Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 5 (1925)
- Issue
- 10 (6.3.1925)
- Date
- 1925-03-06
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Venezianer zu sein. Jetzt spürte er mit 'dem Feingefühl Ides Hasses, daß sich die allgemeine Stimmung -vom Sar abzuwenden begann, und in einer Schärfe, die die andern durch Zeichen mißbilligten, griff er ihn höhnisch als den „Befreier“ an, der nur eine einzige Befreiungstat zu vollführen brauche, nämlich: Die Gemeinde von seiner lästigen Gegenwart zu befreien. Sofort ließ ihn der Sar unterbrechen und ihm sagen, daß er von dem großen Uebersetzer des Averroes und Avicenna Unterstützung erwartet habe. Er sei bereit, ihm als dem Gelehrten der Gemeinde und nur ihm allein einen Besuch abzustatten und ihm dabei Eröffnungen von größter Wichtigkeit zu machen. „Mein Haus steht Euch nicht offen“ fuhr Mantino unbeirrt fort, „allen, nur einem Schmeichler nicht.“ Er sprach ein reineres Italienisch als die andern Ratsherren und war sichtlich bemüht, nach Art der humanistischen Rhetoren die Schönheit antiken Satzbaues nachzuahmen. „Zwar haben wir in den letzten Jahrzehnten soviel Seltsames von fremden Ländern erfahren, soviel kaum glaubliche Seefahrergeschichten über uns ergehen lassen müssen, daß es an sich nichts dem Laufe der Dinge Widersprechendes wäre, nun auch einmal zwei schlichte Juden, wie es deine Diener sind, Wunderlegenden Vorbringen zu hören, wie sie nur der Kopf eines, der Nießwurz gegessen hat, aushecken kann. Will man doch sogar das heilige Reich des Erzpriesters Johannes mit seinen frommen Christen, die nach dem Evangelium leben, inmitten tatarischer Provinzen aufgefunden haben! Warum also nicht auch das jüdische Reich des Stammes. Reuben, der zu den verlorenen Stämmen gehört! Und von siebzig Aeltestcn nach Art des großen Synhedrion regiert! Bene, benissime. Wir müssen ja alles glauben, was von Gegenden berichtet wird, die eines Venezianers Fuß noch nie betreten hat. Und in Medien (so sagt man) tanzt ein Kamel auf dem Wäscheschaft.“ Reubeni ließ nochmals unterbrechen und man konnte sehen, wie er, dem Diener ruhige Worte zuflüsternd, in äußerster Selbstbeherrschung alles vermeiden wollte, was ein maßvolles Verhandeln gefährdet hätte. „Mein Herr läßt bitten,“ sagte der Diener, „ihn nicht zu beleidigen. Im übrigen verzeiht er die schon geschehenen Beleidigungen, um der Leiden Israels willen, die gelindert werden müssen.“ Man zeigte sich erfreut, man billigte diese Zurückhaltung. Doch niemand wagte, gegen Mantino aufzutreten, der infolge der Gunstbezeugungen, die er von mehreren Päpsten, wie auch vom Bischof Giberti von Verona erfahren hatte, der Stolz der Gemeinde war. Dem Mantino aber schien gerade die besonnene Antwort des Fremden so zu reizen, daß er sogar die schönen runden Gesten, die breit tönende Stimme vergaß und plötzlich ganz eckig im Fuchteln wie im Kreischen dreinfuhr: „Nichts muß und nichts wird gelindert werden. Unsere Leiden sind die Leiden aller Menschen und bedürfen keiner besonderen Linderung. Das glorreiche Zeitalter der Erleuchtung, in dem wir leben, heilt alle Wunden durch die Kraft der Weisheit, die vom Altertum ausgeht und insbesondere der gnädigen Regierung unserer Stadt“, er verbeugte sich bei diesen Worten, „im höchsten Maße zuteil geworden ist. Es ist unwahr, daß wir mehr leiden als andere Bürger. Und es ist gefährlich, das zu sagen. Durch’ solche Worte sondern wir uns ab, statt unter den andern zu verschwinden. Und das dürfen wir nicht. Dazu sind wir zu schwach. Wir dürfen nicht auffallen. Wir sind ja die schwächsten von allen. Mitbürger, erinnert euch doch, daß durch aufrührerische Reden ebensolcher Art vor vierundzwanzig Jahren ein gefährlicher Wirrkopf wie dieser hier gerade auf venezianischem Gebiet, in Istrien, zur Erhebung aufgerufen hat. Sein Name, der verflucht sei, war Ascher Lämmlein.