Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 4 (1.3.1924)
- Date
- 1924-03-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Organ der Vereinigung für das liberale Judentum e. V.! Bezugspreis durch die Geschäftsstelle 1 — Goldmark pro Vierteljahr. Anzeigenpreise: Die Zwölf-, gespaltene Nonpareille-Zeile^O.40 Goldmark, die Reklamezeile 1.50 Goldmark; bei Wiederholungen > Rabatt. Redaktion und Geschäftsstelle: Berlin W 8, Mauerstr. 22 (Vereinigung für das liberale Judentum e. V.) Fernruf r Merkur 8725. Anzeigen-Annahme: Dr. Richter u. Co., G. m. b. H., Berlin W 15, Duisburger Straße,10 «Fernruf: Pfalzburg 3267), sowie sämtliche Annoncen-Expeditiouen. Nummer 4 —M————IW Berlin, den 1. März 1924 4. Zahrgaug Expressionistisches Judentum. Von Fuchs-Chemnitz. Erpressionismus heißt Ausdruckskunst. im Gegensatz zum Imprestwnismus, der Eindruckskunst,. Beide Worte bedeuten aber viel mehr als Kunstrichtungen: der Geist zweier Zeitalter, ja zweier notwendig aufeinander folgenden Lebensanschauungen wird durch sie versinnbildlicht. Der Impressionismus wollte nichts weiter, als den Eindruck festhalten. den dieAußenwelt auf uns macht: van Ideen, Gefühlen. Taten, die der Mensch aus sich in die Umwelt hineinträgt, sie deutend .oder umgestaltend, wollte er nichts wissen. Damit war er die letzte Auswirkung des Zeitgeists, der fast das ganze 19. Iahrhundert beherrschte, und den man auch mit dem Wort bezeichnen könnte: Der Glaube an das Nicht-Ich, an das Objekt, an das Draußen. Der handelnde Mensch suchte fast nur nach dem, was einer haben kann, statt danach, etwas zu fein, und der praktische Materialismus, der iin Kapitalismus der Einzelnen und im Imperialismus der Staaten gipfelt, beruhte auf diesem Glauben, daß die äußeren Güter, Macht, Ehre, Besitz, Vergnügen, glücklich machen. Die Technik schuf dementsprechend die Mittel, das äußerliche Leben zu meistern, und leistete Unerhörtes in der Ueberwindung der Außenwelt durch Maschinen, Verkehrsmittel und Organisation (Trust und Warenhaus, Militär, Vereinswesen usw.). Aber auch die Wissenschaft berauschte sich am — geistigen — Materialismus: Geschichte und Psychologie triumphierten, die Philosophie wurde von vielen totgesagt, Ethik und Metaphysik lösten sich auf. Und innerhalb der Psychologie selbst ging der Glaube an eine Seelensubstanz verloren: die Seele galt als weiter nichts, denn als ein — selbst unmeßbarer — Treffpunkt der Einstrahlungen des Milieus, der Erziehung, der Vererbung, des Volkstums und anderer „Einflüsse von draußen". Vollends die Künste schwelgten in der Verehrung des Draußen und Verwerfung des Eigenen: die „Meininger" verlangten historische Treue, und das Bühnenbild konnte sich nicht genug tun in der Photographie der Wirklichkeit, der Held geht an seiner Vorgeschichte und Umgebung zugrunde, und der Realismus verzichtete auf eine Erhebung über den Alltag. Seit etwa der Jahrhundertwende zeigte sich ein Umschwung, u. z. (nach dem ewigen Gesetz vom Abwechselungsbedurfnis und Mode) in die genau entgegengesetzte Richtung. Ihr Motto ist etwa Maeterlinks Wort in „Weisheit und Schicksal": „Vergessen wir nicht, daß uns nichts begegnet, was nicht von derselben Art ist wie wir. Nie hat sich eine heldische Gelegenheit dem geboten, der nicht seit einer Reihe von Jahren ein schweigender Held war. Das wahre Scküks^l ist ein inneres Schicksal. Wenn Sokrates und Thersites an demselben Tage ihren einzigen Cohn verlieren, wird das Unglück des einen dem des andern nicht ähnlich sein. Selbst der Tod hat im Hause des Guten andere Tränen, als im Hause des Bösen. Gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum — du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls Dies 20. Iahrhundert hat es satt, von außm nach innen sich schieben zu lassen: „ich bau mich," mät es, „der Weq geht von innen nach außen, die Welt und das Leben ist Ausdruck meiner Seele, wir geben die %rbe'Jfr?s Draußen ist tot, wir machen's lebendig." „Das Reich der Seele beginnt." sagt Rathenau. Ob der Jugendstil neue Formen erfindet, oder moderne