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Jüdisch-liberale Zeitung · 1924-02-02 · 2 (2.2.1924) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
4 (1924)
Issue
2 (2.2.1924)
Date
1924-02-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Mit die Hauptschuld, daß so viele zumal dem Freitagabend-Gottesdienst fcrnbleiben, trifft unbedingt die Zeit der Abhaltung dieses Gottesdienstes. Insbesondere ist dies in den Wintermonaten der Fall, wo et bisweilen schon um 4 Uhr beginnt, eine Zeit, wie sie unpassender vor allem den im Erwerbsleben Stehenden und nicht selten auch den Schülern gar nicht sein kann. In dieser Beziehung wäre es doch ein leichtes, Wandel zu schaffen, indem der Beginn des Gottesdienstes auf eine den meisten Menschen passendere Zeit gesetzt wird; denn m. A. steht in erster Linie die Befriedigung des religiösen Bedürfnisses des Einzelnen. Sodann der Gottesdienst an sich. In seinem Mittelpunkt muß die deutsche Predigt stehen, die wöchentlich stattfinden und den zur Woche gehörigen Thoraabschnitt zur Grundlage haben muß. Damit wäre mit einem Schlage mehreren Uebelständen abgeholfen. Erstens wäre dem Besucher der Synagoge die Erbauung am Worte Gottes, wofür die Predigt am geeignetsten ist, gewährt, ferner wäre auch dem Mißstandc der vielfach unverstandenen Thoravorlesung abgeholfcn. Daneben .ist natürlich die Thoravorlesung keineswegs über Bord zu werfen; sündhaft und unverständlich wäre es, wenn das Volk, das der Welt die Heilige Schrift gegeben hat, sie in dieser Weise mißachten wollte und die Zeit der Ahoravorlesung mit unwürdigen Gesprächen ausfüllen wollte — wie cs leider oft der Fall ist. Daß wir heute nicht mehr eine so große Kenntnis der hebräischen Sprache besitzen wie unsere Großväter, ist eine traurige aber rvahre Tatsache. Die beiden Stunden Religionsunterricht, die wir in unserm Stundenplan haben, reichen bei weitem nicht aus, die zum Verständnis der Thora notwendigen Kenntnisse zu -gewähren, zumal wenn wir bedenken, daß neben dein Ucbcrsetzen im Neligionsunterrricht noch in erster Linie die biblische Geschichte steht. Infolgedessen blieben nur zwei Auswege: Entweder muß das Hebräische privatim erlernt werden, oder die Thoravorlesung in bcutfd>cr Sprache stattfinden. Auf die Erfüllung des ersten Vorschlages wird leider niemals zu rechnen sein, denn abgesehen von Gelegenheit, die sich einigen durch Teilnahme an Kursen von Vereinigungen usw. bietet, ist der Selbstunterricht im Hebräischen nicht ganz leicht, und sodann ist die Gleichgültigkeit sehr vieler zu berücksichtigen. Also bliebe nur noch jener andere Vorschlag einer deutschen Thoravorlesung. Wenn man in andern Teilen auch noch so sehr reformiert, so möchte ich in dieser Beziehung dennoch nicht so radikal vorgegangen und bei der hebräischen Thoravorlesung geblieben wissen. Der obige Vorschlag hätte gewiß einige Berechtigung; aber diesen alten Mittelpunkt des jüdischen Gottesdienstes so zu behandeln, entspräche nicht meinem Gefühl, erschiene mir hyperliberal. Bedenke man doch außerdem, daß ja die Predigt mit dem Thoraabschnitt als Grundlage einen einigermaßen hinreichenden Ersatz für die vielen unverständliche Thoravorlesung bieten wird! Die Haftara mag, wie cs schon vielfach der Fall ist, in deutscher Uebersetzung vorgelesen werden. Neben der deutschen wöchentlichen Predigt müßte sodann der Gemeindcgcsang eingcführt werden, eine aktive Teilnahme der Gemeinde an der Ausgestaltung des Gottesdienstes. Der Chor kann trotzdem bestehen bleiben. Der Gemeindegesang — zu Beginn und zum Schluß