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Jüdisch-liberale Zeitung · 1925-09-25 · 39 (25.9.1925) · page 3

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
5 (1925)
Issue
39 (25.9.1925)
Date
1925-09-25
Page
– (sequence 3)
Language
German
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tums, einig im Streben, das teure Erve unserer Väter per« tieft und erweitert unseren Kindern zu übergeben. Und wenn wir um das höchste ethische Gut, um die Versöhnung beten, sollen wir Las reine Bewußtsein im Herzen trugen, uns über den engherzigen Parteigeist zu erheben und überall Len jüdischen Bruder zu suchen. Das Judentum ist zu groß, um in eine Parteischablone gepreßt zu werden, es ist zu heilig, um Machtgelüsten zu dienen. Nur wer Las Ideal üer jüdischen Einheit im Herzen trägt, i st berufen, an den großenAufgaben, -ieunserer harren, als Förderer der Zukunft unseres Volkes und Glaubens mitzuarbeiten. „Und gebe uns Frieden". An diese Worte knüpft Iustizrat Dr. Julius Drodnitz, der Vorkämpfer für die Synthese von Deutschtum und JrrderrtuM, an. Diese Worte unseres «rltehrwürdigen SegenSsprucheS haben wir Juden stets mit besonderer Inbrunst nachempfunden. Unsere lange Leidensgeschichte löst immer von neuem das Gebet um Frieden in uns aus. Wir haben es empfunden und empfinden es in der Gegenwart ganz besonders als deutsche Juden. Unsere Sehnsucht nach Frieden hat in unserem deutschen Vaterlands nicht mit dem sogenannten Friedensschlüsse aufhören können. Inbrünstig beten wir deutsche Juden auch heute noch um Frieden im Hinblick auf unsere Feinde im deutschen Vaterlands und im Hinblick auf unser gesamtes, immer noch unter den Qualen der Kriegsfolgen zuckendes, deutsches Vaterland. Daß in solcher Lage bei uns deutschen Juden der Wunsch herrscht, wenigstens im Innern unter unseren eigenen Glaubensgenossen Frieden zu haben, ist selbstverständlich und ringt sich insbesondere in üer strengen Einkehr unserer gegenwärtigen Festtage aus unserer Seele. Was kann geschehen, um diesen Frieden zu schaffen und zu erhalten? Nimmermehr ist dieser Frieden möglich auf dem Wege der Verschleierung und Verkleisterung Ler Gegensätze, die unter uns deutschen Juden bestehen. Ein großer Kreis denkender und fühlender Menschen wird niemals zu einer einheitlichen Weltanschauung sich bekennen und wird niemals dieses Bekenntnis auf dem gleichen Wege zu verwirklichen suchen. Wir deutschen Juden insbesondere fühlen in uns mit dem ganzen Ernst des Juden und des Deutschen die moralische Ausgabe, die einem jeden von uns göttliche Fügung gesetzt hat. Wir kennen keine Heilsvermittlung. Jeder muß mit seinem Gotte ringen und trägt für die Entwicklung öes eigenen Menschentums allein die volle Verantwortung. Aus diese,- Verantwortung heraus ergibt sich ein ernstes Betonen der Ziele und Wege, die der einzelne im Ringen als die richtigen erkannt hat. Man ehrt den Ernst der Ueberzeugung des anderen nur dadurch, das; man vor jedem ernsten Ringen anderer Achtung hat. Wer diese Achtung hat und sie für sich selbst in Anspruch zu nehmen gewillt ist, wird bei allen inneren Erörterungen nie vergessen, daß ihm Volks- und Glaubensgenossen gegenüberstehen. Dieses Gefühl war von jeher stark in uns, und wir sind deshalb berufen, zur Entgiftung des Lebens üer Gesamtheit beizutragen. Wer aus reiner Üeberzeugung einer Richtung im religiösen oder politischen Leben angehört, wird in dem deutschen Juden, der sich zu einer anderen Richtung bekennt, nicht einen Feind sehen, sondern