Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 37 (11.9.1925)
- Date
- 1925-09-11
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sie trat vor einen Spiegel, ordnete ihr volles schwarzes Haar und schlüpfte in ihre Kleidung. Inzwischen klingelte es stärker. Lea ging durch das Nebenzimmer auf den Korridor und öffnete. Wie prallte sie zurück, als sie Sally mit der Daviduhr draußen erblickte! „Guten Morgen, Lea! Es ist wohl etwas früh, — aber ich bringe die Uhr zurück,“ Lea ließ den Geliebten ntreten, sie war äußerst bestürzt. „Hast du also doch den Einbruch vorgetäuscht, Sally?“ Der junge Mann schüttelte den Kopf. „Nein, du Liebes, es hat sich etwas ganz Unerwartetes ereignet. Meine kleine Stiefschwester Naemi lag doch krank auf den Tod, in ihren Fieberphantasien sang sie das öfter gehörte Lied der Daviduhr, das erschütterte meinen Vater dermaßen, daß er sein Gewissen schlagen fühlte und schwur, euch die Uhr wiederzugeben. Und er will nicht einmal das Geld zurückhaben — hier, diesen Hundertmarkschein schickt er euch noch.“ Lea sah den jungen Mann zweifelnd an, doch Sally hatte schon seine Brieftasche herausgezogen und den Hundertmarkschein neben die Daviduhr gelegt. „0, Sally, was soll ich meiner Mutter sagen? Sie denkt, die Uhr ist beim Uhrmacher.“ „Nun, so sage, der Uhrmacher hat sie soeben gebracht, weil du es so dringend gemacht hast.“ Er stellte die Uhr auf ein Schränkchen, das ihm Lea bezeichnet, und brachte Bie in Gang. Es war gerade acht, das Türehen des Altans tat sich auf, König David war zu sehen, die liebliche Melodie ertönte. Lea war schnell in das Nebenzimmer gehuscht, Sally vernahm ein aufgeregtes Flüstern. Er wollte sich leise entfernen, da kam Lea schon wieder zurück und holte schweigend die Daviduhr. Das freundliche, lebhafte Nicken des Mädchens forderte ihn auf, dazubleiben. Endlich kam Lea heraus. „Ich habe meiner Mutter Andeutungen gemacht über uns beide, Sally. Es ist dir doch recht?“ Der Jüngling zog das Mädchen an sich, sie küßte ihn. „Alles was du tust, geliebte Lea, ist recht. Ich werde die günstige Stimmung meines Vaters benutzen, ihm auch mein Geständnis über dich zu machen.“ „Könntest du heute vormittag noch einmal heraufkommen, Sally? Meine Mutter möchte dich kennenlernen." „Gewiß! Ist es um elf Uhr recht?“ „Wir erwarten dich dann, wir müssen ja alles besprechen. Meine Mutter wird das Entgegenkommen deines Vaters wohl ab weisen, wenn sie alles erfährt. Sage deinem Vater einstweilen meinen herzlichsten Dank!“ „Es wird sich alles fügen, Lea. Auf Wiedersehen um elf!“ Der alte Landsberger empfing seinen Sohn mit leuchtendem Gesicht. „Sally, mein Sohn, die Krisis ist überslanden, Naemi ist gerettet. Der Arzt war hier, er hat sich sehr gewundert. 0, Gott sei gelobt! Nun . . . hast du die Uhr abgegeben und das Geld?“ „ Ja, lieber Vater. Frau Zadok und ihre Tochter lassen dir ihren herzlichsten Dank sagen. Du hast den Leuten eine wirkliche Freude in ihrer augenblicklichen Not bereitet.“ Ueber das harte Gesicht des Alten ging ein leises Schmunzeln. „So, habe ich das? Es sind also gute Leute? Das Mädel is wohl besonders gut, Sally?" „Vater . . „Sei still, ich weiß alles, lieber Sohn.“ „Woher?“ „Nun, ich kann es mir denken. Hübsches Mädchen — Kunststück: eine von unsere Lait! Also Sally — ich habe nichts dagegen.“ „O, Vater . . ." Der Jüngjing umarmte den Alten, dem die Tränen die Wangen herabliefen. Er wehrte jedoch den Sohn von sich. „Ich muß hinauf, nach unserer Naemi schauen. Die alte Debora ist zwar bei ihr, doch ich muß hinauf. Debora bringt dir das Frühstück herunter.“ Sally hatte gerade unten im Laden sein Frühstück beendet, als eine elegante Kutsche auf dem Mühlendamm hielt. Ein älterer, wohlbeleibter Herr stieg aus, suchte umher und betrag den Laden. Der junge Mann sprang auf, die elegante Kundschaft zu bedienen. „Mein Name ist Zadok,“ begann der Fremde. „Wo ist die Daviduhr, die mir Herr Landsberger zum Kauf anbot?