des Gottesdienstes zu singen — ist vom Rabbiner zu bestimmen, indem die Wahl vielleicht im Anklang an den jedesmal vorliegenden Thoraabschnitt zu treffen ist. Diese Gemeindelieder, die nach dem Vorschlag von L. Jacobson insbesondere aus unfern Psalmen von Fachleuten zu schaffen sind — einige liegen ja bereits bearbeitet vor — müßten dann natürlich Aufnahme in unseren Gebetbüchern finden. Das Fehlen derartiger Gemeindcgesänge ist mit einer der größten Ucbelstände unseres Gottesdienstes. Nun einiges über die Gebete selber, die vom Gemeindegesang eingcrahmt werden, und sich um die Predigt gliedern müssen. Bei unfern Gebeten ist natürlich das Hebräische die grundlegende Sprache. Unentschuldbar wäre es, mit Rücksicht auf die mangelnden hebräischen Kenntnisse die Gebete — wie ich schon oft den Wunsch äußern hörte — in deutscher Sprache zu verrichten. Meistenteils wird ja in unserm Religionsunterricht darauf hingearbeitet und dafür gesorgt, daß wenigstens unsere Hauptgebete übersetzt werden können, und wo dies nicht der Fall sein sollte, müßte es der Ehrgeiz und die Selbstachtung des Einzelnen nicht zulassen, sich selbst zu täuschen. — Wenn ß. Jacobson eine verminderte Wirkung der Gebete auf den Besucher des Gotteshauses in der wöchentlichen Wiederkehr unserer Gebete sieht, so teile ich diese Anschauung nicht. Verstehe ich den Inhalt dieser Gebete, so haben sie in ihrer hebräischen Fassung allwöchentlich auf mich einen erhebenden Eindruck; anders dagegen liegt cs bei Gebeten, die in den meisten liberalen Gemeinden vom Rabbiner in deulschcr Sprache gesprock)en werden. Mag der Inhalt dieser Gebete noch so weihevoll und erhebend sein, in deutscher Fassung verlieren sie bei wöchentlicher Wiederkehr an Wirkung, so daß sogar kleine Kinder sie mitplappern, ohne den Inhalt zu verstehen. Derartige Gebete sind am besten in ihrer hebr. Fassung beizubel)alten. Eine andere Stellung könnte man den Gebeten, die speziell für Feiertage bestimnit sind und in liberalen Gemeinden in deutscher Fassung gesprochen »»erden, gegenüber einnehmen, weil diese ihre Wirkung nicht so le' wöchentlich wiederkehrcnden Gebete verlieren. Die gcua.? 1 . etwaiger Aenderungen der Gebete usw. wäre wohl die Sache Kommission von Fachleuten, die unter Berücksichtigung aller Vorschläge ihre Entscheidungen zu füllen hätte. Hoffentlich bleibt es nicht nur bei einer Diskussion über die Frage einer Reform unseres Gottesdienstes. Die berufenen Leute sollen es als eine gewaltige Pflicht dem Liberalismus und vor allem der Jugend gegenüber betrachten, endlich einmal denen einen wahren Gottesdienst zu schaffen, die ihn suchen, aber nicht finden. Unterprimaner Manfred Swarsensky, Marienfließ (Pommern). II. Ist ein Gottesdienst in unserer Zeit überhaupt noch notwendig? Diese Frage ist unbedingt zu bejahen. Der sittliche Gedanke ist in der heutigen Zeit gar sehr vernachlässigt worden. In unserem Berufsleben, in der Gesellschaft, überall begegnen wir einer Verflachung und Gleichgültigkeit, die nur für den Vorteil des eigenen Ich Interesse hat. Und doch sind die Menschen deshalb nicht als schlecht zu bezeichnen, denn ihre Handlungen sind nur das Produkt derjenigen ihrer Führer und der daraus folgenden Entwicklung der Menschheitsgeschichte. Die Geschichte der Menschheit war stets die Lebensgeschichte ihrer großen Männer. Der Mensch hat nicht das Recht, zu klagen, die Zeiten wären schlecht. Jeder ist dazu berufen, sie besser zu machen. Je weiter unser Wirkungskreis ist, desto öfter fühlen wir uns gequält und geängstigt, je enger er