Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-06-06 · 17 (6.6.1924) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
17 (6.6.1924)
Date
1924-06-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2613366-2613741-2613758--0842-2618146
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

^MMWWWWWWM DER JÜNGLING Eine Geschichte aus der ägyptischen Knechtschaft Von Maria Renee Daumas (Schluß.) (Nachdruck verboten.) Verblüfft starrte er den Diener an.- „Sahst du den Fremden fortgehen, Assar?" „Welchen Fremden“, fragte Assar verwundert. „Jenen Fremden, den du vorhin mir hereinführtest, besinne dich Assar-“ Der schüttelte den Kopf. „Ich sah niemanden kommen und niemanden gehn, Herr." „Das ist seltsam,' sagte Moses kopfschüttelnd, — — „er folgte dir doch vorhin fast auf dem Fuße.“ —_ Wieder schüttelte Assar den Kopf-„Als ich hinausging, nach der Ursache jenes Klopfens vorhin zu sehen, war niemand da- „Du kamst nicht wieder hier herein?“ —, fragte Moses fast ängstlich- „Nein, Herr"- Der Jüngling griff sich an die Stirn,-„hätte ich das alles nur geträumt?-Nein, nein"-fügte er, wie sich selber beruhigend, hinzu-„zu deutlich hab’ ich alles erlebt und mit meinen Augen geschaut"_ Mid plötzlich fragte er: „Sag' Assar, leiden die Ebräer noch immer so hart unterm Joche der Aegypter?" Und Assar sagte bestimmt: „Es gibt keine ebräische Hütte, in der man nicht um eine Gewalttat klagt, die ein Aegypter dort begangen hat,-in der man nicht »m einen Toten trauert, der der Willkür eines Aegypters fiel." Moses stöhnte: „Hörtest du etwas von Amram und Jochebet?" "Jochebet liegt krank danieder und spricht nicht mehr, man sagt, ein schwerer Kummer nage an ihrem Herzen". „Ich will ihn heilen, diesen Schmerz", rief Moses rasch, „sie sollen den Mut nicht verlieren"-und dann fragte er leiser: „und — und — hörtest du auch etwas von Mutter Recha?"- Assar schwieg einen Augenblick,-dann sagte er: „Die arme Mutter Recha hat ein hartes Schicksal getroffen, -vor ein paar Tagen verlor sie ihr letztes Kind"- Der Jüngling stürzte zu Assar hin und packte ihn ungestüm am Arme, — — schreckensstarr blickten seine Augen den Sprecher an. „Was sagst du da, Assar?-Mutter Recha verlor — verlor — ihr Kind?-die — die — kleine Naemi?" Assar senkte den Blick, — er sah plötzlich eine tiefe rote Wunde, in die er mit ungeschickter Hand hineingegriffen hatte,-aber er war auch ein kluger Bursche und dachte, diese Wunde könne vielleicht zur Genesung des Menschen da vor ihm führen, daher beschloß er, sie nicht zu schonen, sondern sie ganz zu öffnen, damit die Heilung um so schneller vor sich gehe,-und als der Jüngling jetzt tonlos fragte: „Wie?"-antwortete Assar: „Sie ertränkte sich im Nahal."- „Oh Nagmi, kleine Naemi!"-stöhnte Moses. „-Und Mutter Recha ist wahnsinnig geworden am nächsten Tag,-sie hat ein Tuch zusammengerollt, wiegt es in den Armen und glaubt, ein neues Kind bekommen zu haben."-Da taumelte der Jüngling auf das Polster zurück-und bettete stöhnend das Haupt in den Kissen-in dieser Stunde ward er zum Mann. Assar verhielt sich ruhig,-er ließ diesen Schmerz austoben, er hoffte, er würde die von ihm gewünschte Wirkung haben. Endlich hob Moses das Haupt,-er faßte den Arm des Dieners.