Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 6 (1926)
- Issue
- 31 (30.7.1926)
- Date
- 1926-07-30
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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m Organ der Bereinigung für das liberale Zudenium B. Bezugspreis durch die KeschSstsstelle ^jährlich M. LS0 Eiuzeinummer 0.20. Bei freier Zusendung i. Inland 0^S §ür die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis :: im Mitgliedsbeitrage enthattm. r: u :: Chefredakteur: Dipl.9ng. Bruno Doyda. vle „Jüdisch-liberale Settung" erscheint jeden Srettag. Redaktion u. SeschättssteNe: Vvrlin S>V. wtthelmflr. 147. Sern ruf: Sasenheidv 3388, 3389 PoftfcD«dihonto: Berlin nWT nr.13708» (Vereinigung für da» liberale Judentum Nad)brucfe sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung ber' Rebahtfon gestattet. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Nonpareillezeile 0,46 Goldmark, die Reklamezeile 3,00 Goldmark» bei r: u s Wiederholungen Rabatt. n uu Anzeigenanna hme: Inseratenabteilung: Berlin (Kasenheide: 33S8-SV). sow «Jüdisch, liberale Zeitung- SD 48. Wilhelmstraße 147 ie samtl. Armoneen-Exped. Rr.31 Berlin. 30. Juli 1926 6. Jahrgang Ae Botschaft der £onöonet konserenz. Wir haben in unserer letzten Nummer die Bedeutung -er Londoner liberalen Weltkonferenz eingehend gewürdigt und mitgeteilt, daß sie zur Gründung des „Weltverbandes des religiös-liberalen Judentums" geführt hat. Zu dessen Präsidenten ist Claude G. Montefiore in London gewählt worden. Deutsche Vizepräsidenten sind Rabbiner Dr. Se'ligmann-Frankturt a. M. und Rechtsanwalt Heinrich Stern-Berlin. Außerdem wird ein Aktionsausschuß gebildet, dem 6 weitere Deutsche angehören werden. Der Ausschuß roird aus 25 Mitgliedern aus allen Ländern bestehen. Wir lassen heute die Referate der Herren Rabbiner 3)t. Baeck, Seligmann und Wiener folgen. Anschließend finden unsere Leser den Bericht über den Abschluß der Londoner Tagung. Die Botschaft des Judentums an das Individuum. Von Rabbiner Dr. Leo Baeck. Die große Leistung des Liberalismus auf politischem wie auf ethischem und religiösem Gebiete ist, daß er dem Individuum zu seinem -Rechte verholfen. daß er seine Botschaft 'an Ms Individuum gerichtet.Hat» ..Di^ GsschLchheMs Liberalismus ist zrf einem großen Teile die Geschichte der Be- "freiung des Individuums. Der Gang der Geschichte der Kultur wird dadurch gekennzeichnet. Aus den Anfangsstufen der Entwicklung umschließt die Gruppe den Einzelnen vollständig; der Einzelne gehört ganz der Familie, der Sippe, dem Stamme, dem Volke an. Nicht das Individuum als solches empfindet, denkt und handelt, sondern es steht in dem Empfinden, Denken und Handeln des sozialen Verbandes, in den es gefaßt ist. Darum ist ja alle alte Kunst Volkskunst, alle alte Literatur Volksliteratur, alle alte Sittlichkeit Volkssitte, alle ursprüngliche Religion Volksreligion. Erst allmählich treten die Persönlichkeiten aus der Gesamtheit heraus; die Snöividualitäten der Künstler, der Dichter, der Deuker, der ropheten gewinnen ihren eigenen Platz, von dem aus sie auf die Gesamtheiten wirken, die Gesamtheiten umgestalten. Bei allen Völkern können wir es so beobachten, in der alten Zeit, die ja ihr Altertum, ihr Mittelalter und ihre Neuzeit gehabt, hatte, und ebenso in der folgenden Epoche, die ja wieder mit einem Altertum begonnen hat. Aller Aufschwung, den ein Kulturvolk erlebte, hat dadurch angehoben. daß das Individuum von den allgemeinen Gedanken, den allgemeinen Gewohnheiten und. Anschauungen, den allgemeinen Idealen sich loslöste, daß es seiner selbst bewußt wurde, daß es selbständig sein wollte. So war es im Volke Israel gewesen in der Zeit, in der seine großen Persönlichkeiten erstanden, so in Griechenland in der Zeit seiner Denker. Dichter und Künstler. So ist es im Jahrhundert der Renaissance und dann später in dem Jahrhundert der sogenannten Aufklärung gewesen Immer war dies die Zeit, in der das Recht des Individuums lebendig wurde, und gegen alle bloße Konvention und alle bloße Tradition das Individuum sich durchzusehen suchte, der Einzelne gegenüber der Gesamtheit und oft im Kampfe gegen sie seinen besonderen Weg suchen