Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 39 (7.11.1924)
- Date
- 1924-11-07
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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IübffchGerakZMiu Organ -er Vereinigung für das liberale Judentum e. & Dervgsprei» durch die Geschäftsstelle ^jährlich w. l^0 Einzelnummer 0.20. Lei freier Zusendung i. Inland 0,25 M die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis s « im Mitgliedsbeitrage enthalten. :: rr rr Chefredakteur; D1pl.-Ing. Bruns Vapda. Viv „Jüöifct)-liberale-Seitung“ erscheint jeden Srellog. SchriMettung und Sefchüttsstette: Berlin» <T)auerftrafee22. fernruf: Amt Merkur Nr. G7LS k?iffe»i««kNoo1o»v»rNn HW 717,.137069 (V«r*lnlfluna M» da» liberal« Jadentum) nad)6ru(fc sämtlicher OftfllnaMSeltrBo« na» mit vofbertaec Seneymigung der Retfähtlon aeftatietl Anzeigenpreise: Die 12gespaltene NonpareillezeUe V.4S Goldmark, die Neklamezeile 3-00 Goldmark» rr rr :: bei Wiederholungen Rabatt. :: :r :: Anzeigenannahme: Hermann Baswih. Berlin S 42. Alexandrinenftraße 93/06, (Fernsprecher r Dönhoff 437), sowie sämtliche Annoncen-Expedttionen. Nr. 39 Berlin, 7. November 1924 4. Jahrgang M Memin-UU»« Wisserenlisums Der Abschluß -er Berliner Tagung. Die Tagung -er Vereinigung für -as liberale Judentum e. V. -iente am Nachmittag -es 26. Oktober -er Erörterung -es für alle jüdischen Parteien wichtigen Problems -er Ueberwindung -es Jn-ifferen- -tlsmus. v " Wir schließen unseren Bericht über die Hauptversammlung unserer Vereinigung mit Lem Abdruck eines Auszuges aus dem stenographischen Protokoll über das Referat des Syndikus der Vereinigung Herrn Dr. Mayer über das Thema: „Der jüdische Liberalismus als Ueberwinöer des Jndifferentismus" und über die Diskussion, Heren Bedeutung wir bereits gewürdigt haben » „ * Das Referat. Alle Worte, die mit den ominösen Silben „isnms" Enden, wollen irgendwie ausdrückeu. daß der Begriff, dem sie sich angehängt haben, durch sie zu einer Bewegung geworden sei, -atz eine Richtung vorhanden sei, die versucht, diesen Begriff geistig in die Mafien einzuhämmern, und für ihn Mission zu treiben. Das ist beim Jndifferentismus, durchaus nicht der fotll. Der JndffferentismuL war nie eine Bewegung, er war nie ein »Ismus" und er wird auch nie ein .Ismus" sein, sondern tr wirb immer eine Bezeichnung für die Summe religiöser einzelner Glaubensgenossen darstellen. Das Schicksal unserer Gemeindeinstitutionen wäre, wenn wirklich die Leute, die kein Interesse haben, darüber befinden sollten, in die Hand von Menschen gelegt, die von der Sache, die sie vertreten sollen, weder etwas verstehen, noch etwas verstehen wollen. Das ist glücklicherweise nicht der Fall. Diejenigen Menschen, die religiös interesselos find, haben das richtige Gefühl dafür, daß sie eigentlich kein Recht haben mitzureden. Und so ist es ja gekommen, daß, wo eine jüdische Wahl stattfinüet. man viel lieber in kleinem .Kreise über die in Betracht kommenden tragen verhandelt und entscheidet, als daß mgn eine Masse, die zum großen Teil vor: den grundlegenden Problemen nichts versteht, in falsch verstandener demokratischer Auffassung mitreden läßt. Die Indifferenten haben sich aus dem Gemeindeleben, aus dem . religiösen Leben selbst ausgeschaltet. Was sind Indifferente? Vielleicht wird Ihnen das, was