“ „Bedaure, mein Herr, die Uhr ist schon fort.“ Der Herr wurde abwechselnd rot und bleich. „Wo ist sie denn? Ich muß die Uhr sehen.“ „Die Uhr hat die Familie zurückgenommen, der sie gehört.“ „Wie heißt die Familie?“ „Es ist Frau Zadok mit ihrer Tochter Lea, sie wohnen hier in der Scharrenstraße. Soviel ich weiß, ist der Mann vor einigen Wochen gestorben." Der fremde Herr begann zu zittern, unruhig ging er hin und her. „Können Sie mich nach der Wohnung der Frau Zadok führen? Ich bin ein Verwandter der Familie.“ Der junge Landsberger sah den Herrn bestürzt an. „Einen Augenblick, ich will nur meinen Vater verständigen.“ Er pfiff in ein Sprachrohr, wartete und rief seinen Vater herunter. Der alte Landsberger erschrak, als er den Herrn erblickte. „Es tut mir leid, Herr Kommerzienrat, die Uhr ist nicht mehr hier." „Ich weiß es schon, Herr Landsberger. Bitte, geben Sie mir Ihren Sohn mit, ich muß die Frau sprechen, der die Uhr gehört." „Sally, führe den Herrn Kommerzienrat nach der Scharrenstraße 1“ sagte der alte Landsberger erregt zu seinem Sohn. Die Kutsche brachte den Kommerzienrat und Sally in wenigen Minuten nach dem Hause, wo Frau Zadok mit ihrer Tochter wohnte. Sally eilte voraus die Treppe empor und klingelte an Zadoks Tür. Lea öffnete. „Liebe Lea, ich komme pünktlich. Ist deine Mutter empfangsfähig?“ „Muttchen sitzt im Lehnsessel, ich habe ihr alles von uns gesagt, lieber Sally.“ „Es handelt sich jetzt nicht um uns, liebes Mädchen . . . hier, der Herr Kommerzienrat mochte deine Mutter sprechen." Lea war äußerst bestürzt, forderte aber die Besucher auf, näherzutreten. In sichtlicher Verlegenheit betrat der Kommerzienrat die Wohnstube. Leas Mutter erkannte den Bruder ihres verstorbenen Mannes sofort, sie erschrak, faßte sieb jedoch, ihr Gesiebt nahm eine strenge, abweisende Miene an. „Sie werden sehr erstaunt sein, Frau Schwägerin, mich hier zu sehen,“ begann der Kommerzienrat. „Ja, Herr Schwager, da bin ich wirklich außerordentlich erstaunt.“ Hart klangen die Worte der Frau. „Wollen Sie uns vielleicht jetzt zum Tode Ihres Bruders Abel kondolieren?" „Er ist also wirklich tot? 0, Gott, Frau Schwägerin, sprechen Sie jStzt nicht hart zu mir! Ich bereue alles, mir sind die Äugen aufgegangen. Gestatten Sie, daß ich mich ein wenig setze. Ich wußte ja gar nicht, wo Sie wohnten, bis der Juwelier Landsberger mir die alte Daviduhr anbot, die Sie ihm verkauften. Warum kam denn Abel niemals zu mir, und warum meldeten Sie sich nicht, wenn Sie in solcher Verlegenheit waren?“ „Weil wir eher gestorben wären, als uns Ihrem Hohn auszusetzen." „Aber ich bitte Sie, Frau Schwägerin . . ." „Schweigen Sic, Herr Schwager! Wissen Sie nicht mehr, daß Sie es waren, der den Vater gegen den jüngeren Sohn aufhetzte, weil er die Kunst als Lebensberuf erkor? Haben Sic vergessen, daß Abel einmal, im Anfang unserer Ehe, als Lea noch klein war, in der größten Not zu Ihnen kam, wie Sie ihn demütigten und ihm ein Almosen anboten? Und während Sie schlemmten und praßten, mußte der geistig so reich begabte Bruder in Armut mit seiner Familie leben, mußte Klavierstunden geben, um für Frau und Kind den notdürftigsten Lebensunterhalt zu erwerben.“ Der Kommerzienrat sank völlig in sich zusammen. „Ja, Frau Schwägerin, Sie haben recht, wenn Sie hart zu mir sprechen. Ich war ja noch viel schlechter, als Sie wissen. Während mein Bruder darbte, umgab ich mich mit Schmarotzern und Schmeichlern, ihnen ließ ich das zukommen, was mein begabter Bruder viel, viel mehr verdient hätte, Seit dem Tode meiner Frau schlägt mir das Gewissen, ich machte mich seitdem frei von allen Schmeichlern, doch ich finde Tag und Nacht keine Ruhe, ich habe ja auch keine Kinder, bei denen ich Trost fände. Glauben Sie mir, der große Reichtum, den ich anhäufte, macht mich nicht glücklich. Ich will Sie und Ihre Tochter sicherstellen . . ." „Das nehmen wir nicht an,“ rief die Frau erregt, „von Ihnen nehmen wir nicht einen Pfennig!