“ Reubeni war näher an 'den Sprecher herangetreten. Ein Aufschrei, den er schnell unterdrückte, — alle sahen ihn an, wie eine Säule stand er regungslos. Selbstvergessen schaukelte Mantino hin und her, wie man beim Gebet schaukelt. Und sein Schreien ging unwillkürlich in ein Singen über, das gleichfalls dem Gebetsang nahe kam. „Wir unterscheiden uns in nichts von unsern christlichen Mitbürgern. Wir leiden nicht. Wir sind glücklich. Glücklicher als alle, weil wir stärker als alle sind. Unsere Stärke ist unser Geist. Und jetzt, da das Zeitalter des Geistes anbricht, sollten wir zurückweichen, uns abseits schlagen? Durch unsere Klugheit werden wir ja in kurzer Zeit alle besiegen. Begreift das doch! Nicht durch Fahnen! Für die Dummen, für die Christen! Wir brauchen Fahnen?! Wir?! Ich trage darauf an, daß wir lins um die dumme Fahnengeschichte überhaupt nicht mehr kümmern. Wir haben einen wichtigeren Gegenstand: Rabbi Chalfons Gutachten und meine Gegenschrift in der Sache des englischen Königs — Weiter kam er nicht. Mit dem Ruf „Wichtiger als deine eigene Sache?“ hatte Reubeni den Zeternden am Halse gepackt und schleifte ihn ans Fenster. Niemand hatte geahnt, daß in dem kleinen, wenn auch breitschultrigen Manne solche Kräfte steckten. Und ohne Dolmetsch hatte er Mantinos Rede verstanden? Wozu hatte er sich also bisher des Dolmetsches bedient? Man kam nicht zur Besinnung, — denn schon hatte Reubeni das Fenster geöffnet, Manb'no «mpo^geh^ben und hätte ihn ins Wasser liinünterpeworfeh, waren ihm ' nicht iirT~ letzten" Augenblicke einige Ratsmitglieder in den Arm gefallen. Kein Wort mehr sprach" der Fremde. Er verließ 'den Saal, begab sich in seine Wohnung. Wie Esther Königin ward. Von Dora Wolf. Es war zur Zeit der zweiten Weinlese, und 'die Felsen am See sahen fast rot aus, weil die Sonne den ganzen Tag über auf ihnen geruht hatte. Jetzt aber war sie weg und machte sich über dem Wald von jungen Zedern breit, der sich drüben am fruchtbareren Abhang des felsigen Berges hinzog. Und sie schien durch die schlanken Stämme und umspielte den Kopf der jungen Chadassah, die damals noch die einfache Pflegetochter des frommen Mordechai war. Chadassah hatte viel rote Trauben heute gepflückt und war ganz berauscht von der glühenden Schönheit der Früchte und von der Sonnenwärme, der sie so lange ausgesetzt war. Und nun erging sie sich im kühlen Schatten des Waldes und freute sich jedweden Käferleins, als sie ein leiser, aber sicherer Tritt auf dem frischen Waldboden aufhorchen ließ. Und sie sah sich um und 'gewahrte in einiger Entfernung Amnon, den jungen Schäumer, raschen Schrittes daherkommen. Amnon war jung und stark, und er liebte Chadassah, aber sie hatte ihn immer abgewiesen, weil er von ungeschlachtem Wesen war. Wie sie ihn jedoch jetzt daherkommen sah, da freute sie sich seines sicheren Schrittes, und sie dachte: „ich will genau darauf achten, ob ich ihn nicht doch lieb haben kann“. Aber da sah sie gerade, wie er bei seinem hurtigen Schritt ein Blütenzweiglein abbrach, das sein Köpfchen zu weit vorgewagt hatte, und es dauerte sie. Und wie er schon ganz dicht bei ihr war und über das Bächlein sprang, das da leise lachend den Weg