Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-11-06 · 45 (6.11.1925) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
45 (6.11.1925)
Date
1925-11-06
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2613366-2613788-2613833--1553-2618928
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

MMWWWMW JIIHIIW l 1 U)IM».WUWM'UWWstWWWWVWWWff, Aufgang oder Untergang? von Professor LeopvlüWolff-Charlvttenburg. Nachdem ich mehrere Jahrzehnte fast die ganze Welt Leieist und die Titten und Eigentümlichkeiten fremder Böller «nd Raffen studiert habe, bin ich in den reiferen Kahren meines Lebens in die alte Heimat zurückgekchrt. Hier hat sich vieles, auch in jüdischer Bezichnng, verändert, und es erfüllt mich mit besonderem Schmerz, baß die kleinen Gemeinden des Vaterlandes größtenteils schon verschwunden oder dem Untergänge geweiht sind. Ich stamme nämlich aus einer märkischen Landstadt und bin der Jüngste von den 12 Kindern meines Vckters. Wenn ich ml den Ferien oder Festtagen das Berliner Gymnasium und auf der Heimfahrt die letzte Bahnstation verließ, dann wanderte ich immer noch 15 Kilometer durch den schönen Wald, bis ich bei den Eltern war und mich in ihrer Gemeinschaft wohl und behaglich fühlte. — Ich möchte nicht aufzählen, wieviele Synagogen verschwunden oder, wie man wohl sagt, auf Abbruch verkauft oder unkirchlichen Zwecken Angeführt worden sind. Als einzige, wehmütige Zeugen des märkischen Landiudentums stehen nur noch in ihrer Hügeligen Einsamkeit an den Ufern unserer schönsten Seen die allen jüdischen Friedhöfe. — Möge niemand meine allzu lange Einleitung verübeln, sie gehört mit zu dem. was ich heute sagen will, nachdem ich schon ein halbes Jahrhundert von dem Tage meiner Barmizwoh entfernt bin. Venn das Staütiudentum es nie verstehen wird, die Lehren aus dem Untergang der Landgemeinden zu ziehen, dann winkt ihm später, aber um so sicherer, die gleiche Auflösung. denn unsere Ahnen auf dem Lande waren in ihrer ganzen Eigenart und durch das Verwachseusein mit der Scholle weit kräftigere Naturen, die vor allem durch jüdischen Sinn Bestand und Dauer versprachen. Um nun zum kleinen Teil, solange mir noch Kraft und Wille bleibt, diese wirklichen Großstadtgefahreu zu studieren und zu bannen, durchstreife ick das ganze Berlin, und ich habe das Jahr hindurch und besonders während der Feiertage vielfache Eindrücke erhalten, die aber nur zu einem Teil zur Hoffnungssreudigkeit berechtigen. Zugegeben, es sieht imponierend aus, wenn wir die Statistik zu Rate ziehen und nach prüfen. wieviele gottesdienstliche Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder vorbereitet und auch von vielen Tausenden besucht wurden. Jedoch die Mehrzahl hält sich fern und hält sich vor allem vom wahren Leben in der Religion fern, und außerdem gehören noch sehr viele Besucher zu den Verständnislosen, teils zu den Gedankenlosen. So bin ich mir jetzt völlig darüber klar geworden, -ah im System der Fehler liegt, und nur eine verinnerlichte Umformung unserer Andacht uns helfen kann. Mit Mißtrauen hörte ich in meiner Charlottenburger Zurückgezogenheit. daß im Norden Berlins eine neue Andacht liberaler Juden errichtet worden sei. Ich aebe zu: Ich ging dorthin..um scharfe Kritik zu üben, denn oft genug hat sich, wenigstens unter meinen zahlreichen Bekannten. Liberalismus als Indisferentismils erwiesen. Ich bin eines anderen belehrt worden und