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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-11-17 · 29 (17.11.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
29 (17.11.1923)
Date
1923-11-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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synagoge in Kurnik <mf preußischem Boden, als westlichster Zeuge der wundersamen Gheltokultur der Ostjuden. Das staatliche Inventar (Kohle III, 263) verzeichnet dieses Vstliche Bauwert mit den dürftigen Worten: „Rechteckiger Bau von ausgebohltem Fachwerk, innen kuppelartig Überdeckt, 1766 errichtet." Von seinem wertvollen Inventar wird nur die Levitenschüssel aus Messing erwähnt. — Der Bau, den ich vor einigen Jahren ausführlich im Preußischen Zentralblatt der Bauverwaltung besprochen habe, bot ein Bild des schlimmsten Verfalles: meine Bestrebungen, die Regierung für die Erhaltung zu interessieren, scheiterten durch den Umsturz. — Ob die polnischen. Machthaber geneigt sein werden, diese, sowie die Holzsynagoge in Czieszowa, O.-S., die nun auch in ihren Besitz kam, zu erhalten, erscheint zweifelhaft. Mit um so größerer Genugtuung sei nun im folgenden nachgewiesen, wie wohl sich derartige Mtertümer erhalten lassen, wenn hier S e l b st h i l f e eingreist und die jüdische Gemeinde in ihrer Reihe Männer aufweist, die der Materie genügend Verständnis entgegenbringen. Auftlärung tut hier not. Denn nur zu oft wird das gute Alte, dessen Kunstwert nicht immer in die Augen fällt, der Erneuerungssucht geopfert. Immer wiederkehrende Umbauten, Vergrößerungen usw. lassen schließlich den alten guten Baulern verschwinden (Fürth), und erst dieser Tage z. B. entdeckte man in dem Schutt, mit dem vor 65 Jahren die mittelalterliche Pintas-Synagoge zu Prag aufgefüllt wurde, Haftbare Baurefte anläßlich dessen Entfernung! Die Notwendigkeit aber, das Me weiter zu erhallen, ist heute, wo Neuherstellungen kaum mehr möglich sind, dringender geworden, als jemals zuvor. Schon in der Vorkriegszeit erschienen diese Forderungen einer pietätvollen Denkmalpflege sehr berechtigt. Der Verfasser hat in den Jahren 1911—14 dreimal Gelegenheit gefunden, in seiner Baupraris diese Gedanken in die Tat umzusetzen. Zuerst in Posen, wo anstelle der beiden alten Betschulen nach deren Abbruch das neue Latzsche Altenheim nach seinen Plänen errichtet wurde. Die wiederholt in häßlicher Art umgebauten alten Synagogen enthielten scheinbar keinerlei wertvolle Architekturstücke. Da kam ich eines Tages gerade zurecht, als der heilige Schrein der einen Betschule abgebrochen und auf den Schuttwagen verladen wurde. Jetzt erst — er stand über 160 Jahre an einer dunklen Stelle und war stark verstaubt und vermorscht — entdeckte ich an seiner Vorderseite köstliche Schnitzarbeit und dabei einen bisher unbekannten Vertreter des „Jnstrumenten- Mtar"-Typus. Don diesen waren bis dahin in der Literatur nur jene in Kempen. Schildberg, Pleschm, Mattenbuden, Fordon und Dzialoszyn angegeben. Der wiederhergestellte Schrein konnte ein halbes Jahr später in dem gleichzeitig synagogalen Zwecken dienenden Bes hamidrasch Des Altenheims aufgestellt werden, dessen schönste Zier er heute bildet. Ein Jahr später sollte ich abermals Gelegenheit zu dieser Art Denkmalspflege finden, die