Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1926-06-04 · 23 (4.6.1926) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
6 (1926)
Issue
23 (4.6.1926)
Date
1926-06-04
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2613366-2613841-2613864--1829-2619233
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

feinem Leibst etwa? cvfnfnt, wie Tic eine Schnluna k»er Seele ist. Selbsttätige Arbeit in nUcit Erziehungsmaßnahmen. Tic Aussprache. die lebhaft cinscirte. aiua einig mit den Ausführungen dev tüchtigen Zngendfnhrcrs. Zn ganz ausgezeichneter Ameise sprachen noch Zran MoS- Hnim-Barmcn, Leiterin der zentralen Adoptionstette für jüdische minder, und Zrl. Frieda .stahn-Elbcrfeld über Pflcgestellen. Tie zielbcwnßte Zusammenarbeit der Anstaltsleiter mit dieser Zentralstelle für silbische Adoptions-Vermittlung und Pflegestellenwescn wurde als notwendig erkannt. Ter Aachmittaa brachte noch verschiedene interne Angelegenheiten des jungen, aufstrebenden Pereins zur Behand- Inng. Von verschiedenen Leiten rvnrde darüber geklagt. >aß die Zentralisierung der Wohlfahrtspflege den einzelnen Anstalten frühere Zuwendungen in einer Höhe entziehe, die keinen Ausgleich findet durch die verhältnismäßig geringe Zuwendung durch die Zentrale. Am Abend vereinigte die Snnagogengemeinde Tüffeldorf die Mitglieder itnd toaste des Vereins zu einem gemütlichen Bvwlenabend. Herr Zeisenthal begrüßte in launigen Wortcik die zahlreichen Anwesenden und gab seiner Freude Ausdruck, die Tamen und Herren bewirten zu dürfen, die in hervorragend sozialer Betätigung dem Judentum so große Dienste leisten. Eine frohe Stimmung herrschte bald in dem Saale und einte (Gastgeber und <dte. Der jüdische Zugendbnnd gab unter Veitnng seines prächtigen Herbert Zelscnlhal Proben seines Svrechchors und seines musikalischen .tlönnens. Gut-irranksurt dankte in humorvollen Ausführungen für die freundliche Aufnahme in Düsseldorf. Erst spät trennten sich die Teilnehmer und sie nahmen alle das Bewußtsein mit hinweg: Die Tüsieldorser Snnagogengemeinde und die Düsseldorf Woge verstehen es. soziale Arbeit zu würdigen und durch liebevolles, heiteres Wesen und durch großzügige -Opferbereitschaft den Aufenthalt in ihren Mauern zu einem itnvergeßlichen zu gestalten. Znlda. (c*> e & c n f f rt f e l.l Aach dem Borbild anderer <'>>cmciiibcii ist in der hiesigen Sunagoge eine t^edenktasel für die im Weltkriege aeiallenen Sohne unserer Synagogen- 'den. Die feierliche Einweihung sgestatteten Ehrentafel fand letzten :m thvttesdienst in Gegenwart der dochzeit.» Am -'4. Mai konnte aer im .... Lehrer Zvses Ztaliener mit seiner Gattin das seltene Z-est der goldenen -Hochzeit begehen. Dein Zubetpaar winden mancherlei Ansmerkfamkeiten bereitet. Seitdem die hiesige Vebrcntcllc unbesetzt ist. versieht Vehrer Italiener, der sich ungeschwächter körperlicher und geistiger Frische erfreut, iu (Gemeinschaft mit Direktor Alerauder die kantoralen Funktionen. Möge den rüstigen Eheleuten im goldenen Ehren kränze noch lange des Z-amilieuglücks Sonne lenchteii! Würzbnrg. e h r e r A c u m a u n g e ü o r b c n.l An den Z-vlgen eines iw .Silierte zngczogencn tiiclischen Leidens ist Vehrer Daniel Aettmaun. der seit zwölf Zähren als Hausverwalter au der Ziraelitifchen Vehrerbildlnigsanstalt tätig war, im besten Mannesalter von 44 Zähren vcrnvrbeii und unter starker Beteiligung zu ltzrabe getragen worden. Als pflichttreuer Beamter, hilfsbereiter Mensch, der sich die Wahrung religiöser Zntercssen iu hohemßMaße angelegen sein ließ, genoß der Verstorbene in der Gemeinde und bei seinen Amtsgenossen Ansehen, und so erweckte fein frühzeitiges Hinscheiden allgeineine Trauer und Teilnahme. BersammlungsKalender Berlin. fV i