einen Volks- und Glaubensgenossen, der ebenso gerungen hat und ringt wie er. Nur aus dieser Einstellung heraus kann der innere Frieden gefördert werden, nicht auf dem Wege derjenigen, die man in letzter Zeit die „Scholarrmisten" genannt hat und die jeder Erörterung öer trennenden Momente aus dem Wege gehen wollen. Die von solcher Einstellung ausgehende Einheitsfront ist wertlos. Sie kann nicht den Frieden schassen, um den wir bitten. Wer. mit sich ringt, strebt nach Entwicklung. Entwicklung ist ober nur im ehrlichen Kampfe der Geister möglich. D'^r Vorsitz ende des Be r. Landes natio - naldeutfcher Juden, Rechtsanwalt Dr. Max Naumann, schreibt uns aus unsere Rundfrage: Kampfunü Versöhn»»-. Versöhnung im Kamps, — ist das nicht widersinnig, grotesk? Und doch: mir scheint, wir hätten solches schon einmal durchlebt. Vor Jahren war es, draußen an der Front, wo jeden Augenblick die Geschütze des Feindes anfbrüllten, wo der Tod bei Tag und Nacht uns lauernd umschlich. Der Feind war für un.S eine lebende Drohung, eine Drohung vor allem für unser Vaterland, das wir gegen seine List und Gewalt zu schützen hatten. Und doch — wir haßten ihn nicht. Wir wußten: der andere drüben tut nichts anderes als das, was wir selbst tun, er tut seine Pflicht, er schützt seine Heimat, wie wir die unsere, er handelt noch treisrem Gefühl und in der Üeberzeugung seines guten Rechts, genau wie wir selbst. Wie konnten wir diesen Feind hassen? Wir schlugen ihn tot. wo er uns entgegentrat, denn das Totschlägen war damals unsere Pflicht und es kam schließlich nur daraus an, wer die Macht hatte, den anderen totzuschlagen. Jedoch wir schlugen ohne persönlichen Haß. Hätten wir Rüstzeug und Kampsart der Ritterzeiten gehabt, wir hätten achtungsvoll das Schwert vor dem Feinde gesenkt, ehe wir es zum Schlage gegen ihn erhoben. Aber wenn wir dann einmal zurück ins Hinterland kamen, in Etappe oder Heimat, dann fanden wir dort Len Hatz, den wir selbst nicht fühlten. Haßgesänge erklangen. Tingeltangel-Komiker schütteten Hohn und Spott auf Len Feind, und Klebezettel flehten, Latz Gott ihn strafe. Wie fern war der Gottesbegriff dieser Menschen von jenem, der uns im Lärm der Gefechte lebendig war! Wie fern dem Gott des Buches Jona, der Ninive schonte, und auch dem Gott üer Bergpredigt. Jesu, der das Gebot der Feindeslieöe verkünden hieß. Und dort, wo dieser Haß gedieh, dort, weit vom Schutz, fanden wir auch die Unversöhnlichkeit, die am Tage des damals noch von uns allen erhofften Sieges den Feind abstrafen wollte, wie sie e§ vorläufig von ihrem Gott erwartete. und die kunstvolle Pläne der Zerschmetterung und ewigen Vernichtung schmiedete. Dir von draußen hörten verständnislos zu. Wir wollten siegen, — Las war uns Selbstverständlichkeit. Aber der Hatz gegen Len Besiegten von morgen lag uns so fern wie der gegen Len Feind von heute. Der ehrenvolle, versöhnliche Friede, mit dem uns später listige Diplomaten zu ködern wutzten, war schon üawals für uns Kämpfende so selbstverständlich wie üer Kampf selbst. Der Krieg ist vorbei und wir leiden an dem, was er uns gebracht hat, von Geschlecht zu Geschlecht. Aber den Kampfesmut haben wir nicht verloren. Nur ein anderer Kampf ist es jetzt, den wir führen, öer Kampf um die innere Gesundung Legeliebten Leutschen Vaterlandes, üer Kampf um die Niederlegung der Mauern, die Unverstand und Voreingenommenheit von beiden Seiten Her zwischen deutschen Volksgenossen verschiedenen Stammes und Glaubens aufgerichtet Haben. Auch in