Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 3 (1923)
- Issue
- 28 (27.10.1923)
- Date
- 1923-10-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Gefängnis verurteilt, während seine Helfershelfer «it Strafe« vo* «in bis sieben Tasten Gefängnis wegen Beleidigung davonkameu. Wenn auch die Untersuchungshaft nicht angerechnet wurde, muß «s dennoch befremden, daß derartige whe Ueberfälle s» milde Richter finden. Ai>) dein Vorlesungsverzeichnis der Freien jüd. Volkshochschule Berlin für Herbst 1923 (28. Oktober—Anfang Dezember) erwähnen wir besondcrs solgende Kurse: Rabb. Dr. Bleichrode: Hebr. Sprachkursus. Eugen Caspary: Wohlfahrtspflege. Referenten: Frieda Wcinreich, Dr. Fritz Lamm, Dr. Segall, Hilde Ottenheimer und Dr. Alexander Philipsborn. Dr. Max Kollenscher: Verfassung und Verwaltung der jüdischen Gemeinden. (4 Abende, Synagoge Fasanen stra he, Mittwoch 8—9, Beginn 31. Okt.) 1. Das Werden der jüdischen Gemeinden. 2. Das Judengesetz von 1847. 3. Neuere Rechtsentwicklnng. 4. Gesamtorganisation. Rabb. Dr. Loewenthal: Talmudlektüre für Anfänger. (8 Abende, Montag 7—8 Uhr, Rosenstraße 3—4, Beginn 29. Oktober.) Dr. Herr mann M. Weil: vom Geiste der Bibel. (3 Abende, Synagoge Fasanenstraße, Montag 8ya—10, Beginn 6. November.) 1. Mythos, Kult und Gesetz. 2. Prophetie, Bibel und Orient. 3. Bibel und Okzident. Bibel und wir. Frau Siddy Wronsky: Soziale Ideen im jüdischen Religionsunterricht. (4 Abende, Mittwoch 9—10, Lehranstalt, Beginn 31. Oktober.) 1. Der soziale Gedanke als Wesenselement jüdischer Kultur in Geschichte und Lehre. 2. Bereicherung des kindlichen Borstellungslebens durch die Soziallehren. 3. Die Entwicklung des kindlichen Gefühlsleben durch Veredelung des Mitleids und Verstärkung des Gerechtigkeitsgefühls. 4. Die Befähigung des kindlichen Willenlebens zum Dienst am Einzelnen und an der Allgemeinheit. Vüchertifch Rudolf Otto: „Das Heilige-. Dieses Werk zählt zu ben hervorragendsten Erscheinungen der letzten Jahre auf dem Gebiete der Religionsphilosophie. Mir liegt die 9. Auflage vor (Breslau 1922), die schnelle Verbreitung bürgt — auf wissenschaftlichem Gebiete sicherlich — für seine Bedeutung. Der Verfasser ist Professor der Theologie in Marburg und gehört zu den Begrünoern des Religiösen Menschheitsbundes, einer Bereinigung, die es sich zur Aufgabe gestellt hat, die „Ehrlichen und Klaren in allen Kirchen, in allen Kreisen echter Kultur" um sich zu scharen und gegen das Vorherrschen sozialer Ungerechtigkeiten, gegen Völker- und Rassenhaß Front zu machen. (Bon unserer Seite stehen mit an der Spitze: Rabbiner Dr. Baeck in Berlin und Professor Goldstein in 'Darmstadt.) Auf dem Titelblatte des genannten Buches steht das Motto: „Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil, wie auch die Welt ihm das Gefühl verteuere, ergriffen fühlt er tief das Ungeheuere." Eingangs definiert der Verfasser rational und irrational. Wenn mit den Prädikaten, wie Geist, Vernunft, Wille, zwecksetzender Wille, Allmacht usw. das Wesen der Gottheit beschrieben werden soll, so ist eine solche Religion als rattonal zu bezeichnen — im Gegensatz zu bloßem „Gefühl". 