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Jüdisch-liberale Zeitung · 1923-01-26 · 4 (26.1.1923) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
3 (1923)
Issue
4 (26.1.1923)
Date
1923-01-26
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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« Hellevevtim», Lhripeutu«, Zudeut««. Ueber dieses interessante Thema hielt der bekannte Kunsthistoriker Dr. Ernst Lohn-Wiener im Lentral-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens eine Kunstdetrachtung. Der Siegeszug Alexanders des Großen hat nicht nur ei« politische und wirtschaftliche Umwälzung verursacht, er hat auch auf dem Gebiete der Kunst seine Spuren hinterlassen. Die griechische Kultur beginnt auf die Völker des Morgenlandes ihren Einfluß auszuüben. Athen und Korinch verlieren ihre Bedeutung für die Kunftentwicklung der Zeit. Durch das Linströmen der griechischen Kunst wird der Mittelpunkt des Geisteslebens nach Asien verlegt. So kann auch Palästina sich der griechischen Seistersphäre nicht verschließen. Das Land unserer Väter beginnt in der griechischen» Kultur aufzugehen, die Religion nimmt griechische Formen an, die Makkabäerkämpfe gewähren einen Hellen Einblick in die Gefahren, die dem Judentum aus einer völligen Hellenisierung drohten. Wenn auch der griechische Kult, der von zahlreichen Süden in der Verehrung von Standbildern übernommen war, untergegangen ist, so sind doch alle Spuren des griechischen Einflusses nicht verwischt worden. Der Lalmud mit seinen griechischen Wendungen legt hiervon ein beredtes Zeugnis ab. Griechischer Geist hat nicht allein auf Religion und Literatur gewirkt, er hat auch dem Baustil in Palästina sein Gepräge gegeben. Sn Samaria sind ganze Stadtzllge, die im griechischen Stil angelegt waren, entdeckt worden. Es ist ferner überliefert, daß sich der Straßenbau in Serusalem nach griechischem Muster gerichtet habe. Beim Sgnagogenbau lassen sich griechische Bauarten ebenfalls erkennen. Sm Ehristentum sieht Dr. Eohn-Wie«r nur eine Reform des Sudentums unter Berücksichtigung der mystischen Form. Der Erlösungsgedanke, der die Massen so sehr begeisterte, die sich aus ihrer Welt nach einem besseren Senseits sehnten, sei ursprünglich auf den tomer zurückzuführen. Der Gegensatz der Religionen sei bei ihrer ntstehung nicht so groß gewesen, wie er in der Gegenwart hingestellt wird. Späteren Generationen sei es erst beschieden gewesen, die Harmonie der Religion zu zerstören. Slldische und christliche Katakomben jener Epoche tragen ausnahmslos griechische und lateinische Zuschriften. Zum Schluß wies der Vortragende auf den tiefen Sinn der Fabel von den drei Ringen hin. deren wahre Bedeutung viele unserer Volksgenossen in unseren Tagen vergessen?u haben scheinen. Direktor Grvawald vollendet in geistiger und körperlicher Frische sein 70. Lebensjahr. Zn der Berliner jüdischen Gemeinde hat er sich längst einen verdienstvollen Namen geschaffen. Gr ist der vielverehrte Vater der Waisen, der genau die Hälfte seiner Lebenszeit — also 35 äahre — die Leitung des 2. Waisenhauses in Pankow innehat. An derselben Stelle, an der sich jetzt der prächtige Palast erhebt, stand ehemals das kleine, bescheidene Häuschen, das aber damals schon den Nuf einer mustergültigen Anstalt hatte. Hier war der rechte Wann am rechten Platze. Gin hervorragender Berwaltungsbeamter mit einem großartigen Organisationstalent und dem scharfen Blick für das praktische Leben. So hat er viele Generationen ins Leben hinausgeschickt, die heute noch mit inniger Verehrung an ihrem Direktor hängen. Der Verein der ehemaligen Zöglinge gibt ihm zu Ehren am 4. Februar im Beisaale des Waisenhauses einen Festakt und wird, um seinen Dank auch äußerlich zu dokumentieren, ihm zur beliebigen Verwendung eine namhafte Summe überreichen. — Wir wünschen dem Subilar, daß er seiner Anstalt und der Berliner jüdischen Gemeinde noch recht lange erhallen bleiben möge. Bücbertücb Fuchs, Lehrbuch der jüdischen Geschichte. 