Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 6 (1926)
- Issue
- 14 (31.3.1926)
- Date
- 1926-03-31
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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IMchllberaleZeLmg Organ -er Vereinigung für das liberale Zudenium e. V. Bezugspreis durch die GefchLftsflelle lU jährlich 51t 2SS Einzewummer 0,20 Bei freier Zusendung i. Inland 0L5 Iür die Mttgtteder rer Vereinigung ist der Bezugspreis im Miigliedsbeitrage enthüllen. u :: Chefredakteur: Dipl.-Ing. Bruno Dsyda. Viv „Züdisch-Ndsraiv Zeitung" erscheint jeden Sreitag. Nvdaktion u. SeschaNsstvNv: verlin SW, Wildelmstr., 47. Sern ruf: Vosenheldv 3358, 3359 Poftfd)*cfckonto: »•rllnnWT rir.lS70*e (VwtnlflMWfl fOr da» liberal« Ju&entum Nad)t>rudt fflmtlldjer 0rtg»na»-V«ttrSg« nur mit vorheriger Senetzmlgung v,r Redaktion gcftattit. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene RonpareUezeye 0/45 GoldmarL, die R klamezeile 3.00 Goldmark, bä :: y y Wiederholungen Rabatt. u :: a Anzeigenannahme: »Züdisch. liberale Zeitung* Änseratenableilung: Berlin ED 48. Dichelmslratze 147 (Hasenheide: 3358—59). sowie sämtl. Annoncen^xped. Nr. 14 Berlin. 31. März 1926 6. Jahrgang Die Palästina-Krise. Die Krise in Palästina, ergo im Zionismus. Von S. SSoIff. Der Weltkrieg und seine wirtschaftlichen folgen hat durch die anhaltende Krise in verschiedenen osteuropäischen Landern, hauptsächlich dort, wo die indischen Massen konzen- *r*cri»^ttö' öie unzähligen existenzlosen Juden gezwungen, den Wanderstab zu ergreifen. Das Ziel dieser Auswanderer war immer die Vereinigten Staaten von Amerika, da sie dort gute Perspektiven, auch Verwandte und Bekannte haben, von denen sie gleich bei ihrer Ankunft Hilfe bei ihren Bemühungen um eine Existenz erwarten können. Jedoch hat das grausame Verbot den Auswanderern die Tore nach den Vereinigten Staaten von Amerika geschlossen. Auch in Brasilien. Argentinien, ebenso in Südafrika. Australien und Neuseeland wurden gegen die Einwanderer strenge Gesetze geschaffen, oder cs ift in einiaen der erwähnten Länder überhaupt keine Eristenzmöglichkeit für sie vorhanden. Infolgedessen ift der ganze Strom der Auswanderer ans dem Osten nach Palästina geflossen, der einen sehr chaotischen Charakter trug, da e'ne irfir minimale Zahl produktiver Elemente darunter vorhanden waren. Durch die Zuführung der jüdischen Masse» zur Landwirtschaft in Sowjet-Rußland hat die Emigration aus diesem Lande fast aufgehört/ da die Sowjetunion und die jüdische» Gesellschaften in Sowjet-Rußland sich die dringende Aufgabe gestellt haben» , außer .>dan berLitZ , an gesiedelten MM0 jüdischen Kolonisten in der nächsten Zeit wieder 10000 Familien zu kolonisieren. Bekanntlich war der indische Kolonist aus Rußland nicht nur gegenwärtig, sondern auch schon in den achtziger Jahren das willkommenste Element in Palästina *<r er d-'r '''"na" war Vr mi? Gebiete der Landwirtschaft als fachkundiger Siedler unter den Einwanderern zu ftrrm'i.ft'm mar n,rd wo die Landsiedlung in Sowiet-Rnßland mit großer Aktivität vorwärts geht bleiben diele Kolonisten und überhaupt die Emigranten von Palästina fern. Sogar die Ebaluzim in Sowjet-Rußland. die beabsichtigt haben, nach Palästina zu hoben es in Jollen vorgezogen, sich in der jüdischen Siedlung in Rußland zu betätigen. Auch die