Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 6 (1926)
- Issue
- 5 (29.1.1926)
- Date
- 1926-01-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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mmm v. $ 'S « Die Juden von Strasburg. (Fortsetzung) Meta Opet-Fuss. Zur festgesetzten Zeit kamen sie am Stadttore an. Peter Schwarber war schon eingetroffen. Man hörte ihn draußen mit gedämpfter Stimme mit dem Torwächter sprechen, den er mit Geld und guten Worten leicht bewog, ihn mit seiner Tochter durch das Tor zu lassen. Nun reichte er den beiden Männern, die ihn erwarteten, die Hand und Jakob stellte ihnen mit wenigen Worten seinen Sohn vor. Das junge Mädchen war eine liebliche Erscheinung. Mit ihren großen blauen Augen blickte sie scheu nach den fremden Männern, während ihre Finger verlegen mit den langen blonden Zöpfen spielten, die ihr schwer über die Schultern fielen. „Es ist finster auf der Gasse, führe das Fräulein," mahnte Jakob, worauf Rüben linkisch den Arm Margaretens ergriff. „Wie zwei Kinder gehen die jungen Leute einher," bemerkte Peter Schwarber lächelnd zu seinem Begleiter, worauf Jakob erwiderte: „Mein Sohn blickt nicht nach den Mädchen, er denkt nur an seine Bücher." „Das ist mir lieb," murmelte Peter Schwarber. „Ich vergaß heute früh, euch nach euren Hausgenossen zu fragen. Es ist nicht gut, wenn ein Jüngling und ein junges Mädchen, die sich nicht Heben dürfen, unter einem Dache wohnen. Ist aber euer Sohn so geartet, wie ihr sagt, dann gebe ich meine Bedenken auf." Jakob lächelte bitter. „Wie konnte dieser Gedanke euch nur einen Augenblick Sorge verursachen!" rief er aus. „Welches Christenmädchen würde einem verachteten Judenknaben ihre Gunst schenken." In Peter Schwarbers blauen Augen flammte es auf, und seine kräftige Stimme mühsam dämpfend, rief er aus: „Ich habe meine Tochter so erzogen, daß sie keinen braven Menschen verachtet, Freilich räume ich ein," fügte er nachdenklich hinzu, „daß ich meine Tochter nicht gern einem Juden zum Weibe geben möchte, und auch 'hr wünscht euch sicherlich keinen christlichen Schwiegersohn. Es tut nicht gut, wenn Mann und Weib nicht zu dem gleichen Gotte beten, ihre Feste nicht an dem gleichen Tage feiern können." „Ihr habt recht," erwiderte Jakob „Dennoch erzählt uns schon die Bibel, daß sich die Söhne Israels heidnische Weiber, Israels Töchter heidnische Männer genommen haben, weil ihre Liebe mächtiger war als ihre Furcht vor dem Zorn des Ewigen. So war es damals. Heute aber würde keine Christin, ja nicht einmal ein heidnisches Mädchen einen deutschen Juden ehelichen wollen, um sein hündisches Los zu teilen und mit ihm jede Stunde um ihr Leben bangen zu müssen." „Weiß Gott, ihr sprecht wahr," erwiderte Peter Schwarber. „Die meisten Christen mögen euch nicht gern, eure Art zu reden, klingt ihnen nicht angenehm in die Ohren. Ihr mögt nichts wissen von Jesus und unseren Heiligen, ihr verachtet unsere Gebräuche Was wir essen, gilt euch vielfach als unrein. Ihr arbeitet an den Tagen, an denen wir feiern, und feiert, wenn wir arbeiten. Etwas Fremdartiges Hegt in eurem Wesen. Ihr seid keine Deutschen, und wiederum seid ihr es doch. Unterbrecht mich nicht, Jude. Ihr wollt mir sagen, daß ihr so werden mußtet, wie ihr geworden seid, weil wir euch seit Jahrhunderten eingeengt und bedrückt haben, so daß ihr euch nicht frei entfalten konntet. 