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Jüdisch-liberale Zeitung · 1926-07-02 · 27 (2.7.1926) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
6 (1926)
Issue
27 (2.7.1926)
Date
1926-07-02
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Immer noch besteht eine kultische Einrichtung. Sie die GkÄndlehre -es Judentums (daß Gott ein Geist ist) verletzt. st - Jos«« Kkiedttnd«: Als ich im Mai 1892 zum ersten Male nach London kam. waren die ersten englischen Vorträge, zu denen «ich tat' damalige Leiter des Jews' College schickte, die neun Vorlesungen über „Ursprung und Wachsen der Religion, daraeltgt «« der Religion der alten Hebräer" (Thfc Hibbert Lecture 18V2), gehalten von Claude G. Motttefiore. dem Manne, der jetzt die internationale Konferenz liberaler Juden leiten wird. Er hat musterhaft verstanden, die kritische Betrachtung der biblischen Bücher weiten Kreisen zugänglich zu machen, besonders durch seine Vible kor Home XeackinL eine Bibel, wie wir sie in Deutschland »sch immer entbehren müssen, während doch die Grundlage« dieses Buchein deutscher Wissenschaft wurzeln. Er ist der Führer der Verhältnismäßig kleinen Schar liberaler Juden in England. In der von ihm begründeten, erst kürzlich neu erbauten Synagoge, der einzigen liberalen Synagoge in London, werden sich die liberalen Juden aller Länder treffen. Und sicherlich wird der tiefe religiöse Ernst Claude Mont^fiores nicht verfehlen, einen nachhaltigen Eindruck auf die Teilnehmer auSzuüben. Wir dürfen und müssen erwarten, daß »Niet seiner Leitung die „großen geistigen Fragen" im Vordergrund stehen werden, aber nicht die Politik. Mit Recht beklagt sich H. S. iti Nr. 22 dieses Blattes darüber, daß es bei uns anders fei. Vielleicht zeigt der Kongreß den Weg, daß eS auch bei uns anders werde. Wenn ferner H S. an jener Stelle auf das .-bedeutsame Zusammentreffen mit den amerikanischen Liberalen hinweist. von denen einige, wie Stephen Wisc, auch im Zionismus eine große Rolle spielen," so erwarten wir, daß es für die Deutschen nicht nur „interessant" sein wird, einem Zionismus zu begegnen, der „religiös reformerisch,, und „national amerikanisch" ist. sondern auch belehrend und förderlich sei« wird, den Arbeiten und Gedaukcngängen seiner Vertreter nachzugeben. Ueberhauvt dürfte es sich lohnen, den Hauptvertreter der American Rabbis näher zu kommen, die UNK alljährlich ein ausführliches Protokoll ihrer Konferenz in einem stattlichen Bande von mehreren hundert Seiten herübetsenden. das leider bei ups wenig beachtet wird, das aber von einer so vielseitigen und so regen Tätigkeit auf dem Gebiete unserer Religionswissenschaften und des Religionsunterrichts zeugt, daß sein Studium nur befruchtend bei »nwirken kann. Das gleiche gilt auch von ihrem Union Prayer Book, wenn wir auch zu manchem, besonders zu ihrer Auffassung hebräischer Poesie anders stehen. Diese amerikanischen Mitarbeiter an dem Werke des religiös fortschrittlichen Judentums werden sicherlich ihr Teil dazu bel- Iragen. die Beweguna zu fördern, der der Kongreß gewidmet ist. Und dies zum Schluß: England ist das Land, in dem man sich Jahrhunderte lang um die