Finanzierung der jüdischen Kolonisation in Sowjet-Rußland durch viele jüdische Gesellschaften . in verschiedenen euroväischen Ländern besonders durch die aktive Unterstützung Amerikas, haben den Keren-Haiessvd vollstän- Lig in den Hintergrund gedrängt. Sogar die Zionisten geben halb zu daß ihre sinanriell- Bedrängnis ihnen große Tät'"kei^smöolick,keite'r aenommen hat. Dafür gebt aus Polen und Litauen eine Massenemigration nach Palästina. In keinem Lande ift die Lage der Juden so hoffnungslos wie in Bolen. Nicht genug, daß die Juden durch die ökonomische Krise, die in Polen, wo die Industrie und der Handel brachlieaen. dauernd anhält, in erster Linie getroffen sind, wo ihre Not sich so rapid verschlimmert, daß sie wirtschaftlich d^m Nnter""na>e itArwtefie« nrr,s-m ftp noch dauernd von der polnischen antisemitischen Pest behelligt und verivlat. die nicht ohne Erfolg mit Hilfe der antisemitischen Prelle in ganz Polen verbreitet wird. Auch nach der sogenannten volnisch-jüöischen Verständigung steht in der volnischen „Republik" die Judenverfolgung aus der Tagesordnung. und die antisemitischen Hetzen stnd eine alltägliche Erscheinung, die in dem „freien" Polen nie verboten wird. Die Verständigung war eigentlich nötig, um im Ausland eine günstige Stimmung für Polen zu schaffen, denn nach der Erfahrung der letzten Jahre konnte die polnische Regierung mit antisemitischer Politik nichts erreichen. Noch war ein wichtiges Motiv vorhanden, um eine Verständigung herbeizuführen, die Juden sollen die tote wirtschaftliche Lage des Landes wieder ansrichten. Jedoch sagen die volnischen Politiker nach der Verständigung, daß man sich mit den Juden nur aus politischem Gebiete und nicht auf wirtschaftlichem verständigen kann. Und so tagen sich täglich wiifte Hetzen niedrigster Art Sie sagen: Die Juden sind ein Volk niedrigerer Ralle als die Polen: infolaedellen ist ihre Kultur. Moral und Intelligenz viel geringer als die der Polen. Die Juden haben die Industrie und den Handel in ihre Hände gerissen, deswegen müssen die Polen die Juden aus dem Handel und der Industrie vertreiben. Wir Müllen den Juden die Existenz rauben, damit sie gezwungen sind, aus Polen ausznwandcrn. Und so strömt die ganze Flirt der Emigration aus Polen nach Palästina. Auch in Litauen sind die wirtschaftlichen Verhältuille nicht Heller, und ihre Antisemiten duettieren mit den polnischen Iudensrellern. Selbstverständlich haben sich diese Einwanderer, die stch aus allerlei Luftmerifcherr und Händlern rekrutieren, nur in der Stadt niedergelallen und eine Armee von Vodenmaklern und Zwischenhändlern in Palästina geschaffen. Wie der zionistische Schriftsteller Arlosoross selbst berichtet, ift die Milch, die eines der wichtigsten Lebensmittel darstellt, durch Me Zwischenhändler mehr als um das Zehnfache im Preise gestiegen: nicht viel anders wird es wohl auch mit anderen Produkten sein. Allmählich geb-n die zionistischen D-rickte die Tutsache Wer eine Krise in Palästina zu. jedoch weisen sie l aus. daß eine solche nur in Tel-Aviv irsw. Platz gegriffen hat, dagegen ist die Krise auf dem Lande noch unbekannt. Das muß aber ganz selbstverständlich bleiben, -atz die Emigration der letzten Jahre, die hauptsächlich aus unproduktiven Elementen bestanden hat. hauptsächlich in die Städte, wo Handel möglich