnenschein des Lebens, alle Maiendüfte der Jugend in sich aufnehmen können, hat Herbst und Winter nur als schöne Abwechslung kennengelernt, und auch sie gaben ihm noch liebliche Frucht und stärkende Frische; und der andere, geboren als Sohn einer Magd, verletzt undverkannt vom ersten Bewußtsein an, fühlt sich verraten und verstoßen schon bei der leisesten Berührung. Beide haben ihre Erfahrungen und die Erfahrungen haben sie, nehmen sie gefangen, beeinflußen ihr ^^92422273