b e r a l e Sun a g v g e o r b c n.) Schönhauser Allee Hü sAnerbachsrhes Waisenhans.l Gottesdienst: Zreitag, den 4. Juni, abends Uhr. Predigt: Babbincr Dr. Salvmonsti. Sonnabend, den 5. Zuni, morgens 40 Uhr. Unsere Rälsel-Ecke Zerlegausgabe. □ n ] Alls den Teilen des vvrsteliendcn diamens ist der rftiinvc eines anderen biblischen Königs zu bilden. d. Auflösung des Räifels von voriger Nummer: Ureuzwort-Rütsel. /X II X ca » A S A D A M O N U R U I O N A S I W A N A H A U MAN A N II A N n V R A I. A A K L A R O M A R M Die Anfgngs-bllchstabei, von 27 ivagerecht, 2 senkrecht, 2-") senkrecht, 42, .12 tvaqerecht, 2, 14, 28, 29 senkrecht, der dritte Buchstabe von 28 senkrecht, die Anfangsbuchstaben von 35. 2 senkrecht. 45. 42 wagerecht ergeben den Namen: Moses Montcfiore. A u f l ö i un g : Rüben — Rubin. Oer tote Jude. (Forts.) Von Doris Wittncr. Nachdruck verboten. — Copyright by Grethlein & Co., G. m. b. H., Leipzig. Abermals eine ergebene Verneigung Sonninos, die ebensowohl Zustimmung als Verneinung bedeuten konnte. Und Perl verließ den Raum, nicht ohne noch einmal argwöhnisch die beiden mit ihrem Blick umfaßt zu haben. Kaum allein gelassen, fielen die Masken. Sonnino, flammend wie des Horebs feuriger Busch, näherte sich mit raschen und ungestümen Bewegungen Judith Pereira, ihr kaum Zeit zum Widerstand lassend, selbst, wenn sic den Willen dazu gehabt haben mochte. Und Judith, aufgewühlt, fiebernd, trunken wie nur von den schweren Weinen ihres Mutterlandes, spürte, fühlte, wußte, daß die Stunde ihrer Erfüllung als Weib — ob mit oder gegen den Willen des Vaters, ob das heilige Gastrecht verletzend, das Mardochai Israel Sontheimer ihr geboten hatte, — unausweichlich war. Sic ließ die Arme schlaff am Körper herniederhängen in einer demütigen Geste, wie eine Wartende, die da weiß, daß ein Gesetz sich erfüllen muß. Sonnino, gewohnt, in allen Angelegenheiten, die Geld oder Frauen anbetrafen, jäh, als ein Eroberer mit stürmender Hand, vorzugeben (wenn er erst einmal die Stunde für reif erachtete, auf die er vielleicht Jahre gewartet und mit der ganzen Zähigkeit seiner Rasse sich vorbereitet hatte), wandte sich darum auch jetzt nur halblaut zu Judith mit den zwei kurzen, inhaltschweren Fragen: „W a n n? W o?' Jetzt schien es, als erschauerte Judith doch einen Augenblick unter dem brutalen Zugreifen des Mannes. Trotzdem: auch sie wußte, es war zu spät. Es gab kein Zurück mehr. Leise flüsternd antwortete sie: „Du hörtest es selbst, mein Zimmer liegt nur zwei Türen von dem Perls entfernt, und ihre Bedienerin ist angewiesen, mir Hilfe zu leisten. Außerdem hat Perl einen leisen Schlaf und würde wohl bei dem geringsten Geräusch erwachen.“ „So hab ich’s auch nicht gemeint!“ — ein schneidender Hohn verzerrte des Venezianers ursprünglich schönes, nur etwas zu volles Gesicht — „nicht in deinem keuschen Mädchengemach, sondern in meinem Zimmer, dem Gastzimmer des Hauses Sontheimer, wollen wir heimliche Hochzeit halten, Judith Pereira. Hoch oben liegt es in der Mansarde, wo man unerbetene Gäste wie mich unterbringt. Aber es hat einen Vorzug, keine Nachbarschaft weit und breit. Nach Mitternacht ruht dieses Haus, selbst deine mißtrauische Base Perl, in dem wohligen, wohlfeilen Schlaf der Gerechten. Nicht umsonst hast du das Wesen einer Tigerkatze; du wirst auch den leisen Tritt des Raubtieres haben, das sich holt, was man ihm nicht freiwillig gewährt Wenn die Turmuhr die erste Stunde schlägt, erwarte ich dich, Judith Pereira. Und noch niemals soll ein Hochzeitslager triumphierender gerüstet sein, denn unseres, in der Mansarde des hochehrwürdigen Reb Mardochai Israel Sontheimer. Ich warte.