-„Assar," — sagte er fast scheu, — „wenn ich je versuchen wollte, meinem Volke zu helfen und von hier fliehen müßte, — kämest du mit mir?" Und der treue Mann erwiderte: „Das ist der Tag, den ich erwarte, Herr, durch tausend Tode und Gefahren würde ich dir folgen." Moses druckte in schweigendem Dank seinen Arm, — — — „geh' jetzt, Assar"-sagte er dann,-„laß mich ein Mittel zur Flucht überlegen,-wir wollen so schnell, als möglich, von hier fort,-vielleichtvielleicht in der kommenden Nacht schon, wenn Salamba bei ihrem Vater weilt,-- geh’, geh "-drängte er plötzlich, „laß mich allein,-ich will alles wohl überdenken." — Assar neigte sich vor seinem Herrn-„Du wirst mich zu jeder Stunde bereit finden"-sagte er und verließ den Raum. Moses hockte sich in eine Ecke, möglichst weit entfernt von Salambas Ruhebett, das ihm jetzt mit seinem schwülen Dufte Ekel verursachte,- „kleine Naemi" — sagte er ein paar Mal ganz leise, kleine NaLmie mußtest du sterben, damit ich zur Besinnung kam? Um deinetwillen soll dein Volk gerettet werden, — wie der Fremde es verhieß."- Da rauschte der Vorhang,-Rhamnanes trat ein. Moses sprang auf-Aug' in Aug' standen sie sich gegenüber, jeder von ihnen wußte in diesem Augenblick, daß der andere sein Todfeind war. — Eine Weile verharrten sie so regungslos-dann sagte der Vertraute des Pharao langsam: „Die Tochter Pharaos läßt dich zu sich bescheiden"-und wie im Spott fügte er hinzu: „Die dich ihren Sohn nennt."- Moses fragte ruhig: „Schickt dich die Mutter selber zu mir her?" Da lachte Rhamnanes voller Spottinst, „die Mutter!-wie du das sagst, — man schaue Salamba an und dann dich-so müßte Pharao, der große König, dir nahe verwandt sein-Großvater oder Vater, wiea gefällt,-er kann wählen-oder du." „Hießen Pharao oder seine Tochter dich gleichfalls mir diese Worte zu sagen?" fragte Moses noch immer ruhig, fast gleichgültig. Der Vertraute des Königs reckte sich hoch auf und sagte finster: „Du hörtest meinen Auftrag, Ebräer, was fragst du?" -- Moses, jetzt aber gereizt durch den Ton, in dem Rhamnanes mit ihm sprach, verlor die Ruhe.-Auch er reckte die mächtige Gestalt höher auf, so daß er den langen Aegypter noch ein gutes Teil überragte und erwiderte scharf: „Ein Bote hat nichts zu tun, als seine Botschaft auszurichten, dafür ist er Bote, — — jedwedes weitere Wort und jede eigene Meinung ist vom Uebel, — — merk' dir das, Bote".- Rhamnanes lächelte jetzt, aber dieses Lächeln war so satt von Hohn, daß Mosen bei seinen Worten das Blut jäh in die Wangen schoß, „he, he, so stolz?" rief er — —• „Du und deinesgleichen, ihr dürftet noch nicht am Boden, an der Schwelle der Tür hocken, wenn Aegypter an der Tafel speisen und euch Brocken ihres Mahles zuwerfen, wie den Hunden-und du wagst diese Sprache einem Aegypter gegenüber, dem treusten Diener Pharaos?