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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-03-30 · 13 (30.3.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
13 (30.3.1923)
Date
1923-03-30
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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ruhiger Weiterarbeit und in Anpassung an die Notwendigkeiten und Möglichkeiten? Düs ist auch der Weg, der bei jeder großen Schöpfung eingefchlagen wird. Erst war. um das hier am nächsten liegende Beispiel zu bringen, der Deutsch-Zßraelitische Gemeindebuqd da, und er hat dann die Bildung von Gemeindeverbänden als feine Organe ins Leben gerufen. Nur das Bewußtsein, daß der Teil nichts anderes ist als eine Ausstrahlung des Ganzen, daß er gleichsam sein Licht von dem Zentralkörper empfängt, kann den Zusammenhang mit dem Ganzen aufrecht erhallen, ihn mit dem Willen durchdringen, der Bannerträger des Ganzen zu sein. Und nur wirkliche Einheit, Geschlossenheit kann dem Judentum frommen. Darum erscheint es mir als eine Bersündigung gegen das Judentum, das Ganze, das wir bereits in Händen haben, zu zersplittern und am Ende zu zerstören. Die hier zu erörternde Frage kann nicht in das rechte Licht gefetzt werden, ohne daß der Herr Dr. 5 r e u n d, der au dem Zustandekommen der Gesamtorganisation hervorragend mitgearbeitet hat, und derselbe Dr. Freund, der der Spiritus rector des preußischen Gemeindeverbandes ist, einander gegenübergestellt werden. Wenige Tage vor der Preußenversammlung schrieb Herr Dr. Freund in der „T. V. Zeitung" vom 22. 3un^ 1922: „Wenn das preußische Zudentum nicht versagt, wenn es die Bedeutung des Augenblicks begreift und über alle Kleinlichkeiten und Bedenklichkeiten hinweg die Kraft zu fruchtbarem Handeln findet, so wird der 25. 2uni 1922 einen Markstein in seiner Geschichte und in der Geschichte des deutschen 2udentums bilden? s Das ist aber dieselbe Sprache, die Herr Dr. Freund zur Schaffung der Gesamtorganisation auf dem Gemeindetage führte: „Durch die neue Neichsverfassung und ihren Artikel 157 sind die staatsrechtlichen Möglichkeiten gegeben, durch die das deutsche 2udentum auf sich selbst gestellt wird. S e i n 5 ch i cksal ist heute in seine Hand gelegt, und es heißt für uns: Wenn 2hr wollt, so se^d 2h r am Ziel! Das ist etwas, was uns die Arbeit erleichtert, das ist aber gleichzeitig etwas, was unsere Verantwortung ins Unendliche wachsen läßt. Wenn das deutsche 2udentum in dieser Stunde versagt, dann nimmt niemand ihm vor der Geschichte die Verantwortung ab. Wir sind allein der Träger, der Schmied unseres Schicksals, und in unseren Händen liegt es, ob wir zum Ziele kommen oder nicht. Wenn Sie heute nach Hause gehen, und Sie haben die Gesamtorganisation des deutschen 2udentums nicht geschaffen, so haben Sie und unser Geschlecht in dieser Frage das Spiel verloren? Nun, der Gemeindetag ist nicht nach Hause gegangen, ohne die Gesamtorganisation zu schaffen, und die Preußenversammlung vom 25. 2uni 1922 sollte wieder nicht nach Hause gehen, ohne sie zu erwürgen. Denn daß die Bildung eines preußischen Landesverbandes außerhalb der Gesamtorgamsation diese in Frage stellen müßte, war auch die Meinung des Herrn Dr. Freund, wie es die meinige noch heute ist. Er schrieb am 10. 