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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-03-09 · 10 (9.3.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
10 (9.3.1923)
Date
1923-03-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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WMWWWWW Die jüdifcbe Gegenwart Die Änderung des preußilcben Jugendgeletres von denZiomften sabotiert. Daß den Zionisten die Aenderung der §§ 39 und 40 des preußischen Sudengesetzes von 1647, durch welche die Höchstsahl der Vorstandsmitglieder und Repräsentanten der jüdischen Gemeinden in völlig unzureichender Weise bestimmt wird, in der gegenwärtigen Zeit nicht sehr willkommen ist, war Eingeweihten seit langem kein Geheimnis mehr. «Zwar erweckten die Zionisten aus parteitaktischen Gründen in der Öffentlichkeit den Eindruck, als ob ihnen die geplante Abänderung gan; besonders am Herren läge; wie sie aber in Wirklichkeit denken, das hat sich nunmehr in voller Deutlichkeit gezeigt. Man mag aus juristischen Erwägungen heraus der Auffassung sein, daß es der geplanten Abänderung garnicht bedürfe, da nach der neuen deutschen Reichsverfassung die jüdischen Gemeinden über die fraglichen Angelegenheiten selbst 3» bestimmen hätten. Die preußische Regierung jedoch, auf die es ja hier vor allem ankommt, ist anderer Ansicht. Da sie aber die Rotwendigkeit einer Abänderung des „Gesetzes über die Verhältnisse der Ouden" vom Lahre 1647 nicht verkannte, arbeitete sie, wie wir bereits kürzlich mitteilten, eine Rovelle aus, nach der die Höchstsahl der Vorstandsmitglieder für Gemeinden auf 15, der Repräsentanten auf 45 erhöht werden sollte. Das war unbedingt erforderlich, da durch den Umfang der Tätigkeit der Gemeindekörperfchaften sonst die geregelte Weilerführung der Verwaltungstätigkeit äußerst gefährdet war. infolgedessen wurde von allen fortschrittlichen Elementen in der Gemeinde die vorgeschlagene Novelle lebhaft begrüßt. Erst bei dem kurzlichen Wahlkompromiß in der Berliner jüdischen Gemeinde wurde eine verpflichtende Übereinkunft aller Parteien und Repräsentanten herbeigeführt, für die Gesetzes- und Statutenänderung einzutreten. Ls schien also, als ob es für alle iuden eine Selbstverständlichkeit sei, unbeschadet der grundsätzlichen Auffassung über die Rechtsgültigkeit der bestehenden Vorschriften die erwähnte Rovelle nach Möglichkeitzu fördern. Der von der preußischen Regierung vorgelegte Entwurf wurde vom Staatsrat genehmigt und alsdann dem Landtag vorgelegt. Hier wäre die Novelle wahrscheinlich ohne weitere Schwierigkeiten angenommen worden, schon infolge des geringen Interesses der Abgeordneten an dieser Materie, wenn nicht plötzlich der sozialistische Abgeordnete und bekannte Zionist, Ministerialrat Dr. Badt, die Ueberweisung an den Verfassungsausschuß beantragt hätte. Dort wäre Gelegenheit, alle mit Artikel 130 der Reichsverfassung im Zusammenhang stehenden Fragen in Ruhezu besprechen. Es erfolgte die Ueberweisung an den Ausschuß. Dort wurde die Rovelle beraten und wäre ohne Zweifel angenommen worden, wenn nicht wiederum der zionistische Ministerialrat Dr. Badt eine Verzögerung herbeigeführt hätte. Er wies ohne jede Rotwendigkeit auf die hiermit im Zusammenhang stehenden prinzipiellen Fragen hin und bewirkte so, daß die Aenderung einstweilen nicht zur Wirklichkeit werden wird. Es wird abzuwarten