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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-06-22 · 24 (22.6.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
24 (22.6.1923)
Date
1923-06-22
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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würde das )u einer «Zersplitterung führen, in den anderen geradezu haltlose Verwirung anrichten. Die FugendgotteLdienste in unseren Gemeinden sind recht eigentlich Schülergottesdienste. Gewiß ist es Aufgabe der Fugend- 'vereine, auf die bessere Gestaltung und Ausgestaltung dieser Gottesdienste hinzuwirken. Aber die (Zugendlichen, die in unseren Fugendvereinen zusammengeschlossen sind, bilden nicht die Gemeinden für diese Schülergottesdienste, sondern sind auf den Gottesdienst der Gemeinde hingewiesen. Daraus aber folgt das Recht, vielleicht sogar die Pflicht der (Zugendvereine, die Form dieses Gottesdienstes zu erörtern. Aus diesem Grunde geben wir bei der Erörterung dieser wichtigen Frage weiteste Freiheit. Lagesfragen und Jugendbewegung Jugendbewegung und Sport. von Heinz R o ch o c 1 z, Potsdam. (Zn den Mitteilungen sind wohl schon alle Fragen in verschiedenster Art gelöst und behandelt worden, sei es nun, daß sie religiöser Natur waren, sei es, daß sie sich mit organisatorischen Problemen beschäftigten, oder einen literarischen Eharakler zeigten. Ganz gleich, welchen Inhalt sie hatten, von welcher Leite aus sie behandelt wurden, oder welcher religiösen Richtung sie angehörten, sie haben uns interessiert und mit Liebe und Freude haben wir alle Meinungen gehört und uns mit jeder anderen Ansicht bekannt gemacht, So möchte auch ich hoffen, daß man mir es nicht verargen wird, und daß meine Ansicht von möglichst vielen Anhängern unserer Bewegung geteilt wird, wenn ich mir erlaube, über die jüdisch-liberale (Zugendbewegung und den Sport meine Meinung zu äußern und offen zu bekennen, was der Sport für uns sein kann, und welche Opfer wir ihm entgegenbringen müssen.-Lehen wir uns zu diesem (Zweck mal in unseren Verbandsvereinen und in den jüdischen (Zugendorganisationen anderer Richtungen um. (Zunächst unsere Verbandsvereine. Wenn wir uns einen Einblick erlauben, wie in unseren Verbandsvereinen gearbeitet wird, worin diese Arbeit besteht, und wer sie vollstrecki, so müssen wir offen sagen, daß sich unseren Augen mit wenigen Ausnahmen leider ein und dasselbe Bild zeigt. Mit Ausnahme der größeren (Zugendvereine Breslau und Berlin, die ja schon durch ihre starke Mitgliederzahl und großen Mittel zusammengehalten werden und so ein Ganzes bilden, fehlt unseren anderen Verbandsvereinen die (Zusammengehörigkeit. das Kameradschaftsgefühl, Eigenschaften, ohne die nach meiner Meinung ein Fugendverein nie das ist und auch nicht werden kann, was die (Zugend von einer Körperschaft verlangen muß, der sie mit Liebe und Aufopferung angehören soll, und die nur für sie bestimmt ist. Und wir fragen uns, welches ist die Ursache und worin ist der Grund hierfür zu suchen? Doch diese Frage zu beantworten ist nicht schwer. Was treiben denn unsere Verbandsvereine und worin besteht denn ihre Arbeit? 