Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 51 (18.12.1925)
- Date
- 1925-12-18
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2613366-2613788-2613839--1621-2619002- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
& Jahrgang Nummer 51 Beilage 18. Dezember 1925 Aus den Gemeinden ||| ... Jföößun« des Verbandes der westfaltschen SynagogengemeinLen.) Der Berband der Synagoaengemeinden Westfalens hielt am 6. Dezember nach dreijähriger Unterbrechung seinen ordentlichen Gemeinbetag ab. Es waren 2« Gemeinden «ertreten, also nur etwa ein Drittel aller Mitglieder, darunter Aer sämtliche größere Berbandsgemeinden. Der Bor. fitzende. Herr M. Lilienfeld-Bochum, eröffnete die Tagung mit einer kurzen Ansprache, in der er u. a. der inzwischen R?BbEnen AEubmttglieber Geh. Sanitätsrat Dr. Bonnin-Wattenscheid und Bendtx-Münster gedachte und mit besonderer Wärme das Andenken des im August 1923 verstorbenen Begründers des Provinzialverbanöes. unseres unvergeßlichen Dr. Coblenz, feierte. Sodann erstattete der L-vertretende Vorsitzende. Rechtsanwalt Dr. Katzenftein- .^elefeld. öen Geschäftsbericht. Während der Inflationszeit und Ruhrbesetzung habe die Verbandstätigkeit fast vollständig geruht Seit 1924 bemühe sich aber die Berbandslertung mit Erfolg, auf der früheren Grundlage wieder auf- Eketzt werde mit wlterstützung des Verbandes schon wieder m fünf kleinen Gemeinden an etwa 25 Kinder Religionsunterricht erteilt, weitere würben bald folgen. Der Berbanbsausschuß sei bemüht, dafür zu sorgen, daß kein jüdisches Kind in Westfalen ohne Religionsunterricht aufwachse. Einigen Gemeinden habe man dadurch beigestanben. daß man die gemeinsame Aufnahme ihrer Knltusbeamten provinzielle Beamten-Pensionskasse in Münster vermittelt habe, nachdem der Landeshauptmann vorher die Aufnahme einzelner Gemeinden mit nur je einer Beamtenabgelehnt habe. Die Aufhebung von fünf kleinen öffentlichen iüöischen Volksschulen im östlichen Westfalen sei trotz aller Bemühungen leider nicht zu verhindern gewesen. Der Vortragende kam dann auf die Gründung des Preußischen Landesverbandes zu sprechen und legte dar. daß der Provinzialverband dadurch keineswegs überflüssig geworden sei, vielmehr sich ihm als einer Mittelinstanz zwischen Preußenverband und Gemeinden sogar ein neues und reicheres Tätigkeitsgebiet eröffnet habe. Die Verbandstu Berlin pflege über jedes Anliegen einer westfalischen Gemeinde, das an ihn gelange, unsere gutachtliche Aeußerung einzuholen und dies sei auch durchaus in der Ordnung. Der Vortragende schilderte weiter die bisherigen Leistungen und die gegenwärtigen finanziellen Schwierigkeiten des Landesverbandes, insbesondere auch in der Frage der Staatsbeihilfen, und betonte, daß der Landesverband noch lange nicht in der Lage sein werde, dem Provinzialverband die kleinen leistungsschwachen Gemeinden abrunehmen. Zum Schluß wies Dr. Katzenstein auf das 34 jährige Bestehen des westfälischen Provinzialverbanöes und seine ganze segensreiche Tätigkeit während dieser Zeit hin und fand ehrende Worte sür den ersten Vorsitzenden, Herrn Lilienfeld, der schon zu den Begründern des Verbandes gehört habe und noch jetzt mit seinen 80 Jahre» ein Vorbild treuer Pflichterfüllung sei. Nachdem Herr Dr. Kronheim-Bielefeld den Kassenbericht erstattet