man unter Indifferenten nach meiner Meinung zu verstehen hat, klar werden, wenn ich Ihnen sage, was der Liberalismus überwinden soll, und wie er es überwindet. Eins ist vorauszuschicken. Eine liberale Beweguna. eine Reformbewegung, kurz alle die Dinge, die den religiösen Fortschritt und die Befreiung von irgend welchen Fesseln zum Gegenstand haben, haben meist ihre Ursache in der .Feststellung der Gleichgültigkeit weiter Kreise gegen das Ueberkommene. Insofern ist der richtig verstandene Liberalismus der geborene Ueberwinder des Jndifferentismus wenn er sich richtig auffatzt und seiner Aufgabe zu genügen sucht. Die erste Abgrenzung, die mir obliegt vorzunehmen. ist die Abgrenzung gegen eine Auffassung des Liberalismus, -ie ich als politischen Liberalismus kennzeichnen möchte. Gewiß, die Worte Freiheit. Individualität, Aufklärung spielen »n der politisch-liberalen Bewegung eine außerordentlich große Rolle. Sie sind auch zum ideellen Gemeingut, zur geistigen Grundlage religiösliberaler Bewegung geworden. Dies darf uns aber nicht dazu verführen, unsere Tätigkeit im Sinne liberaler Bewegung nach den gleichen Grundsätzen auSzuüben, wie dies politische Parteien tun, um ihren liberalen Grundsätzen Geltung zu verschaffen. Diejenigen Menschen, die bei uns nur einen Abklatsch des politischen Liberalismus im äußeren Gewände eines religiösen Liberalismus finden würden, könnten wir nicht von ihrer religiösen Gleichgültigkeit heilen, sondern wir würden |te dem Indifferentismus noch mehr in die Arme treiben. Eine ander« Abgrenzung gegen eine Art des Liberalismus, die der Gleichgültigkeit weiter jüdischer Kreise Vorschub leistet, ist die Scheinort-Hodoxie. Das ist die Auffassung -er Indifferenten mit dem bösen Gewissen, die sagen: „Leider Gottes kann ich diesen Vorschriften nicht Nachkommen, aber eigentlich haben die Orthodoxen doch Recht, denn wir haben -och wirklich nichts, womit wir die jüdischen Mafien erfassen können: ich kann leider nicht orthodox sein, freue raich aber, wenn es andere sind. Wenn ich Repräsentant Ln einer jüdischen Gemeinde wäre, könnte ich h B. nicht zu» geben, daß statt des einjährigen Turnus in der Thoravor- Lesurrg -er dreijährige Turnus eingefithrt nsird. Da könnten Mitzhelligkeiien in die Gemeinde getragen werden, auch wenn sie zu 99 Prozent liberal ist. Um Gottes willen keine Neuerung im Kultus, der seit 96 Jahren erstarrt ist, weil ibann evtl, ein potenter Steuerzahler ans der Gemeinde austreten könnte." Von dieser Auffassung des jüdischen Liberalismus, die lediglich auf der Visitenkarte, aber nicht im Kopf und Herz geschrieben steht, möchte ich weit abgerückt haben. Eine andere Art sogenannt-liberaler Auffassungtft der ,Jahrzeit-LtbevaliSmus". Man glaubt, seinen religiösen Verpflichtungen Genüge getan zu haben, wenn man lediglich einmal oder zweimal im Jahre die Gottesdienste besucht, die l dem Gedächtnis der Toten gelten. Pietät ohne Folgerung von Aufgaben für daS heutige Geschlecht auS dem Leben des früheren möchte ich auch als Liberalismus des bösen Gewissens bezeichnen. Unsere Religion ist keine Religion für die Toten. Unser Gotteshaus ist kejn TrauerhauS. Unser Kaddisch-Gebet ist überhaupt kein To tengebet, sondern gerade darin, daß wir ein Gebet zum Gedächtnis der Toten sprechen, das das Lebendigste ist, was daS