Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-10-31 · 38 (31.10.1924) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
38 (31.10.1924)
Date
1924-10-31
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2613366-2613741-2613779--1041-2618366
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

7 entity mentions

w c' t Grgan der Vereinigung für das liberale Judentum e. V. Bezugspreis durch die Geschäftsstelle ^jährlich M. l.S0 Einzelnummer 0.20. Bei freier Zufcndung i. Inland 0,25 Für die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis :: :: :: irr Mitgliedsbeitrage enthalten. :: :: v. Chefredakteur: Dipl.-Ing. Bruno Woyda. vis „Jüdisch - libsrals - Zeitung" erscheint jeden Lreilag Schrittleiiung und SsschüftsslsUs: Vvrlin, Mauerftratzs 22. Sernrukr Amt Merkur Nr. 8725 Poftfdjeckhontoi Berlin n\V 7 flr. 137069 (Vereinigung für Oos liberale Judentum) Nachdruck sümtlicher orisinal-Beitrüge nur mit vorheriger Senehmigung der Nedaktion gestattet 1 Anzeigenpreise: Die 12gespaltene Nonpareillezeile 0,15 Goldmark, die Reklamezeile 3,00 Goldmark. :: :: :: bei Wiederholungen Rabatt. :: :: :: Anzeigenannahme: Hermann Daswih, Berlin 6 42, Alexandrinenstrahe 95/96, (Fernsprecher; Dönhoff 437), sowie sämtliche Annoneen-Expedittonen. Nr. 38 Berlin, 31. Oktober 1924 4. Jahrgang Die Hauptversammlung der Vereinigung für das liberale Judentum e. V. Die machtvollste und cinöruckstärkste Kundgebung der Vereinigung für das liberale Judentum seit dem Ausbruch des Krieges vereinte die Führer und Delegierten des jüdischen Liberalismus in Deutschland am Ende der letzten Woche in Berlin. Rabbiner und Laien aus Nord und Süd, aus Ost und West versammelten sich, um erneut ein Bekenntnis zum Willen religiöser Erneuerung abzulegcn. Nach den Wirren der letzten Jahre wurde ein deutliches Aufwärts sichtbar. Die religiösen Probleme werden klarer herausgearbeitet. Selten wohl stand eine Diskussion über das Grundsätzliche jüdischer Religiosität ans einer solchen Höhe wie die Aussprache, die sich an das tiefreligiöse Referat des Herrn Dr. Mayer über „Der jüdische Liberalismus als Ueberwinöer des Indifferentismus" anschloß und die in der nächsten Nummer veröffentlicht werden wird. Eine erdrückende Fülle von Material für die künftigen Arbeiten unserer Ortsgruppen bildet das Ergebnis dieser Tagung. Unvergeßlich wird allen Teilnehmern die Gedenkfeier zum 50. Todestage Abraham Geigers bleiben, die rm würdig-ernsten Tempel der Großloge Bne-Brith stattfand. Die tiefgründige und formvollendete Gedenkrede, die hier vor einer vielhundertköpfigen Menge Professor Dr. Jsmar Elboaen hielt, schloß mit den Worten Abraham Geigers „Aus der Vergangenheit schöpfen, in der Gegenwart leben, für die Zukunft wirken." Mit diesem Satz des wahrhaft Großen und Frommen in Israel ist zugleich Leitmotiv und Sinn der Berliner Tagung gegeben. * * * Erster Tag. Festgottesdienst. Anläßlich der Hauptversammlung der Vereinigung für bas liberale Judentum, die am 23. und 26. Oktober 1924 in Berlin stattfand, wurde der Sabbatgottesdienst in der Synagoge Fasaneustraße seitens des Vorstandes der Berliner Jüdischen Gemeinde zu einem Festgottesdienst nmgestaltct. Das Besondere dieses Ereignisses spiegelte sich in dem zahlreichen Besuch wieder, der den anderer Savbatgottcsdicnste bei weitem übertraf. Obcrkantor Davidsvbn trug die liturgischen Gesänge vor und erhöhte durch die Wärme seines Vortrags die gottesdienstliche Weihe. Die Festpredigt biclt Herr Gemcinderabbiner Dr. Bergmann. Er gedachte Abraham Geigers als des großen Führers des jüdischen Liberalismus. Sic war getragen von wahrhaft jüdisch-liberalem Geiste. Von der Thora, deren Anfang wir jetzt im Gottesdienst wieder vortragen. seien