0, ich weiß cs und vergesse es nicht, denn die Gerechtigkeit geht mir über alles. Deshalb will ich euch helfen, euch armen Juden. Schlimmes wird gegen euch geplant. Böswillige und Wahnwitzige behaupten, daß ihr die Schuld tragt an der Pest, es ist ihnen ein willkommener Vorwand zur Befriedigung ihrer Raubgier, ihrer Mordlust, aber noch sollt ihr nicht verzagen, noch einmal sage ich euch, im Rate der Stadt Straßburg sitzen besonnene und vernünftige Männer, die entschlossen sind, ihre ganze Macht aufzubieten, um euch zu schützen, und der Peter Schwarber sitzt auch im Rate, Das Volk von Straßburg hört auf unsere Stimme. Wenn nicht der Teufel seine Hand im Spiele hat und alle unsere guten Absichten zunichte macht, so werden wir euch retten können. Das sage ich den Aengstlibhen unter euch." In stummem Dank ergriff Jakob die Hand des herkulischen Mannes. „Noch eines," fügte dieser hinzu. „Niemand von meinen christlichen Mitbürgern, mit Ausnahme meiner euch wohlgesinnten Freunde, darf erfahren, daß ich Margarete eurer Obhut anvertraut. Sonst würde man glauben, daß ich euch nur aus Dankbarkeit schützen will, man würde mich als Judenfreund verdächtigen, und ich könnte euch nicht mehr nützlich sein." „Nur wenige Freunde gehen aus und ein in meinem Hause," erwiderte Jakob, „und diese werden nichts verraten." Mit diesen Wo'den deutete er auf einen armseligen Bau, vor dem Rüben und Margarete wartend standen, und sagte leise: „Wir sind angelangt." Die beiden jungen Leute standen steif und beklommen nebeneinander, das schöne Mädchen mit gesenktem Haupte, Rüben steif und unbeholfen, es war zwischen den beiden offenbar keine rechte Unterhaltung aufgekommen. Peter Schwarber mußte sich tief bücken, um seine hohe Gestalt durch die niedrige Tür zu zwängen. Wieder standen Frau Esther und Ruth wartend an der Treppe. Mit ein paar freundlichen Worten überwand Peter Schwarber die anfängliche Scheu der beiden Frauen. Wohlgefällig musterte er das einfache, aber saubergehaltene Wohnzimmer, dessen einzigen Schmuck die noch auf dem Tische stehenden im Silberglanze schimmernden Leuchter bildeten, und als Frau Esther ihn in die Kammer Ruths führte, in der sie ein zweites reinliches Lager für Margarete bereitet, zeigte er sich sehr befriedigt. Vor allem war er Frau Esther dankbar für die mütterliche Zärtlichkeit, mit der sie Margarete entgegenkam, und sah mit Behagen, wie seine sonst so zurückhaltende Tochter zu der freund!'eben Frau und ihrer liebenswürdig lebhaften Tochter Vertrauen faßte. Er verabredete mit Jakob noch, daß er abends öfter Margarete besuchen würde, soweit sich dies unauffällig ermöglichen ließe, und verabschiedete sich mit vielen Dankesworten. Margarete lebte sich rasch in dem kleinen jüdischen Haushalt ein. Still und freundlich, immer hilfsbereit und gefällig, war sie bei allen wohlgelitten, Daß der Schmerz j um die geliebte Mutter ihr Wesen mit einem Hauch von \ Schwermut umschattete, fiel in dieser Umgebung niemandem auf, wo man die sorglose Heiterkeit des Gemüts - seit Generationen nicht mehr kannte. Während die ein UNSERE RÄTSEL-ECKE LeuchlenLIsel. Q n HHHHHHA sind so in die Figur einzuordnen, daß Wörter von folgender Bedeutung entstehen. Senkrecht: 1. Jakobs Weib, 2. Sohn Arons, 3. Sohn Arons, 4. Sohn