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Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-10-23 · 43 (23.10.1925) · page 8

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
43 (23.10.1925)
Date
1925-10-23
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Der Unglücksprophet. Erzählung aus der Zeit des Propheten Jonas. Von Hans J&nson. I. „Das Meer geht hoch!" mahnte der Steuermann. „Laßt!das Singen und rudert!" Der Gesang verstummte. Fest packten die kaffeebraunen Hände der assyrischen Schiffer die mächtigen Ruderbäume. Taktmäßig scholl der Anschlag in der Rudergabel. Pfeilschnell schoß das Schlauchfloß die Küste entlang. Surrend strich das Wasser unter den aufgeblasenen Ziegenfellschläuchen her, quoll durch die kreuzweise darüber gelegten Sandelhölzer und sprang wie weiße Lämmer an das Frauenzelt. Aber noch schneller bewegte Razu den Hammer, der den Rudertakt angab. Dabei strich er nachdenklich den weißen Bart, der sein bronzefarbenes Gesicht umrahmte, und seine kohlschwarzen, von jugendlichem Feuer belebten Augen wanderten zwischen Wellen un'd Wolken. „Bei Asur!" murmelte er, „wir müssen eilen. Der Wind schläft und die Wasser rauschen." Das Meer war in der Tat erregt, ohne sichtliche Ursache, Die Küste war hell, über dem Wasser fast dunkel. Ein schwcfeliges Licht lag über den Klippen und Felsen, Gestrüpp und Regenrillen scharf umgrenzend. Razu erhob sich, rief einen Ruderer an seinen Platz und gab ihm das Steuer. Dann ging er an das Frauenzelt, das inmitten des Flosses stand, und horchte. Im Floßzelt waren zwei Frauen, von denen die eine nach Art der Orientalinnen auf einem buntgewirkten Teppich saß und mit fast lauerndem Ausdruck in den Augen auf das bleiche Gesicht ihrer Gefährtin blickte, die mit geschlossenen Lidern, anscheinend schlafend, auf einem Ruhepolster lag. Die sitzende, nicht mehr junge Frau war eine Assyrcrin. Das verriet die charakteristische Gesichtsbildung, der Bronzeton ihrer Hautfarbe, und vom Halbschleier, der nur die obere Gesichtshälfte freiließ, bis zu den Schuhen, die nur die Fersen bedeckten und durch gestickte Ristbänder am Fuß gehalten wurden, die ganze Kleidung. Unpraktisch war die Bekleidung, aber prunkvoll. Ein mit ornamentalem Schmuck verziertes Untergewand verdeckte die Knie und die Füße. Darüber trug die Frau eine wollene Tunika, ein hemdartiges Gewand, aus dem die braunen Arme', mit Silber- und Goldspangen geschmückt, hervorragten. Trotz der Hitze in diesem Lande vervollständigte ein schneeweißes, nach wohlriechenden Essenzen duftendes Obergewand die Bekleidung. Bemerkenswert war noch ein seltsames Schmuckstück, ähnlich einem gefüllten Garnröllchen, das die Assyrerin an einer Seidenschnur um den Hals trug. In die Oberfläche dieses zylinderförmigen Gegenstandes waren Figuren eingeschnitten, die, wenn das Schmuckstück über eine Tontafel gerollt wurde, sich abdrückten und als Siegel dienten. Die zweite Bewohnerin des Frauenzeltes war eine Jüdin, Das blasse, für diesen Himmelsstrich auffallend bleiche Gesicht zeigte die Spuren einer eben überstandeheti Krankheit oder einer tiefen seelischen Erregung, die das schöne, nicht gerade ebenmäßige Antlitz durchgeistigte. Mit geschlossenen Augen erinnerte sie an eine