Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 6 (1926)
- Issue
- 7 (12.2.1926)
- Date
- 1926-02-12
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Juden von Strasburg. UNSERE RÄTSEL-ECKE (Fortsetzung) MetaOpet-Fuss. * Hilfreiche Hände hatten schon in der äußersten Gasse des Ghettos Peter Schwarber von seiner Last befreit. Kurz hatte er den ihm Begegnenden auf ihre Fragen erzählt, was sich zugetragen. Die Aermsten zitterten. £in gewaltiges Wehklagen hob an, doch mit der Macht seines Blickes brachte der Ratsherr die Jammernden zum Schweigen. Die häufigen Besuche Peter Sch warb ers im Hause Jakobs waren nicht unbeachtet geblieben. Die Juden sahen ihn gern, sie alle wußten, daß er ihnen freundlich gesinnt war, nur überschätzten sie seinen Einfluß auf das Volk, und in ihrer Hilflosigkeit gaben sie sich gern dem Wahne hin, daß er allein mit seinen wenigen Freunden im Rate sie retten könnte. „Was soll nun werden?", murmelten die Verzweifelnden, als sie vor Jakobs Hause standen, während einer von ihnen hineingegangen war, um den Angehörigen die Hiobspost schonend zu überbringen. Peter Schwarber betrachtete nachdenklich das bleiche Gesicht des jungen Mannes, der auf einer improvisierten Tragbahre recht unbequem gelagert war. „Er wollte euch alle retten, als Arzt und Helfer wollte er zu den leidenden Christen gehen und ihnen seinen Beistand anbieten. So wollte er um Liebe werben für euch Juden. Wohl wird er vielleicht in einigen Tagen wieder gesund, doch dann- „Wird es zu spät sein," tönte eine zitternde Greisenstimme. Ein weißbärtiger Mann beugte sich über den Ohnmächtigen, Rubens Großvater. Der alte Mann wankte, doch nur einen Augenblick. Dann straffte sich seine Gestalt. „Ich danke euch,“ sagte er, Peter Schwarber die Hand reichend. ..Bringt ihn herein,“ bat er einige der Umstehenden. „Wißt ihr auch?“ fragte Peter Schwarber mitleidig. „Daß mein Schwiegersohn getötet wurde?" fragte der Greis. „Ich hörte es,-wir andern werden ihm bald folgen." Ein Schauer durchrieselte, die es vernahmen und diese Worte als eine Prophezeiung empfanden, die sich leicht erfüllen konnte. Trost heischend blickten alle auf Peter Schwarber, „Ich fürchte, daß er die Wahrheit sprach," sagte dieser dumpf, „und ich kann epch vor der Wut des Volkes nicht mehr länger schützen." „Morgen werde ich das Letzte versuchen," fuhr er nach einer Pause fort. „Ich werde vom Rathause zu ihnen reden und ihnen künden, was Rüben gewollt hat. Ob aber meine Worte in ihren Herzen- Widerhall finden werden, Gott weiß es." Man war ins Zimmer getreten und hatte Rüben sanft auf sein Bett gelegt. Margarete, sehr bleich, aber ruhig und gefaßt, verband seine Wunden und benetzte seine Stirn mit kühlem Wasser. Inzwischen betrachtete der Greis, auf seinen Stock gestützt, unwillig seine Enkelin Ruth, die, von einem Weinkrampf geschüttelt, auf ihrem Bette lag. „Wenn wir eure Margarete nicht hätten," murmelte er, zu Peter Schwarber gewandt. Halb ärgerlich, halb wohlgefällig, betrachtete dieser seine Tochter, und als er ging, flüsterte er Margarete zu: „Bis morgen abend magst du ihn pflegen, morgen zur nämlichen Stunde werde ich wieder hier sein, und dann halte dich zur Abreise bereit.