non jeher zwei Ströme ausgegangcn: Licht und Warme, Erkenntnis und Begcisterungsfähigkcit. Sic seien es gewesen, die das Jndcntnm bis aus den heutigen Tag erhalten haben. Sie seien auch das Mittel, um in der heutigen Zeit den Jndifserentismuö zu überwinden. Erkenntnis und Glaube, das seien auch die Kennzeichen Abraham Geigers gewesen. Der habe uns gelehrt, daß auch ans religiöse Fragen das Gesetz der Entwicklung anzuwenden sei. Dieses gelt-e natürlich auch für seine Lehren, und so konnten wir sie nicht mehr in allen Punkten anerkennen. Aber sein Streben nach Erkenntnis und seine Liebe zum Judentum müßten unser gemeinsames Eigentum werden. Darum müssen wir die Frauen zum Gemcindelebcn heranziehen, damit sie ihre Kinder zu begeisterten Inden erziehen können. Darum müßten wir überall jüdisches Wissen unter der Jugend verbreiten. Wenn wir uns das am Beginn des neuen Thora-Abschnittes geloben, dann werde mit Licht und Wärme das Judentum eine neue Blütezeit erleben. Vorstandsfsinmg und Preußentagrmg. Nachmittags um 3 Uhr fand die Gcscmtvorstandssitzung ber Bereinigung statt, in der die laufenden Geschäfte ihre Erledigung fanden. In der daran anschließenden Prcnßentagung, die, wie die gesamte Veranstaltung, von dem Vorsitzenden der Vereinigung, Herrn Rechtsanwalt Heinrich Stern, geleitet wurde, hielt Herr Dr. Arthur Lilienthal- Berlin das Referat über die durch die Wahl zum Landesverband jüdischer Gemeinden Preußens anfgetauchten Fragen. Er besprach die taktische Stellung der Vereinigung im Wablkamvf und trat grundsätzlich für die Durchführung dieses Kampfes mit der Front gegen Orthodoxie und Zionismus ein. Er berichterc über den Stand der liberalen Vorbereitungen zur Wahl, die die Vereinigung gerüstet vorfändc. Alsdann behandelte er die durch die Festsetzung des Termins der Rcichstagswahlen ans den 7. Dezember akut gewordene Frage, ob die Wahlen zum Lan^s--'rband verlegt werden sollten. Er trat für die Notwendigkeit der Verlegung ein, indem er betonte, daß eine Verquickung der wuuilluiinuii!niiuiiiiiHiii^uJuiiiiuii.lu»uiiiilniii!Uiiil(uiiNrMiii!:RrCiiiiuuil:iwiiiiitinui;>uluiiuuiMiiiiuuiiiCiiiutuiIiiu Aus dem Inhalt: Bericht über die Hauptversammlung der Vereintguna für das liberale Judentum. — Prof. Dr. Elbogen-Berlin: Abraham Geiger. * Arthur Silbergleit Berlin: Herbstnacht. — Eugen Prager: Jüdische Arbeiterführer. — Nabb. Dr. Gottschalk-Berlin: Epilog zu den Festen. — Andreas Latzko: Bilanz. * ff) Die jüdische Gegenwart u. a. Prof. Engen Wölbe- §\ Berlin: Gottesdienste in den Kur- und Er- U holnnigsorten. — Auö den Gemeinden. — Der i) jüdische Sprechsaal. — Bücherschau. ~ VerjH y sammlnngskalender. — Kalendarium. §4 Verlegung der Landesverbandswahlen. Auf der Prenßcntagung der Vereinigung für das liberale Judentum e. V., über deren Verlauf wir in dieser Nummer eingehend berichten, war beschlossen worden, den Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin als Geschäftsführer des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden nur eine Verlegung der Lauöesverbandswahlcn zu ersuchen. Tics wurde damit begründet, daß eine Beibehaltung des Wahltermins vom 7. Dezember, an dem auch die Reichstags- und Land tags wählen stattfindeu. weder den jüdischen noch den politischen Wahlen gerecht werde. Wie wir kurz vor Rcdaktionsschlnß erfahren, bat der Vorstand der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in einer Sitzung vom 27. Oktober den Beschluß gefaßt, die Wahlen zum Landesverband jüdischer Gemeinden ans den 1. Februar 1923 zu verlegen. Dadurch verschieben sich naturgemäß alle mit den Wahlen zusammenhängenden Fristen, worüber mir noch eingehend berichten werden. Die antireligiösen Fanatiker. In Tiraspvl, Gouvernement