2. Kauffmann, Frankfurt a. M.. 1922. Ein» neues Lehrbuch für jüdische Geschichte erweckt immer wieder die Hoffnung, daß wir endlich einmal das Buch bekommen, das den Anforderungen entspricht, die wir an eine pädagogische und wissenschaftliche Darstellung des großen Gebietes stellen, das man jüdische Geschichte nennt. Dabei ist nicht zu verkennen, daß das außerordentlich schwer ist. Soll das Buch nur ein Lehrbuch sein oder auch ein Lesebuch für das Haus, soll es alles enthalten, was der Lehrer darbiolel, oder soll es nur eine Anregung bei der Wiederholung bieten? Soll es einen Parieistandpunkt klar und deutlich erkennen lassen oder soll man versuchen, es allen recht zu machen? Soll man viele Proben aus den Schriften geben oder nicht, soll man nach alter, liobgewordener Weise die Dichter und Religionsphi'osophen des Mittelalters ganz ausführlich behandeln und die Neuzeit vernachlässigen, weil man vielleicht Anstoß erregen könnte? Das alles sind Fragen, die sich Fuchs ebenso wie mancher andere, der ein Lehrbuch der jüdischen Geschichte schreiben will, vorgelegt hat. Und man» muß zugeben, daß Fuchs ein Buch geschaffen hat, das im Vergleich mit manchen anderen als das bessere gelten muß. Die pädagogischen Grundsätze, an die er sich gehalten hat, hat er in einem ausführlichen Vorwort dargelegt und, was wertvoller ist, sich dann auch wirklich daran gehalten. Eine scharf gegliederte Disposition, die auch äußerlich eine schnelle Uebersicht ermöglicht, ist das erste, was angenehm auffällt. Die nicht zu zahlreichen Proben, die auch in der neuesten Zeit nicht fehlen, sind sehr geschickt aurgewählt und können das vorher Gesagte gut beleuchten. Die Sprache ist edel und warm und erhobt sich in manchen Leilen zu wirklicher Schönheit. Die Auswahl des Stoffes zeigt im allgemeinen den besonnenen und erfahrenen Lehrer, dem daran liegt, das wesentlichste aus dem sehr großen Gebiete herauszuheben, das wert ist, von den Schülern behalten zu werden. Man kann gerade aus diesen Umständen die Hoffnung entnehmen, daß das Buch auch in den Händen von Eltern ein wirksames Mittel ist, um Anregung zur weiteren Lektüre undzu Begeisterung für den dargestellten Stoff zu geben. Selbstverständlich kann der Verfasier eines Lchrbuches es nicht allen Standesgenosien recht machen». Und so will auch ich hervorheben, was mir an dem sonst trefflichen Buche nicht gefällt, damit vielleicht bei einer späteren Auflage manches berücksichtigt werden kann oder damit in der Aussprache eine Klärung herbeigeführt wird. Aach meiner Meinung soll ein Lehrbuch kein Lesebuch sein. Darum müßte alles anekdotenhafte fortbieiben und dem Lehrer überlasten werden. Alle gar?u langen Lharakterisierungen von Schriften und Persönlichkeiten, müßten ebenso behandelt werden. Was Fuchs }. B. Uber Lteinthal und Lazarus sagt, liest sich zwar sehr schön, gibt aber nach meiner Empfindung den Schülern garnichts, die aus der daraus folgenden Probe aus Steinthals Schriften eine lebendige Anschauung vom Wesen des Mannes erhallen. Die Schüler, die nach der Meinung des Berfasters noch so jung sind, daß man ihnen Biographien bieten muß, können unmöglich ein wirkliches Verständnis