Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 46 (16.11.1928)
- Date
- 1928-11-16
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Gotthold Ephraim Lessing 2× ep/1025306
- Moses Mendelssohn 2× ep/1006237
- August Wünsche 1× ep/1024219
- Berthold Auerbach 1× ep/1025877
- Franz Grillparzer 1× ep/1025062
- Immanuel Kant 1× ep/1025212
- Jakob Wassermann 1× ep/1005248
- Johann Gottfried Herder 1× ep/1025119
- Karl Gutzkow 1× ep/1025078
- Karl Spindler 1× ep/1027611
- Ludwig Geiger 1× ep/1027219
- Martin Luther 1× ep/1025337
- Salomon Maimon 1× ep/1000012
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WjschMeraleZeltlmg Oro<ro der Vereinigung für das liberale Judentum e. V. ' durch Me G-sch^chchM '^D-eNch HL 2M r OJO. Bd freier A«fe«M»ß L Inland 9.25 JSe Me MtgNeder der Verei«lg»»G ist der Vezngrpret» i« Mitgstedrheitroge enthalte«. V«oni»»rtl. Lednktenr: Br»»» »»,d«. Die «Jüdisch-liberale Zeitungerscheint jeden Freitag. Redaktion und Geschäftsstelle: Verliu SW 48, Wilhelmstr. 147 fertttof: Bergmann 3356, 3359 II Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge vsstscheckkearo: Berlin NW 7, 137969 n»r mit vorheriger Genehmigung der fomtoljpmg für da» liberale Zndentnmj \\_Redamo» gestattet. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Nonparaillezell« 6.43 Goldmark, die Bestamezeile 3.99 Goldmark» dei wlederholnogea Radakt. Anzeigenannahme: .Iüdisch-liberal« Zeitung" Inseralevabteilung: Berlin SV 46» Dilhelmstrah« 147 Inmli Intnfl 9(nnflnrni.finiflliltiaa. Nr. 46 Berlin. 16. November 1928 S. Jahrgang Wische Siedlmigsarbeit ln Deutschland Ter Reichsbund jüdischer Frontsoldaten bittet uns um Veröffentlichung folgender Mitteilung: Die kürzlich gegründete gemeinnützige Siedlungsgesellschaft „Jüdische Landarbeit G. m. b. H." wird sich auf rein siedlungstech^ nischem Gebiet betätigen und schon in der allernächsten Zeit mit der Ansiedlung wohlerprobter Siedlungsanwärter beginn nen. Sie hat laut Paragraph 2 des Gesellschasts Vertrages: „Die Förderung der Ausbildung und Ansiedlung jüdischer Landwirte und Gärtner in Deutschland und die Förderung bestehender jüdischer landwirtschaftlicher und gärtnerischer Kleinbetriebe" zu ihrer Aufgabe. Um aber die Idee der Ansiedilung jüdischer Bauern und Gärtner weiterhin propa-> gieren zu können, ist für notwendig erachtet worden, ein neues Vereinsgebilde, einen „Reichsbund für jüdische Siedlung in Deutschland" ins Leben zu rufen. Er wird zum Ziel haben, die Siedlungsidee weiterhin ins deutsche Judentum zu tragen und wird an seinem Teil die Mittel zu beschaffen trachten, die die „Jüdische Landarbeit G. m. b. H." zur Durchführung ihrer Aufgaben braucht. Dem neuen Bund sotten möglichst alle Teile des deutschen Judentums angehören, denn der RIF. steht auf dem Standpunkt, daß die Siedlungsaufgabe auf den Schultern des gesamten Judentums ruhen muß, um durchgeführt werden zu können. In einer Versammlung im ehemaligen Herrenhaus in Berlin, am Sonnabend, den 24. d. Mts., wird die Gründung dieses neuen Bundes vorgo« nommen werden. Sämtliche jüdische Organisationen, viele leitende Persönlichkeiten des deutschen Judentums, die gesamte jüdische Presse und zahlreiche Vertreter der 800 Ortsgruppen des RIF., vor allem die Landesverbandsvorsitzenden, werden dieser Versammlung beiwohnen und ihren bewegenden Gedanken ins Reich tragen. Tie Versammlung wird geleitet werden von dem Bundesvorsitzenden Dr. Löwen st ein, der zugleich Vorsitzender des Siedlungs-Ausschusses ist. Er wird die Versammlung begrüßen und eine kurze Einführung geben. Es spricht alsdann der Sachbearbeiter des RIF. in landwirtschaftlichen Fragen, Herr Domänendirektor S. Dyk-Berlin, der sich das Thema gewählt hat: „Die Siedlungsfrage — die jüdische Frage". Kamerad Dr. Elkeles spricht hernach über Aufgaben und Bedeutung des neuen Bundes. Zu Erttärungen werden ferner Vertreter der großen jüdischen Organisationen das Wort nehmen. Der Mhbrauch der Abgeorlmelen-ZmmunM Tic demokratische Reichstagsfraktion