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Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-08-22 · 28 (22.8.1924) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
28 (22.8.1924)
Date
1924-08-22
Page
– (sequence 1)
Language
German
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IWchÄrmieZMW Graan der Sereiniauna Er das liberale Judentum e. V. Grgan -er Vereinigung für das liberale Judentum e. V Bezugspreis durch die Geschäftsstelle ^4 jährlich SN. 1.80 Einzelnummer 0.20. Bei freier Zusendung i. Inland 0,25 §ür die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis :: :: im Miigttedsbeitrage enchalten. :: :: :: Chefredakteur: Dipl..Ing. Bruno Doyda. vie „Jüdisch - liberale - Zeitung" erscheint jeden Freitag. Schrittleiiung und Ssschüttsstslle: Verlin» Mauerslratze 22. Sernruf: Amt Merkur Nr. 8725 poftfcbeckfeonto: Berlin n\V T ür.137069 (Vereinigung für das liberale lubentum) flachbruck famtlldyer Original Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung her Rebafctton gestattet 1 A»»elge»p* **)eife: Die ILgefpatteue sronpareillezeile V.1» Vgldmark. die »eklamezeile 3^00 Voldmari^ »us bet Wiederholungen Rabatt. :: :: :! A«zei-e«o»»ahme: Dr. Richter & Lo^ v.«.b.K.. Berli» S 42. Alepandrtnenftrahe 95/9«, Fernsprecher: Dbuhoff 7258). sowie sämtliche Amioneen ExpedMouen. Nr. 28 Berlin. 22. August 1924 4. Jahrgang Religionen. Judentum und Christentum. Bon Rabb. Dr. Dienemann - Offenbcich a. Ni. EL ist selbstredend gänzlich ausgeschlossen, das obengenannte Thema im engbegrenzten Nahmen eines Zeitungsaufsatzes erschöpfend behandeln zu können, wollte man ihm gerecht werden, so mühte man das ganze Gebiet der Beziehungen der beiden Religionen in dem vollen Abläufe ihrer Geschichte behandeln, mühte sie durch die Wandlungen und den Wechsel ihrer Lehren begleiten, mühte auf alle Zweige des Christentums in ihrer Besonderheit ausführlich eingehen. Das aber übersteigt die hier gegebene Möglichkeit. So bleibt nur übrig, das Thema mit Willen und Absicht einzuengen und nur zwei Hanptgebiete zu behandeln, die Berührungspunkte, d. h. die Gedanken, in denen Judentum und Christentum in einer Linie sich bewegen, und die Unterschiede der Lehren. Auch das kann hier weder erschöpfend noch ausführlich geschehen, sondern nur skizzenhaft, gleichsam stichwortartig. Wer Näheres und Ausführliches zu wissen und zu erfahren den Wunsch hat, der sei auf die untenstehende Literatur aufmerksam gemacht.*) Die Berührungspunkte zunächst: jedermann weiß, aber es ist angesichts der heutigen seelischen Haltung vieler durchaus nicht unnötig, es immer wieder mit Nachdruck zu betonen, daß wesentliche Lehren des Christentums dem Judentum entnommen sind, in das Christentum hineingekommen sind, weil die ersten Jahrzehnte des Christentums sich unter dem Bilde eines innerhalb der jüdischen Gemeinschaft existierenden Sonderzirkels üarstcllen. Dem Judentum entlehnt hat das Christentum den Glauben an den einen Gott, den Vater aller Menschen, den Glauben an die unergründliche Liebe und den ewigen Veczeihnngswillen Gottes, sein Erbarmen mit dem Sünder und Bußfertigen. Dem Judentum entlehnt, und in dem Evangelium ausdrücklich als Gebot der jüdischen Bibel bezeichnet ist das Gebot der Nächstenliebe, die Verwurzelung aller Frömmigkeit in den beiden Sätzen: „Du sollst lieben den Ewigen, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Vermögen" und „Du sollst lieben deinen Nächsten wie dich selbst." Dem Judentum entlehnt ist die Lehre von der Gotteskindschaft des Menschen und die Hoffnung auf ein Gottesreich, in dem eine andere Ordnung der Welt sein wird, als die gegenwärtige. Ohne öast, wie gesagt, auch nur die mindeste Ausführlichkeit bei der Auszählung dieser BcrührMgspunkte gewollt ist?