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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-08-07 · 26 (7.8.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
26 (7.8.1923)
Date
1923-08-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Mensch sich bemühe, soweit menschliches Denken und wissenschaftliche Erkenntnis zu dringen vermögen, zur verstandesmähigen Klarheit zu gelangen und sich nicht da von dunklen, ungeprüften Gefühlen den Inhalt seines Willens und seines Leins vorschreiben zu lassen, wo die Vernunft zur Lenkerin und Leiterin bestimmt ist. Dem aber, was wir als wahr und richtig erkannt haben, sollen wir uns hingeben mit der ganzen Glut und der vollen Begeisterung, wie sie in uns Gefühl und Empfindung zu entfachen vermögen. Da jedoch, wo er sah, daß dem Gefühl gedankenlos die Bestimmung des Lebensinhaltes überlassen oder daß mit den Bebelwolken des Gefühls Unklarheit des Denkens verhüllt wurde, da konnte er wohl aufbrausen und mit der vollen Leidenschaft seines Temperaments den Bannfluch gegen das kulturgefährdende Gefühl schleudern. Stark umstritten ist die Lehre Dr. Kellermanns, und umstritten wird er als Lehrer des Judentums noch lange bleiben. Aber unumstritten ist seine Persönlichkeit. Mit unbeugsamer Kraft hat er den 2deen, die er — aus orthodoxem Elternhause stammend — sich selbst errungen, unermüdlich gedient, gedient vor allem dadurch, daß er sie, im Gegensatz zu manchem anderen, stets und an jedem Orte bekannt und sie in seinem Leben verwirklicht hat. Allen noch so heftigen Anfeindungen zum Trotz — an solchen hat es ihm nie gefehlt — und unter Gefährdung seiner Existenz hat Dr. Kellermann für das liberale Judentum gewirkt. Deshalb war er wie kein anderer bestimmt zum Zührer der «Zugend: hier war eine ungebrochene Persönlichkeit, die die höchste und letzte Forderung des dudentums erfüllte: es zu leben. Und darum war Dr. Keller - mann mehr als mancher, der ihm Religiöjität absprach, ein religiöser und ein jüdischer Mensch. Trauer erfüllt uns ob des Verlustes unseres Lehrers und Zührers. Schmerzlich werden wir ihn und sein Wort vermissen. Und doch wird Dr. Kellermann für uns fortleben: sein Beispiel soll auf uns fortwirken und uns begeistern, wie er für unser liberales Judentum einzutreten. Bacheifern wollen wir ihm in der Klarheit der Erkenntnis und in dem Opfermut des Bokennens und Handelns. Es sind vielleicht nicht allzu viele, die Dr. Kellermanns Lehre folgten und ihn wirklich verstanden. Aber diese werden ihm die Treue wahren und für das liberale Sudentum, für das er gelebt und gelitten, in seinem Sinn nach ihren Kräften weiter zu wirken bestrebt sein. Synagogenbau in Vergangenheit und Zukunft. Von cand jur. Zritz Karger, Berlin. Eine der Hauptbestrebungen des jüdischen Liberalismus richtet sich auf eine neuzeitliche Reform des Gottesdienstes. Die Bedeutung eines Gottesdienstes wird aber, wenn auch nicht gerade bedingt, so doch stark beeinflußt von der architektonischen Gestaltung des Raumes, der diesem Gottesdienste gewidmet ist. Wenn wir neuere Synagogen auf ihre künstlerische Zorm hin betrachten, so finden wir oft, daß ihre bauliche Gestaltung von einem beschämenden Tiefstand architektonischer Empfindung zeugt. Woran liegt das? Ein kurzer Ueberblick über die Geschichte der