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Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-11-27 · 48 (27.11.1925) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
48 (27.11.1925)
Date
1925-11-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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IMchKberaleZeltlma Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. V. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle ^jährlich M. 2.S0 Einzelnummer 0.20. Lei freier Zusendung i. Inland 0.25 Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis :: :r :: im Mtgliedsbeitrage enthalten. :: :: :: Ehefredakteur: Dipl.-Ing. Bruno Woyda. Vlv „Jüdisch-liberale Leitung" erscheint jeden Freitag. Nedakttonu. Seschüttsstelle: Vvriln WtUjelmftr. 147. fern ruf: Ami LÜtzow nr. 9160-61 Doftfcfcecfchonto: Berlin flWT nr.lS7O09 (Vereinigung für Vas llberole Judentum Nad)6ruck sämlUcher Original-BeitrSge nur mit vorlferlgev Genehmigung der . Nevaklion gestattet. Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Nonpareillezeile 0,48 Goldmark, die Reklamezeile 3,00 Goldmark, bei :: u :: Wiederholungen Rabatt. :: :: :: Anzeigenannahme: jüdisch -liberale Zeitunggnseraienabteilung: Berlin ED 48. Dilhelmstratze 147 (Lützow: 9160—61), sowie sämtl. AnnoneenExpeditionen Nr. 48 Berlin, 27. November 1925 5. Jahrgang Ser Posener Wen Schichaktage. I. Max Kollenscher hat im Verlag „Ewer Buchhandlung HanS Werner" soeben ein Buch erscheinen lassen, das sich »Jüdisches. Aus der deutsch-polnischen Uebergangszeit, Posen, 1890 bis 1920" betitelt. Das Buch, das den bekannten Zionistenführer, zugleich Vorstandsmitglied der Berliner Jüdischen Gemeinde, zum Verfasser hat, wird nicht nur im Kreise der ehemaligen Posener Juden, sondern weit darüber hinaus bei allen deutschen Juden, ja selbst bei den maßgebenden deutschen Regierungsbehörden berechtigtes Aufsehen erregen. Die nachstehenden Zeilen sollen deswegen nicht nur eine Buchbesprechung, sondern eine Abwehr aus dem nichtzionistischen Lager sein. Zur schärferen Abwehr wünschen wir dem Buche auch bei den Nichtzionisten die weiteste Verbreitung. Der Verfasser dieser Zeilen ist durch seine 46jährige Tätigkeit als Staatsbeamter in der ehemaligen Provinz Posen wohl zu einer Besprechung dieses Buches genügend legitimiert. ' . Schon der Titel „Jüdisches" ist irreführend, denn das Buch soll nicht weniger als ein Loblied auf die Posener Zionisten sein und ihre Verdienste um den Schutz der Posener Juden während der Uebergangszeit in bengalischer Beleuchtung hervorheben. Der Verfasser des Buches schreibt diese Verdienste der politischen Einstellung der Zionisten zu, die weder Deutsche noch Polen sein wollten, sondern eine Mivderheitsnation, nach Wilson, welche gleich anderen Minderheiten in Ländern gemischter Nationalitäten politische, religiöse und soziale Gleichberechtigung mit der HerrfchMden Nation erstreben und ihre Ansprüche bei den Regierungsstellen geltend machen wollen. Der Verfasser MUß indes, nachdem er alle Maßnahmen der Zionisten aufzählt, die sich in dieser Zeit „bescheiden" Jüdischer Volks r at genannt haben, ohne daß die Juden anderer Richtung in diesem Jüdischen Volksrat vertreten waren, am Schlüsse seiner Ausführungen resigniert zugeben, daß die politische Einstellung den Zionisten nicht den geringsten Nutzen gebracht hat und daß der Jüdische Volksrat trotz aller schönen Versprechungen der Revolutionsparteien und der nachfolgenden polnischen Negierung genau so schlecht behandelt wurden wie die liberalen und orthodoxen Posener Juden. Diese antijüdische Einstellung der Polen' ist ja noch heute im konsolidierten polnischen Staate sichtbar, von einer Anerkennung der nichtpolnischen Minderheiten wollen die Herren Polen überhaupt nichts wissen. Das Versprechen, das die polnische Regierung den jüdischen Sejmabgeorbneten für eine friedliche Lösung und für die politische Anerkennung eines jüdischen Minderheitsvolkcs gegeben hat. ist nicht eingelöst, und der Steiger-Prozeß in Warschau, Sei welchem öer Jude, trotz aller gegenteiligen Beweise, durchaus als