für die religionsphilHophischen Anschauungen der spanischen Denker haben. Hier ist Fuchs» meiner Meinung nach, dem alten Wege gar zu ängstlich nachgegangen, den er in der Darstellung der neuesten Zeit glücklicherweise verlosten hat. Zch glaube, er ist der erste, der so ausführlich über das neunzehnte und zwanzigste Zahrhundert spricht, daß es beinahe zu ausführlich ist. Er will zwar, wie er im Borworte sagt, in diesem Kapitel recht viele Anregungen geben, aber ich glaube, es find;u viel Namen und Zahlen geworden. Wenn schon zuzu^en ist, daß die Auswahl sehr schwer wird. Aber davon bin ich überzeugt, daß kein Schüler Zittereste am Keren Lhemeth und ähnlichen Zeitschriften haben wird. Dagegen hätte ich gewünscht, daß manche Schrift von Philippsohn und insbesondere von Geiger mehr gewürdigt worden wäre. Das scheint mir beinahe Absichtzu sein, denn Fuchs vermeidet es ziemlich ängstlich, merken zu lasten, daß er ein liberaler Rabbiner ist. Er hofft, daß mit seinem Buche Rationalisten, Orchodoxe und Reformer zufrieden sein können. Das letztere glaube ich nicht, wenn er von ihrem Goltesdienste sagt, „es würde darin alles vermieden, was zur Stärkung der jüdischen Gemeinschaft dienen kann". Ls ist eben tatsächlich nicht möglich, es allen recht zu machen, und darum hätte ich gewünscht, Fuchs hätte sich einmal nur um die liberalen, auch um die angeblich indifferenten gekümmert und in seinem Buche klar und deutlich den Standpunkt eines liberalen Zuden zum Ausdruck gebracht. Dann hätte er allerdings nach einer sehr ausführlichen Besprechung und Würdigung Spinozas, die noch meiner Meinung für dieses Lebensalter ziemlich unverständlich ist. folgenden Satz nicht schreiben mästen: „Spinoza selbst aber hat wohl schon gefühlt, was wir heute misten. Man ist zwar kein Volljude, aber man darf sich Zude nennen, wenn man als Zude geboren ist und das Wort des Propheten Micha 6, 8 befolgt." Einen Unterschied zwischen Volljuden und ich weiß nicht, wievielfach geteilten Zuden zu machen, ist meiner Meinung nach ungehörig. Entweder man ist Zude oder ist es nicht, die Unterschiede zu machen wollen wir den Rationaljuden überlasten, aus deren Wortschatz ja das Wort Volljude auch stammt. Trotz dieser Ausstellungen, die ich aus Gründen der Wahrhaftigkeit und als aufrechter liberaler Zude machen mußte, halte ich das Buch für einen Fortschritt auf dem Gebiete der jüdischen Geschichte und wünsche ihm eine recht baldige verbesterte und verringerte Auflage. Robert Hirschfeld. Antworten j.Wie wurde Sichern eine israelitische Stadt?" Verlag A. Deichert-Leipzig. Zn einer Broschüre dieses Titels sucht der hochgelehrte Profestor Dr. Ernst Sellin eine Frage zu lösen, die den Leser in die Tiefen biblischer Wissenschaft versenkt und ihm zugleich eine neue Anregung gibt, die biblische jüdische Geschichte von den Urquellen bis in unsere Tage zu verfolgen. Denn Sichem hat schon wegen seiner äußerst günstigen geographischen Lage „die größte Rolle für das völkische und religiöse Leben der nordisraelitischen Stämme gespielt". Zm nachoxilischen Zeitalter war es Hauptsitz des samaritonischen Religionskultus, der noch heute nicht ganz ausgestorben ist. — Zn einer Beilage bringt der Verfaster die Texte, die darüber Auskunft geben, wie Zsrael von Sichem Besitz ergriffen hat. Zn» zehn Coxtabschnitten setzt er übersichtlich die Bibelstollen über Sichem zusammen. Zn interostanter Weise entwirrt Sellin die zwei verschiedenen Quellen von Richter Kap. 9 Vers 22—57 und legt dar, daß nach Quelle A Abimeloch in den Besitz der Krone des bis zurzeit selbständigen