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Jüdisch-liberale Zeitung · 1929-01-04 · 1 (4.1.1929) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
9 (1929)
Issue
1 (4.1.1929)
Date
1929-01-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. V. Sep»g»prri» durch di« GefchüstssteUe '/«jährlich 2IL 2.50 LiuMnummer 0.20. Bei freier Zusendung t Inland 0.25 ZN« di« Mitglieder der Bereinigung ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeltroge enthalten. Neroatwortl. Redakteor: Bruno Woyda. Die «Jüdisch-liberale Zeitung" erscheint jeden Freitag. Redaktion und Geschäftsstelle: Verlin SW 48, Vilhelmstr. 147 Aernrnf: Bergmann 3358. 3359 Vostschecktonto: Berlin 71TB 7. 137 069 (Bereinigung für da» liberale Judentum» Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion gestattet. NnZeiaenpretie: ine ge,patten« Ronporaiiiezeile 0 45^ Goldmart, die Reklamezcile 3.00 Goldmark. bei Wiederholungen Rabatt. Anzeigenannahme: jüdisch-liberale Zeitung* Inseratenabteilung: Berlin SD 48, Wilhelmstratze 147 ltr.1 Berlin, 4. Januar 1929 9. Jahrgang Bismarck und Rothschild Von Tr. jur. I. Levy-Berlin. Tic Revolution war vorüber, das Junkertum hatte die Demokratie überwunden und hatte in Olmütz Preußen unter das österreichische Joch gebeugt. Ter Prinz von Preußen, der nachmals Kaiser Wilhelm I. wurde, hatte seinem königlichen Bruder den Degen vor die Füße geworfen mit den Worten: „Unter dir kann man nicht mehr mit Ehren dienen." Anders urteilte Otto von Bismarck-Schönhausen. Er machte sich in der Kammer zum Anwalt des Abkommens von Olmütz, das den im Juli 1848 selig entschlafenen Bundestag ins Leber: zurückrief, und wurde bald darauf zum Vertreter Preußens bn dieser Körperschaft ernannt. Am 10. Mai 1851 traf er in Frankfurt ein, um für sich und die Seinen eine Wohnung zu suchen. Alsbald schrieb er seiner Frau, Frankfurt sei gräßlich langweilig, und den: Gelde nach der Vornchmste sei Rothschild. Er hatte des alten Freiherrn Amschel Meyer, des Chefs des mächtigen Banthauses, Besuch empfangen und bekam durch ihn ein glänzendes Landhaus, das Rothschilds Bruder Carl Meyer benutzt hatte. Bismarck verfehlte nicht, den Besuch zu erwidern, worüber er seiner Frau Bericht erstattete: „Einliegende Blättchen habe ich im Garten des alten Amschel Rothschild gepflückt, der mir gefällt, weil er eben ganz Schacherjude ist und nichts anders vorstellen will, dabei ein streng orthodoxer Jude, der bei seinen Diners nichts anrührt und nur gekauschertes ißt." Er erzählt weiter, w:e Rothschild, als er ihm den Garten zeigen wollte, dem Diener aufgab, „epps Brot vor die Rehcher", zahmes Damwilds mitzunchmen, wie er ihm eine für 2000 Gulden gekaufte Pflanze für 1000 anbot oder gar schenken wollte: „Ich schätze Se aufrichtig, Herr Beraun, Se sind e schemer Mann, e braver Mann." Rothschild selbst dagegen fct „ein kleines, mageres, eisgraues Mänrrchen, ein armer Mann nt feinem Palast, kinderlos, Witwer, betrogen von seinen Leuten und schlecht bchandelt von vornehm französierten und englifterlen Neffen, die seine Schätze erben." Bismarck wurde von Rothschild zum Diner eingeladen, ziemlich lange bevor es stattsinden sollte, und erwiderte scherzhaft, er werde kommen^ wenn er noch lebe. „Diese meine Antwort," schrieb er an seine Frau, ,chat ihn erschüttert, so daß er sie allen Leuten erzählt. Was soll er nicht leben, was soll er doch sterben, is er doch jung und stark." Bismarck war damals 36, Amschel 78 Jahre alt. Und es kam bald genug der Tag, an dem der preußische Gesandte, der ehedem Olmütz verteidigt hatte, erbittert verzeichn nete: „O Bund, du Hu:ü>, du bist nicht gesund." In Berlin war er für Oesterreuh eingetreten; in Frankfurt wurde er Oesterreichs schärfster Widersacher. Zu einem gelinden Krach, bei dem auch Rothschild in Mitleidenschaft geriet,, sollte schon der Haushalt für die deutschste Flotte fahren. Sie war das einzige, was von der deutschen Begeisterung des „tollen Jahrs" übrig geblieben war. Ader die kostete Ged. Und daran fehlte cs. Also beschloß (zufällig als Bismarck auf Urlaub m Berlin war) der Bundestag, um fkfy wie der Vertreter Oesterreichs, Graf Thun, bemerkte, nicht geradezu einer Meuterei auf den Schiffen oder einem schimpflichen Bankerott auszusetzen, bei Rothschild eine Anleihe man 260000 Gulden aufzunehmen, unter Verpfändung der bei ihm deponierten Bundesgeldern. Kaum hatte Bismarck davon Mitteilung erhallen, so ließ »r bei Rochschild Protest erheben. „Wir behalten uns gegen das Haus Rothschild den Regreß für alle uns oder dem Bunde aus der Zahlung erwachsenden Nachteile vor." Rothschild befand sich in der Zwickmühle. Er wollte es nicht mit Oesterreich und nicht mit Preuße» verderben; er war aber auch der Bankier des Bundes und Verwalter seiner Gelder. Und hatte den Weisungen, die ihm von Präsidialgesandter:, dem Grafen Thun, zugingen, zu folgen, sollten die Geldgeschäfte des Bundes nicht, wie ihm angedroht wurde, einem anderen Bankhaus übertragen 'werden. Unterdessen tobten die Diplomaten gegeneinander. Preußen, so schrieb Graf Thun am 12. Januar 1852, an feine Regierung, habe „zu dem schmählichsten und schimpflichsten aller Mittel — einem Protest beim Juden gegen den Bund — seine Zuflucht genommen." Tas könne der Bund sich nicht gefallen lassen, selbst wenn der Krieg die unvermeidliche Folge wäre. Aehnlich schrieb er an Bismarck selber, er hätte nie gedacht, daß eine deutsche Regierung das Anse.)«:: des Bundes dermaßen, in den Kot ziehen könne, daß sie „gegen einen Bundesbeschluß bei einem Juden protestiere". „Tas gesteh« ich, darüber tre de ich erröten, so lange ich lebe." Worauf Bismarck schars erwidette: „Nicht uns sällt es zur Last, wenn der Bund, wie Sie sagen, durch Verhandlung mit einem Juden m den Rot gezogen wird, sondern denen, die die Geschäktsverbindung des Bundes mit einem Juden dazu benutzt haben, auf eine verfassungswidrige Weise die im Gewahrsam des Juden befindlichen Gelder des Bundes ihrer traktatmäßigrn Bestimmung zu mtzichen." Auch, bei persönlicher Benennung erfolgten ähnliche Auseinandersetzungen zwischen beiden Erzelmreu, zwischen denen einen Ausgleich zu schaffen sich Rochschild vergeblich bemühte. Schließlich erklärte Amschel Meyer, es hieße die Bon Prof. Dr. A l f r In seinem durch die Frage des Anschlusses von Oesterreich veranlagen Briefe an Briand verweist Professor Schücking auf Renan: „Gerade Ihr Landsmann, der große Religionsphilosoph, hat festgestellt, daß das Wesen der Natton lediglich im Subjekttven liegt." Der seinerzeit wohl einflußreichste ftanzösische Forscher hat selbst seinem im März 1882 an der Sorbonne gehaltenen Vortrage: „Qu'est-ce qu'une natton?" den höchsten Wett beigemessen: „Ich habe", sagte er später, „jedes Wort aufs sorgfälttgste abgewogen; er ist mein humanitäres Glaubensbekenntnis, und wenn die moderne Zivilisation versunken sein wird, möge man sich jener Seiten erinnern." Renans Vortrag hat tatsächlich nicht nur in Frankreich nachhaltig eingewirkt; eine 1909 in den Annales politiques et litteraires veröffentlichte internationale Umfrage über die Idee des Vaterlandes ist von dem Geiste erfüllt, der darin lebt. So stützt sich auch der Hallenser Geograph Alfred Kirchhofs (Was ist nattonal? 1902) auf Renan, der „alle bisherigen Versuche, den Begriff der Nation zu erklären, mit durchschlagenden Gründen zurückweist und zum Schluß mit der ganz neuen Deutung überrascht: Eine Natton ist eine große Gemeinschaft, die sich gründet auf das Bewußtsein opferwillig für die Gesamtheit vollbrachter Taten und auf das Einverständnis, auch künftig in dieser aufopfernden Gemeinsamkeit weiter zu leben. Die Existenz einer Nation ist ein Tag für Tag fertgesetztes Plebiszit." Es war Kirchhoff entgangen und ist allgemein übersehen worden, daß Renan offensichtlich auf Lazarus fußt. Der Begründer der Völkerpsychologie, vor einem halben Jahrhundert einer der gefeiertsten Denker, war dem von Stöcker und Treitschke entfesselten antisemitischen Sturme in seiner vornehmen Weise u. a. im Dezember 1879 durch einen Bortrag: „Was heißt