Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 44 (2.11.1928)
- Date
- 1928-11-02
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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IMch kberaleZeillU Organ der Vereinigung für das liberale Judentum e. V. MMg-ffret» tat* Mt «efchttft-fieae '/.jährlich M. 2L0 «nzelanmmer 0L0. Bei freier Zusendung l Inland 03b 1fk Mt Mtgkeder der Vereinigung Ist der Lezvgspret» lm Mitgliedsbeitrage enthalten. Beeantmortl. »edaktener vrnn» wo,da. Die «Jüdisch.liberale Zeitung" erscheint jeden Freitag. Redaktion und Geschüftsstelle: Berlin SW 48, Mlhelmstr. 147 Fernruf: Bergmann 3358, 3359 Postscheckkonto. Berlin JUD 7. 137 069 (Vereinigung für da» liberale Judentum» Nachdruck sämtlicher Original-Veitrage nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion gestattet. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene RonparalUezelle g.45 Goldmark, die Reklomezeile 3.00 Goldmart, bei Wlederholoagen Rabatt. Anzeigenannahme: .Jüdisch-liberale Zeitung' Inseratenabteilung: Berlin STD 48, TVilhelmstratze 147 (Bergmann: 3358-59), sowie sämtt. SUnnonccn-ttjpcöiltio«. Ht. 44 Berlin, 2. November 1928 S. Jahrgang Berufsberatung und “ ' " „ Ein Mittel zur Prophylaxe gegen die Gefährdung Die jüdische Jugend ist es wert, daß man sich ihrer annimmt, das ist die Grundstimmung, mit der an das heute besonders schwierige Problem der Gefährdung der Jugend heranzugehen ist. Mt heiligem Ernst muß man versuchen, den Ursachen und Zusammenhängen der zunehmenden Gefährdung der Jugend nachzugehen, sich bemühen, gerecht zu beurteilen und nicht zu verurteilen und aus liebendem Verstehen heraus auch der oft bitteren Wahrheit mutig ins Angesicht zu sehen. Wie der kluge Arzt erst nach der Feststellung der Diagnose zur Therapie schreitet, so können erst dann die Mittel zur Bekämpfung, zur Verhütung, zur Prophylaxe gegen diese Gefährdung gesunden und angewandt werden. Jeder, der sich vorurteilslos, verständnisvoll und vor allem mit Liebe — denn wo wäre Liebe und nochmals Liebe wichtiger, als im Umgang mit den Entgleisten des Lebens — der Gefangenen- und Gefährdetenfürsorge widmet, jeder, den seine sürsorgerische Tätigkeit mit Strauchelnden und Gefallenen zusammenführt, wird bestätigen: Läßt man sich die Lebensgeschichte des aus der Bahn geworfenen Menschen erzählen, so wird man in fast allen Fällen der Tatsache begegnen, daß entweder ein aufgezwungener Beruf oder ein häufiger Berufswechsel typische Erscheinungen asozialer Elemente, Strafgefangener oder Prostituierter sind. Es ist eine von Pädagogen und Volkswirtschaftlern verschiedentlich begründete These, daß ein Mißlingen im Beruf die Selbstachtung tötet und zur Anomalie und zum Verbrechen führen kann. Deshalb ist eines der wichtigsten und grundlegendsten Mittel im Kampfe gegen die Gefährdung oer Jugend die Schaffung einer geordneten, sachgemäßen, frühzeitigen Berufsberatung und Berufsausbildung. Es ist interessant, daß unsere sonst so bewußte Jugend, abgesehen von den Jugendlichen mit ausgesprochener Begabung und starken Talenten, in Fragen der Berufsentscheidung viel weniger bewußt ist als die Jugend einer früheren Generation. Die entschiedenen Schulreformev haben mit ihrer Einrichtung der Arüeits- und Produktionsschule in idealer Weise das Problem der