Marmorstatue. Als sie aber die Augen öffnete und auf die Assyrerin richtete, war heißes, verlangendes Leben darin, auch etwas vom wilden Feuer des Hasses. Dennoch fragte sie ihre Begleiterin ganz ruhig: „Willst du mir nun sagen, warum der Mann aus Ninive mich raubte?" Bei der unerwarteten Frage war die Assyrerin etwas zusammengezuckt; jetzt sagte sie kalt: „Es ist nichts Seltenes, daß Männer aus Ninive Hebräermädchen rauben, um sie an den Königspalast zu verkaufen. Du kannst dich freuen, daß ich Gefallen an dir fand." „Was du für mich getan hast, wird dir mein Vater hundertfach vergelten.“ „Noch bist du zu schwach, um in das Land deines Vaters zu reisen. In meinem Hause wirst du dich erholen. Vielleicht, daß es dir dort einmal besser gefällt als im Judenland." „Nie!" wollte die Jüdin ausrufen; aber sie preßte die juckenden Lippen zusammen und schwieg. Nach längerem Schweigen sagte die Assyrerin: „Du Sollst nun wissen, warum ich dich kaufte." Die Frau erhob sich von dem Teppich und trat an eine Truhe, aus der sie eine Tontafel von vielleicht Handgroße nahm. Die flache Vorderseite des fast brennroten Täfelchens zeigte die Gestalt eines Rechtecks und war mit zierlichen pfeilförmigen Schriftzeichen bedeckt. Am oberen Rande zeigten sich Abdrücke, die von einem Siegelzylinder herrührten. Die Assyrerin hob das Täfelchen in das Licht, das durch ein Holzgitter fiel, und las: „Die Jungfrau Esther aus dem Hebräerland, Tochter des Baruch in Japho und Sklavin des Udananis, wird käuflich erworben von Frau Amat-Sula, der Witwe des Onaendeuters Isidnabu, für vierunddreißig Silberdrachmen (102 Mark) zum Zwecke einer Heirat mit Achardise, dem Sohne Isidnabus, dessen erste Frau sie sein soll." Während Frau Amat-Sula las, hatte sie mehrmals über die Verkaufsurkunde hin nach ihrer Zuhörerin geblickt; aber kein Zug des starren, wie in Marmor gehauenen Antlitzes bewegte sich. Frau Amat-Sula nahm das Schweigen der Jüdin für eine Zustimmung. Langsam schob sie die kostbare Urkunde in eine Schutzhülse von Ton und legte sie in die Truhe zurück. Dann trat sie dicht an das Ruhepolster ihrer Gefährtin und sagte fast mit Wärme im Ton der Stimme: „Du siehst, Esther, ich habe kein Geld für dich gescheut. Dafür mußt du mir danken. Vom Königsharem gehen furchtbare Gerüchte. Soll ich dir sagen, was mit den Frauen geschieht, die Rammannarari, der König, verstößt?" Esther schüttelte matt den Kopf. „Nun, dann will ich dich nicht aufregen," fuhr Frau Amat-Sula, die auch dieses Kopfschütteln mißverstand, . fort. „Du bist ohnedies noch sehr schwach und mußt dich schonen. Schlafe jetzt! Auch ich will versuchen, ein Weilchen zu ruhen." Soweit Frau Amat-Sula zurückdenken konnte, waren alle Vorfahren ihres Mannes Omendeuter gewesen, nicht eigentlich Magier oder Priester, aber geschickte Aerzte und Traumdeuter des Königs. Kein einziger unter allen, . dessen Deutung dem Könige einmal mißfallen hätte. Anders Achardise. Schon mehrmals hatten seine Aussprüche den Unwillen des alternden Königs erregt. Zuletzt in seinem Beruf als Arzt. Der König klagte über schwere, verworrene Träume, und Achardise gab ihm den Rat: „Gehe oft zur Jagd, meide die nächtlichen Gelage. Stehe auf, wenn Samas, der Sonnengott, die Erde weckt, und lege dich