Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 23 (5.6.1929)
- Date
- 1929-06-05
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sonntag, den 9. Juni 1929, in Oppeln seine außerordentliche Versammlung ab. Die Tagung wird um 11 Uhr vormittags in den Räumen der Freiheits-Loge in der Hafenstraße (neben der Synagoge) eröffnet werden. Die Tagesordnung umfaßt eine Reihe wichtiger Punkte. Neben den geschäftlichen und Vereinsdingen stehen auf dem Programme Vorträge und Referate. Es sprechen: Leopold (Leobschütz),: „Der Religionsunterricht und die jüdische Familie". — Herr Czollak (Breslau): „Die Tätigkeit eines Bezirkslehrers". — Herr Falckcnstein (Landeshut): „Pflegfchastsbczirke". — Außerdem tverden noch Anträge, die eingelaufen sind, behandelt. — Meldungen zur Tagung wollen an Lehrer Jospe in Oppeln, Nikolaistraße 41, gerichtet werden, so rechtzeitig, daß die Synagogengemeinde die freie Verpflegung für die Teilnehmer sichern kann. — Es wird crtvartet, daß die oberschlesischen Lehrer und Kultusbeamten die günstige Wahl des Tagungsortes durch besonders zahlreichen Besuch anerkennen. Soest. (Persönliche s.) Der erste Vorsteher der Gemeinde, Herr S. Goldschmidt, beging unter lebhafter Teilnahme aller Gemeindeangehörigen die Feier seines 70. Geburtstages durch einen Festgottes-- dienst und.tvurde auch außerdem seitens des Vorstandes, des Repräsentanten-Koltegiums und anderer Mitglieder und Freunde vielfach geehrt. Wolfratshausen. (Wirtschaftliche F r a u e n s ch u l c.) Am 8., 9. und 10. April fand in diesem Jahre in Wolfratshauscn in der Frauenschule die Abschlußprüfung statt. Es nahmen 12 Schülerinnen an ihr teil, die ihre Kenntnisse und Fähigkeiten theoretisch und praktisch zeigen mußten. Das Ergebnis der Prüfung war sehr zufriedenstellend. Am zweiten Tage der Prüfung war Herr Oberregierungsrat Sysfert, Vorstand des Bezirksamts Wolfratshauscn, anwesend. Aus der Bewegung Dortmund. (Ortsgruppe der Liberalen Vereint, g u n g.) Am 29. Mai veranstaltete unsere Ortsgruppe ihren letzten diesjährigen Diskussionsabend. Konrektor M. Andorn leitete denselben ein mit einem Referat über: „Schule und Haus". — An Stelle, des erst später eintresfenden ersten Vorsitzenden crösfnete Konrektor a. D. Em. Goldschmidt die Versammlung, begrüßte die Erschienenen, dankte dem Redner für die Ucbernahme des Referats, Frau Herz für die gesangliche Umrahmung desselben und .Herrn Lehrer Nußbaum für die Begleitung der Sängerin. — Zum ersten Mal sollten die Räume des Gemeindehauses von den Klängen des neuen Flügels erfüllt werden. — Doch der, der sich auf diesen Augenblick so sehr gefreut hatte, dessen Initiative die Gemeinde das herrliche Instrument verdankt, ist nicht mehr. — Ferdinand Jonas, der Greis an Jahren, der Jüngling im Wollen und Schaffen und Streben ist durch den Tod seiner Familie, der Gemeinde und auch unserer Vereinigung allzufrüh entrissen worden. — Eines der eifrigsten Mitglieder, nahm er an allen Bestrebungen derselben regsten Anteil. — Ein aufrechter, gerader Mensch, gab er seiner liberalen Ueberzeuguug den offenen und ehrlichen Ausdruck, trat er für die Ideale des libsarlen Judentums ein und unterstützte er unsere Bewegung tvie und wo er nur konnte. — Sein Hinscheiden bedeutet auch unserer Bewegung einen empfindlichen Verlust. — Die Versammlung ehrte das Andenken des edlen Verblichenen durch Erheben von den Plätzen. In seinem Referat nannte Konrektor Andorn das Haus die Keimzelle allen und besonders des religiösen Lebens. Die persönliche Reife, zu der die Aussaat in