“ Moses ballte heimlich die Hände, wie in ohnmächtigem Grimm und trat dem andern einen Schritt näher. — —- — „Hüte dich Aegypter," stieß er zwischen den Zähnen hervor, — „ich bin jung und heiß,-wir Ebräer wissen viel zu dulden, — doch eines Tages, wenn Zorn oder Verzweiflung uns übermannt — — dann hütet euch — —." Der Vertraute Pharao's trat einen Schritt zurück und maß den Erregten mit stolzem verächtlichen Blick — — — „Ha, willst du drohen, Ebräisches Tier?" rief er, — „von allen Völkern, die Pharao zu Diensten sind, ist das verachtetste das der Ebräer. Ein Volk von Arbeitstieren, schmutziges Gewürm, dessen Brut ein jeder töten kann, Wenns ihm gefällt,-daß du noch lebst, ist Zufall, — du warst der Tochter meines Herrn wohl zu gering, daß sie dich leben ließ,-nun fristest du deine Tage hier von ihrem Erbarmen,-suchst Schutz in den Falten ihrer Gewänder- Bis dahin hatte Moses sich mühsam beherrscht, nun fuhr er wütend auf den Sprechenden los.-- „Nun kämpfe um dein Leben mit Gewürm'",-— knirschte er und seine beiden Hände, wie Krallen gekrümmt, schlugen sich in des Aegypters Hals; der auf den plötzlichen Ueberfall nicht vorbereitet, — taumelte zurück und suchte den andern zu umfassen, aber der wütende Schmerz, den ihm der Griff, der tief in sein Fleisch am Halse einschnitt, verursachte und die mangelnde Luft, die durch die zusammengepreßte Kehle nicht mehr hindurch konnte, nahmen ihm die Kraft, sich wirksam zu verteidigen, -er röchelte und sank in die Kniee, sein Angreifer, ohne ihn loszulassen, fiel über ihn.-In sinnloser Wut vollendete er sein grausiges Werk-ohne, daß der, der gekommen war, ihn zu morden, ihm auch nur den kleinsten Schaden hatte zufügen können. — — Als der unter ihm Liegende sich nicht mehr regte, sprang Moses auf,-fast erstaunt betrachtete er seine Hände, an denen das rote Blut aus den Halswunden des Aegypters klebte. Da hörte er ein Geräusch hinter sich, -erschrocken drehte er sich um und gewahrte Assar, der entsetzt auf den Toten starrte. „Was tatest du, Herr?" — stammelte der Treue,- und Moses, noch erregt mit funkelnden Augen, sagte keuchend: „Da liegt er nun, der mich mit dem Geifer seines Mundes schänden wollte,-Assar, er ist tot, — -ich habe einen Aegypter getötet."- Da drängte Assar: „So mußt du schleunigst fliehen, Herr,-wenn man diesen Toten, den Pharao liebt, wie keinen seiner Diener, hier in deinem Gemach fände, wärx dir der qualvollste Tod gewiß,-selbst die Königstochter vermöchte dann nicht dich zu retten.-Pharao wäre allzu froh, einen Grund zu haben, dich zu töten." — Moses stand, wie in Gedanken verloren, er begriff jetzt erst völlig, was er getan,-aber er empfand keine Reue,-entschlossen raffte er sich auf. „So laß uns fliehen,-sagte er," „ich muß mich zu retten suchen, soll ich jene Mission erfüllen-von der der Fremde sprach.-Zu lange Zeit schon habe ich hier in müßig fauler Ruh' in den Armen eines Weibes verbracht, — daß ich hassen sollte, — indeß mein armes Volk verzweifelte in Not.-Schnell Assar das Gewand, das ich trug, als ich hierher in Pharaos Palast kam,- ich verwahrts zum Angedenken in jenem Schrein." Assar stürzte an den Kasten und riß den Rock heraus, den der Jüngling getragen, als er in den Palast kam-Moses streifte rasch die kostbaren Gewänder ab, die die Liebe der Tochter Pharaos ihm gespendet hatte. Als er das Kleid wieder trug, das die treue Schwester ihm gearbeitet hatte, schien es ihm, als fiele alle Unentschlossenheit und Schwäche von ihm ab,-als habe er mit Salambas Gewändern all das