Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 6 (1926)
- Issue
- 26 (25.6.1926)
- Date
- 1926-06-25
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Festprolog Gesprochen hei der ersten Freitag-Abendleier der Aachener liberalen Ortsgruppe. Gruß allen! Die sich heut vereinigt sehen, Um einen „Freitag abend“ zu begehen. Ein „Freitag abend“, welch’ ein milder Segen Weht uns aus diesem milden Wort entgegen! — Wenn die Familie sich zusammenfindet — Die Mutter hat das Sabbatlicht entzündet, — Es segnet nun der guten Eltern Hand Die Kinder, welcher ihrer Liebe Band! — Der Vater füllt den Becher jetzt mit Wein Und preiset den, der uns ihn ließ gedeih’n; Für alle gilt es dann, das Brot zu brechen, Daß sie den Segensspruch darüber sprechen, Und tausendjähr’ger Ueberlief’rung treu Gibt er der trauten Stunde ihre Weih'; Vergessen ist, was uns an Leid geschah, Der Eine fühlet sich dem Andern nah, Und möchte ihm nur Gutes, Liebes tun; Und wie sie so von Tageslasten ruh’n, Zieht in die Herzen ein ein sel’ger Frieden; Dem Hause ward ein inn’res Glück beschiedcn Des Freitag abends, der seit langer Frist Der Judenheit der „heil'ge Abend“ ist. So haben’s uns die Väter hinterlassen. Indes wie oft ließ das die Zeit verblassen! — Wie viele üben keinen andern Brauch An diesem Tag, als an dem andern auch! Und doch! Habt Ihr ein Recht, was Euch geliehen Als Erbe ward, den Kindern zu entziehen? Und dürft Ihr ihnen rauben den Gewinn, Den alter Brauch gibt dem Familiensinn? Und seht, Ihr lieben, dem Familienleben Die Freitag-Abende zurückzugeben, Das ist's allein, was wir uns vorgenommen; — Und wenn’s in seinem Heim abband gekommen, Der komm’ zu uns! Wir wollen ihn begrüßen Mit dem, was er zu Haus nicht kann genießen; Besonders aber laden die wir ein, Die fern der Heimat, in dem Kampf ums Sein Sich unter fremden Menschen fremd bewegen. Kommt her zu uns! Wir bringen Euch entgegen Ein Stückchen Heimat; Ihr sollt Wärme finden Am trauten Feuer, das wir Euch entzünden. Und lasset draußen, was am Werkeltag Im Leben Euch nur immer trennen mag. — Wir lassen Eure Freiheit hier Euch ganz. Und wenn Ihr selbst, der strengsten Observanz, Laßt Euch vom Namen „liberal“ nicht schrecken, Wir wollen frommes Judentum erwecken. Nicht — wie man uns wohl sagt — in Trümmer hauen, Ist unser Ziel; — uns gilt es, aufzubauen! Nie soll in uns die Religion erkalten, Wir wollen sie mit aller Kraft erhalten! Und mit der Glut des Herzens um sie ringen, Sie dem Gefühle näher stets zu bringen! Und hütet Euch, die „liberal“ zu nennen, Die selber als Gleichgült’ge sich bekennen, Und uns rem Werke keine Förd’rung gaben. Das sind die schlimmsten Feinde, die wir haben. Ihr Beispiel läßt oft andere wohl erschlaffen, Wjf aber all’, wir wollen ehrlich schaffen. Und unser Mittel, in dem Weltgetriebe Dies zu erfüllen, das ist unsere Liebe. So stehe auch, dies Endziel zu erreichen, Der heut’ge Abend in der Liebe Zeichen! V erfaßt von Emil Blumen au in Cöln. Der tote Jude. (Forts.) Von Doris Wittner. Nachdruck verboten. — Copyright by Gretblein t Co.. G. m. b. H.. Leipzig. Die drei Freunde Abraham Furtado, Mardochai Israel Sontheimer und Benjamin Cerf. Pereira hielten eng zusammen und freuten sich des Beieinanderseins auf neutralem Boden und innerhalb einer