national?" entgegengetreten, ein „Manifest hoher Menschenwürde", wie ihn Paul Heyse nannte. Durch einen Neffen ließ er ihn Renan überreichen. Auffällig ist, daß dieser Lazarus nicht genannt hat. Wahrscheinlich war der in humanitären Dingen kongeniale Forscher sich der Entlehnung nicht bewußt; der Vorwurf des Plagiats dürste einem Renan gegenüber nicht gerechtfertigt sein. Lazarus' Selbstlosigkeit ließ eine Verstimmung nicht aufkommen. Als man ihm aus Paris schrieb, ob er nicht seine Priorität für die Hauptgedanken in Renans Vorttage geltend machen wolle, antwortete er: „Ich freue mich so sehr, daß Renan für meine Gedanken mit seinem Namen Propaganda gemacht, daß ich aus die Nennung meines Namens gern verzichte." Den Kern seines Vortrages hatte Lazarus schon vor nunmchr 70 Jahre:: in dm „einleitenden Gedanken" der e d L e i ch t, Meißen. von ihm mit Steirtthal herausgegebenen Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft gegeben. Galt es doch, zunächst die Begriffe Volk und Volksgeist zu klären. Seine Ausführungen gipfeln darin, daß das Wesen der Nationalität nur aus dem Geiste zu verstehen ist: „Der Begriff Volk beruht auf der subjekttven Ansicht der Glieder des Volkes selbst von sich selbst, von ihrer Gleichheit und Zusammengehörigkeit. Handelt es sich um Pflanzen und Tiere, so ist es der Naturforscher, der sie nach objekttven Merkmalen in ihre Arten versetzt; Menschen aber fragen wir, zu welchem Volke sie sich zählen. Rasse und Stamm bestimmt au<ü dem Menschen der Forscher objektiv; das Volk bestimmt sich der Mensch selbst subjektiv, er rechnet sich zu ihm. . . Volk ist ein geistiges Erzeugnis der Einzelnen, welche zu ihm gehören; sie sind nicht ein Volk, sie schaffen es nur unaufhörlich. Genauer ausgedrückt ist das Volk das erste Erzeugnis des Volksgeistes; denn eben nicht als Einzelne schaffen die Einzelnen das Volk, sondern insofern sie ihre Vereinzelung aufheben. . . Das Selbstbewußtsein des Bottes wird sich immer auch auf solche objektiven Verhältnisse wie Abstammung, Sprache, Staatsleben usw. stützen; der springende Punkt in ihm aber ist jener subjektive, freie Akt der Selbsterfassung als ein Ganzes und als e:n Bott... Der Wille — dieses persönlichste, den Charakter am meisten bestimmende Element des menschlichen' Gemüts — der Wille der Stämme allein entscheidet." So ist Lazarus der erste, der — bereits 1858 — die am Eingänge der Reichsverfassung von 1919 stehende Idee des Selbstbestimmungsrechts ersaßt und auf sie den Begriff des Bottes gegründet hat. Er stellt den Menschen vor eine sittliche Aufgabe, denn das Leben des Bottes erfordert Zusammenschließung, Hingebung; es zerfällt wenn Egoismus herrscht. Die Völkerpsychologie, wie Lazarus und mit ihm Steinthal sie verstcht, die Psychologie des Gesamtgeistes der Menschheit, ist die Grundlage seiner Echik, die als Ideal die Erhebung aller Völker zur sittlichen Einheit des Menschengeschlechts erkannt. Die Nationen sollen ihre Eigenart immer reicher entfalten. Zugleich aber schließt alle Kulturtätigkeit zusammen. Die messianische Friedensidee „birgt in sich nicht einen Gegensatz gegen den Patriotismus, sondern sie macht dessen wahre Vollendung aus; sie lehrt, daß die Völker gemeinsam wirten sollen, wie innerhalb des Staats die Städte, die Provinzen. Wahrhaft patriotisch sein, heißt: den ngenen Staat zum wirksamen Gliede in der Gesamteinheit der Menschheit echeben." Dieser wahre Völkerbund bildet den Schlußstein von Lazarus' Philosophie des Wir. B8SS Grenzen seiner geschäftlichen Wirksamkeit unverantwortlich überschreiten, wollte er sich ein Urteil über eine in der Bundesversammlung herrschende Meinungsverschiedenheit anmaßen und dm VorAuß verweigern, zu dessen Leistung er von dem zuständigen Präsidialgesandten aufgefordert worden fei. Er zahlte also die zunächst verlangten 60000 Gulden als Teil der Gesamtsumme von 260 000 Gulden. Ter Rest ivurde nicht mchr beansprucht; dmn -- die Flotte kam unter den Hammer. Die deutsche Zukunft lag nicht mehr auf dem Wasser. Aber Bismarck