'DaS Heilige ist ihm zunächst eine Deutungs- Bewertungs-Kategorie und begrifflicher Erfassung völlig unzugänglich. Heilig schließt das absolut Sittliche als vollendet Gute mit ein,, aber es enthält noch einen deutlichen Ueberschuß, den es äbzusorchern gilt. Er spricht von einem Minus des rationellen Momentes und das Mehr ist ihm das N u m i n o s e, das Gefühlsmäßige, das, wie Otto bemerkt, mit ausgezeichneter Kräftigleit in den semitischen Religionen und ganz vorzüglich in der biblischen lebt und den Namen qadosch hat. Er dringt ein in die starken ftommen Gefühlsregungen und unterscheidet das Moment des.Schauervollen, des Uebermächtigen und des Energischen. Es berührt eigenarttg, wenn Prof. Otto in dem Kapitel „Numinose Hymnen" bemerkt: „Geliert weiß „die Ehre Gottes aus der Natur" mächtig und prächtig genug zu singen: Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre, ihr Schall pflanzt seinen Namen fort." Siehe Psalm 19, der bekanntlich in unser Gebetbuch übergegangen ist. Ungewöhnlich reich an numinosem Hymnus und Gebet, heißt es weiter, ist die Liturgie des Jom Kippur, des großen Versöhnungstages der Juden. Sie ist überschattet vom dreimal heilig der Secafim aus Jes. 6, das öfters widerkehrt, und sie hat so wundervolle Gebete wie das Ubeken ten pachdeka." Oder das Qadosch atta. Uebrigens nicht nur die Liturgie des Jom Kippur, sondernauch von Rosch ha-Schana. Der gelehrte Verfasser gedenkt auch der „herrlichen Lieder Jigdal und Adon oläm", worin dieser Klang weitertönt und einzelner Stücke aus der „Königskrone" des Salomo Gabirol, die er in der Uebersetzung aus M. Sachs' Festgebelen wiedergibt. Polemischen Charakter ttagen Sätze, wie p. 72: ,^Jn keiner Religion ist das Mysterium des Sühnebedürfnisses so vollends, vertieft und stark zum Ausdruck gekommen, wie im Christentum. Und dies erweist seine Ueberlegenheit über andere Frömmigkeitsformell auch hier. Es ist vollkommenere Religion und vollkommenere Religion als andere" usw. Und weiterhin: „Der Gott des Neuen Testaments ist nicht weniger heilig, als der des Alten, sondern mehr" usw. Wir dürfen hierbei ausdrücklich hervorheben, daß es keiner göttlichen Veranstaltung, welche das Wesen Gottes beträfe, bedarf, um dew Juden Julius Bab (ästhetische Einführung) uid L-tte Rosenb a « m (Rezitatton): Das jüdische Motiv in der Dichtung Heinrich Heines. (Sonntag vormittags 11',,.—1 Uhr. Vortragssaal Synagoge Fasmrenstraße, 28. Oktober und 11. November.) Hörergebühren werden nicht erhoben. Prospekte liegen aus in den Buchhandlungen: Boas, Neue Friedrichstr. 69; (dner, Charlottenburg, Knesebeckstr. 53/54; Kedein, Charlottenburg, Dahlmannstr. 8; Glücksmann, Alexanderstr. 37 a; Louis Lamm, Neue Friedrichstr. 61/62; Ostertag, Augsburger Str. 28; M. Poppelauer, Neue Friedrichstr. 59; Max Schildberger, Schillstr. 3: S. Jurovics, Kleine Präsidcntensir. 3; Verlag und Buchhandlung „Or", Levetzowstr. 25. In den Warenhäusern: Kaufhaus des Westens, Theaterkasse: Hermann Tietz, Theaterkassen. Sonstige Auskünfte werden ertcitt im Sekretariat bei Goldmann, Berlin SW 47. Dorckstr. 88, Tel.: Lützow 4721. Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. In diesen Tagen beginnt das Wintersemester der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin, Artilleriestraße 14. Wir machen darauf aufmerksam, daß neben den rite immatrikulierten Studierenden der Universität (ohne jeden Unterschied der Fakultät) auch andere Personen <mf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen tellnehmen können. Es sind folgende Vorlesungen und Uebungen vorgesehen, deren Teilnahme unentgeltlich ist: D r. Baeck, Midrasch Wajckra