Körperschaft, die der gesamten europäischen Judenheit staatsbürgerliche Freiheit, Gleichstellung mit den christlichen Mitbürgern ihrer Länder, kurzum: Erhebung aus dem Jahrtausende alten Pariatum ihrer Rasse gewährleistete. Immerhin: die Schatten, die Benjamin Cerf Pereiras hohe und adlig geformte, in die bernsteingelbe Farbe der Stubenluft und Schreibtischatmopshäre getauchte Stirn umwölkten, wollten niemals, auch nicht in der trautesten Vereinigung der drei Freunde, weichen. In seinen Visionen spukte unausgesetzt die Erscheinung einer kostbar gekleideten, aber nach den unzüchtigen Moden der napoleonischen Höfe tief (noch tiefer) dekolletierten, Haar, Lippen und Haut künstlich gefärbten Frauengestalt, die von eleganten und galanten Kavalieren des Hofes schmeichlerisch umworben ward. Und diese Erscheinung verkörperte die seiner Vorstellung allzeit als sittsam und keusch gegoltene Tochter, stellte Judith Pereira, nein, Judith ben Sonnino dar. Sie hatte nicht, gleich den frommen Frauen jüdischen Blutes, nach ihrer Eheschließung auf die Eitelkeit ihres köstlichen Haarschmucks verzichtet, um dafür den künstlichen Scheitel der züchtigen Ehefrau und Mutter künftiger Geschlechter anzulegen. Aber das halte man vielleicht von ihr, der Marannenenkelin, die durch Jahrhunderte aufgezwungenen Christentums den uralten Stammesbräuchen entfremdet war, nicht verlangen können, Aber nie würde er den Anblick vergessen, da neben dem edlen Antlitz der Tochter die hämisch grinsende Grimasse Daniela ben Sonninos unter der Chuppe sichtbar geworden war, unter diesem rituellen Zelt, das der inbrünstig fromme Pereira seinen Kindern zur Pflicht gemacht hatte, wiewohl er weder seine Tochter Judith, noch den von ihr erkorenen Liebsten der heiligen Ueberlieferung würdig erachtete. Im Gegenteil, als er die beiden unter dem geweihten Dache der Neuzuvermählenden stehen sah, war cs ihm als ein Sakrileg erschienen, daß er den heiligen Brauch durch unheilige Menschen entheiligt hatte. Und er hatte die weitere Zeremonie, innerlich unbeteiligt, mit möglichster Beschleunigung herabhaspeln lassen, so daß mancher der frommen und vornehmen Gäste fürhaß erstaunt gewesen war oh des Mangels an Feierlichkeit, den der sonst auf Innehaltung überkommener Sitten so besonders bedachte Pereira bei der Hochzeit seiner einzigen Tochter zur Schau trug. Weder wollte das Bild des ungleichen Paares unter der Chuppe aus dem inneren Gesichte Pereiras weichen, noch das schändliche und aberwitz-ige Gerücht, das seine Tochter mit dem berüchtigsten Liebhaber Europas, dem König JörHme selbst, verkuppelte, aus seinen Gedanken schwinden. Die beiden Freunde, die um den heimlichen Schmerz Pereiras wußten, trachteten vergeblich, ihn zu lindern. Sie griffen sogar zu dem ihnen wesensfremden Mittel, sich zum Lobredner Sonninos und seiner außergewöhnlichen Laufbahn zu machen. Insbesondere Mardochai Israel Sontheimer konnte sich nicht genug tun in scheinbarer Anerkennung der Verdienste Sonninos am westfälischen Hof und in den deutschen Ländern, ebenso wie den außereuropäischen Bezirken, in denen er allenthalben jüdische Interessen vertrat, ausgestattet mit der höchsten Vollmacht des seinen großen Bruder innerlich an wahrhafter Liberalität und Toleranz weit übertreffenden