Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 10 (8.3.1929)
- Date
- 1929-03-08
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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71 3. Kt- IWchMeraleZeilM Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. D. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/«jährlich 7N. 2.50 Einzelnummer 0.20. Bei freier Zusendung i. Inland 0.25 Aür die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis im Mltglieds'beitrage enthalten. Verontwortl. Redakteur: Bruno Woyda. Die „Jüdisch-liberale Zeitung" erscheint jeden Freitag. Redaktion und Geschäftsstelle: Verl»« SW 4S. wilhelmslr. 147 Fernruf: Bergmann 335S, 3359 Postscheckkonto. Berlin MD 7, 137069 (Vereinigung für das liberale Judentum) Flachdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redamon gestattet._ Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Tlonparaillezeile 0.45 Goldmark, die Reklamezeile 3.00 Goldmark, bei Wiederholungen Rabatt. Anzeigenannahme: «Jüdisch - liberale Zeitung" Inseratenabkeilung: Berlin SW 48, Wilhelmstratze 147 (Bergmann: 3358-59), sowie fämtl. Annoncen-Expedition. Nr. 10 Berlin. 8. März 1929 9. Jahrgang Zum 50. Geburtstag Albert Einsteins Am Tonnerstag, den 14. März, wird Albert Einsteins 50. Geburtstag geeiert! „Unsere Lebenslage das sind siebenzig Jahre, und wenn es hoch kommt, achtzig," sang ernst der Psalmist. Er dachte dabei bloß an das rein physische Sem. Denn den Ideen und Gedankengebäuden einiger weniger können die Jahrtausende nichts anhaben! Wie klein ist die Zahl der heute unter uns Lebenden, von denen wir, wie bei Einstein, schon jetzt genau wissen, daß noch jerue, ferne Geschlechter ihre Namen voll Ersurcht nennen, ihre Tenkergebnisse als Merkstein aus dem Wege menschlicher Erkenntnis bewundern werden. Einstein ist eine der bekanntesten und berühmtesten Persönlichkeiten, die heute aus Erden leben, einer der größten Denker und Gelehrten aller Zeiten, der nicht nur oie menschlichen Grundanschauungen über die Weltenmechanik völlig revolutioniert hat, sondern von dessen Auftreten an eine ganz neue Aera der universalmenschlichen Geistesgeschichte datiert. Selbst wenn man ein noch so geschworener Feind aller Superlative ist - - es bleibt diesmal nichts anderes übrig, als schlicht sestzustellen, daß die Wesenheit Einsteins in ihrer geistigen Tragweite sehr viel weiter reicht, als heute überhaupt vermutet werden kann. Sie beschränkt sich durchaus nicht nur aus den Wandel in den physilalischen Kategorien der bisherigen Kosmologie, sondern seine umwälzenden, zum Teil bereits unumstößlich bewiesenen Erkenntnisse dringen in alle Höhen und Tiefen. Erst eine ferne Zukunft wird zeigen, daß alles, wirklich alles Geistige m der Beleuchtung der Anstein'schen Lehren ein ganz neues Gesicht bekommen wird. Ter Einfluß seiner Ergebnisse aus die Philosophie ist bisher gering gewesen,' erst kommende Generationen werden die G e s a m l a u s w i r k u n g seiner Ideen erleben!... Ueber das, was Einstein als bahnbrechender Denker geleistet hat, kann sich jeder leicht unterrichten; es gibt bereits eine unübersehbare Literatur über ihn, und in einem Menschen!- alter bereits wird man eine stattliche Bibliothek bloß aus Einstein-Büchern aufbauen können. In den Zeitungen und Zeitschriften aller fünf Erdteile werden in kommender Woche Emstein-Fest-Artikel erscheinen; alle Kulturvölker werden gratulieren. Dieser Mann hat zum Ruhm und zur Weltgeltung der d e u-t s ch e n Wissenschaft mehr geleistet, als irgend ein anderer seiner Zeitgenossen! - Aber für uns gilt es, den Sinn seiner Sendung noch von einem anderen Gesichtspunkt zu betrachten. Wir alle wissen, daß dieser stille, gütige, vornehme, unendlich bescheidene Mensch auch ein sehr bewußter, überzeugungstreuer Jude ist, der Zeit seines Lebens für alles Jüdische ein tiesinneces, intensivstes Interesse gehabt hat. Der nicht nur Zufällig-Jude oder Auch-Jude, sondern m seinem gesamten Fühlen, Denken, soziologischem Bewußtsein