und sein persönliches Ideal gestalten wollte. Wenn so aber auch der Individualismus und der Leberalismus in dem er sich auSprägte mehr oder weniger in allen Kulturgebieten seinen Platz gewonnen hat, so behielten doch immer die alten Gemeinschaftsgeöanken und Gemeinschaftsempfindungen ihren breiten Raum. Alle konservativen Kräfte sind darin begründet, ganz wie die liberalen von der Kraft des Individuums Herkommen. Der Konservativismus geht von der Gesamtheit aus. Er stellt sie vor den Anspruch des Individuums Er betont darum vor allem die überlieferte Sitte und den alten Brauch — denn Sitte und Brauch sind ja Ausdruck der Gesamtheit —; er betont im Glauben, das guoä ubigue, quocl ab omnibus, er hat den Zug zu dem Stabilierten. Katholischen, Gleichmäßigen, zu ."»ein Glauben, in dem die Gesamtheit ihren für alle gleichen Glaubensausdruck hat. Darum betont er auch vor allem dir- Tradition. Das einheitliche Denken und Glauben soll nicht nur die Gesamtheit von Menschen einer Zeit umfassen, sondern seine stärkste Kraft darin haben, daß es auch die Gesamtheit der Zeiten in sich schließt, daß alle ihre Generationen das Gleiche sprechen. Demgegenüber geht der Liberalismus, wie gesagt, vom Individuum aus. Er erblickt in der Gesamtheit die Zusammenfassung von Individualitäten, von selbständigen Persönlichkeiten, und um so stärker und reicher ist für ihn die Gesamtheit, je mehr sie an ausgeprägten, besonderen Menschen umschließt. Im Politischen will er darum ja die Einflußsphäre des Staates zugunsten der Wirkungssphäre des Einzelnen einschränken, und auf dem Gebiete der Kunst das Gemeinsame und Ueberlieferbare hinter den Ausdruck -es Individuellen zurücktreten lassen. Auch aus religiösem Gebiete ist für ihn darum nicht die. Gleichmäßigkeit, sondern das Persönliche, auch mit all seiner Mannigsaltigkett das Wertvolle und Erstrebenswerte. .Und da mit jeder Individualität ein Neues beginnt, so stellt er vor die Tradition den Gedanken der Weiterentwicklung, des Fvrtschrites. Wie er die Mannigfaltigkeit der Individuen zu ihrem Rechte zu führen sucht, so auch die der Zeit. Die Perioden der Geschichte erhalten, seit der Liberalismus mit seinem Individualismus sich durchgesetzt hat, ihr Gepräge durch seine Auseinandersetzung mit den konservativen Kräften. Je nachdem die einen oder die anderen stärker sind, gewinnt eine Zeit ihren liberalen oder konservativen Charakter. Und dieses Wechselspiel ist um so vielgestaltiger, da der Mensch „kein glattgeschrteben Buch, sondern ein Mensch mit seinem Widerspruch" ist. Er kann mit einem Teile seiner seelischen Tendenzen und seines Lebensiöeals konservativ und mit einem Teil liberal sein. Er kann in seinem politischen Denken und Streben konservativ und in seiner künstlerischen und literarischen Richtung oder in seiner religiösen liberal sein und umgekehrt: er kann in seiner ganzen kulturellen Richtung liberal und in seiner religiösen konservativ sein. Aber je stärker das Religiöse in ihm ist, desto mehr wird cs doch meist sein ganzes Denken und Streben beeinflussen, obwohl es auch hier Ausnahmen gibt, in denen ein starker Konservativismus auf dem einen Gebiete sich mit einem ebenso starken Liberalismus auf -M anderen in demselben Menschen vereint. Wir haben auch in der Geschichte des Judentums in alter und neuer Zeit Beispiele dafür. Und wie in dem Individuum, kann eS in Völkern, die doch auch in der Gesamtheit der Völker Jndi? viüualitäten -arstelle.n, sy .sein. , f ’ Für das Judentum hat dieser Gegensatz von ^Kouserpallvismus und Liberalismus noch seine besondere Wichtigkeit. Je stärker durch die Größe -er geschichtlichen Vergangenheiten, durch die Wirksamkeit der Jahrtausende und ihrer Tradition die konservativen Kräfte sind, eine desto größere Bedeutung gewinnen dann die liberalen Kräfte. Eine junge Gemeinschaft kann eher die liberalen Gedanken und Forderungen entbehren, als eine, die auf ihre lange inhaltvolle Geschichte zurnckblickt. Für LaS Judentum ist daher, wenn es nicht in seiner Vergangenheit und seiner Tradition unbeweglich werden soll, die liberale Idee ein Unentbehrliches; sie ist für unser Judentum, zumal heute, ein Lebenselement. Es kommt