herunter tänzelte, da zertrat er einen ganzen Buschen der bläulichroten Cyklamen, wie sie in der warmen Sonne Palästinas so zahlreich und farbenschön erblühen. „Die armen Blumen“, sprach sie und sah auf ihn. Und sie gingen weiter den Pfad hinunter, als sie durch ein klägliches Piepsen, das von irgendwo aus der Nähe kam, aufgehalten wurde. „Geh doch weiter“, sprach Amnon, denn er hörte es nicht. Da gewahrte sie aber schon ein kleines Voglein, das sich wahrscheinlich wehgetan hatte und nun hilflos unter einer Zeder lag. Liebevoll hob sie es auf und sah nach, was seine Wunde war. Dann riß sie einen kleinen Streif von dem Tüchlein, das sie tagsüber zum Schutz gegen die Sonne auf dem Haupte getragen hatte, tauchte ihn in das kühle Naß des Bächleins und umwand, das gebrochene Beinehen des Vogels. Liebevoll trug sie ihn in der hohlen Hand weiter. Unterdessen waren sie aus dem Walde herausgekommen und als nun die Sonne mit warmem Schein die liebreizende Chadassah mit dem kranken Vöglein umstrahlte, da wurde sich Amnon bewußt, daß er nie um sie freien konnte. Und es verdroß ihn so, daß er in die Luft hieb mit seinem Schwert und ein Stücklein Sonnenstrahl abschlug. „Die arme Sonne“, sprach sie. Da ward er zornig, daß sie für alles Liebe hatte, nur nicht für ihn, und er nahm den abgeschlagenen Sonnenstrahl und warf ihn ihr ins Auge, um sie zu blenden. Aber als sie nach einer Weile erschrocken die Augen aufschlug, da hatte er sie nicht geblendet, denn da lag lauter goldne Sonne darin und ein beinahe überirdischer Schein strahlte heraus. Da kamen Amnon all die Märchen in den Sinn, die ihm seine Mutter in früher Jugend erzählt hatte, und er warf sich vor ihr auf die Knie und sprach: „Du bist die Frau Königin“. Und als sie nach Hause kamen, stand ihr Oheim im Hof und kelterte Wein und sprach zu ihr: „Ziehe deine schönsten Kleider an und gehe an den Hof des Königs, denn der König wählt unter den Jungfrauen des Landes seine Ge mahlin“. Da beugte sich Chadassah über den klaren Spiegel des roten Weines und sah ihrer leuchtenden Augen Widerschein und wußte, daß sie die Königin sei. BÜCHERSCHAU. Georges Cldmenceau: Jüdische Gestalten. Rhombus-Verlag. Wien und Leipzig. lieber das Rätsel der Menschcnscele grübeln Dichter und Denker aller Völker und Zeiten seit Jahrtausenden. Noch niemand hat es gelöst! Die Unendlichkeit ist eben unmeßbar. — Die seltsamsten und unerklärlichsten Widersprüche liegen oft in derselben Psyche friedlich beieinander. Eins der größten Finanzgenies des letzten Jahrhunderts, ein stahlharter Willensmenscli, der nur aus Intelligenz und Energie zusammengesetzt schien, war sein Leben lang schwach und kindlich-hilflos einem kleinen, unbedeutenden Mädchen gegenüber. Der völlig vertierte Raubmörder und Brandstifter Sternickel stürzte noch mit äußerster Lebensgefahr in ein brennendes, von ilnn angestecktes Haus, um — die Tauben zu retten. Der jetzt vierundachtzigjähnge französische Ministerpräsident a. 13. Georges Clemenceau, der berüchtigte „Tiger", der zynische Misanthrop, der mit seinem irrsinnig-verbohrten Deutschenhaß der Hauptschuldige an dem Versailler Wahnwitz ist, hat „nebenamtlich" Novellen, Romane und Märchen von unendlicher Zartheit und Güte geschrieben! Wie ist dieser Zwiespalt der Menschen-Natur möglich?' — Allerdings liegt das journalistische und dichterische Schaffen dieses Staatsmannes um Jahrzehnte zurück. Erst nach der Jahrhundertwende hat sich dieser geistig überragende Mann zu dem allgemeingefährlichen und bösartigen Fanatiker mit der