Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 36 (4.9.1925)
- Date
- 1925-09-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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IMchllberaleZeilmm Organ -er Vereinigung für das liberale Ln-entum e. V. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle lU jährlich 91t 2.80 Einzelnummer 0.20. Bei freier Zusendung i. Inland 0LS ssür die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis x : :: im Mitgliedsbeitrage enthalten. :: r. :: khefredaKteur: Dtpl..§ng. Bruns Dsyda. vis „Jüdisch-Ndvrals Lettung erscheint jeden Sreitag. Nedaktion u. Ssschüttssteiie: Verlin S>V, XViiheimstr. 147. Sernruk: Amt Lützoiv nr. 9160-61 PoWd)eckkonto: Berlin ÜW7 Nr.lL70Sv (Vereinigung für vae liberale Judentum Nachdruck fämtllcder Orlglnal-BeltrAge nur mit vorheriger Oenehmlgang der Redaktion gestattet. Anzeigenpreise; Die 12gespaltene Nonpareillezeile 0,48 GoldniarK, die NeLlamezeile 3,00 Goldmark, bei r: n :: Wiederholungen Nabalt. :: :: :r Anzeigenannahme: «Jüdisch-liberaleZeitung- Jnsrratenabteilung: Berlin SD 48» Mlhelmsirahe 147 (Lmzow: 9180-61). sowie sämtl. AnnoncenExpediüonen. Nr. 36 Berlin, 4. September 1925 5. Jahrgang >!> Das Judentum im Osten. „Gottesslürmer". Bon Dr. I. Schechtmann. I. In dem Kampf der russischen Kommunisten gegen Gott und die Religion liegt doch — bei aller Entsetzlichkeit ihrer Methoden etwas Großartiges. Tragisches. Grandios-Wahnsinniges: in einem Lande, das von tiefer Religiosität durchdrungen, mit Kirchen dicht besät ist; unter einer Bevölkerung, die in dem Klerus, den Kirchen, den Heiligenbildern die Verkörperung Gottes auf Erden zu sehen gewohnt ist. — bei solchen Bedingungen dem Herrgott, den Heiligen, der Religion. den Priestern einen offenen Kampf erklären, den Himmel stürmen zu wollen, — das bedeutet viel Mut. viel Glauben an eigene Kraft. Wahrheit und Recht. Die russischen Kommunisten haben diesen Kampf gewagt. Sie mutzten zu gut. was sie da unternehmen. Sie mutzten, datz die Religion tief in der Volksseele wurzelt, datz der organisierte orthodoxe Klerus eine riesige Macht über, die Seelen der Vernunft der Massen besitzt und datz sie ein gewagtes Spiel spielen. Und doch haben sie diesen Wurf getan. Haben alle Werte in den Kirchen konfisziert, eine Anzahl von Kirchen beschlagnahmt, das Oberhaupt der orthodoxen Kirche, den Patriarchen Tichon. arretiert, entthront und dem Gericht übergeben, viele Geistliche wegen ihres Widerstandes gegen bolschewistische Mahnahmen füsiliert. Das war wahnsinnig und verbrecherisch. Aber in diesem verbrecherischen Wahnsinn wohnte . wenigstens ein -Zug düsterer Größe, wirklichen Wagemutes inne. Die russischen Kommunisten haben den Krieg einem Gott erklärt, dessen Diener aus Erden einen realen und nicht ungefährlichen Widerstand leisten können. Und als die russischen Kommunisten den Sturm gegen Gott begonnen haben. — war daS ein wirklicher, nicht ein Theater-Sturm. Es war ein wahrhaftiger Kampf, auf beiden Seiten mit realen Kräften geführt, von Menschenopfern in den beiden Lagern begleitet. Diesem Kampfe konnte man nicht eine eigenartige, grausame, tragische Grütze absprechen. Wie alles auf der jüdischen Gasse, — so entartete auch