hatte, wurden die satzungsm ästigen Neu- bzw. Ersatzwahlen zum Berbandsausschuß vorgenommen. Sie ergaben Wiederwahl der turnusmäßig ausscheidenden Herren > Blanck-Witteu, Dr. David-Bochum, Dr. Kronheim-Bieleseld, Plaut-Gelsenkirchen und Zuwahl der Herren Baruch- Herford, Grotzmann-Gelsenkirchen und Dr. Steinthal- Münster. Daraus berichtete Dr. Ärvnheim über die Tätigkeit des vor 3 Jahren gebildeten Sozialen Ausschusses für jüdische Wohlfahrtspflege in Westfalen. Er hob hervor, daß -er Ausschuß von den Staatsbehörden als landcswichtig anerkannt sei und erklärte es als dringende Pflicht aller westfälischen Gemeinden, ihm durch angemessene Beiträge zur größtmöglichen Leistungsfähigkeit zu verhelfen. Auf Antrag -er Gemeinöe Bielefeld wurde hiernach beschlossen, daß alle Verbandsgemeinden an den Sozialen Ausschuß einen Beitrag zu entrichten haben, gleich dem vierten Teil ihres fatzungsmäßigen Berbandsbeitrages. — Ein Antrag der Gemeinde Dortmund, Erörterung einer Neuauflage des westfälischen Gebetbuches betreffend, wurde nach kurzer Besprechung zurückgezogen mit Rücksicht darauf, daß der liberale Kultusausschuß des Landesverbandes sich mit der Schaffung eines nuen Gebetbuches beschäftigen wird. Der Landesverband soll aber gebeten werden, auf möglichste Beschleunigung der Arbeiten hinzuwirken. Nach dem sich anschließenden gemeinschaftlichen Mittagsmahl hielt Herr Dr. Kronheim noch einen fesselnden Bortrag: „Aus der Geschichte der Juden Westfalens". Er gab damit eine knappen Ausschnitt aus einer größeren geschichtlichen Studie, an -er er zur Zeit arbeitet, und verweilte besonders bei der Lage und den Schicksalen -er westfälischen Juden zur Zeit des Großen Kurfürsten. In der interessanten Darstellung hob sich besonders das Bild einzelner bedeutender jüdischer Persönlichkeiten jener Zeit heraus» die hohes Ansehen bei dem Kurfürsten und seinen Räten genossen und eine überraschend große Machtfülle besessen haben, die sich allerdings, in der Form der Steuererhebung, vorwiegend gegen die eigenen Glaubensgenossen kehrte. — Mit diesem Bortrag schloß -er Gemeiudetag. -er wieder einmal gute Arbeit für unsere Gemeinschaft geleistet hat. harmonisch ab. Caffel. tEinrichtung eines jüdischen Museums.) Der bei einer Versammlung des Gemetndevereins gegebenen Anregung folgend, soll demnächst hier ein jüdisches Museum ins Leben gerufen werden. Der aus den Herren Rechtsanwälten Dalberg und Lewinsohn, dem Archi. tekten K. Sichel und dessen Gattin, Frau Dr. Sichel-Gott» helft, bestehende vorläufige Arbeitsausschuß wendet sich in einem Aufruf an die Gemeinöemitglieder. die Vorstände und Lehrer der Nachbargemeinden, durch Spenden künstlerisch wertvoller Kultusgegenstände. die vielfach bisher unbeachtet oder dem Verderben ausgesetzt auf den Böden der Synagogen umherlagen, zur Errichtung und Ausstattung des Museums beizutragen. Wenn auch in erster Linie an Thoraschmuck, Thoramäntelchen, Gebetbücher mit künstlerischer Ausstattung, Waschbecken und andere Kultgegenstönde gedacht ist, die im Museum ausgenommen und nachfolgenden Generationen erhalten werden sollen, so sind die bei häuslichen Andachten gebrauchten Gegenstände, wie Kidduschbecher, Sederschüsseln, Chanukahleuchter u. a. nicht minder erwünscht und ausdrücklich verlangt. Weil mit dem