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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-04-20 · 16 (20.4.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
16 (20.4.1923)
Date
1923-04-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Dngifi nirtit daß das Abonnement für die ^Züblfch - liberale Zeitung" nicht mehr im Beitrag der „Bereinigung für das liberale Judentum" einbegriffen ist. Wer also die Zeitung weiter beziehen will, zahle sofort 3000 M. auf das Postscheckkonto Berlin Ar. 137069 ein. Damit der Zeitungsbezug keine Unterbrechung erleidet, sorge man sofort für Das MmliM. stische Bewegung erkannten. Professor Wohlauer trat für Ablehnung d e 5 K. H. ein. Die Verhandlungen gestalteten sich außerordentlich stürmisch mit dem Erfolg, daß eine Entschließung im Sinne der Ausführungen von Professor Wohlauer (glatte Ablehnung des K. H.) angenommen wurde. Herr Professor Wohlauer wurde ersucht, einen diesbezüglichen Artikel in der jüdisch-liberalen Leitung zu veröffentlichen, um die Blasse des liberalen Fudentums über die K. H.- Bewegung aufzüklären und sie gleichzeitig zu warnen, für diesen (Zweck Gelder zur Verfügung zu stellen. Professor Wohlauer verstarb am 30. 1. plötzlich am Herrschlag und hatte am Morgen desselben Tages den Artikel (knapp 2 Stunden vor seinem Tode) in der Redaktion der Leitung abgeliefert. Er stand auch am festgesetzten Tage in der (Zeitung und diese große letzte Arbeit, die Professor. Wohlauer für das liberale Fudentum geleistet hat, hat, wenigstens innerhalb der Breslauer Gemeinde, großen Erfolg gezeitigt. 2m Laufe des Monats Februar fand eine Vorstandsfitzung statt, in der zunächst eingehend die Verhandlungen mit der „Vereinigung für das liberale Fudentum", betreffend Hebernahme der (Zeitung und deren Ausbau zum (Zentralorgan der Gesamtvereinigung zur Kenntnis des Vorstandes gebracht wurden. 2m Monat März fand eine würdige Trauerfeier im großen Saale der Gesellschaft der Freunde für Geheimrat Reich und Professor Wohlauer statt, bei der die Herren Alfred Bielschowskg und Eurt Brienitzer die Gedenkreden hielten. 2n der Generalversammlung, die im April stattfand, wurde eingehender Bericht über die Tätigkeit des Vereins gegeben. Alfred Bielschowskg erstattete ein Referat über die Gemeinde-Politik. Die Herren Professor Wohlauer und Geheimrat Reich wurden zu immerwährenden Ehrenmitgliedern ernannt; ebenso Herr Fustizrat Earl 2sel, der aus Gesundheitsrücksichten aus dem Vorstände ausschied. Vom April 22 an führte Herr Bielschowskg in Gemeinschaft mit Herrn 2gnatz Walsch und Herrn Rechtsanwalt Dr. Tarnowski. den Vorsitz im Verein. 2m Sommer fanden Veranstaltungen nicht statt, lediglich der Vorstand trat mehrere Mole zu Beratungen zusammen. Fragen der Gemeinde-Politik wurden vielfach erörtert, die (Zeitungsfrage stand mehrfach im Mittelpunkt des Fnterestes. Das Wintersemester 22/23 wurde durch eine große öffentliche Versamlnug am Vorabend des 50jährigen 2ubiläums der neuen 5gnagoge eröffnet. Herr Rabbiner Dr. Taesar Seligmann, Frankfurt am Main, sprach über liberales 2udentum. Eine Meile Veranstaltung fand im Dezember statt, bei der Herr Fustizrat Georg Peifer über „Abraham Geiger" referierte. Auch in diesem Winter trat der Vorstand öfter zusammen. Eine