Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 4 (1924)
- Issue
- 1 (18.1.1924)
- Date
- 1924-01-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2613366-2613741-2613742--0685-2617973- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
”^7. tmmm lM^^W»WWIWMWW>!WW^IMI b Als der linke Flügel des Liberalismus, die Refvrmgemeinde, mit Wünsche auf Aufnahme in die große Gemeinde und auf Einräumung eines Go^xshguse§ ipt Berliner Westen, wo die Mehrzahl der Mitglieder der Reform wohnen, an die Gemeinde herantrat, da stießen diese von der liberalen Fraktion mit Recht befürworteten Forderungen auf entschiedenen Widerstand beim Gemeindcvorstand. Es ist gerade in den letzten Tagen ein Kompromiß mit der Reform erzielt worden, und es steht uns nicht an, eine Verständigung zu schelten, die die Billigung der Beteiligten, also insbesondere auch der Reformgemeinde, gefunden hat. Aber von unserem grundsätzlichen Standpunkt aus können wir doch bedauern, daß in diesem Kompromiß zwar den pekuniären Wünschen auf Aufnahme in die große Gemeinde und auf Einräumung der Aufnahme der Reformgemeinde als gleichberechtigtes Glied der großen Gemeinde keinerlei Berücksichtigung gefunden hat. Gerade wer, wie der organisierte Liberalismus und sein Organ, in dem diese Zeilen zum Druck kommen, die Einheit der jüdischen Gemeinde und die Vereinigung aller Richtungen, der am weitesten rechts wie am weitesten links stehenden, in der Einheitsgemeinde immer gefordert und bedingungslos vertreten hat, muß es schmerzlich bedauern, daß für den äußersten linken Flügel in der angeblich liberalen Berliner Gemeinde immer noch kein Raum ist, und daß hierdurch separatistische Tendenzen auch auf der Linken gefördert werden, die wir durchaus vermieden sehen möchten. Zwei liberale Rabbinersitze sind seit längerer Zeit, infolge Ablebens der bisherigen Inhaber, freigeworden. Daß eine Neubesetzung bisher nicht erfolgt ist, kann man in der Not der Zeit wohl erklären und rechtfertigen. Aber wie kann man es rechtfertigen, daß der Vorstand zur gleichen Zeit und unter Ablehnung dieser Neubesetzung auf orthodoxen Wunsch die Neueinstellung eines rabbinisch gebildeten Obcraufsehers für das Kaschruth-Wesen der Gemeinde mit hohem Gehalt beschließt, dazu noch unter Begleitumständen, die vermuten ließen, daß die Stelle dieses Herrn nach dem Wunsch der Orthodoxie noch ganz anders ausgestaltet, daß er insbesondere zum Leiter eines Gerichtswesens der Gemeinde, eines Beth-Din — in heutiger Zeit kaum glaublich —, ausersehen war. Die RepräseManz hat dann dafür gesorgt, daß die nötigen Sicherungsmaßnahmen hiergegen getroffen worden sind, und daraufhin hat, bezeichnend genug, der Herr die Wahl abgelehnt. Man verstehe mich nicht falsch. Auch in dieser Frage, wie stets, wird von uns Liberalen der Standpunkt vertreten werden, daß der Orthodoxie auch ihr Recht werden soll. Wenn die Finanzlage der Gemeinde es gestattet hätte, konnte man — unter den erwähnten notwendigen Sicherungen — diese Anstellung wohl vornehmen; dann hätte auch den Liberalen ihr Recht werden und mindestens einer der weggefallenen Rabbiner ersetzt werden müssen. Da aber die Finanzlage der Gemeinde zur alleräußersten Sparsamkeit zwingt, durfte man der Orthodoxie nicht neue Posten einräumen, während man bestehende liberale kassiert. Der Kampf der Liberalen gegen die orthodoxen Bestrebungen auf Schaffung eines besonderen Feldes für die Rechtgläubigen auf dem Gemeindefriedhof sind noch