diese Tragödie bei uns zu einer quälenden kläglichen Posse. Unsere dem Ghetto entwachsenen „Gottesstürmer" aus der jüdischen Sektion der kommunistischen Partei („Jewsektia") stürmen ihrerseits auch unbeholfen und talentlos gegen den jüdischen Gott, im voraus wissend, Latz sie keinen realen Widerstand hier auf Erden zu befürchten haben, Latz die geknechteten und niedergeschlagenen jüdischen Massen keinen bewaffneten Aufstand wagen werden, daß sie unbestraft die besten Gefühle dieser Massen verhöhnen dürfen. Das. was sich in dem allrussischen Leben zu einer erschütternden, von einem tiefen innerlichen Pathos erfüllten Epopöe eines gewaltigen Zusammenstoßes zwischen einer vielhundertjährigen religiösen Tradition und dem sozialistischen Atheismus gestaltete. ist bet uns zu einer abscheuerregenden Grimasse, zu einer kleinstädtischen „Revolte" eines Häufleins gewesener .Ieschiwa-Bochurim" gegen den auf Erden machtlosen jüdischen Gott und sein Ritual verzerrt worden. Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist immer bloß ein Schritt. Die jüdischen Kommunisten haben auf diesem Wege nicht einen Schritt, sondern viele, viele Schritte getan ... II. Sie sind eigentlich sehr wenig anspruchsvoll in ihren Bestrebungen und begnügen sich mit ganz kleinen »Eroberungen". Sie wissen gut. datz es eine schwere Aufgabe ist. den jüdischen Gott aus den Herzen der Erwachsenen zu verdrängen. Die „Obrigkeit" aber fordert schnelle und sichtbare „Erfolge". Und die „Gottesstürmer" von der „Jewsektia" beginnen mit den „Kleinen", mit den Kindern. Nicht einmal mit den Halberwachsenen, mit Jünglingen, sondern einfach mij Kindern. Die 10—12 Jahre alten Zöglinge von Talmud- Thoras, von Kinderheimen, Kindecasylen werden zu Versammlungen, Konferenzen. Tagungen zusammengejagt und votieren fertige, rechtzeitig von der dirigierenden Hand verfaßte Resolutionen «gegen Gott". Das ist keine Anekdote, kein böser Scherz. In Moskau erscheint in russischer Sprache eine spezielle Zeitschrift „Besboschnik" („Gottloser^. die vollständig dem Kampfe gegen die Religion gewidmet ist. Und in diesem offiziellen Bolschewistenblatt finden wir eine Reihe von Mitteilungen dieser Art. In den Nummern 15 und 25 finden wir Mitteilungen, daß in Moskau die Zöglinge einer Reihe von Kinderheimen eine Resolution angenommen haben, in der u. a. gesagt wird: »es existiert kein Gott und es dürfen auch keine Synagogen bestehen; diese müssen für kulturelle Zwecke verwendet werden." In Nowosibkow (Gvuv. Tschernigofs) ist eine „Konferenz" von MV Kindern einberufen worden, die ähnliche.Beschlüsse" gefatzt hat. In Winnitza (Gouv. Podolien) wurde die ganze antireligiöse Kampagne ausschließlich unter der unreifen Jugend geführt. In diesem Milieu ist es selbstverständlich viel leichter, billige Lorbeeren zu ernten, indem man einen Kinderfeldzug gegen Gott in die Wege leitet ... Aber Gott selbst ttiront zu hoch, als datz ihn die Stnrmkolonnen dex „Jewscktia" erreichen könnten. Man ist öarum gezwungen, sich an den irdischen Attributen der Gottheit — an Sabbat, Feiertage. Bibel, hebräischer Sprache, Synagogen. Rabbiner, Chedorim, Melamdim — schadloL zu halten. Nach dieser Richtung arbeitet die „Jewsektia" mit einem