noch ein Anderes hinzu. Wenn eine religiöse Gesamtheit die extensive Ausdehnung gewonnen hat, wenn die weithin erstreckte Fülle der Menschen zu ihr gehört, dann bedarf sie starker konservativer, die Gesamtheit zusammenfügender Tendenzen, dann kann sie der liberalen eher entraten, da die Größe der Ausdehnung mit alledem, waS sic in sich schließt, schon eine Beweglichkeit bringt. Dagegen darf dort, wo diese zahlenmäßige Erstreckung eine geringe ist. wie im Judentum, und so die Gefahr der geistigen Inzucht drohen kann, die liberale Idee nicht fehlen. Sie bringt die Bewegung und damit gleichsam die neue, frische Luft. Noch ein Letztes tritt hinzu, und das ist das Aktuellste: ein Erziehungsproblem, die Frage der Erziehung zur Religion und damit die Frage ihrer Fortpflanzung und Weiteruererbung. Auch hier sind zwei Richtungen. Die eine will die Religion nahe bringen durch Umgebung, Sitte und Brauch,, sie will für jeden Tag einen religiösen Umkreis Herstellen, sie will ein religiöses Milien vor allem schaffen. Die andere will weniger diesen Umkreis als vielmehr einen seelischen Inhalt schassen, sie will das individuelle Verständnis und die individuelle Sehnsucht wecken, die Religion zur Persönlichkeitsreligion machen. Es sind zwei pädagogische Prinzipien, die darin sich, anssprechen, und in ihnen stehen wiederum Liberalismus und Konservativismus einander gegenüber. Die Bildung eines Milieus, in welchem die Generation der Eltern und die der Kinder ihr Gemeinsames haben, hat ihren großen Wert. Es wird dadurch ein sprechender Umkreis geschaffen, in welchem Alter und Jugend einander finden und beieinander sind, in welchem der Mensch heranwächst und Eindrücke der Kindheit und Jugend gewinnt. Da „daö Kind, der Vater des Mannes ist", so werden diese Bilder, die den Menschen in den Jahren seiner ersten Entwicklung als Bilder für ihn wie für seine Eltern umgeben, für ihn entscheidend werden können. Es ist die Bedeutung aller Sitte und Tradition in der Religion, aller der religiösen Formen, welche Haus und Gemeinde erfüllen, daß in ihnen dieses Milieu, dieser Umkreis des Tages für den Menschen geschaffen werden kann. Die stärkste Beweiskraft des Konservativismus wohnt ja auch darin, daß durch ihn diese Umgebung, welche Geschlecht und Geschlecht in sich aufnimmt, erhalten und weitcrgcben wird. Aber es ist eine große Gefahr, wenn die Religion sich hierauf beschränken wollte, oder auch nur darin ihr Wesentliches zu haben wünschte. Es geschieht oft. daß. wenn der Mensch, der diese religiöse Erziehung durch das Milieu erfahren hatte, aus seinem Milien heraustritt, er damit auch ans seiner Frömmigkeit, aus seiner Religion völlig heranstritt. Mit dem Milieu, mit dem Umkreis verliert er auch oie Religion. Im Judentum ist cs nicht selten so gewesen; zumal die Gegenwart weiß davon viel zu erzählen. Deshalb ist cs ein so Notwendiges, daß die Religion sich bestimmt und entschieden an das Individuum wende, ihm sein Recht gebe, um dann auch seine ganze Pflicht von ihm zu fordern, das Individuum in seinem Eigenen und Neuen begreife, um dadurch von ihm ganz verstanden und ganz ergriffen zu werden. In dem Menschen mit all seiner Individualität soll die Religion lebendig werden, damit sie ihn nicht nur umgebe, sondern in seinem Ich lebe, und sein Ich in ihr sich entfalte und gestalte. Wenn so die Religion das Individuum zu erfassen vermag, dann bleibt und wächst sie im Menschen, auch wenn das Milieu schwindet oder wenn er das Milieu verläßt. Er bleibt auch dann ein Mensch der Religion. t p . Es ist die große Bedeutung des Liberalismus und seine große Leistung, daß er diese Notwendigkeit deutlich ins Auge gefaßt hat und ihr Gebot zu erfüllen bemüht ist. Dadurch ist er das verlebendigende und weiterführende Element im Judentum geworden. Seine Schwäche ist, daß er bisweilen die Wichtigkeit des Milieus, die große Bedeutung der Formen, den großen Wert des Umgebenden vergessen hat, daß er dadurch besonders der Kindheit und der beginnenden Jugend nicht genug gegeben hat. Das Kind besitzt noch nicht die ausgeprägte Individualität, es bedarf darum dessen, was anschaulich und bildhaft zu ihm spricht, es bedarf der