verschweige es nicht, obwohl ich nicht den geringsten Ehrgeiz habe, meine teilen gedruckt zu sehen. Sch,in der Anfang! Als ich mich 5 Minuten vor Beginn der Andacht in der schönen liberalen Synagoge Norden, im Straßenzuge der Schönhauser Allee, einfand, bemerkte ich etwas, was ich sonst bei einem iüdischen Gottesdienst überhaupt noch nicht gefunden habe: Der Raum war bereits dicht gefüllt, und es kamen keine Nachzügler mehr. Auch hatte ich damit gerechnet, d-as Stimmengewirr zu hören, welches in einem Börsensaale oder vor einer mit Spannung erwarteten Theater-Premiere herrscht. Nein! Ruhe, Würde umgaben wich, und ich fragte mich sehr verwundert und doch recht zweifelhaft: ,JSHt das die Vorstufe der Andacht?" . Aus meinem Platz aber lag ein Merkblatt, das ich mit dem Machsor verglich: Vieles, vieles fehlt. — Der Gottesdienst begann gleich feierlich mit weihevollem Spiel und Cborqesang. Nicht so. daß wie vor einem Rumpfparlament ein im übrigen unverständlich bleibender Artist der Lippenbehcndigkeit im Schnellzugstempo lange vor sich bin murmelt, nur dann und wann von einem kleinen Kreis Unentwegter unterbrochen, die an Kraftstellen eine mißtönige Zustimmung durcheinander rufen. Nein, schon vom ersten Worte an wirkte der stark gekürzte und inhaltlich wohl erwogene Vortrag der besten Teile unserer Andacht, oft gesteigert durch deutsche und. wie ich wohl bemerkt habe, individuell berausgearbeitete Gebete des Rabbiners, erwärmend und erbauend. Bereits zu Schacharis — ich spreche nämlich vom Vcrsöhnungsiagc — hatte der Rabbiner begonnen. durch kürzere, freiere Ansprachen, ganz kleine Predigten, wenn man sie so nennen will, die Andacht des Tages zu beleben. welche immer vor der Gefahr steht, abznebben oder einzuschläfern. Mt wahrhaftigem Erfolge! Während dieser Einfügungen fand ich auch Gelegenheit, das in beängstigender Fülle erschienene Publikum zu mustern. Wenig Kinder! Das ist auch erklärlich, denn die Jugendandachten. welche die hiesige Gemeinde kostenlos veranstaltet, nehmen sie auf. Aber sehr viele interessierte Jugendliche und Ehepaare, einträchtig und doch, oder gerade weil nebeueinandersitzcnd. und auch ein imvosauter Kreis der Alten, unter denen sogar die Gestalten mit Kävpchen und Kittel nicht fehlten. Nur ans den ersten Blick ist das verwunderlich! Ich habe schon sehr oft gesunden, daß die wahren Fortschrittler unter diesen Unentwegten angetrofsen werden, und so zeigte es sich auch hier. Mit Feuereifer vertreten die Iunggebliebenen ihre freimütige Anschauung, daß nur eine Andacht, die verständlich zu uns spricht, Herz und Sinn zu Gott hebt, uns Vesser macht, unser heiliges Judentum treu lieben läßt und feine Ewigkeitslehren erstarkend weiter verpflanzt. Es ist mir nicht möglich, in allen Einzelheiten den Verlauf des Versöhnungstages in der liberalen Synagoge Norden zu schildern. Aber einiges muß ich doch sagen: Je weiter der Tag vorschritt, um so mehr verstärkte sich die Andacht und ein heiliges Wehen und Weben erfüllte den, Raum, völliges Hingegebensein dem großen, guten und verzeihenden Gotte. Man muß es mir glauben, wenn ich sage, daß dieser Versöhnungstag mich mit dem Judentum versöhnt hat. weil ich wieder zu hoffen beginne. Und wenn ich diese Zeilen mit einer Fragestellung überschrieben habe: "Zlufgan-g oder Unfür kommende Sehon neueste Modelle JETZT: BERUNW30-BAYRISCHER PLATZ 6* M't feUÄttto?» »r«tSe m tt MrV