*) erhellt schon aus dem wenigen skizzenhaft Genannten die innere Zusammengehörigkeit, wie sie ans der geschichtlichen Verwandtschaft sich ja mit Notwendigkeit ergibt. Nun aber wird diese Verwandtschaft und Zusammengehörigkeit übertönt von einer Reihe von Unterschieden sowohl der Lehre, des Dogmas, als auch, was noch wichtiger ist, der Frömmigkeitsstimmnng. Darüber muß Deutliches gesagt werden. Das allgemeine und landläufige Urteil findet diese Unterschiede in der Tatsache, daß das Judentum sein Zeremonialgesetz hat, während das Christentum dieses verworfen hat, daß das Judentum mit der eisernsten Folgerichtigkeit die Einheit Gottes vertritt, während im Christentum in der Dreieinigkeit nach unserer Meinung eine Trübung der Reinheit der Gottesidce sich vollzogen hat, daß das Judentum die Heiligenverehrung verwirft, das Christentum aber in seinem katholischen Zweige sie hat, aber all diese und noch manche andere damit zusammenhängende und als das Wesentliche empfundene Unterschiede sind nur ein Sekundäres, ein Abgeleitetes, das Primäre aber, das Grundlegende, das, wovon alles ins Auge fallende erst die Folge ist, ist ein anderes, nämlich die Verschiedenheit der Auffassung vom We s e n d e s Menschen. Daran gehen die Heiden ursprünglich miteinander Verbundenen grundsätzlich ^„seinander und gabeln sich mit Absicht und Bewußtsein. Das Judentum geht ständig aus von der Auffassung, daß der Mensch in sich selbst die Kraft zum Guten trägt, daß Gott in ihn die Krafi hineingescnkt hat, aus seinem Willen und Können, das Gute zu erstreben und zu tun, daß er dazu nur des gütlichen Gebotes aber nicht der ständigen göttlichen Einwirkung bedürfe, daß er ein sittlich selbständiges Wesen sei, das Christentum geht ständig aus von der Auffassung und Ueberzeugung, daß der Mensch in aller Generationenfolge ein schwaches Wesen ist. das nicht imstande ist, das Gute aus eigener Kraft zu tun, das, auf sich gestellt, in einem ewigen Sündengefühl sich bewegen muß, ständig der Sünde anheimsallen muß und als sittliches Wesen nur bestehen kann durch das Erlösungsgescheirk Gottes und dadurch, daß er sich dem von Gott gesandten Erlöser annertrant und ihn als für sich notwendig anerkennt. Dias Christentum lehnt sich dabei an die biblische Erzählung vom Sündenfall an. Der Katholizismus und der orthodoxe Protestantismus nehmen die Erzählung in ihrer vollen Wörtlichkeit und bauen darauf die Lehre, daß der I »~j iJL —^1,1—^ | Aus dem Inhalt: n Dr. Dienemaiin-Offeribach: Judentum und Christen- L| tum. — Lonis Germain Lövi-Paris: Mohamed [I und das Judentum. — Dr. Steinthal-Münster: Buddhismus und Judentum. yj * LI I. Leoy-Mainz: Sabbat-Ausgang. — Dr. Ludwig 8Daoidsohn-Bcrlin: Beer-Hosmann. — Vom Berg: Spaziergänge durch „völkische" Literatur. - Ernst Klippel-Berlin: Dritter Güte. — Clara iS Schott-Leipzig: Tusche.! * fi Aus den Gemeinden. — Versammlungskalender, dß Kalendarium. — Der jüdische Sprechsaal. Das Rote Kreuz und die jüdische Wellhilsskonferenz. Das Internationale Rote'Kreuz und die Internationale Union für Kinderhilfe haben beschlossen, einen Vertreter zu der am 21. August in Karlsbad beginnenden Tagung der Jüdischen Welthilsskonferenz zu entsenden. In jüdischen Kreisen hat dieser Beschlutz Genugtuung hervorgernfen. Man erwartet, daß die Teilnahme der zwei wichtigsten internationalen Humanitären Organisationen an der Welthilfskonferenz dazu beitragen wird, einen engen und freundschaftlichen Kontakt zwischen der jüdischen und der internationalen Humanitären Tätigkeit herzustellen. Vom Hilfsverein der deutschen Juden. Der Hilfsverein der deutschen Juden hat von der amerikanischen Emigrantcnhilsskonscrenz der jüdischen Organisationen Amerikas das telegraphische Ersuchen um Auskunft über die Lage der jüdischen Emigranten in den Häfen von Hamburg, Bremen usw. erhalten. Der Hilfsverein hat sofort die nötigen Auskünfte telegraphisch übersandt. Zn der am 21. August in Karlsbad beginnenden Tagung der 2. jüdischen Welthilsskonferenz hat der Hilfsverein der deutschen Inden Dr. Wischnitzer delegiert. *) 1) Eine Reihe von Aussätzen von Dr. Eduard Strauß im letzten Jahrgang der Zeitschrift „Der Jude". 