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Jüdisch-liberale Zeitung · 1926-07-16 · 29 (16.7.1926) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
6 (1926)
Issue
29 (16.7.1926)
Date
1926-07-16
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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IMchLerakZeikmg Organ der Vereknkgung für das liberale Judentum e. V. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle ^jährlich M. 2.30 Einzelnummer 0.20. Bei freier Zusendung i. Inland 0,25 Jüt die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis :: :: im Milgliedsbeilrage enthalten. :: R :: Chefredakteur: Dipl.-Ing. Bruno Woyda. vis „Jüdlsch-Nberals Zeitung" erscheint jeden §reitag. Redaktion u. SeschSttsstelle: verlln SW, Wilhelmftr. 147. Sernrutr kafenhside 3358. 3359 postfchsrkUonto: Oerlin NW7 Nr.,,70»- (Vereinigung rar Vas liberal« Jubentum Nachdruck fürnttlctzor Orlglnal-Ssilrüs« nur mit vorheriger Genehmigung Oer ReOafttion gestattet. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Nonpareillezeile 0.45 Goldmark, die Ncklamezeile 3.00 Goldmark, bei :: u :: Wiederholungen Rabatt. u u Anzeigenannahme: »Jüdisch-liberale Zeitung" Inseratenabteilung: Berlin ED 48. Dilhelmftratze 14? (Hasenheide: 3358—50). sowie fämtl. Annoneen-Exped. Nr. 29 Berlin, 16. Juli 1926 6. Jahrgang Dev neunte Ab. Der „Wettverband des religiös-liberalen IMMmns* gegründet. Bei Nedaktionsschlutz liegen aus London erst wenige Nachrichten über den Weltkongrest liberaler Inden vor, da in England am Tonntag der Postverkehr völlig rnht. Wir werden in der nächsten Nummer über den Verlauf der Tagung ausführlich berichten. Nach einer telegraphischen Mitteilung ist der „Weltverband für religiös-liberales Judentum" am 13. Juli mit Zustimmung aller Anwesenden gegründet worden, lieber den Eröffnungs-Gottesdienst sendet uns unser Eonderbcrichlc'rstattcr folgenden Bericht: L o u bon, 12. Juli. 21 ui legten Sonnabend I)c«'.ann die mit Spannung und Freude ommvU'ie Tagung. Sie wurde mit einem Gottesdienste tu der neuerbanten, vor kurzer Zeit ciugeweiliten liberalen Sm'.ngvge caujcicitoi. Das schone, ernste, ruhige Gebäude, das in fciitcit wohltuenden Manen und Berhältnissen an das römische Pantl;eon erinnert, trägt als einzigen Schmuck das grobe, eichene Almemor, — das auch ganz einfach nur durch die würdige, schmucklose Form miö die Farbe des Holzes wirkt. Der Thoraschrein ist mit einem seingcarbeiteten Gitter abgeschlossen, dahinter ein schlichter, einfarbiger Vorhang. Der große Raum war dicht gefüllt: die 1.16 Delegierten waren fast alle anwesend. Männer und Frauen saßen nebeneinander, die Männer zum Teil ohne Hüte. Niemand kam. zn spät, niemand ging zu früh, kein Laut wurde hörbar: cs herrschte feierliche Stimmung, als das Gebet verklungen war, mit dem Rabbiner Dr. Mattnck die Gemeinde segnete, nachdem er Gott gedankt nud seinen Segen ersteht hatte für die Konferenz. Dann erklang die herrliche Orgel und bald sang ein voller, schöner Chor die uns neuen Melodien und die Worte der Sabbatpsalmen. Einen Borbeter in unserem Sinne gibt es nicht, der zweite Nabbiner, Dr. Perlzweig, las das'kurze Stück aus der Thora vor, — er singt nicht —, sondern er sprach die Gebete und die Gemeinde sprach einige Texte mit. Dann sang die ganze Gemeinde einige englische Hymnen. was an die Kirche erinnerte. Aber was tnts? Der christliche Gottesdienst — wie Disraeli sagte — ist eines der jüdischen Besitztümer, hie das Christentum dem Jndentinn entliehen bat. Der aanze Gottesdienst erschien uns vielleicht 51t reformiert, den Amerikanern schien er zu orthodox. Ter sehr eindrucksvolle Gottesdienst, den unser Dr. Seligmann aus Frankfurt a. M. mit den: SegenSsprnch schloß, worauf die ganze Gemeinde das Adann Anlvm nach der seit langer Zeit in England gebräuchlichen freudigen Melodie sang, dauerte 1't Stunde, die Predigt 26 Minuten. Ihr Inhalt bezog sich anr die Tagung und bedeutete deren feierlichen Beginn. Dr. Mattnck sagte: Die Tagung selbst ist ein Beweis, daß