beschloß, eine Aenderung des Preßgesetzes zu beantragen, und zwar durch Einfügen folgender Bestimmung: „Für verantwortliche Redakteur« periodischer Druckschriften dürfen nicht Personen bezeichnet werden, die dem Reichstag oder dem Landtag angehören". Dieser Antrag besagt inhaltlich das gleiche wie die am 11. November 1926 vom Reichsrat beschlossene Novelle zu § 8 des Preßgesetzes, die jedoch vom vorigen Reichstag nicht mehr verabschiedet wurde. Sie trägt den wachsenden Beschwerden der Oeffentlichkeit über den Mißbrauch der Immunität Rechnung, der von einzelnen Abgeordneten dadurch! getrieben wird, daß sie für Zeitungen und Zeitschriften verantwortlich zeichnen und so deren Inhalt vor jeder strafrechtlichen Verfolgung schützen. Während der Antrag im Reichstag bisher noch nicht zur Behandlung gelangt ist, ist in Preußen für Landtagsabgeordnete nunmehr in der Praxis bereits eine Aenderung des bisherigen Zustandes herbeigeführt worden. Im Preußischen Landtag haben die Mehrheitsparteien beschlossen, entgegen der bisherigen Praxis eine Aufhebung der Immunität wenigstens in solchen Fällen zu beschließen, in denen Abgeordnete durch verantwortliche Zeichnung einen öffentlichen Mßbrauch der Immunität treiben. Tie veränderte Praxis zeigte sich bereits in der letzten Sitzung des Geschäftsordnungsausschusses. Ter Ausschuß versagte den Schutz der Immunität für eine Reihe von Schmäh- und Verleumdung^- artikeln. Tie meisten Fälle der Aufhebung der Immunität betrafen die Abgeordneten Ley (Köln) und Kaufmann (Elberfeld), beides Angehörige der Hitlerpartei. Bemerkenswert ist, daß in den meisten Fällen auch die Rechtsparteien für Versagung des Jmmunitätsschutzes eintraten. Tie Vollversammlung des Landtags wird am Donnerstag, dem 15. November, zu den Ausschußbeschlüssen Stellung nehmen und sie voraussichtlich bestätigen. Die Verjudung der deutschen Literakur Von S. M e i s e l s. Wir wollen einmal den Versuch machen, auf antisemitischen Spuren zu wandeln und die Verjudung als gegebene Tatsache annehmen. Wir wählen ein Gebiet, wo (nach Ansicht antisemitischer Literarhistoriker) die Verjudung am sichtbarsten hervortritt, nämlich — die deutsche Literatur. Zunächst folgendes: Maßgebend für das, was deutsch ist, ist nicht der einzelne, und mag dieser einzelne geistig noch so hervorragend sein, sondern das gesamte deutsche Volk. Das deutsche Volk besitzt in dieser Beziehung die feinsten Fühl-, und Riechorgane; sein Gefühl wird durch keine Reflexion gefälscht. Ob der eine oder andere den Dichter Heinrich Heine als undeutsch empfindet, was will das besagm? Das deutsche Volk empfindet ihn als deutsch Manche deutschen Rassenfana-- tiker gehen in ihrer Furcht vor dem Einfluß des jüdischen Geistes so weit, daß sie die jüdisch-christliche Bibel durch eine Germanenbibel ersetzen möchten. Goethe hat hierüber anders gedacht. Dem Studium der Bibel hat er sich, wie bekannt, mit Liebe gewidmet, das Buch Hiob viel fleißiger studiert als die Edda und für die liebreizende, so gar nicht zimperliche Moabiterin Ruth sich weit mehr interessiert als für Kriemhild, die streitbare Tochter des Nordens. Und Goethe war doch sicherlich kein schlechter Deutscher!... Es gilt allenfalls zu prüfen, wieviel Werke jüdischen Inhalts in die deutsche Literatur ausgenommen worden und inwiefern sie einflußübend gewesen sind. In der Literatur kann nicht der Verfasser als Person, sondern sein Werk als geistige Macht nützlich oder schädlich wirken. Im Werke selbst gilt es den innern Gehalt von dem äußern Gewand zu sondern; denn nicht das Sprachentteid, sondern das darein Gehüllte verfügt über alle die Mächte, die auf die Geistesentwicklung einen günstigen oder ungünstigen Einfluß zu üben imstande sind. Ties vorausgeschickt, wollen wir einen kurzen Galoppritt durch die deutsch« Literatur unternehmen und zusehen, wie es in Wahrheit mit der Verjudung bestellt ist. Ter stärkste Ausdruck des jüdischen Geistes ist das Alte Testament. Wollte man also diesen Geist in die deutsche