m MlvSkl ftSftKdrTefftTT Nicht in der Ferne entlegener Länder, sondern notwendiger und erfolgreicher im AnaenAick der Gegenwart und bei uns! Go kann ich zusammenfaffend sagen, daß man der Gesamtbeftrebnna ein sehr günstiges Prvgnoftikon stellen darf. <Ne ist in kurzen Monaten wett über den Charakter eines SvnagogenveretnS hinausgewachsen und stellt eine Bewegung dar. die für Berlin einen Faktor bedeutet. Ich möchte wünschen, daß auch -tat Berliner Westen ,bald und in unseren Tagen" eine solche Andacht, in ihrer ganzen Gliederung und geführt von den nämlichen geistigen Kräften erstünde, ehe eS zu spät ist. und falsche Rücksichtnahme und andauernde Verbeugungen nach anderer Seite unser Judentum um sein bestes Selbst prellen. Bei meiner Erforschung der Quichua-Rasse, aus der die bekannten Inkas hervorgegangen sind, habe ich als Kern ihrer Ethik drei Gebote gefunden. Sie lauten: Dir sollst nicht müßig gehen. Du sollst nicht lügen. Du sollst nicht stehlen. Ich deute dieses leuchtende Gestirn sittlichen Wollens nach talmudischer Art. im Zusammenhang mit den behandelten gottesdienstlichen Sorgen und Hoffnungen, also: Vergeude nicht nutzlos deine Zeit, wenn du vor Gott trittst. Laß dir nichts einreden und sprich nichts aus. was du nicht verstehst, denn dafür kann Gott kein Verständnis haben! Arbeite nicht im Gebet und in der Religion mit fernen Gedanken, die nur durch den Schimmer k">s Alters und der Vergangenheit locken. Du selbst mußt alle Fragen und Zweifel in dir reifen lassen und lösen. Nur -dann suchst du die Religion und du wirst sie besitzen als eigenes Gut und wahren Segen. Bewußte und unbewußte religiöse Entwicklung. Bon Kreisrabbiner Dr. Ernst Appel, Bingen a. Rh. Wie das Schaffen der Natur und ihrer Kräfte vou dem Gesetze des Werdens und Vergehens beherrscht ist, so zeigt sich auch im Geistesleben der Menschheit ein Kommen und Gehen der Erkenntnisse und Anschauungen, eine Verschiedenheit der äußeren Form und der inneren Geartung in den einzelnen Phasen der Zeitgeschichte. Das kommt in Politik und Wissenschaft. Kunst und Religion deutlich zum Ausdruck. Diese historische Erscheinung erkennt man auch auf allen Gebieten, mit Ausnahme von dem der Religion, allgemein an. Es besteht bei vielen die verkehrte Ansicht, daß die Religion an Bedeutung verliere, wenn auch sie in die Gesetzmäßigkeit des sonstigen Lebens und Denkens eingespannt sei. wenn auch in der religiösen Gesinnung und Führung der einzelnen Generationen eine fortdauernde Entwicklung festgestellt werde. Daß diese vorhanden ist. ist nicht nur eine geschichtliche Tatsache, sondern bedeutet auch für die Religion insofern einen Vorzug, als sie dadurch ihr enges Verbunüeuietjt mit den Menschenherzen aller Zeiten beweist. Einer solchen Entwicklung kann sich niemand, wenn er es auch wollte, entziehen. Der Unterschied in der religiösen Auffassung und in dem Verhalten gegenüber der Religion liegt darin, daß die einen die religiöse Entwicklung bewußt empfinden und wünschen, L. h. daß sie im Blick auf die Vergangenheit sich als andere fühlen und doch wiederum den Geistesstrom in sich verspüren, der aus früheren Tagen zu ihnen herüberströmt, während die andern behaupten, die Gleichen im Denken. Fühlen und Wollen zu sein wie ihre Ahnen, und doch in so vielem weit verschieden und vollkommen anders geartet sind. Diese Entwicklung, die vor Schlesische Tagung Sonntag, den 8. November