der Schule gelegt wird, entwickelt sich erst im Hause. — Hier findet das Kind die Grundlage von Sprache, Glaube und Sitte. — Von der Geburt an lebt das Kind jahrelang! geistig nur von der Familie. — Vätcrglaube und Vätersitte verwurzeln sich stark in seinem Wesen, prägen ihm seine Eigenart auf. Darin ruht die Bedeutung des Hauses, darum muß sich die jüdische Familie ihrer Verantwortung als Träger und Fels des Judentums: bewußt sein — Wer sich gegen die Familie vergeht und gegen die jüdische Einstellung der Familie, vergeht sich gegen sein eigenes Ich, gegen Macht und Fortbestand des Judentums.... Ursprünglich ruhte die Pflicht, die Kinder in der Lehre Gottes zu unterrichten, darum auf der Familie. „Du sollst sie lehren deine Kinder und mit ihnen reden." Diese Pflicht ist heute auf die Schule übergegangen. Das Ziel des Religionsunterrichtes ist, das religiös-sittliche Lebensideal im kindlichen Herzen zu schaffen und zu festigen und dem Kinde die Teilnahme am Leben der jüdischen Gemeinschaft zu ermöglichen. — Er verbreitete sich nun über Einzelheiten der Frage jüdischer Erziehung, betonte die Bedeutung des Hebräischen, daß unsere Jugend befähigt fein imüsse, das Judentum gegenüber dem Christentum ins rechte Licht zu stellen. — Alle Lehren der Schule aber müssen ihre praktische Erfüllung im Hause finden. In der Familie muß das Erlernte sich zur lebendigen Tat gestalten. — Wir brauchen wieder ein Tatjudentum. — Der jüdische Geist der Schule muß sich auswirken und ausleben im Milieu des Hauses. — Doch darf die Form nicht zur Formel tverden, muß Ausdruck innerer Gesinnung sein, Ausdruck eines Geistes lebensvoller, innerlich tief empfundener und erlebten religiösen Kraft und Glaubens. Mit einem besonders tief empfundenen Appell an die Mütter, Hegerin und Pflegerin solchen Geistes in der Familie zu sein, schloß das Referat, das bei der außerordentlich stark besuchten Versammlung großen Beifall auslöste. — Die Diskussion griff die gegebenen Anregungen aus und ergänzte sic nach den verschiedensten Seiten hin, alle aber getragen von dem einen Bewußtsein: der moderne Mensch muß sich verinnerlichen, seine menschlichen Werte steigern und solche Steigerung ist nur durch Verlebendigung der religiösen Idee möglich im Sinne der Richtung, für die das betvußt liberale Judentum sich einsetzt. — Vom gleichen Geist waren sämtliche Abende unserer Vereiiligung getragen, so daß unsere Ortsgruppe mit dem Gefühl innerer Befriedigung auf die geleistete Wiutcrarbcit zurückblicken kann. Vereinsnuchrichlen Reichsblind jüdifchrr Frontfol-aten, Ortsgruppe Berlin. Tie Bezirksgruppen Norden, Osten, Süd, Stadtpark, Zoo und Moabit veranstalten am Donnerstag, den 30. Juni, im Laudcsausstellungspark ein großes Sommcrfest. Konzert, Tanz im Freien, Feuerwerk, Belustigungen aller Art. Eintrittspreis Mk. 0,60, Kinder Mk. 0,25. Berichtigung. Das Gedicht „Tanket dem Etvigcn" von Rabbiner Dr. Gottschalk ist Ps. 118 (nicht Ps. 117). Aus der Jli-Vewegung Verantwort!.: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Zugendvereine Deutschlands Vorsitzender; Dr. Hugo Hosfmann, Frankfurt a. Alain r r Treffahrt. Tagung und Ai-Gründung in Oppeln Tie Jlizujammenkunft am 2. Juni in Oppeln hat alle unsere Erwartungen weit übertroffen. Aus der der „kleinen" ist eine „große" Tagung geworden, die für die fernere Entwicklung der schlesischen Jlibewegung von einschneidender Bedeutung fein wird. Schon am Bahnhof in Oppeln herrschte ein fröhliches Treiben, als sich die Breslauer und Ratiborer Jlimrtgüeder begrüßten. Bald