sein, wie sich nunmehr die zionistische Vereinigung und ihre Fraktion in der Berliner Repräsentantenversammlungzu diesem eigenartigen Verhalten ihres Vertrauensmannes im preußischen Ministerium des Snnern stellen wird. Daß die Schuld für die Verzögerung der geplanten Abänderung nicht Herrn Dr. Badt trifft, der wohl ohne Zweifel nicht ohne vorherige Fühlungnahme mit den zionistischen Instanzen gehandelt hat, ist ja selbstverständlich. Die Zionisten haben hier, weil sie bei den Kompromißverhandlungen anläßlich der letzten Berliner Repräsentantenwahlen selbst anerkennen mußten, daß die Liberalen die Mehrheit der Wählerschaft hinter sich haben, aus parteitaktischen Gründen verhindert, daß die Körperschaften der Großgemeinden entsprechend dem Bedürfnis der Gegenwart umgebildet werden. Ex Oriente lux. 3n einem Artikel „Tschechisches" im „Berliner Tageblatt" vom 2. ds. berichtet der Prager Korrespondent des Blattes, Dr. Gustav Fuchs, über die nachrevolutionäre Gesetzgebung der jungen, tchechischen Republik. Folgende Ausführungen sind für das heutige Hitler-Deutschland besonders beachtenswert: „Komisch fast und robinsonadenhaft ist tschechisches Verhallen noch auf anderem Feld. Wie Robinson auf dem Eilande treibt das Tschechentum mitten im antisemitischen Meer judenfreundliche Politik. 3m Norden, Westen und Lüden, umfangen von deutschen Hakenkreuztum, wächst ehemalige Toleranz zur vollen Gleichberechtigung und nicht bloß auf dem Papier. Ls ist auch Politik. Aber man fragt: warum nicht auch anderwärts? Der 3ude soll nicht verbrannt, sondern verwendet werden im Dienste des Staates, im Dienste der Arbeit. Das in Deutsch-Böhmen aufgerichtete Hakenkreuz, die Flucht der Deutschnationalen vor dem tschechischen Gegner in den mandatsichernden Antisemitismus erleichtert den Tschechen die Arbeit, aus dem deutschen 3uden nur den 3uden zu machen. Die tschechische Gesetzgebung geht n-och weiter. 3n dom Entwürfe eines Gesetzes zum Schutze der Republik wird Antisemitismus zur staatsfeindlichen Aktion gestempelt, feine Hebung in Wort, öchrift oder Tat als schweres Vergehen geahndet. (Ziel der Norm ist Unterdrückung der im (Zeichen des Hakenkreuzes stehenden Presse. Es ist für die Prager Politik verlockend, über den Antisemitismus, „der ihr dazu den Vorwand bietet, das Deutschtum zu treffen". Dieser Bericht ist in doppelter Hinsicht lehrreich. Einmal zeigt er, wie eine Kulturnation ihre jüdischen Mitbürger behandelt. Lodann aber geißelt er das törichte Verhalten der Deutschem in der Tschechoslowakei, die mit ihrem antisemitischen Kraftmeiertum genau so die Geschäfte der „Fremdstämmigen" besorgen, wie die hiesigen Antisemiten die der Franzosen. Freistellen für begabte jüdische Schüler an einer staatlichen Anstalt. An der 3 a c o b s o n s chu l e (Oberrealschule i. L. mit Schülerheim) sind zu nächsten Ostern einige Freistellen durch die 3acobsonstiftung zu besetzen. Die Anstalt, die seit dem 1. April 1922 in staatliche Verwaltung übergegangen ist, ist vertragsmäßig zu einer Gemeinschofts-(Simultan-)Lchule erklärt worden, an welcher für eine angemessene Berücksichtigung der religiösen Bedürfnisse der jüdischen Knaben Lorge getragen wird (Religionsunterricht, Gottesdienst). Hierüber wacht der Vorstand der 3acobsonstiftung, welcher ziemlich weitgehende Rechte bezüglich der Besetzung des Direktorpostens und einiger Lehrstellen