Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 3 (1923)
- Issue
- 1 (6.1.1923)
- Date
- 1923-01-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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■J^r V.^wv" - i*-- des liberalen Aabbmerverbandss uberbrachte. Lr knüpfte an an Schuberts „Unvollendete", die das Sinnbild des Liberalismus fei: wie diese dürfe er niemals -um Abschluß gelangen, auch in ihm muffe sich das große Sehnen stets erneuern. jeder jüdisch-liberale (Zugendvetein» müsse aufbauen auf den ewigen jdeen der VerganMheil, um lie weiteriubilden für die Gegenwart. Daran mit Erfolg zu schaffen, das möge dem Breslauer (Mi in reichem Maße gelingen. — Namens der Vereinigung für das liberale judentum in Deutschland e. B. sprach Rechtsanwalt Stern. Lr dankt dem Breslauer (Mi, weil er den Willen zur jüdischen (Zukunft, der positives judentum bedeute, stets betätigt habe. Um diesem Dank einen äußeren Ausdruck zu verleihen, errichte die Vereinigung beim Breslauer (Mi eine Stiftung, die sie symbolisch an den Namen Alfred Berger knüpfe. — Der Vorstand und die Repräsentanz der Breslauer Gemeinde, der Liberale Verein der Lgnagogengemeinde und die Arbeitsgemeinschaft halten Vertreter entsandt, die mit kurzen Worten die Bedeutung des Breslauer (Mi würdigten. Mit einem von der Breslauer Kammermusikvereinigung (am Flügel: Herr R e l lh a u s) vorgetragenen Musikstück fand die eindrucksvolle Zeier ihren Abschluß. — Am Abend vereinigte ein Gesellschaftsabend mit Ball die Kongreßteilnehmer und Gäste in angeregter Plauderei bis nach Mitternacht. Vie jüdücbe Gegenwart Sut nichts, der Jude wird verbrannt. Gibt es da einen „Verband nationaldeutscher juden L. V." mit einem eigenen Mitteilungsblatt. Der Verband und sein Organ, beide können nicht leben und nicht sterben. Vicht leben, weil zu viel deutsche juden glauben, gute Deutsche sein zu können, ohne mit den Antisemiten Brüderschaft trinken zu müssen.; nicht sterben, weil Vorsitzender des Verbandes und verantwortlicher Schriftleiter Herr Dr. Max Naumann ist. Ob jemand liberal, orthodox, zionistisch, ob er K. L. er, Anhänger des L. V. oder Ostjude, ob es sich um die „jüdisch-liberale Leitung", „jüdische Rundschau", „jsraelitisches Familienblatl" oder sonst ein jüdisches Organ handelt, — Tut nichts, der jude wird verbrannt. Datz sich Herr Dr. Naumann selbst noch als jude bezeichnet, schadet hierbei nichts. Name ist Schall und Nauch. So unslimpathisch Herrn Dr. Naumann juden sein mögen, so sympathisch scheinen, ihm die Antisemiten zu sein. Nur so ist zu verstehen, was Herr Dr. Naumann in de^ neuesten Nummer seines Mitteilungsblattes zum Abdruck bringt. Hierfür einige Beispiele. Dr Max Maurenbrecher, Hauptsrhriftleiter der „Deutschen Heilung", schrieb im juni d. j. in seinem Blatt einen Aufsatz unter dem Titel „Die jüdische Fälschung", in dem sich Lätze wie diese fanden: „Hat jüdischer Hatz und jüdische Nachsucht uns zum Zusammenbruch getrieben und dann noch den Feinden das Messer zu unserer Abschlarhtnng geliefert, so wird bei Wiedererwachen, der deutschen Kraft das ganze judentum gemeinsam für diese Verschuldung haftbar gemacht werden müssen. Die Aufhebung der staatsbürgerlichen Gemeinschaft zwischen Deutschen und juden und die Lntfernung des hochverräterischen Volkes aus unserer Mitte: das wird die einzige Sührw sein, die die jüdische Schuld wirklich zu sühnen vermag." Wegen dieses Artikels hatte der Tentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Diese hatte auf Grund des § 130 5tr.-G.