Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 7 (1927)
- Issue
- 45 (11.11.1927)
- Date
- 1927-11-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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- Martin Philippson 2× ep/1023177
- Eduard Gans 1× ep/1026051
- Heinrich Graetz 1× ep/1004835
- Hermann Cohen 1× ep/1004894
- Isaak Markus Jost 1× ep/1005092
- Leopold Zunz 1× ep/1026402
- Moritz Steinschneider 1× ep/1026314
- Moses Mendelssohn 1× ep/1006237
- Nachman Krochmal 1× ep/1027786
- Salomon Munk 1× ep/1024069
- Samuel David Luzzatto 1× ep/1006889
- Zecharias Frankel 1× ep/1007681
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MischliberaleZeiktlig Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. D. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle '/«jährlich 2R. 2.50 Einzelnummer 0.20. Bei freier Zusendung L Inland 0.25 Jüc die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis im Milgliedsbeltrage enthalten. Verantw ortl. Redakteur: Bruno Voyda. Die »Jüdisch-liberale Aellangerscheiat jeden Areiiag. Redaktion nnd Geschäftsstelle: Berlin Sw 48, wilhetmskr. 147 Fernruf: Bergmann 3358, 3359 Postscheckkonto: Berlin 71VS 7, 137069 (Bereinigung für das liberale Judentum) Nachdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redaktion gestattet. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Tlonparaillezeile 0.45 Goldmark, oie Reklamezeile 3.00 Goldmark, bei Wiederholungen Rabatt. Anzeigenannahme: «Jüdisch-liberale Zeitung" Jnseratenabteiluug: Berlin SW 48, Wilhelmstrahe 147 (Bergmann: 3358-59), sowie sämtl. Annoncen-Expeditiou. Rr. 45 Berlin, 11. November 1927 7. Jahrgang Von der '' : des Mentums Am 16. November begeht die „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums" die Feier des 25jährigen Bestehens. Es ist eigentlich ganz seltsam, daß eine solche wissenschaftliche Gesellschaft innerhalb des Judentums erst seit so kurzer Zeit besteht. Für den oberflächlichen Beobachter könnte es den Anschein haben, als sei im Judentum eine solche Gesellschaft nicht begründet worden, weil das Judentum von jeher auf Wissenschaft gegründet ist und weil deshalb das Interesse für jüdische Wissenschaft ein so allgemeines sein müßte, daß es irgend einer Organisation nicht bedürfte. Aber wenn man diesen Satz niederschreibt, und wenn ein Kenner der Verhältnisse ihn liest, so kann man sich eines bitteren Lächelns nicht erwehren. Gewiß, das Judentum ist auf Erkenntnis begründet und ohne Wissenschaft fast dem Untergang verfallen. Aber einmal ist das Studium, wie es Jahrhunderte hindurch getrieben worden ist, wohl nicht unfruchtbar gewesen, aber nicht Wissenschaft in dem modernen Sinne des Wortes, und sodann ist die alte Klage mit Recht noch nicht verstummt, die seit einem Jahrhundert immer wieder tönt, daß in unserem neuzeitlichen Judentum für alles Interesse vorhanden ist, nur nicht für die geistigen und wissenschaftlichen Fragen des Judentums, daß für Wohltätigkeit und dergleichen gern Opfer gebracht werden, aber daß keine Geldmittel vorhanden sind, um die Wissenschaft und die wissenschaftlichen Arbeiten sicher zu stellen und zu / fördern. Das alles ist wohl in mancher Hinsicht besser geworden, darf jedenfalls nicht verallgemeinert werden. Aber es steckt noch immer sehr viel Wahrheit in diesen Klagen. Und wenn es in dieser Hinsicht besser geworden ist, so hat die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums ihren Anteil und ihr Verdienst daran. Aber was ist Wissenschaft des Judentums überhaupt? Seit wann gibt es eine solche? Was hat sie geleistet? Was sind ihre Aufgaben? Gelehrte hat es zu allen Zeiten im Judentum gegeben, Männer, die mit staunenerregender Kenntnis und mit scharfem Geist Bibel, Talmud und rabbinische Literatur immer und immer wieder studiert haben, die das Schriftgebot, über das Gotteswort Tag und Nacht nachzusinnen und zu forschen, buchstäblich erfüllt haben, die geradezu unter gänzlichem Verzicht auf jeden anderen Lebensgenuß oft unter den traurigsten wirtschaftlichen Verhältnissen inmitten der Unsicherheit des allgemeinen jüdischen Lebens in diesem Studium ihre Lebensfreude gefunden und uns zum Teil überaus wertvolle Werke hinterlassen haben. Es ist gar nicht