um so willkommener war, als sie sich auch in geldlicher Hinsicht günstig auswirkte, indem sie die geringen Mittel, die für den Bau verfügbar waren, schonte. Es war im Jahre 1912, als die StaW Tachau (nächst Marienbad in Böhmen) ihre alte Synagoge durch Brand einbüßte. Mit den: Neubau betraut. erhielt ich die Weisung, für diesen die gut erhaltenen Bänke aus der aufgelassenen Synagoge im nahen Dorfe Neuzedlisch zu verwenden. Der Begriff „Dorfsynagoge" machte mich stutzig und neugierig. Wer aber beschreibt mein Erstaunen, als ich hier einen bisher gänzlich unbekannten Typ jüdischer Sakralkunst entdeckte, mit hohem Gewölbe über dem lichten, in spätbarocken Formen gehaltenen Inncnraum, dessen schönste Zierrate der Tachauer Vorstand als Trödlerware zu bewerten schien. Diese aber, ein reich geschnitzter heiliger Schrein mit dem Prospekt eines Kirchenältars jesuitischer Formenfreudigkeit, sowie vier prächtige geschmiedete Gitter des ehemaligen Almemor sind von mir wieder verwendet worden. Der spätbarocke Grundton des Schreines war für die gesamte Ausgestaltung des Innenvaumes maßgebend. Pietät, Formenschönheit und Gelderfparnis konnten hier zur Einheit verschmolzen werden. Endlich bot sich mir fast gleichzeiitg an dritter Stelle Gelegenheit, diese Grundsätze ins Große — auf den Gesamtbau auszudehnen, als mir der Auftrag wurde, in «Pinne (heut Pniow) in Posen die baufällige, damals 100 Jahre alte Synagoge aus Holzfachwerk zu restaurieren. Das Bauwerk, einst für eine stattliche, seither stark reduzierte Gemeinde errichtet, erwies sich als zu groß: die Frauengalerie an der Westseite hingegen als zu klein und zudem stark baufällig mit schwer gangbarer Treppe. Es war naheliegend, den Bau durch Abtragen des westseitigen Drittels zu verkleinern und an dessen Stelle eine Wochentags-Synagoge mit zwei Vorhallen, Kleiderablagen usw. zu errichten. Der noch immer zu große Hauptraum wurde an den Seiten durch eingebaute, etwa 1 Meter hohe Estraden für die Frauenplätze weiter eingeschnürt und nach Erneuerung schadhafter Bauteile und Einbau einer Sammelheizung ein allen Anforderungen genügendes modernes Gotteshaus geschaffen, alles für die verfügbare Bausumme von 30 000 M. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß dies alles kaum möglich gewesen wäre, ohne das große Verständnis, das der damalige Gemeindevorsteher, Herr Alfred Marcus, diesen Bestrebungen entgegengebracht hatte. Denn hier wie noch in einem späteren Falle meiner Pcaris galt es einen Kampf gegen die Meinung zahlreicher Eemeindemitglieder, die das Ideal eines jüdischen Gotteshauses noch immer in einem Kuppelbau sahen, in maurischer, zumindest aber romanischer Formengebung. Wenn der Verfasser im Vorstehenden einige Fälle praktischer jüdischer Denkmalspflege einem größeren Kreise vorgesührt hat, so geschah es in der Absicht, deren Aufmerksamkeit mehr, als es bisher geschah, auf die verständnis- und pietätvolle Erhaltung jüdischer Altertümer zu lenken und Pietät für diese dort zu wecken, wo bislang das Verständnis hierzu mangelte. Büchertisch Zwei Veröffentlichungen der Akademie für die Wissenschaft des Judentums. Jnniitlcn der Wirrnisse unserer Tage, in denen äußerlich der Bestand der Gemeinden Israels in ihren Grundfesten zu wanken scheint, schreiten