“ „So will ich Ihnen noch ein letztes Geständnis machen, Frau Schwägerin: Die Hälfte meines Vermögens gehört eigentlich Abel. Gewiß, Vater hat ihn enterbt, —- aber nur auf mein Betreiben. Ich weiß, es tat ihm leid in seiner letzten Stunde. „Abel!“ war sein letztes Wort .... Also, nehmen Sie, was Ihnen als Frau meines Bruders zukommt!“ Frau Zadok blickte ihre Tochter an, die dicht neben Sally stand und ihre Hand in der seinen ruhen ließ. „Lea, mein Kind, hast du gehört, was dein nobler Onkel soeben gesagt hat? Doch führe den edlen jungen Mann zu mir her, von dem du mir alles erzähltest! Reichen Sie mir die Hand, lieber junger Herr!" Der Kommerzienrat schien für seine Schwägerin nicht mehr vorhanden zu sein. Sally trat auf die alte Frau zu und küßte ihr die Hand. „Alles hat mir meine Tochter erzählt. Sie haben sich als ein wirklich edler Mensch erwiesen, und wenn Ihre Neigung ernst ist, will ich nichts dagegen haben, daß Sie sich Lea nähern.“ Da kniete Lea schon bei der Mutter, sie zog den jungen Mann zu sich nieder, die alte Frau erteilte den beiden Liebenden ihren Segen. Jetzt sprang der Kommerzienrat vom Stuhle auf und trat zu der Gruppe. „Für das Glück dieser lieben jungen Menschen müssen Sie das Vermögen annehmen, Frau Schwägerin!" Die Frau sah den Kommerzienrat verächtlich an. „Da ich jetzt weiß, daß es uns zukommt, fordere ich es sogar von Ihnen.“ „Gut, es soll heute noch alles in Richtigkeit gebracht werden, es ist ein sehr beträchtliches Vermögen! Und . . . eine Bitte, Frau Schwägerin: vergeben Sie mir!“ „Niemals!“ Der Kommerzienrat wandte sich stöhnend ab, Die beiden Verlobten baten für ihn bei der Mutter, doch die Frau wiederholte hart und tonlos ihr „Niemals!“ Eine quälende Stille trat ein. Da — plötzlich klang ein feines Glockenstimmchen durch den Raum: die Daviduhr schlug zwölf. Das Türchen des Altans öffnete sich, König David spielte zitternd die kleine Goldharfe. Regungslos blickten die vier Menschen auf die Uhr und lauschten der Weise des alten Psalms. Unwillkürlich falteten sie alle die Hände, und als die Uhr schwieg, hatte jeder Tränen in den Augen. Die Frau ira Lehnstuhl war die erste, die wieder das Wort ergriff. „Herr Schwager — hier meine Hand . . . ich vergebe Ihnen um Gottes Willen. Die Daviduhr mit ihrem alten Liede mahnte mich, daß es Gott wohlgefällig sei, zu vergeben. Machen Sie an meinen Kindern gut, was Sie an Ihrem Bruder gesündigt haben!“ Kommerzienrat Zadok war wie neu belebt, seine Augen leuchteten, er drückte allen die Hand. „Ich will, wenn ich darf, Vaterstelle bei Lea einnehmen. Und hiermit schenke ich Ihnen meine große Villa im Tiergarten. Ich bleibe in meinem Hause in der Potsdamer Straße. Noch ein Vorschlag: das Wetter ist heute so schön, meine Kutsche steht unten, vielleicht ist es möglich, liebe Nichte Lea, daß wir mit der Mutter eine Spazierfahrt machen!" Die Mutter lehnte jedoch ab für diesmal. Aber das Glück war nun bei der Familie Zadok eingekehrt, das Vögelchen Lea war nicht mehr geängstigt, wenn auch noch scheu vor all dem Wunderbaren. Den Weg des Glückes aber hatte die Daviduhr gewiesen. jffj BÜCHERSCHAU lg] Aus der C.-V.- Arbeit, Immer drohender erhebt der Haß sein Haupt gegen das Judentum, seine Lehre, seine Bekenner, stets verleumderischer arbeitet Gesinnung, die nicht im Zeichen des Kreuzes steht, sondern verhakenkreuzt ist. Aber der C. V. steht au/f Vorwacht, Licht in dunkle Köpfe zu bringen und die Angegriffenen geistig wehrhaft zu machen. „Tagesprobleme.