ttebersctzmig der Bibel gemüht hat und immer von neuem sich müht. Mehr als anderswo hat die Bibel dort die Seelen und die Sprache beeinflußt. Da möchten wir wünschen, daß das Wort wirksam werde Awir ha»rez machkim daß die Bibelatmosyhäre des Landes den Kongreß weise mache. Julius Wolfssolm: Kann man in diesem Falle überhaupt Tatsächliches erwarten? Darf man nicht vielmehr nur Hoffnungen hegen? Beim religiösen Liberalismus handelt es sich um eine rein geistige Bewegung in abstrakten Bahnen, die sich nur mittelbar in konkrete Tatsachen umsetzt. Bor einem Jahrhundert war sein Ziel und seine Folge die grundlegende Umänderung der Kultformen selbst bei der widerstrebenden Orthodoxie, so daß die Massenübertritte zum Christentum ein Ende fanden. Wohlgemerkt in D e u t s ch l a n d! Wenn sich nun jetzt liberale Delegierte der ganzen jüdischen Welt zusawmensinden» können zunächst nur die Erfahrungen in den einzelnen Ländern ausgetauscht werden. Dann muß man untersuchen und gegebenenfalls praktisch versuchen, was sich tm eigenen Lande nutzbar für die Erweckung und Belebung des religiösen Levens in Gottesdienst und Familie (namentlich der Indifferenten) und zweckmäßig für die Wirkung auf daS Handeln in der jüdischen und andersgläubigen Mitbürgerschaft verwenden laßt Als erster Teil dieser Erwägungen kommen für den Liberalismus in Deutschland in Frage: die Abschaffung aller für Jetztzeit und Jetztland nicht mehr passenden und daher wirkungslosen Gebete und Kulisormeu und deren Ersatz durch geeignete wirkungsvolle. Dann vor allem die Einrichtung von Sonntagsgottesd i e n st e n. Gerade in letzterem Punkte werden die amerikanischen Glaubens- und Richtnugsgenossen den deutschen Liberalen viel sagen können. Für den weiteren Teil deS Obengesagten ist die Erörterung der Frage sehr wichtig, wie die Assimilation der Juden auf die andersgläubige Umwelt gewirkt hat. Bei aller Bescheidenheit inirfsnt wir behaupten, daß sie gut. daß sie in echt jüdischem Sinne gewirkt hat. Die beginnende Verwirklichung des Bölkerbnndidcals und die Locarno-Politik sind letzten Endes die Ausstrahlungen indischer Weltanschauung und Einstellung auf solche. Ebenso die Ausbreitung eines vernünftigen <d. h. eines nicht die Gewaltspolitik der Gegner nur stärkenden) Pazinonrus. Für diese beiden hat der Welt den Weg ein Mann gewiesen, der in seinem Tun und Lassen zu den besten Vertretern dedeutschen Judentums gezählt werden darf und werden muß: Walter R a t h e n a u! Sein Name muß das Leitmotiv der Londoner Tagung werden. Zwar haben ihn (nicht nur strenggläubige) Kreise des Judentums von dessen Schwelle gewiesen, aber das war häufig das Schicksal der Menschen, die äußere religiöse Formen abgestreift haben. So hoffe ich, die Londoner Tagung wird zu der Erkenntnis führen, daß die Emanzipation trotz mancher Mängel, die sie für manchen Einzeljuden gehabt, doch im großen und ganzen jüdischen Geist und jüdische Weltanschauung unter der Menschheit verbreitet hat. Mit dieser Erkenntnis ist aber unweigerlich verbunden das tapfere Bekenntnis zur bürgerlichen Assimilation. Dieser dürfen von seiten des Judentums keine Hindernisse in den Weg gelegt