Feier zur Erinnerung an das 25jährige Bestehen sollte im 2anuar stattfinden. Die Ungunst der Verhältnisse hat aber auch diesen Plan zum Scheitern gebracht. Anfang Februar 23 legte Herr Rechtsanwalt Dr. Tarnowski sein Vorstandsamt nieder. Die Generalversammlnug des Vereins dürfte im April stattfinden. Der Vorstand wird in der nächsten (Zeit umfangreiche Vorbereitungen für die Wahlen, die Ende des 2ahres stattfinden, treffen müssen, und so steht zu erwarten, daß in der kommenden (Zeit innerhalb des Vereins eine größere Regsamkeit entfaltet werden wird. 2m Oktober 1922 legte Herr Emil Waldstein, der viele 2ahre dem Vorstand angehörte, sein Amt nieder. Die Herren Rabbiner Dr. Vogelstein und Dr. öaenger nahmen an allen Sitzungen des Vorstandes beratend teil. Die Kassengeschäfte liegen in den Händen von Herrn Max Gins, Schriftführer ist Herr Lehrer Freundlich. Breslau (Mischer Fraueubuud. Die Abteilung Erholungsheim des jüdischen Frauenbundes, Ortsgruppe Breslau, will auch in diesem 2ahre erwerbstätigen Frauen und Mädchen des gebildeten Mittelstandes eine Erholungsreise ermöglichen. 2n der Aufnahmekommission sind: Frau Professor Guttmann, Freiburger Sir. 11 und Frau Grete Bial, Kaiser Wilhelmstvaße 131. Vom (Mischen Frauenbund» Ortsgruppe Breslau, werden wir um die Aufnahme nachfolgenden Aufrufs gebeten: Wer wollte den Sommer genießen, ohne ein Kinderherz erfreut zu haben? Erschütternd wirkt die Rot der (Zeit auf jedes fühlende Her); am erschütterndsten die gänzlich unverschuldete Rot der Kinder, die so gar nicht imstande sind, sich selbst aus dieser Bedrängnis zu befreien. Umso dringender ist es unsere, der Erwachsenen Verpflichtung, den Kindern, die doch die Bürgen unserer (Zukunft sein sollen, beizustehen, das schlimme Verhängnis, das ihre Fugend zu zerstören droht, ein wenig mindestens zu lindern. Welch' heiligere Pflicht wäre zu denken als die, unterernährten, blutarmen Großstadlkindern einige Ferienwochen zu verschaffen, in denen sie die würzige Landluft einatmen, bei kräftiger Nahrung sich erholen können, damit sie gestärkt an Leib und Seele hoimkehren. und so leichter über den schweren Winter hinwegzukommen vermögen. Die Kinderfiirsorgo des jüdischen Frauenbundes, Ortsgruppe Breslau, hat sich wiederum die Aufgabe gesetzt, in ihrem Landheim in Eharlottenbrunn erholungsbedürftigen jüdischen Kindern aus Schlesien den ihnen notwendigen Ferienaufenthalt zu bereiten. — Möchte jemand sich des Sommers freuen, ohne einem Kinde zu einigen sonnigen. Ferientagen verholfen zu haben? Spenden erbeten Postscheckkonto B. Werner, Breslau 51515 für 2üdifchos Landheim. Dortmund. Eine Veranstaltung, die weitesten Kreisen bekannt zu werden verdient, hat neulich hier ihren Abschluß gefunden. Sie bestand in einer Reihe populär-wissenschaftlicher Vorlesungen über das 2udentum, die an den vier März-Sonntagen, vormittags 11 Uhr, unser Rabbiner Dr. 2acob in der hiesigen Sgnagoge über das Thema hielt: Die ersten Blätter der Bibel, und zwar: 1. Die biblische Schöpfungsgeschichte und die moderne Wissenschaft. 2. Das Paradies. 3. Der Hebermensch. 