Jakobs, 5. altes Saitenspiel, 6. Schimpfname, 7. persischer König. Die mittelste wagerechte Reihe nennt ein hohes jüdisches Fest, die unterste wagerechte einen Felüherrn Davids. Silbenrätsel. Aus folgenden 43 Silben sind 17 Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen einen hebräischen Spruch ergeben. Die Wörter bedeuten: 1. Hebr. Bolksstamm, 2. Bes wutztsein des persönlichen Wertes, 3. Ehrenname Jakobs, 4. Bezeichnung für ungekünstelt, 5. Bündnis, 6. Bibelbuch, 7. Zusammenfassung, 8. altjüdischer Wohnsitz im Nildelta. S. Planet. 10. sagenhafter Gründer des babylonischen Reiches, 11. Paradies, 12. Stadt in Mesopotamien. 13. Weltanfang, 14. Be« Zeichnung für Nachdenken. 18. indische Seligkeit, 16. sportliche Uebung, 17. nächste Verwandte, be — ber — dau — de — den — e — e — eh — el — el er — er — es — fung — gen — go — griff — he — in is — iv — lauf — le — ma — na — na —- ni — ni nim — nir — ra — re — ri — rod — sa — fchöp — sen ter — Lern — ther — ü — ve — wa. Auflösungen der Rätsel von voriger Rümmer: 1. Bilderrätsel. Deyr Geiste sei nichts zu groß, der Güte nichts zu klein. 2. Drehrätsel. N e b u Gott Meso N a b o k a d n e s f u p o t a P o 1 e z a r r c h t m i e n s s a r 2. Der verwandelte Bogel. Eule — Elul. wenig putzsüchtige und flatterhafte, dabei geistig hochbegabte Ruth zum Kummer ihrer Mutter an häuslicher Arbeit wenig Gefallen fand, sondern, so oft sie konnte, der Mutter entschlüpfte, um mit Freunden und Freundinnen zu plaudern oder den interessanten Disputationen der Talmudkundigen zu lauschen, nahm sich Margarete mit Liebe aller häuslichen Verrichtungen an, und eines Tages gestand Frau Esther, halb ärgerlich, halb belustigt, daß sie sich überflüssig fühle, da sie durch Margarete als Hausfrau völlig ersetzt werde. Jakob stimmte in dieses Lob ein, verband aber damit einen so scharfen Tadel für Ruth, daß letztere in Tränen ausbrach, während sich Margarete vornahm, ihren Arbeitseifer zu dämpfen, um der Freundin keinen Aerger zu bereiten. Von diesem Zeitpunkt an saßen die beiden Mädchen häufig des Nachmittags, mit Handarbeiten beschäftigt, im Wohnzimmer, zu Seiten des weißbärtigen Großvaters mit den großen dunklen Augen und lauschten den Erzählungen aus seiner Jugendzeit. Auf Ruth machten diese Geschichten, die sie schon oft gehört, kaum einen Eindruck, aber die schönen Augen der blonden Margarete ruhten mit tiefer Anteilnahme auf dem greisen Antlitz, und zuweilen wandte sie sich weg, um die quellenden Tränen zu verbergen. Kam dann abends wie so oft zu später Stunde Peter Schwarber zu Besuch, dann erzählte sie ihm mit bebenden Liopen, wie sehr die armen Juden schon früher leiden mußten, und bat ihn, alles zu tun, um ein gleiches Schicksal von diesen Leuten, die so gut zu ihr seien, abzuwenden. Es entging ihr nicht, daß der Vater, der sie bei seinen ersten Besuchen mit hoffnungsvollen Worten vertröstet, immer ernster und schweigsamer wurde, aber sie beruhigte sich damit, daß er weder ihr noch ihren Wirtsleuten etwas Ungünstiges berichtet hatte. Im Ghetto war es nach wie vor ruhig, und die Juden wurden nicht mehr, nicht weniger belästigt als sonst. Nur die Pest machte unheimliche Fortschritte und forderte auch im Judenviertel mehr Opfer als bisher. — — Eines Tages ging die bejahrte Gattin des Rabbiners von Haus zu Haus