“ — — Nachdem er sich kaum einige Schritte vom Hause entfernt, wurde er von dem alten Moses angerufen, an dessen Seite ein jjjngerer Mann ging. „Mäßigt euren Schritt ein wenig," bat der Greis, und zeigt uns, wo die Leiche meines Schwiegersohnes liegt, damit wir ihn bei seinen Vätern begraben können." „Auch ich hätte ihn nicht unbeerdigt gelassen," brummte Peter Schwarber, und nach einigem Besinnen fügte er hinzu. „Gehet heim, alter Mann, wir werden einen jüngeren finden für das traurige Werk, und wenn nicht, dann helfe ich selbst." Moses sah den Ratsherrn stumm voller Dankbarkeit an und wandte sich, doch er ging nicht heim, sondern begab sich schweren Schrittes, auf seine Krücken gestützt, zu seiner Tochter, die in einer kinderreichen Familie die an der Pest verstorbene Hausfrau ersetzte. Der Hausvater kam dem Greise entgegen und erzählte ihm unter Tränen, daß Frau Esther seit dem vergangenen Abend schwerkrank sei. Er war im Begriff gewesen, die Familie zu benachrichtigen, als er von dem Unglück hörte, daß sie durch den Tod Jakobs und die Verwundung Rubens betroffen. Da habe er es nicht übers Herz gebracht, eine neue traurige Nachricht zu bringen. Als Moses einen Augenblick später am Lager seiner Tochter stand, die in Fieberphantasien die Namen ihrer Kinder rief, als er ihr Gesicht betrachtete, das schon entstellt war von den Anzeichen der tödlichen Krankheit, da wurde ihm die schmerzliche Erkenntnis, daß sie nicht mehr zu retten war. Er beugte ergeben das Haupt. „Wir folgen bald nach," flüsterte er wieder und ging. Daheim fand er Ruth schlafend, Rüben aus seiner Ohnmacht erwacht. Margarete saß am Bett und kühlte seine heiße Stirn. Moses ging stumm in seine Kammer und warf sich auf sein Bett. „Er scheint sehr erschöpft zu sein, sieh' nach ihm," bat Rüben seine Pflegerin mit schwacher Stimme. Margarete fand den alten Mann schlafend und kehrte beruhigt wieder zu Rüben zurück. Doch Moses hatte sich nur schlafend gestellt, er wollte allein und ungestört sein, allein der geliebten Tochter denken, seines letzten Kindes — — die andern waren früher gestorben-. das er nun auch verlieren sollte. Zu schmerzlich wären ihm in dieser Stunde der Anblick der Enkelkinder gewesen, die nicht ahnten, daß auch über ihrer Mutter der Todescngel schwebte. Gegen Abend erwachte Ruth. Beim Anblick des bleichen Antlitzes, der verbundenen Stirn ihres Bruders, wurde ihr das schreckliche Erlebnis der letzten Stunden wieder lebendig und sie brach in laute Klagen um den toten Vater aus. Margarete, die bemerkte, wie sehr das Benehmen des Mädchens den kranken Bruder erregte, brachte sie mit sanfter Gewalt dazu, sich wieder niederzulegen. — Die Nacht brach allmählich herein. Margarete saß schweigend am Bett des Kranken. Sie glaubte ihn schlafend und gab sich süßen Träumen hin, die sic weitab von der Wirklichkeit führten. Stunden mochten so vergangen sein, als sie plötzlich den Druck einer warmen Hand fühlte. Rüben sah sie mit seinen großen dunklen Augen an. „Margarete," sagte er leise. „Wie fühlst du dich?" fragte sie, ihre Beklommenheit mühsam verbergend. „Es ist mir woMer," antwortete Rüben. „Wi" sollen wir dir danken für alles, was du an uns getan." Zerleg-Aufgabe. Aus Leu Teilen des Wortes Thora soll der Name eines Berges in Palästina gebildet werden. —d. u dl 11 Ei a Kammrätsel. y Die Buchstaben AAAAAAABBBDDEEEEHJIL! NNNRRRRRLSTUBW?) sind so in die Zähne und in! die Querleiste des Kammes ernzusetzen, daß die Zähne > der Reihenfolge nach ergeben: 1. Mutter Samuels,! 