Königs Järöme. Sontheimer wußte wohl kaum, daß der heimliche Antrieb zu solcher Verteidigung des ihm nicht minder verhaßten Venezianers ein ebenso heimliches Schuldbewußtsein war. In seinem — Mardochai Israel Sontheimers— Hause war das Unglaubhafte, das schier Unmögliche, Ereignis geworden. Unter seinem, des Gastfreundes heiligem Dach, dem der Freund das Kleinod seines Herzens und seines Hauses gläubig anvertraut hatte, war die sündige Tat geschehen, war an der Tochter des Freundes schändlicher Frevel, frevle Schande verübt worden. Immer sah Mardochai Israel Sontheimer den durchsichtig klaren Sommermorgen vor sich, da, nach Vollendung des Morgengebetes, den vorgeschriebenen Verbeugungen gen Osten, als grade die Gebetsriemen vom Haupte am Leibe herniederglitten und Sontheimer, der Patriarch, sich eben anschickte, die Tfillim abzulegen und sich über seine heiligen Schriften zu beugen, das Ungeheuerliche sich ereignete, daß seine gemeinhin äußerst demütige und gehorsame Tochter Perl, ohne auch nur anzupochen, in das geweihte väterliche Gemach eingedrungen war und, selbst die üblichen Ehrfurchtsbezeugungen, die der Tochter dem Vater gegenüber ziemten, verschmähend, mit kaltem, schneidendem Ton jene seltsame Rede angehoben hatte: „Herr Vater, wollet die Güte haben und Eure Gäste noch heute unseres Hauses verweisen. Sie sind seiner nicht wert." Und auf einen erstaunt fragenden Blick Sontheimers die scharfe, unzweideutige Antwort: „Jawohl, beide; Euren würdigen Geschäftsfreund, David Daniela ben Sonnino, den Ihr wohl ebenso beurteilen mögt wie ich, als auch unsere mir bis gestern liebwerte Base und Freundin Judith Pereira. Noch heute müssen beide — ob getrennt oder gemeinsam — das Haus verlassen. Fragt mich nicht nach Gründen, nicht nach Einzelheiten, Herr Vater, ich würde ansonsten wohl vor Scham in den Boden sinken. Nur soviel laßt Euch gesagt sein: vermögt Ihr nicht Eure Gäste zum schleunigen Aufbruch zu bewegen, so sieht mich der sinkende Abend nicht mehr in Eures Heimes heiligem Schatten, in den Räumen der mir über alles teuren Heimat. Entscheidet, Herr Vater, aber ohne zu fragen, eitel vertrauend auf Eurer Tochter Begehr." Und es war das erste Mal, daß Mardochai Israel Sontheimer nicht gewagt hatte, die Pietät der Tochter ins Treffen zu führen und dem ungewohnten Aufstand, besser gesagt, Aufruhr, der ihm entgegenflammte, Maß und Ziel zu setzen. Obwohl er seiner Sache keineswegs sicher war und gleich einem Blinden ira Dunkeln tastete, wußte, fühlte er doch, daß ihm in der Gestalt seiner Tochter Reinheit, Klarheit, Keuschheit und Wahrheit in Person gegenüberstanden. Flüchtig nur kreuzten sein Hirn die praktischen Möglichkeiten der Durchführung des von seinem Kinde geforderten Verlangens. Den Venezianer konnte er ohne viel Aufhebens seines Weges weisen; aber wie er es vollbringen sollte, der Tochter seines vertrauten Freundes und hochgeehrten Stammesgenossen, Benjamin Cerf Pereira, die Gastfreundschaft jählings und unerwartet zu kündigen, darüber zergrübelte er sich vergebens Hirn und Herz. In schweigendem Einverständnis hatten sich darauf die Blicke von Vater und Tochter gekreuzt, und Perl Sontheimer hatte, nunmehr wieder mit der gebotenen Demut, dem Vater die Hand geküßt und das Zimmer verlassen mit den