5ie halten Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen ab, veranstalten Vorträge und Lektüreabende über Fragen der verschiedensten Gebiete, versammeln sich zu geselligen Abenden, alles Dinge, die sehr wertvoll und unbedingt nötig sind und gegen die wohl kaum einer ankämpfen will. (Zedoch alles zu seiner (Zeit. Fm Winter haben wir lange (Zeit, uns mit allen diesen Dingen zu beschäftigen. Und wenn wir uns weiter anfehen, wer in unseren Vereinen die hierzu nötige Arbeit vollbringt, so sehen wir immer eine kleine Gruppe, meistens nur den Vorstand des betreffenden Vereins, der positiv arbeitet, während das Gros des Vereins einer Schafherde gleicht, die ihrem Hirten, dem Vorstand teilnahmslos und ohne jedes (Znteresse folgt. Diese traurigen Erscheinungen finden wir in den jüdischen Organisationen anderer Richtungen in viel geringerem Maße. Ganz gleich, ob wir den zionistischen (Zugendbund Blau-Weiß, die neutrale (Zugendbewegung (Füdischen (Zugendbund), oder die eigens zum Sport gegründete Vereinigung,, Die „Kameraden" ins Auge fassen, alle glauben ihr (Zusammengehörigkeitsgefühl auch durch Ausübung des öports und ihm verwandle ttebungen pflegen zu müssen. Denn wenn wir von Sport in diesem Sinne sprechen, so halten wir es nicht für unsere Pflicht, unsere (Zugend durch waghalsige und kopfbrecherische Uebungen zu möglichst großen Sportsleuten zu machen, nein, wir wollen nur versuchen, sie nicht zu kümmerlichen Stubenhockern und Schwächlingen verkommen zu lassen. Schöne Wanderungen, Turnen und jeder Wassersport geben uns gerade jetzt zu Beginn des Sommers reichliche Gelegenheit, unseren Körper zu stählen und zu kräftigen, und dadurch in unserer (Zugend Liebe zur Mitarbeit zu erwecken.-Mögen wir es in (Zukunft auf diesem Wege weiterbringenl Dann werden wir unserer (Zugend, und damit unserem liberalen Judentum geholfen haben. Aus Schrifttum und Literatur Aus Bibel und Schrifttum. Vers IO—20. Da ward Hungersnot im Lande und Abram zog nach Aeggpten hinunter, sich dort aufzuhallen, denn schwer war die Hungersnot im Lande. Und es geschah, als er nahe war nach Aeggpten zu kommen, sprach er zu Sarah, seinem Weibe: Siehe doch, ich weiß, daß du ein Weib von schönem Ansehn bist, wenn dich nun die Aeggpter sehen, werden sie sprechen, dies ist sein Weib, dann werden sie mich umbringen und dich leben lassen. Sprich doch, du seiest meine Schwester, damit es mir gut gehe um deinetwillen. Da' geschah es, als Abram nach Aeggpten kam, und die Aeggpter sahen, daß Sarah sehr schön sei, und auch dw Fürsten sahen es und lobten sie dem Pharao, da wurde das Weib in das Haus Pharaos genommen. Und dem Abraham tat er Gutes umihretwillen, und es wurden ihm gegeben Schafe und Rinder und Esel und Knechte und Mägde und Eselinnen und Kameele. Aber der Ewige plagte den Pharao und sein Haus mit großen Plagen wegen Sarah, des Weibes Abram. Und Pharao berief den Abram und sprach: was hast du mir da getan? Warum berichtetest du mir nicht, daß sie dein Weib? Warum sprachst du, meine Schwester ist sie, daß ich mir sie zum Weibe nahm, aber nun siehe, da ist dein Weib, nimm sie und gehe. Und es entbot über ihn Pharao Männer» und sie geleiteten ihn und sein Weib und alles was sein war. Abraham begibt sich wegen einer Hungersnot nach Aeggpten. Dieses Land war, wie es scheint, zu allen (Zeiten die Kornkammer für die Länder in der Nähe. Man denke nur an die (Zosefsgeschichte. Abraham täuscht den König, und wird von diesem dafür zurechrgewiesen. Darin spricht woh auch der Verfasser dieser Erzählung feine Meinung über das Verhalten des Stammvaters aus. Fch möchte nicht verfehlen, darauf hinzuweisen» daß gerade in solchen Erzählungen sich die Größe der biblischen Berichterstatter zeigt, die auch ihre größten Helden, immer nur als Menschen mit menschlichen Fehlern, und nicht als Halbgötter hinftellen. Aus dem Talmud. Um unseren Lesern einmal ein zusammenhängendes Bild von einem Mischna Traktat zu geben, wird in den nächsten Nummern die Mischna Sanhednum mit kurzen