und fragte nach Frauen und Mädchen, die den durch die Pest heimgesuchten Familien mit Rat und Tat zur Seite stehen und ganz besonders die der Eltern beraubten unmündigen Kinder betreuen könnten. Die hilfsbereite Margarete hätte sich gern gemeldet, allein, sie dachte des sie abgöttisch liebenden Vaters, dessen letzte Hoffnung sie war, und tief, fast nur im Unterbewußtsein, kam ihr auch der Gedanke, daß sie, das Christenmädchen, ihre Hilfe zunächst hätte Christen widmen müssen, wenn die Rücksicht auf den Vater sie nicht gehindert hätte. Darum schwieg sie. Ihr Blick fiel auf Ruth. Das frische Mädchen war erbleicht, als sie die Frage der Rabbinersgattin vernahm. Verlegen, gesenkten Hauptes, starrte sie stumm vor sich hin. Stets schreckte sie vor dem Ernst des Lebens zurück. Eine aber trat hervor, Frau Esther. Mit einem Blick voll heißer Liebe umfaßte sie Gatten und Kinder, dann ging sie auf die beiden iungen Mädchen zu, reichte die eine Hand der Tochter, die andere Margarete, und sagte, zu Margarete gewandt, mit feierlichem Ernst: „Gott sandte dich zu uns, mein Kind, du zeigtest mir, daß ich im Hause entbehrt werden kann. Was für Ruth allein zu schwer gewesen wäre, mit deiner Hilfe wird sie es bewältigen So hast du nicht uns zu danken, sondern ich bin dir Dank schuldig, und Gott vergönne es uns, daß wir dich, sobald die Krankheit erloschen, wieder heil und gesund deinem Vater zuführen können. Ich werde nun in Häuser gehen, meine Lieben, die von der furchtbaren Seuche heimgesucht wurden Solange ich dort bin, werde ich mich bei euch nicht sehen lassen, damit nicht auch ihr noch krank werdet.-Ruth weinte laut auf und beschwor die Mutter, von ihrem Plane Abstand zu nehmen. Jakob sagte nichts, er drückte nur ergriffen die Hand seines Weibes. Auch Rüben schwieg, aber seine Augen leuchteten, und als er seine Mutter zum Abschied küßte, flüsterte er der Verwunderten ins Ohr: „Wir werden uns vielle’cht Wiedersehen." Der Greis aber breitete seine zitternden Hände über das Haupt der Tochter, und seine Lippen murmelten: „Der Ewige segne dich und führe dich gesund zu uns zurück." Noch am gleichen Abend packte Esther die Sachen, die sie am notwendigsten brauchte, in ein Bündel, verabschiedete sich nochmals von den ihrigen, tapfer und gefaßt, vertröstete die Jammernden auf die Gnade Gottes, der sie gesund zurückführen würde, und am folgenden Morgen, als es kaum dämmerte, verließ sie das Haus, um sich zu einer der ihr als hilfsbedürftig bezeichneten Familien zu begeben. Daheim aber waltete nun Margarete, von Ruth unterstützt, als treue und liebevolle Vertreterin der Hausfrau, und im Gefühl der übernommenen Pflichten blühte das zarte, liebreizende Mädchen zu einem ernsten« zielbewußten Weibe auf. Ruth ordnete sich ihr willig unter, und der gute Einfluß, den Margarete auf sie aus« übte, prägte sich allmählich in ihrem ganzen Wesen aus. Fast ängstlich achtete Margarete darauf, daß die Familien-« Mitglieder die Fürsorge der Hausfrau nirgends entbehrten. Sie hatte ein eigenes Geschick, es jedem zu Willen zu machen, und ohne die ständige Sorge um das Ergehen von Frau Esther hätte sich die kleine Familie Verhältnis^ mäßig sehr wohl fühlen können. Jeden Abend versam* melte Jakob die Seinen und betete mit ihnen zu Gott« daß er seine Gattin vor der Pest bewahren und die