werden aus Furcht. Eigenarten zu verlieren, die gewisse Kreise als jüdisch ansehen. Wir haben nicht nötig, schamhaft zu verschweigen. daß wir „A s s i m i l a n t e n" sind. Bürgerliche Assimilation ist die Fahne mit der der religiöse Liberalismus einst in den Kampf gezogen, um des Judentums und seiner geistigen Einwirkung auf die Völker willen. Diese Fahne bedeutet aber völlige Absage an den jüdischen Nationalismus. Für sie spricht der Name Walter Rathen a u, der ebenso wie die jüdischen Märtyrer des Mittelalters für da- Judentum den Tod erlitten. Jahrhundertelang war das Judentum in seiner Abgeschlossenheit zum Selbstzweck erniedrigt, waren Formen und Aeutzernngen seines religiösen Lebens zu einer Art Technik geworden. Jetzt hat die älteste und reinste Form des Monotheismus Gelegenheit zu neuem Wirken auf Welt und Menschen, zur Erweckung reliaiöS-ekhischer Empfindungen bei den Jndisserenten aller Religionen. Ich erwarte durchaus nicht, mit Bestimmtheit, aber ich waae zn l assen, daß dies alles ans der liberalen Taauna zn London im Juli 1926 nicht ganz vergessen wird. Ludwig Lewm: eren. uf postti oM Ger _ Formgresse und Zusammenkünfte diftzvrt erzielten positiv»» Grsich eben nicht in dieser Art lösen, weil ste zn tief in daS Persönliche des gn-eln« cittöreifc«qKZÜty «sOest Wchk' del der Zeit unMmgeu. Daher erwarten wir von der Londoner Tagung keine Resolutionen. keine FeUegung^^^^^^^^e^^^ die einzelnen SlKheSvotztzVch AW -verbände Juden zusammenzuschließen. Dabet «ollen «i* kennen, daß die Voraussetzung eine» vernünfttgen^Nfrksamkeit dieser interndtionalen ^SWenoryanifHv,»" hst> Bestehen straff zusammengefaWr. geistig reger MndeSvtzreine ist. In dieser Hinsicht Wh» wir in DeuMkmtd MH viel zu tat. Die eigentliche Bedeutung der Londoner Tagung sehen wir in anderem, nämlich in der Atilnstpfnng IflMMfcai Lttdankenaustauschs uttfer dev liberalen Juden her^Mn-DK Welt. Gedankenaustausch brichst gegenseitige Anregung mit sich. Wenn «s so wirklich geling, in rege« geistig«» Beriech, mit den gleichgerichtet«: Juden 'jenseits der Grenzen Mkommen, «nd ihn-weiterhin aufrecht zu erhalte«, so erfüllt die Londoner Konferenz alle unsere Erwartungen.,Dan« ist die Hoffnung vielleicht mckst nndkssknlidet. daß Nämrre Be* Liehurigen zu den aanz anders eingestellt« Jude« rufe z. B. in Amerika befruchtend auf die Entwicklung deS ktveraken Judentums in Deutschland wirke«, bas gewiß einesolchen Anstoßes und eines frischen Luftzuges bedarf. Wenn wir so auch nicht in überschwänglicher Weife von der Londoner Tagung etwa den Beginn einer neuen Epoche erwarten, so kann die Tagung uns -och lebhaft fördern bei der Arbeit der Wiedererweckung und Erneuerung eineS lebendigen liberalen Judentums. Hoffen w.ir, daß es gelingt, diesem Ziel näher zu kommen l irrnnnn|anpF XDO Aus der Bewegung MeMrer Rette mm aufNMtiltt **«Ü *U U*tfr RPfKPPR 99Mll Wm jriJMtn9*IWfSMC Zeitung" auf kürzere ober längere Zeit in llitz »achaosarr-t werden fvll. XOTOTO HIHI IlIIJB * lresla«. (Iirdisch-liberaler Jugen-varat» raham Geiger") Bon herrlichem Wetter tz» günstigt. »änderten wir am Sonntag^-« 37. Jnnt. »*v> mittags. »on Lbörnigk aus