ist. gekommen ist und sich nicht auf dem Lande kolonrsiert hat. So ist die Krise entstanden. Natürlich sind dies nicht die einzigen Symptome: die zionistische Politik und Organisation wird daran auch einen großen Anteil haben, auch -der Krieg in Syrien bat einen großen wirtschaftlichen Einfluß auf den Händel und die Industrie in Palästina gusgeübt. Die jüdischen Bankinstitute, die eine wichtige Rolle im finanziellen Leben von Palästina spielen, haben gegenwärtig auch fast versagt. Unrer den Handwerkern, die emgewandert sind, könnten sich viele eine Existenz schaffen, wenn sie eine kleine finanzielle Unterstützung bekämen, um die nötigen Handwerkszeuge zu kaufen, doch ist es ihnen nicht gelungen, von den Kreditbanken kleine Anleihen zu erhalten. Dasselbe gilt auch von den Händlern: bei einem entsprechenden Kredit könnten sich diese Elemente irgendwie einrichten. um als Luftmenschen zu verschwinden, auch ihnen ist absolut keine Kredithtlfe zuteil geworden. Sehr kläglich ist es auch um die Arbeiter in Palästina bestellt. Eine genaue Statistik ist nicht da. doch pach der Statistik eines Journals, das in Tel-Aviv erscheint, war die Zahl der jüdischen Arbeiter in Palästina im Jahre 1925 ca. 12 650, davon 6950 in Tel-Aviv. 1625 tu Jerusalem. 1475 nt $qifa; 200 in Tiber iaS,' 2500 in den Siedlungen und 200 bei der Bahn und Post. In Jaffa und Tel-Aviv sind 75—80 % aller Arb etter bei der Bauarbeit beschäftigt, die anderen arbeiten bei der Bahn, beim Telephon, beim Telegraph und in anderen Berufen: ihre Zahl ist 2400. darunter nur 400 Juden, der Rest besteht aus Araberir. Auch Chausseearbeit hat fast ganz aufaehört, und bei den kleinen Chausseearbeiten. die noch zu machen sind, sind die Araber beschäftigt, die für sieben Piaster pro Tag arbeiten. Gegen die billigen ArbeitShände des Arabers, die daS Land überschwemmen, haben die jüdischen Arbeiter als Elemente. die aus der Stadt kommen und besonders auf einem höheren kulturellen Niveau stehen und andere Lebensbedürfnisse haben, täglich einetr fruchtlosen Kampf zu führen. Unter den jüdischen Arbeitern ift die Zahl der gualrfizierten Fachleute sehr gering: es sind hauptsächlich Elemente, die erst zur produktiven Arbeit übergingen und arbeiten als ungelernte Arbeiter: ihr Verdienst tft 20—40 Piaster täglich. Doch sind ihre Arbeitsbedingungen sehr unbeständig, größtenteils finden sie nur für einige Tage in der Woche Arbeit, diese auch nicht auf einem Platze, heute da — morgen — ganz anderswo. Auch physisch ist der Araber dem jüdischen Arbeiter überlegen: er ist in der Arbeit groß geworden und kann das Klima besser vertragen. Der Araber als Steinklopfer hat den jüdischen Arbeiter vollständig verdrängt. Er verdient zehn Piaster, und davon bleiben ihm noch fünf und er schläft auf den Steinen. Wenn dagegen der jüdische Arbeiter zwanzig Piaster verdient, hat er noch ein schweres Auskommen damit. Letztens haben ungefähr 1000 Juden am Strande von Tel-Awiv gearbeitet, wo sie Leim zur Herstellung von Ziegeln ausgegraöen haben. Die Arbeit war eine furchtbare, fast Zuchthausarbeit. Sie mußten schon in der Nacht aufstehen, und mit ihren Kamelen den Transport des Leimes durchführen. Daraufhin sind Hunderte von Beduinen mit ihren Scharen von Eseln angekommen und haben den Transport zu einem so billigen Preise übernommen, daß