in den verschiedenen Ländern der liberale jüdische Gedanke tiefe Wurzeln gefaßt hat. Sie zeigt, daß wir darin übereinstimmen, daß wir Ehrfurcht vor der Vergangenheit mit den Anforderungen der Gegenwart verbinden, daß alte Lehren und neue Formen sehr wohl zueinander passen. Das nniverselle Judentum braucht unsere Bewegung. Alles, was dagegen gesagt wird, beweist ihre Notwendigkeit. Das Judentum hat. wie alle Religionen, scharfe Gegner — besonders scharf gemacht durch besondere Umstände in seiner Geschichte und seinen Einrichtungen. Wir halten eS für unsere Pflicht, die Entwicklung des jüdischen Gedankens zu zeigen und daß der Jude nicht in blinder Ucberlicserung, sondern in lebendiger Religion leben muß: Judentum kann nur leben durch Wahrheit über sich selbst. Wieweit wir die geistige Entwicklung der letzten Generationen in uns ausgenommen haben, ist bekannt. Bibelkritik und Evolution müssen wir zu einem festen Bestand unserer Bewegung machen Vielleicht lernen wir aus Biologie und Psychologie auch auf die Religion zu schließen. Jedes Zeitalter hat ein Recht darauf, sein Judentum auszndrücken, wie es lebt. Jetzt sind drei starke Tendenzen im jüdischen Leben und Denken hervorstechend. Die eine will das jüdische in der Tradition sehen, die andere in Gemeinschaft und Streben, die dritte im Individuellen, Glauben. Die Stärke des liberalen Judentums liegt darin, „den ewigen Hunger" der menschlichen Seele zu stillen. Der moderne Jude lebt in Leib und Seele in einer großen Umwelt — daher must die Einheit und der Bestand Israels von jedem einzelnen erkannt und erstrebt werden. Drei Wege sind unserem liberalen Judentum vorge^ zeichnet. 1. Die persönliche Frömmigkeit. 2. Die dl rast im Judentum, die Zugehörigkeit zum Hause Israels zu stärken, .6. In der Ration, in der wir leben, in sozialer, ethischer und spiritueller Beziehung durch vorbildliches Leben beizntragcn zu ihrer kulturellen Entwicklung und zu ihrem Fortschritt. Wir liberalen Inden glauben, dies erreichen zu können, da mir das Wesentliche der Tradition mit der Wahrheit des Lebens verbinden, ans welche sich die Zukunft der Inden und das Judentum anfbaut. Im übrigen begann und endete jede Tagung mit einem liebet: cs wurde englisch oder hebräisch gebetet, letzteres mit scphardischer Aussprache. Die Gebete wurden jedesmal einem anderen Rabbiner übertragen. Jeder trug seine eigene Seele zu Gott. — und die Verschiedenheit der Persönlichteilen kam auch darin zum Ausdruck. Zum 9. Ab 5686 Von I. Wolfssohn, Breslau. I. Die These vom „Zufall in der Weltgeschichte" muß das Judentum grundsätzlich ablehnen. Es kennt weder den „Fatalismus" des Orientalen noch die von Calvin wieder in vollem Maße ausgenommene „P r ä d e st i n a - tion": cs erkennt dem Menschen die freie Willensbetätiguug, ia sogar die Möglichkeit zu, durch Aenderung des Lebenswandels ein ihm von per göttlichen Vorsehung zugedachtes, böses Geschick zu ändern und zn bessern. Wir dürfen daher die Tatsache, daß am 9. Ab (nach Graetz am 10.) d. I. 3830 (70 n. Ehr.) ein römischer Soldat entgegen dem Beseht seines obersten Feldherrn Titus durch einen in den Tempel hineingeschlendcrten Fencrbrand die Zerstörung des jüdischen Nationalheiligtnms hcrbeisührte, nicht als bloßen historischen Zufall anseheu. Als folgerichtig denkende, religiöse Inden müssen mir annchmcn, daß d'.e Hand des Römers bei dieser Tat durch eine höhere Macht gelenkt wurde. Dieser Tcmpelbrand war mehr wie die Zerstörung eines heiligen Bauwerks. Er bildete den leuchtenden Abschluß des schon lange sich hinziehenden Niederganges einer Volksgemeinschaft und leuchtete noch lange, leuchtet noch beute in das geistige Leben der gesamten Jndenheit hinein. Die Juden, die sich im Jahre 70 n. Ehr. in seine Flammen stürzten, weil ihr Jchorrah die Zerstörung seines Heiligtums zuließ, die Kämpfer, die mit dem Schwerte in der Hand als Beschirmer ihrer Altäre fielen, waren zwar blind für die Zeichen ihrer Zeit gewesen: aber sie wußten als Helden zn sterben, da sich ihnen das