in Liegniiz im Hotel Reicfcshof. Beginn 10 Uhr Beginn 10 Uhr (Näheres in der vorijen Nummer) sich geht, ist nicht immer ein Fortschreiten vom Guten zum Besseren, sondern häufig gerade das Gegenteil: bestritten kann sie aber nur werden von denen, die sich des bedeutsamen Unterschieds der Gegenwart und Vergangenheit für ihre eigene Perlon nicht voll bewußt werden oder überhaupt nicht bewußt werden wollen. Darin wurzelt auch der religiöse Gegensatz der liberalen und konservativen Juden. Letztere fassen in ihrer Anschauung Las ganze Judentum mit allen seinen ewigen und zeitlichen Auswirkungen als einen Gesamtkomplex auf. der wohl her Erklärung und Deutung bedürftig und fähig ist, sonst aber als ein rocher von Bronze dasteht für alle Ewigkeit. Und doch kann sich der Konservative trotz dieser dogmatischen Einstellung, trotz aller Bemühungen, mit der er seine Lebensführung ganz in dem Geiste der Vergangenheit einrichten will, der religiösen Entwicklung nicht entziehen. Einige wenige Beispiele aus der neueren Zeit mögen diese Behauptung erhärten. Die deutsche Predigt hat auch in die Synagogen der orthodoxen Gemeinden Eingang gefunden, obwohl vor 100 Jahren ein heißer Kampf wegen dieser Neuerung zwischen den beiden Richtungen entbrannte. Die geistigen Führer der Orthodoxie scheuen sich nicht, in Talar und Barett zu amtieren und fürchten sich nicht vor dem Borwurf. daß sie damit Gebräuche Andersgläubiger übernommen haben. Es gibt in Deutschland wohl wenig junge Leute in den Reihen der jüdischen Orthodoxie, die trotz des ausdrücklichen religiösen Verbots sich nicht doch dem Vergnügen des Tanzes hingeben. Das sind nur wenige Beispiele, die an der Hand des Talmuds und Schulchan Aruchs beliebig vermehrt werden könnten, zur Verdeutlichung dessen, was unter unbewußter Entwicklung zu verstehen ist. Demgegenüber stcht die Anschauung, daß das Judentum nicht nur entwicklungsfähig^ sondern auch entwicklungsbedürftig ist, daß Aenderungen und Verbesserungen in den jüdischen Gebräuchen vorgenommen werden müssen, um der jetzigen Generation eine seelische Verbindung mit ihren religiösen Gütern zu ermöglichen. Das Judentum hat nach dieser Meinung einen langen Entwicklungsprozeß durchgemacht, in dem man die verschiedenen Phasen religiösen Denkens und Handelns deutlich unterscheiden kann. Das Recht zur Neformiernng wird von den Liberalen aus dieser geschichtlichen Erkenntnis hergeleitet. Wer auch viele, die theoretisch auf diesem Standpunkt stehen, raten von jeglicher Art der religiösen Umbildung ab mit der Begründung, daß die NcuernngSsucht vielfach ohne Grenzen sei und in ihrer Ziigellosigkett eine schwere Gefahr für den Bestand unserer Religion bedeute. Diele Ansicht hat eine gewisse Berechtigung und mahnt zur Vorsicht. Wen» von einer religiösen Entwicklung. deren sich unsere Glaubensgenossen voll bewußt sind, die Rede ist. so darf dieselbe nun nicht in der Weife vor sich gehen, -aß jede einzelne Gencralton von sich anS will« kiirlich diese Eutwicklnna zu befördern oder zu verlangsamen sucht. In der Vergangenheit gab es nur ganz bcstimmte Zeiten, die man alS Wendepunkte im religiösen Denken bezeichnen kann und die eine religiöse Reform verlangten. Im Judentum ivaren cS die Tempelzcrstörnnaen, die spanische Blütcperiode und die MendelSsohn'sche Zeit. Leider bat man eS in den Tagen Mendelssohns versäumt, eine Er- Torien * Feingebäck mit garantiert reiner Naturbuiter für.alle Festlichkeiten liefert frei Haus WWMMPMWMr Gegründet 1827 Berlin NW 6, Albrechistr. 