Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 8 (1928)
- Issue
- 35 (31.8.1928)
- Date
- 1928-08-31
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2613366-2613947-2613982--2843-2620361- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Breslau. (Auszeichnung von Frau Paula Ollendorf.) Der preußische Minister für Volkswohlfahrt hat unserer treuen Mitarbeiterin, Frau Paula Ollendorf, „in Anerkennung der Verdienste um die Jugend" eine Plakette verliehen und in einem Schreiben, ebenso wie auch der zuständige Regierungspräsident, das umfangreiche Wirken von Paula Ollendorf auf sozialem Gebiet gewürdigt. Paula Ollendorf hat sich insbesondere um die Gründung des Kleinkinderheimes des Jüdischen Frauenbundes in Breslau und um die Errichtung des Landerholungsheimes des Jüdischen Frauenbundes in Flinsberg verdient gemacht. Das Erstere wurde 1916 zur Notwendigkeit, da die vielen unehelichen jüdischen Kinder kein Unterkommen in Anstalten fanden, teils weil diese nur Waisen, teils weil sie nur schulpflichtige Kinder aufnahmen. So kamen fast alle unehelichen jüdischen Kinder nicht in jüdische Familien und gingen dem Judentum verloren. Die Errichtung des Kleinkinderheims schuf in diesen Verhältnissen Wandel. Die Nachkriegszeit machte dann ein Landerholungsheim notwendig, um die körperlichen, geistigen und seelischen Kräfte der geschädigten Jugend zu festigen. Paula Ollendorf erkannte die dringende Notwendigkeit der Errichtung eines Landerholungsheimes. Was sie sonst noch auf sozialem Gebiet geleistet hat, nicht nur im Jüdischen Frauenbund, sondern auch als Stadtverordnete, bei der Gestaltung der Gerichtshilfe usw., ist zu bekannt, um hier im Einzelnen erörtert zu werden. Daß sie sich stolz zum liberalen Juden.- tum bekennt und zeigt, daß dessen Gedanken nicht nur gedacht, sondern auch verwirklicht werden sollen und können, ist ein Beweis für die Lebenswirklichkeit jüdischer Gedanken in neuer Form auch in unserer Zeit. Bachen. (Todesfall.) In dem kürzlich verstorbenen Herrn Leopold Bär verliert die hiesige Gemeinde ihren langjährigen Vorsteher, der auf allen Gebieten des religiösen Lebens vorbildlich wirkte und dadurch den Dank aller Mitglieder verdiente. Lehrer Wertheimer hielt vor dem Trauerhause eine eindrucksvolle Ansprache, aus dem Bezirksfriedhof in Bödigheim, wohin die sterbliche Hülle überführt wurde, sprachen noch Rabbiner Dr. Lauer, Mannheim, und Synagogenrat Mayer, Buchen, tief empfundene Worte des Dankes für die der Gemeinde geleisteten Dienste. Danzig. (Weltkonfcrenz des Misrachi.) Tie Wcltkonferenz des Misrachi, über deren Eröffnung wir in voriger Nummer berichteten, ging am 23. August zu Ende. In der Schlußsitzung wurde das Budget angenommen. Die Einnahmen, die die Organisation selbst auszubringen hat, betragen pro Jahr 29 900 Pfund. Das Ausgaben-Budget ist bei Einschluß der von der Zionistischen Executive zu leitenden Zuschüsse insgesamt 65 000 Pfund hoch. Rabbi Meir Berlin wurde zum Präsidenten der Weltorganisation wiedergcwählt. In den Merkas Olami wurden ferner gewählt: für Palästina Rabbi Fishman und Daniel Sirkuß, für Amerika Rabbiner Teitelbaum. Rabbi Berlin erklärte nach einer begeisternden Ansprache die Weltkonferenz für geschlossen. Die jüdische Gemeinde Danzigs gab zu Ehren der Delegierten der Misrachi-Wcltkonserenz ein Bankett, dem die führenden Persönlichkeiten der Judenheit des Freistaates und die Delegierten der Weltkonfcrenz, sowie der Misrachi-Jugendkonserenzen beiwohnten. Dresden. (Aus dem G e m e i n d e r a t.) Die in der dritten Augustwoche abgehaltene Gemeinderatssitzung cröffncte Rechtsanwalt Salinger mit Begrüßungen des als Nachfolger des ausgeschiedenen Vorstehers Pionkowski in den Vorstand berufenen bisherigen Gcmeindeverordneten Dr. John Levy und des an seiner Stelle als Mitglied der Fraktion der Jüdischen Volkspartei in den Gemeinderat eingetretenen Dipl.