-B. die Anklage erhoben. Da ein Gericht aber aus einem offenbaren Mordversuch eine Körperverletzung mit mildernen Umständen machen kann: warum sollte Herr Dr. Maurenbrecher, der einstige Sozialdemokrat und Hohenzollernvernichter, nicht auch freigesprochen werden? Was hat Herr Dr. Nauinann. hierzu zu bemerken? „Gs ist bedauerlich, datz die zuständige Ltaatsanwaltschaft sich nicht mit unserem Verband in Verbindung gesetzt hat, ehe auf Denunziation des Tentralvereins das Verfahren gegen Manrenbrecher eingeleitet wurde, das inzwischen glücklich mit dessen Freisprechung geendigt hat." Glücklich. Wirklich: glücklich. Wir freuen uns über Naumanns Glück. Ts ist ihm noch grötzeros widerfahren. Lin christlicher Lrhüler, Gerd Votz, 15 jahre alt, ein „unverbildetes junges Gemüt", wie sich's Herr Dr. Naumann offenbart hat, ein kräftiges Neis künftig am deutschjüdnationalen Ltamme, wie wir hoffen, veröffentlicht in seinen Blättern (bedenkt!) einen Aufsatz. Man kommt ohne kleinliche Numerierung nicht aus. Also: 1) Der jüdische Lchüler mogelt beim Markenlausch, nur er; 2) der jüdische Schüler umschmeichelt den Lehrer, nur er; 5) der jüdische Schüler verpetzt seine Kameraden, hauptsächlich er; 4) der jüdische Schüler ist immer protzig oder unterwürfig, nur er. Für Herrn Dr. Max Naumann folgt daran», dab wir nun wissen, „wo wir den Hebel unserer eigenen häuslichen jugenderziehung anzusetzen haben". Denn f U r i h n enthält der Aufsatz allerdings manches, „was zum Nachdenken anregen sollte". Wie gut, wenn fünfzehnjährige Sekundaner schreiben. Herr Dr. Naumann wird dadurch zum Nachdenken angeregt. Herr Dr. Naumann. Der nimmt sich die folgende Notiz in unserer Nummer 4b vom l7. November 1422 vor: „Dementi, jn der jüdischen Presse findet sich über die Tätigkeit der liberalen Gebetbuch-Kommission folgende Notiz: jnsbesondere soll die Erinnerung und das Gebet um (Zion und Jerusalem wieder in das Gebetbuch eingefügt werden, es sind aber auch andere Aenderungen, zumeist im konservativen Sinne, beabsichtigt. Hierbei handelt es sich um sogenannte Versuchballons. Die Gebetbuch-Kommission hat bisher Uber derartige Fragen noch garnicht beraten. Datz sie Aenderungen nur im liberalen, nicht aber im konservativen oder zionistischen Sinne vornehmen wird, ist selbstverständlich. Bei solchen Ausführungen ist lediglich der Wunsch konservativ-zionistischer jeitungsredaktionen der Vater des Gedankens." Nein, nimmt sie sich natürlich nicht vor. Und knüpft, da's besser zu einer „echt jüdisch-talmudischen" Glosse patzt, an eine andere vom 20. Oktober an: „Die jüdisch-liberale (Zeitung vom 20. 10. 22 erklärt diese Nachricht für „verfrüht und im Wesentlichen unzutreffend." Na, also. Dann sind wir ja informiert." Wie man solches nennt? Nun, für heute: Naumann'sche jnterpretation. Lolche Perlen finden sich in einem Artikel „Die Ostjudengefahr" von j. H o b r e ch t: „Die Ostjuden sind von den vielen und vielfach sehr lästigen Ausländern, die wir heute in Deutschland haben, ein bestimmt abgegrenz- 1er, besonders lästiger und dazu besonders auffälliger Teil". Datz sie in Schwärmen kommen, wer will es leugnen? Um das zu wissen, brauchen wir die Statistik nicht. Wo wir gehen und stehen, sind sie um uns her. Ueberall blicken wir in ihre seltsamen Augen, in denen flackernde List auf dickflüssiger Lchwermut schwimmt wie ein „johrzeit"-Licht auf dem Oel. Ueberall hören wir die gurgelnden, kreischenden Laute ihrer aufgeregten Gespräche, jn allen Bahnwagen hocken sie und malen jiffern in fettige Taschenbücher, jn allen Kaffees bilden sie gestikulierende Gruppen, laufen schreiend und tuschelnd von Tisch zu Tisch und zur Tür hinaus zum nächsten Notar, um rasch ein Haus zu kaufen oder ein gestern gekauftes „weiterzugeben"." Wie, jhr wutztet