2) Dienemann, „Judentum und Christentum", I. Kauffmann-Berlag 1919. **) Wer die Parallelstcllcn der Bibel und des nachbiblischen Schrifttums einerseits und des Neuen Testaments andererseits hierfür nachzulesen den Wunsch hat, der sei auf Jahrg. 1906 des Jahrbuchs f. iüd. Gcsch. und Liier, verwiesen. S. 62. Einbürgerungsdebatte im Reichsrat. Unter dem Vorsitz des Reichsministers des Innern Dr. Jarres fand am 11. August, nachmittags, eine Sitzung des Ncichsrats statt, in welcher u. a. über Einbürgerungsgesuche zweier ausländischer Inden verhandelt worden ist. Gegen die Einbürgerung des ungarischen Chemikers Dr. Gvemant und des holländischen Arztes Jules Samuels, die bei der preußischen Regierung beantragt und von dieser genehmigt worden war, hat Bayern auf Grund des 80 des Staatsangehörigkeitsgesctzes Einspruch erhoben, so daß die beiden Fälle zur Entscheidung des Reichsrats gebracht worden sind. Tie Ausschüsse des Ncichsrats haben den Einspruch Bayerns für begründet erklärt. Namens der preußischen Regierung ersuchte Staatssekretär Meister um eine namentliche Abstimmung. Die preußische Regierung legte in beiden Fällen besonderen Wert auf die Einbürgerung wegen der kulturellen Stellung der Einzubürgcrnden. Vor der Abstimmung beantragte der Vertreter von Brannschweig die Vertagung, damit die Vertreter der Einzelländcr noch „genauere Informationen" ernziehen könnten. Die Vertagung wurde angenommen. Schlageler-Geisl. Vor einigen Wochen sind, wie bekannt, auf dem jüdischen Friedhöfe in Binswangen bei Augsburg vandalische Zerstörungen angerichtet worden. U. a. wurde eine Reihe von Grabsteinen dadurch beschädigt, daß mit einem spitzen Instrument Hakenkreuze eingeritzt worden waren. Als Täter wurden vier Mitglieder des Schlage ter-BundeS, Ortsgruppe Augsburg, ausfindig gemacht. Drei davon standen im jugendlichen Alter von 14 bis 16 Jahren. Der 18 Jahre alte Konditor Herrlin wurde nunmehr vom Schöffengericht Augsburg wegen Grabschändung und Sachbeschädigung zu vier Monaten und einer Woche Gefängnis verurteilt. Nach der Urteilsbegründung wurde als strafmildernd erkannt, daß die als gefühlsroh und gemein anzusprechende Tat zwar vorsätzlich, nicht aber mit Ueberlegung begangen wurde und die jungen Leute durch die in der Schlageter-Gruppe gepflegte Judenfeindlichkeit zu ihrem Tun verleitet worden seien. Eine Bewährungsfrist wurde versagt. Merstiißl Eure Organisation! Postscheckkonto der Vereinigung für das liberale Indent«« , E. B., Berlin NW. 7. Nr. 137 WS. Mensch die ihm einstens angeborene EbenbilSlichkeit Gotteverloren habe und diese von Adam her erworbene Sünde erbe sich nun wie ein Fluch durch die Menschheit hindurch, daher die Bezeichnung „Erbsünde". Es existieren dabei im Einzelnen Unterschiede zwischen Protestantismus und Katholizismus. die uns hier nicht sonderlich anfhalten sollen, im Ganzen ist die Auffassung, -atz von der ursprünglichen Anlage des Menschen nur übrig geblieben sei die Fähigkeit, die Qual seiner, Gottverlassenheit zu empfinden und erlöst zu werden. Es begreift sich leicht, wie aus dies-er Grundauffassung die Lehre über Christus entstanden ist, geradezu entstehen mutzte. Hat durch Adam die ganze Menschbeit eine so schwere Schuld auf sich geladen, dann erfordert es die Gerechtigkeit, daß dafür eine volle Sühne geleistet werde. Durch wen soll sie geschehen? Durch einen Menschen? Unmöglich, er hat doch eben keine eigene Kraft dazu. Da ist nur eine Hilfe möglich: wenn jemand, der rein und schuldlos ist, sich für die Menschen opferte, ihre Sünde auf sich nähme. Wo aber ist ein so Sündloser? Da sagt nun das Christentum: Gott selbst gab die Sühne. Er nahm in Jesus Menschengestalt an, damit jemand auf Erden ist, der rein und fleckenlos ist. Jesus nimmt die Sünden der Menschheit auf sich und stirbt zur Sühne für sie. Er wird so zum Erlöser der Menschheit. Wer au ihn und seinen Opfertod glaubt, ist durch diesen Glauben befreit von der Macht der Sünde. So ergeben sich die Dogmen der christlichen Kirche, ergibt sich die Notwendigkeit und Unentbehrlichkeit der Person des