Museum auch eine bibliographische und statistische Abteilung verbunden werben soll, macht der Ausschuß auf alle Kulturdokmnente im Familien- oder öffentlichen Besitze aufmerksam, die sich mit der Geschichte der hessischen Juden im allgemeinen oder mit Sonderrechten von Familien lUrkunöen, Schutzbriefen u. ögl.) im besonderen befassen, deren Erhaltung im Interesse der Allgemeinheit oder wissenschaftlicher Forschung liegt, die im jüdischen Museum also am zweckmäßigsten untergebracht sind. Auch Handschriften, Bilder von Grabstätten und einzelnen Grabsteinen, Erinnerungszeichen an den Weltkrieg und ähnliche historische Begebenheiten, bei denen hessische Juden beteiligt waren, Bilder und Briefe von Felbzugsteilnehmern, deren Orden und Hinterlassenschaften, vervollständigen das reichhaltige Material, dem im jüdischen Museum eine bleibende Stätte geschaffen werden soll. Bei dem allgemeinen Interesse, das sich in weiten Kreisen für die Errichtung des jüdischen Museums bemerkbar macht, dürfte das Projekt auch die erwartete tatkräftige Unterstützung vieler finden. Die Unterbringung des Museums wird jedenfalls durch Entgegenkommen der Gemeindeverwaltung in einem Raum des Gemeindehauses erfolgen. Düsseldorf. lHebr ätsche Musik.) Die Volkshochschule vermittelte uns Samstag den Genuß hebräischer Musik in der Synagoge mit einem von ihr veranstalteten Konzert. Die Darbietungen deckten sich mit den einleitenden Worten des Rabbiners Dr. Klein über das Wesen dieser Kunstgattung. Die uralten Gesänge der Juden sind infolge der Zerstreuung dieses Volkes in alle Welt mit Musik aus aller Herren Länder und Zeiten durchsetzt. Die vorgetrageneu Kompositionen von Bruch, Leroandowiki. Birnbaum und Lömenstamm entstanden in der Zeit der Romantik tMendclssohn, Meyerbcer) und später. Die Urmelodien wurden von ihnen im Stile ihrer Zeit verarbeitet: der alte Kern läßt sich klar hcrausschälen. In allen Ländern sind die Grundmotive die gleichen. Die Psalmen, von denen zwei zu Gehör kamen, sind rezitativisch wie die frühe jüdische Musik überhaupt. Der orientalische Gesang kennt keine komplizierte Faktur, ist einfach diatonisch und nicht polyphon. Musikalische Künsteleien fanden auch später keinen Eingang. An bestimmte Tonarten der Rhythmen ist er nicht gebunden. Wie die hebräische Sprache die metrische Form des Anapästes anfwcist (Betonung der letzten Silbe), so besitzt auch die Musik diesen auapästischen Zug. Der Parallelismus spielt in Sprache und Musik gleicherweise eine markante Rolle. Häufiger rhythmischer Wechsel und Psalmodicren lWechsel zwischen Vorsänger und Clwr) sind weitere hervorstechende Charakteristika der hebräischen Musik. Die Ausführungen der verschiedenen Gaben ließen den trefflichen gemischten Synagogcnchor, den gewandten Organisten A. Mingers und vor allem den Solisten, Kantor Feihelmann. mit seinem dezenten, aber eindrucksvollen Gesang vorteilhaft hervortreten. So gab es einen recht instruktiven und erbaulichen Abend. Eschureg«. <Toö des früheren Vorstehers.) Der frühere Vorsteher der hiesigen israelitischen Gemeinde. Kaufmann Julius Pappenheim, ein in weiten Kreisen der Bürgerschaft allgemein geachteter Mann, ist irn Alter von 70 Jahren gestorben. Sein gerades und freundliches Wesen hat dem Verstorbenen viele Freunde verschafft, die