durch jüdische Kräfte eingeräumt sind. Es steht der Stiftung auch das Besetzungsrecht von 5 Freistellen im Schülerheim durch reichsdeutfche, bedürftige und begabte Knaben zu. Die Schule wird zu einer Oberrealschule ausgebaut. sodaß den Knaben die Alöglichkeit geboten wird, die Reife für das Hochschulstudium an dieserzu erlangen. Bewerbungen sind an die 3acobsonstiftung zu Händen des Direktors der Anstalt, Herrn Prof. Dr. Friedland, Seesen a. H., einzureichen. Biicbertifcb Zeitschrift;mn 50jährige« Bestehen der Hochschule für die Wissenschaft des Sudeutmns in Berlin. Mit Beiträgen von Leo Baeck, Eduard Banech, 3smar Elbogen, 3ulius Suttmann, Harrg Torczgner, Berlin (Philoverlag), 1922. Die Hochschule hat die Zllnfzigjahrfeier ihres Bestehens durch die Herausgabe dieser wundervollen Sammelschrift begangen, zu der die fünf Dozenten, aus ihren Wissens- und Lehrfächern ausgezeichnete Arbeiten beigesteuert haben. Der Eharakter der (Zeitung und der Knappe jut Verfügung stehende Raum verbietet eine eingehende wissenschaftliche Erörterung und gestaltet nur kurze Andeutungen über den reichen 3nhalt. Dem Laien ist am leichtesten zugänglich Elbogens vorzügliche Arbeit „ein 3ahrhundert Wissenschaft des 3udentums". Es ist ein Stück Wissenschafts- und Geistesgeschichte, die dauernd den Blick über die eigenen engen Grenzen hinaus gerichtet hält und dadurch der so nahe liegenden Gefahr der Vereinzelung, der Verengung des Gesichtskreises, daher einer Stellung in den Winkeln der Wistenfchaft entgeht. Ein großes Stück der Geistesgeschichle des 3udentums wird aufgerollt, die Entstehung der Wissenschaft, die Schwierigkeiten, mit denen sie von ihren ersten Anfängen bis auf den heutigen Tag zu Kämpfen hat, die Gefahren, denen sie ausgesetzt ist, die großen Leistungen und die Mängel, die sich zeigen — das alles findet seine Darstellung, oufgebaul auf den großen methodischen Gedanken, von denen aus der Begriff der Wissenschaft umschrieben, ihre Notwendigkeit dargelegt, ihre Organisation geschildert und kritisch beleuchtet wird. 3n der vorsichtig zurückhaltenden Kritik der bestehenden Anstalten bemängelt Elbogen mit Recht die Bindung an einen bestimmten religiösen Standpunkt als weitgehenden Eingriff in die persönliche und wissenschaftliche Freiheit der Hochschullehrer und weist auf den bei Begründung des Breslauer Seminars begangenen und für andere Anstalten vorbildlich gewordenen Fehler hin. daß die Bibelforschung zurückgestellt und die sgstematische Theologie nicht als Lehrfach ausgenommen ist. Für den Schreiber dieser (Zeilen unterliegt es keinem (Zweifel, daß ein gut Teil der Unklarheit Uber das 3udentum auch in theologischen Kreisen auf diesen Mangel zurllckzuführen lst. Ein anderes überaus wertvolles Stück Geistes- und Wissenschaftsgeschichte gibt 3ulius Gutlmanns tiefgründige Abhandlung .»Religion und Wissenschaft im mittelalterlichen und im modernen Denken." Mit meisterhafter Beherrschung des Materials und der Methodik zeigt S. das immer erneute Luchen nach dem Prinzip der Abgrenzung und Uebereinstimmung, nach dem Prinzip der Wahrheit, nach der Methode der Bestimmung der Religion von den Anfängen der muhammedanischen Philosophie bis auf Schleiermacher und über diesen hinaus. Stets den Blick auf die gesamte Geistesgeschichle gerichtet, zeigt er dem Leser an der Hand des grundlegenden Problems der Religionsphilosophie