-Jng. Landau. Ueber die jetzige Verteilung der Ausschußvorsitze wurde folgendes mitgeteilt: R.-A. Salinger übernimmt das Allgemeine Departement, behält den Vorsitz im Friedhof- und Fürsorge-Ausschuß und tritt in den Ausschuß für das. Henrietten - stift ein. Dr. John Levy führt den Vorsitz im Schul-, Schächt- und Rechtsausschuß, an Stelle R.-A. Salinger in der Orthodoxen Kultuskommission und tritt in den Vorstand des Vereins Mittelstandsküche ein. San.-Rat Dr. Zimmermann übernimmt das Steuerdezernat, den Vorsitz im Finanz-Ausschuß und im Ausschuß der Emrl Lehmann- Stiftung. San.-Rat Dr. Salzburg führt zukünftig den Vorsitz im Bibliotheks-Ausschuß, Vorsteher Max Lev, wie bisher den Vorsitz im Synagogen-Ausschuß und Gcmeindevcrordneter Pelz den Vorsitz in der Pressekommission. In die Steuerberufungskommission tritt an Stelle Dr. John Levys Gemeindeverordneter Joseph Cohn ein. Als ordentliches Mitglied des Sächsischen Israelitischen Gemeindeverbandes wählte das Kollegium Dr. John Levy. Der Chewra Kadischa wurden zur Bestreitung dringender Ausgaben 2000 Mark bewilligt. Beim Bericht über den Synagogen-Ausschuß teilte R.-A. Salinger mit, daß für den verstorbenen Gemeindeverordnelen Hurwitz das Vorstandsmitglied der Chewra Kadischa Isidor Salinger in den Ausschuß berufen worden sei. Ueber die Orthodoxe Kultuskommission, in die an Dr. John Levys, Stelle als Mitglied des Gemeinderates Direktor Zucker eingetreten ist, wurde berichtet, daß der Gemeindegottesdienst nach altem Ritus am 7. und 8. September feierlich eröffnet werden soll. Im Zusammenhang damit wurde von liberaler Seite bemerkt, daß die Zeichnung auf Plätze, in dem neuen Gottesdienst noch nicht den Erwartungen der beteiligten Kreise entspricht. Dr. John Levy erwiderte, daß über den Besuch des neuen Gottesdienstes noch kein Urteil möglich sei, ebensowenig natürlich über die Höhe der zu erwartenden Einnahmen. Zweifel an der finanziellen Sicherstellung des orthodoxen Gottesdienstes, der relativ mit wesentlich geringeren Gemeindebeträgcn als der liberale Gottesdienst auskommen dürfte, brauchten indes nicht gehegt zu werden. Ueber die Aufnahme eines hypothekarischen Darlehens von 175 000 Mark gab R.-A. Salinger bekannt, daß die zu diesem Zwecke geführten Verhandlungen zum Abschluß gekommen seien. Vorstand und Finanzausschuß waren sich auf Grund des vom Vorstand ausgearbeiteten Exposes darin einig, daß die Aufnahme einer Hypothek vor der Zeichnung einer Anleihe den Vorzug verdient. Dresden. (Jubiläum.) Hofrat Dr. Phil. Alfred Zucker, Direktor der chemischen Werke Max Elb A.-G., der sich in Fachkreisen, insbesondere auf dem Gebiete der balneologischen Wissenschaft, eines großen Rufes erfreut, feierte kürzlich sein 25 jähriges Berufsjubiläum. Aus diesem Anlaß wurde er vom Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinde beglückwünscht. In der gleichen Weise ehrte die Gemeinde an seinem 60. Geburtstage den Vorsteher Sanitätsrat Dr. Siegmund Salzburg. Elberfeld. (Tagung des Deutschen Akademikertages.) Die völkische Gruppe, die sich den Namen „Deutscher Akademikertag" beigelegt hat, hielt in diesen Tagen in