Judentum zu bieten hat, liegt eigentlich schon der Widersinn deS „Fahrzeit-Liberalismus", einer Art liberaler Auffassung, die man alS sentimental bezeichnen mutz, weil aus Gefühlen nicht die nötige Folgerung der Tat gezogen wird. Eine andere Spielart des sogenannten Liberalismus ist die Auffassung, als sei die liberale Bewegung nur dazu da, die antiztonistische Plattform im religiösen Gewände denjenigen Menschen zu schaffen, die sonst anttzionisttsch orientiert sind, aber posttiv Jüdisches weder im religiösen noch sonst einem Sinne m bieten haben. Der religiöse Liberalismus ist der schärfste Feind eines jüdischen Nationalismus, der das Religiöse nicht als wesentlich für die jüdische Persönlichkeit betrachtet. Die ganze Art der Betätigung der Zionisten» sei eS das Streben nach Schaffung von Volksgemeinden. sei es die These, datz jüdische Religiosität nur auf dem Boden jüdischer Kulur in Palästina neu geschaffen werden könne, macht heute auch den einzelnen Liberalen zum schärfsten Gegner des Zionisten. Ader unsere jüdisch-religiöse Aufgabe kann und darf sich nicht in der Ablehnung des Zionismus und der Zionisten erschöpfen. Eine Spielart des Liberalismus, mit der wir unS ernster ausetnandersetzen müss-m, ist die wirklich aus innerer Ueberzeugung heraus geborene Anschauung, -atz die Bindung durch jedwede religiöse Form dem Wesen eines wahrhaften Liberalismus rviderspr«he. Das ist die Anschauung, die den religiösen Individualismus gegenüber religiösem Gemeinschaftsbewußtseln auf den Thron erheben will: eine Anschauung, die einesteils rein gefühlsmäßig aus individuellem Mystizismus beruhen kan» und dann wieder im anderen Extrem rein philosophische Grundsätze auf jüdisch-religiöses Leben anwenöen will, auch waS die Religiosität deS Einzelnen betrifft. Die Erhaltung des Judentums ist nicht Selbstzweck, sondern Mittel zur Verbreitung jüöisch-fittlicher Anschauung unter uns, unter der ganzen Menschheit. Die AuSerwählung Israels hat nicht den Ginn, datz wir den Vorrang vor allen anderen einnehmen sollen. Latz wir uns einbilden sollen, wir hätten allein die wahre Sittlichkeit gepachtet, sondern daß wir darauf hinzuarbeitcn haben, datz jüdische Sittlichkeit als solche nicht mehr notwendig ist. wenn alle Welt der reinen Sittlichkeitsidee folgt, die aus der Existenz des absolut Sittlichen, aus dem einzig Guten, aus der Existenz Gottes mit Notwendigkeit folgt. Aber ich glaube nicht. Laß mit einer Auffassung jüdischer Religiosität der Erhaltung des Judentums gedient ist. die jede Formbindung a limine ablehnt. Ich glaube, Latz wir unbedingt uns selbst binden müssen, unS in Freiheit binden müssen, nicht datz wir gebunden werden sollen durch irgend eine Autorität außerhalb unserer selbst, sondern Laß wir in uns selbst diese Bindung durch die Form verspüren sollen, Latz wir in uns selbst diesen Trieb zur Form, diesen Trieb zum Symbol, zum Zweck der Erhaltung religiöser Gemeinschaft tragen müssen. Im Anschluß daran komme ich auf daS Verhältnis zu sprechen, in Lem Jvdtviduum und Gemeinschaft in Bezug auf religiöses Tun und Fühlen zueinander zu stehen scheinen. Das Individuum fühlt die Svannna zwischen dem Sollen und Können, die Spannung zwischen menschlichem Unvermögen und der Forderung höchster Sittlichkeit. Dieses Gefühl des Unvermögens ist die Quelle