2uni 1921 an den Vorsitzenden des bayerischen Gemeindeverbandes: „Die Folge des bayerischen Vorgehens würde automatisch sein, daß überhaupt die Unterstützungen der leistungsschwachen Gemeinden aus dem Aufgabenkreise des Bundes ausscheidon und den Ländern überlassen würden. Die preußit schon Gemeinden würden sich gleichfalls zu einem Landesverbände zusammenschließen und zur Unterstützung leistungsschwacher Gemeinden lediglich das aufbringen, was ihnen unter Berückt? stchtigung der preußischen Bedürfnisse erforderlich erscheint. Der Gedanke des deutschen 2udentums würde damit^ernstlich erschüttert werden, und das Loben in den Gemeinden der ärmeren Länder trotz des Bestehens eines deutschen Gesamtbundes im alten Elend verbleiben? Man kann nicht annehmen, daß Herr Dr. Freund diesen Gedanken nicht noch am 14. Mai 1922 in seinem Gemüte wälzte, denn in der Ausschußsttzung von diesem Tage wünscht er, „daß im Augenblick keinerlei Schritte politischer Natur unternommen werden. Alles drängt zur Entscheidung, die abzuwarten ist, dann werden wir wissen, wüs zu tun ist. Unabhängig hiervon jedoch müssen Mittel und Wege geschaffe„n werden, die Begeisterung wach zu halten? Sprach's am Sonntag, den 14., und gehet hin am Dienstag, den IS., und stellt den Antrag auf Einberufung eines Preußentages. Was läßt sich wohl von der Zukunft eines Unternehmens er-, warten, dessen Urheber und Spiritus rector solcher salli mortali fähig ist, der heute Schwarz nennt, was er gestern als Weiß gepriesen hat? 2ch habe in der Versammlung vom 25. 2uni 1922 die Befürchtung ausgesprochen und kann sie nur wiederholen, daß in seinen Folgen das Beginnen ein herostratisches sein wird. Die Auswirkung jenes Beginnens ist wohl bereits in die Erscheinung getreten. Und nun die letzte Frage: Was soll aus der Gesamtorganisation werden? Was man. so darüber hört und auch in den wenigen erwähnten feilen in diesem Blatte angedeutet wird, klingt gegenüber dem großen Gedanken, der den Gemoindetag vom 25. 2anuar 1921 erfüllt hat, geradezu grotesk. Allein die Tatsache, daß der Deutsch- 2sraelitische Gemeindebund die Mission erhallen hat, die Gesamtorganisation der deutschen 2uden darzustellen, ist doch nicht aus der Welt zu schaffen. War das Feuer der Begeisterung nur ein Strohfeuer? Dann hätte der Necht, der die fürchterliche Anklage aussprach: „Die 2uden wußten wohl allezeit für ihre 2deen zu sterben-, aber nicht für sie zu loben? Nichts Betrübenderes als zu sehen, daß die Bauleute, die an dem Bau der Gesamtorganisation mitgearbeitet haben, jetzt darauf und daran sind, ihn zu zerstören. Ls gibt nur einen Ausweg, der die Situation noch reiten kann, daß die Landesverbände der im D. 2. G. B. verkörperten Gesamtorganisation korporativ beitreten, w i e es § 2 der Verfassung vorsieh 1. Wie es aber auch zunächst kommen mag, ich hoffe, daß der Deutsch-2sraelitische Gemeindebund an der ihm erteilten Mission festhalten und nicht von seiner Warte herabsteigen wird, daß er den K'lal 2isroel-Eedanken aufrechterhallen wird, der sich trotz alledem und alledem durchsetzen wird, weil er sich durchsetzen muß, wenn anders das 2udentum als difr Träger der weltumspannenden prophetischen Gedanken und erfüllt von der zuversichtlichen Hoffnung ihr Vollender zu werden, leben soll. l)ie jüdifebe Gegenwart Mj Die Redaktion unserer Zeitung wird am 1. April von dem Generalsekretär der Vereinigung für das liberale Zudentum T. V., Herrn Dr. Hugo N a 1 h a n s o n übernommen. Damit scheiden wir aus der Redaktion der „Züdischliberalen Zeitung" aus. Bei dieser Gelegenheit ist es uns Herzensbedürfnis, dem Vorstand der Vereinigung für das liberale Judentum G. V. für das uns