Worten: „Ich weiß, Herr Vater, w i e Ihr es machen werdet, werdet Ihr es zum Besten richten." Alleingeblieben, hatte Mardochai Israel Sontheimer einige Augenblicke fragend und forschend sich in sich selbst versenkt, dann war wohl die Stichflamme der Erkenntnis in ihm aufgezuckt und mit ihr zugleich die Ueberzeugung von dem, was zu geschehen hatte. Jeder Zoll ein zürnender Prophet, wie die Heiligen Schriften sie schildern, hatte er den Venezianer vor sein Angesicht berufen und hatte ihm die Gastfreundschaft seines Hauses unvermittelt und gebieterisch, ohne Angabe von Motiven, aufgesagt. Sonnino aber hatte vor ihm gestanden, scheinbar geschmeidig und ehrerbietig, in seinen Mienen ungezügelten Triumph und hämischen Zynismus. „Es ziemt mir nicht, nach den Gründen zu fragen, die den hochehrwürdigen Reh Mardochai Israel Sontheimer dazu bewegen, das heilige Gesetz der Gastfreundschaft, dreimal heilig unserem Volke, so unversehens zu brechen. Ich habe nur zu gehorchen und werde es binnen kürzestem und mit allen gebotenen Formen des Anstandes tun. Aber" — und in diesem Augenblick schoß ein Blitz unversöhnlichen Hasses, nie zu besiegender Feindschaft aus den Augen des Jungen zu dem Alten — „der hochehrwürdige Herr ..Lehrer" wird sich bewußt sein, daß er mir die größte Schmach zugefügt, die ein Jude dem anderen zuzufügen vermag. Und auch Euer Ehrwürden wird wissen, daß selbst der kleinste und unbedeutendste Bocher unseres Volkes unter solcher Beleidigung sich krümmen würde wie der Wurm, den man tritt. Ich will nichts damit gesagt haben, Reh Mardochai Israel Sontheimer, nur daß Ihr diese Stunde nimmer vergessen möget. Sie wird in Eurer Erinnerung wohnen bleiben, wie in der meinen, dessen wollet eingedenk sein, Ehrwürden." Der Alte hatte die Drohung verstanden, aber kalter Zorn hieß ihn, sie im Augenblick überhören, obzwar er ihre Gefahr für Gegenwart und Zukunft nicht unterschätzte. An der Türe, nachdem er durch eine Hand* bewegung Sontheimers entlassen worden, hatte Sonnino noch einmal aufgeblickt und mit ungeschminkt bösartigem Lächeln gefragt: „Wird es gewünscht oder auch nur gestattet, daß ich mich von der Hausherrin, der schönen Demoiselle Perl, nach artigem Brauch verabschiede?" Groß und klar, voll unverhohlener Bosheit, hatte dabei das Auge Sonninos auf dem greisen Sontheimer gelegen, so daß selbst der Patriarch einen Augenblick die Beherrschung verlor und nur dumpf hervorzuknirschen vermochte: „Wage es nicht, du Schuft, sonst lasse ich die Hunde des Hauses auf dich hetzen." Aber bei der letzten Silbe war der, dem sie gegolten, schon längst hinter der Türe zu Sontheimers Arbeitszimmer entschwunden, und weder Mardochai Israel Sontheimer noch seine Tochter Perl gewahrten etwas von dem Aufbruch dessen, dem man das unverbrüchliche Gastrecht gekündigt und in dem sich das Haus Sontheimer den erbittertsten Widersacher seiner Zukunft gezüchtet hatte. Schwerer, viel schwerer kam es Mardochai Israel Sontheimer an, die hochgemute Tochter seines Freundes Benjamin Cerf Pereira zu sich zu bescheiden, um vor ihr, neben der Schuld, die er unwissend auf sein Haupt geladen, auch noch der Lüge schuldig zu werden. Aber er war sich bewußt, daß es keinen anderen Ausweg gab; er kannte die Unerbittlichkeit und Starrheit seiner