“ Unter diesem Titel ist die Rede Justizrat Sonnenfelds auf der letzten Hauptversammlung des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens soeben im Druck erschienen. Sie zeigt das Gesicht des gegenwärtigen Antisemitismus, der Judenhetzer dieser Republik auf, Nie wären diese so stark geworden, hätten die Staatsanwaltschaften so entschieden durchgegriffen, wie jener kgl. großh. Staatsanwalt Luxemburg^ im Prozeß gegen den Redakteur des „Luxemburger Wort“ von 1889, der wegen Beleidigung der jüdischen Religion und ihrer Bekenner angeklagt war. Seine Anklagerede, die jetzt erneut im Druck erschienen ist, ist ein Labsal m ihrer kenntnisreichen Sachlichkeit und ein seltenes Meisterwerk forensischer Redekunst. Jeder, der in Antisemitenprozessen mitwirkt, als Richter, Ankläger, Verteidiger, sollte sie gelesen haben. Eine wünschenswerte Vertiefung des von ihr behandelten Problems der Stellung des Juden zum Nichtjuden bietet die ganz rabbinisch gehaltene Studie von Dr. S, Kaatz über „Talmudisch-rabbinische Sätze über Rechtsbeziehungen zu Nichtjuden“. Der Grundsatz des Judentums ist die Nächstenliebe. Kampfvorschriften gegen den „Fremdling“ sind unverbindlich und nur aus der Zeit ihrer Entstehung verständlich. Gegen die Legende vom jüdischen Marxismus wendet sich „Karl Marx und Hegel“ von Dr. Heinrich Levy-Korff. Noch einmal wird Marx' Abhängigkeit von der deutschen Geschichtsphilosophie Hegels dargetan. An die Grundfesten des Judentums rührt die bedeutende Arbeit Professors Dr. Ludwig Steins „Gegen Spengler, Eine Auseinandersetzung mit Nölting und Spengler“. Es ist erfreulich, daß der C. V. auch solche Probleme, die nicht unmittelbar mit antisemitischer Tagespolitik Zusammenhängen, in den Kreis seiner Veröffentlichungen zieht. Der destruktiven Geschichtsphilosophie Spenglers wird hier der Optimismus des jüdischen Gottesreiches entgegengesetzt. Alle diese Schriften sind im Philo-Verlag erschienen. So erfreulich diese Tätigkeit des Centralvereins ist . In die sommerliche Stille platzte Marx’ Broschüre gegen den Verband nationaldeutscher Juden wie ein Gewitter. Das Wetterleuchten folgte prompt mit Peyscrs Streitschrift „Nationaldeutsche Juden und ihre Lästerer" (Verlag Albert Goldschmidt). Leider muß man sagen: wie Wetterleuchten zum Gewitter, so ruhig verhält sich die Verteidigung zum Angriff. Wir sind gewiß die letzten, die die schweren taktischen Verfehlungen des Verbandes übersehen — und haben sie oft scharf zurückgcwiesen. Kein Pazifist — und das müßte jeder Jude als Nachkomme Jesajas sein — kann die auch wieder in der vorliegenden Schrift durchleuchtende Anschauung teilen, der Antisemitismus wäre auch nur einzudämmen, wenn wir Juden uns von den Ewigkeitswerten in der Politik fernhielten oder von denen abrückten, die ihr Gewissen zu radikaler Kulturkritik drängt. An manchen Stellen der Schrift wuchert auch kitschiges Pathos. Aber man kann unmöglich die religiöse Verinnerlichung verkennen, die sich seit längerem im Verband nationaldeutscher Juden vollzieht. Der Wille zur Religion wirkt wohltuend auch in dieser Streitschrift, seine Bedeutung wird von Peiser hervorgehoben. Und das Positivste: ihm ist dieser Kampf offenbar widerwärtig. Da ist ehrliches Bedauern über die aufgezwungene Verteidigung in dem von neuem unheilvoll losgebrochenen Streit, Und damit wird Persers Schrift zum ersten Pfeiler, der die Brücke der Verständigung tragen soll. Dr. BothoLaserstein. Geschäftliche Mitteilungen. ©f!aunlötad\un<?'. Das außergewöhnliche Angebot irrt Anzeigenteil (100 'Uentnunnrf irr farj ist fein f>!cflanu'fcl)crj, sondern durchaus rechtsverbindlich. F. Oder ich. Hamburg IS. Jetzt ist es Heit — da die llage kühler werden — sich über die neuen Herbst- und Winiermoden zu orientieren. Eine willkommene und nützliche Handhabe hierzu nietet der soeben erschienene. 52 Seiten starke, reich iüm Ürierie Herbst- und Lintcrkalalog der als maßgebend aus dem Gebiete der Mode bekannten ßirma E. Ä. Herpich Löhne, Berlin L). <56, Leipziger >5 t r a fi e 0/11. 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