rabba. Prof. Baneth, Talmud. Prof. Elbogen, Geschichte der nachbiblischen jüdischen Literatur. Prof. Guttmann, Religionsphilosophie. Dr. Torczyner, Propheten. Dr. Freund, Die Stellung des Judentums in Deutschland nach der neuen Reichsversasfung. seinen Seelenfrieden durch seinen Frieden mit Gott zu erwirken. Kein Priester als Stellvertreter eines Gottes, und kein Gottmensch selbst darf hier sagen: ich bin der Weg zu Gott. Ohne jeden Mittler ringt hier die Seele, urü> erringt sie in eigener Buße, im Gebete und in dem Vorsatz zu sittlichem Handeln ihre Erlösung. (Siehe Hermann Cohens Bortrag: Die Bedeutung des Judentums für den religiösen Fortschritt der Menschheit, Berlin 1910.) Der Streit um die vollkommene Religion führt zu keiner Einigkeit, zu keiner Menschenverbrüderung, die der Religiöse Menschheitsbund erstrebt. Es muß scharf betont werden, was zrun Kern jeder Religion gehört, und auf dieser Basis muß weitergcbaut werden. Die religionsgeschichtlichcn Forschungen müssen zur Anerkennung der Tatsache führen, daß auch das Christentum nicht als die Religion, als die absolute Religion anzusprechen ist, vielmehr von einer vollkommeneren Zukunstsreligwn Überholen werden kann. Unbedingt aber müssen andere Religionen mit strengster Objekttvität beurteilt werden. Wenn Otto z. B. Paulus (Römer 9, 20) sagen läßt: „Darf denn das Gebilde zum Bildner sagen: Warum hast du mich so gemacht? Hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Teige hier ein Gefäß zur Ehre, dort zur Unehre zu machen?", so mußte auf Jesaja 45, 9, als aus die ursprüngliche Quelle hingewiesen weichen: „Wehe dem, der mit seinem Bildner hadert, ein Scherben unter den Scherben des Erdbodens. Spricht denn der Ton zu seinem Biümer: Was machst du? und dein Werk: — es hat keine Hände!" ES ist auch sehr verwunderlich, wenn sich Otto in den ausgetretenen Bahnen bewegt und p. 104 von dem „Pharisäismus mit seiner Gesetzessklaverei" spricht. Die christlichen Theologen wollen sich immer noch nicht zur Wahrheit über den Pharisäismus durchringen, weil ihnen sonst der scharfe Gegensatz zum Evangelium fehlt. Abgesehen von dem englischen Geistlichen R. Travers Herford, dessen Werk über das pharisäische Judentum (Leipzig 1913) als eine sittliche Tat bezeichnet werden kann. Dieser christliche Geistliche fordert Gerechtigkeit gegenüber den Pharisäern, er will ihre Sache von ihrem eigenen Standpunkt aus darstellen und nicht, wie das so oft geschehen, als bloße Folie für die christliche Religion. Aber sonst wird nur sehr schüchtern versucht, der Wahrheit die Ehre zu geben. So bemerkt ein Kollege Ottos (Holtzmann), „daß die Schriftgelehrsamkeit (nämlich zur Zeit Jesu) keineswegs wie man ihr wohl (!) vorwirft, jedes eigene sittliche Urteil ersttckt hat." Zu den Beilagen des Werkes zählt ein Kapitel: Beispiele numinoser Dichtungen. Hier begegnen wir einer vom Verfasser herrührenden meisterhaften Uebersctzuirg des zur Liturgie unseres Neujahrsfestes gehörenden i Pint Melek Eljon. Zum Schluß eine treffliche Charakteristik Ottos über das Heiligtum in Jerusalem (S- 292 u. ff.): „Jehovas Tempel hatte das leere Alleeheiligste, mit der leeren Lade, ohne Götterbild und ohne Monstranz. Gerade darum „wohnte" seine Ehre dort. Darum gerade ivar er „mein Bethaus", wie auch das Evangelium frei bekennt."