Fundament ihres Lebens als ein Irrtum erwies. Wie klein nimmt sich dagegen der Untergang von Hellas und Rom aus! So erstrahlte durch die Jahrhunderte Jerusalem iu den Flammen dcS brennenden Tempels, und jeder Scheiterlnutfen des Mittelalters, ans dem jüdische Märtyrer um ihren Glauben an den Gatt Israels starben, erneute und vermehrte dies Flammcnzeichen So wurde das heilige Land und Jerusalem die Sehnsucht der jüdischen Dichter des Mittelalters und zog sie in seine Grenzest. To ist das Entstehen der falschen Mcssiasse und ihre Anhängerschaft zu begreifen. So können wir verstehen, daß der alte, strenggläubige Jude mit größerer Ruhe den Tod erwartet, meint er weiß, daß sein Haupt zum letzten Schlaf ans das Säckchen Erde ans dem heiligen Lande gebettet wird So ist auch die Begeisterung zu erklären, mit der die heutigen „Chalnzim" alle Mühsal schwerer körperlicher Arbeit und harter Entbehrungen aus sich nehmen, die das Leben im heiligen Lande ans sie lädt. Daö alles hat die Tat des römischen Soldaten bewirkt, der vor nunmehr bald 10 Jahrhunderten gegen den Befehl seines Feldherrn handelte. II. Auch für uns liberale Juden bildet der Tcmpelbrand vom 9. Ab eine immerwährend lohende Erinnerung. Aber uns ist er noch etwas anderes wie ein schaurig riesiges Fanal, in dem glaubenscnttänschtc Glanbcnsbrüder sich den freiwilligen Tod gaben. Für uns ist der 0. Ab ciy^Leuchtturm, der uns die Vergangenheit der Weltgeschichte^rrhellt und uns den Weg für die Zukunft meist, nicht zurück, sondern nach vorwärts. Die liberale Richtung im Judentum steht im allgemeinen nicht ans dem Standpunkt, den 9. Ab lediglich als Trauertag zu begehen. Das Wort eines Gelehrten, daß „m i t dem Tempel eine eiserne M a n e r fiel, die schon lange das j ü d i s ch e V 0 l k von seine m Gotte getrennt hatte", kann nicht oft genug wiederholt werden. Der Tempel in Jerusalem mußte fallen, weil auch der mit der Rückkehr aus dem babylonischen Exil gemachte zweite Versuch gelehrt hatte, daß durch Nationalheiligtümer nicht der Glauben an einen einzigen "Weltengott und die sich auf solchen Glauben stützende Ethik unter der Menschheit verbreitet werden konnten. Der Opferdienst mußte beseitigt werden, weil er sich im Grunde genommen ja gar nicht mit der Idee eines rein geistigen Gottes vertrug. Schon die Propheten hatten dies Empfinden gezeigt, und daß ihre Zeitgenossen und deren Nachkommen diesem Empfinden kein Verständnis entgegenbrachten, daS ist „die Sünde, um deretwillcn die Juden ans ihrem Lande vertrieben wurden." Nur sv können wir die in unseren Gebeten sich immer wiederholende Stelle aufsassen. Schon vor über 2 Jahrtausenden hat es jüdische Menschen gegeben, die begriffen, daß ein religiöses Judentum sich nicht in den Liegriff einer Religion einkapscln dürfe. Sie wurden immer, zn allen Zeiten, bis zuletzt Fremdcnfreunde und Verräter gescholten und mußten blutenden Herzens znschen, wie „Z e l v t e 11 int ö Sicarier" die Oberhand gewannen und das Volk ins Verderben stürzten. Das jüdische Volk fand seinen Untergang, das Judentum und seine Lehre wurden durch den „R ö m e r f r e u n d" I 0 ch a. n a n l> e n S a k k a i gerettet. Der ließ sich, um nicht von den Zeloten entdeckt zu werden, in einem Sarg aus dem belagerten Jerusalem heranstragen, verzichtete ans Opferöienst und Tempel und lehrte, daß man auch ohne diese dem einigcinzigen, rein geistigen Gotte dienen könne. Er „assimilierte" sich den Zeitverhältnissen. Seitdem hat es trotz der vielen Gotteshäuser ans Stein keinen eigeittlichcu Tempel im früheren Sinne gegeben. Das heißt: das System einer für ewige Zeiten gültigen Kultform war und blieb zertrümmert. Man war gewinermaßen zum „StistSz e l t" zurückgckehrt, insofern, als mau bei der Wanderung durch die Wüste dcs Galuth den Kultus immer so einrichtete, wie er für Ort und Zeit paßte. Dieser Grundsatz wurde dann mit der Anerkennung des schnlrhan arnch verlassen: seit dieser Zeit ruhte bis zur Jndenemanzipativn, also ungefähr 27,0 Jahre, die Weitercrttwicklung, und