nach der Ankunft in den Räumen der Oppelner Loge wurde die Tagung eröffnet. Vom Jli Ratibor waren 16, vom Jli Breslau 27 Mitglieder erschienen. Auch der Jli Liegnitz hatte einen Vertreter entsandt, desgleichen waren liberale Freunde aus Ohlau und Gleiwitz erschienen. Vollzählig eingefunden hatte sich die jüdische Jügend Oppelns neben vielen Oppelner Freunden und Herrn Rabbiner Tr. Lubasch. Ter stimmungsvolle Logensaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zu Beginn der Tagung sprach Herr Wolfs Tavidsohn, Breslau, ein kurzes Gebet. Danach begrüßte Herr Oberstudienrat Tr. Freund, Oppeln, die auswärtigen Gäste in herzlicher Weise namens des Liberalen Hauptvereins, des C.-V. und der Schwesterntoge in Oppeln, der einstigen Wirkungsstätte so vieler bedeutendster Männer des liberalen Judentums. Mit offenen und klaren Worten zeichnete dann Herr Dr. Freund den Weg und Sinn des jüdisch-religiösen Liberalismus. Er wies hin ans das Ziel aller Jugendbewegung, die mit dem Liberalismus gemein 'habe die Befreiung von der erstarrten Tradition und den Kampf gegen den Materialismus. Wir hätten eine innere Mission zu erfüllen, indem wir für die Reinerhaltung des Lebens Sorge tragen, um damit nach außen vorbildlich zu wirken. Tie Schranken zwischen den Menschen sollten schwinden, die in der Präambel zur Verfassung des liberalen W"eltverbandes in London ausgesprochenen Forderungen verwirklicht werden. Nach Erörterung praktischer Fragen des Liberalismus beschloß Herr Tr. Freund unter stürmischem Beifall seine Ausführungen mit dem Wunsche, daß der Liberalismus den Frauen endlich die völlige Gleichberechtigung in der jüdischen Gemeinde bringen möge, daß Begeisterung geweckt werde für unseren Gott und darum auch der Jlitagung ein doller Erfolg beschicken sein möae. Sodann übermittelten beste Wünsche Tr. Kallmann für Gleiwitz und Alfred Berger für die Liberale Vereinigung. Danach sprach der 1. Vorsitzende des Breslauer Jli, Wolfs Tavidsohn, über „Ausgabe und Wirken der Jlis". Er erörterte eingehend den Sinn der Jliarbeit, der darin bestände, den jungen Menschen zur Religiosität heranzubilden, ihn religiösem Erleben empfänglich zu machen. Ties könne nur gelingen durch gegenseitige Erziehung der Jugend. Ter jugendliche Mensch müsse sein Herz zu dem des anderen sprechen lassen. Das Erlebnis von gestern sollte den Weg von morgen weisen. Sv wird die Zukunft zur Aufgabe. Das Nationaljudentum wüsjen wir ablehneu und unseren Weg zur Verbrüderung der Menschheit, zur Erreichung des messianifchen Zeitalters weiter gehen. Wir müssen uns auch mit dem orthodoxen Judentum ausetnandersetzen. Nur das Bekenntnis hält sich, das mit dem Leben mitgeht. Für uns gibt eA die lebendige Gottesoffenbarung, ein ständiges Werden. Nicht nur Pietät und Romantik sollen uns leiten, sondern auch unser Denken. In der Jugend besteht der Wille zur Religiosität. Dazu i't Hingabe an das Große und Unbedingte notwendig. In einem allgemeinen Ueberblick zeigte der Vortragende die Verwirklichung dieses Wollens in der jüdisch-liberalen Jugend und gab wertvolle Hinweise für die soziale und Friedensarbeit, sowie die praktische Betätigung im Gottesdienst, vor allem der des Mädchens. Diese Ausführungen wurden ergänzt durch Berichte Tr. Hermanns (Ratibor) und Erich Vulkans (Breslau) über die Arbeit des Ratiborer bezw. Breslauer Jlis, aus denen hervorging, welche wertvolle und umfangreiche Arbeit in den Jlis geleistet "wird. Es folgte dann die Anssprache, in deren Verlauf aus Oppeln Tr. Lubasch, Eoa Scheyer, Lewy, Curt