4. Sündslut und Völkerbund. Die Vorträge waren außerordentlich stark besucht. Die (Zuhörerschaft wuchs von Mal zu Mal, sodaß unser großes Gotteshaus kaum ausreichte. Mit gespanntester Aufmerksamkeit lauschte sie (zum größten Teile Nichtjuden aus allen. Schichten der Bevölkerung) von Anfang bis zu Ende den jedesmal etwa anderthalbftündigen Darlegungen. Diese halten unmittelbar nichts mit sogenannter Abwehr zu tun, und trotzdem kann eine bessere nicht gedacht werden. Denn die dadurch erzielte höhere Achtung vor der Religion und dom Schrifttum der 2uden kann sich auf die Dauer unmöglich mit Antisemitismus vertragen. 2n dieser Hinsicht sind die Schlußworte kennzeichnend, die un.gefähr lauteten: „So hat uns die Bibel in den ersten Blättern von den natürlichen Menschen (Adam) Uber den moralischen (Noah) zu dem religiösen (Abraham) geführt.-Was ich wollte, war: zu zeigest, welch einen unvergeßlichen Schatz die Menschheit an der Bibel hat, daß sie noch immer das Buch der Richter ist und hoffentlich bleiben wird. Dies wollte ich zeigen auf Grund einer selbständigen und unparteiischen wissenschaftlichen Forschung in volkstümlicher, d. h. für jedermann verständlichen Darstellung. Damit werden nach meiner Heberzeugung am sichersten auch die höchsten praktischen (Ziele gefördert: die Menschen dem Göttlichen und untereinander näherzubringen und über Volk, Bekenntnis und Rasse hinaus eine Gemeinschaft im Höchsten, einen wahren Völker- und Menschheitsbund anbahnen zu helfen". Wenn in den letzten Fahren der Hochflut des 2udenhasses dieser bei uns in Dortmund öffentlich kaum in die Erscheinung zu treten wagte, so dürfen wir diesen Erfolg unizweifelhaft in erster Reihe der Wirksamkeit unseres Dr. 2acob zuschreiben. Und die Krönung dieser seiner Abwehrtätigkeit waren fraglos jene vier herrlichen Vorlesungen: ein wahrer KIDDUSCH HASCHEM, für den wir dem gelehrten Meister nicht genug danken können. Ad. Hegmann. Stettin. Heber Rassen- und Fudenfragen sprach kürzlich im Saale der Schillerloge Hauptmann a. D. Wittmeger, wozu die hiesige Ortsgruppe des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus eingeladen hatte. Rach Eröffnung der gut besuchten Versammlung durch den Polizei-Obersekretär Beck nahm der Referent des Abends zu sachlichen und interessanten Ausführungen das Wort. Ausgehend von der gegenwärtigen politischen Lage kam der Redner zu dem Schluß, daß alle Glieder unseres Volkes, ohne Unterschied der Partei und Konfession, einig zusammenstehen müssen, um im entschlossenen Abwehrkampf gegen die fremden Gewalthaber am Rhein und an der Ruhr auszuharren. Leider werde diese eigentlich so selbstverstänliche Forderung namentlich von den Antisemiten nicht beachtet und ihre Hetzpropaganda an der Ruhr, in Bagern und selbst in Pommern schädige die notwendige deutsche Einheitsfront in hohem Maße. Der Redner erbrachte dann an Hand wissenschaftlichen und sonstigen. Tatsachenmaterials den Nachweis, wie wenig heute von einer wirklich reinen Nasse gesprochen werden könne. Wir gehören, so meinte er, nur einer einzigen Rasse und zwar der Menschenrasse an und seien von gleichem Ursprung. Selbst das Fudenvolk sei nichts anderes als ein Konglemorot zahlreicher Rassen. Das Fndogermanisch-Arische habe keine Bedeutung für die Rassenfrage, sondern sei in erster Linie von 2nteresse für den Sprachwissenschaftler. Durch statistisches Material erläuterte der Redner, wie viele 2uden an