Berufsberatung gelöst, denn hier erhalten Lehrer und Schüler spielend Wissen und Kenntnis von den Anlagen des Jugendlichen, weil die Berufserziehung schon teilweise in der Schule erfolgt, so daß die Wahl bereits getroffen ist. Für -alle Jugendlichen muß zum Grundsatz erhoben werden, daß die Berufsberatung schon in der Schule in Verbindung mit dem Elternhaus zu beginnen hat. Ein Verlassen der Schule, ohne ein bestimmtes weiteres Lernziel im Auge zu haben, und zeitweiliges Herumsitzen ohne feste Beschäftigung muß zur Gefährdung führen. Deshalb müssen in den größeren Städten, wo die Errichtung von jugendlichen Arbeitsnachweisen eine der wesentlichsten sozialen Aufgaben darstellen, vor jeder Schulentlassung die jüdischen Schüler aller Schulen — nicht nur der Volksschulen — erfaßt werden, und ist durch Elternabende eine systematische Berufsberatung in Verbindung mit Schule und städtischem Berufsamt zu organisieren. Es ist sicher verkehrt — wie es teilweise auch von dm entschiedenen Schulreformern geschieht — die Arbeit der Berufsämter, ihre Ergänzungsprüfungen und pfychotechnischeu Untersuchungen abzulehnen, aber sicher ist, daß die Methoden allein auch nicht ausschlaggebend sein dürfen. Der gute Lehrer, der den Schüler kennt, und die Ellern, die die Anlage ihres Kindes kennen sollten, dürften noch maßgebender und wichtiger bei der Berufswahl sein, als die Entscheidung der Berufsämter. Warum brauchen wir aber eine besondere jüdische Berufsberatung? Abgesehen von den Schwierigkeiten für diejenigen, die im Beruf die Sabbathheiligung durchführen wollen, abgesehen von den besonderen psychologischen Momenten vor allem bei Kindern aus ostjüdischen Kreisen, ist für uns die Frage der Berufsberatung gleichbedeutend mit Berufsumschichtung und dämm von so ungeheurer Bedeutung. Wir können an der Tatsache nicht vorübergehen, daß die Geisteskrankheiten in den letzten Jahren unter uns erschreckend zugenommen haben. Gewiß ist dies eine der verheerenden Kriegserscheinungen, die aber gerade in unseren Reihen eine so bedenkliche Auswirkung gezeitigt hat, weil wir als Städtebewohner mit einseitig geistiger Beschäftigung besonders geringe Widerstandskraft besitzen. Die Berufsumschichtung zugunsten der technischen, handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufe muß noch viel intensiver betrieben werden, als dies bisher trotz aller Reden und auch praktischen Versuche geschehen ist. Die Frauen, die in den Gemeindeverwaltungen mitraten und taten, haben die heilige Pflicht, immer wieder darauf hinzuweisen, daß es keine nützlichere und bessere Anwendung der Gelder gibt, daß kein Kapital sich besser verzinst als das, was die Gemeinden für die produktive Ausbildung Jugendlicher, für die „Berusshilfe" ausgeben. Jede Summe, hierfür verwendet, erspart spätere Wohlfahrtsunterstützung, erspart dem Staate die Unterbringung in Fürsorge. Bewahrungsheime und Gefängnisse. Jedem muß zu einem produktiven Bemfe, sofem er für ihn Neigung hat. verholsen werden, und jeder in einem produktiven Berufe Stehende ist weiter zu sördem. Auch muß dafür gesorgt werden, daß es dem Tüchtigen ermöglicht werde, ohne traditionelle Laufbahn zum Beruf zu kommen. In diesem Zusammenhang soll auf die Forderung des Pflichtdiensrjahres für Mädchen .hingewiesen werden, auf den Zwang