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Jüdisch-liberale Zeitung · 1928-12-29 · 52 (29.12.1928) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
8 (1928)
Issue
52 (29.12.1928)
Date
1928-12-29
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Jahrgang Gotteslästerung In der letzten Zeit mehren sich die Maßnahmen staatlicher Instanzen zum Schutze vorhandener oder vermuteter Religionsinteressen. Nachdem, wie wir bereits berichteten, mm orthodoxer jüdischer Seite freundlicherweise die Auffassung vertreten worden ist, daß eigentlich der gesamte religiöse Liberalismus nichts anderes als Religionslästerung sei, dürste es angebracht sein, zu dem fraglichen Thema auch vom religiös-liberalen Standpunkt aus Stellung zu nehmen. Das im Folgenden behandelte Christus-Werk von Hegemann wurde bekanntlich nach einem staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren freigegeben. Die Red. „Uitd es zankte fkfy im Lager der Sohn einer Israelitin mit einem Israeliten, und er sprach den Namen Gottes lästernd aus, und man brachte ihn vor Mose und tat ihn in Vechast, bis ihnen der Ausspruch, des Ewigen kund geworden. Und der Ewige redete zu Mose also: „Führe den Lästerer vor das Lager hinaus, und alle, die es gehört, sollen chre Hände aus seinen Kops legen, und die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Und zu den Kindern Israel rede also: jeder, der seinen Gott lästert, trage seine Schuld. Wer den Namen Gottes — lästernd — ausspricht, sterbe des Todes. Steinigen soll ihn die ganze Gemeinde; Fremdling und Eingeborener, wenn er den Namen Gottes ausspricht, werde getötet." So lesen wir in der Bibel. Und später erfolgt die Mahnung noch einmal: „Gott lästere nicht. Dem Fürsten im Volke fluche nicht." Aber wir kennen ja trotzdem nicht nur den einen Fall der Lästerung aus der Bibel. Wir besitzen das Buch Hiob und wissen, wie die Frau dem Hiob zurles: „Lästere Gott und stirb" und später Hiob selbst, der „fromme Dulder", derartig lästerlich von Gott sprach, daß, man das Buch, gewiß, nicht ausgenommen hätte, wenn nicht am Schluß von einer Bekehrung Hiobs hätte erzählt werden können. So kennt die Bibel Gotteslästerung im Uebermut und in der Verzweiflung. Und auch der Talmud rechnet mit ihr, wenn er das Verbot der Gotteslästerung unter die sieben Noachidischen Ge-resp-Verbote aufnimmt. Zeigt aber gerade durch Erwähnung an dieser Stelle, daß er Gotteslästerung als unnatürlich, betrachtet als unvereinbar mit der Grundlage religiös-sittlichen Verhaltens, ohne das auch ein Nichtjude, dem man die Bräuche freigibt, nicht Jude sein kann. Sind denn aber die genannten Umstände die einzigen, unter denen Gotteslästerung erfolgt? Befragen wir die Geschachte, befragen wir das Leben. Unsere Geschichte — und vor uns steigen vergangene Zeiten auf, wo man „im Namen Gottes" Menschen gemartert hat und gequält, ins Feuer geschleudert hat, ausgetrieben und kein Gefühl dafür hatte, daß man nur Gotteslästerung trieb. Und wenn man in der Gegenwart hundertmal schon und immer wieder unseren Gott, unsere Religion schinäht und verleumdet, was war und ist das anderes als Gotteslästerung. Wer nur so glaubt, für Gott kämpfen zu können, indem er den Gott des anderen bespöttelt, verketzert, nicht selten begeifert, der kämpft nicht für Gott, er bekämpft ihn. Er lästert ihn, weil er sich an die Stelle Gottes setzt, weil er urteilen will über das, was Gott gcnchm und was ihm zu wider. Wer aber außerhalb jeder Religionsgemeinschaft steht, sich erhaben dünkt über sie, sich brüstet mit seinem Freidenkertum und nicht genug betonen kann, wie tief der andere unter chm steht, wenn er herzlos genug ist und roh und verwegen, das Heiligste des anderen antasten zu wollen — nun er braucht leinen Beweis mehr dafür zu erbringen, daß ihm wirklich, religiöse Gefühle fehlen, er hat Gott gelästert, das Heilige des anderen, ist nicht bloß nicht religiös, nein, noch nicht einmal ethisch, ach weniger, er ist ein Gesühlsbarbar. Wer sich so weit vergißt und Hinreißen läßt, daß er nicht mit Achtung