eigenen Tochter Perl, und außerdem . . . außerdem hatte ihn der Abgang David Daniela ben Sonninos zur Genüge belehrt, daß hier hinter seinem Rücken, unter seinen Augen — obzwar er nichts davon wahrgenommen — sich Dinge vollzogen hatten, die einer schleunigen Abhilfe — wenn anders es noch Abhilfe gab — bedurften. Es schien, als sei das Antlitz des Patriarchen binnen Minuten um Jahre gealtert, da er einer Magd den Auftrag gab, die Demoiselle Pereira zu ihm zu rufen. Judith Pereira, ahnungslos, — denn der Venezianer hatte in der Schnelligkeit, womit die Vorgänge aufeinanderprasselten, keine Zeit gefunden, sie von dem Geschehenen zu benachrichtigen — ahnungslos, stolz und schön, über Nacht erschlossen zu der vieltausendfältigen Pracht eines eben erblühten Weibes, stand Judith Pereira erhobenen Hauptes vor dem Freunde ihres Vaters, noch etwas müde aus den glänzenden Odaliskenaugen blinzelnd, fragend, staunend. (Fortsetzung folgt.) Versammlungskalender Berll«. (Liberale Synagoge Norden.) Schönhauser Allee 162. Auerbachsches Waisenhaus. Gottesdienst: Freitag, den 25. Juni, abends 7.15 Mir. Predigt: Rabbiner Dr. Salomonski. — Sonnabend, den 26. Juni, morgens 10 Uhr. Berlin. (Liberaler S y n a g o g e n p e r c i tt Noröen.) Geschäftsstelle: Arthur Zander, Berlin N 54. Linienstraße 45: Telephon: Norden 3233. Die Liberale Synagoge Norden bleibt vom 10. bis 81. Juli einschließlich geschlossen. Der regelmäßige Gottesdienst beginnt wieder Freitag, den 6. August, um 7.15 Uhr. Der Verkauf der noch verfügbaren Synagogenkarten findet täglich von 0 bis 10 Uhr vorm, pno 5 bis 7 Uhr nachm, im Bureau. Schönhauser Allee 162. statt. Die Mitglieder werden gebeten, die Einlösung der von ihnen bestellten Karten bald vorzunehmen. da vom 4. Juli bis 6 August das Bureau geschloffen ist und nach Ablauf der Frist die nicht eingelösten Karten anderweitig verg^en werden müssen. Preise der Karten 5,—. 7,50, 10,—. 15,— und 20,— M. Breslau. (Jüdisch-liberaler Jugenüverein „Abraham Geiger".) Sonntag, den 27. Juni: Nachmittagsausflug Obe^nigk-Jaekel. Führung: Ludwig Freund. Neudorfstraße 37. Fernsprecher: Stephan 33 320. Treffpunkt 1.45 Uhr nachmittags. Nordhotel. Abfahrt 2.15 Uhr Hauptbahnhof. Die Angehörigen unserer Mitglieder sind besonders eingeladen. Gäste willkommen. Sonntagsfahr-- karte vierter Klaffe bis Obernigk (1,20 M.) selbst zu lösen. Ab 1. Juli ist der Beitrag für das dritte Quartal mit 3 M. einschließlich Bezugsgebühr für die „Jüdisch-liberale Zeitung" fällig. Einzahlungen auf Postscheckkonto Breslau 17 443 Alfred Berger erbeten Mannheim. Am 28. d. M.. nachmittags 6 Uhr. findet die ordentliche ^neralversammluna der Liberal-iüdisÄen Bereinigung im Verwaltungsgebäude der Jüdischen Gemeinde statt. Auflösung der Rätsel: RUN E K A L B BEL B I H O R E B EHE NELKE B A S E I L INA ISAAK NOT R C H E H I O I S I E I A L O T H ENTE hhbd Kalendarium für die Zeit vom 26.6. b. 3.7.1926 Juni 1926 Tammus 5686 Sonnabend 26 Sonntag 27 Montag 28 Dienstag 29 Mittwoch 30 ftntt 1926 Donnerstag 1 Freitag 2 Sonnabend 3 14. Wochen-Abschnitt: Balack Haftarah: Micha, Kap. 5, 6, 14,' 6, 1—8 15. 16. 17. Fasttag Schiwoh oßor b’ tammuS 18. 19. 20. 21. Wochen-Abschnitt: PinchaS Haftarah: Jeremia, Kap. I. 1—19, Kap. Ü, Vers 1—3 Sabbat-Ausgang: 9,33 Uhr