ganz-und-gar-Jude ist! — Bei Einstein sehen wir, daß es so etwas wie einen „Genius des Judentums" gibt. Bon Urzeiten her. Und heute noch. Es ist keine Selbstbeweihräucherung oder Ueüerhebung, wenn wir uns bewußt machen, daß das Judentum zu allen Zeiten der Menschheit Persönlichkeiten schenkte, von denen das Goethe-Wort gilt: „Es kann die Spur von ihren Erdentagen nicht in Aeonen untergehen!" Die geistige Agilität des Judentums, diese Art „Auserwähltheit", hat in den letzten Jahrhunderten nicht nachgelassen. Aber das soll uns allen, uns, der ewig -durchs ch ni'ttlichen jüdischen Gesamtheit ein stets „Nob l e s s e o b l i g e" zurusen, eine unausgesetzte Mahnung: „Jude sein, das verpflichtet!" Wer will es leugnen, daß im und am süoischeu Leben (nicht im Judentum-an-sich!) auch unsäglich viel Häßliches und Widerliches steckt. NM jeder Blick in jüdisches „Gemeinde-Leben" ist erfreulich! Wieötci feige Gleichgültigkeit, ethische Lauheit, kleinliches Partei-Gezänk, wieviel Eitelkeit, die zu allerlei Intrigen führen, findet man bei uns! — — Schon dieser Festtag des größten deusschen Juden zum Beispiel wird von Parteien benutzt, um für ihre S o n d e r i d e e n Propagandr zu machen, um an der allgemeinen Fest-Stimmung ihr Parteisüppchen zu kochen. Anstatt daß eine Ehrung Veranstalter wnd, an der sich die jüdische Gesamtheit beteiligen kann, die allen zu gute kommt! - Tie jüdische Gesamtheit, die nun mit Stolz und mit Glückwünschen am „Geburtstagstisch" ihres weltberühmten Angehörigen steht, kann diesem keine größere Ehre erweisen, als wenn sie dauernd bemüht ist, sich des Großen, das sie einst hervorgebracht hat und Gottlob heute noch hervorbringt, würdig zu erweisen! Als wenn sie schon die Existenz dieses eigenartigen Mannes als eine geistig-sittliche Forderung empfindet! Tr. Ludwig Davidsohn-Berlin. Zarathustra, der „Gottlose" Bon Rabbiner Tr. Gottschalk, Frankfurt a. M. In den „Vorträgen und Ansprachen", die Maximilian Stein vor kurzem erscheinen ließ, schreibt er von Nietzsche: „Der große Einsiedler von Sils Maria hat sich mit Zaratthustra, dem Einsamen und Gottlosen, identifiziert." Mag man die Uebereinstimmung bezüglich der „Einsamkeit" zugeben, die Bezeichnung „gottlos" ist ebenso für „Zarathustra" irreführend wie für Nietzsche. Und der Vorwurf bekommt nicht dadurch größere Berechtigung, daß er immer und immer wiederholt wird. Freilich muß man sich dazu verstehen können, „Gott" aus dem engen Rahmen des dogmatischen Glaubens hinausschreiten zu lassen und die Religion endlich auch als Religiosität anzuerkennen. Dann aber wird man finden, daß Nietzsches Zarathustra kein „gottloses" Buch ist, sondern „Gottes voll", daß geradezu biblische Religiosität in ihrer tiefsten Auswirkung sich durch das Werk hindurchrzieht. Schon für die ungeheure Schnelligkeit, mit der er den Zarathustra schaffen durfte, findet Nietzsche ja kein anderes Wort als das religiöse: „Offenbarung". „Der Begriff Offenbarung in dem Sinne, daß plötzlich, mit unsäglicher Sicherheit und Feinheit, etwas sichtbar, hörbar wird, das einen im Tiefsten erschüttert und umwirft, beschreibt einfach den Tatbestand... Alles geschieht in einem höchsten Grade unfreiwillig, aber wie in einem Sturm von Frecheitsgefühl, von Unbedingtsein, von Macht, von Göttlichkeit.." Das ist aber nichts anderes als das „Erscheinen des Ewigen", von dem die Bibel immer wieder spricht. Und diese Göttlichkeit ist es letzten Endes auch, die aus dem Werke selbst zu uns spricht, sie ist es, die auch gleich die bedeutsame Stelle.erklärt: „Gott ist tot." Denu wir müssen nicht nur beachten, daß „Zarathustra" eine Dichtung ist, Nietzsche ein Feuerkopf, voll Leidensch!aft, voll Sucht, die Worte zu überspitzen, daß ier, wie erwähnt, gerade diese Schrift so ungeheuer rasch formuliert hat, wir müssen bÄenken, daß sich Nietzsche auch sonst noch über Religion geäußert und gerade uns Juden wundervolle Worte gewidmet hat. Wie aber wäre das möglich, wmn er nicht, obwohl er gewisse Religionsanschaunngen