auszudenken, was aus den Juden geworden wäre, „wenn sie nicht diese ungeheure Sehnsucht nach Erkenntnis, dieses unablässige geistige Streben gehabt hätten. Das Psalmwort ist hier Wahrheit geworden: „Wäre nicht Deine Lehre mein Ergötzen, dann hätte ich in meinem Elend zugrunde gehen müssen." Aber Bei aller Anerkennung und Bewunderung dieser Leistungen und dieser Gelehrsamkeit werden wir dies nicht als Wissenschaft anerkennen können. Dieses jüdische Wissen war vielmehr einseitig, ohne Zusammenhang mit der allgemeinen Wissenschaft und ohne ihre Methode. Hier handelte es sich fast ausnahmslos nur um die halachische Erkenntnis und Interpretation der Bibel und der Traditionsliteratur. Nur wenige waren es und konnten es sein, denen jenseits der Einzelfragen z. B. auch nur das Gesamtproblem der Halacha aufsteigen konnte. Wissenschaft ist eben nicht denkbar ohne den engen Zusammenhang mit der allgemeinen Kultur, und dieser Zusammenhang war den Juden gewaltsam zerrissen nicht durch ihre eigene Schuld, bis schließlich gegen Ende des jüdischen Mittelalters, das bekanntlich bis ins 18. Jahrhundert herein dauerte, die Juden sich selbst stolz und demütig zugleich von der allgemeinen Kultur abzuschließen begannen. Wissenschaft ist eben mehr als bloße gründliche Kenntnis. Sie verlangt die Verknüpfung der verschiedenen Erkenntnisse, vert langt das Herausstellen der Probleme und den Versuch, diese r Probleme methodisch zu lösen. So konnten die Juden im [J Mittelalter in Spanien und bis in die Zeit des Humanismus herein in Italien Wissenschaft haben, während in Deutschland wohl viel jüdische Gelehrsamkeit, aber nur wenig jüdische Wissenschaft sein konnte. Da kam der große Umschwung, der sich für uns an den Namen Moses Mendelssohn knüpft. In dieser Zeit fielen die Mauern des geistigen Ghettos, den Juden war der Zutritt zur allgemeinen Kultur geöffnet, und auf allen Gebieten drangen die wissenschaftlichen Fragen auf sie ein. Dabei sahen sie die tiefe Kluft zwischen der modernen Kultur und dem damaligen Judentum. Das hat vielen das Judentum als etwas Wertloses erscheinen lassen, während andere die Kluft zu überbrücken, die Gegensätze auszugleichen suchten. Ihnen mußte sich die Frage ergeben, ob und in welcher Weise das Judentum in dem modernen Kulturkreise einen Platz beanspruchen 'konnte,^und wie es als Ganzes und in seinen einzelnen Erscheinungen zu deuten sei. So entstanden in dem Kreise der Mendelssohnschcn Schüler die ersten schüchternen Versuche, die auf wissenschaftliche Methoden noch nicht wirklich Anspruch erheben konnten, wohl aber den Weg wiesen, der gegangen werden mußte. Es war klar, daß die Wissenschaft des Judentums zunächst und für lange Zeit ausschließlich oder überwiegend geschichtlich nnd literargeschichtlich eingestellt war. Es ist ebenso selbstverständlich, daß die zähen Verfechter des alten Judentums ebenso wie allen anderen Neuerungen — haben sie doch bekanntlich auch Mendelssohns deutsche Bibelübersetzung in den Bann getan — auch diesen noch so schüchternen wissenschaftlichen Anfängen feindlich gegenüberstanden. Es ist unverkennbar, daß die Wissenschaft des Judentums und der jüdische Liberalismus auf gleiche Ursachen zurückgehen. Die von S. R. Hirsch begründete Neuorthodoxie, die Judentum und moderne Kultur in Einklang zu bringen suchte, hat freilich ebenfalls der Wissenschaft ihren Platz eingeräumt. Aber ein wesentlicher Unterschied besteht. Hier ist die Wissenschaft gebunden und in Schranken. Das Wesen der Wissenschaft aber verträgt keine Schranken und keinerlei Bindungen als diejenigen, die die Wissenschaft selbst durch ihre Methode gibt. So ist es denn durchaus verständlich, daß namentlich in der ersten Zeit die Träger der jüdischen Wissenschaft dieselben Männer waren, die auf religiösem Gebiete mehr oder minder führend auf liberaler Seite gestanden haben, unbeschadet der rückhaltlosen Anerkennung mancher wissenschaftlichen Leistungen konservativ gerichteter Gelehrter. Als den Begründer der Wissenschaft des Judentums verehren wir alle Leopold Zunz, der mit Heine, Eduard Gans und anderen dem jüdischen Kulturverein angehörte. 