seinen Heimgang lebhaft bedauern. Hamburg. (Der Keren Haje ssob unö die Rot der Juden in D e u t s ch! a n >d.) Aus Hamburg mxb uns geschrieben: Der Keren H a j e s so d hat hier in diesem Herbst eine systematische Propaganda eingeleitet. Zunächst fand Ende Oktober ein Vortragsabend im Hotel Atlantik statt. Die Einladung besagte, daß der Abend „nur rein informatorischen Zwecken dient ünd keinerlei Ge-lösammlung beabsichtigt wird". Die Erschienenen erhielten dann eine weitere Einladung in ein Privathaus zu einem „ergänzenden Vortrag" mit der Bemerkung „Geldsammlungen sind nicht beabsichtigt". Die dort Erschienenen wurden dann 14 Tage später wieder mit' dem Besuch eines Herrn ans Berlin beehrt, der in sehr gewandter Weise auseinandersetzte, daß man an einer so wichtigen Sache Anteil nehmen müßte. Daß Anteilnahme mit Zahlung eines Beitrages identisch ist, braucht nicht ermähnt zu werden. Die Propaganda wird jedenfalls sehr intensiv betriebe« und ist zweifellos recht kostspielig. Ob ste Erfolg gehabt hat. ist angesichts der wirtschaftlichen Lage zu bezweifeln. ES gilt jetzt ja vielfach als rückständig, wenn man nicht für den Keren Hajefsvd begeistert ist. Es ist den Werbern aber doch mehrfach bedeutet worden, daß man nicht verstände, wo sie den Mut hernehmen, bei der wirtschaftlich schlechten Lage Deutschlands, von der die Inden besonders stark betroffen werden, Gelder für den Keren Hajessod. dessen Wert oder Unwert hier nicht besprochen werden soll, zu sammeln. Die wirtschaftliche Lage der deutschen Juden ist doch so schlecht, daß die Gelder zur Erhaltung ihrer eigenen Institutionen fehlen. Außerdem ist gerade der Mittelstand in diesem Jahre von den vielen Zahlungseinstellungen so betroffen wo öden, daß nur ganz wenige Familien vorhanden sind, die nicht Arbeitslose oder Notleidende in ihrer Mitte haben. Hier wird natürlich nur von solchen Familien gesprochen, die sich nicht an die öffentliche Wohltätigkeit wenden. Es ist wichtig genug, daß üi-e deutschen Juden sich zunächst einmal selbst erhalten, bevor sic an ein Aufbauwerk außerhalb Deutschlands, sei es auch noch so wichtig, tzerangebern. Man kann nicht neue Häuser bauen wollen, wenn das eigene Haus zu zerfallen droht. „Brich dem Hungrigen dein Brot, richte aus die Gebeugten" bezieht sich vor allem auch auf öetti Nächsten im Lande. „Man kann die Chaluzim in Palästina, die dort aufbauen wollen, doch nicht in Rot lassen" ist ein bekannter Einwurk der Werber. Gewiß nicht. Mankann aber nur helfen, wenn man allen seinen Verpflichtungen, die man seinen eigene» Familienmitgliedern nnd den deutschen Institutionen! gegen-« über hat. voll nachgekommen ist. Das werden nur wenige von sich sagen können. Aus den Borträgen, die man zu hören bekam, und aus den starken Bemühungen der Werber kann man nur den Schluß ziehen, daß der Keren Hajessod überorganisiert ist. auf großen Unkosten fitzt und dringend Geld gebraucht. Für die Beschaffung von Geld ist nun gerade Deutschland ein sehr ungünstiger Markt, und die Leute, die mit diesen Ausführungen übereinstimmen, sollen auch den Mut haben, dieses zum Ausdruck zu bringen. Daö ist der Zweck dieser Zeilen. Würzburg. (Ehrung eines jüdischen Veteran s.) In Würzburg fand unter zahlreicher Beteiligung die Bestattung des im Alter von 78 