über JMck »ach fticMflkML AWr fcföj ul* £ufrot0 Freund herrlicheWaldwea« «w der leider Mtr klkine KrSiS «nferer Freunde vttl&kt Hi Ser Mchnon Gegen- Stunden -er Erholung, für ht» «tr unsere« rieben Fsihrer FrTtchd besonders da»Mtt sind. Berlin. (Jüdisch-Ii berate» Au-eNdv-ret».) Die Gruppe Südwesten (Führer LudrmgLeMN. Ehae» lottenburg 5. Riehlstraße 9) beschäftigte sich an ihrem vorletzten Heimabend mit dem Buch Koheleth. Ein Gruppenmrtglied versuchte in seinem Referat de« Zusammenhang und den Faden in den Gedankengänggn äjwe&Uft au finden. Das Referat stellte aber anderrrsoito a«U Sie DioerspÄche zwischen dem entwicklungsverseinendei,. Geist der. arften beiden Kapitel iknd -er -och hofsnungSovßxn StMMlüng späterer Kapitel klar heraM. Die Oechfvk«b«r Stimmungsbilder Koheleths gaben Anlaß au einer anregenden Diskussion. Im II. Kapitel sahen wir schließlich den Höhepunkt; oder, wenn man so sagen will, de« Abschluß der EutwickluNg dieses Buches. Aus den Ginfiutz grtechische-r Phtlofophte «ar mehrfach hingewiesen worden. ' * Am letzten Heimabend setzt«» wir die Vespoeckunft der 'Bibel fort. Ueber die Psalmen referierten zwei Gruppenmitgliedcr. Der eine Referent suchte eine« Zusammenhang zu fisiden zwischen den verschiedenen liedartigen Dichtungen der Bibel, wie z. B. bke MlleSlleNr 'llnd DanMeder'und auch die Klagelieder. Der andere Referent beschättigtL sich mit der Stellung der PsäsMeu im GotreKhiertA. L!« Anschluß an die Referate.wurden/noch einzelne ocfönders schöne Psalmen besprochen und ans die verschiedene rengiöse Einstellung einzelner Psalmen zum Opferkultus hingewiesen. Mit einer Gegeniibersteüung der Pfasmen-Uehersetzungen von Mendelssohn. Auerbach u. a. ünd der von Luther schloffen wir di« Besvrechung. . . . Nach den Ferien VeahstchtigeLf'wjr uns Mit dem NtMen Testament zu beschäftigen. Die «kichsttzn Hetmavende stnd als Diskussionsabenöe gedacht. Breme«. Die Ortsgruppe Bremen unserer Berelnigung nahm dieser Tage zu einer Anzahl wichtiger Gemeinüefragen Stellung. Folgende EuLichlleßuuge« fand«» emftuu* mige Annahme: „Die Vereinigung für das liberale Judentum E. V., Ortsgruppe Bremen, erwartet von der GynagogenkoryMission der hiesigen israelitischen Gemeinde schnellste Beratung und M Aber angekündigteu dienstes an de» bolwn Foiertaaßn. Die arwartetz von dieser Neugestaltung zur HÄ«rq dtt A«dacht hie EiMfügung za-ll reicher deutscher Gehrte, die dewiche Mtkesuna dos PropAm. tenabschnittes. die Berk»»rz««a des G»ttesdie»tz«s burch 8tu4. scheidung lästiger Wiederholungetk, die Fortlassung der meisten Piutim sowie -er GebetstMo». dhr kein,- BeMöMtü mehr zum Judentum unserer Zeit haben, und der Gebete um Wiederherftelluna des Opferdieystes. Ei« gemischter Chor ist umgehend zu bilden und unter einem geeigneten Dirigenten auszubilden. Die Zeit der Predjgt ist so bekanntzugeben. daß keine wesentlichen AbwelchvNWen dtzvWr Mt <«• warten sinh. Für die Würde und äußere Ordnung des Gottesdienstes bitten wir, in jeder geeignet erscheinenden Weise Sorge zu tragen" Zu den Bcrfassungsfragen in Bremen wurde beschlossen: »Die Vereinigung für das liberale Judentum E. V., Ortsgruppe Bremen, erwartet, daß