1822 erschien unter Zunz' Redaktion die von diesem Kulturverein herausgegebene Zeitschrift für die Wissenschaft des Judentums. Bereits wenige Jahre vorher hat Zunz in seiner Schrift „Etwas über die rabbinische Literatur" diese Literatur in wissenschaftlicher Weise behandelt und eine ungeahnte Fülle von Problemen aufgezeigt. Die Zeitschrift selbst wie der ganze Kultnrverein hatte nur ein kurzfristiges Dasein. Zunz ist auch später der große, mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Probleme erfassende und bearbeitende Forscher geblieben. Wenngleich manche seiner Schriften einem äußeren Anlaß ihre Entstehung verdanken, so z. B., um nur ein Werk zu nennen, seine „Gottesdienstlichen Vorträge der Juden", so tritt doch nirgends eine Tendenz hervor. Mit absoluter Objektivität und scharfem kritischen Blick erörtert er alle Fragen. Manche Probleme hat er gelöst, für andere den Weg gewiesen, der zur Lösung führen soll. Neben Zunz treten dann sehr bald Männer aus dem Osten, Nachman Krochmal und Salomo Loeb Rapoport. Krochmal hat das Problem der jüdischen Geschichte, Rapoport das der jüdischen Literaturgeschichte erfaßt. Die Vertiefung kam durch Samuel David Luzzatto, der die kostbaren Schätze der hebräischen Handschriften in den Bibliotheken Italiens der jüdischen Wissenschaft zu erschließen begann. Salomon Munk aus Glogau, der an der Pariser Nationalbibliothek eine Anstellung erhielt, hat durch seine Forschungen das Stadium der Geschichte und Literaturgeschichte der Juden in den islamischen Ländern eröffnet. Isaak Markus Jost hat als der erste eine Gesamtgeschichte des Judentums zu geben gesucht, gewiß ein Werk voller Mängel und trotzdem eine große Leistung. Abraham Geiger hat auf die verschiedensten Gebiete der jüdischen Wissenschaft seine Forschungen erstreckt. Ihm kam es auf die klare Erfassung der geschichtlichen Entwickelung und darum auf die Erfassung und Darstellung einzelner Persönlichkeiten oder Epochen an. Aber das Wesentliche war ihm die Einordnung des Ganzen unter dem einen leitenden Gesichtspunkt der jüdischen Theologie. Zacharias Frankel, der erste Direktor des Breslauer Jüdisch-theologischen Seminars, der Begründer der mittelparteilich-konservativen Richtung, hat neben grundlegenden talmudischen Forschungen solche über palästinische und hellenistische (alexandrinische) Erklärung der Heiligen Schrift veröffentlicht. Moritz Steinschneider ist der große Bibliograph, der wie kaum ein zweiter die gesamte Literatur des Judentums gekannt hat. Heinrich Graetz hat mit seiner „Geschichte der Juden" das bereits von Jost erfaßte Problem von neuem und in vertiefter Weise ausgenommen. Seit der Begründung der theologischen wissenschaftlichen Anstalten haben Lehrer und Schüler dieser Anstalten auf den verschiedensten Gebieten der jüdischen Wissenschaft zum Teil Hervorragendes geleistet und dieser Wissenschaft allmählich Schritt für Schritt die Anerkennung auch bei anderen errungen. Die Aufgaben, die der jüdischen Wissenschaft in der nächsten Zeit erwachsen, sind große. Aus dem Gebiete der Geschichte haben sich im allgemeinen die Anschauungen vielfach geändert, neue Probleme der allgemeinen Geschichtsforschung erfordern von neuem Stellungnahme der Wissenschaft des Judentums. So viel an Kleinarbeit auf geschichtlichem Gebiet auch geleistet worden ist, so viel bleibt ausnahmslos für alle Epochen noch übrig, und darüber hinaus ist es von entscheidender Bedeutung, daß wir wieder einmal an die Zusammenfassung unter großen Gesichtspunkten gehen. Auf dem Gebiete der Religionsphilosophie bleiben nach den grundlegenden Forschungen große Aufgaben. Die Problemgeschichte, der Zusammenhang oder der Gegensatz zu dem Denken der nichtjüdischen Welt stellt uns immer wieder vor neue noch ungelöste Fragen. Die talmudische und rabbinische Literatur bedarf noch immer der philologischen Sicherstellung der Texte und der stets erneuten Durchforschung des Verhältnisses der Quellenschriften wie der späteren Literatur zu einander. Denn es genügt nicht, daß man, wie es die alte Talmudgelehrsamkeit tat, lediglich den halachischen Ausgleich sucht. Ein arg vernachlässigtes Gebiet ist die Bibelwissenschaft. Die Ursachen dieser Vernachlässigung liegen für den Kenner der Verhältnisse klar auf der Hand. Aber es ist sehr betrüblich, daß wir Juden