hanswirtschaftlicher Ausbildung der weiblichen Jugend, die trotz aller Vorstöße in Kreisen der Frauenbewegung noch immer nicht Gesetz geworden ist. Hier sollte der Jüdische Frauenbund gemeinsam - mit den anderen Frauenbünden immer wieder versuchen, endlich einen Erfolg zu erzielen. Bis es aber soweit ist, müssen jüdische Frauenvereine durch Gründung kleiner Haushaltsschulen — unsere Schulen in Frankfurt und Wolftathausen, die vorbildlich geleitet werden, kommen schon aus pekuniären Gründen nur für wenige in Frage — den Volksfchülerinnen, zumal unseren ostjüdischen Mädchen, die Gelegenheit geben, ein Jahr lang hauswirtschastlich ausgebildet zu werden, ganz gleich wie die spätere Berufswahl fein mag. Das waren auch. die Gründen, aus denen vor einigen Jahrefts^i Köln der Moriahhort eingerichtet wurde. Wir wollen nie vergessen, daß es eine jüdische Frau war, Josephine Levy-Rathenau, der wir es danken, daß für die gesamte Berufsausbildung der Frau die Forderung der gründlichen fachlichen Ausbildung nne beim Manne ausgestellt wurde. Wir sollten daraus achten, daß Lichts Halbes und Unsystematisches geschieht, mü> erstreben, daß unsere Mädchen in unseren Heimen Gelegenheit haben, einer geschlossenen Fachausbildung mit Gesellen- und Meisterinnenprüfung teilhaftig zu werden. Nicht minder ist es notwendig, daß wir Frauen erzieherisch dahin wirken, daß die falsche Berufsgesinnung, die falsche gesellschaftliche Wertung der Berufe bekämpft werde. Fort mit den gesellschaftlichen Rücksichten und Vorurteilen bei der Berufswahl! „Geblldet ist nur der, der eine Sache wirklich kann," dieser Goethes che Ausspruch sei auch unser Wegweiser. Jeder Beruf ist gleich hoch zu werten, wenn sein Träger ihn ernstlich und ehrlich ausfüllt, wenn er ihm Sehnsucht zum Vorwärtsschreiten, Verständnis und Freude am Wert' vermittelt, wenn er chm — und darin sehe ich das letzte Ziel unserer Berufsarbeit überhaupt — eine neue Sinngebung des Lebens verleiht, die zur inneren und äußeren Harmonie führt. Wollen wir die Gefährdung der Jugend an der Wurzel erfassen, so lehren wir sie zwei Dinge: den Genuß reiner Freuden, wie sie die Liebe zur Natur, Wanderungen und Sport in vollkommenster Weise vermitteln, und den Wert und die Würde der Arbeit, den Respekt vor der Leistung. Erziehen wir die Jugend, jedes Drohnentum zu hassen, und geben wir selbst — das gilt in erster Reihe uns den Müttern — das Beispiel unermüdlichen Wirkens und Tuns. Es ist ein folgenschwerer Fehler, daß Eltern sich so oft über den Grad der Gefährdung der heutigen Jugend hinwegtäuschen. Nichts ist törichter, als wenn Eltern meinen, diese Gefährdung sei nur Angelegenheit eines bestimmten Milieus. Wir müssen zur Grundlage unserer ganzen Jugendarbeit, sofern wir auf Erfolg rechnen wollen, von der Auffassung ausgehen: Jedes Kind ist heute gefährdet, und es heißt mit verbundenen Augen durchs Leben gehen, wenn man den mutigen Eröffnungen des Richters Lindsey keinen Glauben schenken will. Wir sind tatsächlich mitten in einer Revolution der Jugend; aber nnc „ erleben auch eine Evolution, und zwar, Gott fei es gedankt, gerade unserer jüdischen Jugend. Wir sehen ein Sehnen und Ringen, ein heiliges Streben, ein ernstes Wollen zur Gesundung. „Man will selbst im Mißlingen kein Mißlungener sein," sondern, man will freudig