Erklärungen abgedruckt werden. Sanhedrin Abschnitt 1. Streitigkeiten über Geldangelegenheiten werden von einem Gerichtshof entschieden, der aus 3 Personen besteht, ebenso Raub und Körperverletzung, Schadenersatz bei Verletzungen durch einen Ochsen, Anklagen wegen Viehdiebstahl (bei de mder Täter zum 2—Zfachen Ersatz verurteilt werden konnte), Notzucht, Verführung und falsche Anklage. Dies find Worte Rabbi Meirs. Die Weisen sagen, die falsche Anklage wird vor einem Gerichtshof von 23 Personen verhandelt, weil es da eventuell zu einem Todesurteil kommen kann. Ob jemand für die Uebertretung eines einfachen Verbotes Geißelhiebe bekommen soll, entscheidet ein Gerichtshof von 3 Personen. 0m Namen Rabbi (Zsmaels wurde überliefert, daß dazu ein Gerichtshof von 23 Personen erforderlich sei. Die Festsetzung der Monatsläge (ob er 29 oder 30 Tage haben soll) und die Bestimmung, ob ein Fahr ein Schaltjahr ist (also ein 13. Monat hinzugefügt werden soll) erfolgt durch einen Gerichtshof von 3 Personen. So sagte Rabbi Meir. Rabbi Gamliel sagte, die Verhandlung kann eröffnet werden durch 3 Richter, soll durch 5 fortgeführt werden und der Beschluß soll durch 7 gefaßt werden, aber auch wenn nur 3 Richter den Beschluß fassen, ist er gütig. . . Das Ausziehen des Schuhes (wenn ein Mann sich weigert, die Schwagerehe einzugehen) geschieht vor 3 Richtern. . . Streitsachen, die zu einem Todesurteil führen können, werden vor 23 Richtern verhandelt. . . . Der Wolf, der Löwe, der Bär, der Tiger, der Panther und die Schlange, die einen Menschen getötet haben, werden durch 23 Richter abgeurtellt. Rabbi Elieser sagt, es sei besonders verdienstvoll, solche Tiere auch ohne Urteil zu töten. Rabbi Akiba sagte, der Gerichtshof muffe zusammentreten. Ein ganzer Stamm, ein falscher Prophet und ein Hoherpriester können nur durch den obersten Gerichtshof von 71 Personen (Synhedrium) gerichtet werden. Ein Eroberungskrieg kann ebenfalls nur von einem solchen Gerichtshof beschlossen werden. Ebenso entscheidet er über die Erweiterung der Stadt (Zerusalem und der Tempelvorhöfe. Das große Synhedrium setzt auch die Gerichtshöfe von 23 Personen für einzelne Städte und Stämme ein. Die Verurteilung einer Stadt wegen Götzendienst erfolgt durch 71 Personen. Eine an der Grenze gelegene Stadt kann nicht wegen Götzendienst verurteilt werden. Das große Synhedriurn bestand aus 71 und das kleine aus 23 Mitgliedern. Aus welchem Vers der Schrift kann man entnehmen, daß das große Synhedrium aus 71 Mitgliedern bestand? Es heißt Rum. 11, 1b: Versammle mir 70 Männer von den Attesten (Zsraels und Mose an ihrer Spitze. Rabbi (Zehuda sagt, es besteht nur aus 70 Mitgliedern. Aus welchem Verse der Schrift kann man entnehmen, daß das kleine Synhedriurn aus 23 Mitgliedern bestand. Es Heißt Rum. 14, 27: Die Gemeinde richte und die Gemeinde rette, eine richtende und eine reitende Gemeinde sind also 20. Aus welchem Schriftvers kann man entnehmen, daß eine Gemeinde aus 10 Männern besteht? Bei den 12 Kundschaftern, die das Volk aufwiegelten, heißt es: Wie lange noch murrt diese Gemeinde? Und da (Zosua und Kaleb nicht unter ihnen waren, werden also 10 Mann eine Gemeinde genannt. Weshalb aber kommen noch drei zu den 20 hinzu? Denn es heißt: Ex. 23, 2. Folge nicht der Menge zum Bösen, zum Guten darf man also einer Mehrheit folgen, demnach muß der Gerichtshof aus 21 Personen bestehen, um den Angeklagten frei zu sprcheu. Die Schrift fährt fort: Du sollst dich bei deinen Aussagen in einem Rechtsstreit nicht nach der Menge richten und dadurch das Recht beugen. Dies wird als etwas