Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 6 (1926)
- Issue
- 42 (15.10.1926)
- Date
- 1926-10-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2613366-2613841-2613883--1984-2619407- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Der tote Jude. (Forts.) Von Doris Wittner. Nachdruck verdate». — Copyright by Crethleln L Co., G. m. b. H., Leipzig. Judith ben Sonnino machte kraft eigenen Willens keine Schritte auf die verhängnisvolle Gruppe zu, wohl aber stieß ein innerer, ihrem Willen nicht gehorchender Mechanismus ihre Knie und Füße vorwärts, immer weiter vorwärts . . . Bis sie endlich unmittelbar vor dem ominösen Tisch — unmittelbar vor ihres Vaters Füßen — niederbrach: Ein geller, nie gehörter Schrei — gräßlicher Ausbruch der gequälten Kreatur — übertönte selbst die rasende Polyphonie des Markusplatzes. So daß diesem Schrei ein beklemmendes, beklommenes Schweigen der tausendfältigen Masse folgte und sich wie ein lähmender Bann über den grandiosen Erdenfleck legte. „Vater .... Vater .... Vater ....!" Dreimal war cs erschollen, wild, voll von unerhörter Qual, aber kaum mehr an Menschenstimme, Menschenlaut gemahnend. Und auf den marmornen Fliesen des ruhmreichsten Platzes der Erde wälzte sich ein Weib, das kurz zuvor noch vornehme Dame gewesen, sich die Kleider aufreißend, die Haare zerwühlend . . . ein letztes Bündel Menschenelend! An dem Tisch aber, an dem alle in die Höhe geschnellt waren, wuchs ein Mann — Benjamin Cerf Pereira — riesenhaft, überlebensgroß, gleich einem Propheten des Alten Testaments, empor und sprach mit erblaßten Lippen und tonloser Kehle: „Ein Irrtum, meine Freunde, laßt uns gehen! Madame hat sich offensichtlich geirrt. Jüdische Männer von Ehre kennen keine Königsdirnen. Und jüdische Frauen von Zucht und Sitte beschmutzen sich durch ihren Anblick. Darum rasch auf, laßt uns unserer Wege ziehen, meine Freunde, die nichts gemeinsam haben mit dem Pfad einer Buhlerin . . ." Und — gleich der Fata Morgana in der Wüste — war die Menschengruppe verschwunden, untergetaucht und verschlungen von dem Gewühl der Menge. .... In dieser Nacht geschah es zum erstenmal, daß König Jeröme von Westfalen eine zärtliche und um Zärtlichkeit bettelnde, nein, förmlich jammernde Frau in seinen Armen hielt. Das Marmorbild hatte sich belebt. Aber, ob das Liebe war, was da an Leben wie rasend emporschrie und sich anklammerte an den Mann, der mit sanftesten, behutsamsten Händen das von ihm heißgeliebte und völlig aus seinen Fugen geratene Geschöpf zu besänftigen trachtete? Liebe? War es nicht vielmehr ein unvorstellbarer,' über jedes Maß und Ziel hinausschießender Schmerz, der die sonst so stolze Frau in selbsterniedrigender Demut für und für dem liebenden Mann an das wildpulsende Herz schleuderte? Mit ganz leise, schamhaft sich vortastender Stimme wagte Jerome wieder und wieder die Frage: „Giuditta, Liebes, Liebstes auf Erden, vertraue dich mir, sag mir, was — oder wer — (die schirmende Dunkelheit der Nacht verbarg Judith den Umstand, daß auch ein Königsantlitz erbleichen kann) dir Gram und Kummer zugefügt hat? Und, glaube mir, so wahr ich Jeröme, König von Westfalen bin: wenn es ein Jemand ist, greifbar, zu fassen, der es wagte, dir Weh zuzufügen» so werden meine Schergen ihn in dem äußersten, verfluchtesten Winkel dieser Erde aufzustöbern, vor eines Königs Angesicht und gerechter Strafe zuzuführen wissen. Oder nein, vielmehr keine gerechte Strafe, denn dieser Frevel heischt härtere Ahndung. Jede Träne, die du vergießest, soll jener hundertfach, tausendfach vergießen; jeder Gram, der dich brennt, soll, ihn in marternden Feuern verzehren . . Da legte sich hastig, leidenschaftlich, mit stummer Inbrunst die zarte, süße Frauenhand Judiths auf des Königs Mund, ihn zu verschließen so schnell als möglich. Judith, die Frau, begriff, daß Jeröme, der Mann, eine falsche Wegspur verfolgte. Was wußte der König von Westfalen