entgegengebrachte Vertrauen und allen Mitarbeitern für die treue Unterstützung in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit zu danken. Wir hoffen, unsere Aufgabe, die Ewigkeitswerte des liberalen Judentums im Alltag festzuhalten, mit unseren schwachen Kräften so erfüllt zu haben, daß dadurch die Verwirklichung des religiösen Liberalismus gefördert worden ist. 3» dieser Hoffnung berechtigt uns insbesondere die Tatsache, daß unsere Leser uns durch zahlreiche Zuschriften und durch Uebermittelung von Nachrichten ihre rege Anteilnahme an unseren Bemühungen bewiesen haben. Unser Scheiden aus der Redaktion der „Züdisch-liberalen Leitung" macht uns für andere Aufgaben frei. Wir werden auch in Ankunft gern und fteudig im Dienste unserer Weltanschauung tätig sein. Bruno Wogda. Botho Laserstein. 2. L. Ulrich Frank oder auch 11. Frank, ein Name, der durch Jahrzehnte der deutschen Leserschaft vertraut und geläufig war, wird ihr in diesen Tagen wieder in Erinnerung gebracht. U. Frank, eigentlich Frau Ulla Wolff-Frankfurter, begeht am 2. April d. 2. ihren fünfundsiebenzigsten Geburtstag. 2n einer ganzen Neihe von lebendurchfluteten Romanen hat sie das Bild unserer Zeit, das Bild unserer Gesellschaft in all ihren. Wesensmerkmalen mit leuchtenden Farben dargestellt. Was uns aber diese Erzählerin besonders lieb und wert macht, das ist die Reihe trefflicher,- reichbefeeller Darstellungen des jüdischen Lebens. Sie tritt darin den besten Erzählern dieser Gruppe ebenbürtig zur Seite und beherrscht ein eigenes, streng abgeschlossenes Gebiet. Schildert Kompert das jüdische Leben in der böhmischen „Gosse", läßt A. Bernstein die Gemeinden der Kleinstädte poa Posen vor uns aufleben, ist Karl Emil Franzos der Schilderer jüdischer Typen in Galizien und der Bukowina, so ist O b e rsch l esi e L und das angrenzende polnische Gebiet die Wett, die uns in ihrem Amiitdurchwärmten, an alten Ueberlieferungen 1reü«T liebevoll festhaltenden jüdischen Familienleben unendlich anmutend aus U. Frank's Werken entgegentritt. Eine Tochter des in seinem Betätigungsgebiete noch immer mit Ehrfurcht und Liebe genannten Rabbiners Dr. Hirschfeld in Gleiwitz, ein Urenkel Akiba Egers, in dem pietätvoll gehüteten jüdischen Ueberlieferungen. groß geworden, hat U. Frank es verstanden, in hunderterlei Typen Seele und E^grakter des 2udentums klar und scharf wiederzuspiegeln. Daß sie seit 2ahren schweigsam geworden ist, darf man umsomehr bedauern» als die tapfere und heute noch so geistosfrische Frau ihrer Leserschaft gewiß noch vie^ zu geben hat. An ihrem 70. Geburtstag wird diese Leserschaft der in Berlin im Kreise ihrer Familie einen sonnenbeglänzten Lebens-Nachmittag genießenden Dichterin dankbar gedenken. Die Leiden der bagerischeu Sudeuheit. Am Dienstag, den 20. Mörz, erschien eine Abordnung der israelitischen Kultusgemeinden in Bagern beim Ministerpräsidenten von Knilling und erhob Beschwerde wegen des mangelhaften Schutzes, den, die bayerischen 2uden bei den Behörden angesichts der sich häufenden Terrorakte finden. Die Abordnung wies auf die Beschimpfung der 2uden und ihrer Gotteshäuser und auf den Leben und Eigentum bedrohenden Zustand hin und erklärte es als unerhörte Beleidigung, daß in Versammlungen und in der Presse die 2uden und Deutschlands Feinde als innerlich zusammengehörig und voneinander abhängig bezeichnet würden. 