mit Kraft neu aufbauen und vorwärtsschreiten. Es ist rührend und bewunderungswürdig zugleich dieses Sichregen und Sichbewegen, wie es in der jüdischen Jugend zu beobachten ist, und legt Zeugnis dafür ab, daß in ihr Neues, Starkes, Schönes zum Lichte strebt. Unser Führer und Lehrer Leo Baeck hat kürzlich den herrlichen Midrasch angewandt, der, wie er sagte, eine Blasphemie wäre, wenn er nicht km Talmud stände: Gott wollte ern zweites Mal die Gesetzestafeln dem Mose nicht geben. Da entriß Mose sie Gottes Händen. Wo wäre das Ringen um geistiges Sein, um seelische Werte tiefer und treffender gekennzeichnet worden! So ringt auch unsere Jugend um ihr Sein, um den Sieg des Besten, Reinen und Edlen gegen die Versuchungen in den Niederungen des Lebens. An uns jüdischeii Frauen ist es, klar unsere Pflicht zu sehen, unserer Jugend mit Liebe und Verständnis helfend und fördernd zur Seite zu stehen, und feien die Opfer noch so groß, lim damit unsere Aufgabe kn der Geschichte, unsere Berufung zu erfüllen, die uns, den Müttern, den Erzieherinnen des künftigen Geschlechts, die Verantwortung für die Erhaltung des Judentums auserlegt. „Ter.jüdischen Frau ist die Erhaltung des jüdischen Stammes zu danken, das ist ihr Verdi eiist. in der Vergangenheit, ihre Berufung für die Zukunft." Klara Caro, Köln. Tagung des Jüdischen Frauenbundes Von Rechtsanwalt Dr. Margarete Berent (Berlin). Vom 21. bis 23. Oktober 1828 fand in Breslau eine erweiterte Gesamtvorstandssitzung des Jüdischen Frauenbundes statt, die ihre besondere Bedeutung durch tut Teilnahme von Gästen aus dem östlichen Ausland erhielt. Ten festlichen Anstalt bildete die Feier des 20jährigen Bestehens der Ortsgruppe Breslau des Jüdischen Frauenbundes am 21. Oktober 1928. Ueber 1400 Teilnchmer vereinigten sich zu einem erhebenden uiid doch ftöhlichen Zusammensein. Zwar wurde die Gefahr nicht ganz vermieden, daß bei -- nach vorsichtiger Schätzung — 14 Ansprachen uiid Reden, einer Lichtbildvorführung und einem Festspiel für das zwanglose gesellige Beisammensein nicht fchr viel Zeit übrig blieb. Aber aus den offiziellen Begrüßungsreden erllang doch so herzliche Wärme, so viel Anerkennung für geleistete Arbeit, so viel wirkliches Wünschen für eine gedeihliche Weiterentwicklung, daß maii ein eindrucksvolles Bild davon erhielt, welche Bedeutung diese Frauenarbeit in Breslau gewonnen hat, wie stark ihre Verbundenheit mit dem jüdischen Leben, mit der Stadt Breslau, mit dem Frauenbund und mit den nichtjüdischen Frauenorganisationerr ist. In die Geschichte, in die geistigen Grundlagen und die Entwicklung der Ortsgruppe Breslau führte die Festrede von Frau Paula Ollendorff ein. Tie praktische Arbeit wurde in Lichtbildern besonders aus dem Kinderheim Krietern, aus dem Erholungs- und Landherrn Flinsberg gezeigt und ein geistvolles und amüsantes Festspiel „Helenas Zauberspiegel" von Rechtsanwalt Georg Tarnowski bildete den heiteren Abschluß der Darbietungen/ Tie Tagung vom 21. 10. 