Elberfeld eine Tagung ab und faßte die folgende Resolution: „Der dritte Deutsche Akademikertag fordert Einführung des Verhältnisrechtes für Zulassung von Lehrern und Hörern an deutschen Hochschulen entsprechend der Verhältniszahl zwischen deutschen Staatsbürgern arischer und deutschen Staatsbürgern jüdischer Abstammung (Numerus clausus)." Hannover. (7 0. Geburtstag des 1. Vorstehers.) Anläßlich der Feier des 70. Geburtstages des 1. Vorstehers der Synagogengemeinde, Kommerzienrat Berliner, sand am 22. August im festlich geschmückten Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes eine außerordentliche Repräsentantensitzung statt. Der 2. Vorsteher, Herr Alfred Fuerst, brachte in einer kurzen Ansprache Gruß und Glückwunsch der Gemeinde zum Ausdruck. Herr Louis Sternheim sprach die Glückwünsche des Kollegs aus. Herr Landrabbiner Dr. Freund überreichte ein in hebräischer und deutscher Sprache abgesaßtes Dokument. Herr Regierungsrat v. Bothmer überbrachte seine und des durch Reise am Erscheinen verhinderten Regierungspräsidenten Wünsche. Hierauf verlas Herr Fuerst eine Denkschrift, in der auf die Verdienste des Gefeierten hingewicscn wird. Seinen Tankesworten, in denen Herr Kommerzienrat Berliner auch die treue Mitarbeit seiner Kollegen in der Repräsentanz hervorhob, knüpfte er die Mahnung an: „...Ich! will diese Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, ohne auf den Ernst der Lage hinzuweisen. Bleibt Juden, bleibt eurer Gemeinde treu wie eure Väter es taten, fürchtet euch nicht davor, eure Steuern zu zahlen. Tut eure Pflicht, sorgt dafür, daß die Gemeinde erhalten bleibt! Das walte Gott bis in die fernsten Zeiten." — Jir der Mittagsstunde versammelten sich in der Wohnung des Jubilars neben vielen Verwandten und Freunden des Hauses die Vertreter der verschiedenen jüdischen Vereine und Organisationen. — Die Dankesworte des Jubilars gipfelten in dem Wunsche: „Die Gesinnung, die ich durchzusctzcn versuchte, möge beispielschasfend wirken, sie möge alle zur Mitarbeit aufrufen. Das wird für mich die schönste Erinnerung an diesen Tag sein." Fast alle bedeutenden jüdischen Organisationen, eine Anzahl Behörden und viele Jndustrieunternchmungcn hatten in herzlicher Weise des Ereignisses gedacht. Eine Auszählung würde hier zu weit führen. — Der Festgottesdicnst am Freitagabend versammelte den größten Teil der Gemeinde in der festlich erleuchteten Synagoge. Feiertagsgesänge umrahmten die Festpredigt des Herrn Landrabbincrs. Im Festgottesdienst am Sabbatmorgen wurde der Jubilar mit einem eigens für diesen Tag von Herrn Mandelbrod, dem Dirigenten des hannoverschen Synagogenchores, komponierten Jaamaud aufgerusen. Auch ein von Oberkantor Alter und Herrn Mandelbrod für die Feststunde komponierter Mi cheberach kam zum Vortrag. — Am Nachmittag lud der Kinderhort, des Jubilars Licblingskind, dem er über manch schwere Zeit hinweggeholfen, 160 Kinder und bewirtete sie festlich. So wurde die Feier dieses Ehrentags ein Fest- und Ehrentag der Gemeinde. Kassel. (Vorschläge s ü r die G e m e i n d e w a h l.) Wie zu erwarten war, sind dem Wahlleiter für die Gemeindewahlcn außer der Gemeinschaftsliste, die vom Ccntralverein, der Liberalen Vereinigung, der Mittelstands-, Konservativen und Jüdischen Volkspartei eingereicht wurde, auch eine Sonderliste von ostjüdischer Seite zugegangen. Aus der Verbindungsliste sind sechs Herren verzeichnet, die dem Gemeindeältesten-Kollegium bereits angehört haben; die Jüdische Volkspartei ist durch zwei neue