dte nuumehr auch in zweiter. Lesupg von der Satzungskommisfion der hiesigen isradliti, scheu Gemeinde angenommene neue Verfassung Ustperzüglich den Gemeindemitgliedern zugestellt und in einer demnächst stattfindenden Generalversammlung in 3. Lesung darüber beschlossen wird. Die Vereinigung hält es für erforderlich, daß in dieser Verfassung den Beamten uvd Angestellten der Gemeinde das uneingeschränkte aktive und pafstve Wüylrscht zum Gemeinberate gewährt wird." Besondere Erbitterung herrscht unter unsetz^« Bremer Mitgliedern über die hiesigen Gemrindesteuerverhältnisse.. Hierzu wurde beschlossen: „Die Bereinigung wendet stch «it aller Entschiedenheit gegen die zur Zeit in der Breiper israe, litischen Gemeinde herrschende Steuerwillkür: nnh yerlüngt, eine ordnungsmäßige Stenererhebunä ckns GrunbonchmSUger oder dokumentarischer Unterlagen. Sie fordert deshalb zur Erhaltung der Gemeinde und zum Schutze ihrer Mitglieder vor Willkür nnd Ungerechtigkeit, witz. sie einer religiösen Gemeinschaft unwürdig ist, umgehende Einführnng^' Steuererhebung in Form von Zuichl-gen «tz» Aeich-ekt-rov-, mensteuer. Die Vereinigung furdert alle <KlanLevsse«ossen in Bremen unabhängig von ihrer politischen und religiösen Eiststelluna sowie ihrem Besitzstände auf, sich diesem Voi^ gehen a«»«fcMietzen. Wir wollen Uns non and»»« nichts' schepke» .lallen, für andere grundlos aber guch nichts bezahlen. Nuk so wird es gelingen, endttch anch i« »BvemeA zn einer besriedißenden Lösung tztt. Stensrsvage zp k0»K«S». wirBo ftch in den meisten deutschen Gemeinden Bereit be-, währt bat." üAtzfL-ltKeral« AützS«»/ aemetnjckafi.) Um au$ m WöMMtr den Znf-tzWUtzchatt m uÄtteV Ifmemmaft nkjff Mt Eieren, Mta mir «« Sonntaa, oew A. Juni, ein Wo»merfest »era»staUet, »elchezwar mu «MtzchKn Mickd,jnimtoxt war. das «ftet te seiner Wirkung eindruckßtzÄll «Ntz freudellrinaenO »ar. Nachmittags mit dem Zuge kamen ungefähr 80 Tetkruch«er <§«, ü« taachMl me heiterste Laune mit, wozu nicht zuletzt das <cyNlS GENterwetter beitrug, wie wir fvich» fm langem^rücht «whr hatten. Der Festplatz, her em Garte»» grunhssä i» dem anmutigen Ikronthaler TSlchen war. »ar «it Lampions «mH. Girlanden ßefchmackvoll hergerMetr freundlich gedeSte «eiße Tische luden -»Kaffee und Kache» ein. Eir« fünf Wann starke Tau-kapelle spielte unermüdlich -«« ranz «es. Lustige Wettkämpfe sorgten abw«chsel»d mit Geschscklichkett-spielen für froheste Laune. Gegen»»«» spielte 'rtrs richtiges kleines Miniatur-Theater einig« Akte aus dem Freischütz. Als her Aden» hereinbrach un» eine gute Bowle die Teilnehmer zu froher Unterhalt»»« »ereinte, wurde» die Lampions angesteckt und in dem benachbart« Garten leuchteten unzählige farbige Lämpchen auf. Ein Fackeln zug, der »urch alle Wege des weitverzweigten, reich illuminierten Gartens führte, beschloß das Fest, da der letzte.8»$ «m 10 Uhr all« Teilnehmer — viel zu früh für die «eist« t« bto Stadt -«rückbrachte. Das Fest, da» alte Fremrh» schäften auffrischte. und neue Bekanntschaften vermittelte, hat. epi» wir hoffe», nicht nur dazu beigetragen, den Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft zu festigen, sondern