auf dem Gebiete der Bibelforschung, die unsere eigenste Domäne sein sollte, namentlich hinter der protestantischen Wissenschaft zurückbleibt. Auch an die Bibel und deren Erforschung haben wir mit wissenschaftlicher Unvoreingenommenheit heranzugehen, ohne vorher zu fragen, welches das Resultat der Forschung ist. Und ein weiteres Desideratum der Wissenschaft des Judentums ist eine wissenschaftliche jüdische Theologie in ihren verschiedenen Verzweigungen. Während alle andere Wissenschaft an den Universitäten ihre Pflanzstätte, durch die staatliche Hilfe ihre finanzielle Grundlage hat, fehlt der jüdischen Wissenschaft der Staat als Mäzen. Unter schweren persönlichen Opfern haben in früherer Zeit die Vertreter der jüdischen Wissenschaft Großes geleistet. In steigendem Maße sind es allmählich außer den Dozenten der theologischen Lehranstalten fast nur noch die Rabbiner, die sich mit jüdischer Wissenschaft befassen. Aber das rabbinische Amt hat sich im letzten Jahrhundert dermaßen verändert, daß unter der Fülle der Berufsarbeit und Tagesgeschäfte die wissenschaftliche Arbeit leiden muß. Vor einem Vierteljahrhundert hat der junge Glogauer Rabbiner Dr. Lucas die Anregung zur Begründung der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums gegeben. Hermann Cohen, Martin Philippson u. a. im jüdischen Leben Deutschlands hochangesehene Männer haben seine Anregung freudig ausgenommen und die Führung übernommen. Großes hat die Gesellschaft in den 25 Jahren ihres Bestehens geleistet, hat es vermocht, unter den deutschen Juden ein allmählich steigendes Interesse für die Wissenschaft des Judentums zu erwecken, Mittel bereitzustellen, Arbeiten und Arbeiter zu unterstützen und zu fördern, wissenschaftliche Fragen aufzustellen und neue Kräfte heranzuziehen. Während die viel später ebenfalls unter Hermann Cohens führender Anteilnahme begründete Akademie für die Wissenschaft des Judentums einen etwas anderen Aufgabenkreis hat, hat die „Gesellschaft" ihre von Anfang an erkannte Aufgabe zielbewußt weiter verfolgt. Ein erheblicher Teil des Grundrissses der Wissenschaft des Judentums ist bereits erschienen, anderes ist in Vorbereitung. In dem Corpus Tannaiticum sollen die Texte der Literatur der Zeit der Mischna in neuen, den wissenschaftlichen Anforderungen der Gegenwart entsprechenden Ausgaben erscheinen, die Germania Jndaica, von der bisher der erste Band erschienen ist, soll für die einzelnen Orte des deutschen Vaterlandes, in denen bis zur Neuzeit Juden gewohnt haben, in knapper Zusammenfassung auf quellenmäßiger Grundlage das Wissenswerte geben. Eine Reihe anderer Schriften ist teils von der Gesellschaft oder mit deren Unterstützung herausgegeben, darunter manches, was nicht nur für den Gelehrten, sondern auch für den Laien verständlich und von Interesse ist, alles aber auf streng wissenschaftlichet Grundlage. Dazu kommt die seit 1904 als Organ der Gesellschaft erscheinende Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Es sind große Leistungen, ganz besonders wenn man die großen Schwierigkeiten berücksichtigt, mit denen die unermüdlichen Leiter der Gesellschaft zu kämpfen haben. Es ist aber nur ein Geringes, wenn man ins Auge faßt, welche Aufgaben noch zu bewältigen sind. Dankbar sind bei solchem Gedenken zu nennen die Namen der Vorsitzenden, der Verstorbenen Martin Philippson und Jacob Guttmann nnd des gegenwärtigen Leiters Professor Sobernheim, dankbar der Name des unermüdlichen und durch seine Tätigkeit weit über seine eigenen wertvollen wissenschaftlichen Leistungen hinaus um die jüdische Wissenschaft verdienten Schriftführers Professor Elbogen, dankbar der Name des verstorbenen langjährigen Herausgebers der Monatsschrift Marcus Braun und der Name des gegenwärtigen Redakteurs Dr. I. Heinemann. Die Dankbarkeit gegen diese und ihre hier nicht genannten Mitarbeiter kann aber am besten bewiesen werden dadurch, daß Männer der Wissenschaft im Sinne der Gesellschaft arbeiten, und daß die deutsche Judenheit durch lebhaftes geistiges Interesse und durch bereitwillige finanzielle Förderung die Aufgaben der Gesellschaft ihrer Verwirklichung näherbringt. Das sei unser Glückwunsch zur Jubelfeier. Rabbiner Tr. B o gel ste in, Breslau. 5115