“ Wenn man dereinst, nach Jahr und Tag, Judith Pereira, fürbaß eine der selbstbewußtesten, hochgemutesten, anspruchvollsten Bürgerinnen der Generalstaaten, die einzige Tochter des angesehensten, von Christ und Jude gleichermaßen anerkannten, israelitischen Staatsbeamten der batavischen Republik, der mit seiner Stellung ein schier unermeßliches Vermögen verband, fragen würde, wie es hatte geschehen können, daß sie, des stolzen Vaters noch stolzere Tochter, zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang in Unehren einem Manne verfallen war, dessen niedrige Geburt nicht allein ihr bekannt gewesen, sondern dessen Charakter als den eines Abenteurers und Glückritters, eines skrupellosen Strebers und Geldjägers, die kluge Tochter und Schülerin des hochehrwürdigen „Lehrers“ Benjamin Cerf Pereira wohl erkannt und keinen Augenblick vor sich selbst beschönigt oder entschuldigt hatte; so würde sic dann vielleicht nur mit einem müden Lächeln die Achseln zucken, als wie: „auch ich weiß nichts darüber zu sagen, allein wie Jeremias, unser großer Künder und Prophet, vermag auch ich mich nur in Demut zu beugen, nach seinen Worten „ich habe es auf mich genommen“. „E s, das Schicksal, das große, wuchtende, zermalmende, das nun mit all seiner Schwere auf meinen Schultern lastet.“ Vielleicht war cs das unter einer heißeren, wilderen Sonnenglut vorzeitig gereifte und erhitzte Blut der Marannenenkelin, das, unter der strengen Zucht des frommen Vaters und der Obhut einer treuen Hüterin all ihrer Schritte, stürmisch nach Freiheit begehrt hatte und darum die erste Gelegenheit ergriff, ihre vermeintliche Bestimmung als Weib zu erfüllen, durch ihre unbesonnene Tat aber den Namen des Vaters mit unaustilgbarer Schmach zu bedecken. Jahrhundertlange zwangsläufige Verleugnung der unerbittlichen Sitten und Reinheitsgebote Judas durch die freieren Bräuche der Abtrünnigkeit, des von zwiefacher Verachtung getragenen und geschlagenen Marannentums, die heimlichen und heißen Geheimnisse maurischer Mütter und Ahnen waren durch die wiedererstandene Rechtlichkeit und Reinheit des strengen — vielleicht zu strengen — Volljuden Benjamin Cerf Pereira nicht innerhalb einer Generation wieder einzuholen gewesen. Was halte Benjamin Cerf Pereira von den roten Räuschen und heißen Sehnsüchten gewußt, die das Blut seiner Tochter in stillen Stunden und stillen Stuben aufgewühlt und ihre Phantasie bedrängt hatten für und für? Benjamin Cerf Pereira hatte seine Tochter erzogen in den unerbittlichen Lehren seiner Vorfahren, und er hatte in ihr die Gleiche zu sehen und zu kennen geglaubt, die Cora Perl Sontheimer in Wirklichkeit war: die keusche Magd Israels, die keine unkeuschen Gedanken oder Träume kennt, noch hegt. Das maurische Blut derer, die er mit höchstem Stolz seine Tochter nannte, taugte ihm höchstens, um die ungewöhnliche, selbst unter den schönsten Töchtern Israels auffallende Schönheit der Tochter zu erklären. Daß diese Schönheit auch vorzeitige Ueppigkeit und vorzeitiges Weibesverlangen in sich schloß, daß der Wüstensamum und der glutende Himmel über Afrikas blauenden Gestaden Visionen weckte, vor denen die Frauen Nordafrikas durch Schleier über ihrem Antlitz und Einkerkerung in Serails und Frauenpaläste geschützt wurden, was kümmerte das den frommen Benjamin Cerf Pereira? Er hatte geglaubt, den Osten durch den Westen löschen zu können. Vielmehr; er hatte kaum über derlei Gegensätze, insbesondere in seinem eigenen Fleisch und Bein, nachgedacht. Aber ein anderer war gekommen. Der hatte er« kannt. Der hatte gewußt. Und der hatte gehandelt. Er hatte auch noch ein anderes gewußt. Nämlich, daß er eine unwiderrufliche Tatsache schaffen mußte, wollte er nicht von dem hochmögenden Beamten der Generalstaaten, Benjamin Cerf Pereira, m i t Hunden vor