Kandidaten vertreten, die Interessen der Konservativen sollen durch einen ebenfalls neuen Kandidaten gewahrt werden. ,Auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist Rechtsanwalt Dr. Goldschmidt, der als Mitglied des Rates des Preußischen Landesverbandes die Gemeindeinteressen vertritt und sich auch in seiner Eigenschaft als Gemeindeältester bedeutende Verdienste um die Kasseler Judenheit erworben hat. Der Vorsitzende der Ortsgruppe der Liberalen Vereinigung, Herr Karl Gotthelft, der sich besonders um das Zustandekommen der Gemeinschaftsliste erfolgreich bemüht hatte, ivürdigte in der mit dem Centralverein gemeinsam abgehaltenen Mitgliederversammlung die ersprießliche Arbeit des Herrn Dr. Goldschmidt und hob mit besonderem Dank sein Entgegenkommen um das Gelingen der Gemeinschaftsliste hervor. Da durch das Sondervorgehen der Ostjuden mit einer Veränderung der Kandidatenliste gerechnet werden kann, haben ivir von ihrer namentlichen Veröffentlichung abgesehen. München. (Ein jüdischer Bildhauer Stipendiat der Akademie der Künste.) Dem Bildhauer Arnold Zadikow in München, der bereits im Jahre 1913 mit dem Michael-Heer-Prcis ausgezeichnet wurde, wurde als erstem Stipendiat der Preußischen Akademie der Künste ein Atelier in der Villa Massimo in Rom zu einjährigem Studienaufenthalt ab 1. Oktober d. I. zugewiesen. Worms. (Amtsniederlegung.) Nach 40 jähriger Tätigkeit trat Herr Kantor Julius Rosenthal gesundheitshalber von seinem Amte zurück. Der Vorstand der Gemeinde ließ es sich nicht nehmen, seinem allezeit pflichtgetreuen Beamten einen festlichen Abschiedsgottesdienst zu widmen. Die gottesdienstliche Feier fand am vergangenen Samstag in der Synagoge statt, und für die große Beliebtheit des Scheidenden sprach schon äußerlich die überaus starke Beteiligung. Den Glanzpunkt der Feier bildete die Predigt des Rabbiners Dr. Holzer. Er würdigte das pflichttreue Wirken und Schaffen des idealen Beamten, der sich jahraus, jahrein, Tag um Tag seiner Pflicht als Vorbeter der Gemeinde bewußt war, und der nichts unterließ, um sein Leben den sittlichen und religionsgcsetzlichen Forderungen anzupassen. Schöne Gesänge des Chorvcrcins und des 1. Kantors rahmten die würdige Feier ein, die bci allen Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. In der Wohnung des Herrn Rosenthal übergab Rabbiner Dr. Holzer eine künstlerisch ausgesertigte Urkunde. San.-Rat Dr. Nickelsburg, der 1. Vorsitzende der Gemeinde, dankte, gleichzeitig im Auftrag des Obcrrats des Landesverbandes der hessischen Gemeinden, für die treu geleisteten Dienste. Der Vorsitzende gab ihm die Ernennung zum Ehrenkantor bekannt und überreichte dazu eine Urkunde. In feinsinniger Weise dankte der Gefeierte für die ihm dargebrachten Ehrungen. Nicht unerwähnt sei, daß Herr Rosenthal sich vielfältig als tüchtiger Lehrer auszeichnete und daß er an der Entzifferung der viele Hundert Jahre alten Grabsteine auf dem alten israelitischen Friedhof hervorragenden Anteil hatte. Vereinsnachrichten Vom R.J.F. Die Sportgruppe im Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten veranstaltet am Sonntag, den 2. September, auf dem Städt. Sportplatz Westend, Spandauer Chaussee, Ecke Kastanicn-Allee, ihr III. internes Sportfest. In besonderen Konkurrenzen beteiligt sich an diesem Fest die Knabenschule der Jüdischen Gemeinde. — Die Vorkämpse beginnen um t/o2 Uhr, die Hauptkäinpfe um 3 Uhr. Jüdische Reform-Gemeinde Plfltze Uermletungen zu den hohen Feiertagen ♦ Für die Gottesdienste im Gotteshaus Johannisstr. 