von den Sitten und Bräuchen jüdischer Häuser? Sein Verdacht mußte — mit Fug — den Gatten der geliebten Frau, David Danielo, treffen. Was aber war in diesem Augenblick an David Danielo gelegen? Den Fluch — und kam er auch aus Edoms Hause — von des Vaters geheiligtem Haupte abzuwenden, war in dieser Minute Judiths einziges Trachten. Nach jener furchtbaren Szene auf dem Markusplatz, wo sie sich die Kleider zerrissen und die Haare gerauft hatte, gleich dem Zeichen der Trauer um einen Verstorbenen, hatten ihre beiden Frauen sie mühselig emporgehoben und sic der drängenden Neugier der viel hundert Fremden mit ihren unkeusch fragenden Augen hastig entzogen. Vergeblich hatte Judith noch einen letzten Blick in jene Richtung entsandt, wohin sie ihren Vater nebst seinen Freunde« entschwunden wähnte. Als aber Mademoiselle de Balincours trachtete, die Kleidung und Coiffure ihrer Herrin wieder halbwegs zu ordnen, hatte Judith ihr mit müder Geste gewehrt. Es war ja recht so. Völlig recht. Instinktiv hatten ihre Hände das Selbstverständliche getan. Trauer um ein Verstorbenes. Wohlan! War es denn anders? .... Ihr war in der hellglutenden Hochmittagsstunde auf dem Markusplatzc zu Venedig der Vater gestorben. Benjamin Cerf Pereira war tot für sie. Und auch sie selbst war gestorben. Für Beniamin Cerf Pereira, für Abraham Furtado, für Mardochai Israel Sontheimer und seine Tochter Cora Perl, sowie für alle, die sich zu dem Hause Israel in Treue und Ehrsamkeit bekannten. In dem Palaste angelangt, den die Signoria der Conlessina Sonnino, des Königs Freundin, zur Verfügung gestellt hatte, befahl Judith ihren Frauen, sie zu schmücken wie eine Braut, die man dem Bräutigam zuführt. Und während beide Frauen sich eilten, jedem Winke der Herrin ergebenen Gehorsam zu leisten, wagte keine der beiden eine Frage an sie. Ja, es kam ein Augenblick, wo selbst Mademoiselle de Balincours, sichtlich bezwungen von Judiths schweigsamer Trauer und trauerndem Schweigen, in leidenschaftlicher Ehrfurcht niederkniete vor ihr, um ihr den Saum ihres Staatsgewandes zu küssen. Diese Stunde hatte offenbar selbst in der Spionin Balincours die Frau und in der Frau die Scham geweckt. Da war ein blutloses, herzzerreißendes Lächeln um Judiths Lippen geirrt und sie hatte mit weicher Hand über den Scheitel ihrer Staats- und Ehrendame gestrichen. Jede Verzeihung hatte in dieser Bewegung gelegen. Jedes Verständnis, aber auch jede Bitternis und jede Entsagung. Aus den Augen Fräulein von Balincours waren Tränenströme gestürzt, die keinen Halt zu kennen schienen. Da hatte Judith noch einmal den Mund geöffnet und leise zu der Zerknirschten hinabgeflüstert: „Lassen Sie es gut sein, Mademoiselle, Sic konnten wohl auch nicht anders handeln. Und überdies: Sie haben es ja selbst gesehen und gehört: an einer Frau, die der eigene Vater verwirft und verflucht, kann keine Fremde sich versündigen. Sie sind frei von Schuld, Madeleine (es war das erste und letzte Mal, daß Fräulein von Balincours ihren Rufnamen aus dem Munde der Herrin hörte), erheben Sic sich und schreiten Sie den Weg, den Sie müssen.“ Dann hatte die Contessina ihrer getreuen Philomea Befehl gegeben, sic zum Abend bei Seiner Majestät anzumelden. Es war der Wunsch in Judith erwacht, noch einmal eines Menschen Wärme zu fühlen. Und zwar eines Menschen, der sie geliebt und — auch das wußte sie — unter ihr gelitten hatte. Und so ward König Jerömes erste venetianische Liebesnacht mit Judith ben Sonnino. Der Fürst, voll von schenkender Güte und getragen von seiner fvohmütigen Jugend, ließ die geliebte, leidende Frau an seiner Seite nach seinem ersten und von ihr verhinderten Ausbruch zwar nicht mehr spüren, daß er wisse, wie sehr sie litt. Aber auch in ihm, dem jüngsten Sprossen des Geschlechtes, lebte doch ein Bonaparte, und er tat in dieser seiner tiefsten und traurigsten Liebesnacht, den Schwur, die Blutrache seiner korsischen