Ge* meinde vor Verfolgung schützen möge. Margarete betete inbrünstig mit, doch wenn sie nachts schlaflos im Bette lag, so erschien ihr die Zukunft der Juden in düsterem Licht. Mehr und mehr hatte ihr der Vater bei jedem Besuche seine Besorgnisse bezüglich der Juden verraten und ihr das letzte Mal sogar erzählt, daß durch die Zunahme der Pesterkrankungen auch der Judenhaß im Volke sehr gewachsen sei, und daß sich der Rat bemüht habe, ddn Verblendeten auszureden, daß die Juden die Brunneif^äiS Flüsse vergiftet und dadurch die Krankheit verurtädlff hätten. Ja, der Vater hatte sie sogar aufgefordert, ange« sichts dieser den Juden drohenden Gefahren das Ghetto zu verlassen und mit ihm heimzukehren. Er wolle dann versuchen, sie bei einer Verwandten unterzubringen, die in einer gesunden Gegend wohne. Margarete aber konnte sich nicht entschließen, den Bitten ihres Vaters nachzu« geben. Sie war heimisch geworden in dem Judenhause, und sie redete so lange auf den Vater ein, bis er selbst ihr glaubte, daß sie auch dann nicht gefährdet wäre, wenn die Juden überfallen würden, weil doch jedermann in der blauäugigen Blondine Peter Schwarbers Tochter erkennen würde. Nein, sie brachte es nicht übers Herz, das Judenhaus zu verlassen. Warum aber, fragte sie sich in einer traulichen Dämmerstunde, als sie allein mit dem schlafenden Greise im Hause war, Warum? Sie wußte es wohl, aber sie mochte es sich nicht gestehen. Sie senkte die Lider, als ob sie damit vor ihrem geistigen Auge die dunklen, forschenden Blicke verbannen könnte, die so oft die Sterne zu suchen schienen, und ach so selten nach ihr blickten. Jäh schoß ein heißer Tränenstrom aus ihren Augen. O Gott, wenn Ruth heimkehrte und sie so über« raschte, was mußte sie von ihr denken? £ i (Fortsetzung folgt.) Geschäftliche Mitteilungen. Eine Zeitschrift für Hausangestellte. Im Verlag Elsbeth Plogstedt, Berlin 28 30, Asckassenburger Sir. 11, erscheint seit t. Januar die erste und einzige Wochenzeitschrift für weibliche Hausangestellte. Die beiden ersten uns vorliegenden Ausgaben machen äußerlich, wie inhaltlich einen sehr ansprechea« den Eindruck. Jedes Heft hat einen Umfang von 16 Seiten, ist reich und geschmackvoll illustriert und bietet neben einem ausgcwählten beruflichen Teil u. a. zwei Romane, Novelle, aliuelle Illustrationen. Moden, und Hand» arüeitsbilder, Humor. Rätsel, Briefkasten und Buntes Allerlei. Besonderanzuerkcnnen ist, was der Verlag in seinem Geleitwort sagt: „Es soll nicht unsere Ausgabe worden, einseitig die Interessen der Arbeitnehmer in verhetzender Weste ausziispielei,. sondern wir wollen unsere vornehmste Aufgabe darin suchen, das persönliche Verhältnis zwischen beiden Teilen zu verbessern." Unter diesem Motto ist eine Forderung dc§ Unternehmens sehr wünschen-, wert. Probcnummern versendet der Verlag gegen 25 Psg. und 5 Psg. Porta. Kalendarirm für die Zeit vom 30. i.b.ö. 2.1920. Januar 1828 Schewat 5688. Sonnabend 30 Sonntag 31 Februar 1928 Montag 1 Dienstaa 2 Mittwoch 8 Donnerstag 4 Jreitag 8 Sonnabend 6 15. Wochen-Abschnitt: Belchallach (2. B. M. Kapitel: 13.17-17,16) Haftarah: Richter, Kapitel 4 bis 4,24) 8,1—31 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. Wochen-Abschnitt: Jitzrau (2. B. M. Kapitel: 18—20) Haftarah: Jesaia. Kapitel 6.1—18; 7,1—6: 9 6—6 Werbt neue Mitglieder!