Kassel, aus Ratibor Tr. Heimann, Annt Fraenkel, Gert Fröhlich, aus Breslau Wolfs Tavidsohn, Alice Cchn, Erich Vulkan und Franz Meidner das Wort ergriffen. Man erörterte unsere Haltung zum Nationaljudentum, Fragen der praktischen Betätigung der Jugend im Gottesdienst, Beteiligung an sozialer und Friedensarbeit, sprach weiter über die Notwendigkeit einer Organisation, insbesondere der Jlis und über viele praktische und lokale Einzelfragen. Tie stellenweise sehr lebhafte Diskussion, die unter Leitung von Wolfs Tavidsohn stand, hatte zur Folge, daß man sich auch während der Mittagstafel an manchen: Tische nur schwerlich beruhigen konnte. Zu Mittag waren alle Anwesenden Gäste des Liberalen Hauptvereins, des C.-V. und der Schwesternloge in Oppeln, denen auch an dieser' Stelle noch einmal herzlich gedankt sei. Nach Tisch begaben sich alle Teilnehmer zu einer kurzen, eindrucksvollen Nachmittagsandacht in die Oppelner Synagoge. Herr Rabbiner Tr. Lubasch fand im Anschluß an die Vorlesung eines Abschnittes aus Jeremias wunderbare Worte über das Jungsein, die verständnisvoll den Sinn unserer Tagung erfaßten und würdigten. Nach der Andacht zog man gemeinsam nach Winau bei Oppeln (die Oppelner Jugend war vollzählig mit), wo man sich auch durch den ernsetzenden Regen nichj stören ließ und durch Spiel und Plauderei bald die persönliche Fühlungsnahme erreichte. Am Nachmittag wurden auch die persönlichen Bestrebungen fortgesetzt, die zur Gründung eines Oppelner Jlis führten,' der unter Leitung von Eurt Kassel steht und bereits eine größere Anzahl junger Oppelner umfaßt. Tie Rückkehr nach Opveln wurde von allen nur zu sehr bedauert. Mit fröhlichem Gesang zog man heimwärts. In der Oppelner Loge wurde noch eine kurze Schlußsitzung abgehalten, in der zunächst die Bildung eines Arbeitsausschusses der Jlis für Schlesien bekanntgegeben wurde. In ihm sind vorläufig Breslau, Ratibor, Liegnitz, Oppeln, Ohlau-Brieg vertreten. Wolfs Tavidsohnn dankte noch einmal den Oppelner Organisationen für die überaus gastliche Ausnahme wie auch dem Herrn Rabbiner Tr. Lnbasch und Herrn:Oberstudienrat Tr. Freund. Herr Tr. Freund ist es gewesen, der der Oppelner jüdische Jugend zur Teilnahme an der Veranstaltung veranlaßte und in geradezu vorbildlicher wochenlanger Vorarbeit der wertvollen Tagung zur Verwirklichung verholfm hat. Zur Erinnerung an die Tagung wurde Herrn Tr. Freund unter außerordentlichem Beifall die Montesiore-Festschrift überreicht. Wolfs Tavidsohn betonte, daß der Wert dieser überaus schönen Tagung in der persönlichen Fühlungsnahme, dem Sichkennenlernen, liege und auch darin, daß neben dem eigenen Erlebnis der Teilnehmer durch sie in Oppeln ein frischer und lebendiger Wind Einzug gehalten hat. Zum Schluß ergriff noch Alfted Berger, Breslau. das Wort, um tief bewegt allen zu danken, die zum Gelingen der Tagung beigetragen hatten. Auch Tr. Heimann sprach für den Ratiborer Jli seinen Tank aus. Viele neue Freundschaften sind entstanden, so daß es nicht verwunderlich war, wenn allen der Abschied aufrichtig schwer siel Erich Vulkan. Breslau Jüdisch-liberaler Jugcndverein „Abraham Geige r". Unsere Sommertätigkcit wird eifrig fortgeführt. Am 19. Mai wunderten wir von Dittersbach ük>cr das Reimsbachtal nach Charlottenbrunn. Infolge des vorangegangencn Regenwetters beteiligten sich an dieser schönen Wanderung leider nur wenig Mitglieder. Am 22. Mai fand im Kurgarten ein gemütliches Beisammensein statt, in dessen Verlaus bereits eingehend unsere am 2. Juni steigende Oppelnfahrt besprochen wurde. Ter 