politischer Mörder verurteilt werden soll, dürfte selbst dem eifrigsten Zionisten, recte, Mitglied des Jüdischen Volksrates, die Annen öffnen. Wir fragen darum: Ouoiwque tanäem? Was hat dem Jüdischen VolkSrat seine Stellung zwischen zwei Stühlen geholfen'? Weshalb hat er die ohnedies prekäre Lage der Posener Juden, die wie ein Mühlstein in jener Zeit zwischen Deutschen und Polen zerrieben wurden, durch die Gründung des Jüdischen Volkörates noch erschwert? Den guten Glauben wollen wir freilich den Leitern dieser antideutschen und antipolnifchen Einstellung, den Vertretern eines jüdischen Minderheitsvolkes nicht ahstreiteu. Wohl aber zeigt ihr Tun einen so großen Mangel von psycho logischem und politischem Verständnis, wie man ihn bei den Führern dieser Bewegung nicht vermuten konnte. Es bleibt also zur Erklärung dieser befremdenden Tatsache nur die Vermutung übrig, daß der Verfasser des Buches und leine Gesinnungtz,geuoffen die politische traurige Lage der Posener Juden benutzen wollten, um sie für ihre Zionistische Partei zu werben. * Diese Vermutung wird zur Gewißheit, wenn mau Buches tiefer eindringt. Es ist unmögli sämtliche Belegstellen für unsere Behauptung anzuführc Dazu wäre eine ganze Gegenschrift notwendig, weshalb n uns an dieser Stelle nur mit den markantesten Stellen l gnugen müssen. _ Der Verfasser sagt auf Seite 18: „Auf füdischer Se hat die unter meinem Vorsitz stehende zionistische Or! gruppe Ilch zuerst und rechtzeitig mit der Sachlage befaß «. meint die Zeit, als erkannt wurde, „daß das Reich ui entschlossen war, die Ostmark zu halten und die Polen der lkcher erkennen ließen, daß ihr Ziel auf Abtretung des pre ßlschen Anteils gerichtet mar." Selbstverständlich komm dre „liberalen Juden" (vom Verfasser mit Ansübrirm strichen geschmückt) und der Centralverein d. St j Gl I der Beurteilung ihres ablehnenden Standpunktes zu' r von K. geplanten jüdischen Einheitsfront schlecht fort. T Verfasser gibt sein Ziel mit folgenden Worten an: „Ei: Judenschaft, nur gesichert vor rechtöwiör § » ^" g r i f f e n auf Leben u n d E i g e n t tt 1 durfte nicht das Ziel unseres Strebe ns wc den, das wäre ein Rückschlag in die Zeit d Schutzknechtschaft gewesen. Selbst die fo male Gleichberechtigung, das Ziel des Ee t r a l v e r e i n s deutscher Staatsbürger j u d scheu Glaubens, dürfte uns bei der völlig, Umgestaltung aller Dinge, derwirentgege Fingen, nicht als politisches Postulat au Prof. Greßmann für eine jüdisch-theologische Fakultät. Das Jnstitutum Judaicum an der Berliner Universität veranstaltet eine Reihe von Borträgen unter dem Titel „Bilder aus der jüdischen Religionsgeschichte". Der erste Vortrag fand vor kurzem statt. Der Saal war von einer vornehmlich christlichen Zuhörerschaft dicht besetzt. Der Direktor des Institutes, Prof. D. Dr. Greßmann, betonte in seiner Eröffnungsansprache, er habe sich das Ziel gesteckt, das nachbiblische Judentum wissenschaftlich zu erforschen, das nicht nur. weil es die Mutter des Christentums ist, sondern auch wegen seiner Bedeutung als lebendige Religion Anspruch darauf habe, an der Universitas literarum vertreten zu sein. Wie namhafte evangelische Theologen wiederholt erklärt haben, sei auch er der Meinung, daß das Judentum Anspruch auf eine theologische Fakultät an öer Universität habe, und die religionswissenschaftliche Arbeit jüdischer Forscher rechtfertigt diesen Vorschlag. Wenn jetzt eine starke judengegnerische Welle durch das deutsche Volk geht, sei gerade die Wissenschaft berufen, in ruhiger, sachlicher Arbeit die Begriffe zu klären. Hierauf erteilte er Prof. Dr. Elbogen das Wort zu dem Vortrag: „Esra und das nachexilische Judentum". Die historische Tat dieses Judentums, sagte der Vortragende, sei die Aufrichtung öer Religion der Thora, einer lebendigen, entwicklungsfähigen Lehre, die den. Glaubensproblemen der Jahrhunderte standhalten konnte, eines Gebotes, das kein Joch, sondern freudige Erhebung war. Die Begeisterung, für diese Religion befähigte ihre Bekenner zum Martyrium. Die jüdischen Siedlungen in Rußland. Die Sowjetregierung hat verfügt, daß