die Hunde gejagt werden. Für hündisches Tun. Daniele David ben Sonnino hatte gewußt, warum er Judith Pereira in seine Kammer lockte, statt wenigstens in eigener unbezwimglicher Liebesglut zu ihr sich zu schleichen. Unauslöschlichen Schimpf hatte er dem Hause des Gastfreundes, - Mardochai Israel Sontheimer, zugefügt, unauslöschlicheren der Frau angetan, die ihr Leben hindurch den schändlichen Vorwurf würde hören und ertragen müssen, daß sie, der Hochmütigen Hochmütigste, sich freiwillig, aus freier Entschließung und kraft eigener Tat einem Fremden aufgedrängt hatte. Sie „hatte es auf sich genommen“. „E s , das Schickaal der Ausgestoßenen, sittlich Aussätzigen, vor denen die Hüter des Gesetzes wie die Reinen des Gewissens in dumpfem Abscheu zurückweichen.“ (Fortsetzung folgt.) BÜCHERSCHAU Festschrift zur Feier des hundertjährigen Bestehens den Knabenschule der jüdischen Gemeinde zu Berlin* Berlin 1926. Das geschieh!liehe Lehen in seiner politischen, geistigen und wirtschaftlichen Struktur schafft sich wie im staatlichen Aufbau, in der geistig-künstlerischen Leistung und in den Formen seiner Wirtschaft so auch im Bildungswesen seiner Zeit einen ihm adäquatoji Ausdruck. Die Geschichte» des Bildungsideals ist mit den genannten Faktoren eng verknüpft; die Geschichte einer Bildungsanstalt kann daher» eine getreue Spiegelung des geschichtlichen Lebens in seinem mannigfachen Auswirkungen bieten und so dem Historiker, wie dem Pädagogen in gleicher Weise reizvoll und will* kommen sein. Das trifft auf die obengenannte F«d-. schrift im vollsten Maße zu. Sie enthält in ihrem ersten Teil eine Geschichte den Anstalt, von dem Leiter, I)r. Gut mann, verfaßt. Der zweite Teil bietet Aufsätze pädagogischen Inhalts, die von Mitgliedern des Lehrerkollegiums herrühren. Als Vorläuferin der heutigen Knabenschule ist die auf Mendelssohn zurückgehende Freischulc anzusehen, die. aber stets mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte und 182ä aufgelöst wurde. An ihre Stelle trat die Knabenschule. Kein Geringerer als Zunz regte ihre Gründung an, kein Geringerer als er seihst leitete sie zuerst. Und nun ist es merkwürdig, aus der Darstellung zu erkennen, daß die Geschichte dieser Anstalt zunächst im Grunde die Geschichte eines Niedergangs ist. Die Schuld daran trug der Mangel an religiösem Sinn und die damit zusammenhängende Teilnahmlosigkeit der Gemeindemitglieder am Gemeindeangelegenheiten und -anstalten. Die Wirkung des Zeitgeistes tritt hier deutlich in die Erscheinung; ebenso aber auch, und nun im positiven Sinne, in der folgenden Periode. Denn die Hebung des religiösen Sinnes — die Wirksamkeit von Michael Sachs wird hier mit Recht hervorgehoben —, eine stärkere Beteiligung der einzelnen am -Gemeindelebcn und nicht zuletzt das Anwachsen der Gemeinde kamen auch der Schule zugute. Sie zeigt von 1852 an das Bild eines sielen Aufstiegs, nach außen hin wachsend, ihre Bildungsziele, erweiternd Und den Forderungen der Zeit anpassend. Ihre Geschichte ist zugleich ein Stück der Geschichte der Gemeinde selbst, im weitesten Sinne eine Spiegelung des religiösen Lebens und des geistigen Streben« innerhalb der deutschen Judenheil. Haben äußere Zeitumstände ihr Werden tief beeinflußt, so kommt der wechselnde geistige Gehalt eines Jahrhunderts in den Lehrplänen zum klarsten Ausdruck. An ihnen wird der pädagogisch Interessierte den Wandel dos Bildungsideals verfolgen und die Einwirkung des Lebens — im geschichtlichen Sinne — auf die Schule fest stellen. Die Aufsätze, die der zweite Teil enthält, wollen darlegen, wie gegenwärtig an der Schule gearbeitet wird. Sie sind von der Grundtendenz der heutigen Pädagogik erfüllt: an die Stelle der ..Lernschule“ tritt die ..Arbeitsschule“, die starke Eigenbetätigung des Schülers. Die Lebensnahe ist Ziel und Aufgabe des Unterrichts. ür. Lotte Barschak. Der Herr auf Reifen. Tir In'itiirtf .'