grollte. Sonderlich getraut hatte er Rothschild auch vorher nicht. Als das Frankfurter Haus sich um den Hofbanliertitel in Berlin bemüht hatte, war der Antrag auf Bismarcks Bericht —- er finde, daß die Herren von Rothschild für ihr etwaiges Wirken im preußischen Interesse hinlänglich durch Geldvortelle entschädigt seien - vom Ministerpräsidenten. von Manteufsel abgelchnt worden. Jetzt, da er in dm Rothschilds Parteigänger Thuns sah, brach er dm Verkehr mit ihnen ab, leistete chren Einladungen keine Folge, ja regte sogar bei Manteufsel dm Abbruch der geschäftlichen Beziehungen der prmßischen Regierung zum Hause Rochschild und dessm Ersetzung durch das Haus Bethmann an. Tie Fortsetzung des bisherigen Verkehrs, schrieb er, dürste so ausgelegt werdm, als habe sich die Regierung überzmgt, daß das Haus Rochschild nicht habe anders handeln können. Manteuffel befragte den Finanzminister von Bodelschwimp, und der befragte den Seehandlungspräsidenten. Tie Seehandlung, lautete dessm Bericht, habe bei Rochschild sehr viel Kapitalim zu jederzeit freier Verfügung; wer biete die gleiche unbedingte Sicherheit? Gebrüder Bethmann hattm sich ber dm preußischm Anlechen 1850 und 1852 versagt, die Rothschilds sich bei allm prmßischen Anleihen und Finanzoperationen mit großen Summen beteiligt. Weitere Bckm'en über Bedenken bis zum Schluß: die von Bismarck beantragte Maßregel sei zu unterlassen. Was Manteuffel schr recht war. Und ein paar Monate später auch dem Antragsteller. Dmn Otto von Bismarck war plötzlich an Rothschilds Seite geraten. Nämlich: die Freie Stadt Fran'ffurt, die lange Zeit von Freiheit und Gleichheit nichts gewußt hatte, - dm Juden gegenüber —, hatte in den Revolutionstagm unter dem Druck der Ereignisse selbigen Judm die bürgerliche und staatsbürgerliche Gleichstellung gewahren müsim. Drei Jahre später fühlten sich zwölf Bürger Frankfurts gemüßigt, eine Eingabe an den Senat der Stadt zu richten, und die Erklärung zu verlangen, daß die Gleichstettungsgesetze als „nicht legal herbeigesüyrt" anzusehen seien. Ter Senat leitete die Eingabe an den Bundestag weiter, wo ihr, da es sich, bei dm Zwölf um Katholiken handelte, Graf Thun seine Unter- Unterstützung lieh, sintmmalm er schon bei dem Flottmkonflitt gezeigt hatte, daß er die Juden ttef unter die übrige Menschheit stellte. Was wunder, daß sofort, da Thun rechts ging, Bismarck nach links schwenkte! Er trat dem Bundesbeschluß vom 5. August 1852, der wirklich die Stadt Frankfurt aufforderte, die Bestimmungen über die Rechtsgleichheit der Juden für ungülttg zu erklären, entgegen, leistete Einladungen zu dm Rothschilds wieder Folge und gab sogar, als chre Ernennung zu preußischen Hofbankiers abermals zur Sprache kam, ein befürwortendes Gutachten ab. Der Wiener Rothschild hatte inzwischen die österreichische Sftegienmg belehrt, daß in Frankfurt von einer Gefahr der Majorisierung der Christen durch die Judm keine Rede sein könne, da unter 57 550 dortigen Bürgern nur 3500 Juden seien. Er bat, eine Verschlechterung der Rechtsstellung seiner Frankfurter Glaubmsgmossm, wie sie der Bundesbeschluh erstrebe, zu verhindern. Und siehe da, Graf Thun wurde abberufm. Bismarck aber, dm: gerade Mantmffels Wunschdas Haus Rothschild für eine geplante Eisenbah-nanleihe günstig zu stimmen, schr gelegen kam, empfahl jetzt, da Graf Thun sich über das Haus Rothschild ärgern konnte, nicht nur die Titelverleihung, sondem auch noch eine Ordmsauszeichnung fü reinen RothschiL. Friede, Frmde, Einigkeit! „Eine eigmtliche antiprmßische Tendenz," schrieb Bismarck am 5. Januar 1853 an Manteuffel, „haben die Rothschild nie verfolgt," sondern sich bei dem Konflikt über di« Flottmanleihm vor Oesterreich mchr gefürchtet als vor Preußen." Auch hattm sich die Mitglieder der Familie über das damalige Verhalten des als altersschwach b*z ichneten Baron Amschel seither mtschuldigt. Er rühmte in e'nem weiteren Bericht, den Einfluß^ dm die Geldmacht durch die österreichische ^^613^^8..../:^

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