dasteht vor dem, was er nicht begreift, aber dem anderen so teuer ist, der gibt so viel preis von seiner Würde und zeigt derartige Niedrigkeit seiner Gesinnung und macht sich selber in seiner Seele so verächtlich und schlecht, daß von ihm das Wort „Gotteslästerer" zu gelten hat. Er lästert den besseren 'Menschen in sich, er lästert alles, was ihm was Gott geilchm und was ihm zuwider. Allerdings, feien wir nicht ungerecht. Wie stehen denn nicht wenige zu den Angehörigen ihrer eigenen Religionsgemeinschaft, die über den Gott ihres Glaubens hinausgedrungen, wie ein nicht geringer Teil unserer Jugend, ein nicht geringer Teil der Erwachsenen, ja auch nur zu denen, die fest in der alten Glaubenssorm beharren, aber freier und selbständiger zu den Bräuchen stehen. Ach nicht immer denkt man hieran die Warnung: „Wer seinen Gott lästert, trägt seine Sünde." Und doch ist es nichts anderes: wir lästern Gott in unseren eigenen Gott lästern wir, wenn wir uns zum Richter über den anderen aufwersen und auch das Wort „gottlos", das Wort Atheist nicht mit der genügenden Vorsicht gebrauchen. Das Beispiel Spinozas sollte uns warnen: einst von Juden verdammt, ist er nicht wenigen heule und auch. Juden Inbegriff ihrer Religiosität. Wer wollte sie heute von uns stoßen, wer wollte neue Spinoza-Märtyrer schaffen? Wer wollte überhaupt Gott erklären und deuten, einschnüren und einengen wollen. Schö nsagt wieder Nadel: „Religion was ist das geworden? Ein Orgelspiel der Seele. Sinn und Zutrauen und viel, viel Weisheit." Jeoes Wort eine Predigt. So wie die Orgel in den mannigfachsten Registern, singt die Seele in tausend Variationen das Lob Gottes. In jeder ist ein „Sinn", zu jeder sollten wir „Zutrauen" haben, aus jeder spricht die „Weisheit" Gottes selbst. Auch ein „Atheist" kann religiös sein — wenn sein Atheismus sich, nur auf die Gottes form bezieht, aber nicht auf das ehrfürchtige Staunen vor allem, was göttlich. Und schließlich gibt cs noch eine Grenze, aus die das Wort unserer Schrift zutrifft. Es sind die, die der Frau Hiobs gleichen, die, wie die Mutter in der „Braut von Messina" klagen: „Warum besuchen wir die heiligen Häuser und heben zu dem Himmel fromme Hände vermauert ist dem Sterblichen die Zukunft, und kein Gebet durchbohrt den ehernen Himmel." Es sind die, die so aufschreien, wie Zweig den Jeremia aufschreien läßt: „Ich rechte nicht mchr, ich knechte nicht mehr, mein Herz ist dir nicht mehr Heimat und Haus, ich stürz dich aus deinen Himmeln hinaus," die wie Goethes Prometheus trotzen: „Ich! kenne nichts Aermercs unter der Sonne als euch, ihr Götter," die wie die Mutter in Saltens Simson bekennen: „Früher, ja näher Hab ich Gott gelobt — Hab ihn gepriesen jede Stunde. . . aber jetzt . . jetzt hasse ich diesen Gott... ich hasse ihn und werde chn lästern. . . immer. . . immer." Wann aber reden diese Menschen so? Wenn sie, die scheinbar immer fest, ganz fest in ihrem Glauben standen, eines Tages schwerstes äußeres Erleben vor die Gottesfrage stellte und zu — Gotteslästerern machte. Aber nur deshalb, weil sie es, genau genommen — auch! schon vorher waren. Wir wollen bannt nicht in der Rolle des Eiferers gegen Menschen erscheinen, aber doch als Eiferer für wirkliche Religiosität. Man muß es solchen Menschen sagen und muß es allen anderen sagen, daß sie/ daß jene noch niemals fromm gewesen, daß sie noch, niemals Gott geliebt, daß sie noch! nie an ihn geglaubt. Wenn Gott nur Schutzwall gegen Unglück und nicht Schutzwall gegen Verzweiflung, von dem gilt durchaus das Wort Steinthals: „Gottesleugner sind die Heuchler, welche Gott im Munde und den Egoismus oder die Eitelkeit im Herzen tragen." Sie tragen ein Zerrbild von Gott in der Seele und lausen sübst als Zerrbild umher, als ein Spott für jeden wahren Glauben, ein Hohn auf jede Frömmigkeit. „Was hat es mir genützt?" So fragte eine — nicht erfundene — Frau, die Sabbat für Sabbat das Gotteshaus besuchte, aber den Besuch, an dem Tag einstellte, an dem sie ihr einziges Kind verlor. „Was hat es genützt?" Gewiß, Ehrfurcht vor so