nieder, wenn Sin, der Mondgott, zum Schlummer mahnt. Da es sich nicht um die Verkündigung eines Unglücks handelte, hatte der König, der ängstlich für seine Gesundheit sorgte, den Rat des jüngsten Leibarztes befolgt, und da er schon nach wenigen Tagen Besserung verspürte, lobte er Achardise öffentlich. Bald aber fiel er wieder in sein altes Laster und der Anblick des jungen Mahners war ihm lästig. Der Oberpriester des Istartempels, Istar-Iddina, der wie kein anderer den König kannte, gab Achardise den Rat, für einige Zeit den Palast zu verlassen. „Dein Vater hat ein Haus am Meere mit einer Sternwarte gebaut," sagte er zu Achardise. „Sende dem König zuweilen Bericht über den Lauf der Gestirne, und ich will sorgen, daß er dir bald wieder wohl will." Istar-Iddina gab dem jungen Omendeuter diesen Rat aus Klugheit. Achardise war eben ein Traumdeuter, und an einen solchen hatte der König seine Hand noch nicht zu legen gewagt. Der Oberpriester aber wußte, wenn Rammannarari einmal einen Omendeuter seiner Grausamkeit geopfert haben würde, ohne daß die Götter ihn straften, war auch seine Stellung, die im Gegensatz zu allen anderen Aemtern des Palastes eine verhältnismäßig sichere war, erschüttert. Darum suchte er Achardise aus der Nähe des Königs zu entfernen, und da sein Rat dem geheimen Wunsche des Traumdeuters entgegenkam, wurde er schnell befolgt. Nur ungern folgte indes Frau Amat-Sula ihrem Sohne in die Verbannung. Sie liebte das Palastleben mit seiner Pracht und seinen wechselvollen Reizen und hatte sich die Zukunft ihres geliebten Kindes anders gedacht. Aber ihre Mutterliebe gab doch den Ausschlag. Sie hinderte sie aber keineswegs, im stillen unermüdlich zu arbeiten, um den Aufenthalt am Meere abzukürzen. Das konnte sie um so ungestörter, da Achardise, ganz in seine Studien vertieft, kaum wußte, was seine Mutter tat, um ihn am Tor und beim König wieder in Gunst zu bringen, und bald sagte man in Ninive: „Achardise erkennt, was ihm zum Heile dient. Er folgt seinem Vater, und es bleibt wahr, bei Palmwein und schönen Frauen kommen die besten Gedanken." Und war es auch ein ungnädiges Schreiben, das der Oberbibliothekar angeblich im Aufträge des Königs schrieb, so war es doch ein Schreiben, das den jungen Omendeuter zurückrief, und Frau Amat- Sula hätte mit dem, was sie erreicht hatte, zufrieden sein können. Nun aber kamen für sie andere Sorgen. Achardise war in der Einsamkeit noch stiller geworden. Das Studium heiliger Schriften war seine größte Freude. Vergebens waren die Bemühungen seiner Mutter und seines Freundes Beidur, den Frau Amat-Sula zu bestimmen gewußt hatte, Achardise in die Einsamkeit zu folgen, ihn zu weltlichen Freuden zu locken. Nächtelang saß er hinter den heiligen Schriften oder stundenlang auf der Sternwarte. Aber mit anderen Augen, als die Mutter wünschte, beobachtete er den Lauf der Gestirne, und seine Berichte, die er über seine Beobachtungen pflichtgemäß alle vierzehn Tage an den Königspalast sandte, erzählten nichts von dem, was seine verklärten Augen sahen, wenn er in den Sternenhimmel blickte. — Während Frau Amat-Sula unruhig auf ihrem Polster lag und an ihren Sohn dachte, war das Floß langsamer gefahren. Plötzlich verstummte das Geräusch der Ruder und