diesem Kampfe setzen wir uns mit Leib und Seele ein. wie damals vor Jahren, aber auch heute hassen wir die anderen nicht, die sich uns als Feinde entgegenstellen. Wir kämpfen auch heute nicht um die Verewigung des Haffes, sondern um die Bereitung öes Boden-, auf dem die Versöhnung gedeihen kann. Und wir kämpfen mit blanken Waffen auch dann, wenn der Gegner unmit dem Schmutz der Lüge und Lästerung überschüttet, statt unmit dem ehrlichen Stahl der Ueberzeugung entgegenzutreten. Versöhnung im Kampf, das ist's, was wir wollen. Nicht Ausweichen vor dem Kampfe selbst, aber ein ehrenhaftes, ritterliche- Kämpfen. Nicht Gott wollen wir nach üem Muster öer Heimkrieger von dazumal bemühen, unsere Feinde zu strafen. Wir kennen das Wort: Hilf Dir selbst, so Hilft Dir Gott! Aber um Eines wollen wir Gott bitten, den parteilosen Gott, den unsere jüdischen Propheten zuerst in seiner Reinheit erkannt haben, daß er unsere Waffen reinhalten möge von Schmutz — und auch rein von Rost. Denn noch brauchen wir das Schwert, um einen ehrlichen, dauernden Bersöhnungsfrieden zu erkämpfen, statt eines faulen Waffenstillstands, aus dem nur von neuem Haß und Unversöhnlichkeit erwachsen. De» Standpunkt Ler deutschen Zionisten darzntn», hatte« wir Professor Heinrich Löwe, einen Führer der Jüdischen Bolksparte i, gebeten. Der heiligste Tag, den die Juden feierlich begehen, ist öer Versöhnung Israels mit seinem Gotte geweiht. Aber die Aussöhnung mit dem Nebenmenschen muß ihr vorangehen, wevislach lechol adaß bene jisroel „Und es sei verziehen der ganzen Gemeinde der Kinder Israel und dem Fremdlinge, der in ihrer Mitte weilt: denn dem ganzen Volke geschah es nur durch Irrtum/ So beginnt das alte Jom- Kippur-Ritual, das diesen Satz dem ältesten jüdischen Schrift, tume entnommen hat. Zuerst muß man verzeihen. Damm kann verziehen werden. Nicht einer einzelnen Familie oder einem Freundeskreise. nicht den persönlich Nahestehenden und Verwandten gilt die Versöhnung, sondern dem ganzen Volke, ohne irgendeinen Unterschied. Jeder, der zum Bersöhnungs- GvttesLienste in der Synagoge weilt, soll fühlen, daß nicht mit Absicht Unrecht getan wurde, sondern daß alles, was von anderer Seite geschah und das Blut erregt hat. aus einem Irrtums entstanden ist. Dem ganzen Bolle soll verziehen werden. Das ist nnr möglich, wenn jeder einzelne davon ausgeht, daß auch er selbst nicht besser gehandelt hat: „Auch ich bin nicht unfehlbar, auch ich kann mich irrend das ist die Grundlage, die jeder Versöhnung von Gegensätzen vorausgehen muß. Wer sich selbst für den Ausnahmemenschen hält, öer kein Unrecht getan hat, sich für den Guten und jedenfalls für den Bessern hält, wird nur schwer das für Len Ausgleich notwendige Verständnis aufbringen. Vorbedingung ist die Üeberzeugung von der eigenen Unzulänglichkeit und die Gewißheit, daß die Wahrheit nur der hat, der über der Natur steht, nicht aber mir kleinen Menschlein. Es ist natürlich, Latz im Kampfe üer Parteien aus guter, ehrlicher Üeberzeugung und auch aus Uebereilung vielleicht manches Wort fällt, das besser nicht gesprochen wäre. Aus Eifer für die ideale Sache, für die man eintritt, entgleitet dem Gehege der Zähne ein Wort, das man nicht auf die Wagschale gelegt hat und das, gewogen, zu schwer befunden wird. Das Gewicht solcher Worte wird in solchem Falle nur dann empfunden, wenn es von gegnerischer Seite kommt, aber für leicht angesehen, wenn es dorthin gerichtet wird. Das Ende des achtzehnten und das neunzehnte Jahrhundert brachten