in frischer Erinnerung. Der Gemeindevorstand hat schließlich den orthodoxen Antrag abgelehnt. Aber auch in dieser Frage hat sich ein als liberal geltendes Mitglied von der Mehrheit getrennt. Man kann über die Frage sehr verschieden denken; aber auch wer den Standpunkt der Mehrheit unserer Gesinnungsgenossen an sich durchaus nicht teilt, müßte sich doch den wiederholtest Beschlüssen der Parteiorgane fügen, zumal klar geworden war, daß von der anderen Seite die Beseitigung des bestehenden, seit 40 Jahren nicht angefochtenen Zustandes zu einer Machtfrage gemacht Ivorden war. Als vor etwas längerer Zeit ganz zweifellos orthodoxe Ein- und Uebergriffe in die Verwaltung des Gemeindekrankenhauses den Krankenhausvorstand zur Abwehr zwangen, hat der Gemeindevorstand den Krankenhausvorstand so wenig gestützt, daß dieser sich zur Amtsniederlegung veranlaßt sah und es erst einer großen Aktion des Liberalen; Vereins und der Repräsentanten bedurfte, um die Wiederwahl des Krankenhausvorstandes und die wenigstens teilweise Abwehr der orthodoxen Uebergriffe herbeizuführen. . Daß es unter den zionistischen Dezernenten des Gemeindevorstandes für das Krankenhaus zu Pessach 1922 zu einem Scheinverkauf der Wirtschaft des Krankenhauses an einen Andersgläubigen kommen konnte, ist auch nicht ein Ruhmesblatt der Vorstandspolitik. Auch dem Zionismus gegenüber hat der Vorstand zuivcilen das nötige Rückgrat vermissen lassen. Die Unterschriften der beiden Vorsitzenden der Gemeinde mit Angaben ihres Titels unter dem Sammelaufruf des Keren Hajessod — kein andererer Gemeindevorsteher in ganz Deutschland halte mit Angabe seiner AmtssteNung unterzeichnet —, rliche Empfang des Führers der zionistischen Weltorganisation, P: . tzeizmann, durch den Gcmeindevorstand, zur selben Zeit, als and es ablehnte, die Bereinigung der liberalen Rabbiner Deutschst iell zu begrüßen, weil es sich um eine Partcisache handele (!), h> mithin berechtigtes Erstaunen hcrvorgerufen. Unter diesen Umständen wird sich niemand wundern, oaß im Liberalen sVerein sowohl wie in der Repräsentantenfraktion und im großen Publikum der Wunsch bestand, den Vorstand so zusammenzusetzen, daß eine einheitliche Vorstandspolitik möglich wurde. Nach dem bei den letzten Repräsentantenwahlen geschlossenen Wahlkompromiß stehen den Liberalen in Zukunft bei sieben stimmfähigen Vorstandsmitgliedern vier Plätze zu. Die Mehrhettsverhältnisse sind also derart, daß das Abschwenken auch nur eines Liberalen aus der liberalen Mehrheit eine Minderheit macht. Das Gcmeindeleben wird insbesondere seit Eintritt des straff parteimäßig gegliederten und handelnden Zionismus von den Parteigegensützen beherrscht. Man mag das beklagen, aber man kann es nicht leugnen, und jeder, der die Verhältnisse kennt, muß bestätigen, daß von der andern Seite ganz streng parteimäßig verfahren wird. So ist von gegnerischen Parteien auch die Anregung, das fünfte neu zu besetzende Mandat mit einem der bisherigen Vorstandsmitglieder zu besetzen, das zwar als liberal galt, aber fast durchweg in wichtigen Fragen mit den Parteien der Rechten gestimmt hat, glatt abgelehnt. worden. Unter diesen Umständen war es dringendes Gebot der Selbsterhaltung für den Liberalismus, die erreichbaren vier Stellen mit Personen zu besetzen, die sachliche Eignung mit dem unbeirrbaren Willen zur Führung einer geschlossenen, selbstbewußten liberalen Politik verbinden, die jeder Richtung, in der Gemeinde ihr Recht gibt — auch