der Demut. Demut ist nicht denkbar ohne Bindung an dieses Höhere, ohne ständiges Bewußtsein der Gegenwart dieser absoluten Verpflichtung. Jedes Wesen. LaS Liefe Spannung zwischen seinem Unvermögen und der höchste» sittliche» Forderung fühlt, ist ein religiöser Mensch. Stun aber: wie gewinnt denn dieses Gefühl Gestalt? Ist uns damit gedient, datz jeder einzeln feines Weges geht, mit sich ringt und dem anderen nichts von diesem Fühlen mitteilt? Religiöse GemeinschastSform ist schon aus diesem Grmrde notwendig: Eie schasst dem sonst einsamen Menschen Lurch die Entdeckung des Mitmenschen religiöses Gemeinschaftsgefühl. Die GemeinschastSform offenbart sich unS alle» am sinnfälligsten im Gottesdienst. Datz das Gotteshaus notwendig ist, daß das Judentum steht und fällt mit dem jüdischen Gotteshaus, ist eine Tatsache. Wie es im Leben ist, wie daS jüdische Gotteshaus lediglich für einen ganz kleinen Kreis heute feine Mission erfüllt, weil eS, zwar ohne bösen Wille», aber tatsächlich von der jüdischen Masse boykottiert wird, brauche ich Ihnen wohl nicht zu sagen. Wie fremd di« Menschen, die dreimal im Jahre kommen, allem gegenüberstehen. waS etwa in der Zwischenzeit neu geschaffen worden ist. wie «es enttäuscht sie sind, wenn ihnen daS Gotteshaus nicht nnr eine Stätte ist, wo sie sich an ihre Kiuderzeit erinnern können, sondern wo junges, frisches Leben pulsiert, da» Een wir 1a alle selbst aus trauriger Erfahrung. Datz auch itn Hause religiöse GemeinschastSform gepflegt werden kann, ist selbstverständlich. Massen müssen zusammengehalten werden durch Sinin fälligkeit, Massen können nicht zus ammen gehalten werd en durch philosophische Begriffe. Solange wir nicht religiöse Führer haben, wie es die Propheten waren, die allein durch die Wucht ihrer Persönlichkeit die Massen anziehen, die wieder sagen können: „Gedanken verlange ich, nicht Opfer", die sagen können: .-Gedanken verlange ich, nicht Gottesdienst", solange müssen wir zu Hilfsmitteln greifen» die uns religiöse Erhebung verschaffen, solange sind wir darauf angewiesen, religiösen Formen den Platz im Leben einzuräumen, den sie heute noch einnehmen sollen und. Essen. „ „ Me kann nun das Maß der Form festgestellt werden?. Es gibt unter uns Kreise, die an der Aufgabe verzweifeln, religiösen Massenwille n und religiöses Massenaesühl zn schaffen, das seinerseits wieder Formen belebt und neu schafft. Diese Kreise erhoffen alles oder das meiste von der Aufrichtung religiöser Autoritäten, die auS sich heraus einer Masse, die ihr gegenübersteht, sagen sollen: daS und das muß an Formen beibebaltew werden, das andere ist entbehrlich. . . , ... Der Dditzerfolg der „Richtlinien" lag wohl darin, daßl man als Kriierinm lediglich Erscheinungen des äußeren Lebens nahm. Ich glaube, daß der Maßstab, das Kriterium für die Neuschaffung und Beibehaltung religiöser Formen, religiöser Maffenwille. religiöses Massengefühl, religiöses Massenbewutztsein ist und sein muß. Dieses religiöse Massenbewutztsein kann sich auch darin aus wirken, daß alte Formen, die heute überlebt erscheinen, in einer neuen symbolischen Bedeutung anS Licht gehoben werden, daß sie neu geschaffen werden, daß wir sie uns neu erobern. Bon vornherein ablohnen möchte ich den Weck de» religiösen Mystizismus und den Weg einer Ableitung der Berechtigung