die Entwicklung des mittelalterlichen und des modernen Denkens; die Veränderung des Begriffs der Religion und die allmähliche Loslösung des Religionsbegrifjes für die wissenschaftliche Untersuchung von der Bindung an eine bestimmte Religion; zeigt die Welt dos Religiösen als einen eigenen Bezirk des Seelenlebens usw. Guttmanns Arbeit ist ein Beleg und ein Vorbild dafür, wie philofophiegefchichtliche Studien bei allerstrengster Sachlichkeit Bedeutung für die Probleme haben, um die und mit denen die Gegenwart ringt. Seine religionsphilofophifche Abhandlung ist für die Theologie von größtem Werte. Ein gewisser innerer (Zusammenhang besteht zwischen dieser Arbeit und Voecks Aufsatz „Romantische Religion". Der Unterschied und Gegensatz von Klassik und Romantik, auf das Gebiet der Religion übertragen und von hier aus betrachtet. wird systematisch und historisch behandelt. Die Klassik findet Baeck in der Religion des Judentums, die Romantik im Ehristeutum. Die Religion der Klaffck hat er, wenngleich nicht unter diesem Gesichtswinkel, soeben erst in der völlig neu bearbeiteten zweiten Auflage seines „Wesens des 3udentums" dargestellt. Das ist, weil anders angesehen, zwar kein vollwertiger Ersatz für die hier fehlende Schilderung der klassischen Religion. Aber als wertvollen Gewinn können wir seine Darstellung der romantischen Religion buchen; die Gegenüberstellungen fehlen nicht. Aus der Fülle des Dargebotenen, sei nur weniges herausgegriffen. 3n der klassischen Religion ist der Mensch Subjekt, in der romantischen Objekt der Religion. Die Freiheit der romantischen Religion ist nur die geschenkte (Freiheit, die gegebene Heilstatsache, aber nicht, wie in der klassischen Religion, ein zu erringendes 3deal; sie ist der Glaube, der bei sich selber stehen bleibt, aber nicht die Aufgabe des Lebens, nur ein „du hast", nicht auch ein „du sollst". 3m Ehristentum, wo ein Gottesschicksal Grund und Antwort für alles ist, wird das Wesen der Geschichte zu einem Schauspiel, das sich jenseits alles Menschlichen vollzieht und nur im Gnadenwunder oder in Dämmerung in dieses eintritt. „Der Mensch hört auf, das wollende Wesen der Geschichte zu sein, er wird das Objekt des überirdischen Kampfes". Sehr fein ist die Kennzeichnung des Dogmas als „gefrorenes Gefühl, erstarrte, geronnene Stimmung » äußerst lehrreich die Darstellung der Entwicklung der romantischen Religion, die zum Kampfe gegen das Gesetz und dann wiederum widerspruchsvoll und doch folgerichtig zu Orthodoxie, zu kirchlicher Gesetzlichkeit und starker Betonung der Handlung ohne Rücksicht auf die Gesinnung führt. Denkenden Lesern, Theologen und Laien, kann die eingehende Lektüre der Arbeit nur dringend empfohlen werden. Torczgners Arbeit „Die Bundeslade und die Anfänge der Religion 3sraels" ist eine eindringende bibelwisfenschaftliche und religionsgeschichtliche Studie. Auf dem Boden unbedingter wissenschaftlicher Unvoreingenommenheit der Bibel wie der Bibelkritik gegenüber, geht er mit scharfer methodischer Kritik an die Ergebniste der bibelwissenschaftlichen und religionswissenschaftlichen Forschung heran und wirft manche bestehenden religionsgeschichtlichen 3rrtümer über den Haufen. Seine Ausführungen, die im einzelnen angreifbar und keineswegs unbestritten find, dürften die Auffassungen der Lade als Behälter eines Gottesbildes usw. endgültig beseitigen. B a n