2n einer gleichzeitig überreichten Eingabe wird der Rechtsschutz der Behörden gegen das gewalttätige und aufreizende Vorgehen nationalsozialistischer und völkischer Kreise verlangt. Dabei wird aut die Ausführungen eines nationalsozialistischen Versammlungsreoners wegen 2nternierung der 2uden als Entente-Geiseln hingewiesen, die eine unerhörte Beleidigung und Schmähung der 2uden seien, und es wird gesagt: „Die jüdische Bevökerung in Bagern ist nicht gewillt, diese tiefste Kränkung ihrer vaterländischen Ehre hinzunehmen und ein Verhalten länger zu ertragen, das zur Aufhebung der persönlichen Freiheit und zu öffentlicher Gewalttätigkeit notwendig führen muß und in zahlreichen Fällen schon geführt hat. Sie wendet sich darum an die Staatsregierung, daß sie einem solchen, Vorgehen Einhalt tue und der jüdischen Bevölkerung den in der Verfassung verbürgten Rechtsschutz angedeihen lasse? Rach einer halbamtlichen Mitteilung hat Ministerpräsident Dr. v. Knilling „die Ausführungen der Abordnung in längerem Empfang mit 2nteresfe und Wohlwollen entgegengenommen". Wir wollen hoffen, daß der bayerische Ministerpräsident sein Wohlwollen nicht.nur in Worten, sondern in Taten.zum Ausdruck bringen wird. „Der Trlbüueubesucher" in der Repräsentanlenversammlung der Berliner jüdischen Gemeinde am 25. März 1925. „Gut gebrüllt," Herr Fraktionsführer der Bolkspartei. 2etzt endlich wird man auf liberaler Seite wissen, wie die Vereinbarungen von damals, wo vor den Wahlen ein Kompromiß geschlossen wurde, „authentisch" zu interpretieren sind. Drei 2ahre, ruft der Worlgewaltrge der Volkspartei Dr. Klee laut zum Fenster hinaus, habe man geduldig zu warten, bis die Neuwahl der Repräsentanten die Zustimmung der Volkspärtei erhalten wird, drei 2ahre wird es dauern, bis die von uns seit 2ahrzehnten sehnlichst gewünschte und erhoffte Aenderung des Gemeindestatuts zur Verabschiedung gelangt. Wir von der Volkspartei haben gar keine Eile. Die Gemeinde, ihr Schicksal, ihr Bestehen, ihre Entwicklung interessiert uns nicht. Unser 2nteresse konzentriert sich auf die Macht und den Einfluß, die im gegenwärtigen Stadium der Verwaltung von seiten der Bolkspartei auszuüben ist, da sonst, wenn wir, die Retter, die Beschützer, die Förderer des 2udentums, mcht unsere wachsamen Augen offen halten und die Gemeinde nicht mehr in unserem Geiste leiten, das 2udentum hier und anderswo zugrunde gehen muß. Die sanfte Mahnung von R. H. hat noch nicht ausreichend gewirkt. R. H., der andere Tribünenbesucher, möge deutlicher werden. Die Erkazaden und Harlequinaden eines Dr. Klee müssen endlich aus dem hohen Hause der Repräsentanten, beseitigt werden. Komödienvorstellungen mögen anderswo aufgeführt werden. Die Dr. Klee, Dr. Löb u. a. m. hindern planmäßig jede ernste Arbeit. Liberale, Konservative, Orthodoxe und Zionisten, denen es ernst um die Gemeinde ist, sollten sich ein anderes Versammlungslokal suchen. Sie sollten den Repräsentantensaal nur ruhig den um den Ruhm ihrer eigenen werten Persönlichkeit besorgten Volksbeglückern überlasten. Wir Tribünenbesucher werden alsdann ein kräftig Wörtlein mit ihnen reden. Nachtrag zur Spenderliste der Mitteilungen. Spende zur Alfred Berger-Stiftung. Erich und Recha Spitz 20 000 Ji }um Dank für alle Glückwünsche und Aufmerksamkeiten, die uns anläßlich der Geburt unseres 2üngften erwiesen worden sind und zu Dank und Ehren unserer Ruth Stoll geb. Krimmer, die. als schwere Erkrankung der Mutter unterm Friedei die natürliche Rahrungsquelle raubte, unser Kind liebevoll und gülsreich an die eigene Brust nahm. Jeder Leser, der die Zusendung der Zeitung auch nach dem 1. April wünscht, bezahle umgehend Mark 3000.