bei uns zurückweist, sehr spöttisch oft und scharf, wenn er nicht doch die ungeheure und unüberwindbare religiöse Kraft, die hinter allem steckt und aus allem nur herauszulösen ist, bei uns gespürt hätte. „Dem unbekannten Gott" dichtete er einst. „Du tief in meine Seele Greifender, mein Leben wie ein Sturm Durchschweifender, du Unfaßbarer, mir Verwandter! Ich will dich kennen, selbst dir dienen." Aber das ist wohl auch seine jetzige Wandlung: der bekannte Gott ist der unbekannte geworden, der faßbare zum unfaßbaren. Und das ist ja letzten Endes nicht nur eine Wandlung Nietzsches. Hier ist ja auch für uns der Widerspruch aufgedeckt, daß man denselben Gott einerseits so geheimnisvoll empfindet und andererseits chn doch so gut kennt, ihn abgrenzt, so viel von ihm aussagt, so genau weiß, was er und wie er alles gemacht. Er ist der Unfaßbare, der meilenweit von uns entfernt ist und doch kann man ihn fassen, erläutern, bestimmen. So gesehen, ist auch sür nicht wmige von uns „Gott tot" — aber es lebt dasür der ganz Unbekannte, der ganz Geheimnisvolle, der ganz Unfaßbare, der uns nie direkt, sondern immer nur indirekt durch Menschen und durch Werke bekannt geworden, freilich dann eben im Licht dieser Menschen. Müßte man nicht meinen, nebenbei gesagt, daß, je orthodoxer jemand eingestellt ist, je buchfstabengläubiger, je mehr er Menschenwort sür Gotteswort erklärt — desto mehr ein solcher Mensch der Mittlerlehre nahe steht? Natürlich braucht und wird er das nie zugeben, ihm ist es ja Gotteswort, das zu diesen Menschen kam, aber uns, für die Menschen Menschen sind, nur mehr oder weniger göttlich begnadet, für uns hat diese Beobachtung immer wieder etwas Merkwürdiges. Und deshalb können ttlir gerade den „Uebermenschen" so gut verstehen, der kommen muß, denn: „der Mensch muß überwunden werden". Was wollen wir anders, was heißt Messiasglaube sonst, wmn nicht dauernde Unzufriedenheit mit dem bestehenden Typus, dauernde Arbeit daran, daß der Mensch ein „Untergang und ein Ueüergang" sei, daß er hinauswachse über dm bisherigen Mmschm, hinausstrche über das Gewohnte, hinauswachse über das Eingewurzelte. Und gehört nicht dazu aüch Nietzsches Lehre von dm „Hinterweltlern", von dem „neum Stolz", Per dm „Kopf nicht mehr in dm Sand der himmlischen Dinge" steckt, sondern der Erde Sinn schafft? Schasst — das ist doch unsere Frömmigkeit, in dem Sinne sind doch auch wir „gottlos", daß wir nur hinnehmen, was wir geschaffen, die äußere und sicher die innere Welt. Das heißt ja nicht und war nicht so gemeint, daß wir nichts vom Geschriebmm annehmm können, daß wir uns auf den Thron Gottes setzm, zu seiner Rechten, aber es heißt doch, und hat das stets bedeutet, daß wir das Gegebme erst nachschaffen müssm, nachfühlen, nachdmken, und dann ist es unser. Es heißt, daß die Welt Äen nur dm Sinn hat, den wir in sie zu legm vermögm, heißt, nicht bloß philosophisch also, daß sekst die äußere Welt nur da ist und so weit da ist, wie wir sie zu erfassen, zu schassen imstande sind. Heißt, daß ja alles nur „gut ist und schön", weil wir es als gut und schön empfinden, heißt, daß ja auch in der Natur nur deshalb Friede herrscht und Harmonie, weil wir die Anlagen, sie zu empfinden, die wir in uns tragen, wirksam zu machen vermögen. Wievielm freilich ist die Natur nur, was sie an sich ist, eine Summe von Bäumen und Pflanzen, nicht mehr, ein „Unfühlendes", wie sschon Goethe gesagt. Sie können eben nichts wirksam machen. -- Und ist es nicht weiter so, daß wir uns unseres „Gottes" und seiner Welt gar nicht würdig fühlten, wmn wir das Wort Zar<pthustras übersähen: „Also will es die Art edler Seelm, sie wollen nichts umsonst haben, am wenigstm das Lebm?" Ist es nicht so und ist es das nicht wieder, daß wir alles und alles als Aufgabe empfinden, daß wir den Messias nicht gläubig erhoffen, nein, daß wir ihn tatkräftig erringen? Ist es nicht so, daß das unser wahrer Dank ist an „Gott", daß wir auch noch das Letzte aus uns zu erlösm suchen und herauszumeißeln, was