religiösen Formen im Hause und auch in der Gemeinde. Wenn der Kindheit das gegeben worden ist. dann wird die Religion zum Individuum auch sprechen können. Mit alledem, worin das Individuum feinen Ausdruck finden kann. Wenn der Liberalismus das begreift und damit seine eigenste Sendung verbindet, dann wird er die stärkste Kraft im Judentum. Liberalismus ist kein Ausschließen des Konservativen, des Gedankens der Gesamtheit und der Tradition. Er wäre sonst nicht liberal, sondern radikal. Er stellt das Individuum lul dle Gesainthejt. Sy chird er zur Durchdringung des Geoanksns -er Gesamtheit und ber Tradition mit den Kräften der Individualität und des Fortschritts. Dieser LiberalismuS ist der Bürge der Zukunft. Gruß an London. Von Rabbiner Dr. C. S e l i g m a n n - Frankfurt a. M. Wenn der verehrungswürdige Herr Vorsitzende mit dem Wort aus den Hallelpsalmen diese Versammlung begrüßte: „Nicht uns, o Herr, sondern deinem heiligen Namen gebührt die Ehre," so sei es mir gestattet, aus der gleichen seelischen Grnndstimmung, die den Atem der Ewigkeit verspürt, gleichsam als Echo seines Bewillkommnungsgrußes, mit dem andern Hallelgrutz zu antworten: „Dies ist ein Tag, wie ihn nur Gott kann schaffen; darum lasset uns seiner froh sein und uns freuen." Aber über allem Ewigkeitsatem hinaus, der uns hier umfängt. wissen wir doch, daß es irdische Hände waren, die, wie die Bauleute Nehemias, die Kelle geführt, kluge Köpfe und warme Herzen, die die Wege bereitet, die Tatkraft und die Begeisterung aufgebracht haben, um diese Tagung zu verwirklichen. Und wenn der Herr Vorsitzende in seiner Bescheidenheit meinte, daß wir nur darum hier, in der großen schönen Metropole des großbritannischen Imperiums, zusammengekommen wären, weil diese Stadt opportun gelegen sei zwischen Osten und Westen, so wage ich dem in aller Bescheidenheit zu widersprechen. Nicht wegen der opportunitas loci sind wir hierhergekommen, sondern um dem 6eain8 loei zu huldigen, der sich für uns verkörpert vor allem in den zwei wundervollen Persönlichkeiten, die unserer Zusammenkunft den Stempel ihre genius aufprägten, in Miß Lily Montagu und Mr. Claude Montefiore. Beide, wie sie die Schöpfer der Jewish Religious Union waren, so die Urheber dieser Versammlung sind, beide Träger adeligen jüdischen Namens, der Verpflichtung ihres jüdischen Namens sich bewußt, beide in selbstloser, idealer Hingabe, in zielbewußter Zähigkeit und edler Begeisterung an ihrem Werke wirkend; sie der altjüdische Typ des Esches chajil, die mit Kraft ihre Lenden gürtet. Wer von uns Auswärtigen hätte nicht in dem regen Briefwechsel, den sie mit uns führte, ihre unermüdliche Geduld und Tatkraft kennengelernt und bewundert! Mr. Claude Montefiore wiederum, dessen Name mit dieser Versammlung historisch verbunden bleiben wird als des Führers und schöpferischen Geistes, der Mann der ernsten Wissenschaft und der antiken echten Frömmigkeit und sittlichen Größe. Zwei Persönlichkeiten, deren Herz und Geist das Gelingen dieser Versammlung verbürgen. Diese Bürgschaft ist schon erfüllt, wie Mr. Montefiore es bereits ausgesprochen, durch die bloße Tatsache unserer Zusammenkunft. Denn diese Tatsache ist Aktivität, ist Lebenswille des liberalen Judentums, im Gegensatz zu Erschlaffung und Stillstand. Und das ist es, was ich im Namen der deutschen Delegation, im Namen der liberalen Rabbiner Deutschlands auf's wärmste begrüße. Aber mehr erwarten wir liberalen deutschen Rabbiner von dieser Tagung, die, wie Mr. Montefiore gleichfalls schon hervorhob. nicht nach äußerer Wirkung trachtet, sondern nach innen wirkende Kraft sein will. Wir erwarten von ihr die Verkündigung eines neuen geistigen GemeinschaftsbewußtseinS des liberalen Judentums aller Länder der Erde. Wir erwarten, daß diese Tagung ein Bekenntnis werden soll zu einer großen einheitlichen Plattform des liberalen Judentums — bei aller individuellen Verschiedenheit der Länder, der Gemeinden und der Einzelnen — ein Bekenntnis zu einer großen einheitlichen Plattform, ans Grund deren nicht nur diese einmalige Zusammenkunft, sondern, will's Got^ ein bleibender, dauernder Zusammenschluß der liberale« i Judenheit sich ausbaut. .