ist, desto glücklicher und zufriedener fühlen wir uns. Wir finden den Berührungspunkt mit den Menschen in der gemeinsamen Ausübung der Andacht, mit der wir im Gottesdienste die Wunder der Natur verehren; somit kann der Besuch des Gottesdienstes auch ein wichtiges Erziehungsmittel des Menschen zur Sittlichkeit werden. Wir Juden, die wir im alten Testament das „auserwählte Volk" genannt werden, haben damit die Verpflichtung übernommen, allen anderen Religionsgemeinschaften in der Verwirklichung der sittlichen Gedanken ein Vorbild zu sein. Wie können wir das aber, wenn wir unsere Gotteshäuser am sozialen Ruhetage, dem Sonntag, noch nicht einmal im Monat öffnen, um denen, die am Sabbath beruflich gehindert sind, aber doch das Bedürfnis fühlen, die Möglichkeit zu geben, neue sittliche Kraft aus dem Gottesdienste zu schöpfen. Der sittliche Einfluß wird aber noch weit wirksamer, werden, wenn er bereits beim ersten Religionsunterricht des Kindes cinsetzt. Das Kind ist noch unbefangen; es kennt noch nicht die Schrecken des seelischen Todes, dein der Mensch ständig durch rückständige Einrichtungen der Menschheit und daraus folgenden eigenen Fehlern ausgesetzt ist. < Der Religionsunterricht muß auf eine andere Grundlage gestellt werden. Er darf nicht in den altbiblischen Mythen stecken bleiben, sondern muß viel mehr Wert legen auf die Geschichte der Juden nach der Zerstörung Jerusalems, als des Beginns ihrer weltgeschichtlichen Berufung zur Verwirklichung des messianischen Gedankens, bis zur Geschichte der Gegenwart. In den oberen Klassen muß gelehrt werden, daß Lebensglück und Zufriedenheit nur erreicht werden können, wenn man versucht, seinen Lebensberuf und überhaupt sein Leben in Einklang mit seinen Fähigkeiten und Veranlagungen zu bringen. Sehr wichtig ist ferner, daß der Religionslehrer nicht gleichzeitig Rabbiner sei, denn dann wird es ihm leichter werden, seinen Wirkungskreis lebendiger, innerlicher zu gestalten und Alter und Jugend die Lebensfreude zu geben, der wir alle, in unserer Zeit mehr denn je, so bitter nötig haben. Hermann Sachs-Breslau. Rechtsanwalt Stern von den religiösen Pflichten und der lebendigen Betätigung, durch die wir liberalen Jlchen daS Judentum und uns selbst stärken sollen. Zunr Schluß zeichnete der Redner im Sinne seiner Ausführung den Aufgabenkreis des Jli. Wenige Tage darauf vereinigte unser Verein in einer glänzend gelungenen Chanukkahfeier sämtliche Kreise der Gemeinde. Die gesamte Veranstaltung, besonders der für die Kinder bestimmte Teil, stärkte die Anhänglichkeit an den Jli und erwarb ihm viele neue Freunde. ' Geschäftsbericht des Jli-Potsdam. März 1923: Vortrag des Herrn Schweriner vom C. B.: „Der Rathenaiimord." Mai 1923: Borstandssitzung. Juni 1923: Ausflug nach den Krähenbergen bei Kaput, Führung Herr Dr. Schreiber. Juli 1923: Ausflug mit Gruppe Westen des Jli-Berlin nach Nedlitz, Führung Herr Seligsohn vom Jli-Berlin. Dezember 1923: Chanukkahfest. 17. Dezember 1923: Generalversammlung. 1. Geschäftsbericht, anschließend kurze Aussprache. 2. Neuwahl des Vorstandes. . Es werden einstimmig gewählt: Zum l. Vorsitzenden Heinz Rvchocz, zum 2. Vorsitzenden und Schriftwart Günther Lehmann, Potsdam, Augustastr. 33 (Geschäftsstelle), zum Kassenwart Margarete Back. 3. Neuregelung der Beiträge. 4. Neuaufnahmen. 5. Verschiedenes. Arbeitsprogramm des neuen Vorsta ndes : Jeden 1. und 3. Montag im Monat Vereinsabende. Alle 6 Wochen größere Vorträge, auch für inaktive Mitglieder. Rochocz. Wie uns die „Jüdisch-soziale Arbeitsgemeinschaft", Berlin C 2, Rosenstr. 