Literatur verpflanzen, so müßte man zuvörderst das Buch der Bücher ins Deutsche übersetzen. Das ist denn auch g^ schehen. Mer es war der Augustinermönch Martin Luther, der tapferste und deutscheste Sohn vom Stamme Germania, der mit seiner Bibelübersetzung dem deutschen Votte einen unvergleichlichen und unvergänglichen Schatz geschenkt hat. Der Einfluß dieser Bibelübersetzung auf die Bildung des deutschen Volkes wie auf die Veredelung der deutschen Sprache ist genugsam bekannt. Tie Grenzen des Wesens verwandten und Wesensfremden lassen sich in bezug auf rein geistige Werte nur schwer bestimmen, wenn sie überhaupt bestimmbar sind. Der Rassenfanatiker kann ja auf Schritt und Tritt in der deutschen Literatur Ueberraschungen erlcken und Rätseln gegenüberstehen, die ihn zum mindesten an seinen Theorien irremachen müßten. Der Urgermane Odin, der Held als Gottheit, wie ihn Carlyle feiert, bleibt den besten Söhnen Germaniens fern, um nicht zu sagen fremd; der Ursemite Moses, der Mann Gottes, wie ihn die Bibel nennt, zieht die Helden des deutschen Geistes in seinen Bann. Klopftock beschäftigt sich mit ihm, Schiller will einen „Moses" schreiben, und Goethe verkörpert diesen biblischen Heros (nach dem Nachweis Prof. Burdachs) im Faust. Das „Moses" überschriebene Kapitel in Herders Hauptwerk „Vom Geiste der hebräischen Poesie" ist nichts anderes als ein ün dichterisch schwungvoller Prosa vorgetragener Lobgesang "auf Moses den Amram; es spricht daraus eine demutsvolle Verehrung für den biblischen Helden, wie sie .Herder in gleichem Maße nur noch dem Stifter der christlichen Religion entgegenbringt. Müßten doch — rassentheoretisch! — Klopstocks Bardiete die bedeutendste Schöpfung der deutschen Literatur sein! Und doch: wer kennt diese Dichtungen heute auch nur dem Namen nach? Beachtung verdient ferner die Tatsache, daß die drei größten Former und Bildner der deutschen Sprache zum Judentum in eine mehr oder minder enge Beziehung getreten sind. Luther, das größte Sprachgenie deutscher Zunge und der Schöpfer der neuhochdeutschen Schriftsprache, übersetzt die Bibel; Klopftock, der Förderer und Mehrer des deutschen Sprachschatzes, bearbeitet alttestamentliche Stoffe; Lessing, der deutsche Sprachkünstler ohnegleichen, dichtet den Nathan. Mit Lessings Freund, Moses Mendelssohn, trat zum erstenmal der Jude in die deutsche Literatur ein. Und seit Lessing und Mendelssohn bis auf unsere Tage wiederholt sich öfter in der deutschen Literatur die Erscheinung, daß der deutsche Jude deutsch« Bücher schreibt, während der christlich« Deutsche jüdische Werke schafft. Das erste jüdische Lustspiel in deutscher Sprache heißt „Die Juden"; fein Verfasser ist Gotthold Ephraim Lessing, der Schöpfer des ersten nationaldeutschen Lustspiels „Minna von Barnhelm". (Anregung zum Nachdenken gibt die Tatsache, daß das erste Judenstück in deutscher Sprach« mehr als anderthalb Dezennien vor dem ersten national-deutschen Lustspiel erschienen ist.) Ter erste Judenroman in der deutschen Literatur nennt sich „Der Jude". Sein Verfasser ist Karl Spindler, der Sohn eines Organisten am Münster zu Straßburg. Tie erste deutsch! geschriebene Judennovelle trägt die Aufschrift „Tie Judenbuche". Die Verfasserin ist Annette Elisabeth Freiin von Droste- I Hülshoff, der erste schöpferische weibliche Geist des katholischen Deutschland. So war es und so blieb es lange: Moses Mendelssohn schrieb einen „Phädon", und Gotthold Ephraim Lessing dichtete einen „Nathan". Salomon Maimon, der polnische Jude, der wie die Schnecke ihr Gehäuse das Ghetto mit sich herumschleppte, beschäftigte sich mit dem größten deutschen Geist aller Zeiten, mit Immanuel Kant; Johann Gottfried Herder, der Deutschesten einer, vertiefte sich in den schönsten Geist des Judentums, in den Geist der hebräischen Poesie. Während Berthold Auerbach, mit „Barfüßele" den meisterhaft gelungenen Ritt durch den Schwarzwald ausführte, saß Karl Gutzkow in seiner Studierstube und schrieb den „Uriel Acosta". Des Breslauer