UeberflWges angesehen* da aber in der Bibel kein überflüssiges Wort steht, so wird hieraus gefolgert, daß zu einer Verurteilung eine Mehrheit von 2 Stimmen sein muß. (Alsv 10 freisprechende und 12 verurteilende Stimmen.) Da der Gerichtshof nicht aus einer geraden Fahl von Personen bestehen kann, so muß noch eine hinzugefügt werden, so sind es 23. Wieviel Einwohner muß eine Stadt haben, in der sich ein kleines Synhedrium befinden soll? 120, R. NeHemia sagt: 230, denn Mose hat über je 10 Personen einen Richter gesetzt. (Ex. 18, 21. ) Verbandsn. Vereinsnachrichten Kurzes Protokoll der Arbeitsausschußsitzung der Arbeitsgemeinschaft der Air. Tagung vom 10. Funi 1923 in der Wohnung des Herrn Bager in Breslau. Anwesend: als stimmberechtigte Mitglieder: Erich Bager, Alfred Berger, Arthur Lilienthal; als Gäste: Rabb. Dr. Vogelstein, Max Vogelstein, Ellen Littmann, Berta Hirschberg, Rechtsanwalt Spitz, Dr. Ludwig Korn, Ernst Heinrich Seligsohn. Bager 'eröffnet die Sitzung und gedenkt mit warmen Worten des Dahingeschiedenen Fustizrat Berger. Nach Eintritt in die Tagesordnung gibt Lilienthal einen Bericht Uber die Zeitungsfrage. Der selbständige Eharakter der „Mitteilungen" habe durch die Eingliederung in die „Füdisch-liberale (Zeitung" gelitten. Zudem wird in der Augustnummer ein Teil der „Mitteilungen" für Nachrichten der „Füdisch-liberalen (Zeitung" verwendet werden müssen. Für die kommende Winterarbeit sei als wirksamstes Propagandamittel ein selbständiges Organ der Fugend zu fordern. Folgenden Vorschlag mochte er empfehlen: Errichtung einer Sonderr u b r i k „Aus der Fugendbewegung"" in der „Füdischliberalen (Zeitung", aber unter eigener Redaktion; daneben die Herausgabe von umfangreichen Sonderheften, die in zwangloser Folge erscheinen sollen. — <3n der Aussprache, die sich besonders mit der Frage des Fnhalts der Sonderhefte beschäftigt, wird der Vorschlag einmütig angenommen. Das erste Heft soll am 1. September erscheinen; die Redaktion führen Herr Rabb. Dr. Vogelstein und Ernst Heinrich Seligsohn weiter. Berger erstattet dann kurz Bericht über die Finanzlage der Arbeitsgemeinschaft. Es wird ferner die Herausgabe eines W e r b e b l a 1 t e s beschlossen. Drei Entwürfe sollen in Kürze eingeliefert werden, von denen dann der geeignetste abgedruckt werden soll. Nach eingehender Aussprache über die Ausgestaltung unserer Fnnen- und Außenarbeit schließt Bager mit einem Dank an die Versammlung. Lilienthal schließt sich ihm mit einem herzlichen Dank an die Breslauer Gastfreunde an. Spendenliste. Ili-Vreslau l.Rate 192) 15000.—M., Ili-Breslau 2. Rate 192) 50000.—M., Ili-Verlin 5000.— 2H., Sammlung beim Ausflug nach dem Reimsbachthal mit dem Ili-Liegnitz 6)00.— M. Ls gelangen nunmehr nur Spenden von mindestens RI. 1000.— an zum Abdruck. Wir bitten alle unsere Rlitglieder der Verbandskasse zu gedenken. Vereinsadreffen I. Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-Liberaler Jugendvereine. Lhrenvorsitzender: Rechtsanwalt und Notar Heinrich Stern, Berlin W. 10. Zriedrich-Wilhelmstraße 20. Vorsitzender: Lrich Vager, Breslau, Zriedrich-Wilhelmstraße 25. Kasse und Büro: Alfred Berger, Breslau VII, Höschenstraße 61. Postscheck-Konto Breslau, Ar. 17 44). 2. Verbandsvereine. 1. Jli-Breslau: Vorsitzende: Lrich Bager, Zriedrich-Wilhelrnstratze 25, Lurt Brienitzer, Höfchenplatz ), Rechtsanwalt Lrich Spitz, Gutenbergstraße 4; Schriftführer: Max Vogelstem, Anger S. 2. Jli-Berlin: Vorsitzender: Referendar Arthur Lilienthal, Berlin W. 50, Lislebenorstrahe 4; Schriftfllherer: Arthur Danziger. Barnimstratze 11. ). Jli-Zrankfurt a. RI.: 1. Vorsitzender Dr. Lrwin Seligmann» Liebigstraße 5; Schriftführer Lrwin Vaer, Bäckerweg 2). 