rührenden Eifer. Der Hauptkampf gilt dem Sabbat. Der ist den jüdischen Kommunisten am unbequemsten. Einerseits zwar kann man gegen ihn nichts einwenden: ,-Sechs Tage arbeite und am siebenten — ruhe!" — das ist doch höchst demokratisch. Andererseits aber ist der Sabbat doch — Religion: nicht nur ein Ruhetag, sondern auch ein Festtag. „Der Sabbat trägt einen Stempel der Heiligkeit, den die „Diener Gottes" ihm angeprägt haben. Anstatt ein Ruhetag zu sein, ist er zu einem Tag der religiösen Zeremonien geworden." — schreibt empört der kommunistische „Emes" und proklamiert einen Feldzug gegen den Sabbat. Ruhen mutz man. das ist selbstverständlich, — aber nur nicht am Sabbat! Wann abex sonst? Hier beginnt der Zwiespalt in der Seele der „Jewsektia". Die einen sagen: Sonntag. Das ist der Ruhetag für alle Arbeiter der Sowjetunion. Und die Juden, aus proletarischem Soliöaritätsgefühl, müsien den Sonntaa feiern. Die anderen erwidern aber: auch der Sonntag ist kein proletarischer und kein allbürgerlicher, sondern ein religiöser Feiertag. Welcher Sinn liegt dann in dem Tausch? Die einen wie die anderen glauben sich im Rechte. Und in der Praxis kommt etwas wirklich Paradoxes heraus: in Kamenetz-Podolsk. Orfcha, Gomel. Witebsk haben die Lehrer der Sowjetschulen beschlossen, den Sabbataegen den Sonntag einzutanschen. Die Arbeiter in Odessa und Kiew haben beschlossen. nicht am Sabbat und nicht am Sonntag, sondern am Montag zu ruhen. Und die jüdischen Arbeiter in Poltawa haben gar den Mittwoch zum Ruhetag erkoren. Dt» teivsektische „EmeS" bemühte sich vergebens, aus diesem Labyrinth herauszuführen, indem er seine Leute daran erinnert. datz „der Ruhetag, um Schwierigkeiten nt der Produktion und im Konsum zn vermeiden, ein einheitlicher für das gesamte Sowjetrutzkanö sein muß. für alle seine Arbeiter und alle seine Völker". III. Viel einfacher ist es mit den Feiertagen. Hier ist die Sache sonnenklar: die Feiertage sind von der jüdischen Bourgeoisie in ihrem Klassemntereffe ersonnen worden. Und gegen die Feiertage wird ein unerbittlicher Feldzug geführt. Am Bcrsöhnungstag („Jom — Kippur") werden Festmahle und Tanzabende veranstaltet, am Pessach — „chomezdicke" Abendessen. Die kommunistische Jugend wirb für fede Beteiligung an den Festgebränchen auf das strengste verfolgt. In Winitza ist gegen einige junge Arbeiter ein spezielles Gericht abgehalten worden, weil sie an einem „Seder" teilgenommen haben. In derselben Stadt hat man öffentlich, in Anwesenheit eines zahlreichen christlichen Publikums, einige jüdische Kommunisten »gerichtet", die schon ein ganz großes Verbrechen begangen hatten: Siehaben am Pessach neue Kleider angezogen ... Und in Witebsk wurden 20 Kommunisten wegen eines noch eigenartigeren Vergehens vor ein Parteigericht gestellt: sie haben bei sich zu Hause Mazzoth backen helfen ... Sehr wenig Umstände machen die jewsektischen.