viel Schmerz, aber im Licht der Religion eine fürchterliche, wahrhaft gotteslästerliche Frage. Hier entstehen die Totengräber der Religion, hier die Kaufmannsfrommen, die Gott nach. Gewinn und Verlust abwägen, hier die Hemmnisse jeder Höherentwicklung religiösen Fühlens. Oder nein? nicht Hemmnisse? sondern gerade die größten Antriebe zur Entwicklung? Vielleicht, wenn man sich nämlich darüber klar ist, wie und ob Gotteslästerung — verfolgt werden soll. Wir hörten, daß man im Altertum steinigte, im Mittelalter verbrannte, wir wissen, daß man heute nach den: Paragraphen schreit und der Richter zum Schutze Gottes herbechefohlen wird, gegen Menschen, gegen Bücher, gegen Bttder, gegen Theaterstücke. (Hasenclever!) Gibt hier die Rel'gion aber wirklich die richtige Antwort, geht^ sie den einzig richtigen Weg? Ich denke: nein! Wie sagt doch Nadel: „Was 'st Religion geworden? Sinn und Zutraun." Wo aber blebt noch der Sinn unserer heutigen Religon, wenn wir durch Zwang zu ihr bekehren oder durch Zwang Hochachtung und Schonung für sie erreichen wollen? Wo bleibt aber auch der Sinn der Gotteslästerung? Ist sie Trotz und absichtliches Freveln, ist sie ein Schwelgen in der Sphäre der Rohen — weshalb nicht das Wort des Psalms beachten: „Im Kreise der Spötter sitzt der nicht, der an Gottes Lehre seine Lust hat?" Weshalb nicht sich abwenden und schweigend verachten, statt durch Prozesse und Demonstrationen Tat und Täter in das Licht der Oeffentlichkeit zerren, sie mit der Krone des Märtyrers krönen? Und ist es nicht Trotz, ist es Verkennung und ist es Irrtum, weshalb nicht den Weg der Aufklärung versuchen, weshalb nicht vor allem die „Kraft des Steins in seinem Ring" an den Tag legen und so die Bekehrung des anderen erstreben, weshalb ihn nicht zum Wettkampf einladen, zum geistigen Streit, weshalb nicht Gotteslästerung durch Gottesliebe vertreiben? Und wo bleibt das „Zutrauen?" Dürfen wir wirklich den Anschein erwecken, als wenn wir den Gotteslästerer fürchten, die Religion durch ihn in Gefahr kommen könnte? Stehen wir nicht fest in unserer Geschichte, gerade wir Juden, wissen wir es nach dreitausend Jahren noch nicht, daß die angeblichen „Gotteslästerer", die Propheten, doch recht behielten und die wirklichen Gotteslästerer jeder Art zur Ohnmacht verurteilt waren, es noch heute sind und immer sein werden? Eine großartige Erhabenheit, ein großartiger, ' ja göttlicher Stolz, eine unerschütterliche Siegeszuversicht — sie dürfen die einzige Antwort sein für Gotteslästerer. Wir haben Dringenderes zu tun, als ihnen nachzuspüren, wir haben die „Last des himmlischen Reiches" durch die Welt zu tragen und können und wollen getrost an dessen Lästerung vorübergehen. Fort mit diesen Schikanen. Sie sind Gottes, sie sind der Religion, sie sind unser unwürdig, sind kleinlich und schmecken nach Feigheit und Furcht, nach Ohnmacht und nach Mangel an Weisheit, „viel Weisheit". Wir haben wieder Anlaß, von diesen Dingen zu reden. Ein Theaterstück ist der Gegenstand des Protestes und für eine kurze Zeit war es auch Hegemanns Buch. („Der gerettete Christus oder Iphigenies Flucht vor dem Ritualopser." Verlag Kiepenheuer, Potsdam. Mt Holzschnitten Dürers. 323 Seiten.) Worum geht es in ihm? Der Verfasser beginnt im Vorwort mit einein Zitat von Goethe: „Kein Schade geschieht den heiligen Schriften, so wenig als jeder anderen Überlieferung, wenn wir sie mit kritischem Sinne behandeln..." und einem Zitat aus dem Neuen Testament: „Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt, von ganzer Seele und von allen Kräften und lieben seinen Nächsten als sich selbst, das ist mehr denn Brandopfer und alle Opfer." Mit dem letzten Zitat wird das Grundthema angegeben. Der Verfasser will Nachweisen, daß der Opfertod Christi von ihm nicht gewünscht wurde und überhaupt nicht stattgefunden hat. Christus ist wohl gestraft worden (nicht durch „Kreuzigen"), aber er hat wettergelebt. Hegemann ist froh darüber, den Nachweis führen zu können, denn er findet in diesem Opfertod etwas Furchtbares, nichts