Lgnagogen-Baukunst wird uns zeigen, daß in früheren Seiten vielfach 5gnagogen von großer künstlerischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung entstanden sind, Zwar sind die meisten alten Sgnagogen bei Judenverfolgungen zerstört worden, aber gerade der Gedanke, daß das Erhaltene nur einen schwachen Best des einst vorhandenen darstellt, erweckt in uns das stolze Gefühl von der hohen Bedeutung alter Sgnagogenbaukunft. Wenn wir von dem salomonischen Tempel absehen, von dessen künstlerischer Gestaltung wir uns kein genügend klares Bild machen können, sind die ersten uns genauer bekannten für den jüdischen Gottesdienst bestimmten Gebäude palästinische Sgnagogen aus dem 2. bis 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Diese noch kurz vor dem Krieg von deutschen Gelehrten genau untersuchten Sgnagogen sind insofern kunstgeschichtlich bedeutungsvoll, als sie auf die Gestaltung der altchristlichen Kirchen einen starken Einfluß gehabt haben. Bach ihrem Vorbild wurde in den christlichen Basiliken des Ostens vielfach die Empore eingeführt; auch sonst haben sie auf den Bau der allchristlichen Kirchen von Palästina, Sgrien und der Hauptstadt Bgzanz selbst stark eingewirkt. Diese Sgnagogen waren noch unter der Herrschaft heidnischer Kaiser entstanden; nach dem völligen Liege des Lhristentums fanden überall Judenverfolgungen statt, durch die der Beubau von Sgnagogen meist verhindert wurde und die alten vielfach zerstört wurden, än den Zeiten der Völkerwanderung konnte natürlich auch von einer größeren jüdischen Bautätigkeit nicht die Rede sein. Die erste bedeutende Sgnagoge finden wir nach dieser Zeit in Worms. Erbaut 1034. Dieser heute noch stehende romanische Bau ist dadurch künstlerisch wichtig geworden, daß er im Gegensatz zu den meisten christlichen Kirchen jener Zeit nicht drei-, sondern zweischiffig angelegt ist. Diese Anlage wurde für zahlreiche mittelalterliche Lgnagogen vorbildlich, so auch für die im sog. Uebergangsstil erbaute Lgnagoge in Begensburg» die zwar im 16. Jahrhundert völlig zerstört wurde, deren Aussehen wir jedoch durch einen Stich von Altdorfer genau kennen. Bald nach der Entstehung dieser Lguagoge beginnt die Periode der Kreuzzüge, die wieder Judenverfolgungen mit sich brachten, so daß fast in ganz Europa keine Lgnagogen gebaut wurden. Aber im maurischen Lpanien hatten die Zuden eine Zuflucht, hier entstand auch eine herrliche Blüte jüdischer Baukunst. 2n Toledo sind uns zwei im 14. Jahrhundert entstandene hervoragend schöne Lgnagogen dadurch erhallen geblieben, daß sie später in christliche Kirchen umgewandelt wurden. An ihnen können wir sehen, wie hoch damals die jüdische Architektur entwickelt war. Diese Bauten sind nämlich nicht etwa nur ein Abbild der gleichzeitigen arabischen Kunst, sie stehen vielmehr völlig selbständig da; der große Kenner islamischer Baukunst spricht sogar von einem besonderen jüdisch-arabischen, im Gegensatz zum spanischen Ltil. Besonders reich an alten Lgnagogen ist die Ltadt Prag; hier ging es den 6uden im Mittelalter (besonders unter dem Kaiser Karl IV.) verhältnismäßig gut. Weltbekannt ist die dortige frühgotifche Alt-Beusgnagoge, die nach dem Wormser Vorbild zweischiffig gebaut ist. Außerdem steht in Prag aber noch die allerdings stark umgebaute Pinchassgnagoge (13. Zahrh.) und die Allschul (14. Sahrh.) aus dem Mittelalter. «Zn den übrigen Teilen des damaligen deutschen Reiches ist uns aus jener Zeit fast keine Sgnagoge einigermaßen vollständig erhallen geblieben. Bach erhaltenen Besten und aus alten Beschreibungen wissen wir jedoch, dgß in gotischer Zeit z. B. in Limberg a. L., Passau, Zürih, Metz, Erfurt, Miltenberg und anderswo bedeutende Lgnagogen entstanden find. Aus der Renaissance sind uns zum Teil besonders schöne Lgnagogen, hauptsächlich in Italien erhallen geblieben, so in Lioerno, Pesaro, Liena und Venedig; in Venedig ist besonders das «Znnere ausgezeichnet. Aus dem 16. Zahrhundert stammt auch die Klaussgnagoge in Prag. Hier in Böhmen wurde dann aber zeitweilig ein Vauverbot für Sgnagogen erlassen; gut wurde die Lage der «Zuden hier erst wieder unter Kaiser Zoseph II.; unter seiner Regierung entstanden in kleineren Ltädten, besonders in Rordwestböhmen, mehrere schöne Barocksgnagogen. Aus den ersten Zeiten des Barock stammt auch die große Lgnagoge in Amsterdam, die von den aus Lpanien vertriebenen 2uden erbaut wurde. Daß diese Lgnagoge schon auf die Zeitgenossen einen starken Eindruck gemacht hat, geht schon daraus hervor, daß uns von ihr mehrere gleichzeitige Abbilddungen erhalten sind, u. a. ein jetzt im Kaiser Zriedrich- Museum zu Berlin befindliches Gemälde des bedeutenden holländischen Kircheninterieurmalers Lmanuel de Witte (1617—1692). (Schluß folgt). Verbandsu.Vereinsnachrichteu Rednerliste für die Verbandsvereiue. Aus Berlin: Rechtsanwalt und Notar Heinrich L t e r n: „Der Liberalismus und die allgemeine Lage im Judentum. Lehrer Robert H i r f ch f e l d: 1. Entstehung des Lhristentums; 2. Unsere Stellung zum Religionsgesetz; 3. Die Entwicklung des jüdischen Gottesdienstes (mit oder ohne Lichtbilder); 4. Außerbiblische Quellen zur biblischen Geschichte (mit oder ohne Lichtbilder). Ernst Heinrich Seligsohn: Optimismus und Pessimismus in der Bibel. Referendar Arthur L i l i e n t h a l: Ltaat und Religon (aber nur Lonnabend» Sonntag). Ellen L i t 1 - mann: Abraham Geiger als Begründer des jüdischen Liberalismus. Aus Breslau: Erich Vage r: Das Hiobproblem. Eurt B r i e n i tz e r: Der Einfluß des Judentums auf die politische Gestaltung Deutschlands feit 1815. Rechtsanwalt Spitz: 1. Der Humanitätsgedanke im alljüdischen Strafrecht und Strafverfahren; 2. Sabbatai Zwi. Die Redner aus Breslau find vornehmlich bereit, in den schlesischen Verbandsvereinen zu sprechen. Der Einfachheit halber werden die Verbandsvereine dringend gebeten, sich wegen der ihnen erwünschten Redner und des Zeitpunktes für die Vorträge rechtzeitig an den Verbandsvorsitzenden Herrn Erich Bager- Breslau 6, Zriedrich-Wilhelmstraße 25» zu wenden. Aus Schrifttum und Literatur S. Müller, Ueberblick über die bibl. und uachbibl. jüd. Geschichte. 