Maßnahmen getroffen werden, die auch den ärmsten' jüdischen Familien eine Ansiedlung auf dem Lande ermöglichen. Nach den allgemeinen Vorschriften müssen die neuen Siedler über ein Mindest-Eigenvermögen von 300 und 400 Rubel verfügen. Dieses Vermögen muß in das Siedlungswerk investiert werden. Nunmehr wurde verfügt, daß auch ärmere Juden, die über ein Eigenwermögen von nur 150 Rubeln verfügen, unter den bcstehendeu Bedingungen angesiedelt warben sollen. Ganz arme Juden sind von jeder eigenen Beitragsleistung befreit: sie erhalten Boden und Inventar gleich den anderen Siedlern. Allen Siedlern ist die Wahl freigestellt. sich auf ihrem Boden individuell anzusiedeln oder Kollektiv-Siedlungen zu bilden. In Moskau fand dieser Tage eine gemeinsame Konferenz der Negierungstominissivn für jüdische Laudansiedlnng (Komzet) und der Unparteiischen Gesellschaft für jüdische Kolonisation lOzet) statt. Aus dieser Konferenz wurde der Arbeitsplan für das Jahr 1926 festgelegt und beschlossen, Vorbereitungen für die Ansiedlung von weiteren 10 400 jüdischen Familien auf dem Lande im Jahre 1926 zu treffen. Auch der finanzielle Plan wurde ansgcarbcitet. laut welchem für das gesamte Ansiedlungswerk im Jahre 1926 etwa neun Millionen Rubel notwendig seien. Im Jahre 19'26 sollen etwa 5000 jüdische Familien im Distrikt Saalsk und etwa 5400 jüdische Familien in den Distrikten Cherson. Odessa, Marjupol. Melitipol. Michailow und Scholochorv angcsicdelt werden. Ein aniisemiüsches Schulliederbuch. Dir haben bereits'wiederholt daraus hingewiesen, daß in neuerer Zeit häufig an den Schulen Lese- und Liederbücher eingcführt worden sind, die geeignet erscheinen, bereits die Seelen der Schulkinder zu vergiften. Ganz besonders im argen liegen die Verhältnisse in Ostpreußen, wo ein Schullreöcrbnch gebraucht wird, in welchem von „Hitler, dem .Herzensmittler" und von Befreiung aus der Judenherrschast gesagt und gesungen wird. Nunmehr beschäftigt sich auch die „Königsberger Hartungsche Zeitung" mit diesem eigenartigen Schulbuch, dessen Inhalt von einem „Vaters ländischen Verbände" zusammengestellt und das auch an den Königsberger „Vorstädtischen Realschule" in Gebrauch ist. Die Zeitung teilt mit, daß in diesem Liederbuche der „Stahlhelm". „Jungdo" und di« „Eiserne Division" verherrlicht werden. Den Gipfel der Verhetzung erklingt aber bas fol* gende rviedergegebene Lied: Gab's darum eine Hermannsschlacht und all die Türkenkriege, Daß heute gegen Judas Macht, das Deutschtum unterliege? — Ward deshalb auf dem Leipziger Feld die Völkerschlacht geschlagen, Daß wir nun doch aus Judengeld geschweißte Ketten tragen? — O nein, noch stehn wir fest im Streit und brauchen nicht zu bitten. Noch gibt es deutsche Ehrlichkeit und gute deutsche Sitten. — Stürmt Jude flud) mit Lug und Trug, bei uns gilt Treu und Glauben. Und was uns lieb und eigen ist, soll uns kein Jude rauben. — Wohl möchten Sie die Fremdherrschaft in unserm: Land errichten. Doch sicherlich wird deutsche Kraft ihr Lügenetz vernichten. — Ja, wollen sie die halbe Welt auch gegen uns verketten. So werden wir trotz Judas Geld das deutsche Volkstum retten. — Das deutsche Land dem deutschen Sohn, nicht jüdischem Gelichter, Kein Bauer mehr in Judas Lohn und freie deutsche Richter! — Zum Schutz und Trutz stehn wir vereint und fordern unsere Rechte, Wrp wollen freie Deutsche sein und keine Juöenknechte! Die Zeitung weist auf Artikel 148 der Verfassung hin. der vorschreibt, „daß beim Unterricht in den öffentlichen Schulen Bedacht darauf zu nehmen ist, daß die Enipfindungen anders Denkender nicht verletzt werden", und fragt, wie es kommt, daß das ostpreußische ProvinzialschulkoltegtuRi eine derartige Verhetzung duldet. Es wird verlangt, daß eine höhere Jttstünz hier Remeöur schaffe. Vernarb Shaw und die jüdische Rase Der erfolgreiche französische Dramatiker Henri Bernstein wandte sich in einem Artikel im „Le Temps' sehr scharf gegen Bernard Shaw, der in einer Unterredung mit einem Pressemann voll einem „Provinzialismus" der französischen Schriftsteller und einem Stillstand im französischen Drama