sie den jüdischen Arbeiter vollständig von seinem Arbeitsplatz verdrängt haben. Trotz der Mühe des jüdischen Arbeiters, sich kulturell auf das niedrige Niveau des unkultivierten Arabers herabznlassen und die Arbeitszeit zu verlängern. konnte er sich nicht bei dieser Arbeit halten. Auch die jüdischen Unternehmer mußten den arabischen Arbeiter wegen seiner billigen Arbeitskraft bevorzugen. Ohne irgendwo hinznzielen. muß doch objektiv festgcftellt werden daß der arabische Arbeiter bis zum heutigen Tage das Arbeitsfeld au/ allen Gebieten beherrscht und sogar den idealistischen jüdischen Arbeitspionier vollständig verdrängt hat. In der letzten Zeit erlebt Palästina eine schwere Krise, eine Krise, die sich aller Gebiete der Industrie, des Handels und hauptsächlich des Baugewerbes bemächtigt hat. Selbst in Tel- Aviv finden wir eine Armee von 3600 Arbeitslosen, und der Rist Arbeiter schätzt sich glücklich, wenn er wenigstens zwei vder drei Tage in der Woche arbeiten kann. In'Haifa, der Stadt, die nie von Arbeitslosigkeit gewußt har. befinden sich auch einige Arbeitslose. Dasselbe Bild kann man in anderen Städten sehen, wo man Arbeitern große Arbeitsaussichten gemacht hat. Es muß erwähnt werden, daß ebenso, wie die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe grassiert, so auch in allen anderen Berufen derselbe Prozeß vor sich geht. Ueberall findet man eine große Arbeitslosigkeit nicht nur unter den ungelernten Arbeitern, sondern auch unter qualifizierten Schlossern, Malern. Maurern, Elektrotechnikern, Schneidern. Bäckern usw., und besonders schrecklich ist die Lage der jüdischen Mädchen und Frguen. die sich durch die ArbeitSlosigkeit in einem hoffnungslosen Zustand befinden. Dasselbe Bild bietet sich auch in der Industrie. Die bekannte Lederfabrik in Palästina ist bereits liquidiert. Die am An» fang so groß ausgemachte Textilfabrik .Lodzia" ist schon lange ins Reich des Konkurses eingegangen. Bon den zwei bekannten Eisengießereien hat eine den Betrieb vollständig stillgelogt. und die zweite hat die Arbeit auf ein Minimum reduziert: der kleine Teil Arbeiter, der noch beschäftigt ttt. hat höchstens drei Tage in der Woche zu tun. Die Schoko-. ladeufabrik „Return", die mit soviel Reklame gearbeitet hat, kann man schon lange als liquidiert betrachten. Sogar eine ganze Reihe von Hotels, an der Spitze die beiden große» „Venezia" und „Kaukasus", leben im Reiche der Vergangenheit. Auch im Geschäftsleben merkt man. wie jeden Tag Geschäfte geschlossen werden, da die Besitzer nicht imstande sind, ihren Zahlungen nachzukommen, und jeder Tag bringt neue Pleiten. Die Banken sind nicht in der Lage, in irgendwelcher Art. wie durch Diskonto oder durch Kredite Hie Geschäftsleute zu unterstützen. Diese Krise nimmt jeden Tag eine schärfere Form an, und es ist schwer zu sagen, womit sie enden wird. Jedenfalls hat sie für die Entwicklung Palästinas eine niederschmetternde Bedeutung. und wohin sie führt, wird uns die Zukunft sagen. Wie die Immigration für Palästtna vorbereitet wird. Von Joachim I i s ch e r lunserem in Tel-Aviv befindlichen Berichterstatter.) DaS Problem „Zionismus twb Religion" oder besser: „Zionismus auf den Trümmern der Religion" sieht noch immer einer Lösung entgegen, welche die klaglose Anerkennung der polemisierenden Parteien finden soll. In