Malerei gegen Menzel und Liebermann ckufsteht. ob Johanne- Müller und Rilke gegen Hackel und Bölsche oder Bergson gegen Wundt, ob Solotanz gegen Walzer und Polka sich wehrt und durchsetzt - immer ist es d'eselbe Tendenz. Erpresston. Ausdruck des Innern die Losung. Damit ist Mehreres verbunden. — In der Seele M das Tonangebende nicht das intellektuelle Wissen und senken, sondern das Voluntarische, Gemüt und Wicke. Sc w ™ bric!I^e Zeit nicht mehr an die ANeinherrschafl des Verstandes und der Wissenschaft. Sie denkt wiedei daran, daß es jenseits derselben noch andere Möglichkeiten gibt, Glaube, Intuition, Tk^osophie. Mystik, alte und neue Offenbarung, das Irrationale. (Ob ^ht hier nicht zur Entscheidung; nur aus t>te S<i)ubmTtg bes Zeitgeistes kommt es augenblicklich an.). Vor 30 Jahren wären solche Annahmen schallend ausgelacht worden, heute sind die Buchläden voll solcher V.—Mille schafft sich auch dadurch sein Recht, daß viel mehr als früher die Tat. das Leben. da§ Revolutionäre, der Kmftmensch und Draufgänger gilt <m .i^enb. schreibt Nicht und liest nicht und legt weniger Wert auf die Lehre: sie wandert, treibt Landbau uni KEbau und Sport: der Körper fordett sein Recht gegen den Geist! Und die Pädagogik der Arbeitsschule und de, Gegenwartsstudien kommt ihr darin entgegen. De' Aktivismus stegt gegen das wattherzige laisser faire, lai sei SP'der Dichtung, in der Architektur. selbst in de, Folitik und ganz gewiß im Einzelleben! — Und dadeoeutet weiter, daß das Ich mit ungeheurer Wucht \ti m den Vordergrund schiebt. Der Ewigkeitswert jede' ^melseele wird neu entdeckt, nicht bloß jeder Künstle' lchaffl ferne eigene Richtung: daß jeder sein Leben erge, gestalte, wird Losung. A les Traditionelle verliert schoi dadurch, daß es traditionell ist, an Vertrauen. Aber auö nicht das Neue allein um des Neuen willen wird geschätzt. Das Eigene ist es, was gesucht wird; die Kraft der Persönlichkeit wird sittlicher Wertmesser. — Selbst die Mafe kann sich dem nicht entziehen. Sie gilt nicht mehr als eine Sammlung von Kraftpunlten, sondern als Kleid und Ausstrahlung einer Massensce.e: Die Nation, die Iudenheit, die Kulturen (bei Spengler), die Iugend usw., sie werden als Individuen angesehen mit eigenem Innenleben, mit Geburt und 'Aufstieg und Abstieg und Tod. — Ueber allem aber steht die lebendige Empfindung des Positiven: Das ewige Negieren, Abwarten, Vorberciten des 19. Jahrhunderts hat man satt. Es ist, als hätte jenes eine große Materialsammlung für ein künftiges Wert vorgenommen. Die ungeheuren Fortschritte der Natur- und Geschichtswissenschaften und der Technik erscheinen heute als unternommen, um eine breitere Basis zu schaffen, auf der ein höherer Turm von Idealismus und Klassizismus, eine tiefer verankerte Philosophie, eine gewaltigere, sonnigere, sternenreine Kultur gebaut werden könne. Und nun ist der Wille zum Aufbau erwacht. Allen Widerwärtigkeiten des politischen und wirtschaftlichen Tohuwabohu zum Trotz! Noch sind wir erst am Anfang dieser Entwicklung. Aber wie der Föhn über Eisfelder, braust auch jetzt schon ein Eeistessturm über die Welt, voran alle Musen in nie gekannter Vollzähligkeit, jede mit neuem Gewand angetan, Lyrik und Epik und Dramatik, Musik, 'Malerei und Plastik, Architektur, Kunstgewerbe und Tanz, und hinterher alle Eeistesscharen, seltsam, z. T. vermummt, doch alle voll Iugendmut: Volkshochschulen und Iugendverbände, Spiritismus und Nationalismus, Pazifismus und Sport und Pädagogik und zuletzt Ethik. Philosophie und Religion. Welchem Ziel es entgegengeht, ist noch nicht deutlich, aber das altklassische Motto überdonnert jede Zagnis: Es ist nicht draußen: da sucht es der Tor: Es ist in dir, du bringst es ewig hervor! Das ist Expressionismus als Zeitstimmung. 