wilden Energie entwickelt, als der er in Europa auf lange Zeit hinaus das größte Üifgliicß angerichtet hat. Für den „guten Europäer“ der Zukunft wird das politische Wirken dieses französischen Chauvinisten hoffentlich dereinst einmal, um mit Nietzsche zu reden, ein zorniges Gelächter und eine schmerzliehe Scham sein! Welcher Abstammung eigentlich dieser seltsame Mensch, der so furchtbar hassen kann, sein mag? Er ist zwar als Sprößling einer uralten, französischen Adelsfamilie aus der Vendöe geboren, aber er stellt mit seinen hervorstehendeu Backenknochen einen ausgesprochen mongolischen Typus dar; er sieht wie ein richtiger Kalmückenhäuptling aus. Als Schriftsteller hat er Bedeutendes geleistet; seine Tragikomödie „Der Schleier des Glücks" hat ihre Qualitäten; seine Reiseberichte, die er nach seinen verschiedenen Globetrottertouren geschrieben hat, sind immer packend und fesselnd! — Jetzt hat der Rhombusverlag in Wien und. Berlin in einer gut lesbaren Ueßersetzung von Sch. Marmorek unter dem Titel „Jüdische Gestalten" Clemenceau’s Geschichten von Juden und Betrachtungen über das Judentum herausgegeben, die dieser einst unter dem Titel „Am Fuße des Sin d" zusammengestellt hat. Natürlich sind auch diese Skizzen und Erzählungen, wie alle CKmenceau’schen Schriften, recht interessant, jedoch schließlich auch nicht mehr! Im einzelnen läßt sich kritisch doch manches dagegen sagen! Letztes und wirklich Tiefes über diese umfassenden Probleme wird man bei diesem Manne, der zu eingehenderen Studien kaum je Zeit hatte, vergeblich suchen. Sympathisch ist alles; sicher stammen sämtliche Novellen und Schilderungen von dem jungen Clemenceau. Denn er ist hier noch kein Zyniker und Menschenhasser. Sein Blick öffnet sich überall noch dem menschlichen Elend, forscht in den Seelen Andersgearteter und bleibt nicht in enger nationaler Beschränktheit stecken. In manchen Erzählungen lacht ein überlegener, befreiender Humor. Bösartiges und Verletzendes fehlt völlig. Ein seit i g sind die Schilderungen jedoch schon deshalb, weil der Verfasser lediglich Ostjuden und galizische Zustände vor Augen hat. Das westeuropäische Judentum mit seiner alten, hohen Kultur steht diesen Zuständen und Anschauungen doch ganz verständnislos gegenüber und hat nichts mehr mit ihnen zu tun. Gleich die erste Erzählung vom „Baron Moses", welche die Tragödie des seelenlosen Reichtums, der gar nichts mit sich anzufangen weiß, aufrollt, trifft das Judentum gar nicht! Dabei ist sie gedankenvoll und von treffender Symbolik für . unsere Zeit. Aber derartige herzlose und gespenstische König- Midas-Naturen hat es im Judentum kaum je gegeben, viel eher bei den sehr „arischen" amerikanischen Milliardären. Fast alle die historisch bekannt gewordenen jüdischen Geldmagnaten haben von ihrem Vermögen einen sehr guten und vernünftigen Gebrauch zu machen verstanden und durch Wohltätigkeit und richtige Verwaltung der Allgemeinheit erheblich genützt. Die zweite Erzählung von „Schloime dem Krieger" ist recht hübsch erzählt und gut beobachtet, aber ganz bestimmt nur für das ostgalizische Ghetto typisch. Die in den anderen europäischen Ländern einheimischen Juden sind während des Weltkrieges keine schlechteren Soldaten gewesen, als ihre christlichen Kameraden. Gerade in Frankreich und Deutschland haben sich viele Juden im Felde rühmlich ausgezeichnet. Ist doch einer der ersten mit dem „Pour le merite" belohnten Fliegerhelden der Jude Frankl gewesen! Authentisches, einwandfrei-statistisches Material über diese Fragen