auch neue Frepnbe z» werben, die rvir halb in unser« Heim^ abende», Arbeitsgemeinschaft« und anderen ^»sammenttznst« h« «w begrüßen «erd«. Denn frotze Geselligkrit Ist uns NM nur Msttel, sondern et» wichtiger Weg zur Er- «ich«na'^»»sereü gemeinsam« Zieles.; Versammlung-Kalender; Berlin. f & Mi £ r a! e Synagoge Norden.) Schön« hanser AA« IW. AuerÜachscheS Waisenhaus. Gotte»die«str Frettog.ben SlJnli, abends 7J5 Uhr. Predigt: Rabbiner Dr. Galomostfsf. Sonnabend, üen 8. Juli, morgen» 10 Uhr. Wegen eines größeren Umbaues bleibt die Liberale Synagoge Norden vo'ln 10. bis 31. Juli (einschließlich) geschlossen. Der regelmäßige Gottesdienst beginnt wieder a« FreikLg. dein 8. A.n-nst. um 7,1K Uhr. Der Verkauf der noch verfügbaren Synagvgenkari« findet tSgkich von v biß 10 Uhr vormittags «nd s bis 7 Uhr nachmittags im Bureau Schönhauser Allee 108 statt (Telephon: Humboldt 281). Geschäftsstelle -es Liberalen Synagoaeuvrreins Nord«: Arthur Zander, Berlin N 54, Linienstr. SK. Telephour Norden Die. Mttaltsh-r werden gebeten, die Einlösung der von ihnen bestellten Karten bald vor-unehmen, da vom 4. Juli bis & Lngust das Bureau geschloffen ist und »ach Ablauf der Frist die nicht eingelösten Karten ^anderweitig vergeben werden müssen. Preise der Karte» %—, V», 10,15,— «nd 20,— M. BreNa«. (Jüdisch-liberaler Jugendver« ein „Abraham Geiger".) Für alle unsere Mitglieder ist ab 1. Juli der Beitrag für das dritte Quartal mit 3 R. emfchl. BezugsgeVÜHr auf die „Jüdisch-liberale Zeitung" fällig. Einzahlungen auf Postscheck-Konto Breslau Nr. 17 443, Alfred Berger, Augnstastr. 67, erbeten. ErmätzideS PfUchthyttrageS wirb auf entsprechenden Antrag / VklchWliche Mitteilungen. Stzw Mttmöe Anfmerkfamkeit. bitte. Billige PreUe — gute Reife, so lautet daS Thema, für 4aS mir Ihre Aufmerksamkeit für 1 Minute erbitteu. Heute hängt es mehr denn je davon ab, vorteilhaft ei»* -«kaufen, damit man sich in den Ferien nnd ans der Reif» einmal etwas mehr leisten kann. — Die Firma Gebr. Grumach, eine der ältesten und renommierteste» Berliner Firmen (gegründet 1872), Spezialhaus für Trikötag«. Strumpf« und Wollwaren, zeigt in ihrem heutig« Inserat wirklich vorteilhafte Angebote, die jede Hausfrau reize» müssen. Für iedeu tst etwas Gutes besonderbillig zu habenfür den Hausherrrr, für den Sohn, für die Tochter und nicht zuletzt für die selbstlose Hausfrau, die immer an anders denkt, bei biefw billigen Preisen auch einmal an sich denke» kann, ohne ihr Portemonnaie zu überlasten. „Eine Minute", so beginnt das Inserat: aber es lohnt sich wirklich, nicht nur die Preise im Inserat anzusehen, sonder» auch einmal die Ware am Lager der Firma in der König« stratze (Ecke Svandauer Straße). Wir können ein« Be, such nur empfehlen. WestdEm W dje Zeit vom 3.?. h. 10.7.1-26. Juli im TamnmS Sonnabend Sonntag Montag DtenStgg, Mirtrvoch^ Donnerstag 21. Wochen-Abschnitt: Pincha» Hastarah: Jeremia, Kap. 1,1—lg. Kap. II, Vers 1—L Gabbat-Ansggyg; ^Y3 U-r 22. 2I. 35. 20. 27. 10 I 23. Neumondweibe Wochenabschnitt: Matteuß umatzci Haftayqh: Jeremia 2, 4-^28; 8, 4; 4, 1 und. 2 Sabbat-Ausgang: 9,97

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