dem jüdischen Stamme, vor allem auch in Deutschland, jene Krise, die einer ganz neuen Auffassung im Judentume Bahn brach. Dadurch wurde der Kampf innerhalb des jüdischen Volkes aufs heftigste entsacht. Seit Jahrhunderten hat es ähnliche Gegensätze und Partcikämpfe im ganzen Judentume nicht gegeben wie seit der Zeit, die meist nach Mendelssohn benannt wird, und die infolge Ler vollständig anderen politischen und sozialen Grundlage eine völlig neue kulturelle Einstellung des Judentums brachte. Ein ganzes Jahrhundert lang sah es aus, als sollte das deutsche Judentum infolge dieser Krise der völligen Auflösung verfallen und andere lebenswichtige Teile des Volkes mit sich reißen. Das rief eine Gegenwirkung mach. Wie man von der einen Seite Las Judentum ganz und gar in die moderne Kultur überführen wollte, so sah man von der anderen Seite die schweren Gefahren, die auf diesem Weg dem Bestände Les Judentums drohten. Erst am Schlüsse dieser Periode wurde eine neue positive Lebensbewegung für den Bestand des jüdischen Volkes sichtbar. Aber ihre Grundsätze, die in Wahrheit nur die neuen Formen der alten Lebensgeister sind, wurden verkannt und aufs heftigste befehdet. So kam es dahin, daß, wahrend sich trotz aller schweren Gefahren eine neue Zukunft für das jüdische Volk anbahnt. Sie Parteikämpfe innerhalb -es Stammes schärfer und heftiger geworden sind. Eine solche Entwicklung kann für den Bestand des Ganzen nicht von Nutzen sein. Wenn die Svnderintereffen stärker als das Gefühl für die Gesamtheit werden, so stehen schwerste Störungen des öffentlichen Lebens in Aussicht. Dieser Kampf innerhalb des Judentums muß entgiftet werben. Emutz möglich fein, .die eigenen Grundsätze so hoch zu halten, daß kein Zweifel an der positiven Ueberzeugungstraft möglich ist. Will man eine Uebervrücknng der Gegensätze innerhalb öes jüdischen Stammes herbeiführen, so darf kein Opfer des Intellekts verlangt werden. Keine Anschauung darf verwischt werden. Im Gegenteil: grundsätzlich soll jeder seine Prinzipien Hochhalten und soll den Gedankenbau durchführen, den er für das Judentum für wesentlich er. achtet. Freilich heißt enicht, eine Welt- und LebenSanfchauung zu haben, wenn man dem Gegner, der etwa auf konservativem Standpunkte steht, nicht zutraut, daß er doch ein moderner Mensch ist. Ebensowenig darf man dem andern, der mit der Entwicklung von Wissenschaft und menschlicher Kultur Schritt halten will und dabei eigene Wege geht, den Willen zum JuidentuMe oder den Glauben absprechen oder bezweifeln. Der konservative Jude kann auch den liberalen in seinen Grundsätzen verstehen und der jüdische Freidenker Verständnis haben für die pietätvolle Treue, mit der der andere die Tradition wahrt. Keine Anschauung soll verwischt werden. Aber darüber müssen wir uns natürlich klar sein, daß es keine zu Larldende Anschauung ist, wenn einer ruft: „Lieber Staat, schlage m i ch nicht, i ch bin ein a n st ä n d i - g e r I n d e." Wenn es einen jüdischen Antisemitismus gibt, — und leider gibt es einen solchen —, so kommt er am stärksten darin zum Ausdrucke, daß man sich selbst als Ausnahme für anständig und wertvoll gegenüber der Gesamtheit Israels ansieht und ausgibt. ES ist keine Anschauung, die geöulöet werden kann, in dem anderen einen schlechten Sohn des Vaterlandes zu erblicken. Das sieht zu sehr nach „Haltet den Dieb!" aus. Man mutz lernen, als Knorr den Knubben hübsch zu vertragen, muß wissen, daß auch der andere ehrlich ist. Der Kampf um die jüdische