„Gottesstürmer" mit den Synagogen. Ihr Schicksal ist besiegelt. In Charkow hat eine Versammlung von 1500 Studenten der Arbeiteruniversität ohne weiteres beschlossen, alle jüdischen Bethäuser zu requirieren. In Moskau hat eine Versammlung von Arbeitern der 26sten Fabrik in Heller Empörung konstatiert, daß „der jüdische Klerikaliömus", der aus Minsk vertrieben wurde, nach Moskau übersiedelt ist", so daß man in den letzten „jomim nauroim" (Hohe Feiertage) für einen „Maftir" bis zu zehn Milliarden gezahlt hat; man müsse darum die Chorsynagoge, „den Herd des Klerikalismns" der jüdischen Gemeinde, foctnehmen. Dieses Attentat auf die älteste Synagoge Moskaus ist zwar mißlungen. In anderen Städten aber war das Schicksal der jüdischen Bethäuser ein trauriges. In Tschernigosf und Winitza haben die lokalen Sowjets den »Arbeitern" die Hauptsynagvgen bereits übergeben. In Homel hat der Sowjet beschlossen, „infolge herrschender Wohnungsnot" ein Drittel aller Kirchen und Synagogen zu schließen und die Gebäude „allgemein-nützlichen Zwecken" zu übergeben. Auf Grund dieses Beschlusses sind 31 Synagogen und Kirchen geschloffen worden. In Odessa ist die schöne historische „Broder"-Synagoge in einen Aröeiterklub verwandelt worden. In allen Städten des Kaukasus sind ie eine Synagoge beschlagnahmt worden. Der jüdische Gott wird aus allen Seinen Festungen verdrängt. Bon den Synagogen bis zu den Rabbinern ist ein Schritt. Die Synagogen werden geschlossen und die Rabbiner, diese »Statthalter Gottes auf Erden" — nach der Terminologie der „Jewsektia" — werden eingesperrt; da man doch den Herrgott selbst nicht einsperren kann ... Verhaftungen werden unter verschiedensten Borwänden vorgenommen. Der Rabbiner Barischansky brachte sieben Monate im. Gefängnis zu. west er auf einer sogenannten „unparteiischen Arbeiterkonferenz" gegen -en antireligiösen Feldzug -er jewsektia" auftrat. Der Rabbiner Schneersohn in Homel wurde verhaftet, wegen einer »ungesetzlichen Ausübung von GerichtSfunkttonen": er hat an einem religiösen Gericht (»Din- Thora^ teilgenommen. Dex Rabbiner von Petrograd, Dr. Menstadt. wurde seinerzeit wegen einer „Verletzung des Gesetzes über Trennung von Staat und Kirche" verhaftet usw. Daß die Bibel, die hebräische Sprache, der CHeüer verfolgt werden, — weiß jeder. Das alles hat ja mit Gott zu tun. Gott aber ist der Feind. Man kann Ihn ungestört, mit allen Mitteln der Staatsmacht, bekämpfen. Dieser klägliche. wahnsinnige, unnütze ,Fampf". diese schändliche Parodie aufs „Gottesstürmertum", geht unaufhörlich vor sich. Die niedergeschlagene, ausgehungerte, machtlose jüdische Masse erleidet geduldig alles, — nur selten und vereinzelt (Krementschug, Charkow) brach mit elementarer Gewalt die Empörung aus. Und der jewsektische „Ham" „bekämpft Gott", bestürmt den Himmel, — unter dem Schutz der „roten Bajonette". Ein grauenvoll abscheuliches Bild. Das jüdische Kolonisattonswerk in Rußland. Bou L. Wtzlff. In der letzten Zeit wurde der Frage btt Zuführung dev jüdischen Massen zum agrarischen Beruf in Rußland, große Beachtuug geschenkt. Trotz der tendenziösen Gegnerschaft der Zionisten findeA wir in Europa und Amerika nicht nur das Interesse öeH jüdischen Maffen. sondern auch das vieler Gelehrten und Führer großer Gesellschaften und Parteien, die aktiv Mitarbeiten. um die historische Möglichkeit, die in der jüdischen Geschichte einzig dasteht. die normale Struktur eines Bplkeß. das nicht durch eigene Schuld der Bodenarbeit enWkW wurde, Viedpr herzustellen. Die Boderrbearbeitirng Mine. Grundlage jeden