2. Jüdischen König, Z. Stamm der Inden. 4. Teil des j Tempels, 5. Asiatischer Vollsstamm, 6. Schriftgelehrter.! „Ich tat es gern," sagte Margarete, „und auch ich bin euch Dank schuldig, weil ich durch den Aufenthalt in eurem Hause bis heute von der Seuche bewahrt geblieben bin." „Dem Ewigen sei Dank, daß er uns bisher vergönnte, dich vor der Seuche zu schützen," sagte Rüben, „doch wird cs auch weiter so bleiben? Hier und da hat die Pest in unseren Häusern Einzug gehalten, noch mehr aber bedroht uns die äußere Gefahr. Du aber gehörst nicht zu uns, den Gezeichneten, du sollst nicht mit uns vernichtet werden." „Es ist mir, als ob ich immer zu euch gehörte,“ flüsterte Margarete, „denen aber, die deinen Vater gemordet, ist meine Seele weltenfern." Eine lange Pause entstand. Dann begann Margarete. „Warum beton wir nicht alle zu einem Gott, dann wäre Friede unter den Menschen.“ „Wenn alle, die sich Christen nennen, den Gott, zu dem sie beten, wahrhaft lieben würden, auch dann könnte Friede unter den Menschen sein,“ erwiderte Rüben sinnend. „Doch der Vater ist tot, hingeschlachtet wie ein Tier liegt er draußen vor den Toren, den Vögeln des Himmels zur Speise," rief er plötzlich mit veränderter Stimme, und seine Wangen röteten sich in Ficberglut. „Das ist Judenschicksal. Ich will es auch nicht besser haben als mein Vater Speie mir deine Verachtung ins Gesicht, Margarete, töte mich, wenn du willst, ich bin ja verwundet, schwach, kann mich nicht wehren, du vollbringst eine gute Tat, deine Brüder und Schwestern von draußen werden dich segnen." Erschöpft sack er in cb-e Kissen zurück. Da war es mit der mühsam bewahrten Fassung Margaretes vorbei. Ein halb ersticktes Schluchzen durchzitterte ihren zarten Körner, und sie vermochte kein Wort hervorzubringen. Ihr Schweigen, der stumme Schmerz, der aus ihren tränenvollen Augen sprach, erschütterte Rüben und brachte ihn zur Besinnung. Er hatte das Mädchen, das er liebte, gekränkt. Sanft zog er sic zu sich hernieder, und ehe beide recht wußten, wie es geschehen, halte er einen Kuß auf ihre Lippen gedrückt. Fester und fester umklammerte er sie, als ob er sie nicht mehr loslassen wollte, und sie gab sich willenlos seinen Liebkosungen hin. Beide vergaßen Zeit und Raum. Plötzlich gab er sie frei und sah ihr mit einem ernsten Blick in die Augen. „Willst du mein sein, in Ewigkeit?" fragte er mit zitternder Stimme, und als sie mit einem Neigen des Kopfes stumm bejahte, fügte er hinzu: „In Ewigkeit, man sagt dieses Wort so leicht hin. Ich aber meine es furchtbar ernst, Margarete. Siehe, es ist mir in diesem Augenblicke, als ob mich die Ewigkeit schon um längt. Nicht, daß ich fürchte, an dieser kleinen äußeren Verwundung zu sterben, aber was ich sah und hörte, als sie meinen Vater ermordeten, das läßt mich das Schlimmste für uns Straßburger Juden befürchten. Ich hoffte, das Unheil abwenden zu können, doch Gott scheint cs anders beschlossen zu haben. Ich liebe dich, Margarete, warum soll ich es nicht aussprechen in dieser Stunde, da ich mich allem Irdischen schon