4. Jli-Ratibor: Schriftführerein Berta Bartenstein. Ring 7. 5. Jli-Liegnitz .1. Vorsitzender Dr. phil. Naumann, Däslerstr. 14; Schriftführer: Verthold Metis, Schubertstratze 10. 6. Jli-Potsdam: 1. Vorsitzender Rabbiner Dr. Schreiber; 2. Vorsitzender u.nd Schriftführer Heinz Rochocz, Vrandenburgerstr. 56. 7. Jii-Leipzig: 1. Vorsitzender Heinz Lewin, stud. rer. et. (am., Leipzig, Grassitstratze 20. 8. Jli-Münster: I. Vorsitzender Rabbiner Dr. Steinthal, Kanonengrab-n 4; Schriftführerein Lillg Löwenberg, Hammerstratze 47. 9. Jli-Kreuzburg: I. Vorsitzender Rechtsanwalt Jablonskg, 2. Vorsitzender Marlin Markus, Schlotzstratze ). Die Mitteilungen erscheinen alle 6 Wochen. Sämtliche für sie bestimmten Schriftsachen find zu senden an stnd. jar. Ernst Heinrich Seligsohv, Berlin-Gruuewald, Douglasstraße 50. Arbeitsgemeinschaft Misch, liberaler fugend - Vereine in Deutschland 2li Berlin Büro: W 8, Mauerftr. 22 (Zentrum 162) Donnerstag, den 28. Juni 1923, abends von 8 Uhr an (Zusammensein in Belitzhof, Restaurant Schloß Wannfee (Bahnhof Nikolassee). Sountag, den I.Juli >923 Lagesausflug . rtönigawusterhanfe» — Revmnhlr» — Königswusterhaofen. Treffpunkt &>/s Uhr am Aufgang des Zembahnsteiges Alexanderplatz, nach Königswusterhaufen. Donnerstag, den 5. Juli 1923, abends 81/« Uhr, Rofenstr. 2/4 (Bahnhof Börse), Vortrag der Herr Egon Dickman» über Abraham Seiger als Begründer des lib. Judentums. Sonntag, den 8. Juli 1923 Halbtagsausfiug nach Grünau. Treffpunkt S'l, Uhr Stadt» bahnho: Alexanderplatz,Ausg Sontardstr. Sonntag, den 22. Jnll 1923 Lagesausstug Zeuthen - Ranchfanarwerdrr - Grünau. Treffpunkt $'/* Uhr Stadtbohnhof Alexanderplatz, Ausgong Gonlardstrahe. Gäste herzlich willkommen. 2li Breslau Büro: Höfchenftraße 81, II, l. Jeden Montag abends von 8 Uhr ad Jufammenküufte im Rolaud Sonntag, den 24. Juni I9?3 Sanztagsausflog nach dem Jobteu Treffpunkt 8 Uhr vorm, am Nordhotel. Abfahrt 8 Uhr 47 Min. von Bahnsteig S, Sonntagsfahrkarte 4. Klaffe bis Ltröbei selbst lösen ZUHrung Herr Jonas, Telephon Ring 3920 (Traumann). Sonntag, den 1., 15. und 29. Juli 1923 Bibliotheks-Ausgabe in der „Eintracht", Tauenhienstr. >2 (Eingang nnr Anger). Sonntag, den 8. Jnli Nachmittageausflug nach Hochkirch Treffpunkt 3 Uhr nachm am Kleinbahnhvf. Abfahrt 3 Uhr 33 Min. nach Wiese. Jahrkorlen bis Wiese selbst lösen. Sonntag, den 22. Juli 1923 Gauztagsausflug nach Wartha-Silberberg Treffpunkt 8 Uhr 13 Min. früh vor dem Nordhotel. Abfahrt 7 Uhr von Bahnsteig 4 nach Wartha. Nähere Auskunft durch Herrn Jonas, Telephon Ring 392.) (Lraumann). Gäste bei allen Veranstaltungen willkommen. » Jüdisch-liberaler Jugeudvereiu zn Lieguitz. 8 Wir machen unsere Mitglieder darauf aufmerksam, doh von setzt an sämtliche Bekanntmachunaen Uber Vorträge, Ausflüge etc. bei der Jirma Tarl Blomrnfeld » Nächst Ring Elke Mittelstr„?um Aushang kommen und ergehen infolge der un- geheuern Unkosten keine besonderen Einladungen. Gäste bei ollen Veranstaltungen * herzlich willkommen. i. A.: Verthold Meti», I. Schriftführer. Schriftleiter für den Teil: Jüdische Wellanschauungsfrapen: Gerneinderabbinor Dr. V og e lstein-Breslau; für den Teil: Jüdische Lagesfragen und Jugendbewegung: Rabbiner Dr. Re llh aus - Stßtti jur öen Leu. Schrifttum und Literatur:^R o b er^t H i r sch fe l d - Berlin; für die Verbands- und Vereinsnachrichlen: Lrnst Heinrich Seligfohn - Berlin. — Hal^schriftlMer^und^verantw^rtlz^^^^j

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