28 unter dem Vorsitz, von Frau Bettina Brenner (Leipzig) brachte eine Fülle von Anregungen für die praktische Arbeit, An Besinnen auf die Grundlagen der Arbeit des Frauenbundes und bereitete eine Zusammenarbeit mit den Frauen des Auslandes vor. Einige besonders wichtige Fragen der sozialen Arbeit in Deutschland auf dem Gebiet des Kinder-, Mädchen- und Frauenschutzes wurden in kürzen Referaten dargelegt und durch die mürrdlichen Berichte aus dem Ausland, insbesondere aus Oesterreich, Ungarn, Rumänien, Polen und der Tschechoslowakei ergänzt. Aus einigen anderen Landern, insbesondere den Randstaaten waren schriftliche Mitteilungen gegeben worden. Tiefe ausländischen Berichte gingen zum Teil über die Darstellung der Arbeit auf den Spezialgebietyn hinaus und gaben ein lebendiges Bild der gesamten sozialen Arbeit, die häufig unter schwierigsten Umständen geleistet werden muß, unter Bedrückungen von außen, unter stärkster wirtschaftlicher Not und in Gemeinden, die durch leidenschaftlichste Parteikampse zerrissen und in ihren Kräften in Anspruch genommen sind. Jedoch zeigte es sich, daß bei aller Verschiedenheit im einzelnen eine Reihe der aktuellen Fragen immer wiederkehrt und zu ähnlichen Lösungen geführt hat. Von Einzelfragen wurde besonders das Problem der Berufsausbildung der Mädck)en und ihrer hauswirlschaftlichen Ausbildung besprochen. Uebereinfiimmend wurde davor gewarnt, daß die Eltern zu fchr danach streben, die Töchter in wissenschaftliche oder künstlerische Berufe zu bringen und daß darüber die Möglichkeiten praktischer, hauswirtschastlicher, handwerksmäßiger Berufe vernachläfligt werden. Man war sich darüber einig, daß eine gründliche hauswirtfchaftliche Ausbildung auch berufsmäßig noch. Chancen bietet, daß cs z. B. an Wirtschäftsleiterinnen in größeren Betrieben noch fehlt und daß and) der Bedarf der jüdischen Anstalten und an Haushaltungslehrerinnen noch nicht gedeckt ist. Wie weit allerdings eine größere Zahl von Mädchen, die eine wirkliche Entlastung des sonstigen Arbeitsmarktes bedeuten würde, in diesen gehobenen Stellungen unterzubringen wäre, erscheint noch nicht geklärt. Besonders interessant waren in diesem Zusammenhang die Mitteilungen aus Lemberg, wo mehrere Gewerbeschulen für Mädchen nach dem Kriege eingerichtet worden sind, die einen regen Zuspruch haben. Es wird versucht, ein Netz von Gewerbeschulen in ganz Polen zu schäften. Nach einer lebhaften Aussprache, in der auch die Bedeutung des hauswirtschastlich en Unterrichts für die Mädchen überhaupt hervorgchoben wurde, wurde folgende Entschließung gefaßt: „Tie jüdischen Gemeinden mögen es als eine ihrer dringendsten Aufgaben betrachten, in Verbindung mit jüdischen Frauenorganifationen für gründliche, von geschulten Kräften geleitete hauswirtfchaftliche Ausbildung jüdischer Mädchen Sorge zu tragen." Tie Fragen des Lehrlingsfchutzes, bei dem es sich, wie das Referat von Frail von Goldberger (Budapest) zeigte, nicht nur um die Ausbildung der Mädchen im Berus handelt, sondern bei dem die Unterbringung der Mädchen während der Lehrzeit, die Notwend'g^et, fte ernem'besonderen'Schutz zu unterslellen, vielfach auftaucht, leiteten über zu den Fragen des besonderen Schutzes gefährdetet Kinder, Mädchen und Frauen. Ein Ueberblick über die in Deutschland zurzeit besonders aktuellen Fragen gab Frau Klara Samuel (Elberfeld), die auf die besondere Bedeutung der Adoption für eine durchgreifende Hilfe hinwi'es. Eine kurze Darlegung der rechtlichen Bestimmungen, die für di? jüdische Arbeit von besonderer Bedeutung find, weil es sich hierbei vielfach um schwierige Probleme des internationalen Privatt-!