Heimat, Vendetta, zu nehmen an allen, die der von seinen zärtlichen Händen in dumpfen, traumlosen Schlummer gewiegten Frau gar so viel Leides getan. Als König Jeröme nach dieser Nacht der Liebe, oder vielmehr der Güte und der Schmerzen, dieser Nacht der Fremdheit und doch der Erlösung eines Menschen durch das Mitfühlen eines anderen, erwachte, war in seinem Palaste schon eitel Getümmel. Wie es hieß, oder vielmehr, wie unverbürgte Gerüchte, die nicht laut zu werden wagten, doch insgeheim wissen wollten, waren von dem Kriegsschauplatz, den der große Kaiser bis weit in den Osten, in das unerschöpfliche Reich der Ruriks und der Romanows, vorgetragen hatte, ungünstige Nachrichten eingetroffen. Zwar: das letzte Bulletin des Usurpators kam auf ehernen Schwingen aus Moskau, der heiligen Krönungs,stadt, geflogen und sprach die alte, befehlshaberische Sprache, die Europa bislang in Schach gehalten. Aber das hinderte nicht, daß gleichzeitig gerade die hundertäugigen Sendlinge der gefürsteten Handelsherren, die ihre Agenten in allen Ländern und auf allen Meeren unterhielten, das befremdende Gerücht verbreiteten, Moskau stünde in Flammen, der weiße Zar habe seinem Bruder von Frankreich das Bündnis aufgesagt und sich dem Kaiser von Oesterreich, Napoleons Schwiegervater, sowie dem König von Preußen aufs neue zugewandt. Trotz der herrischen Worte des Bulletins sickerte es durch Gassen und Gäßchen unaufhaltsam hindurch, daß die „große Armee“ 400 000 Mann — zur Untätigkeit verdammt sei, weil die Heere Alexanders immer weiter vor ihr zurückwichen und die in tausend Schlachten erprobten Schwadronen lieber der langsamen Vernichtung durch Feuer und Eis überließen. An alle gekrönten Geschwister des großen Kaisers aber war Befehl ergangen, unverzüglich auf ihre Throne heimzukehren und sich der ihnen unterstehenden Länder versichert zu halten. Auch König Jeröme hatte sotane Botschaft von devoten Händen soeben in Empfang genommen. Aber nur, um sie, kaum gelesen, in irgendeinen Winkel des königlichen Schlafgemaches zu werfen. Denn, bei aller Liebs und aller Ehrfurcht für seinen großen Bruder: ihn drückten im Augenblick andere Sorgen. Was scherte ihn in dieser Stunde der Thron von Westfalen? War doch sie, die er als Kassels Kronjuwel mit sich geführt und in eben dieser Nacht sich wenigstens nahegebracht zu haben wähnte, in aller Frühe dieses unheilvollen Morgens verschwunden! Verschwunden, ohne daß irgend jemand ihre Flucht gewahrt hätte und im Palaste Auskunft zu erteilen vermochte. Aber nicht umsonst war auch Jeröme ein Bonaparte. Gefahr hieß ihm identisch mit Tat. Da die Bediensteten des Palazzos nichts wußten und selbst Fräulein von Balincours und die getreue Philomea ratlos versagten, ließ er sich augenblicklich alle Gondelführer Venedigs vorführen, dieweil die Vorliebe der Comtessina für Wasserfahrten auch dem König hinlänglich vertraut gewesen. Die sehnigen Gestalten hoch aufgerichtet, die von Wasser und Winden zerschundenen Gesichter unbeweglich. kaum von der eingelernten Ehrerbietung vor dem Herrscher auch nur überflogen, so standen sie in Reih und Glied, nachdem sie den steifen Rücken zuvor in der vorgeschriebenen Ehrfurchtsbezeugung vor dem Gebieter offensichtlich widerwillig geneigt: die unübersehbaren Gondolieri Venedigs, sturmerprobte Männer, und harrten des hochnotpeinlichen Gerichts. Niemand von ihnen wollte an eben diesem Morgen die erlauchte Contessina — ihnen allen bekannt — gesehen, geschweige denn gefahren und geführt haben. Bei der Madonna, der heiligen Barbara, Venedigs Schutzpatronin, deren Bild in dem Kirchlein Santa Maria Formosa die benedeite Strahlenkrone trug — niemand, niemand, niemand!. Ob einzeln verhört, ob in der Gesamtheit; jeder blieb bei seinem verneinenden Zeugnis. Und immer härter wurden die Mienen der harten Männer. Dann aber legte der Bann eisigen Schweigens sich über die Gilde der Barkenführer. Indessen: Liebe macht nicht immer blind, vielmehr öffnet sie zuweilen die Augen dessen, der bislang, von Arglosigkeit geschlagen, nicht und nichts sah. König Jerome musterte die trotzigen Mannesgestaltcn l vor ihm. Und plötzlich ertönte seine Stimme mit ehernem Befehlshaberton. Und in dieser Stimme schwang ein bedingungslos wahrbeitheischender Klang mit, so ungefähr, als wenn die große Glocke von San Marco anhub, zu läuten und die letzten Heimlichkeiten aus den Seelen der. Menschen hervorzurufen. „Natanielo Federigo, tretet vor. Nah, ganz nah, habt ihr gehört?