der Orthodoxie —, die aber nicht die eigene liberale Richtung als yrindercn Rechtes, als quantite ncgliable betrachtet. Wir glauben, daß die Wahl der liberalen Fraktion, die auf die Herren Kammergerichlsrat Wolfs, bisheriges Vorstandsmitglied, Moritz Rosenthal, bisheriger Repräsentant, und Justizrat Makower, langjähriges Vorstandsmitglied des Verbandes der deutschen Juden, gefallen ist (daneben läuft die Amtsperiode eines liberalen Vorstandsmitgliedes, Handelsgerichtsrats Berthold Kirstein, und eines liberalen Stellvertreters, Carl Fuchs, weiter), eine in jedem Sinne sehr glückliche gewesen ist. Es ist schwer verständlich, wie die anderen Parteien bei der Wahl des Herrn Justizrat Makower weiße Zettel abgeben konnten, mit der Behauptung, daß seine geistige Richtung keine jüdische sei. Wer Herrn Makower kennt, weiß, dgß er sogar einer der ausgesprochenstes Verfechter der Missionsidee des Judentums ist. Bon Interesse wird es noch sein, daß ,um das vierte, am 6. Januar neu zu besetzende Mandat ein heftiger Kampf zwischen Orthodoxie und Zionisten entbrannt ist, der infolge Stimmengleichheit durch das Los zugunsten des Zionisten Rechtsanwalt Kollcnscher entschieden wurde. Der Ausgang wäre, wie man hört, ein anderer gewesen, wenn nicht der konservative Kandidat einen weißen Zettel abgegeben hätte, statt »vie der zionistische Kandidat für sich zu stimmen. Man kann oas Ergebnis bedauern, wenn man — wie Schreiber dieses — grundsätzlich den Zionisten für das größere Nebel hält, aber man muß anerkennen, daß in Herrn Kollenscher ein sachkundiger und sachlicher Gegner in den Vorstand eintritt. Es kann nicht Aufgabe dieser Zeilen sein, dem neuen Vorstand Richtlinien zu geben. Wir vertrauen auch, daß er dessen nicht bedarf, daß er selbst zu führen verstehen wird. Nur ein Wunsch sei hier noch ausgesprochen. Neben so vielem Anderen ist die seit Jahren gebotene Revision des Gemeindestatuts unter dem alten Vorstand aus dem Stadium der Erwägungen und Vorbereitungen nicht herausgekommen. Wir hoffen, daß es eine der ersten Taten des neuen Vorstandes sein wird, die Statutenänderung durchzuführen, so daß ein Vorstand und eine Repräsentantenversammlung gebildet werden können, die auch rein zahlenmäßig und mit Rücksichtz auf den zu bewältigenden gewaltigen Arbeitsstoff den Aufgaben der Verwaltung einer Gemeinde von gut zweimal hunderttausend Seelen gewachsen ist, damit ferner endlich den Frauen in der Gemeinde diejenige gleichberechtigte Stellung eingeräumt wird, die ihnen nach liberaler Auffassung gebührt. Borstandswahlen. , Am 6. Januar haben die Neuwahlen zum Gemeindevorstand stattgesunden. Die drei liberalen Mandate sind mit den von der Fraktion nach internen Verhandlungen mit dein Vereinsvorstaud präsentierten.. Kandidaten: Kammergerichtsrat Wolfs, Moritz Rosenthal und Justizrat Makower besetzt worden. Die vom Vtzreinsvorstand gewünschte Gesamterneuerung des Vorstandes hat allerdings nicht stattgefunden, es verbleibt als bisheriges liberales Mitglied im Vorstand Herr Handelsgerichtsrat Kirstein, als Stellvertreter Herr Carl Fuchs. — Um das vierte neu zu besetzende Mandat ist ein Kainpf zwischen Orthodoxie und Zionismus entbrannt. Gewählt wurde — infolge Stimmengleichheit durch das Los — der Zionist Rechtsanwalt Kollenscher. Ausgleich mit der Reformgemeinde. Unter eifriger Mitarbeit des liberalen Repräsentanten Herrn Justizrat S o n n e n >f e l d ist nun endlich eine Einigung der Berliner Gemeinde