gesunden Volkes, und es ist Pflicht jedes an dieser Arbeit, die schon lange hätte durchgoführt werden sollen, nach Kräften mitzuarbeiten. Durch die politischen Verhältniffe in Rußland haben viele Juden den Boden ihrer Existenz verloren, den sie Generationen lang hatten. Die Industrie und daS Handwerk sind ruiniert worden und werden erst wieder aufgobaut. Die Statsgenosienschafteri vertreiben den jüdischen Kaufmann und Händler von der Arena. Dadurch ist die dringende Aufgabe entstanden, für diese Elemente eine Existenzmöglichkeit zu schaffen. Schon lange konnte man bei verschiedenen Teilen der jüdischen Bevölkerung ein starkes'Streben nach ländlicher Ansiedlung bemerken. Während der zaristischen Herrschaft konnte es nicht verwirklicht werben, und erst nach (der russischen Revolution sind große jüdische Gruppen von der Stadt nach dem Dorfe gewandert. Selbst in Weißrußland hat sich der jüdische Bodenbesitz um 80 Prozent vergrößert. Laut der Statistik der jüdischen Gesellschaft zur'Vermittlung von Arbeit in Rußland »Ort" befinden sich momentan in Weißrußland 48 jüdische Kolonien mit 8861 Seelen, 5? landwirtschaftlichen Artelen mit 3472 Seelen, eine gewisse Anzahl individuelle Wirtschaften mit 4476 Seelen, so daß nur in Weißrußland schon über 20 000 Seelen mit Erdbearbeitung beschäftigt find. Jedoch ist diese Statistik der »Ort" noch nicht vollständig. In der Krim finden wir heute 18 jüdische landrvirtschask liche Kollektiven mit 67 Familien und ungefähr 2428 Seelen. Aus der Ukraine fehlt noch die genaue Statistik, doch die bisherige dortige jüdische Kolonisation ist jedenfalls größer als die Kolonisation in der Krim und Weißrußland zusammen. Die Bedingungen der Kolonisten sind folgende: Boden erhält seder Kolonist laut den Gesetzen und den Normen, die die betreffende Republik. in der kolonisiert wird, für den normalen Bodenbesitz bestimmt hat. In der Ukraine sind es 16 Deßjatinen. Für die Uebersiedlung soll jeder Kolonist über 50 Prozent Nachlaß für die Bahnreise erhalten. Dank der Verständigung der Regierung mit den Genossenschaften werden die Kolonisten auch Kredite in der Form von landwirtschaftlichen Maschinen, Samen usw. genießen, auch werden sie billiges Holz zu Hausbauien erhalten. Die Regierung bemüht sich diese Kolonisation zu organisieren und Geld zu schaffen. Bis heute hat sie 1 Million Rubel für die jüdische Kolonisation in Rußland asstgniert. Davon find schon 600 000 Rubel der jüdischen Kolonisations- Gesellschaft übergeben worden. Bor allem sollen produktive Elemente, wie Hand-werker, Arbeiter und Angestellte den Siedlungen eingereiht werden, die keine Aussichten haben, vabö Arbeit zu finden. Händler und freie Berufe, die sich ernst der produktiven Arbeit widmen wollen, werden sofort registriert und erhalten Boöeo in einem Kreis in der Ukraine. In 24 Städten des Kestner- Kreises haben 1968 jüdische Familien mit 10134 Seelen den Pillen ausgesprochen, sich der Bodenbearbeitung zuzuwenden, dgs sind 27 Prozent der örtlichen jüdischen Bevölkerung. Die soziale Zusammensetzung dieser Bevölkerung ist wie folgt: 669 Handwerker — 34 Prozent 441 Händler - 22 „ 311 Arbeiter 16 253 Angestellte 12 216 fiew. Landarbeiter — ii 78 unbest. Berufe «55 4 *