kanaanitifchen Sichem gelaugt ist. Drei Sagenvarianten sprechen davon, wie Sichem eine israelilischo Stadt geworden: erstens der dichterische Zakobsspruch in Genesis 49, 5f. ferner Gon. Kap. 34, das zwei Sagenquellen über Sichem enthält. Diese dreifache Ueberliefernng soll einen „sagenhaften Reflex der Abimelechgeschichte" darstcllen. Zch halte Sellins Untersuchung für einen wichtigen Beitrag zur Bibolforschung. Sicherlich zeitigt die Arbeit die Frucht, ein Stück weiter in der Lösung obiger Frage gekommen zu sein. Rabb. Dr. Arthur Rosenthal-Beuthen Q./S. Dr. Weiß» Berlin. Zhrer Ansicht, daß die Arbeit des Lentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens trotz aller Meinungsverschiedenheiten in der Auftastung vom Zudentum von Orthodoxen und Liberalen gemeinsam geleistet werden kann und soll, stimmen wir bei. Auch sei gern anerkannt, daß Orthodoxe, so z. B. Dr. Hirsch Hildesheimer, hierbei Hervorragendes geleistet haben. Was uns Liberale mit besonderem Stolz erfüllen darf, ist die Tatsache, daß die Znitia 11ve zur Gründung des E. B. von liberaler Seite ausging. T SpcndenUrte •v. Auf Grund unserer Aufrufe für die Erhaltung der „Südisch-liberalen Zeitung" sind uns von so vielen Sei-- len Spenden zugegavgen, daß es uns unmöglich ist, den Linsender« einzeln Empfangsbestätigungen zukomme« zu lassen. Aus diesem Grunde werden wir eine Lifte der Spender veröffentliche». Allen Spendern gebührt unser herzlichster Dank. Biel ist durch chre Gaben erreicht, doch es bedarf noch erheblicher Mittel für die Zukunft zur Erhaltung nuferer Zeitung. Darum zeigt weiter Eure Opferwilligkeit für das liberale deutsche Zudentum. Züdijch-liberale Fettung. Aachen: Lehrer Wallach 500 JL, Liegmund Strauß 500 Ji, Robert Marx 250 Ji, Zustizrat Dr. Franken 150 M Augsburg: Lmanuel Polatschek 550 Jl, S. Mathias 150 JL, Lina Farnbacher 600 Ji, Sal» Pflaunlacher 500 Ji, S. Kohn 500 Ji, Max Schmal 250 Jl, Max Sinzburger 550 Ji, Dir. Zoseph Schnell 500 JL, Ludwig Keller 500 JL Beudor): Z. Okunski 200 JL Benrath: Leonhard Simons 850 JL BerUu: Leopold Domnauer 5000 JL, Bernhard Kahn 100 M, Arthur Lester 100 Ji, Max Lev» 200 JL, Hugo Roseuthal 500 Ji, Eurt Antscherl 500 M, Wolf Heilbrunn 100 JL, Philipp Goldschmidt 150 M, Frau Stahl 50 JL, Zulius Zadig 150 JL, Dipl.-Zng. Arthur Aronheim 150 JL, Ehrlich 500 JL, Zulius Zriedlaender 1000 Ji, Ludwig Lew» 1000 JL, ö. Bandmann 500 JL, Ludwig öchmal 125 JL, Alfred Schlesinger 50 JL, Zustizrat Dr. Koppel 50 ^. Leopold Simson 100 JL, A. Ritterdand 150 JL, Eduard Eohnheim 50 JL, Geh. Zustizrat Zielenziger 150 JL, Dr. Louis Finkenstein 550 Jl, Martin Buchholz 550 Jl, Ludwig Schemel 1000 JL, •Jacob Zacobsohn 100 Ji, Waller Schimmelmann 150 JL, Zulius Meißner 850 JL, Rechtsanw. Dr. Salliner 1000 JL, Prof. Dr. Lrnst Lamter 100 Ji, Dr. H. Sachs 50 Ji, Moritz Roth 850 JL, Zustizrat Dr. Martin Lövinson 100 Ji, Emil Lohn 500 Jl, Zng. Herrberg 1000 JL, Paul Sinasohn 500 Ji, Georg Manaste 100 JL, Z -R. Rud. Hahn 100 Ji, Rich. Lasse! 1000 JL, D. Kirstein 200 JL, San. Dr. Samter 150 JL, Franz Becker 250 <4t. Alfred Michels 550 JL, Heinr. Simmenauer 200 JL, A. Schönwald 150 JL, Adolf Liebmann 150 JL, Max Rector 300 JL, Samuel Me»er 500 JL, Siegfried Engel 300 JL, San. Dr. Lteinthal 150 JL, Hermann Rosenberg 1000 JL, Dr. med. Erich Wolfs 200 JL, Georg Treu 150 Ji, Hans Danziger 250 JL, Hans Lewin 850 JL, Albert Bein 50 JL, E. Blem 50 Jl, Bernhard Goldberg 500 Ji, Alfred Scjerk 300 JL, Bruno Schaefer 3000 Ji, Samuel Dünner 150 JL, 2. Lohn 50 JL, Rechtsanw. Dr. Beit Simon 500 JL, Earl Sonnenfeld 200 JL, Benas