dem letzten Feldzug aktiv beteiligt gewgfen find. — Diese letzten Ausführungen nahm Sgndikus Dr. Heimann in der anschließenden Aussprache zum Ausgangspunkt seiner kritischen Bemerkungen über den allgemeinen Wert und die Bedeutung von Statistiken Danzig. Seit einiger (Zeit hat die hiesige Ortsgruppe „der Bereinigung für das liberale Sudentnm" ihre regelmäßige Tätigkeit wieder ausgenommen. Am ö. Februar sprach Herr George Goetz über das Thema: „Das liberale 2udentum und der (Zeitgeist". Redner schilderte einleitend, wie das Fudentum in allen Geschichtsepochen unter dem Einfluß des allgemeinen (Zeitgeistes gestanden hat. Die Emanzipation, bedeute für die Geschichte der 2uden etwa dasselbe, wie die französische Revolution in der Staatsgeschichte und die Loslösung der Wissenschaft von der Kirche in der Kulturgeschichte. 2n den orthodoxen Lebensformen konnte man im Europa des neunzehnten 2ahrhunderts nicht leben, aber der jüdische Liberalismus habe dem Fudentum die Brücke in die neue (Zeit gebaut. Freilich sei er dabei hauptsächlich im Aeußerlichen — nämlich in der Reform des Kultus — stecken geblieben. Darin zeigte sich der (Zeitgeist des vorigen Fahrhunderts des Materialismus und Rationalismus. Dieser Geist müsse auch innerhalb des liberalen Fudentums überwunden werden durch Fnnerlichkeit und wahre R e l i g i ö s i t ä t. Tatsächlich ginge eine derartige Umwandlung auch bereits vor sich, wie alle heutigen Aeußerungen des jüdischen Liberalismus beweisen. Diese Entwicklung stehe wiederum im Einklgng mit dem allgemeinen (Zeitgeist und sie sei eine erfreuliche und bedeutsame Aufwärtsentwicklung. — 2m Anschluß an diesen Vortrag referierte Herr Rabbiner Dr. K a e l 1 e r über die „Lage der jüdisch-liberalen Bewegung in Danzig". Die hiesigen, infolge der politischen Aenderungen in Danzig, infolge der Ostjuden-Einwanderung und der Gründung von Filial-Gemeiuden in Danzigs Vororten besonders eigenartigen Verhältnisse wurden von dem Vortragenden geschildert und aufgezeigt, daß nur eine starke liberale Bewegung den deutschen und fortschrittlichen Eharakter der hiesigen Gemeinde erhalten könnte. An einem weiteren Vortragsabend, dom 28. März, sprach der aus der Kameradenbowegung bekannte Dr. Erwin L i rh 1 e n st o i n über „jüdisch-religiöse Fugend". Er schilderte die verschiedenen Strömungen unter der jüdischen Fugend in ihrem Verhältnis zur jüdischen Religion und kam zu dem Ergebnis, das Verständnis für das religiöse Problem unterschiedslos bei allen Richtungen vorhanden sei, allerdings nicht immer im Sinne des Liberalismus. Nichtsdestoweniger ginge doch die Entwicklung dahin, daß im Laufe der nächsten Fahrzehnte die religiöse jüdische Fugend auf dom Boden des liberalen Fudentums stehen werde. — Beide Veranstaltungen brachten nach den Referaten noch hochinteressante Diskussionen unter der Leitung des Vorsitzenden Herrn Sanitätsrat Dr. Abraham. Der Vorstand cooptierto Herrn Goetz zum stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn. Georg Berghold zum 2. Kassenwart und Herrn Rechtsanwalt D. Hogmann zum 2. Schriftführer. — Am 25. Apil wird anläßlich dos hundertjährigen Geburtstags von Prof. Moritz Lazarus Herr Dr. R. (Zausmer Uber Lazarus' hinterlasfenes Vekonntnisbuch „Die Erneuerung des Fudentums" referieren. Geo. Fübifch-theologisches Seminar Breslau. 