e t h s eindringende Untersuchung über „Soziale Motive in der rabbinischen Rechtspflege" bietet unter kritischer Beleuchtung der bisherigen talmudischen und nachtalmudischen Erklärungen die 3nterpretation einer schwierigen Mischna und stellt die erklärte Stelle in den Rahmen der sozialen Gesetzgebung und beleuchtet sie von hier aus. Eine Würdigung der Arbeit würde ein Eingehen auf Einzolheiten erfordern, das sich hier von selbst verbietet. Der ganze Band ist ein stolzes (Zeugnis jüdisch wissenschaftlicher Forschung. Mag er dazu beitragen, im deutschen 3udentum Ehrfurcht und Opferwilligkeit für die Wissenschaft des 3udentums zu fördern und der Ueberzeugung Boden zu schaffen, die Hermann Eohen einmal mit dem Wort ausgedrückt hat, daß das Wesen des 3udentums die Wissenschaft des 3udentums ist. Breslau. Hermann Vogel st ein. Nachdruck sämtlicher Origiualbeitrage nur «tt Genehmigung der Redaktion gestattet. Eiugesaudte Manuskripte werden nur zurückgesaudt, wenn Rückporto beiliegt. mm Jeder Leser bezahle umgehend auf beiliegender Zahlkarte das Abonnement für April/Juli auf Postscheckkonto Berlin 137 069 der Vereinigung für das liberale Judentum E. V. ZUR BEACHTUNG! Redakteur gesucht. Für unsere Zeitung suchen wir ab 1. April einen Redakteur. Persönlichkeiten, die jüdisches Wissen mit liberaler Gesinnung und schriftstellerischer Befähigung verbinden und diesen Posten ausfüllen zu können glauben, wollen sich an den Vorsitzenden der Vereinigung für das liberale Judentum E.V., Rechtsanwalt Heinrich Stern, SW. 48, Friedrichstr. 234 wenden. Jüdisch-liberale Zeitung. " * # "-L Olwp-SchrBibBPhau im Riesengebirge 700 m U. M. mit eigenem 3 ha großem Naturpark. — SaaScrhallaulall llr Ben-, Ntnwo» ui Stell wMktdkrank«. OanziShr., klinischer Betrieb. Individuelle Behandlung. Beschränkte Patientenzahl. Or. Job. Haedicke. $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ Arbeitsgemeinschaft Jüdisch - liberaler _Jgqendvereine in Deutschland._ ILIBRESLAU Büro: Höfchenstr. 61. Im Saale der Gesellschaft „Eintracht“ Tauentzien- Straße 12 (Eingang nur Anger) Montag, den 12. März 1923 abends pünktlich 8Va Uhr Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Lucas-Glogau: Der Entscheidungskampf zwischen Judentum und Christentum im frühen Mittelaltar. Zahlreiche Beteiligung erwünscht. Gäste willkommen. Voranzeige: Montag, den 19. März Außerordentliche Mitgliederversammlung anschließend Bibliotheksabend.!! $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ $ Abitur Obersekundareife verbandsprurung. -- Bismarck - Pädagogium. Direktor Hans Danziger, Berlin, Alte Jakobstr. 124. Liberaler Verein für die Rugelegeuheiten der jüdischen Gemeinde zn Berlin. Mtglieder-Versammluug am Montag, den 12. Marz 192Z abends 7 Uhr im großen Saale der Sgnagoge, Fasanenftr. 79/S0. Der Vorstand. Für die Bekanntgabe von Familien-Rach richten bitten-wir die Jüdisch * liberale Zeitung "ML ständig zu benutzen — Ermäßigte Anzeigenpreise Herausgeber: Bereinigung für das Überale Judentum e. B., Berlin W.tz. — Lhefredakleur: Dipl.-3ng. Bruno Wogda -Berlin. — Verantwortliche Redakteure: Für das Feuilleton und den Buchertifch: Botho Laser st ein - Berlin R. 4; für den übrigen Teil des Blattes: Bruno Wogda - Berlin R. 57. — Druck: Gebrüder Maurer, Berlin SO. 24, Elisabeth-Ufer 28/29. ^909477094

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