Odessa, wurde ein antireligiöses Seminar gegründet, welches die Ausgabe hat, Propagandisten für die antireligiöse Kampagne tzcranzubilden. Etwa 30 jüdische Kommunisten besuchen das Seminar. Die Palasünapoliük des Vatikans. Tie katholischen Zeitungen betonen die Notwendigkeit einer direkten Vertretung des Vatikans beim Völkerbund zwecks Wahrnehmung der Interessen der katholischen Kirche, insbesondere in Palästina. Die Diplomaten des Vatikans sind, wie mitgcterlt wird, eifrig für die Sicherung einer vollen Vertretung tätig. Besonderer Nachdruck wird in diesem Zusammenhang ans eine kürzlich vom Papst dem früheren Vize-Staatssekretär des Vatikans und jetzigen päpstlichen Gesandten in Madrid, Mgr. Todeschini, gewährte Audienz gelegt. In der Audienz wurde die Haltung der spanischen Regierung, die schon einmal den Vorschlag einer vatikanischen Repräsentanz beim Völkerbünde gemacht hat, besprochen. Man nimmt an. daß auch die schweizerische Regierung für diesen Vorschlag ist und ihn unterstützen wird. „Popolo d'Jtalia" versichert, in vatikanischen Kreisen sei man entschlossen, die Forderung nach einer vatikanischen Vertretung im Völkerbund nunmehr offiziell zu vertreten. Jüdische Leichen für Antisemiten. Der Verein Chewra Kadischa in Tzegcdin hat mit Schreiben vom 24. Oktober den Nniversitütsbehörden mitgeteilt. daß sie bereit sei, die Leichen der ohne Angehörige verstorbenen jüdischen Personen dem anatomischen Institut zu wissenschaftlichen Zwecken zu überlassen. Darauf wurde die Zurückziehung der Ansschlicßnngsvcrvrdnnng gegen die jüdischen Medizinstudenten in Aussicht gestellt. In diesem Zusammenhang hat der ungarische Unterrichtsministcr Graf Kleöelsberg einem Mitarbeiter des „Pesti Navlv" eine Unterredung gewährt, in der er betonte, daß in der Angelegenheit der Leichenablieferung für Studienzwecke keine Konfession eine Ansnahmebehandlnng für sich in Anspruch nehmen dürfe. Die Leichen jüdischer Verstorbener, die keine Angehörigen hinterlassen, müssen ebenso den anatomischen Instituten ab- I geliefert werden wie die christlichen Leichen. Andererseits habe keine Universität das Recht, ein Junktim zwischen der Ablieferung jüdischer Leichen und der Teilnehmer jüdischer Hörer an den anatomischen Vorlesungen zn konstruieren. Es sei unzulässig, daß eine Fakultät jüdische Hörer mit dieser Begründnua von den Vorlesungen ausschlicße. Werbt neue beiden Wahlkämpfe weder der Bedeutung des Landesver-« bandes noch der des Reichstages entspräche. In ber Debatte wurden alle für und gegen die Beibehaltung sprechenden Gründe eingehend erörtert. Einigkeit herrschte darüber, daß eine Vorverlegung des Wahltermins wegen der in der Wahlordnuna vorgesehenen Fristen unmöglich sei. Die Vertreter der einzelnen Landesteile belegten die günstigen Aussichten des Liberalismus für die Wahl mit reichem statistischen Material. Schließlich wurde einstimmig folgender Antrag Lilienthal-Breslauer angenommen: 1. Der Arbeitsausschuß des Vorstandes wird beauftragt, bei dem Berliner Gemetndevorstand entschieden darauf hinzuwirkcn, daß die Wahlen zum Landesverband mindestens bis Mitte Februar verschoben werden. 2. Die preußischen Delegierten der Bereinigung geben der bestimmten Erwartung Ausdruck, daß die liberalen Mitglieder des Berliner Gemeindevorstandes dem Standpunkt der Bereinigung hinsichtlich der Verschiebung der preußischen Wahlen Rechnung tragen. (Anm. d. Red.: Inzwischen ist der Wahltermin, wie wir an anderer Stelle berichten, auf den 1. Februar 1925 festgesetzt.) Zum Schluß wurden die Spitzenkandidaten der Landesliste der liberalen Bereinigung aufgestellt. ES sind dies die Herren Justizrat Bernhard Breslauer-Berlin, Ehrenvor-i sitzender der Vereinigung für