mit der Reformgemeinde erfolgt. Es ist allerdings nicht gelungen, die Eingemeindung der Reformgemeinde zu erreichen. Jedoch werden von der Gemeinde die Mittel für persönliche Ausgaben ein* schließlich der Pensionen getragen. Es bleiben hiernach von den Midgliedern der Reformgemeinde nur die sachlichen Ausgaben zu decken. Sollte die Reformgemcinde ein Gotteshaus im Westen Berlins errichten, so wird hierzu ein Bauplatz seitens der Gemeinde zur Verfügung gestellt und ev. ein Bauzuschuß gewähtt werden. Krankenhaus. Die durch den Tod des Professors Karewski steigewordeue stelle eines Leiters der Chirurgischen Abteilung am Krankenhaus ist dem bisherigen Letter der Poliklinik Professor Dr. Rosenstein, übertragen worden. Aus aller Dell. Dr. Wiener au der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Mit der Vertretung des Herrn Prof. Dr. Guttmann, der auf einige Monate nach Amerika gegangen ist, um dort Vorlesungen über jüdische Religionsphilosophie an den von der fteien Synagoge eingerichteten Lehrkursen zu halten, hat das Kuratorium der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums Herrn Rabbiner Dr. Wiener- Stettin beauftragt. Herr Dr. Wiener wird Vorlesungen und Hebungen über jüdische Religionsphilosophie abhalten. Die österreichischem Stinueswerke nehmen keine jüdischen Arbeiter auf. Wien (I. T. A.). Laut Mitteilung der „Wiener Morgenzeitung" hat die Alpine Montangesellschast, die Arbeitskräfte für ihr Werk in Donawrtz (Stcuermark) suchte, mehrere hochqualisizierte Arbeitskräfte nicht ausgenommen, weil sie Juden sind. Der Zeitung ist ein Fall bekannt geworden, daß ein Arbeiter mit glänzender Qualifikation, dem schon die Aufnahme in Donawitz zugesichert war, als er sich zur Aufnahme meldete, von den Aufnahmebeamtcn kurzerhand abgewiesen wurde, nachdem sie erfahren hatten, daß er Jude sei. — Die „Wiener Morgenzeitung" schließt: „Diese Vorfälle zeigen deutlichwie der Sttnnes-Geist sich in der Stinncs-Unternehmung festgesetzt hat." Die Warschauer Polizei mutz Jiddisch lernen. X. Warschau (I. T A.). Der Chef der Abteilung für jüdische Angelegenheiten im Ministerium des Innern, M. Ehrenberg, wurde zum Lektor der jiddischen Sprache an der Polizei-Hochschule m Warschau ernannt. Seine Aufgabe wird sein, der Warschauer Polizeimannschaft Unterricht in der jiddischen Sprache zu erteilen. Die ostjüdischen Studenten in Italien. Rom (I. T.A.). Nachvem die italienischen Universitäten den ostjüdischen Studenten nicht nur keine Schwierigkeiten bei ber Immatrikulation in den Weg stellen, sondern sie auch von allen Gebühren befreien, sind dieses Jahr mehrere jüdische Studenten, hauptsächlich aus Rumänien, Ungarn, Osteuropa, aber auch aus Palästina, zu Studienzwecken nach Italien gekommen. Sie studieren in Padua, Pavia, Florenz, Mailand, Rom und fot anderen Städten. Das Jüdische Emigrantenkomttee in Trient, das sich mit der moralischen und materiellen Hilfe an diese Studenten befaßt und in Padua unsd Florenz Akademiker-Küchen organisiert hat, gibt die Zahl der mit ihm in Verbindung stehenden Studenten auf 200 an. In Wirklichkeit ist aber ihre Zahl größer, da mehrere ostjüdische Studenten im Lande sind, die nicht mit dem Komitee in Verbindung stehen. ,J Edith Neufeld #, i! L Heinz Lichtenstein i Verlobte. Berlin S 50, Dieffenbachstr. 20 — Eharlbg., Carmerstr. 