laute Stimmen ließen sich vernehmen. Frau Amat- Sula zog den Schleier bis dicht unter die Augen und verließ mit einem Blick auf Esther, die nun wirklich zu schlafen schien, das Zelt. Draußen hatte sich das Bild verändert. Die Ufer waren fast finster, über dem Wasser aber lag ein schwefliger Schein, in dem das Rollen der Wogen weithin erkennbar war. Die Ruderknechte standen zusamme^gedrängt in der Nähe des Steuers. Einige von ihnen wiesen auf das Meer, wo etwa in der Entfernung eines Steinwurfs ein ungeheuerer Gegenstand unbeweglich auf dem Wasser lag. Die Ruderknechte hatten ihn erst gesehen, nachdem sie vorübergefahren waren, denn plötzlich hatte das Licht gewechselt und war von beiden Seiten hinter das Floß gesprungen, um den seltsamen Gegenstand zu beleuchten. Als Razu die Herrin bemerkte, trat er eilends auf sie zu, beugte sich nieder und küßte die Stelle vor ihren Füßen. Aber Frau Amat-Salu achtete kaum darauf. Ihre Augen hingen unverwandt an dem rätselhaften Gegenstände. Sie war in keinem fremden Gewässer und konnte sich das Erscheinen eines fremden Ungeheuers nicht erklären. Wo sie aber keine Erklärung fand, setzte bei ihr der Aberglaube, der schon bei alltäglichen Dingen in ihr lebendig wurde, mit besonderer Stärke ein, und Razu wunderte sich nicht über das Zittern in der Stimme seiner Herrin, als diese den. Arm ausstreckte und fragte: „Was ist das, Razu?" „Einige sagen, es sei ein Fisch," erwiderte der Steuermann. „Aber nie sah ich einen Fisch, der so groß war." „Vielleicht ist es eine Insel, die plötzlich entstanden ist," meinte Frau Amat-Sula nachdenklich. „Willst du, so steuere ich das Floß hinüber." „Nein, nein!" wehrte Frau Amat-Sula hastig ab. „Mich gelüstet keineswegs, Gott Ea zu versuchen. Rufe die Knechte an die Ruder und fahre eiligst nach Hause. Mich deucht, was ich gesehen habe, ist ein gutes Omen, da es uns vorüberließ." Dann trat Frau Amat-Sula in das Zelt zurück, um Esther zu wecken und ihr zu sagen, daß sie bald im Hause ihres Sohnes sein werde. IL Das Haus des Achardise war ein abenteuerliches Bauwerk dicht am Meere. Vier große Terrassen, auf kegelförmigen Mauerpfeilern ruhend, die drei Männer kaum umspannen konnten, bauten sich stufenförmig übereinander auf. Von drei Seiten waren sie zu besteigen, während die vierte eine ungeheure Mauer senkrecht abschloß. Die oberste Terrasse, die kleinste von allen« aber immerhin .noyh hundert Meter Im Geviert messend, lag an zweihundert Ellen über dem Meeresspiegel und trug auf ihrer Plattform eine Sternwarte, zu der schiefe Ebenen fast spiralförmig hiaaufführten, ein Sommerhaus und dicht daneben kunstvolle Maschinen zur Bewässerung der Baumpflanzungen, die alle Terrassen überdeckten, nur die breiten Treppen, die von einer zur anderen führten, frei-i ließen und für das gewaltige Bauwerk in der Tat den Eindruck eines Gartens erweckten, der, aus der Ferne gesehen, an den Wolken hing. Kanäle, von der Quelle unter und durch das Mauerwerk hergezogen, sorgten auch in der Zeit der Dürre für einen unerschöpflichen Wasser-, reichtum. Auf der zweiten Terrasse hatten Achardise und Beidur ihre Wohngemächer, während sich die Wohnräume der Frauen auf der dritten befanden. Beide Freunde sahen sich in der letzten Zeit tagsüber