die Arbeiten der Akademie erfreulich und rüstig vorwärts. Man wandelt da in der Bahn, auf der Israels RettuwMieg immer ging, aus dem Wankenden sich zu flüchten in das Feste, in die Lehre, die Thora. In der talmudischen Sektion schreibt Chanoch Albeck „Untersuchungen über die Redaktion der Mischna" (C A. Schivctschke u. Sohn, Berlin 1923, 165 S.). Bei dem streng wissenschaftlichen Charakter der Untersuchung ist cs nicht am Platze, in dieser Zeitschrift Einzelheiten darzulegen und zu besprechen. Nur soviel sei gesagt, daß es dem Fachgelehrten ein hohes Maß von Vergnügen bereitet, einen mit der Materie Vertrauten und mit dem Rüstzeug wissenschaftlicher Schulung Versehenen auf diesem Gebiet hantieren zu sehen, mit dem von jeher jede ernste Erforschung des Werdens unseres nachbiblischen Schrifttums begann. Nie darf man derartiges unter der Brille der Partcicinstellung betrachten, aber den Ausdruck der Ueberzeugung kann man doch nicht unterdrücken, daß alle solche wissenschaftlich und methodisch durchgeführten Untersuchungen irgendwie eine Stütze für die Grundvoraussetzung des echten, ernsten religiösen Liberalismus liefern, die These von dem allmählichen Werden der talmudischen Ueberliefcrung. In der historischen Sektion liefert Fritz Baer „Untersuchungen über Quellen und Komposition des Sch'het Jechuda" (C. A. Schvetschke u. Sohn, Berlin 1923, 85 S.). Auch hier gründliche wissenschaftliche Arbeit. Man hat es bei dem Thema der Untersuchung mit Berichten über Schicksale und Erlebnisse der Juden zu tun, und die Quellenscheidung wird zugleich zu einem — traurigen — Repetitorium jüdischer Einzelgeschichte und zu einem Spitzel des Berbundenseins der Splitter der Judenheit mit den Sondcrkulturen der Völker Europas. Man liest diese Schrift leider heute mit anderen, hellsichtigeren Augen, als man sie noch vor wenigen Jahren gelesen hätte, denn das Erzählte rührt lebendiger an Erlebnisse und Befürchtungen, die unsere Seele heute durchzitlern. Dienemann-Ofsenbach a. M. Professor Dr. I. Ziegler, Das magische Judentum. Eine Studie zu Oswald Spenglers Untergang des Abendlandes. W. M. Kaufmann, Leipzig 1923, 112 S. Der Wert des Schriftchens besteht vor allem darin, daß Ziegler einen ausführlichen Abriß der Gedanken und Ausführungen Spenglers über das Judentum gibt. Freilich wird dem, der Spengler selbst gelesen hat, dabei klar, daß solcher Abriß, indem er ein einzelnes Problem herausgreift, die Gesamtheit der Begrisfc undurchleuchtet lassen muß, auf deren .Abstimmung zueinander der Autor des vielbesprochenen Werkes seine Thesen aufbaute. Auf Jrrtümer, die Spengler in der Beurteilung jüdischer Probleme und in der Deutung von Stellen aus der jüdischen Literatur unterlaufen, weist Ziegler gebührend hin. Daß gegen Spenglers Gruudthese, die Geschichte der einzelnen Kulturen jause nach einem festen Schema ab und sei also vorauszuberechnen, gerade vom jüdischen Standpunkt aus erhebliche Einwendungen zu machen sind, ist oft schon auSgeführt worden, in diesen Blättern erst kürzlich vom verstorbenen Eoblenz. Eine Frage aber an Ziegler; er, bisher ein prominenter Vertreter des liberalen Judentums, spricht den Satz aus: daS liberale Judentum sei als ein Produkt des materialistisckzen Gelddcnkens unserer Zeit anzusehen. Wo ist für diese