überkommener Formen auf Verstandesmäßigem Wege für die Massen. Ein Schulbeispiel dafür, wie man es nicht machen soll, ist die kasuistische Behandlung. die in der letzten Zeit die Frage der Beobachtung der Spetsegesetze erfahren Hai. Hier komme ich noch auf eine Frage zu sprechen, die im Zusammenhang mit religiösem Massenbewußtsein um» Massenbedürsnis steht, die Frage nach der Roll« de» Aesthetik im Gottesdienst. Meines Erachtens hat in den letzten Jahrzehnten das A'estbetische einen viel zu breiten Raum im jüdischen Gottesdienst eingenommen. Das Gotteshaus soll die Stätte reiner Lehre sein, die sich in religiösem Fühlen und Denken auswirkt, und sittliches Denken und Fühlen kann sich nicht lediglich auf künstlerischer, ästhetischer Erhebung aufbaucn. Damit möchte ich nicht gesagt haben» daß der Gottesdienst das Bedürfnis des Menschen nach dem Schönen außer acht lassen soll. Was ist nun unsere Aufgabe? Was haben, wir den.» zu tun, wenn wir gar keinen festen Matzstab besitzen, wenn dieser Maßstab lediglich erst in der Theorie besteht? Ich glaube, datz ich hier wieder zu dem Gedanken der Demut zurückkommen muß, daß wir unserer Aufgabe nicht als selbstgerechte Programmvcrfcrtiger gegenüberstehen dürfen, sondern als demütige Menschen, daß wir uns der Größe unserer Ausgabe bewußt sein und an das Tichterwort denken müssen: Wer etwas Treffliches leisten will. Hält' gern was Großes geboren. Der sammle still und «ncrschlafft Im kleinsten Punkt die größte Kraft. Das soll aber nicht heißen, datz wir uns nun in irgendwelche gemeindeipolitischen Kleinlichkeiten verlieren sollen» sondern daß wir beim kleinsten, das wir im Interesse unserer liberalen Bewegung zu tun glauben, die Größe und die unendliche Schwere-unserer Aufgabe nicht aus den Augen verlieren dürfen, daß wir in Demut vor der Aufgabe stehen, die uns zuteil geworden ist: religiöses Massenbewußtsein zu schaffen. Diese Aufgabe verlangt religiöse Führer, die aus dem Bedürfnis der Massen, aus dem Verlangen der Zeit erstehen müssen. Maße Männer sind immer erstanden. wenn die Zeit für sie reis war. Wir haben die Zeit für sie reif zu machen. Daraus folgt die geistige Stärke unterer Bewegung: daß jeder Tag neue Aufgaben an uns stellt, daß jeder Tag überraschend für uns neue Anregungen und neue Wege bieten kann, denen wir im Geiste religiöser Freiheit des Individuums unter Bindung an die Gemeinschaft nachgehen müssen. Damit stellen wir uns nicht außerhalb des Judentums. Wir bilden keine Sekte, sondern wir befinden uns in engster seelischer und geistiger Gemeinschaft mit denen, die vor uns gelebt haben, und die nach uns leben werben. Wir wissen, daß alles Ringen und Streben im Judentum stets nach Weiterentwicklung und Vollendung drängte, nach Vollendung des sittlichen Menschen. So verbindet uns mit denen, die nicht mehr bei uns weilen, und denen, die nach uns kommen werden, eine geistige Gemeinschaft. Wenn wir uns als lebendige Glieder dieser Kette fühlen, wird sich das Prophetenwort erfüllen: Es werden sich zurückfinden die Herzen der Kinder zu den Eltern und die Herzen der Eltern zu -den Kindern. lLebhafter Beifalls Die Diskussion. Rabbiner Dr. Scligmanu-Fraukfurt a.M.: Ich habe mir avgewöhnt. gegen Jndifferentismus und gegen Indifferente zu reden, vor allen Dingen deswegen, weil diejenigen, die