2m Sommer-Semester 1923 werden am Seminar folgende Vorlesungen und Hebungen gehalten: Herr Seminarrabbiner Prof. Dr. Michael Guttmann wird lesen: n) Talmud: ftatarisch Traktat Kidduschin (Oborabteilung); b) Talmud: cursorisrh Traktat Schebuoth (Mitlolabteilung); c) Decisoren (Oborabteilung); 6) Einleitung in den Talmud (Oberableilung). — Herr Dozent Dr. Hei ne mann wird lesen: a) Talmudische Hebungen Berarhoth (Unterabteilung); b) Hebräische Grammatik für Anfänger (Unterabteilung); c) Rasch! zur Thora mit Heranziehung anderer Kommentare und des Targum (Mittelabteilung); 6) Midrasch rabba zu Genesis; e) Homiletische Hebungen; f) Die Religionsphilosophie des Hellenismus; g) Grammatik des Aramäischen des bab. Talmud mit Rückblick auf die Grammatik des Biblisch-Aramäischen; b) Lektüv aus Erescas „Licht Gottes". — Herr Dozent Dr. L e w k o w i tz wird lesen: a) Philosophie der religiösen Erfahrung; b) Hebungen zu Scholz: Religionsphilosophie; c) Die Religionen des alten Orient; d) Religionsgeschichtliche Hebungen; e) Geschichte des jüdischen Hnterrichtswesens im kulturgeschichtlichen (Zusammenhang. — Herr Dozent Dr. R a b i n wird lesen: a) Bibel: a) Psalmen (Ober- und Mittelabteilung); b) Hebungen zu Fesaja (Oberabteilung); c) Bibelkommentare (Oberabteilung); b) Geschichte der Süden im 19. Fahrhunderl (Ober- und Mittelabteilung); c) Geographie Palästinas (Ober- und Mittelabteilung); d) Talmud: Kethuboth ftatarisch (Mittelabteilung); Talmud: Thullin kursorisch (Oberableilung); e) Grammatik des Neuhebräischen (Ober- und Mittelabteilung); 5) Pijjutim (Ober- und Mittelabteilung). — Herr Rabbiner Dr. ö i m o n s o h n wird lesen: a) Mischna (Mittelabteilung); b) Schulchan Aruch (Mittelabteilung); c) Halachische Responsen, Priv. (Oberabteilung). — Die Aufnahmeprüfung findet am 17. April statt; die Vorlesungen beginnen am 19. April. Anmeldungen sind bis zum 10. Apil an den Vorsitzenden des Lehrerkollegiums, Herrn Prof. Dr. M. Guttmann, Wallstrahe 14, zu richten. Alle Vorlesungen werden unentgeltlich gehalten. Den Studierenden aller Fakultäten steht es frei, an einzelnen Vorlesungen teilzunehmen. Es ist dazu die Anmeldung beim Vorsitzenden des Lehrerkollegiums und die Erlaubnis des betreffenden Dozenten erforderlich. — Das Lehrerkollegium des Fübisch-cheologischeu Seminars. Dr. Guttmann, zur (Zeit Vorsitzender. # SpendenÜfte \$> 2ndem wir mit der Veröffentlichung der bisher für die Zeitung eingegangeuen Spenden fortfahren, bitten wir alle Leser dringend, von neuem ihre Opferwilligkeit?u beweisen und den Fortbestand ihrer schwer gefährdeten Zeitung durch größere, dem gegenwärtigen Stand der Mark angepaßte Spenden zu sichern. Sudisch-Uberale Zeitung. Oliva: Treitel 350 Jl Oppeln: 2. Abraham 500 Jl, 5. Lohn 300 Jl, Elise Heilbron 500 JL Pasewalk: H. Hehrendt 250 M. Potsdam: Rabb. Dr. Schreiber 500 Jl, Fulius Fleischer 500 Jl, Frieda Mannheim 350 JL, S. (Zimet 500 Jl, Richard Bernstein 1000 M, Fulius (Zielenziger 400 JL, W. Scharf Nchflg. 150 JL Aatibor: Nechtsanw. Dr. Leo Brauer 500 Jl, Max Facobowitz 50 Jl, Moritz Grau Nchflg. 