nicht, datz das judentum die Religion der Liebe ist? Wie, jhr werdet nach dem Artikel eines christlichen Politikers in unserer Ostjuden-Nummer greifen? j. Hobrecht. Merkt Luch den Namen. Schöner, arischer Name. Wer ist Herr Hobrecht? Kann uns der verantwortliche Schriftleiter Herr Dr. Max Naumann vielleicht sagen, ob er mit seinem anongmen Mitarbeiter M. N. identisch ist? Hat Herr Hobrecht die Berechtigung, in jüdischen Dingen, milzureden? Empfindet er es nicht als Pietät- und Geschmacklosigkeit, in di-sem (Zusammenhang von jahrzeitkorzeu zu sprechen? Mit ihm danach in die sachliche Debatte einzutreten, halten wir für unserer Würde nicht entsprechend. Aber die Frage an Herrn Dr. Naumann für erlaubt: Wo bleibt, in seinen Blätter», das von ihm so oft betonte „jüdische Ltammesbcwutztsein"? Die Weltgeschichte ist das Weltgericht. Die jüdische Geschichte wird entscheiden, ob Herr Dr. Nauinann zu den Wertvollen, im judentum gezählt werden oder ob sein Andenken als das eines Pfefferkorn des zwanzigsten jahrhunderts fortloben wird. Tut nichts, der jude wird verbrannt. Bruno Wogda. Magdeburg. Am Labbath Lhanukah drang die Hiobspost in unser Ohr: justizrat Lichtwitz hat die Augen für immer geschlossen. Der Schmerz ist grotz, um schon jetzt den wackeren Mann nach allen Richtungen hin zu würdigen, jahrzehnte lang entwickelte er als Mitglied des Vorstandes eine eifrige und segensreiche Tätigkeit und hingebungsvoll widmete er sich dem jnteresse der Vereinigung für das liberale judentum. Mit allen Fasern seines Herzens war er ein echter und treuer jude und sein Eharakter goldig, seltener Art. Wir werden seiner nie vergessen. Have pia animal Bücberttfcb „Die Mission des Süden." Von Paul Eoheu-Portheim. Erich Neitz-Verlag, Berlin 1422. Ls ist ein bedenkliches (Zeichen der Gegenwart, datz jeder Dilettant sich berufen fühlt, ohne das notwendige Fachwissen und ohne methodische Beherrschung des Stoffes seine Ansicht über das judentum zu publizieren. Linen solchen Maygel an wissenschaftlichem und literarischem Verantwortlichkeilsgefühl verrät die vorliegende Schrift, die die geschichtliche Aufgabe und Leistung der juden bestimmen will. Die geschichtsphilosophische Deutung, die der Autor versucht, ruht auf dem Vergson'schen Gedanken der „schöpferischen Lntwicklung". Die Evolution schafft und zerstört, um Neue» und Besseres zu .schaffen. „Was wir „besser" und „höher" nennen, bedeutet eben da», was dem Fortschritt der Evolution dient, während das, was wir „schlecht" oder „niedrig" nennen, einfach einem früheren Evolutionsstadium angehört." (L. 5 und 6.) Schon diese philosophische Grundanschauung ist dilettantisch. Lin nalurphilosoptztsches Prinzip wird ohne Prüfung auf ein menschheitsgeschichtliches Problem angewandt, jn welcher' Richtung sich die Entwicklung zum Höheren vollzieht, ob die Welt in biologischem, ästhetischem oder moralischem Sinne vollkommener wird, diese Frage wird überhaupt nicht gestellt. So fehlt jeder Motzstab dafür, was dem „Fortschritt" dient und gut genannt werden Kami. Obwohl die schöpferische Urkraft nicht als sittliches Prinzip, sondern naturalistisch gedacht ist, wird dann „die Einheit höchstentwickelter Sndividualitäten in vollkommener Harmonie", das Reich der Gerechtigkeit und der Liebe als Fiel der Menschheit bezeichnet. (S. 14.) Dieser Aufgabe dient auch das jüdische Bock, jede Nation wird durch eine jdeo zusammengehalten. jsrael verkündet durch seine* Lehre und sein Schicksal die 2dee der Gerechtigkeit. Es ist der lebendige Beweis für die stärkere Kraft und Unzerstörbarkeit des Geistes. Die Auffasiung aber, die das jüdische Volk von seiner Lehre der Gerechtigkeit