-„Und hinter dem Vorhang „nichts". Und dieses Leere die bedeutende Mitte der weiten, feierlichen Anlage"-„Ein Protest war aruh die Leere islamischer Moscheen, nämlich gegen das Bilderwesen der Kirchen. Und dieses Protestierende der Symbolik des Leeren gibt ihr erst ihren ganzen Nachdruck. Durch Vergleich erst mit dem Ausgeräurnten, Ueberwurckenen wird die Sprache des Leeren ganz vernehmlich. Ein bedeutsamer Hinweis für solche, die bei uns Protestanten sein ivolleu, Protestierende gegen das Wiedereindrängen überwundener Stufen des religiösen Gefühlsausdrucks. Man verlangt heute wieder nach Gotteshaus und Heiliger Stätte." Dr. M. Spanier (Magdeburg). Der 8. Delegiertentag des jüdische« Frauenbundes. Der yüdische Frane»vu»d, der «» der Idee mb m der Ausgestaltung der ErziehungSkonferenz wesentlich mitbeteiligt *m, hatte dir ihm angeschlossenev Landes- und Provinzialverbände, Ortsgruppen und Vereine am Bottage der Erziehungskonferenz zusywme». gerufen, unc mit ihnen die wichtigste« Gegenwartsaufgaben zu berate«. Diese 8. Drlrgirrtentagun g trug durchaus den Charakter einer A r b e i t s tagung. Das nüchtern-sachliche Programm versprach keinerlei „Anregung"; durch die Zeitverhältnisse fühlten sich alle Frauen enger als je an Familie? Beruf und Heimatort gebunden, und doch Ware« etwa 40 Delegierte aus allen Teilen Deutschlands erschienen, und es war wohl unter ihnen keine, die aus oberflächlichem „Interesse", als nur rezeptiv Zuhörende, kam. Aus ihren eigenen Arbeitskreisen berichteten sie: die Wahl neuer Aufgaben und die Art ihrer Ausübung (Massenspeisung, Mittelslandshilfe) zeigte von verständnisvollen! Eingehen auf die Forderungen des Tages. Nirgends hat finanzielle Not die Arbeit lahmgclegt. Sparmaßnahmen im geistig-geselligen Leben der Vereine (Verzicht auf auswärttge Redner, Abhalten von Sitzungen und Veranstaltungen in Privatheimen) enoiesen sich als segensvolle „Zwangsmaßnahmen". Immer wieder wurde betont, daß die Bedeutung des Dereinslebens wächst, je mehr es in der heutigen Zeit geistig und kultureL die Frauen herauszuheben vermag aus der Not und Enge des Alltags. Für die Arbeit der verschiedenen Bundeskominissionen (Tuberkulose, Adoptionswesen, Mädchenschutz) sind Sondersitzungen vorgesehen. Ausführlich wurde über „das Gemeindewahlrecht und die Gemeindearbeü der jüdischen Frau" referiert und beraten. Das diesbezügliche Referat (von Frau Helene Meyer-Berlin) stützte sich auf eine Umfrage, die an alle Vereine ergangen war, und wies neue Wege für die Erlangung des Sttmmrechts in den jüdischen Gemeinden. Sehr kurz nur könnt? man auf die Erfahrungen eingehen, die von einzelnen Frauen (Frankfurt a. M.) schon über ihre Arbeit im Gemeindevorstand vorliegen. Die Versammlung suchte ferner Wege zu finden, die die Weiterarbett ermöglichen, und brachte — darüber hinausgehend — in einer Resolution zum Ausdruck, daß alle dem I. F. angehörigen Frauen sich in weit! stärkerer Weise als bisher verpflichten, für die pekuniäre Erhaltzurg des „Heim des jüdischen Frauenbundes in Neu- Isenburg" zu sorgen. Zum Schluß sei noch auf die Gedankengänge hingewiesen, mit denen die Bundesvorsitzcnde Aräulein Bertha Pappenheim) die Arbeitssitzung rröffnete. Eine Kritik, die ihr über die Arbeit des Jüdischen Frauenbundes zugegangen war (er sei nur „eine Kette versäumter Möglichkeiten"), habe ihr Anlaß zu ernster Prüfung der Bundesarbert gegeben und zu folgendem Resullat geführt: ES trifft zu, daß die Auswirkung jüdischer Frauenarbeit