2. Auflage, Verlag Metzler, Stuttgart 1923. Unter den Methodikern des Religionsunterrichts nimmt der durch feine Lehrbücher zur jüdischen Geschichte weithin bekannte Verfasser eine hervorragende Stellung ein. Er verbindet die Zähigkeit, zur Tugend zu reden, mit der Kunst, seiner Sprache künstlerischen Ausdruck und religiöse Empfindung zu verleihen. Diese Eigenschaften beleben nicht nur seine „Kleine Bibel", sein „Buch für unsere Kinder", seine „«Züdische Geschichte in Eharakterbildern", sondern, was mehr ist, auch seinen' „Ueberblick". Denn hier ist dem Verfasser epische Breite und behagliche Kleinmalerei nicht gestattet. Auf 65 Seiten läßt er uns eine Wanderung tun durch das Gefamtgebiet der biblischen und nachbiblischen Geschichte, und obwohl eine Zülle von Bamen und Daten unseren Weg begleiten — denn nichts Bedeutsames fehlt —, so hat des Verfassers literarisches Geschick ein lebensvolles Ganzes, voll Geist und Wärme, vor uns hingestellt. Die erste Auflage des Büchleins war im cZahre 1898 erschienen, es ersteht nunmehr neu. vervollkommnet und geläutert durch des Verfassers 25jährige pädagogische und schriftstellerische Tätigkeit. Es wird auf Grund seiner geschmackvollen Darstellung ebensowohl von reiferen Schülern zur Wiederholung, als von Erwachsenen zur Auffrischung ihrer Kenntnisse mit Genuß gelesen werden, denn: Des Weisen Sprache macht die Lehre angenehm. E. Gut. Spendenliste. Aus Berlin: Jli-Berlin 300000 Jl, Kommerzienrat Bronner 300 000 Jl, Zrau Dr. Leoy-Wannfee 150 000 Jl, Alex Wolff 100 000 Jl, Kaufmann Urg 50 000 Jl, Kaufmann Edelstein 20 000 M Zabrikbesttzer Seligfohn-Dahlem 10 000 Jl, Julius Harlan» 7000 -^t. Aus Breslau: Bankier Max Steuer 500 000 Jl, Erich Bayer 100 000 Jl, Eurt Vrieniher 100 000 Jl, Leo Klausner 100 000 Jl, Arthur Berger 100 000 Jl, Georg Jonas 75 000 Jl, Waller Bayer 50 000 Jl, Rechtsanwalt Erich Spitz 50000 Jl, Robert Kroner 50 000 Jl, Ernst Gotischalk 50 000 Jl, Jgnatz Sternlieb 50 000 Jl, Gebrüder Kempe 50 000 Jl, Siegfried Leipziger 50 000 Jl, Karl Löwe 50 000 Jl, Jli-Breslau 50 000 Jl, Har^y Brodziak 40000 Jl, Zahnarzt Dr. Engel 30 000 Jl, Gemeinderabbiner Dr. Vogelstein 25 000 Jl, Erich Königsberger 20 000 Jl, Lotte Eaubenfchlag 20 000 Jl, Sammlung auf dem Ausflüge nach Wartha-Silberberg 20 000 Jl, Joseph Kühnberg 20 000 Jl, Alfred Berger 10 000 Jl, Lotte Leschziner 10 000 Jl, Otto Roth 5000 Jl, S. Korytowski 5000 Jl, Adolf Vaumgarten 3000 M, Emil Wulkan 3000 Jl, R. R. 3000 Jl, Jrma Bernhardt 2000 Jl, Kurt Sachs 1000 Jl. Direktor R. Lewin-Düsseldorf 20 000 Erich Kohn-Schweidnitz 20 000 Jl. Mit herzlichem Dank an alle Spender verbinden wir die dringende Bitte an unsere Jreunde, sich der schweren finanziellen Sorgen unserer Verbandskasse zu erinnern und auch weiterhin durch Spenden» die der Geltentwertung angepatzt sind, zu helfen. Vereinsadrefsen 1. Arbeitsgemeinschaft Jiibisch-Liberaler Jugendvereine. Ehrenvorsitzender: Rechtsanwalt und Aotar Heinrich Stern, Berlin W. 10, Zriedrich-Wilhelmstratze 20. Vorsitzender: Erich Bayer, Breslau, Zriedrich-Wilhelmstratze 25. Kaste und Büro: Alfred Berger, Breslau VH, Höfchenstratze 61. Postscheck-Konto Breslau, Ar. 17 443. 2. Verbandsvereiue. 1. Jli-Breslau: Vorsitzende: Erich Bayer. Zriedrich-Wilheln»- stratze 25, Eurt Vrienitzer, Zrobenstratze 9, Rechtsanwalt Erich Spitz, Gutenbergstratze 4; Schriftführer: Max Bogelstei», Anger S. 2. Jli-Verlin: Vorsitzender: Referendar Arthur Lilienthal. Berlin W. 50, Eislebonerstratze 4; Schriftführer: Arthur Danziger, Barnimstratze 11. 3. Jli-Zrankfurt a. M.: 1. Vorsitzender Dr. Erwin Seligmam», Liebigstratze 5; Schriftführer Erwin Baer, Böckerweg 23. 4. Jli-Ratibor: Schriftführerein Berta Borlenstein, Ring 7. 5. Jli-Liegnitz :!. Vorsitzender Dr. phil. Naumann, Daslerstr. 