Jahren verstorbenen Privatiers Jakob Cohn statt. Der Äriegerverem in Wurzburg mit einer Fahnendeputation und der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Ortsgruppe Würzburg, beteiligten sich an der Beerdigunqsfeier sür den Veteranen aus dem Feldzuge 1870—71. Aus den hinterlassenen Schriften des Verblichenen geht hervor, daß er bei der Kaiserproklamation in Versailles als Ordonnanzunteroffizier des Garde-Infanterieregiments mit anwesend war. Acht Mitglieder des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten trugen den Sarg zu Grave. +»»44»4a4444444444444a44444444a444444444444444444444^'‘^^~ iff! Lersammluugskalender il t <33© Z .♦ 444440444444444444444444444444+44444444444444444444444 Breslau. (Iüdisch-lib eraler Jugend verein sIlij „Abraham Geiger") Gruppe „Süden" Leitung Alfred Berger. Mittwoch, den 23. Dezember 8% Uhr abends bei Herrn Graetz, Sadorvastraße 37. Fortsetzung der Aussprache über „Jüdische Erziehung". Einleitendes Referat Ludwig Freund. Vercinsmitglieder, die der Gruppe nicht angeboren, als Gäste willkommen. Wir suchen zunx sofortigen Eintritt für die selbständige Leitung des Akqnisitionsbureaus und des Inseratemimbruchs einen Snseralcnladtmann Bewerbungen von Nichtfadileuten zwecklos. Ferner per sofort RedaktweMrii perfekt Stenographie und Schreibmaschine, firm im Korrekturlesen. Schriftliche Bewerbungen mit Gehahsanspr. an „Jüdisch-lib. Zeitung“, Berlin SW 48, Wilhelmstr.48. an. nopGp. □ □ um nannn inY. W-LH 41 " -ZWTWW HAUS AM ZOO Neu eröffnet! Zigarren als WeHinadils-Gesdienke L» Proprio hochfeines Sortiment mit 100 hochwertigen Zigarren in verschließbarem, imitiett MattsiSber-Kasten (in 2 verschiedenen Zusammenstellungen) Sumatra-Havana-Sortiment M. 50.— Havana-Sortiment . . . . M. 50.- Gcsetzlich geschützt. Für Weihnachten 1925 erstmalig heransgebracht Geschenk-Kistchen mit 83 Zigarren von M, 8.50 an mit SO Zigarren von M. 3.00 an in allen Preislagen und in den allgemein geschätzten Qualitäten Sortiments-Kisten von Sorten versch. Preislagen, zus. 50 St. enthaltend zu M. 8.-i IS.-, 8S.—; mit 100 Zigarren zu M. 85.-, SO.-, 80.- GEDÄÜiTNIS-KIRCHE RMIWTOBM» ROMANISCHES CAFE* Zweiggeschäfte: Haus am Zoo Budapester Straße 9a — Fernsprecher: Nollendorf 5040-1 Bayerischer Platz 9 Ecke Innsbrucker Straße - Fernsprecher: Stephan 4397 Kochstraße 59 nahe der Friedrichstraße — Fernsprecher: Dönhoff 6940 In allen 4 Geschäften die gesamte große Auswahl für den Welhnachtsbedarf I Eine große Sendung von Frische Havana-Importen in über 100 verschiedenen Sorten von 70 Pfennig an. H. Upmann-Havana Eigener Import direkt von Havana. OTTO BOE1ICKE gegründet 1879 unter BOEN1CKE & EICHNER BERLIN««, FRANZÖSISCHE STRASSE S1 Fernsprecher: Merkur 5741—42 lUtTMBIMlltÜkrkMIi l«1ö»I«! Postscheckkonto; Berlin 11470 ZlgarrM la Blwhdoiu: Kunstwart, "SST (Boinco-Deckblalt) Hochfeine, pikante Quai. 4C. Blechdose m. 50 Stück M. 19." PrivaJrecht, «SS» (Borneo-Deckblatt) Feine, milde Qualität fA _ Blechdose m. 50 Stüde. M AU* Flor de Probanza in Deutschland ans feinsten Havana - Tabak gearbeitete Havana - Zigarren ln Blechdosen zu 50 Stüde M. 12.50,20.-, 25a*, 30,- Portofreie Zusendung Innerhalb DeutacManOa von Mi* M. an* ln hoMnitn Zuatolluna durch eigene Wagen, ln Leipzigs Otto Boenleke », m« d. H*a Markt 14