nur wenig. Solange freilich Frau Amat-Sula ihre Gemächer bewohnte, schienen sie unzertrennlich zu sein. Das Wurde aber sofort anders, wenn die Mutter verreiste. Achardise liebte die Einsamkeit, und Beidur hatte kein Verlangen, sich dem Freunde zu widmen, wenn Frau Amat-Sula es nicht sah. Vielleicht hatte sich auch seine Gesinnung oder sein Plan geändert, so daß es ihn der Mühe nicht mehr lohnte, Achardise anders zu machen, als er war. Jedenfalls arbeitete er während der Abwesenheit der Frau Amat-Sula unermüdlich an der Bereitung einer Säure, mit der sich eine Tontafel derart härten ließ, daß sie dem stärksten Feuer widerstand. Achardise, der allein um das Geheimnis des Freundes wußte, unterstützte diesen in seinen Bemühungen, ja, manche Stunde, die ihn sonst gewiß hinter den heiligen Schriften gefunden haben würde, widmete er jetzt den Arbeiten des Freundes. Beidur sah das freilich nicht gern. Aengstlich ver> barg er auch den Schlüssel seines Geheimnisses vor den Augen des jungen Omendeuters. Er tat, wenn Achardise in sein Laboratorium kam, als suche er noch immer an der Lösung des Problems, obwohl ihm an hundert Proben schon den Beweis für die Richtigkeit seiner Formel er« bracht hatten. Achardise war zu arglos, um dem Freunde eine un« edle Absicht zuzutrauen. Er freute sich, wenn ein Versuch auch nur teilweise gelang und sprach mit Begeisterung von den unberechenbaren Folgen, die Beldurs Erfindung für ganz Assyrien, für das ganze Schrifttum und namentlich für die große Bibliothek in Ninive, die schon einmal das Opfer der Flammen geworden war, bedeute. Bereitwillig beschwor er auch dem Freunde, das Geheimnis vor allen, selbst vor seiner Mutter, zu hüten. (Achardise ahnte nicht, wieviel bittere Stunden ihm dieser Schwur einmal bereiten sollte.) So wenig die Freunde in der letzten Zeit beisammen waren: das Meer mit seinem seltsamen Licht, seiner Erregung ohne sichtliche Ursache und das Erscheinen eines unbekannten Ungeheuers hatte sie einen ganzen Tag lang auf der Sternwarte zusammengehalten. (Fortsetzung folgt.)-,*? Spendenliste. (Abgeschlossen <m 17. Oktober 1925.) Durch eine Spende von 890 Mark hat die Eigenschaft als Stifter Herr Leopold Donrnauer.Berlin erworben. An weiteren Spenden gingen ein: 20 Mk. Professor Dr. Rosenstein-Berlin. 8 Mk. Adolf Dan» ziger-Breslau. S Mk. Rabbiner Dr. Leo Baeck-Berlin, Justiz* rat Leopold Kronenberger-Malnz. 2.80 Mk. Dr. med. Leopold Cohn-HildeShetm. Dr. med. Hugo Fließ-Berlin. Frau Annt Heinrichsdorf-Berlin. Oscar Lövinsohn-Nirrnberg. Hermann Neumeyer-Nürnberg. Eduard Peter-Berlin. Frau Henny VogelsdorfstBerlin. Hermann Zeiller-Nünberg. 2.30 Mk. L. Danziger-Reichenbach i. Schl.. 2 Mk. Dr. S. Mandelbarrm- Schweinfurt, 1.50 Mk. Aler Löwenthal-Plauen. 1 Mk. Frau Pauline Jondorf-Nürnberg. Allen Spendern danken wir herzlichst. . , Mitglieder und Freunde! Folgt diesem Beispiel und fördert auch finanziell unsere Bewegung! (Vostscheck-Kon-to: Bereinigung für das liberale Judentum E. B., Berlin NW. 7, Nr. 137 089.) Bereinigung sür das liberale Judentum E. B. Margaretensaal (Neu eröffnet) Eintritt freil Eintritt frei! Ungarische Kapelle Horvath Sandor Wiener Küche Prima Weine Ia Biere v

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