14: Schriftführer: Verthold Metis, Schubertstratze 10. 6. Jli-Potsdam: 1. Vorsitzender Rabbiner Dr. Schreiber; 2. Vo»- sitzender und Schriftführer Heinz Rochorz, Brandenburgerstr. 5b. 7. Jli-Leipzig: 1. Vorsitzender Rabbiner Dr. Goldman»», König Johannesstratze 17. S. Jli-Mllnster: 1. Vorsitzender Rabbiner Dr. Steinthal, Kanon»»- graben 4; Schriftführerein Lilly Löwenberg, Hammerstratze 47. 9. Jli-Kreuzburg: 1. Vorsitzender Rechtsanwalt Jablonsky, 2. Vorsitzender Martin Markus. Schlotzstratze 3. Sämtliche für die Redaktion bestimmen Schriftfacheu find z» senden au find. sur. Ernst Heinrich Seligsohn, Berlin- Gruvrwald, Douglasstraße 30. strbkitsgrmtinschast jüdisch,liberaler Jugend«Vereine in Veutschland Jü Berlin Büro: W 8, Alauerftr. 22 (Zentrum 162) <Donnft|tog, bcn 6. Sepltmb« 1923, «bendr 6‘, Uhr in der Rofenstrahe 2 4 (Bahnhof Börse) Borlrap des Herrn Arthur Lllieuthal Staat und Religion. Aontag, de» 16. September Eagesausflug nach Bernau-Liepnitzsee. Treffpunkt S Uhr vor dem Stettiner Borortbahnhof. Abfahrt S.1V Uhr. 2m September und Oktober finden folgende Kurse statt: I. Lehrer Zalkenberg: Lektüre von Baeck'« „Romantische Religion". Montags S Ukr in seiner Wohnung Lottumslr. 22. Anfang 17. Sept. 2. Lehrer H i r s ch f»l d: Zudrntom und Lhriftentum. Sonnabends S Uhr in seiner Wohnung Zoachimrlhalerstr. >4. Beginn 13. September. 3. Lllen Littmann: Da» gottesdienstlich« Hebräisch. Da« biblische Hebräisch. Borbesprechung für beide hebräischen Kurs» am Lonnabend. den 15. September bei «r»en Littmann, Königswrg 9. (Sophie Lhorlotteplatz.) Meldungen für alle Kurs« möglichst umgehend bei Ernst Heinrich Seligsohn, Berlin - Grunewald, Douglasstrahe 30. (Uhlar.d 4193). Gäste bei allen Beranstallungen herzlich willkommen C3M0N Jli Breslau Büro: Höfchrnstraß» 61, II, l. Sonntag, de, 9. und 23. September vormittag von I I—I Uhr in den Räumen der Gesellschaft „Eintracht" (Eingang nur Anger) Böcher-Ausgabe. Es wird dringend gebeten, die im Lvmmerfrmester «nliiehenm Bücher, zwecks Instandsetzung für da» Wintersemester, baldmöglichst abzuliefern. Die Bibliothrkskommilsioa. Wer wünscht, daß der Jli seine Eätigkeit aufrecht erhält, der sende umgehend seinen Beitrag für das HI. Quartal in Soldmark berechnet auf das Postscheck - Konto Alfred Berger, Breslau Ar. 17443. Um eine einmalige größere Spende wird dringend gebeten. Abitur Obersekunda Vorbereitungsanstalt Dir. Hans Danziger Berlin, Alte Jakobstraße 124. Zur die Hausvaterstelle im Schülerherm der Staat!. Oberrealschule (ehem. Sacobsonschule) sucht die Jacobsonstiftung einen fern. ged. Lehrer. Eignung für Religionsunterricht an höheren Schulen und für Verwoltungsgefchäfte. Seine Zrau mutz die Hauswirtschaft leiten. Besoldung durch den Staat. §ür Kontorendienst entschädigt die Jündifche Gemeinde. Bewerbungen nebst Zeugnisabschriften und Referenzen sofort an Herrn Studiendirektor Pros. D. Zriedland, Seesen a. H. Frieda Glaser Georg Jonas Verlobte August 1923 Ohlau i. Schlesien Breslau, Holteistr. 46 __J Herausgeber: Vereinigung für das liberale Judentum e. V., Berlin W. S. — Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Hugo Rathanfohn. Eharlottenburg. — Druck: Gebrüder Maurer. Berlin 50. 26. Ebsadech-Ufer 28-29.

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