— für n das Abonnement April-Juli --— auf Postscheckkonto der Vereinigung für das liberale Judentum E. V. Berlin 137 069 Arbeitsgemeinschaft Jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands. Jli Berlin Büro: W. 8, Mauerstr. 22 Amt Zentrum 182. Jli Breslau Büro: Höfcbenstr. 61 Die Vereinsaber.de am 2. und 9. April fallen aus. Am 16. April, abend * 8'/, Uhr gemeinsame Vei Sammlung mit dem liberalen Hauptverein im Saale der Gesellschaft .Biatracht* Tauentzienstr. 12 (Eingang nur Anger) Dienstag, den 17. April abends 8 Uhr beginnt Herr Erich Bayer in seiner Wohnung Friedrich Wilhelmstraße 25 einen Kursus Uber HlOB,Lektüre,Erläuterung und Besprechung. Freitag, den 20. April, abends 8V» Uhr gemeinsame Freitagabendfeierim SaalederSpinoza- Loge, Schweidnitz r Stadtgraben 9. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Gäste willkommen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat den Beitrag für das 2 Quartal mit M. 300.— einheitlich für alle Mitglieder festgesetzt. Einzahlungen auf Postscheckkonto Breslau Nr. 17443 Alired Berger baldigst erbeten. Donnerstag, den 5. April, abends pünktlich 8</« Uhr in der .Rosenstraße 2-4 (Bahnhof Börse; Ordentliche Tagesordnung. Bericht des Vorstandes, des Beirates und des Ausschusses, Satzungsänderungen. Sonstige Anträge. Al'gemeine Aussprache. Entlastung des Vorstandes und nes Kassenwartes. Neuwahl de» Vorsta der-, des Beirates und des Ausschusses. Verschiedenes. Sonntag, den I April abends Vit Uhr im Logenhaus Kleiststr. 10 Sederabend. Nur für diejenigen, die sich angemeldet haben. : An unsere Gemeindemitglieder! i ■ Die Gemeindekaffe ist ohne Geld und kann am » S 29. Mär; die Monatsgehälter nicht zahlen. Wir! > bitten deshalb dringend sofort ■ ■ I.) die rückständigen Steuern an die;u- ■ S ständige städt. Steuer;ahlstelle;u zahlen, ohne auf £ ■ die Zustellung der Veranlagung;u warten, dies gilt ■ ■ insbesondere für Lohn- und Gehaltsempfänger. Bei ■ s Zweifeln gibt das Gemein debiiro'Auskunft. Ueber! ■ 25 Millionen Mark Steuern find rückständig! J ■ 2.) Barauszahlungen auf die Steuern für 1923 ■! an die Gemeindekaffe (Postscheck-Konto 6300 oder! ■ Disconto-Gefellfchaft, Zwingerplatz 3);u zahlen und f ■;war mindestens bas 20fache der alten Steuern, das ■ S find noch keine 2"/o des jetzigen Monatseinkommens, , ■ 3J um freiwillige Zahlungen von den in den J ■ letzten fahren (Zuge;ogenen. ■ S Die Beträge;u 2 und 3 werden auf die nach , ■ dem 1. 4. 1923 ausgeschriebenen neuen Steuern £ ■ verrechnet. ■ ■ Breslau, den 20. Mär; 1923. ■ ■ Der Vorstand der Sgrragogen-Gemeinde. ■ 11II. miNSELil GEB. SCHMIDT DANKEN VERBINDLICHST FÜR DIE ZUR VERMÄHLUNG ERWIESENEN AUFMERKSAMKEITEN. HANNOVER, IM MÄRZ 1923. BERGMANNSTR. 8 Abitur Obersekundareife verbandsprüfung. _- Bismarck - Pädagogium. Direktor Hans Danziger, Berlin, Alte jakobstr. 124. Nachdruck sämtlicher Origiualbeitrage uur mit Geuehmiguug der Redaktiou gestattet. Elugesaudte Wauuskripte werde« uur zurSckgesandt, weou Rückporto beiliegt. jeder: Vereinigung für das liberale Zudentum e. B., Berlin W.S. — Ehefredakteur: Dipl.-2ng. Bruno Woyda -Berlin. — lchertisch: Botho La ferst eia-Berlin N. 4; für den übrigen Teil des Blattes: Bruno Woy da-Berlin N. 57. — Druck: Verantwortliche Redakteure: Für das Feuilleton und den Gebrüder Maurer, Berlin SO. 26, Elisabeth-Ufer 2S/29.

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