sprach. Bernard Shaw erwiderte in einem Schreiben an Henri Bernstein, aus welchem die „Morningpost" einige interessante Auszüge bringt. Bernard Shaw führte in dem Briese aus. Bernstom solle sich nicht getroffen fühlen, denn er sei Jude, nicht Franzose, und könne ebensowenig wie die übrigen Angehörigen seiner) Rasse über Franzosen oder Engländer oder Irländer endgültig urteilen. Er sei ja durch und durch Orientale. Im: Vergleich mit dem Volke Israel, schreibt weiter Shaw, seien die westeuropäischen Rassen Parvenüs, ja, Barbaren. Wenn also Bernstein als Jude und Idealist diese westeuropäischen Nassen verehrt, so sei dies nichts als Götzendienst. — das ist eben die edle Schwäche der Juden, ihre Ideale zu Götzen zu erheben. Mag der Kopf eines Franzosen nichts als ein Schafskopf sein, so wird sich der Jude vor ibm bücken und ihn wie das goldene Kalb verehren. Bernard Shaw schließt, daß für den Durchschnittsfranzosen Herr Bernstein nichts als ein Eindringling, ein orientalischer Parasit, kurz ein Jude, ist. Henri Bernstein entgegnete in einem Schreiben, daß Bernard Shaw zwei Monate lang über ein Argument als Antwort nachsinnen mußte, bis er endlich auf das billige, jüdische Argument kam. Er, Bernstein, sah bisher in Shaw einen Athleten, der aus härterem Holz geschnitzt ist. denn ein Franzose. Auf einmal habe sich öer Riese Shaw als sehr menschlich entpuppt. In die Enge getrieben, denunziere er seinen Gegner als einen im Nationalismus Befangenen, als einen „Juden". Bernstein nennt Shaw noch einen „sozialistischen Multimillionär und Antisemiten" und schließt: Waren Sie. Bernard Shaw, ein Dichter, und nicht allein ein großer Virtuose, zuweilen auch ein großer Schwätzer, Sie würden sich eher mit meinen Argumenten als mit meiner Nase beschäftigt haben. Bernstein unterzeichnet: „Ihr — bei allem Götzendienst — Henri Bernstein." reichen: mir mußten uns von vornherein auf die Erlangung der M i n d e r h ei t s r e chte e i n - stelle n." Bedarf es noch eines schlagenderen Beweises für die jüdisch-nationale Einstellung der Zionisten, die sie freilich in jüngster Zeit entschieden bestreiten und die sic unter dem Namen „Jüdische Volkspartei" zu verbergen suchen? War es psychologische Weisheit und politische Klugheit. noch vor dem Frieden von Versailles, der doch erst die neuen Nachfolgestaaten und ihre Grenzen schuf, gerade für die Juden nationale Minöerheitsrechte zu fordern, ehe irgendein anderer Bolksstamm — also eine tatsächliche, durch Abstammung und Geschichte, nicht durch das Bekenntn i s geeinte Gemeinschaft, die wie die Deutschen, die Ungarn. die Slawen, die vorher in einem jahrhundertealten Reiche verbunden waren, zu einem wesensfremden Nachfolgestaate gekommen sind, Minderheitsrechte für sich beanspruchten? Wir erlauben uns die bescheide»le Anfrage an Herrn K.: „Weshalb haben Sie und Ihre Gesinnungsgenossen nicht unter deutscher Herrschaft Minderheitsrechte beansprucht? Weshalb haben Sie und ihre Gesinnungsgenossen dieser Ihnen wesensfremden Regierung als staatliche Beamte. wie Richter, Notare. Kreisphysici (jetzt Kreismedizinalräte), Lehrer an höheren und Volksschulen, als RegierungSbanmeister und an sonstigen staatlichen Behörden getreulich gedient? WeShalb haben Sie und Ihre Gesinnungsgenossen von der Ihnen wesensfremden Bevölkerung Ernennungen zu besoldeten und Ehrenämtern in der städtischen Verwaltung entgegengenommen? — Daß gerade in öer Provinz Posen die Juden in weit größerer als der sogenannten Verhältniszahl zu diesen Aemlern he.rangezogen wurd e n. b e st ä t i g t H e r r K. s e l b st a u f S e i t e 10 u n d IX seines Buche s. Ist es nicht selbstverständlich, daß unter solchen Umständen, wie Herr K. selber Seite 10 und 11 zugibt: „die Juden in Posen die wertvollsten, weil dauerndsten Träger deutscher Kultur und Bildung waren, sie haben durch ihre natürliche Verwurzelung mit dem Lande weit besser als die amtlich eigens hierzu berufenen Germanisatoren die Verbindung mit dem deutschen Geistes- und (Schluß des Artikels in öer 1. Bcilage.1

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