anderes, als was andere Völker auch! haben, vielleicht noch furchtbarer. Hegemann, der sich zum Beweise seiner These auf das Neue Testament, aber auch auf das Alte Testament und theologischkritische Schriften beruft, die freilich schon weit zurückliegen, sieht in Christus einen Menschen mit seinem Widerspruch. („Mein Reich ist nicht von dieser Welt" — dagegen sein lleberfall auf die Händler des Tempels.) Wenn nachgewiesen werden kann, daß Christus nicht am Kreuze gestorben ist, steht dem Christentum noch, die Bahn zu weiter sittlicher Vollendung und Verbreitung offen. Christus wollte nicht sterben. „Seine Worte beweisen im Gegenteil, daß er Märtyrertum für ebenso sinnlos gehalten hat wie z. B. Galilei es tat." In der Leidensgeschichte sind Stettenaus dem Alten Testament verwertet („Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ist zum Eckstein geworden" oder „Er wird uns genesen lassen nach zwei Tagen, am dritten Tage wird er uns aufstehen heißen, und wir werden leben vor seinem Angesicht"). Christus vor dem hohen Rat erinnert an Jeremias vor dem hohen Rat (26,9 ff.). Der Verfasser will „die äußersten Anstrengungen" machen, um Christus vor dem Verdacht jener leichtsinnigen Sterbenswilligkeit zu retten, die sich nur durch Verblendung und Wahnsinn erklären läßt. „Von irgend einem Beweis dafür, daß Christus gestorben sei, ist in den drei älteren, Evangelien nicht die Rede." Der Lanzenstich aber, von dem das Johannes-Evangelium spricht, ist eine Unmöglichkeit. Von „Kreuzigen" weiß der griechische Text auch gar nichts, sondern vom Pfahl, Pfählen und gelegentlich von „Hängen". Sicher war Christus nur angebunden, 6 Stunden — oder 1 — oder 1/2 wurde ohnmächtig weggeschafft und versteckt. Und nachher lebte er eben weiter. Und so läßt ihn Lukas mit Recht sprechen: „Sehet meine Hände und meine Füße. Ich bin es selber." Gerade deshalb haben sich seine Lehren erhalten. „Unfromme Paradoxe?" Im Gegenteil hieß Verfasser in der „paulinischen" Blutopferlust" nur die Uebertragung der Sündenbocklehre auf Christus, nennt sie „ungesunde Romantik, geradezu anstößigen Götzendienst." Er sieht aber auch mit dem Heidelberger Johannes Weiß in den „Kultischen Handhabungen der Mysterien und Sakramente „krasseste Sinnlichkeit". Man darf auch Christus keine Wunder zumuten. Sie können zu dem Gewichte der großen/ menschlichen, gesellschaftlichen und staatlichen Lehren Christi nicht das Geringste hinzufügen. Christus selbst müßte es als „Denkweise eines Dummkopfes" erschienen sein, seine Lehren durch. Wunder zu bekräftigeil. — Will man .aber wissen, was Christus nach seiner Rettung getan und wo er gewesen, so muß man das Johannes-Evangelium beachten. Nach ihm. ist Christus „in die Sicherheit des fernen Galiläa zurückgcgangen" und hat dort weitergewirkt. Aber der Verfasser hat noch mehr abzulehnen. „Ein allmächtiger Gott soll der Folterung seines „eingeborenen Sohnes" beiwohnen mit dem Hintergedanken, daß diese Folterung erst beruhigend auf die eigenen göttlichen Nerven wirken muß, bevor ihr ein Ende gemacht werden darf? Wie häßlich ist das alles ausgedacht? Hat dieser „zornige" Gott eine so schlechte Erziehung genossen....? (Hier denkt man an Segels „Morija und Golgatha", vor 13 Jahren erschienen: „Alle Menschen, die ihn anriefen, waren seine Kinder. Doch urplötzlich soll sich der alte Gott die Sache überlegt haben... er wollte ein blutiges Opfer, sogar ein Menschenopfer haben, um der Welt zu beweisen, wie sehr er sie liebte, sollte dieses Opfer ftin eigener, sein eingeborener Sohn sein. Dann erst war Gottes Zorn besänftigt.") Der Verfasser erinnert auch an die schon oft vermutete falsche Schreibweise von Barabas. „Barnas" soll es geheißen haben =■-■ Menschensohn, und das wäre Christus genesen. Auch hier also ein versteckter Hinweis, auf sein Weiterleben. Und die Verspottung als „Narrenkönig?" Ist es nicht ein uraltes Bild? Stirbt nicht heute noch im „alten heiligen Köln jedes Jahr am Aschermittwoch Prinz Karneval und erlöst und

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