das liberale Judentum, Rabbiner Dr. Scligmann-Frankfurt a. M., Vorsitzender deS. liberalen Rabbinerverhanöes, und Rabbiner Dr. BogeWeiw» Breslau. Wegen der weiteren Kandidaten der Landesliste, wird mit den einzelnen Ortsgruppen in Verbindung getreten werden. Der Begriißmigsabend des Berliner Bereins. Der Abend vereinte alle Delegierten in den Räumen des LogenhauseS Kleiststraße. Hier veranstaltete der Libe,. ralc Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Ge, meinde zu Berlin e. V. einen Begrüßungsabend, an dem auch die Damen der Delegierten teilnahmen. Nach einleitenden Worten des Vorsitzenden, Rechtsanwalt Dr. Julius L. Seligsohn, trug Oberkantor Davidsohn die Arie aus Judas Makkabäns, das „Koptische Lied" von Goethe und „Jehnda Halewi" von Heinrich Heine mit begleitender Sabbatmunk vor. Herr Organist Otto Levy hatte in freundlicher Weise die Begleitung des Sängers übernommen. Herr Willy Frey spielte einen spanischen Tanz und ein Werk Kreislers auf der Geige mit starkem musikalischen Gefühl. Tie Delegierten und Gäste blieben bis Mitternacht zusammen. Zweiter Tag. Am Sonntag, den 20. Oktober 1924, fand im Logenhaus, Kleiststraße, die eigentliche Hauptversammlung der Vereinigung für das liberale Jndcntnm e. V. statt. Neben zahlreichen Berliner Delegierten waren anwesend: Siegfried Blunrenthal. Potsdam: Walter Henschel, Potsdam: Bielschomsti, Breslau: Georg Schaefer, Magdeburg: Dr. Scheyer. Licgnitz: Goetz, Danzig: Alfred Berger, Breslau: Herr. Frau und Fräulein Nutzbaum, Dortmund: Dr. Katzenstcin, Bielefeld: Levi, Haigerloch: Stiefel. Frankfurt a. Nt.: Rabb. Tr. Kaelter, Danzig: Rabbiner Dr. Jaulus, Aachen: Rabbiner Dr. Salomonski, Frankfurt a. Oder: Dr. Geiger, Frankfurt a. M.: Frl. Dessauer, Breslau: Rabbiner Dr. Italiener, Darmstadt: Rabbiner Dr. Seligmann, Frankfurt a. M.: Rabbiner Dr. Löwenstamm, Spandau: Rabbiner Tr. Steinthal. Münster: Rabbiner Dr. Vogelstein und Frl. Tochter, Breslau: Dr. Goldstctn, Wiesbaden: Tr. Kaufmann. Köln: Rabbiner Dr. Rülf, Hamburg: Rabbiner Dr. Schreiber. Potsdam: Rabbiner Drt Kronheim, Bielefeld: Rabbiner Cohn. Leipzig: Brienitzer. Bayer und Dr. Korn, Breslau: Tr. Cohn. Wolsenbüttel: Edgar Friedmann Magdeburg. Michaelis. Magdeburg. Nach Einleitungsworten des Herrn Rechtsanwalt Heinrich Stern wurden die vom Vorstand und Arbeitsausschuß vorgeschlagcnen Satzungsänderungen einstimmig angenommen. Wir werden die neuen Satzungen nach der Eintragung ins Bereinsregister veröffentlichen. Hierauf fand die Vorstandswahl statt, bei der der Vorstand völlig neu gewählt werden mußte, weil eine Kooptation nach der neuen Satzung unzulässig ist. Herr Rechtsanwalt Stern wurde durch Akklamation einstimmig znm ersten Vorsitzenden, Herr Rechtsanwalt Dr. Geiger-Frankfurt a. M. auf gleiche Weise zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der übrige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Robb r Dr. Bacck, Bankier Jaulus. Rechtsanwalt Dr. Breslauer, Tr. Lilienthal. Jnstizrat Plonsker. Dipl.-Jng. Woyda. Rechtsanwalt Dr. Julius L. Scligsohn, Frau Falkenberg, Kommerzienrat Hamburger, sämtlich Berlin; Bayer, Brienitzer, Rabbiner Dr. Vvgelstein. sämtlich Breslau: Rechtsanwalt Dr. Katzcnstein-Biclefeld, Rabbiner Dr. Seligmann- Frankfurt a. M., Rabbiner Dr. SalomonSki-Frankfurt a.O.. Valk-Hamburg. Rechtsanwalt Dr. Kauffmann-Köln. Fabian- Königsberg. Wcil-München, Goetz-Dantzig, Rechtsanwalt Tr. Kann-Tüsscldorf, Hanptlehrcr Stiefel-Mannheim. Frau Krämer-München. Fabrikant Dr. jnr. h. c. Beck-Ell'"^ *: außerdem wurde beschlossen, die Auswahl je eines werteren Vorstandsmitgliedes aus Baden. Bayern und Württemberg der Bereinsleitung zu überlasten.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.