'Mir scheint, auch das Iudentum von heute hat diese innerste Tendenz. Und wir Liberalen sollten ganz besonders dem Rücksicht tragen. Auch das sogenannte liberale Iudentum hat seine impressionistische Periode im 19. Iahrhundert gehabt, wo es alles von außen erwartete. Zuerst suchte es die weltliche Bildung: dis ersten jüdischen Schulen, die ersten Reformen bezeugen die damalige Tmdenz: wir müssen erst einmal werden wie die andern, erst dann können wir das 1 'JL'1 < iTTi i1 Ui.’11 iTTr ■ 11' ‘ „77i i' lll1' i >1 l^L'11 ITTi i1 'ii.'11 fiTi«1 'Ji*', iTTt IIII Werbt neue Mitglieder! neue Iudentum schaffen. Und als wir wie.jene geworden waren und in Materialismus und Indifferenz versanken, suchten wir die Trümmer des Iudentums in der Geschichte und Philologie, in der Größe der Vergangenheit, und die verstandesmäßige Bearbeitung des Alten, Kritik und pietätvolle Konservierung des Kritisietten wurde Ersatz für jüdisches Leben. Zuletzt war's fast nur noch die feindliche Umwelt, von deren Gnade die Existenz der Iudenheit sich — bröcklig genug — erhielt. — Schon um 1870 begann, leise, ganz leise, eine Reattion dagegen, mit der Gründung der jüdischen Vereine und Verbände: DIGB., E.-V., Literaturvereine usw. usw. sind die ersten Meilensteine auf dem Wege zum jüdischen Ich. Aber die Zeit war wohl noch nicht reif. Wie ganz anders steht heute das deutsche Iudentum da! Noch stehen wohl auch heute ganz Alte unter uns wie Winterbäume ohne Blüte und Blatt. Aber i.n Unterholz, wie treibt da schon lebendiger Frühling: Jugendbewegungen und Zionismus, Loge und Schule, eine neue deutsch-jüdische und hebräische Literatur und Kunst, Iournalistik und Philosophie, und vor allem kraftvoller Wille zum Iudentum in den Einzelnen — alles noch längst nicht vollkommen» aber doch neues Sprießen aus der Wurzel, Arbeit aus jüdischer Seele —: jüdischer Erpressionismus! Schon streitet man weniger um das, was nicht zum Iudentum gehört, um die Negation, als darum, was positiv Iudentum sei. Schon hört man seltener das Wort: mein Iudentum besteht darin, daß ich ein guter Mensch bin. Schon sucht man einen Rubm brit zu gestehen : .... ich bin aber doch ein guter Jude! Und wenn wir heute vor die Wahl gestellt würden (was Gott verhüten möge!): 'Auswandern oder Iudentum aufgeben, — das deutsche Iudentum würde mit Ehren bestehen, anders als vor 50 Jahren! Man sagt nicht mehr: Ich v schier Iude, denn ich glaube nicht an Bibel und Talmud, Wunder, Schöpfung, Verbalinspiration, persönlichen Messias, Verpflichtung zum Religionsgesetz, oder gar: ich bin Monist, Atheist und darum kein Jude. Heute trifft man ganz linksstehende Menschen, dir sagen: ich bm kem Religionsjude und kein Nationaljude, und doch will ich ein treuer Iude sein! Man mag darüber denken, wie man will — eins steht fest: das Iudentum mm Deutschland nicht mehr eine Mine; es ist lebendige Wirklichkeit wieder und schafft aus dem Zentrum der Seelen heraus. Und wer da nicht mitmacht, für den haben Hunderltausende ein mitleidiges Lächeln wie über einen Almosenbedürfligen, oder Verachtung wie über eiien, der sich und seinem besseren Selbst untreu geworden ist! Und hier, meine ich nun weiter, müssen wir anknüpfen, wenn wir modernes Iudentum, Iudentum für die Zukunft, wollen! Natürlich kann der Weg von außen nach innen, die Rücklicht auf unsere Feinde, das Lernen von der Vergangenheit und Umwelt, die Anknüpfung an das alte Religionsgesetz nicht ganz vermieden werden (darüber später noch ein kräftig Wort!). Aber der Hauptweg muß sein: von innen nach außen! Gestaltung von Lehre und Leben aus der jüdischen Seele! Das wagen wiv Liberalen noch längst nicht genug! Was heißt das im Einzelnen? Die jüdische Glaubenslehre hat in Hermann Cohens Testament „Die Religion der Vernunft aus den Quellen des Iudentums", und Franz Rosenzweigs „Stern der Erlösung" Darstellungen erfahren, die sicher uns und unsere Nachkommen überleben werden. Spätere Geschlechter werden auf sie voraussichtlich immer wieder zurückgreifen, wie frühere Jahrhunderte auf Maimonides und Iuda Halevi. Aber wir? Wir, die nach Religiosität des Herzens, des Lebens und .der Tat hungern, wir, die an Willensfreiheit und Sinn des Lebens, die an der „Vernunft" zu zweifeln von einer intellektuellen Wissenschaft verführt werden — was soll uns eine Religion der Vernunft! Wir können nicht