der Zwischenzeit hat sich jeder mit der Ablehnung seiner Postulats durch den Andersdenkenden mehr oder weniger abgefunden und sucht in dem Gedanken Trost, der andere Teil werde nach seiner Fasson nicht selig werden und daher umk ehren. So wird vom hebräischen Gymnasium in Tel-Aviv unter der Leitung von Dr. Mossensohn und Konsorten die heilige Mission darin erblickt, eine Generation großzuzieheu, der zwar der Begriff „jüdische Glaubenszugehörigkeit" ganz fremd klingt, die aber dafür desto mehr vom Nationalbewußtsein durchdrungen ist und auf diesem Felde große Kämpfer vor dem Herrn aus ihrer Mitte liefern wird. Sehr häufig nimmt die Erziehungsmethode eine solche Richtung, daß der Schüler seinen Glauben aufgibt, ohne hierfür die Zionsidee eingetauscht zu haben: außer — die Bezeichnung „Chauvinismus" wird mit Zionismus identifiziert. Wenn ich vorher das Wort „Aufgeben" erwähnte, so habe ich allerdings den Nahmen des Sachverhaltes überschritten, denn aufgcben konnte man nur. was man einst besessen. Hier hat jedoch Herr Dr. Mossensohn in weiser Voraussicht dafür gesorgt, daß seinen Zöglingen später die Qual der Wahl erspart bleibe. Die zionistischen Führer, deren Zionsbestrebungen dev jüdischen Ritus völlig in den Hintergrund gedrängt haben, um dessen Stelle einzunehmen, haben sich seit einiger Zeit zur Nachgiebigkeit gegenüber den Strenggläubigen bewogen gefühlt. Seit Jahr und Tag wird nämlich das denkwürdige Ereignis mit Staunen wahrgenommen: Sie glauben und setzen in Gott ihr Vertrauen! Vorzüglich beim Ausbau von Erez Israel kommt dieses Sich-auf-Gott-Verlassen augenscheinlich zur Geltung und dient auch dom jngendlichcn Anhang dieser Führer als leuchtendes. nachahmenS-? wertes Beispiel. Es ift eine Binsenwahrheit: soll ein ödes, in einem todähnlichen Schlummer liegendes Land zu neuem pulsierende« Leben erweckt werden, dann muß der brachliegende Bodeu prädestiniert und für eine breite Bevölkerung aufnahmefähig gemacht werden. Zu diesem Behufe mutz das unerbittliche ökonomische Gesetz bedingungslos vollzogen werden, selbst wenn dieses Gesetz ein schrittweises Vorgehen diktiert und jedes vorzeitige Propagieren, als dem Interesse der Sache znwidcrlaufend, verbietet. Das bei weiland Domröschen angewandte Weckmittel ist hier nicht probat. Haben sich die zionistischen Führer diesen Wirtschaft-« dogmen gebeugt? Wir können diese Frage mit einem entschiedenen „Nein" beantworten'. Es sind gewiß eine Anzahl Enthusiasten ins Land gezogen, die ihre Muskeln und Energie in den Dienst ihres Ideals gestellt haben, und es läßt sich nicht wegdisputieren. daß ein starker Vorsatz vsel zu leisten vermag. Man darf jedoch nicht allzusehr darauf pochen, weil jedem Willen, und sei es dem härtesten, aewlsse Grenzen gesetzt werden. Man könnte dies sogar BolkS. schillern beibriugen. daß eine vollbrachte Arbeit die Summe von Willen und Tätigkeit unter Ausnützung der gebotenen Möglichkeit ergibt! ßtt Palästina gilt diese Regel nicht. Die Parole lautet: ..lL!88sr faire; und selbst das bereits Bestehende, unter Mitwirkung gewisser Faktoren — wobei der Zufall erste Geige spielt — Existierende, wird nach bestem Können verwässert. um damit eine Erweiterung der geschaffenen ^icdlungspunkte zu demonstrieren. Da kann man abermals beobachten, wie man die Allmacht ihres Amtes walten läßt.