jüdischen Seifenhändlers Sohn, Ferdinand Lassalle, schrieb einen „Franz von Sickingen" und Franz Grillparzer, Oesterreichs größter Dichter, schuf die „Jüdin von Toledo" und die „Esther", und Friedrich Hebbel, Deutschlands ruhmgekrönter Dramatiker, stellte die rassigste Jüdin auf die Bühne, die „Judith". Carl Hauptmann dichtete ein Mosesdrama und Oskar Blumenthal schrieb ein Bismarckschauspiel. Börrics Freiherr von Münchhausen schenkt der deutschen Nation das Buch „Juda", und ein Dutzend Lyriker jüdischer Mstammung dichten mystisch-christliche Madonnenliedcr. Kolbenheyer schreibt einen Roman „Spinoza", und Jakob Wassermann einen Roman „Kaspar Hauser". August Wünsche sammelt Bausteine für eine Geschichte des hebräischen Schrifttums, Ludwig Geiger liefert Beiträge zur Geschichte der deutschen Literatur. Herbert Eulenberg widmet eine entzückende Studie dem hebräischen Dichterfürsten Don Jehuda Halevy, und irgendein Levy schreibt eine Abhandlung über Abraham a Santa Clara. Diese Beispiele könnten hundertfach vermehrt werden, aber schon dieses kleine literarische Quodlrbet dürfte genügen. Man sieht: rechter Hand, linker Hand, alles vertauscht. Das schadet aber auch weiter nichts. Dieses Durcheinander, diese Vielgestaltigkeit, diese Buntscheckigkeit verleihen der deutschen Literatur einen ganz besonderen Reiz. Aussprachen und Polemiken, Entstellungen und Stilisierungen, Pamphlete und Abwehrschriften haben aus dem Nichts ein Problem geschaffen, das allenthalben Verwirrung stiftet. Es ist klar, daß auf dem Gebiete des Geistigen be>- dingungslos Freizügigkeit herrschen muß: da können gewaltsame Trennungsstriche und künstliche Grenzlinien nur von Uebel sein. Ein Schrifttum ist nicht etwas Konstruiertes, das man in bestimmte Formen und vorgefaßte Richtungen wenden könne, sondern der Niederschlag ungehemmter langer Entwicklungsreihen. Das geistige Schaffen, so es mit sittlichem Ernst und künstlerischer Kraftfülle geübt wird, ist autonom, und die Abstammung des Schaffenden kommt hierbei wenig in Betracht. In Sachen des Geistigen entscheidet der Geist, nicht die Abstammung. Berliner Repräsentantenversammlung In der letzten Sitzung der Repräsentantenversammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde am 8. November fand eingangs eine Resolution einstimmige Annahme, die gegen die Störung des Gottesdienstes am höchsten jüdischen Feiertag an der Klagemauer in Palästina Protest erhebt. Der Gemeindevorstand schloß sich dieser Entschließung an. Zu einer längeren Aussprache führte eine Anfrage der Liberalen Fraktion bezgl. der am Sonntag, den 28. Oktober, stattgefundenen Grundsteinlegung der Synagoge Prinzregentenstraße. Tie Liberale Fraktion bat um Auskunft, weshalb die Rabbiner und die Repräsentanten zu diesem feierlichen Akt nicht eingeladen worden sind. Von dem Sprecher der Liberalen Fraktion, Professor Türk, wurde neben der Beschränkung bei den Einladungen noch besonders bemängelt, daß die Rede bei der Grundsteinlegung nicht von einem Rabbiner gehalten wurde, sondern daß ein zionistisches Vorstandsmitglied bei dieser Gelegenheit eine gemeindepolitische Rede gehalten habe. Er empfahl die Einrichtung eines Pressebüros in der Gemeinde damit die Verbindung zwischen der Gemeinde und der jüdischen Presse nicht auf Zufälligkeit oder Einseitigkeit aufgebaut sei. Allseitig wurde das gesamte Arrangement bei der Grundsteinlegung dieser ersten Berliner Synagoge, die nach dem Krieg gebaut wird, als nicht glücklich bezeichnet, insbesondere auch von den liberalen Repräsentanten Rosenthal und Marcus. In Zukunft soll bei der Grundsteinlegung von Synagogen aus die vorgebrachten Wünsche Rücksicht genommen werden. Ferner soll die im kommenden Jahre erfolgende Einweihung der Synagoge Prinzregentenstraße angemessen gestaltet werden. Bezüglich! des Antrages der Liberalen Fraktion, bei dem Bau der Synagoge Prinzregentenstraße darauf bedacht zu sein, daß die Geschlechter bei der Platzzutcilung nicht getrennt werden, wurde ans Grund