abgestreift, was ihn die ganze Zeit über in Bann gehalten hatte-es schien ihm, als habe er einen neuen Menschen angezogen, — —- er fühlte sich gehoben und trotz der schweren Gefahr, in der er sich befand, war er glücklich. Da sagte Assar plötzlich in seine Gedanken hinein: „Was wird die Königstochter sagen?" „Sie wird mich töten lassen, wenn sie mich findet" — sagte Moses fest, „aber ich fürchte mich nicht,“- er schaute sich um,-fast war es, als wollte ihn jetzt im letzten Augenblick ein Gefühl von Wehmut beschleichen, aber er zwang es rasch nieder — — „nun habe ich nur noch den Gott meiner Väter über mir,- in seine Hände lege ich mein Geschick und das meines Volkes," sagte er wie zu sich selbst. Assar aber drängte: „Komm’ Herr, wir fliehen nach Midian." Und er führte Moses durch verschwiegene unterirdische Gänge des Palastes-und sie ruhten und rasteten nicht, bis sie die Grenze von Pharaos Reich hinter sich hatten und gerettet waren. -Und Moses hielt sich auf in Midian, bis er zurückkehrte und seine Berufung erfüllte.- VIII. Am Nachmittag des Tages von des Jünglings Flucht hatte die Tochter Pharaos einen seltsamen Traum.- Ihr träumte, sie durchsuche den ganzen Palast nach dem Jüngling.-Sie kam dabei durch Gänge und Gemächer, die sie nie vorher gesehen. Wie in Wirklichkeit hatte sie auch im Traum ein fast sinnloser Zorn gegen den Geliebten erfaßt, — — sie hatte über hundert Häscher nach ihm ausgeschickt, ihn zu suchen, —- — und hatte nur den einen Wunsch, ihn durch irgend einen qualvollen Tod, den sie sich ausdenken wollte, zu strafen;-bis zum Abend aber war noch keiner der Ausgesandten zurückgekehrt und als sie sich von den Erregungen des Tages und vielen ungeweinten Tränen ermüdet, aufs Ruhebett warf, an dessen Fuß noch die Gewänder verstreut lagen, die der Flüchtling zurückgelassen hatte,-war sie, ohne es zu wollen, entschlummert. Und als sie nun im Traum durch den Palast schritt, kam sie in ein Gemach, das dem ihren fast genau glich,-— das erinnerte sie an die vielen Stunden des Glücks mit dem Geliebten und plötzlich rief sie laut, wie in Verzweiflung seinen Namen. <— —- Da trat ihr ein fremder Mann entgegen,-und Salamba blickte ihn verwundert fast erschrocken am —* Eine hohe, achlanke Eracheii Reizend wirkt auf alle Leute Solche wundervolle Beute. Klettern wird zum Kinderspiel Dort, wo Lucca winkt vom Dell WIGO Steig (Lucca Sicuntrthausg- ’rxwtafö 1669 nung, von wunderbarer Ebenmäßigkeit der Gestalt stand vor ihr, braunes Haar, das ihm in langen, weichen Wellen bis auf die Schultern fiel, umrahmte ein schmales, edles Gesicht von reiner milder Schönheit, die Augen blickten sanft und doch zwingend auf sie nieder. Ein eigentümliches Gefühl von Beklemmung legte sich der Frau beim Anblick des Fremden auf die Brust,- trotzdem raffte sie sich auf und sagte: „Wer bist du, Fremdling?-Weißt du nicht, daß ungerufen niemand vor Salamba erscheinen darf?"