Weltanschauung hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten bedeutend verändert. Ein für allemal gibt eL in Ser Gemeinde keine rückschrittliche Partei, auch keine Gruppe, die durch ihre Treue für das Alte davon abgvhalten würde, auf dem Boden europäischer Gesittung zn stehen. Gewiß bedeutete der verflossene Zeitabschnitt, zumal in Deutschland, die schwerste Erschütterung deS Judentums. Die Aufklärung schoß weit über das Ziel hinaus, um so mehr, als der Auflösungsprozeß durch die völlige Umstellung der sozialen und politischen Anschauungen beschleunigt wurde. Damals war die neue Bewegung im Judentume durchaus zentrisugal. Was am beweglichsten und oft am lebenskräftigsten war, wurde aus üem Juden - tume herausgeschkeud-ert. Die letzten Jahrzehnte haben mit neuen positiven Ideen eine vollständige Umkehr unL gründliche Umstellung gebracht. Bor hundert Jahren und länger mußten der Uebergang zur deutschen -Schriftsprache und der Anschluß an die umgebende Kultur übermächtig wirken, so stark, daß die Hebräische Sprache in Vergessenheit geriet und man Bedenken empfand, von Zion und Jerusalem zu sprechen. Heute steht üaL ganze Judentum, ganz gleich welcher Partei immer, Palästina und der hebräischen Sprache anders gegenüber als die Eiferer vor siebzig und achtzig Jahren. Damals führte der Weg aus dem Judemtume heraus. Heute findet die Jugend Len Weg in das Judentum hinein. Infolgedessen stand damals im Vordergründe das, was uns trennt. Heute ist uns von größtem Werte, was uns eint. Die gleiche Abstammung und die gleiche kulturelle Ueberlieferung schließen uns zusammen, aber auch die gleiche und gemeinsame Zukunft. Wie sich jeder die Zukunft ausmalt, ist nach Weltanschauung, Erziehung und Temperament verschieden. Darin sind wir uns aber einig, Laß wir eine Zukunft des Judentumwollen, und zwar eine solche, in -er wir die gleiche EinheÄ darstellen, wie sie in unserer Geschichte gegeben ist. Wo Zweifel möglich siud, soll Freiheit herrschen. Aber in. dem Willen, das Judentum unseren Enkeln und Nachkommen un, erschüttert zu überliefern, bedürfen wir üer Einigkeit. Vor allen Dingen aber wollen wir der Üeberzeugung des andern Achtung entgegenbringen, als Vorbedingung unserer Selbstachtung. Unter voller Ausrechterhaltung nuferer grundsätzlichen Anschauung vom Judentume unL in Ler menschlichen Gesittung wollen wir für eine aufbauende Tätigkeit des Judentums gemeinsam arbeiten. Nur dann können wir der Ewigkeit gegenüber rein, d. h. schuldlos dastehen. Wir wollen als Söhne des einen Vaters ein einig Volk von Brüdern sein. Geschäftliche Mitteilungen. Jetzt ist es Zeit — La di« Tage kubier werben — ücfj über, d'e neuen Herbst»' imb Winter moden zu orientieren, Eine wuHommnis luib nutzst S>e Laildl'iaDe hierzu bietet Ler soeben orlcbienene. 22 Seiten starte, rei.ii itfu« ftrierte Herbst- und Winst-Tkatalog dec attz maßeeiiend auf dem ttebiete der Made bekannten oiirma'C. A. Hrrpkift Tvkstrr, prrlsn 32.66, Sciöaifltt CBtraöe 0/11. Kaievdarivm für die Beit vom 26.9. bls 3.16.1925. September 1828 Tischri 5886 Sonnabend 26. 8. Wochen-Abichnitt: Haasinu 15. B. M. Kapitel 32) Hoftarah: Hosea 11. Joel 2 Sabbat-Ausgang: 6,10 Sonntag 27. 9. Erew Jom Kippur Montag 23. 10. Jom Kippur Ausgang- 6,32 Dienstag 29. N. Mittwoch 80. Oktober 1925 12. Donnerstag 1. 13. Freitag 2. 11. Erew Sukkotb Sonnabend 3. 15. 1. Tag Sukkotb neue sie Modelle für kommende Saison JMTZT* ßBRl/NWSO BAYRtSCHBR.PlATZ 6«

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