im Inneren des Ghetto erhob sich wieder eine eiserne Planer, die die Inden vom ethische» Inhalt ihrer Religion abiperrtc. Auch diese Scheidewand mußte stürzen: aber sie siel nicht wie das Nativnalbeiligtum unter den Händen der Feinde, sondern sie wurde von denjenigen Inden nicdcrgerissen. die eine ähnliche Einsicht für die Erfordernisse ihrer Zeit hatten, wie einst Jochanan bcn Sakkai für die seinigc. Und dadurch wurde wieder das Judentum gerettet, wenn auch die Gegner dieser Mauerniedcrlegnng, d. h. der Reformbemegung im Judentum, diese Tatsache nicht zngcbcn wollen. Immer und zu alter Zeit wird es Juden geben, die sich nur hinter Mauern in ihrem Judentum wohl und sicher fühlen. Ob sic auch die wirklich und lest in den Grundlagen ihrer Religion wurzelnden sind'?! Der religiös liberale Jude darf und wird ein solches Sehnen nach Abschlicßnng nie empfinden. III. „Wiederum saß Zion ans der Brandstätte u n d w e i it t e. Sic war n v ch ungl ü ck licher als nach 5er c r ste n Zer stö r n n g, da ihr jetzt kein Seher das Ende ihrer W i t m e n s ch a f r und ihrer T r a u e r v e r k ü n d c t e." Mit diesen tief empfundenen und tief bewegenden Worten schließt Heinrich Graetz' Kapitel von der zweiten Zerstörung Jerusalems. Wie hätte sich auch ein solcher Seher finden können ijach diesem zweiten, noch schlimmer und furchtbarer hereingebrochenen Mißerfolg! Moses Mendelssohn hat Recht mit seinem Ausspruch: „Jerusalem i st eine I d e e." Es war eigentlich schon nach seiner ersten Zerstörung eine Idee geworden. Die äußere Herrlichkeit seiner zweiten Epoche war voll und ganz aus äußeren Einflüssen heraus entstanden und auf solche gestützt. Das bedeutete seinen Fall, mußte ihn bedeuten. Es ist sehr interessant, heute zu lesen (Graetz, Gesch. d. Jdn.), wie sich beim Wiederaufbau Jerusalems nach der Rückkehr aus dem babylonischen Exil Selbstsucht und Eigennutz einzelner bemerkbar machten. Der Abfall zu fremden Göttern war zwar geschwunden, aber der menschliche Egoismus war deshalb nicht aus der Natur des Juden ausgeroöet. Es ist eben von jeher so gewesen, daß sich bei Uebertragnngen von idealen Bewegungen in die praktische Wirklichkeit stets eine Menge Leute fanden, die weniger für die Ideale als von diesen lebten Deshalb sollte man auch Bodenwucher usw. beim hentigen Aufbau Palästinas logisch betrachten, auch wenn man diese unerfreulichen Erscheinungen verurteilt: sie allein würden noch nicht gegen den Zionismus sprechen» Ein Zeitgenosse Heinrich Heines hat ungefähr folgendes gesagt: „Die Juden sind ähnlich wie der Riese A n t ä u s. der durch die Berührung mit der Erde immer wieder neue K r a f t e r l a n g t e, n n d d 0 ch wieder s e i n G e g e n s a tz. S i e g e w i n n e u stets neue Kraft, wenn sie sich mit der Religion befassen, bei der Berührung mit i r d i - s ch e u Dingen sinken s i e." Gemeint sind natürlich die Inden als Gesamtheit und Volk. Und noch ein zweites gibt zn denken. Der Herrscher ans dem Geschlechte der Hasmonitar, der, um sein Land und Volk gegen Syrien zu schützen, sich an Rom um Beistand wandte, legte dadurch den ersten Grund znr Zerstörung des jüdischen Staates. Wohl wurde der Staat nach außen glanzvoll, aber er empfing auch nur von außen seinen Glanz, und der zweite Tempel gewann seine höchste Pracht durch Herodes, die Kreatur Roms. Auch heute wird der neue Judenstaat manche Enttäuschungen seines Höffens ans Selbständigkeit erleben, soweit er sie nicht schon erlebt hat. — Schon die Propheten hatten geahnt, daß Judas Stärke in anderem liege wie in staatlicher Macht und Größe. Am treffendsten sprach das der letzte der jüdischen Propheten ans, unter dem nicht Maleachi zu verstehen, sondern Jesus voy Nazareth, auf dessen Persönlichkeit, wie sie in den Evangelien geschildert, der Jude Paulus die Tochterreligion gegründet. „Ihr seid das Salz der Erde." sagte Jesus zu den Juden, das heißt: der Beruf des Judentums, ist es, unter deu Äölkern verstreu-

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