-Der Fremde aber entgegnete mild: „Deine Herzensnot rief mich zu dir, Tochter Pharaos,-der, den deine Stimme ruft, ist nicht mehr hier." Da trat Salamba einen Schritt näher und bat erregt: „Wo ist er, sag' mir's, wenn du es weißt," Er ist dahin gegangen, wohin seine Sendung ihn rief, sagte der fremde Mann ruhig. Da fuhr Pharaos Tochter auf, „du willst es mir nicht sagen,-hüte dich, Fremdling,-ich werde ihn zu finden wissen, dann stirbt er und alle mit ihm, — — die ihm vielleicht zu dieser feigen Flucht verhelfen naben. Der andere hob beruhigend die schmale Hand: „Er wird von selbst hierher zurückkehren, — sagte er. „Wann?"-Salamba fragte es rasch und zitternd. „Er kehret zurück, wenn sein Geschick ihn dazu treibt," belehrte sie der Fremde. Aber Salamba geriet außer sich, „es gab für ihn kein anderes Geschick, als das i c h ihm bereitete, -- mein war er, — mir gehörte sein Leben," rief sie laut und ballte die Hände in ohnmächtigem Zorn. , . Der Mann* schüttelte langsam den Kopf,-- Mensch kann einem andern Menschen gehören. Tochter Pharao’s-sein Leben gehört seinem Gotte. — — Aber Salamba höhnte; „Hat sein Gott ihn gerettet, als er im Binsenkörblein lag, hilflos, dem Tode preisgegeben Es war, als lächele der Fremde, „er ward gerettet von seinem Gott,-Du warst nur das Werkzeug, ausrsehen zu seiner Rettung,“- , , Salamba aber sagte empört: „Ich, die Tochter Pharao s, [es mächtigen Königs, da^ Werkzeug eines fremden Jottes? — Des Gottes der verachteten Ebräer? Sanft erwiderte der Fremde: „Auch dir gab jener Gott in Glück, indem er dich als Werkzeug brauchte, Tochter ’harao’s, du liebtest ihn, den du gerettet hattest." — — Salamba gah die stolze Antwort: „Wer darf sich ühmen, daß Pharaos Tochter ihn geliebt hat," —- — aber ann in plötzlichem Erstaunen fügte sie hinzu: „Was wei >t lu von mir Fremdling?" — Der aber fuhr unbeirrt fort. Und doch ist diese Liebe das Beste in deinem Leben ewesen, was es je erfüllt hat,-- Salamba geriet nach und nach in den Bann des fremden /fanes, so sagte sie jetzt sanfter: „Wenn du jenen Gott ennst, Fremdling, so sage ihm, daß er mir Mosen wiederebe." — sein." „Wann wird das sein?" begehrte sie zu wissen, Langsam und fest erwiderte er: „Wenn seine Zeit erfüllt ist und die deine auch,"- Da sagte sie enttäuscht, mit matter, hoffnungsloser Stimme: „Das Leben ist mir ohne ihn verleidet,-denn niemand ahnt es, was ich ertragen muß!" Und dann nach einer Pause hat sie und wunderte sich über die eigene flehende Stimme, „hilf mir Fremdling,-du scheinst mir gut."- Sinnend betrachtete er sie eine Welle, und sie fühlte, wie unter seinem Blick eine Veränderung mit ihr vorging, -aller Zorn und alle Rachegedanken waren wie ausgelöscht in ihr-ihr war mit einem Male, als erkenne sie etwas Großes, Herrliches, das sie kaum zu fassen vermöchte -und nur ein Gefühl unnennbarer Sehnsucht nach Liebe und Ruhe bUeb in ihr. — —. Da glitt sie langsam an dem Fremden nieder-sie, die stolze Tochter Pharaos, die große, grausame Sünderin, lag vor ihm im Staube-er aber legte segnend die Hände auf ihren Scheitel, dann war er plötzlich verschwunden. — Sie aber blieb am Boden liegen,-entseelt, vernichtet und entsühnt. — —- EL Als die Tochter Pharaos erwachte, —- — sich auf ihrem Ruhebett liegend fand und zu der Erkenntnis kam, daß alle9 nur ein Traum gewesen war,-nahm sie den Bronzedolch, der ihr am Gürtel hing — und bohrte sich ihn mitten int Hers.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.