29. Mai brachte im Rahmen eines weiteren gemütlichen Beisammenseins im Kurgarten ein Referat von Erich Vulkan über „Abwehrarbeit im sächsischen Wahlkamps". In über einstündigen Ausführungen schilderte der Referent die politische Situation in Sachsen und die Maßnahmen, die während dieses ausschlaggebenden Wahlkampfes von jüdischer Seite gegen die maßlose von den Teutschnationalen und Nationalsozialisten betriebene antisemitische Hetze ergriffen wurden. Eindringlich wies der Referent auch darauf hin, daß eine noch viel größere Geschlossenheit im Abwehrkampf die Folge des sächsischen Wahlergebnisses sein muß, wenn nicht alle Maßnahmen mangels finanzieller Mittel im Sande verlaufen sollen. Tas Gesamtbild wurde durch interessante Einzelheiten und Erlebnisse ergänzt, dir der Referent auf Grund seiner persönlichen Teilnahme am Wahlkampf machen konnte. Mit einem Appell an die Anwesenden, auch in Schlesien alle Kräfte gegen die wieder anwachsende antisemitische Welle aufzubieten, fanden die Ausführungen ihr Ende. — In der Jüngeren-Gruppe fand am 23. Mai ein gemeinsamer Nachmittagsspazierg'ang und am 30. Mar ein Vortrag von Martin Schreiber Hauvtgruppe) über „Judentum und Christentum" statt. An dre interessanten und in feiner Weise orientierenden Ausführungen schloß sich noch eine lebhafte Aussprache an. Augenblicklich sind Ivir alle sehr gespannt auf den Verlauf unserer am 2. Junr stattfindenden Treff-Fahrt mit dem Ratiborer Jli in Oppeln, mit der eine kleine Tagung verbunden wird. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß Oppeln für die Jlibewegung in Schlesien von entscheidender Bedeutung sein wird. E. V. Annahme von Bestellungen mf Mc jüdisch-liberale Zeitung M «Kai Postämter», Deutsch!«»-» Dielsraelitisch.Kultusgemeinde München beabsichtigt, zu Beginn des 2. Schulhalbjahres 1929-30 einen weiteren Rellgtonsiehrer für die Volks- und evtl. Mittelschulen anzustellen. Die Besoldung erfolgt nach den Grundsätzen des Verbandes Bayer. Israelitischer Gemeinden. Seminaristisch vorgebildete Lehrer mit Anstellungsprüfung wollen Bewerbungen mit Lebenslauf und Zeugnisabschriften alsbald richten an den Vorstand der Israelit Kuitusgemeinde munehen Herzog Maxstraße 7,1. Gefährtin zwecks Wanderungen sucht Akademiker, 33 J., evtl, spätere Heirat. Angeb. v. Berliner Damen unt. 25. J. u. etwa 1,65 unt. Postlagerk 136, Charlottenbg. 4, erbet. tnaierarttiiaa jeder Art Renovierung von Wohnungen, aescnansiolaion, Fassaden etc. Ronan Gutheim wso.KiimincMrstr.r FerasprefliBr: unzow t2to Kostenanschläge gratis Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen Charlottenburg Eosander Strasse 8 Wilhelm 8157 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. verm. kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lützowstraße 44, Telephon: Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Sckc Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Staatlich genehmigte wirtschaftliche Frauenschule auf dem Lande Wolfratshausen im Isartal / 580 m über dem Meer (Gründung des jüdischen Frauenbundes, Ortsgruppe München)] bildet junge Mädchen ans zu tüchtigen Hausfrauen und schafft die Grundlage mm Wirtschaftsberuf, zum Sozialberuf und zum Lehrberuf Die Schule wird streng rituell geführt. Anmeldungen für das Winterhalbjahr jetzt erbeten. Prospekte durch die Schulleitung. «erlag: Vereinigung für daliberale Judentum e. «., Berlin EW. 46. - «erantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jug. Bruno Woyda, Berlin SW. 29. - Druck: Hermann Wegner & Co., Berlin-Mariendorf.