im Gesamtbilde des jüdischen Gemeinschaftslebens heute noch nicht so stark zu bemerken ist, wie eS wünschenswert wäre, weil die großen jüdischen Organisationen, die heute vorwiegend Träger der jüdischen Arbeit sind, Männervereine sind, die sich in ihrer Gesinnung und Arbeitsauffassung, wie es auch in der allgemein-polittschen Stellung der Frau der Fall ist, der pflichtgemäßen Mitarbeit der Frau gegenüber recht ablehnend verhallen. — Das braucht die Frauen des Jüdischen Frauenbundes aber nicht zu entmuttgen, weil sie auch auf große prakttsche uiü> ideelle Erfolg« hinweisen können, als deren größter die Bewegung z u g u n st e « d e v unehelichen Mutter und ihres Kindes anzusehen ist, sowie die Forderung der Aufrechterhallung der Sittenreinheit im Sinne bw jüdischen Gebote. — Das sind natürlich keine Erfolge, die von Sitzung zu Sitzung, von Jahr zu Jahr, oder von Kongreß zu Kongreß nachzuweisen siiü». Das, was von dem versittlichenden Einflüsse der Frauen zu «warten sein wird, ist von dem Gesichtspunkte der Ewigkeip zu betrachten. Als eine solche Id« von Ewigkeitswert wirb von der Rednerin z. B. die Frage der Befreiung der „Agunas" angesehen, der vietzn bemitleidenswerten jungen Witwen, deren Männer im Kriege »erschölle! sind, und deren Leben abgeschlossen sein muß, weil Talmudgesetze auch heute noch eine Art Massentvdesnrtei! über sie verhängen. Die Rednerin sieht mit Hoffnung auf den „Rabbinischen Rai" der Kcnessioh gedauloh, dem vielleicht auch einst «in weiser Mann und Führer in Israel angehören könnte, dessen überragend jüdisch-sittliche Persönlichkeit unseren I dee u vom R e cht der Frau e « zum Heil der jüdischen Gemeinschaft für künftige Generationen durch Sehnsucht Bewegung und und Erfüllung bringen könnte. ll »I Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugend-Vereine ss, | in Deutschland V 3(1 Berlin. GW 8. Mauerstr. 22 (Ztr. 162)!• Freitag, den 9. November 1923, »1 abends 7Va Uhr: fi Freitagabeudfeler il bei Herrn Arndt, Charlotten- £ bürg, Rückertstr. 5 (Bahnhof s Chart.» Untergr. Bismarckftr.) k Donnerstag, den 15. Novbr., L abends 8*/« Uhr, in der Rosen- - straße 2/4 (Bahnhof Börse), I1 Dortrag des Herrn Rabbiner G Dr.Dogelstein-Breslauüber f Wesen und Erscheinung de» il Judentums, äl »| Voranzeige für Donnerstag, Aden 29. Novbr.: Dortrag des L Herrn Paul Falkenberg: i Van christl. Jugendbewegung. 3(1 Breslau »J Büro: HSfchenstr. 61 II I. In den Räumen der Religionsfj schule, Am Anger 8, abends M pünktlich 8 Uhr, Dienstag, »1 30. Oktober 1923: g, visknffiousabend. »1 Referate über das Sonderheft | der .Tat": Jüdische Jugendff, bewegung. j§ i* Güste willkommen. il ='•“‘♦um- Itfl»« **22^ «MS« Mitteilung der Geschäftsstelle. Die „Jüdisch-liberale Zeitung" sieht sich zu ihrer Austechterhaltung genötigt, von jetzt ab in größerem Umfange Inserate aufzunehmen. Wir bitten daher alle unsere Freunde, unser Organ bei allen Inseraten gebührend zu berücksichtigen. Den Mitgliedern der „Vereinigung für das liberale Judentum e. V." und der „Arbeitsgemeinschaft der Jlis" gewähren wir bei Familienanzeigen und Stellengesuchen ganz besonders niedrige Preise. Näheres am Kopfe der Zeitung. Die Geschäftsstelle. Herausgeber: Vereinigung für das liberale Jadentmn e. V., Berlin W8. — verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Nathansohv, Charlottenburg. — Druck: R. Lantzsch Berlin S14, Wallst». 5b.