Lev» 1000 Jl, Sgndikus Viktor Stern 500 JL, 2. Strich 150 Ji, Dr. Hermann Berlak 500 Ji, Zulius Lohn 150 Jl, Adolf Blumenfeld 300 Ji, Martin Pohle 150 JL, Geh. Zustizrat Timendorfer 500 Jl, Dr. med. Leop. Lilienthal 100 JL, Dr. med. Alfred Witkowski 100 Jl, 2. Baer 150 JL, Max Zacob» 250 JL, Handelsgerichtsrat Leß 100 Jl, Arnold Dzialoszgnski 1000 Jl, Bernhard Krisch 1000 JL, Nathan Konitzer 250 JL, Norbert Lachmann 30 Jl, Georg Neustadt 500 Ji, Theodor Pinkus 150 Jl, Alfred Katz 350 M, R. Berg 500 M, Earl Vorchardt 850 Jl, A. Baum 100 JL, Dir. Holzmann 300 JL, Zoseph Rosenstock 850 JL, Zustizrat Martin Seligsohn 750 Jl, Hugo Meseritz 100 JL, Ernst Goetz 150 JL, Dr. M. Lipschitz 500 Ji, Georg Hahn 100 Jl, Hugo Staub 150 Jl, 5. Hogauer 30 Jl, H. Bieber u. Co. 350 Jl, Lina Wreszinski 50 JL, Max Herz 105 JL, Rechtsanw. Dr. Franz Seligsohn 150 JL, Dir. Dr. Gutmann 350 JL, Gustav Loewenberg 100 M, Frau Rosa Seligsohn 500 JL, Liegmund Merzbach 5000 Jl, L. Oppenheim 300 Jl, Frau H. Hannos 30 JL, Heinrich Stern 1000 Jl, Dr. Mehler 300 JL, Georg Bornstein 350 JL, Dr. L. Frost 150 „ft, (Fortsetzung folgt.) Nachdruck sämtlicher Origiualbeiträge nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Eingesandte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Rückporto beiliegt. Für die Bekanntgabe von Familien-Rachrichten bitten wir die W^T Jüdisch - liberale Zeitung ständig zu benutzen — Ermäßigte Anzeigenpreise! Pelzwaren! 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Büro: W. 8, Mauerstr. 22. Tel.: Amt Zentrum 162. Donnerstag, d. l. Februar 1923 abends 8 Uhr in der Rosenstraße2/4(Bahnhof Börse). Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Gottschalk: iilali (Zn seinem 100. Geburtstag) Gäste willkommen! Nächster Vortrag: 15. Februar ObBF-Schpeibephau im Riesengebirge 700 m fl. M. mit eigenem 3 ha großem Naturpark. — SoDderhtilanslall Iflr Harz-, Narrenand Slsffwachsalkrsake. Ganzjähr., klinischer Betrieb. Individuelle Behandlung. Beschränkte Patieutenzahl. Dr. Joh. Haedicke. Amhold Rosenthal Breslau, Neue Schweidniizer Strasse 5 empfiehlt Uhren und Juwelen irillllllllllllllllllllltMIfMMItltlllllMIfllllllMlllfllllllllllllllflltlllllimilllttlllllllllltll Grosses Lager Echter Glashütter Uhren Lange Söhne, Assmann. Festschrift anläßlich des zehnjährigen Bestehens des jüdisch - liberalen Zugendvereins Abraham Geiger, Breslau Mit Beiträgen von Zustizrat Beruh. Breslauer, Rabb. Dr. Bogelstein, Fritz Stoll. Rabb. Dr. Rieger, Rechtsanw. H. Stern, Rabb. Dr. Seligmann Zu beziehen zum Preise von 150 Mark für Mitglieder und 200 Mark für Richtmilglieder durch Alfred Berger, Breslau 7, Höfchenstraße 61. (Postscheckkonto Breslau 17443). Tieferschüttertstehen auch unsere Vereine an der Bahre ihres hochverehrten langjährigen Mitgliedes Oscar Detz. Er war ein treuer Sohn unserer Religion, ein Mann von echt jüdisch-liberaler Gesinnung und doch verehrt von allen Parteien. Seit12Zahren gehörte er der Repräsentanten-Versammlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin an, der er mit Liebe im Geiste jüdisch - liberaler Weltanschauung seine Kräfte widmete. Vor kurzem an der Spitze der Einheitsliste von neuem zumRepräsentanten gewählt, erwarteten wir noch viel von seinem klugen Kopfe und seinem edlen Herzen. — Wir werden den uns viel zu früh Entrisienen'nimmer vergesien. Die Vorstände der Bereinigung f. das liberale | des Liberalen Brreins für di« 2«dentnm e. B. R.-A. Heinrich Stern, Aotar Vorsitzender Angelegenheiten der jüdischen Gemeind« jn Berlin. 2. 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