er an Kräftm in uns gelegt, daß wir „erwerben", immer wieder erwerben, was wir „geerbt"? Und deshalb: auch den „Nächstm nicht schonm dürfen?" Nicht in dem Sinn natürlich gemeint, in dem grobes Mißverstehen und oberflächliches Begreifen dm Satz Nietzsches glawbte dmtm zu sollen — daß Schonung, daß Mitleid um jedm Preis zu verwerfen sei. Als wmn wir nicht wüßten, daß Nietzsche selbst in seinem Lebm so weich und gut und schonend gewesm ist. Aber doch in dem überzeitlich, ganz großen Sinn, daß die „Fernsten" wirklich manchmal wichtiger sind als die „Nächstm", wenn sie „Nächste" eben nur zufällig und zeitlich sind; in dem Sinn, in dem noch immer das Ideale auf Kosten des Persönlichen durchgesetzt wurde, in dem Sinne, in dem Zarathustra in einem seiner wundervollsten und ergreifendsten und frömmstm Kapitel, von dem noch die Rede sein wird, es ausspricht: „Was liegt an dir und deinem Glücke? Sprich dein Wort und zerbrich." Wir wissm, daß Nietzsche in diesem Sinne keine Schonung gekannt hat. Daß er von „neuen Tafeln" sprach, Werte „umwertete", gut und böse nachprüfte und auch den „Willen zur Macht" gelehrt hat. Und auch hier kann nur Mißverstehen dahin kommm, Nietzsche einen Anbeter der Gewalt nmnm zu wollen, also einen gewiß Gottlosen, wie es ja im Weltkrieg geschehm ist. 1915 schreibt ein Franzose eine Abhandlung: „Luther, Kant, Nietzsche" und sieht in der „verwegmen Philosophie Nietzsches das zum Gebot erhobene Wort Bismarcks". Und die Engländer sehen in der Lehre Nietzsches eine „bewaffnete Lehre". „Der Wille zur Macht muß durch dm Willen zum Frieden ersetzt werdm." Ob das heut noch jmrand wiederholen wird? Ob man nicht bei unleidenschaftlicher Betrachtung zugeben muß, daß hier nach aller Erfahrung der Wellgeschichte - der Religionsgeschichte wie jeder anderen — mit Recht ein erstrebenswertes Ideal aufgestellt wird. Die „Stärksten sollen der Erde Herrn sein", heißt es im berühmten „Mitternachtslied" der Zarathustra. Aber wer sind die Stärksten? „Die Reinsten, die Unerkanntesten, die Mitternachtsseelen, die heller und tiefer sind als jeder Tag?" Es ist dasselbe Problem, das im Zusammenhang mit dem „Götzen Staat" berührt wird, da, wo er von dm „Vielzupielm" spricht, es ist dasselbe, wenn er die „Könige klagen läßt: „Wir sind nicht die ersten und müssen es doch bedeuten," es ist dasselbe, wenn er. die bekannten Worte vom „neum Adel" spricht: „O meine Brüder, ihr sollt mir Zeuger und Züchter werdm und Säemänner der Zukunft." Es ist das gleiche, wmn er hinausrust: „Wer dem Volk verhaßt ist wie ein Wolf dm Hunden, das ist der freie Geist." Und das gleiche ist es, wenn er bekmnt: „So redet mir die Gerechtigkeit: „Die Menschen sind nicht gleich." Und es ist nichts anderes, wmn er auch das Wesen der Freiheit dahin aufzeigt: „Frei nennst du dich? Deinen herrschenden Gedanken will ich hören, nicht aber, daß du einem Joche mtronnm bist." Erst so im Zusammenhang gesehen, begreifm wir das dauernde Drängen Nietzsches in der Richtung des Willens zur Macht. Ach wenn er immer hätte recht haben können, wenn er noch heute recht Hütte. Wenn es nie dm tragischen Konflikt gegebm hätte zwischen dem Recht zur Macht und der Macht zum Recht, nie die Ohnmacht so oft der Persönlichkeit gegm die Macht der Personen, nie die Zermürbung und nie die verzweifeltm Widerstände, die man dm Stärksten entgegenstellte; wmn nie ein Mose hätte ausschreim brauchen: „Erschlage mich" — wenn nie eine Individualität in der „stumpfen Wett" sich erst durchsetzen müßte und so oft dazu nicht imstande ist. Und deshalb hat Nietzsche an der Stelle gewiß daneben gesehen, wo er sich gegm den einen Gott der Judm wendet, der keine anderen neben sich will. Was ist das nämlich anderes als ins Metaphysische gewandt, was Nietzsche für seine Menschen lehtt. Der Jude sollte, schon lange vor Nietzsche, im Bilde des einen übergewalttgm Gottes, der gerade anstelle der vielen tritt, die Kraft des Individuellen erkennen, einer einzigen Individualität. Hier schon sollte ihm die Lehre