2, mitteilt, werden in Anlehnung an die Vorlesungen, die an der jüdischen Volkshochschule stattflnden sollen, um einen Zusammenschluß und die Förderung sozial tättger Menschen herbeizu-- führcn, und uni diese in ihrein Wissen und Können zu bereichern, seminaristisch Uebungen über praktische Fragen der Wohlfahrtspflege fortgesetzt. Von den beiden noch im Januar stattfindenden Abenden seien erwähnt: ' ' ■ , Mittwoch, den 23. und 30. Januar 1924. abends 7V, Uhr, Rosenstr. 2/4: „Soziale Ideen im Judentum", Frau Wronsky. Kleinere Arbeitskreise: 1. Ueber sozialpädagogische Fragen, Leitung: Hilde Ottenhcimer; 2. Ueber Aufgaben der Gesundheitsfürsorge, Dr. Stahl; 3. Ueber die Volksheimidee und die Selbsthilfe jüdischer Jugend, Leitung: Abisch. Anmeldungen dazu sind an die Geschäftsführung zu richten. (Edtth Cohn, Rosenstr. 2/4.) Verbandsu.Vereinsnachrichten Bom Jli-Münster. Die Chanukkahtage brachten dem Jli-Münster zwei erfreuliche Veranstaltungen. Am 3. Dezember sprach Herr Rechtsanwalt Stern- Berlin über das Thema: „Stillstand oder Fortschritt im Judentum." Bor drei umwälzenden Ereignissen in der jüdischen Geschichte — dem Auszug aus Aegypten, der Zerstörung des Tempels im Jahre 70 und der Oeffnung des Ghettos — ging er aus. Im Gegensatz zu den zwei ersten Ereignissen fehlen beim dritten die großen Führer. Die Folge war der Mangel an Einheitlichkeit im neu entstehenden Liberalismus. Der Redner gab einen Ueberblick über die Entwicklung unserer Idee in den letzten hundert Jahren und gab die klare Erkenntnis, daß unsere liberale Einstellung eine Frage der Auffassung des Judentums ist, nicht aber ein Mehr oder Weniger an positiver religiöser Betätigung bedeutet. Fesselnd und begeistert sprach Herr Vereinsadreffen. 1. Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-liberaler Jugendvereine. Ehrenvorsitzender: Rechtsanwalt und Notar Heinrich Stern, Berlin W 10, Friedrich-Wilhelm-Str. 20. Vorsitzender: i. V. Referendar Arthur Lilienthal, Berlin W50, Eislebener Str. i. Kassenwart: Alfred Berger, Breslau VII, Höfchenstr. 61; Postscheckkonto- Breslau 17443. \ L. Verbandsvereine. ( 1. Jli-Breslau: 1. Vorsitzender: Dr. Ludwig Korn, Friedrich- Wilhelm-Str. 31; Schriftführerin: Lucie Jacobson, Nicolaistadtgraben 19. 2. Jli-Berlin: 1. Vorsitzender: Arthur Lilienthal, W50, Eislebener Str. 4; Schriftführer: Egon Dickmann, W 8, Mauerstraße 22; Kassenwart: Anni Löwenstein, Sigmundshos 9. 3. Jli-Frankfurt a. M.: Vorsitzender: Dr. Ertvin Seligmann, Liebigstr. 5. 4. Jli-Ratibor: Vorsitzende: Klara Froehlich; Schriftführerin: Berta. Bartenslciii, Ring 5. Jli-Licgnitz: 1. Vorsitzender: Rcchtsamvalt Dr. Ernst Scheyer, Doktorgang 5; Schriftführer: Bcrthold Metis, Schnbertstr. 10.. 6. Jli-Potsdain: 1. Vorsrtzcnder: Heinz Rochocz, Brandenburger Straße 56; Schriftführer: Günther Lehmann, Augustastr. 36. 7. Jli-Münster: l. Vorsitzender: Rabbiner Dr. Steinthal, Kanonengrabcn 4; Schristführ.: Lilly Löwenbcrg, Hamnierstr. 47. 8. Jli-Llreuzkmrg: Schriftführer: Marttn Markus, Schloßstr. 3. »1 <1 fi Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugend-Vereine f« in Deutschland ,% 3N Berlin. ,| W 8, Mauerstr. 