Erlösers, Christi, und seiner Sendung aus der Ueberzeugung von der religiösen und sittlichen Unzulänglichkeit des Menschen. Der liberale Protestantismus nimmt die biblische Erzählung längst nicht mehr in ihrer Wörtlichkeit, für ibn ist Christus nicht mehr der Gottessohn, und auch sein Opfertod hat für ihn seine Geltung verloren, aber in der Grundeinstellung ist er nicht anders, er rmnüit die biblische Erzählung als eine poetische und ewig gültige Umklevdung und Einkleidung der unauslöschlichen, unumstößlichen Wahrheit von der Schwäche und angeborenen Sündhaftigkeit des Menschen, seiner Unfähigkeit zum Guten aus Eigenem, von dem Vorhandensein eines Reiches der Sünde, daß das Gegenbild des Reiches Gottes ist. So konnte zwar in diesem Lager das alte Dogma von der Gottheit Christi und seinem Opfertod verlassen werden, aber es bleibt die Empsindung von der Notwendigkeit der Person Christi und des Anhangens an ihn. So ist für alle Schattierungen der christlichen Gesamtheit der Ausgangspunkt der Frömmigkeit, daß der Mensch die volle Wucht der auf ihm lastenden Sündenschuld und seine Unfähigkeit, aus eigener Kraft von ihr sich zu befreien, empfinde. Dem gegenüber gipfelt die Anschauung des Judentums in dom Bekenntnis, daß des Menschen Gottesebenbtlölichkeit darin bestehe, daß er in sich die Möglichkeit und Kraft zum sittlichen Handeln trage. So betet man im Morgengebet: „Mein Gott, die Seele, die du mir gegeben hast, ist r e i n." Und im Talmud und Midrasch wird man nicht müde, in mannigfacher Wiederholung den Gedanken immer wieder aufs Neue auszusprcchen Und so stark, so ursprünglich wird das empfunden, so aus den Tiefen der Seele wächst dieses Bekenntnis heraus, daß man es festhält und durchführt auch gegen widersprechend anklingende Bibelsätze und gegen ursprünglich in einer ähnlichen Richtung wie die des Christentums sich bewegende Talmud- und Midraschäußerungen. Es kommt eben bei der Beurteilung des Lehrgehaltes einer Religion nicht auf diesen oder jenen Satz ihrer heiligen Urkunden an, sondern auf den Geist, in dem sie ihre heiligen Bücher deutet und verstanden wissen will. Man hat im Judentum aus der Erzählung vom Sündenfall kein Dogma gemacht, man hat im Anschluß an den'bekannten Bibelvers „denn der Trieb des menschlichen Herzens ist böse von Jugend an" den Begriff „jezer Hora" „der böse Trieb" ausgebildet, aber man hat nie daran gedacht, dadurch dem religiösen Denken die Prägung aufzudrücken. Und nun ergeben sich auS dieser Grundverschiedenheit in der Auffassung vom Wesen und Können des Menschen die Fülle der Unterschiede zwischen Christentum und Judentum. Verschiedengeartet ist die Grundstimnmng. aus der Frömmigkeit erblüht, die Frömm ig keitsst im mu ng. Alle Frömmigkeit beginnt für den bewußten Christen damit, daß man die unendliche und notwendig« Sündhaftigkeit des Mensche« betont und alles Streben darauf richtet, von ihr loszukommen. Fromm fein heißt für den Christen, die ErlösuwgSbedüvftigkeit spüren und nach Erlösung sich sehnen. Alle Frömmigkeit beginnt für den Juden mit dem Gefühl, daß er mit der Kraft zum sittliche« Tun begabt ist und dieser Kraft entsprechend zu leben hat. Jüdische Frömmigkeit erhält i-hre eigene Note durch das stete Anknüpfen an die Kraft des Menschen zum Guten, so daß man eS geradezu als die Erziehungsmethode des Judentums bezeichnen kann» das Können des Menschen zu verdoppeln und seinen Willen anzuspannen, indem man ihm seine sittliche Fähigkeit ins Bewußtsein hebt. Nicht daß da- Judentum die Sünde und alles zu ihr Treibende nicht ernst genug nähme. Man weiß ganz gut. daß unaufhörlich die Gefahr herantritt, in Schuld zu geraten, daß auch die Besten in Irrtum verfallen können und sich nicht immer auf -er Höhe der reinen Sittlichkeit bewegen. Aber man lehnt im. Judentum es ab, das als Mittelpunkt der Religion zu empfinden, -atz man sich ständig unter der Herrschaft der Sünde fühle, und darum nach der » Erlösung von ihr sich sehne.

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