16, im Logenhaus Joachimsthalerstr. 13 und Logenhaus Kleiststr. 10. Preise nach Lage derPlätzevon 3—25 M. Einlasskarten für den Jugendgottesdienst unentgeltlich täglich von 9—1 Uhr im Büro Johannisstrasse 16 Liberale Synagoge Wilmersdorf Gottesdienst an den hohen Feiertagen (abends und vormittags) Beba-Palast „Atrium“ Kaiserallee Plätze zu 3, 5, 8, 12 und 15 M. erhältlich an den Theaterkassen Hermann Tietz, Leipziger Strasse und Kaufhaus des Westens, Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Burgstrasse 26, sow. jed. Freitag vor Beginn der Abendgottesdienste in der Cecilienschule. In unseren Gottesdiensten besteht keine Trennung der Geschlechter. Familien ist daher Gelegenheit zur gemeinsamen Teilnahme an der Andacht gegeben. UtinrUitN iidtr Irl Renovierung von Wohnungen, eeschifisioRaien, Fassaden etc. Rodert Rutheim W50,Kuhnbacherstr.7 Fernsprecher: LOtzow 6260 Kostenanschläge gratis Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. venu, kontenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lfitiowstraße 44, Telephon: Lütiow 960-61 und Charlottenburg, Kantetr. 154 a Bcke Faaanenitrafie, Telephon: Stein platz 1835 Die Stelle des Rabhiners der Synagogen-Gemeinde BflnüBil soll demnächst neu besetzt werden. Gehalt nach staatlichen Sätzen, Fensions- und Hinterblieb. - Versicherung. Bewerbungen, junger, gut empfohlener Herren an d. unterzeichn. Vorsitzenden des Vorstandes erbeten I>r. Ollendorff Hier leint ihr Inserat Jüdische Literatur Kuitusanikel Tallegsim, Tressen, w elsse und schwarze Käppchen, Teflllln, Mianasoth BMMer für den Bottesdienst sowie für orthodoxe Synagogen Jüdische Noten Hebräische Buch^andlun.' C. Boas Nflg. ' erlin C 2, Nene Friedrichstrasse 69. Telefon: Norden 9508 ln jüd. HD. AkatfemiKerhaus des Rheinlandes finden zur Miterzienung der 9jährigen Tochter 1—2 Mädchen von 8—12 Jahren liebevolle Aufnahme bei guter Pflege und geistiger Förderung. Geräumiges Haus mit Garten. Schöne Umgebung. Lyzeum u. Studienanstalt am Ort. Angebote unter B 335 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Leipziger Str. / JUezanderplatz / Frankfurter Allee / Belle-Alliance-Str. / Wümersdorfer Str. /Brannenstr. / Ckansseestr. Versandabteilung: Berlin SW 19 Leipziger Strasse Schriftl.Bestellangen wer- U den prompt erledigt. Bei Aufträgen nach auswärts vergüten wir für je 20 M. 80 Pf., die nur für Porto bzw. Verpackung in Anrechnung gebracht werden PostsctL- Kto.: Berlin Nr. 2382 VilUse Büchev Modernes Antiquariat Restauflagen :: Neuausgaben Bismarck: Gedanken und Erinnerunsen. Volksausgabe. 3 Bände, in2 gediegenen Ganzleinenbänden gebunden. 1922—25. Zusammen 085 1022Seiten....Früher 6,50, jetzt A Rudolf Herzos. Romane und Novellen. Der alten Sehnsucht Lied. 17+Seiten.Nov. - Jungbrunnen. 298 Seiten. Nov. EJeg. Ganzleinen- 4 65 bände. Jeder Band früh. 3.50,jetzt » Hanns Heinz Ewers, Romane. A1 r a u n e, Die Geschichte eines lebenden Wesens. — Der Geisterseher.--Das Grauen. Seltsame Geschichten. — Vampir. Verwild. Roman. — Nachtmahr. Seltsame Geschichten. — Der Zauberlehrling. Indien und ich. — Die verkaufte Grossmutter. Märchenbuch, mit Illustrationen von Paul 8aa.se. 1922|23. — Jeder Band (angekürzt), elegante Ganzleinen- 4 90 bände, früher6,00 bis 9,00, jetzt Leonardo da Vinci« Roman von Dm. Mereschko wski. Illustrierte Volksausgabe. 816 Seiten. Bieg. Leinen- 025 Eleganter 050 band... .jetzt " Halblederb. Ludwis Richter’« Lebenserinnernngen. Heraasgegeben von Georg Weberknecht 1922. 840 Seiten. 