Behauptrmg der Versuch eines Beweises? Ich warte auf ihn, so etwas sagt inan nicht, wenn man es nicht erhärten kann. Dienemann-Ofsenbach a. M. Aus der Bewegung. Ortsgruppe Halle. Nach einer Vorbereitung, deren Intensität dank der Bereitschaft unserer Hallenser Freunde die Kürze der Zeit völlig ausglich, gelang es uns, am 25. Oktober dort die Gründung einer Ortsgruppe vorzunehinen, rvenige Tage vor den dortigen Wahlen zur Repräsentantenversammlung. Die Verworrenheit der Verhältnisse, die der Wahlkampf zur Folge hatte, vermochte trotz starker Gegnerschaft unseren Erfolg nicht zu beeinflussen. Es gelang uns, an dem für eine Gründungsversammlung ein wenig zu stürmisch verlaufenen Abend die Zahl unserer dortigen Mitglieder mehr als zu verdoppeln und einen Vorstand zu wählen, dessen Vorsitz unser rühriger Freund Herr Sanitätsrat Dr. Oppenheimer in dankenswerter Weise übernommen hat. Die Zusammensetzung des Vorstandes bürgt uns für die Entfaltung aller dortigen Kräfte, die Opferwilligkeü unserer Hallenser Anhänger wird hoffentlich in kurzer Zeit auch weit älteren Ortsgruppen als Vorbild dienen können, die frische, ungebeugte Arbeitskraft der Führer wird die weitesten Kreise der dortigen Gemeinde, die ja vorwiegend liberal ist, hoffentlich bald für unsere Arbeit gewinnen. Warmes jüdisches Leben ist dort zu spüren, möge es das Gedeihen unserer jüngsten Ortsgruppe fördern zum Besten unserer Bewegung, zum Wohle de» deutschen Judentums! QChanukkatileiichter | U Farbige Holztrendel I Ehanukkah-Gesellschafls- 0 spiel 0 n Kinder-Cßanukkahleuchter f| ö Freiulentha! y 0 Breslau 13, Goethestr. 11 y Der Lebertskamerod lieber 180 Israelit. Eheanbahng. 6c Kostenlos. Verlag Scholle, Iena-Löbs. 662. An unsere Ortsgruppen und Vertrauensleute sowie die Jüdisch-liberalen Jugendvereine in Schlesien und Brandenburg. In den Weihnachtsfciertagen dieses Jahres findet in Breslau eine Tagung der schlesischen und brandenburgischen Vereine und Vertrauensleute statt. Die Tagung bezweckt die Reorganisation unserer Vereinigung in Südostdeutschland und soll durch die Gründung eines Landesverbandes „S ch l e sie n" insbesondere vie kleineren Ortsgruppen in jeder Hinsicht stützen. Im Anschluß an die Tagung wird unser Generalsekretär Herr Dickmann die schlesischen Ortsgruppen besuchen, um mit den Mtgliedcrn in enge Fühlung zu treten und die Berhüllnisse in den einzelnen Orten kennenzulernen. Er ist bereit, überall Vortrags- oder Diskussionsabcnde sowie kleinere Besprechungen abzuhalten. Jede Ortsgruppe muß mindestens einen Vertreter nach Breslau entsenden, jeder Vertrauensmann muß nach Breslau kommen oder einen zuverlässigen Vertreter damft beauftragen. Dos genaue Programm der Tagung geht den Ortsgruppen und Vertrauensleuten in Kürze zu und wird in der nächsten Nummer der ^Jüdisch-liberalen Zeitung"' veröffentlicht werden. Praktische Arbeit soll geleistet werden, deshalb darf niemand die Reise scheuen. Wir ersuchen die Ortsgruppen, umgehend der Zentrale, Berlin W 8, , Mauerstr. 22, ihre Vertreter zu benennen und Mitteilung zu machen, ob und an welchm Tage Borträge oder Diskussionsabende gewünscht tverden. Vereinigung für das liberale Judentum E.v ‘'»“liTTn "ÜJ Hi“ i ''iü»! STm 'HUMuru i^LI|iiTTii UH 'HJttiM* Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugend-Vereine in Deutschland Ai Breslau. Ai Berlin. ff, W 8, Mauerstr. 