500 Jl, Felix Fröhlich 500 Jl, Rechtsanwalt Steiner 500 Jl, H. Braß 1000 Jl, Max Weißbart 500 Jl, Sanitätsrat Dr. Eisner 500 Jl, Ludwig Schwarz 350 Jl, Nechtsanw. Georg Stroheim 200 Jl, Eläre Fröhlich 100 Jl, Hermann Goldberg 1000 Jl Repzlu: Barowitz 50 Jl Rhegdt: Albert Winter 50 Jl, Sallg Schnock 350 Jl Rheda i. W.: E. Wennberg 350 Jl, M. Windmüller 100 JL Saarbrücken: M. Schwarz 500 JL Seesen: Prof. Dr. Friedland 300 Jl Solingen: H. Dessauer 100 Jl Soest: Siegfried Ruhstadt 100 JL, Adolf Neukamp 500 JL, Ernst: Wallach 350 Jl, Siegfried Ruhstaöt 100 Jl Schneidemöhl: Adolf Eonitzer 250 Jl, A. Lewin 100 Jl Schönau-Katzbach: Georg Bremer 500 Jl Schwedt: Adolf'Müllorheim 200 Jl Schweinfurt: Dr. San. Mandelbaum 300 Jl Stangenhagen: Moste 150 Jl Stettin: Fuftizrat Georg Lurje 50 Jl, 2. Fuchs 300 Jl, Dr. AE Meger 350 Jl, G. (Zeidler 500 Jl, Ortsgruppe Stettin 25 000 JL Gr.-Strehlitz: Nechtsanw. Kurt Neumann 500 JL Strehlen i. Schl.: Dr. Max Gerstel 100 Jl Stolp i. Pom.: Hermann Feldmann 350 Jl, Dombrower 1500 Jl, Dr. Max Neumann 500 JL Storkow i. M.: S. Groß 500 Jl Stuttgart: Frau D. A. Guttmann 30 JL, Landgerichtsdirektor Stern S50 Jl, Ludwig Srünwald 500 Jl, Konsul Max Strauß 500 Jl, S. Krautkopf 300 Jl Tilsit: Hugo Brinitzer 100 Jl, Max Brände 12 500 Jl, Alfred Loewonson 500 M, Eugen Hirschfeld 100 Jl Tübingen: Adolf Destauer 500 Jl Unna: Lehrer 2. Buchdahl 500 Jl Ulm: Emil Körbel 500 Jl Waldtrudering: Dipl.-Fng. Ewald Kohn 2000 M Warburg: Prediger 2ulius Eohn 50 JL Wiesbaden: Dr. G. Goldstein 400 Jl Wilmersdorf: Apotheker Weißenberg 500 JL Wittstock: Prof. Kalischer 50 Jl Witten: Lehrer Max Mager 350 Jl Würzburg: Albert Eppstein 50 Jl, Siibermann 5000 Jl, Willg Kloeman.n 500 Jl, Rechtsanwalt Dr. Silbermann 50 Jl, Karl Siche! 1000 Jl, Hermann Kleemann 150 Jl, Alfred Katzmann 350 Jl, Leopold Brandenburger 300 JL Würzweiler: Morgenstern 500 JL Wgk (Föhr): Frau Grete Weinberg 50 Jl (Zachaa: Arno Levg u. H. 2(osenthal 600 JL (Zwickan i. 5.: Leopold Ledermann 1000 JL (Fortsetzung folgt.) [Sj fl Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugend-Vereine iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiMiiiiiiiiiiiriiiiii In Deutschland. »»»»»»»»»»»»»»»»»»»,»»»>» Ui Breslau Büro: Höfchensirasse 61. Sonntag, den 29. April: Samstagsausflug nach dem schlesischen Spreewald Treffpunkt ü»/< Uhr: Museumsplatz (Postamt 5) 111 Berlin Büro: Berlin VV8, Mauerstr. 22 Fernsprecher: Ami Zentrum 162 Freitag, den 27. April 1923, abends 8 Uhr, im Loeenhaus, Klei-tstrasse 10 Freitagsabendfeier Donnerstag, den 3. Mai 1923: Vortrag von Hern Prof Dr. üultmann: Das Problem der religiösen Entwicklung n M .„ Ü. Itter Inh. Julius Sachs BRESL9II, Schweidnitzer Stadtgraben 13 Musikalien jeder Art, Violin- und Lautensaiten MUSIKALIEN- LEIHINSTITUT ™db™’trZ 1 oder 2 Mitschüler am | I Rel.-Hnterricht bei bekanntem Lehrer teilnehmon. Hugo Leoi, Berlin II15, Sächsischeste. 9 i Aachdruck sämtlicher Originalbeiträge nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Eingesandte Manuskripte werden uur zuruckgcsaudt, wenn Rückporto beillegt. Herausgeber: Vereinigung für das liberale Fudentum e. V., Berlin W. S. — Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Hugo Nathansohn, Eharlottenburg. — Druck: Gebrüder Maurer, Berlin SO. 26, Elisabeth-Hfer 28-29. 071994200895

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