anders, wir müssen zu Goethe. Bergson und Buber und Perez gehen und unfern Glauben aufbauen auf dem lebendigen Gefühl: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut, sei uns ein Vorbild jener geahnten göttlichen Wesen, die wir verehren." Und mag die wissenschaftliche Theologie jener Großen tausendmal Recht haben, und mögen die Theologen sich immer wieder an ihnen orientieren, — das Leben verlangt unmittelbaren Glauben, nicht durch den Verstand vermittelten : und den gibt uns jener geläuterte Chaßidismus stärker. Wir fürchten uns nicht mehr vor dem Vorwurf: „Mystik!" — „Im Innern ist ein Universum auch!" 'Freilich, aus der gelehrten Ethik laßt sich auch dies nicht aufbauen, sondern nur aus der gelebten! Wieville aber leben sie denn?! Löffler. Goslar. Karlebach und andere haben vor mehreren Jahren sich an die Iugend gewandt, sie solle sich wieder an Reinheit gewöhnen, — wieviele haben auf sie gehört? Im Geschlechtlichen liegen bestimmte Wurzeln unserer Lebensanschauung. Außerhalb des Iudentums haben weite Kreise bk Konsequenz davon gezogen. Welcher jüdische Verein hat es getan? Wenn ich recht berichtet bin, einzig der Jung-jüdische Wanderbund. Möchten sich Neutrale, Kameraden, Ili, Blauweiß und Zionisten samt den ethischen und religiösen Vereinen der Erwachsenen darauf besinnen, daß neues Iudentum nicht geschaffen wird durch theoretischen Hader, sondern nur durch gelebtes Iudentum, durch Einheit von Tat und Ueberzeugung : R. Simlai sagte: „Das ganze Iudentum ist in dem Satze des Habakuk zusammengefaßt: Der Fromme lebt in seinem Glauben." Und dasselbe gilt von der allgemeinen Frömmigkeit! Was nützt das Wissen von der Frömmigkeit unserer Altvordern, was die Kenntnis des gesamten Wesens des Iudentums samt seiner Geschichte und Li eratur, was der Stolz auf unsere frommen Väter und Mütter, wenn der erste Paragraph des Schulchan aruch nicht erfüllt wird: Fühle dich stets wie vor dem König der Könige! Ob man ihn nennt: Sinn der Welt, «oder die Liebe oder die Kraft, oder das Gesetz, oder auf jede Benennung und Vorstellung verzichtet — das kann jeder, selbst der Atheist, und wenn er es ausdrücken würde: so leben, als ob es einen Gott gäbe, vor dem man immer steht. Diese (subjektive IFrömmigkeit. Ehrfurcht, Sündenscheu, Liebe zum Höchsten usw., ist der Kern aller Religion, — das wußte ebenso gut wie die neueste Theologie schon Abrabam, an den der Ruf erging: „Wandle vor mir, damit du fehllos wirst!" «Hier zeigt sich, daß das, was wir expressionistisch jetzt nennen, in vielen Beziehungen das echte, alte Judentum ist, jenes Iudentum, das Buber durch das Wort charatterisierte: „die in sich einige Tat": alles, was wir vom Expressionismus gesagt haben, trifft auf die jüdisch« Frömmigkeit zu, sie ist individualisttsch. positivistisch, aktivistisch, ethisch gerichtet, mehr als irgend eine andere Religion. Nur daß man von ihr nichts rechtes weiß, wenn man sie nicht übt! „Nicht Predigt ist die Hauptsache, sondern Ton!" Und andererseits, wer im Iudentum lebt und die jüdische Seelenfärbung bei seinen Brüdern kennt, wird nicht erst eine, seine, Vorstellung vom Judentum als die einzig richtige hinstellen, und den verurteilen, der diese 'Act nicht übt: sondern er wird glauben: Wo eine Seele wirklich jüdisch ist und aus ihrem Iudentum heraus schafft, da entsteht auch jüdische Frömmigkeit. Und schiene sie uns noch so fremdartig und nicht akzeptabel, wir haben sie nicht zu verketzern! Denn nicht unsere Vorstellung, sondern die Empfindung jeder Persönlichkeit ist letzter Wertmesser im Religiösen, und für das Jüdische sorgt eben der jüdische Charakter der Seele! Eine ganz besondere Anwendung erhält der Erpressionismus im Gebiet des Kultus, der jüdischen Religionsgesetze und Bräuche. Sie sind uns gegeben als Thora, als Ueberlieferung, — nach dem Glauben der einen von Gott, nach dem Glauben der andern von unserer Gemeinschaft und ihren Gesetzgebern. Der Expressionismus hört beides nicht gern. Gegeben, das hcizt von draußen kommend: er aber will sich nur von innen bestimmen lassen.