22 (Ztr. 162) hoher Verdienst Neben rwerb f. alle. Matiske, Iena-Löbs 662 WSSUDW Liberaler Verein für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde zu Berlin ifi »1 Donnerstag, den 20. Novbr. 1923, abends 8l/4 Uhr, DortragdesHerrnPaulFalkenf* derg: •J Von chriftt. Jugendbewegung »J in der Wohnung von Heinz ssi Lichten st ein, Carmer- ,Z st r a ß e 17 (5 Min. vom Zoo -f, und Savignyplatz). Westen Versammlung Mittwoch» den 21. November 1923, abends 8 Ahr, im Restaurant Kaisereiche, Friedenau, Rheinstratze 54. Thema: Dr. Arthur Mayer: Deutsches Geistesleben u. liberales Judentum. Moritz Rosenthal, Repräs. der jüd. Gemeinde: Gemeindefragen — Gemeindesorgen. (Dezirkseinteilung, Steuern, Beamtenfragen usw.) Alle Freunde unserer Bestrebungen sind eingeladen. Vezirksgruppe Norden I. Bors. H. Falkenberg, Lottumstr. 22. Dienstag, den 27. November 1923, pünktlich 7.45 Uhr. Versammlung im Auerbachschen Waisenhaus, Schönhauser Allee 162 Tagesordnung: 1. „Lebendiges Judentum", Herr Rabb. Dr. Gottschalk. 2. „Unser neuer Orgelgottesdienst am Freitagabend", Bericht des Herrn Falkenberg. 3. Freie Aussprache. Mitglieder und Freunde sind herzlich eingeladen. Unsere Ortsgruppe errichtet einen regelmäßigen Freitagabend-Gottesdienst mit Orgel und Predigt in der Synagoge des Auerb. Waifenha> ses, Schönh. Allee 162. Der erste Gottesdienst findet am 30. d. Al. um 7 Uhr statt. Unsere Mitglieder, sowie alle diejenigen, denen die Vertiefung des religiösen Lebens am Herzen liegt, werden zum reglmäßigen Besuch herzlich eingeladen. N 37, Lottumstr. 22. H. Falkenberg,!. Bors. Büro: Höfcheustr. 61 11 l. F § DlemUag. de« 27. November. adeud» W püxttUch 8 Ahr. in dr« Räumen der t| Reliazonsichule Am Anger 8: Vor» s» trafisfolg* de» Herrn Rabbiner Dr. Sänger: Die Kodifizirrung de» jütl bischen Religiousgrstbe». f| »I Sonntag, den 2. Dezember, vormittag» I* pfiottt. 11'/, Ahr. Lokal flehe Bre»- ,4 lauer Zeitung, Vortrag de» Herrn # Dozenten Dr. Lewkowitz: Die religionsphilosophischr Bedeutung Rad- |§ biner Dr. K.llermann» s. -A. 1> Dienstag, den 4. Dezember, füllt der -tz | Vereinrabend aus. - f» Dienstag, den 11. Dezember, abend» pünttlich 8 Ahr. in den Räumen brr l£ Religionsschult Km Anger 8: Dis» f| kusfionsabend: Was ist Religion? Religion und Wissenschaft. •§ Gäste ju allen Veranstaltungen willkommen. »! Mitglieder, die mit ihren Beiträgen i noch rücklländig find, werden dringend um umgehende Einzahlung auf |Z Postscheckkonto Breslau Nr. >7443 /. Alfred Berger gebeten. Ab 25. Noo. V erfolgt Eingehung durch Postnach- Inahmr zuzüglich aller Unkosten. fl fi Voranzeige! f, Lhannttah-Jeier <1 am Sonntag, den 9. Dezember (i 1923, im Logenhaus Kleistif strotze 10. ii •I Ii fcontlotbatenl Kamerabenl Heraus aus derGleichgültigkeit! Die Gefshr ist groß, vergrößert die Schar. Meldet Euch in den Ortsgruppen. Gründet neue Ortsgruppen. Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Derttn E 2, Vurgftrahe 26, Zimmer 9/10. Herausgeber: Vereinigung für daS liberale Judentum e. B, Berlin W8. — Verantwortlicher Schriftleiter: Lehrer H. Stern, Berlin. — Druck: R Lantzsch, Berlin S 14, Wallstr. 55. D^:81+^^

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