öomiinutPc um bir miacncbme lLigenichasl, Satz sie nur noch hu« Pral'iiühk „IS schon rttU’finhel, imb önft sich tnfolflebcficn derjenige, hör sich muh her .üiohe ficibet, muh lUcuhjcitifl fo anziehl. wie ci seiner iücancmlnhfeit oiilfimdii. Der «tcntujiortr Vin^iu; nu-> irohuji tuov heu’iti nonirhlcin Iffiobtot bleibt her n Mac in c i n r bi für n n a n a. ('traue nnb bläuliche Zwirne herrschen oov. Sn-:- grosie llcberfnro auf bin grmic-n, braunen oder mode gefärbten Llossci hol fi'h allgemein (sielliilig erworben. Gezwirnte Stoffe werden deshalb hrbovMnU. weil fic die sommerlich angenehme Eigenschaft Haben. leicht nnb borazu fein. Tsisolide Sboriform mit anfaeftebbien Laschen macht ba* Mlcibunfle-ftürf zugleich an einem vuntUfcbcn 2trahcnnu*«a. Der moderne bieiscmiAiig ist bieneilig. Er wird im >> ,',»g und aus der Promenade mit langer Hose getragen, während ans ^Sonderlingen die furze Hose ebenso in ilirer 'sireecheewie in ihrer nnicterhockersorm zur C-iellung kommt. De, reine lonrisi und namentlich der Hochtourist werden neben dem :>ic'Ueanzng aber auch weiterhin de» für nlle Lvorl- und touristischen imübertresslich geeignelen V o h c n a » zuq berwenden, au dem natürlich auch der l.'odelnna»Iel gehört. Lie Lee gibt mehr Wclcucnhcii. lölminigfaltigseil nnb Sleganz des Anzuges zur (Wellung kommen zu lotsen als das (Sehirge. An hellen und beisien 3naeu triiai man weisie oder hellgestreifte Hosen. bo,h werden auch die rraftifiheren grauen t\arblönc mit da gl hassendem Lhoriliemd aern getragen. äiir den Irnni> und h'-mieribor, hicini die weisie Timte und der weiße Lweater in Uii'Hiimu Höenso pasiend werden ssir diese Zwecke helle Strick' juelen angelegt. Hine besondere a.uonec wird der slolle Straf-,enangng geben, dl-r aus dunkelsarbigeni Saffo und hcllfarierter Hose hon gleicher Oirutrbfarhc zusiunmeiigesesil iil. chsie die prall sicheren lö.cllwdcn vnnevifa-? sich auch in unserem sonstigen «Seschciste-lel'en Bahn brechen, io wächsi in de, Herrenwelt mich das Ansehen de--, äoiifeflionsun^ngeeständig. Xa*n nagen am allermeisten unsere alten Monieflionehänlrv hon guleni Ans bei deren Ltasielware an Qualität der Sloile niid 'hrOjUIion der Schuciderarbeii den W-asian-ügcn kaum noch nachslehl. Cvn einem io allen Hrnsie a. C. wie bei dem don Berllhard Leine- >o eher am Ji o I i n i i >h r »?> i s cb m a v f t i — (i ist die Mannigfaltigkeit der Auswahl in allen Ltoise», Farben und (Srosien to umfassend, das, sich Herren jeder zigur »»bedingt siasicild und doch nach ihrem besonderen Bedarf nild (Geschmack cintleiden können. Die hollen Bortcile des Sirasieinkaufs werden dort dem >>nnden gutgehrncht. Jedes Sienre. auch dabilligste, iw dort herlrele», allerdings ist es der l^eschästsgrnndsatz des Hauses, in der Billigkeit nur soweit d» gehen', als noch fiir Qualität und Brauchbarkeit, der Änre gebürgt werden kann. T'in übrigen beniiat das »onieklioile-ha»-? Leineweber auch über eine elegante '.sitosiabteilnng. die den annden. der indihiduelle BlllNsche^hat. mit bester nnd schnellster Arbeit zur Berfügnng steht. Ülber die '.eit-, Kraft« und Wclbctfluirnk-, die mit dem (riiifüiit fonfeftionierlcr An-üge und Mantel herhnndcn ist, ist dort so grosi. dasi viele Herren, tzie noch vor kurzer, .'.eit nach .Viaft arbeiten liehen, sich henlcvon der tlileichwertigkeit der Oo«- sektion überzeugt haben und deshalb ihren Bedarf aus diese einfachere und billigere Weise decken. Die airmo versendet ihren Tbmmerkatalog auf Wunsch gratjA und frank«»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.