17. #,!i Empfang Sonntag, den 27. Januar. Die nächste Kummer der «Jüdisch-liberalen Zeitung" erscheint am 2. Febuar 1924. Redaktionsschlutz 26. Januar 1924, mittags 12 Ahr. aa ■■ ■a ■a aa mm mm aa mm aa aa aa aa aa aa aa aa aa aa Sie ein guter Kaufmann? Sind dürfen Sie die Kosten eines guten dt Inserates nicht scheuen! RegelmätzigesZL',LL Zeitung", die über ganz Deutschland verbreitet " btm9‘ dauernden Erfolg! Geschäftsstelle Berlin W S. Alauerstrahe 22 aa aa aa aa aa aa aa aa aa aa aa aa i= Liberaler Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin E.V. Bezirksgruppe 11 (Untergruppe Alter Westen) Donnerstag, den 24. Zannar 1924, abend» 8 Uhr pünktlich, im „Rheingold" (Muschelsaal), Belleouestraße 19-20: Versammlung. 1. Dr. I. L. Seligsohn: ^.Religiöser Liberalismus." 2. Rechtsanwalt Heinrich Stern: .Gemeindefragen — Gemeindepolitik". 3. Frau Bertha Falkenberg: »Die Ara« in der Gemeinde". Aussprache. Freunde und Vezirksgruppe Ul (Nordwesteu) Dienstag, den 22. Januar 1924. abends 8 Ahr pünktlich, in der Aula des Friedrich-Werderschen Gymnasiums, Bochumer Str. 8s Versammlung. Vezirksgruppe VI Norden. Voranzeige. Die Ortsgruppe Norden veranstaltet Sonntag, den 9. März 1924 im gtoßen Saale des Logenhauses Kleiststraße l0 eine Purirn-Tanzfestlichkeit mit künstlerischen Darbietungen. Karten sind ab 1. Februar beim Dergnügungsausschuh (Bors. Frl. M. Falkenberg. N 37, Diedenhofener Straße 9, Humboldt 5586) sowie im Hauptbüro Mauerstraße 22, Merkur 8725, zu haben. Der Vorstand. Anhänger unserer Bewegung sind herzlich eingeladen. 1. Prof. Dr. Elbogen: .was dem liberalen Judentum not tut". 2 Justizrat Hugo Sonnenfeld .Aus dem Gemeindeleben". Liberaler Verein •! \* f. d. Angelegenheiten % ,?(der jüd. Gemeinde zu % Berlin. fi Bermittlungsstelle für prio. ss, Religions-Unterricht. \\\\ »| Auskunft durch »J |« Seminarlehrer H. Falken-1* »I berg, N 37, Lottümstr. 22 »1 fi Fernspr Norden (3222) ff, BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB BaBBBBBBBBBBBBBBBBflBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBB Liberaler Verein f. d. Angelegenheiten der Jüdisch.Gemeinde Ortsgr. Vörden VI. Der Freitag-Abendgokkesdienst findet regelmäßig 6V- Uhr in der Synagoge des Auerbachfchen Waisenhauses, Schönhauser Allee 162. statt. I Wir suchen zum baldigen Eintritt einen jüngeren unverheirateten Lehrer u. Kantor mit -weiter Lehrerprüfung, der auch einen Teil unserer SeKretariatsgeschäste übernimmt. Gehaltsu. Penstonsregelung nach der staatlichen Besoldungsordnung Gruppe 8. Schriftliche Meldungen mit Angabe des Lebenslaufs von Bewerbern mit besten Zeugnissen an den Unter-eichneten. m Der Vorstand der Syno- I gogengem inde Düsseldorf. Jüdisch-liberaler Jugendverein (3li) Berlin W 8, Mauerstraße 22 Fernspr. Merkur 8725. Donnerstag, den 31. Jan.» abends 8V4 Uhr, Rosenstraße 2—4 (Bahnh. Börse) Ludwig Lewin: »Wir und unsere christlichen Mitbürger". I Studentin erteilt Religionsunterricht sowie Hebräisch (Grammatik, Bibel usw.). Anfragen unter v. K. 3476 an die Redaktion der .Jüd.-lib. Zeitung". Preisw. Einbinden $ von Zeitschriften. Gesetzesm sammlungen, Büchern. j|j Noten, Geschenkeinbänden k! und Geschenkarttkeln wie W Kästen, Mappen. Buchhüllen usw. Anfragen unter F. L. 5190 K an die Geschäftsstelle der W »Jüd.-lib. Ztg.". Spielwaren aller Art, feinste Ausführung Puppenklinik Mttchow Breslau, Höschenstraße 62 an der Schillerstraße. Herausgeber: Vereinigung für das liberale Judentum e. V-, Berlin W8. — Verantwortlicher Schriftleiter: i. V. Arthur Lilienthal, Berlin W 50. — Druck: R- Lantzsch, Berlin S14, Wallstr. 55.