weit entrückt fühle. Als ich sah, daß dein Herz für mich schlägt, daß du um mich gezittert, als ich mich in Gefahr begeben, da wurde ich mir erst meiner Liebe zu dir bewußt Bis dahin war das Lernen in den Büchern mein einziges Glück gewesen, doch ich will nicht undankbar sein, auch im Elternhause genoß ich manche frohe Stunde. Wenn die Sabbatlichte flammten und wir vereint um den großen runden Tisch beim festlichen Mahle saßen, der Vater, halb singend, unsere schonen Gebete vortrug, dann konnte auch ich fröhlich sein. Immer und überall aber wurde meine Freude gedämoft durch den Haß, der uns umlauert. Soweit ich mich erinnern kann, gab es für die Juden keinen Frieden mehr in deutschen Landen. Bald hier, bald da wurden sie vertrieben oder getötet. So bin ich in steter Furcht aufgewachsen, nicht allein in der Furcht vor Gott, sondern auch vor den Menschen, und schon als kleines Kind mußte ich zu Gott beten, daß er uns vor einem solch traurigen Schicksal bewahren möge. Freudenarm blieb mein Leben, bis du mich lieben lehrtest, Margarete, ach, eine hoffnungslose Liebe. Dein Vater, so hilfreich er uns Juden auch gewesen, würde nimmer zugeben. daß dich ein Mann unseres verachteten Stammes zum Weibe nimmt, und auch mir würden meine Eltern zürnen, wollte ich um ein Christenmädchen freien. — — Meine Eltern? Ach. ich vergaß, daß ich nur noch eine Mutter habe. Doch, was sie auch sagen mögen, dein Vater und meine Mutter, heute frage ich nichts mehr danach. Gib mir eine Stunde des Glücks, Margarete. Sage mir, daß du mich liebst, daß du meiner zuweilen gedenken Die Querleiste nennt ein Ereignis aus dem Zuge der. Juden durch die Wüste. Der verwandelte Monat. Verändert in einem Monat Zunächst man den »weiten Laut Und stellt dann um die Zeichen, Man eine Iran erschaut, Die aus dem alten Testament Ein jeder kennt. —d. * Auflösungen der Rätsel von voriger Nummer: 1. Zahlenqnadrat. 416 M 388 E 390 N 410 A 394 406 404 400 S S E B 402 398 396 403 E N I 8 392 412 414 386 R A E L Menasse Ben Israel. 2. Scharade. Rab (e), Bi (e) ne, r, Rabbiner. wirst, auch wenn du an der Seite eines anderen Mannes glücklich bist." „Nimmer werde ich einem anderen Manne angehören," rief Margarete leidenschaftlich aus. Dein will ich sein, was auch kommen mag." Die sonst so ruhigen blauen Augen flammten. Noch nie war sie ihm so schön erschienen wie in diesem Augenblicke. Die jäh erwachte Glut hatte die Fesseln ihrer Seele gesprengt. Die sonst so Zurückhaltende, fast Schüchterne, wurde beredt. „Du siehst zu düster," redete sie auf Rüben ein. „Die Bürger von Straßburg sind nicht allesamt Mörder» wenn auch ein Ruchloser deinen armen Vater getötet, und du mißhandelt wurdest. Die Pest wird erlöschen, ein Aufatmen wird durch die Lande gehen, und dann wird man auch den Juden wieder freundlicher begegnen.