ist längst herbeigeschafft. Die Beschreibungen der polnischen Juden in Karlsbad, wo Clemenceau früher häufig Kurgast war, sind zwar auch wohl gelungen, aber ebenfalls infolge der örtlichen Auswahl der zu Schildernden natürlich einseitig. Sehr niedlich erzählt der „Tiger" von den Pajes der Kaftanträger als Barometer. „Da die Schläfenlöckchen der Herrschaften die bemerkenswerte Eigenschaft haben, sich bei trockenem Wetter einzurollen und in der Feuchtigkeit wieder aufzugehen, sind sie ein unfehlbares Mittel, um die Witterungsumschläge im voraus anzukündigen. Sobald ich sehe, daß die Locken aufgehen, nehme ich meinen Regenschirm mit, und bin dabei immer gut (gefahren!" Recht anschaulich und lebendig sind dann Clemenceau’s Schilderungen der verschiedenen östlichen Ghettos, die er aut seinen Reisen besuchte; aber ich glaube, daß diese Dinge einer vergangenen Epoche angehören. Ob cs derartige Kulturbilder im Osten heute noch gibt? — Merkwürdig ist, daß der große Menschenkenner und bedeutende Parlamentarier, der Clemenceau doch sicher einst war, auf die berühmte antisemitische Mystifikation von dem „Streben der Juden nach Weltherrschaft" reinfällt (vergl. S. 172). Für diese Behauptungen hat doch jeder Kenner der jüdischen Verhältnisse nur ein mitleidiges Lächeln. Psychologie schlägt immer ihren eigenen Herrn, verrät eben nicht nur den, der beobachtet wird, sondern auch den Beobachtenden. Daß der verbissene französische Imperialist, der spät. r den Besiegten nicht das mindeste Verständnis entgegenbrachte lind nicht einen Schimmer von Gerechtigkeit widerfahren ließ, den verkümmerten Ostjuden „Streben nach Weltbeherrschung" insinuiert, ist recht bezeichnend für ihn, aber nicht belastend für die armen Galizier. — Alles in allem, wie gesagt, nicht nur wegen der Person des Verfassers ein wirklich interessantes Buch, das neben anderem einen ungewöhnlichen Kuriositätswert besitzt; allein für uns nicht aufregend und dem forschenden Soziologen wenig Neues bietend. ' Ein besonderes Lob sei noch dem Verlage ausgesprochen, der das Werk gar prächtig auf blütenweißes Kunstdruckpapier gedruckt hat. Dr. Ludwig Davidsohn - Berlin. Geschäftliche Mitteilungen. Unter den großen ^pezialhäusern Deutschlands für Herren- und Knabculleidung flchi heute die Firma Bernward Leineweber, Berlin 6, Költnischcn Fischmarkt 4—6, mit an erster stelle. Während ihres annähernd 40 jährigen Bestehens hat sich die Firma zu einem großzügigen imposanten Unternehmen entwickelt. Durch den jetzt vollendeten Erweiterungsbau sind große, helle Verkäussräumc geschaffen worden, ln denen außerordentlich umfangreiche Vorräte fertiger Kleidung für Herren, Zünglinge, Knaben sowie für (Sportzwecke, üntergebrach sind. ^n den oberen Stockwerken sowie in den anschließenden Gebäuden sind die groji angelegten (Schneiderwerkstätten des Unternehmens untergebracht. Die Leistungssähigkeu der Firma beruht heute hauptsächlich in der eigenen Anfertigung und der Verwendung nur einwandfreier iragfählger Qualitäten. Kalendarium für die Zeit vom 7.3. bis 14.3.1925 März 1925 Avar 5685 Sonnabend 7. 11. r Sonntag 8. 12. Montag 9. : i3. Dienstag 10. 1 14. Mittwoch 11. i 15. Donnerstag 12. i 16. Freitag 13. 1 17. Sonnabend 14. | 18. Wochenabschnitt: Tezaweh (2. Ä. M. Kapitel 27, 20—30, 10) cha6Sachor(5.S.M.Kap. 25,17—1 Hastarah: 125. Samuel Kap. 15,2—34 Fasten Esther (Ausgang: 6,39) Purim Schuschan Purim WocheN'Abschnitt: Kissifso (2. 25 M. Kapitel 30,11—34,35) Parschas Para (4.25. M. Kap. 19,1—22) Hastarah: Ezechiel Kap. 36,16-38