445 Halbleinenband, früh. 5,50, jetzt * Friedrich dar Grosse and sein Hot Persönliche Brinnerangen an einen 20 jährigen Aufenthalt in Berlin vonDlendonnöThiebanlt. Deutsch von Hcinr. Conrad. 2 Halbleinen- 590 bände. 710 Seit Früh. 12,00, jetzt * 1 65 GUTE ROMANE |65 der Weltliteratur, u. a.: _ Klarer Druck / Gute Auswahl / Elegante Ganzleinenbände jeder Band. jeder Band. Bisrer MUCK / Alexis, Werwolf. — Die Hosen des Herrn v. Bredow. Auerbach, Bariüssele. Balzac, Die Frau von 30 Jahren. — Tolldreiste Geschichten. Boccaccio, Decameron. Brachvogel, Friedemann Bach. - Das Rätsel von Hildburghausen. Bulwer, Die letzten Tage von Pompeji. Casanova, Abenteuer. Dante, Göttliche Komödie. Dichens, OliverTwist. -DavidCopperfield. — Zwei Städte. Dostojewski, Raskolnikow. — Der Spieler. — Aus einem Totenhaus. — Erniedrigte und Beleidigte. Ebers, Homo sum. Flaubert, Madame Bo vary.—Salambo. Francois, Die letzte Reckenburgerin. Gangbofer, Der laufende Berg. Gogol, Die toten Seelen. Gorki, Meistererzählungeu. — Warenska Olessow. — Das Ehepaar Orlow. — Im Asyl für Obdachlose. Grimmelshausen, Simplizissimus. Habberton, Helenes Kinderchen. Harbou, Die Flucht der Beate Hoyermann. Herzog, Zum weissen Schwan. — Hur eine Schauspielerin. Herze, Der Roman der Stiftsdame. Hoffmann, Elixiere des Teufels. Hugo, Der Glöckner von Notre Dame. — Die Elenden. Jacobsen, Frau Marie Grnbbe. — Niels Lynne. Keller, Züricher Novellen. — Die Leute von Seldwyla. — Martin Salander. Kügelgen, Jugenderinnerungen eines alten Mannes. Laclos, Gefährliche Liebschaften. Lagerist, Gösta Berling. — Jerusalem. Ludwig, Zwischen Himmel und Erde. Presber, Der Rubin der Herzogin. Samson, Henker von Paris. Scbeflel, Ekkehard. Scott, Ivanhoe. Sienkiewicz, Quo vadis? Speckmann, Die Heidklause. Stevenson, SchatzinseL Storm,Von Meer und Heide. 10 Novellen. — Der Schimmelreiter. — Aquis submersus. Sue, Der ewige Jude. Telmann, Unter den Dolomiten. — An der Engelsbucht. — Auf eigener Scholle. — Tod den Hüten. 8izilianischer Roman. — Unter römischem Himmel. — Sphinx. Tolstoi, Auferstehung. — Kreutzersonate. — Anna Karenina. Turgenjew, Väter und Söhne. Viecher, Auch einer. Voss, Römisches Fieber. Wallace, Ben Hur. Wilde, Bildnis des Dorian Gray. — Härchen und Erzählungen. Zobeltits, Auf märkischer Erde. Lols, GerminaL — Nana. — Das Paradies der Damen. Ein Opfer der Pompadour. 35 Jahre in Staatsgefangenschaft. Von M. de Latude. Herausgegeben von Heinr. Conrad. 288 Seiten. Halb- |45 leinenband. Früher 5,50.. .jetzt * Der Graf von Monte Christo. Roman von Alexander Dumas. 800 Seiten starker Leinenband. 085 Früher 4,00.jetzt w Die Geheimnisse von Paris. Roman v. Eugen Sue. 800Seiten 085 starker Leinenb. Früh. 4,00, jetzt m Ein Mönchsleben aus der empfindsamen Zeit. Von Frz. H. Bronn er, von ihm selbst erzählt, herausgegeben von Osk.Lang. 2 Halbleinenbände, 090 793 Seiten. Früher 14,00, jetzt AUS Weimars klassischer und nachklassischer Zeit. Erinnerungen eines alten Schauspielers. Von Ed. Genast. Herausgegeben von R. Kohlrausch. 320 Seiten. Halb- 4 45 leinenband. Früher 6,00, jetzt « Napoleons Glück und Ende. Erinnerungen eines Staatsmannes. 1806/15. Von E. D. Pasquier. Deutsch von H. Conrad. 2 Halbleinenbände. 090 580 Seiten. Früher 12,00, jetzt * Hans Thoma. Biographisches von Prof. ILWerner. 80 Seiten mit 67 zum Teil farbigen Bildern. 1921. VC Früher 1,50.jetzt »Pf. Wilhelm Dusch. Biographisches von Carl W.Neumann. 64 Seiten mit 88 Abbildungen. 1921. Kartoniert. Früher 1,50.jetzt »Pf. 53 60