“ . , . , Eine dunkle Gestalt mit finsterem Antlitz schob sich zögernd, zaudernd aus dem Hintergrund bis dicht vor des Königs Majestät. Natanielo Federigo war der einzige Barkenführer jüdischen Glaubens in Venedig. Gehöhnt und gelästert von seinen Berufsgenossen darum, einsam, verbittert und nur ob seiner körperlichen Kraft gefürchtet, so daß der Hohn keine greifbaren, tätlichen Formen annahm. — Federigo — das war bekannt — hatte die Contessina häufig gefahren. Jerömes tätlich getroffenes Herz erspürte in dieser Schicksalsstunde darum triebhaft den Stammesgenossen Judiths. „Auch ihr, Federigo, wisset nichts vom Verbleiben der Contessina, habt heute früh nicht mit eurer Barke auf sic gewartet? Sprecht!" Der hünenhafte Mann zuckte stumm die Achsel, preßte dann scheinbar gleichgültig hervor: „Nein, heute nicht. Ich weiß nichts von Ihrer Erlaucht, vermag nichts zu sagen.“ Aug* in Auge der König und der niedrig geborene Jude. Mann zu Mann. Und plötzlich rang cs sich aus Jerömes zermarterter Brust. Zielsicher. Unfehlbar. „Wohlan! Wenn ihr die Contessina heute weder gesehen noch gefahren habt, so schwört mir dieses bei eures Vaters und eurer Mutter Haupt. Hebt die Schwurfinger empor.“ Leichenblaß ward das dunkclgebraunte Antlitz Federigos. Er wankte. Dennoch hoben sich die Finger langsam, widerstrebend, empor .... Doch der König, der den Mann keinen Herzton lang aus seinem erbarmungslos forschenden Auge gelassen, unterbrach, fiel dem schwurbereiten Mann ins Wort. „Nun gut, ich sehe, ihr seid bereit, zu schwören. Dann leistet mir den Eid nicht allein auf die Häupter eurer Eltern, von denen ich nicht weiß, ob sic überhaupt noch am Leben sind, sondern schwöret mir im Namen des Gottes, an den i h r glaubt, und an den die Contessina .glaubt. Sprecht mir die Eidesformel nach: Doch, ehe der König sie vorsprechen konnte, sank der reckenhafte Mann zu Boden, wie ein Stamm, den der Blitz gefällt. Und haltloses, fassungsloses Schluchzen erschütterte seinen Körper. Eine müde, unsäglich traurige Handbewegung des Königs befahl, daß alle — außer dem am Boden liegenden Mann — den Raum zu verlassen hätten. (Fortsetzung folgt.) Kreuzworträtsel. fff Unsere Näisel-Ecke 19 20 21 22 27 28 ET’t:; HlTjjjj Bedeutung der Worte. W a g e r e ch t: 1. Biblisches Land. 5. Sohn Jakobs, 6. Stammvater. 8. Jüdischer Kalendermonat. 11. Hebräische Zahl. 12. Bruder Moses. 14. Biblischer König, 15. Zahl, 16. Teil des Teurpels, 19. Biblische Stadt. 24. Stammvater, 25. Prophet. 26. Biblische Frucht. 27. Nahrungsmittel, 29. Fürwort, 30. Lüge, 32. Chorstimme, 33. Stadt in Palästina. Senkrecht: 2. Biblischer König. 3. Stammvater, 4. Vater von 3., 3. Biblischer König, 7. Längenmaß. 9. Biblischer König. 10. Prophet. 12. Ausruf. 13. Konjunktion, 17. Lebensende, 18. Biblische Stadt, 19. Männlicher Kurzname. 20. Arabischer Männername. 21. Konjunktion. 22. Weiblicher Vorname, 23. Deutscher Staatsmann, 28. Religionsangehöriger. 29. Deutscher Fluß. 31. Kälteprodukt. —s. Kalendarium UrdleZe» vom lö.io. d. 23.10.1926 Oktober 1926 Tischrr 5687 Sonnabend 16 8. Wochenabschnilt: Lech l'cho Haftarah: Jesaia 40 (27—31) 41 (1—16) Sabbat-Ausgang: 8,53 Sonntag 17 9. Montag 18 10. Dienstag 19 11. Mittwoch 20 12. Donnerstag 21 13. Freitag 22 14. Sonnabend 23 10. Wochenabschnitt: Wajero Haftarah: II. Könige 4 fl—37) Sabbat-Ausgang: 5,39 Werbt neue Mitglieder!