“ Rüben sah das Mädchen sinnend an. „Und wenn es so käme, wäre das nicht der Tod unserer Liebe?" Da senkte Margarete den Kopf. „Gott wird schon einen Ausweg finden," sagte sic leise. Dann sprachen beide nichts mehr. Die Natur verlangte ihr Recht, und nach kurzer Zeit umfing ein tiefer, wohltätiger Schlummer die Liebenden. Das Haupt des jungen Mädchens war vornüber auf das Bett gesunken. Der Schlafende merkte es nicht. — ~ *— Die Morgensonne erhob sich in strahlender Pracht über der unglücklichen Stadt und vergoldete die Spitzen ihrer zahlreichen Türme und Zinnen, nur in den düstered schmalen Gassen des Judenviertels herrschte noch Halbdunkel, aber trotz der Finsternis und der frühen Tageszeit waren die meisten Bewohner schon auf den beiden* Beunruhigende Gerüchte hatten sich im Judenviertel verbreitet, man wollte nicht an sie glauben, hoffte auf eid£ freundlichere Gewißheit, und alle sehnten die Anküttfi Peter Schwarbers herbei, der gewiß das Schlimmste von den Juden abwenden würde. Peter Schwarber kam. Der sonst so ruhige Mann war in höchster Aufregung. „Gebt mir meine Tochter wieder," rief er, durch die Gassen jagend. „Wer nicht fliehen kann, der ist des Todes. Laßt alle Habe hier und verlaßt die Stadt, so schnell ihr könnt. Auf dem Marktplatz ist ein Scheiterhaufen für euch errichtet." Mit diesen Worten stürmte er nach dem Hause Jakobs. Ein würdiger Mann stellte sich ihm in den Weg, als er schon nahe seinem Ziele war, und sagte in feierlichem Tone: „Dämpfet eujren Schritt und tretet mit Ehrfurcht über diese Schwelle. Dem ermordeten Hausherrn folgte die Gattin heute nacht in den Tod als ein Opfer ihrer Nächstenliebe. Ich wollte soeben den Kindern die Unglücksnachricht überbringen, da fand ich sie schlafend und brachte nicht übers Herz, sie zu' wecken." „Auch von mir werden sic es nicht erfahren," murmelte Peter Schwarber erschüttert und betrat so geräuschlos als möglich das Zimmer, wo seine Tochter immer noch, über Rubens Lager, gebeugt, schlief. Ruth kam aus dem Nebenzimmer, halb angekleidet, ein Bild der Verzweiflung und Hilflosigkeit. „Was gibt es, o Herr?" rief sie. „Auf der Gasse ist es seltsam bewegt, erst vor kurzer Zeit bin ich erwacht vom Geräusch vieler hastender Schritte. Das bedeutet nichts Gutes,“ Peter Schwarber brachte das erregte Mädchen durch eine Handbewegung zum Schweigen und weckte sanft seine Tochter, während Rüben sich inzwischen ermuntert und im Bette halb aufgerichtet hatte. „Nimm deine Sachen und komm,“ befahl er seiner Tochter kurz in einem Tone, der keimen Widerspruch duldete, „Ich komme," erwiderte Margarete, mühsam ihre Fassung bewahrend, und begab sich in ihre Kammer, um sich bereit zu machen. Inzwischen wandte sich Peter Schwarber an die Geschwister. „Fliehet, wohin es auch sei," sagte er kurz, „sonst werdet ihr auf dem Marktplatz verbrannt. Ihr habt junge Beine. Vielleicht könnt ihr entkommen." „Komm, Bruder," sagte Ruth mit bebender Stimme, „ich helfe dir beim Anziehen, und unterwegs will ich dich stützen,. wir müssen entkommen, dem fürchterlichen, dem Feuertode." „Soll der Großvater allein hierbleiben?" fragte Rüben, während er sich mit vor Schwäche zitternden Fingern anzukleiden begann. Stumm und verzweifelt blickte ihn Ruth an. Des Großvaters, der kaum noch bis zur nächsten Gasse ohne Ruhepause laufen konnte, hatte sie in der Aufregung vergessen. Sic war nicht schlecht und wollte ebenfalls den Grßvater nicht allein lassen, aber ihr Selbsterhaltungstrieb war mächtiger und ließ sie die Pflicht gegen ihn als lästig empfinden. Anders Rüben, ihm lag nichts am Leben, nur Ruth zuliebe hatte er dem Fluchtgedacken nicht energisch widersprochen. (Schluß folgt.) Werbt neue Mitglieder! i