22 — Fernsprecher: Merkur 8725?i iH ffi *1 #. Donnerstag, den 14, Februar 1924, abends 8»/* Uhr f, \ Fasanenstraße 79/80: it „Die religiösen Fragen der Gegenwart". #, »I Fortsetzung der Diskussion vom 10. Januar if ft unter Leitung von Herrn Rabbiner Dr. Leo Daeck. ft »I LibEralic Verein TQf dis ümelegeiiliEitin dir indischen ‘ n Berlin E.V. =i »I fi >| fi •I fi i| fi »| fi il fi •| fi •1 # il c« If fl If fl il C» Voranzeige! Donnerstag, den 21. Februar 1924 Vortrag von Herrn Rabbiner Dr. Lehmann: Rasse und Religion. t1 Beitragrzablung. Wir fordern nochmals zur Zahlung der Beiträge für das lautende Vierteljahr in Höhe von Mk. 0.50 auf Postscheckkonto Berlin Nr. 78891, Hans Adam (Ili- Beiirag) auf. Don denjenigen Mitgliedern, die bis zum 15. Febr. den Beitrag nicht bezahlt haben, ziehen wir die Beiträge für das ganze Jahr, zuzüglich der Nachnahmegebühr durch Postnachnahme ein, behalten uns jedoch für den Fall einer späteren Erhöhung des Quartalbeitrags Nachforderungen vor. _ Der Vorstand. 3H Breslau. Büro: Höfchenstraße 61. Dienstag, de-' S. Februar 1924, abend» 81/* Uhr, im kleinen Saale der Leisingloge, Agnesstraße 6: Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Sänger: Die Modifizierung des jüdischen Religionsgesetzer. Gäste willkommen! - Dezirksgruppe I (Charlottenbürg) Alonlag, den IS. Februar, abend» S Ahr pünktlich in der Aula der Siemens-Oberrealschule. Schloßstr. 27 (am Sophie-Charlotte-Platz) Versammlung. Tagesordnung: 1. Rechtsanwalt Heinrich Stern: Lebendiger und toter Liberalismus im Judentum. 2. Prof. Dr. Türk: Au» dem Gemeindelrben. Aussprache. Der Vorstand i. A.: Dr. Laro, Bors. Mitglieder, Freunde und Interessenten sind herzlich geladen. Vezirtsgruppe VI (Norden), N 37, Lottumstr. 22 Daunerstag, den 7. Februar, pünktlich 73/4 Uhr Versammlung. im Auerbachschen Waisenhause, Schönhauser Allee 162 Tagesordnung: 1. F-au Bertha Aalkenberg: Die liberale Iran u»d di« soziale Arbeit. 2. Herr Prof Dr Türk, Repräsentant d. jlld. Gemeinde. vle jüngste» Ereignisse der ReprLsentanlea-Versammlnnß und die Semelndepolittk. 3 Freie Aussprache. Die Ortsgruppe Norden veranstaltet am Svvulag, den 9. Mär; 1924 im gr. Saale d. Logenhanfes Kleiftflr. 10 eine purim Tanzfestlichkeit SST »Der Gesamtertrag ist zur Erhaltung und ll zum Auoban unsere» «otteodienste» bestimmt, fl Karten find ab i. Februar beim Vrrgnügungsausskduh lDors. Frl. M. Fa'Kenberg, R 37, Diedenho euer Straße », Humboldt 6586, sowie im Hauptdvr" Mauerstr. 22. Merkur 8725, zu haben — Der Ireitag-Abend- <Sotte»dieufi findet regelmcihig 6 % Ahr in der Synagoge des Auerbach chen Waisenhauses, Schönhauser Allee 162, statt. Der Vorstand i. A : H. Falkenberg, I.Bors., Norden (3222) 1 € •J Liberaler Verein *| § s. d. Angelegenheiten J I der Md. Gemeinde zu - | Berlin. ,Z fi Vermittlungsstelle für prio. fi H Religions-Unterricht. ,| »1 Auskunft durch fi fi Seminarlehrer H. Falten- INI »; berg, R 37. Lottumstr. 22 »J fi Fernspr Norden (3222) fi WiüuC ||H '>.^11,,-,,1111 Jüdische Votgemeinschaft gibt noch einigen Damen und Herren Gelegenheit durch Verkauf von guten und billigen Lebensmitteln. Schokoladen ufw.. den Eriftenzkampf erfolgreich durchzuführen. Man wende sich vertrauensvoll an Austerlitz. Verlin-Ml^ersdorf, Helmstedter 51 aße 17._ Taubstumme Kinder von 6 Jahren an werden zum 28. April neu ausgenommen. Anmeldungen bis l März (Geburtsschein, Impfschein ärztl. Attest) an Israel. Taubstvmmen-Anstalt Dir. Dr. Reich. Dln.-Weißensee, Parkstr. 22. Tüchtige Kind erg ärlnerin ev. Iugendlenerin für Berlin gesucht. Meldungen unter „P.F. 035" an die Geschäftsstelle des Blatte». Das Vürod.Verelnlgung Berlin W 8. Mauerstr. 22 ist geöffnet Montag bis Freitag 8 Vs — 6V* Uhr. Herausgeber: Bereinigung für das liberale Judentum e. B., Berlin W8. — Verantwortlicher Schriftleiter: i. V. E. Dickmann, Berlin. — Druck: R. Lantzsch Berlin S14, Wallstr. 55. ^024

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