19 Telephon: Norden 8021 1 *= m I Neuerung des religiösen Judentums konsequent durchzufiihren. Vielleicht lag die Schuld daran weniger an den damaligen Führern, als an der unglücklichen Tatsache, daß die bürgerliche Emanzipation der religiösen Reform vorangogangen ist. und elftere die Gleichgültigkeit und vielfach vsfene Feindschaft gegen das bestehende Judentum bei den durch das Licht der Freiheit Geblendeten in unmittelbarem Gefolge hatte. Das Recht. Inhalt und Maß einer notwendig gewordenen Reform zu bestimmen, steht nicht jeder einzelnen Gemeinde, geschweige jedem einzelnen Inden zu, denn dann wäre die Furcht der Berflüchtiguna des Judentums berechtigt. Wohl aber ist die Ausübung dieses Rechtes die unabweisbare Pflicht einer Bereinignna jüdischer Männer. die mit ihrer Persönlichkeit dafür Bürgen sind, daß sie mit Leib und Seele für die lebendige Erhaltung ihrer Religion sich einzusetzen gewillt sind, daß sie Judentum als den Mittelpunkt ihres ganzen seelischen Lebens empfinden. Das müßte ein Werk sein, das so lange Dauer zn haben verspricht. bis wieder einmal — und das liegt noch in weiter Ferne — eine solche geistige Umwälzung stattfindet, wie sie das vorige Jahrhundert gebracht hat. und wie sie noch heute aufs stärkste nachwirkt. Wir dürfen uns nicht von einer religiösen Entwicklung unbewußt tragen lassen, die uns zu unbestimmten Zielen führt-nein, Männer müssen erstehen, die in das Rad der jüdischen Geistesgeschichte mit starker Hand eingreifen. die sich durch ihre Persönlichkeit die Anerkennung und Gefolgschaft der iüdischen Massen zu erwerben verstehen, die sich durch eine kernhafte jüdische Gesinnung und durch die Liebe zur Vergangenheit des Judentums würdig erweisen, an einer gesunden. notwendigenlEub« Wicklung bewußt mitzuarbeiten. _ fl ft7 £ Zur gefl. Beachtung! Mehrfache Mißverständnisse der letzten Zeit veranlassen uns. erneut auf die allgemein übliche Trennung des Inseratenteils vom redaktionellen Teil hinzuweisen. Die Schriftleitung übernimmt für den Inseratenteil nur die pressegesetzliche Verantwortung. Der Anhalt der Inserate, insbesondere auch der von Inseraten politischer Organisationen ü. B>: Inserat des Verbandes nationaldeutscher Juden in Nr. 40. der,Sozialdemokratischen Partei in iifr. 43 oder des Keren Hajessod in der vorliegenden Nummer) steht in keiner Beziehung zum Standpunkt der Schriftleitung. die sich allerdings das Recht Vorbehalten muß. die Aufnahme von Inseraten abzulehnen, soweit dahingehende Entschließungen der Verlagsinhaberin vorliegen. Schriftleitung der Indisch-liberalen Zeitung. Liberaler SynäflGBenwetein Barden zb ~ ". Der liberale Synagogen verein richte! in diesem Winter Hebräische Kurse für die reifere Jugend sowie Barmizwakurse für Knaben und Einsegnungskurse für Mädchen Icin. Leitung der Kurse: Herr Rabbiner Dr. Salomonski. Meldungen bei ihm, Bendlerstr. 18 (Nollendorf 5366). oder bei dem Vorsitzenden Herrn Falkenberg, Lottumsir. 22 (Norden 10991), oder bei der Geschäftsstelle: Arthur Zander, Berlin C54, Linicns(r45 (Norden 3233.) Sdiuh-Haus Hans Satiis Inhaber Julius Autor Motzstraße 27 Am Viktoria"Luise*Platz Neueste Modelle für Straße, Ball und Gesellschaft zu äußerst billigen Preisen Strümpfe / Socken E : V

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.