besitzt, ist kindlich und primitiv. Es stellt sich Gott als strengen Vater vor, der fein Gesetz vorschreibt und jede Uebertretung bestraft. Eine höhere Deutung der jüdischen Lehre hat jesus gegeben, der die ideale Verkörperung des juden darstellt. Für ihn ist Gott der liebevolle Vater. „Er ergriff die Partei der Schwachen und Unterdrückten, der Kinder und Frauen, der (Zöllner und Sünder. Er lehrte, daß die gesegnet seien, die um der Gerechtigkeit willen Verfolgung duldeten, und Gerechtigkeit bedeutete ihm, in jedem Menschen einen Bruder sehen und ihn lieben, wie das eigene Selbst." (S. 20.) jndem die juden jesum verwarfen, haben sie ihr eigenes jdeal verleugnet. Soweit sie nicht am Gesetz und ihrem nationalen jdeal festhalten, orchodox sind, haben sie im europäischen Leben keine Aufgabe mehr, ihr Streben nach Assimilation und restlosem Aufgehen in der Umwelt ist berechtigt. Die (Zionisten dienen einem veralteten jdeal. 2n Europa gibt es keine nationalen Kulturen mehr, sondern die europäische Nation ist im Werden. 2n Palästina aber wird durch die juden ein supernationales Gebilde geschaffen werden, das die Verbindung zwischen Europa und Asien Herstellen, eine neue Kulturblüte heraufführen und einer höheren Einheit der Menschen dienen wird. Solange im europäischen Leben so viel Gewalt und Ungerechtigkeit herrschen, gibt es für uns juden selbst vom Standpunkt des Verfassers aus als Verkünder des jdeals der Gerechtigkeit noch manches zu tun. Wir brauchen also auf die phantastische und lächerliche Deutung der (Zukunft nicht eiwzugehen. So kann nur ein wurzelloser Mensch sprechen, der den Wert des Volkstums nicht kennt. Datz er die Religion als die kindliche Form des Denkens betrachtet, die von der wissenschaftlichen Evolutionslehre abgelöst ist, ist das typische Merkmal eines halbgebildeten Rationalisten. Die antisemitische Deutung des judentums aber müssen wir entschieden zurückweisen. Der Verfasser sollte sich ein wenig mit der Bibel beschäftigen, dann würde er finden, datz sie mit ihren sozialen Gesetzen lange vor dem Auftreten jesu die Partei der Schwachen, und Unterdrückten ergriffen hat, und datz wir nicht erst aus dem Evangelium zu lernen brauchen, in jedem Menschen unseren Bruder zu sehen. Nicht nur die Propheten, sondern auch Mose verkündet einen „barmherzigen und gnädigen" Gott. Die Lehre von der einen Menschheit, die jdee einer Gottesreichs der Gerechtigkeit und der Liebe sind biblische Gedanken. Die Ueberzeugung jesu aber, selbst der Messias zu sein, können wir heute noch ebensowenig anerkennen, wie seine weltabgewandte und unerfüllbare Ethik der Bergpredigt. Wenn jemals, so hat das judentum mit seiner Lehre von dem einen, heiligen Gott, seiner Forderung der Gerechtigkeit und Liebe in der Gegenwart seine Kutturmission zu erfüllen. Dr. Lewkowitz, Berlin. Hntwortcn Dr. Levg, Leipzig. Ob Kaiser Franz II. von Oe nn> Antisemit war? Dies widerlegt's bündig. Als ein 2ude J emlt den k. k. Behörden darum einkam, eine Schriftgietzer errichten -n dürfen, wies man den Kaiser darauf hin, datz der P ’t jud> je. Darauf dieser: „jch will, datz unsere juden Gewerbe erl.-rnen, treiben!" Der Höfling: „Schiel ist Ausländer." „W-^blan, so a.cht ihm die Rechte der Toleranz," erwiderte jranz II. —- Der Antisemitismus war eben von jeher nur das Vorrecht Demer Hohlköpfigkeil. Berthold Liebmann, Berlin. Ob dis jdentität zwischen Herrn Dr. Max Naumann und seinem anongmen Mitarbeiter M. N. nur in den. Anfangsbuchstaben besteht, ist uns nicht bekannt. Nachdruck sämtlicher Origiualbeiträge nur mit Genehmigung der Redaktion gestattet. Gingesaudte Manuskripte werden nur zurückgesandt, wenn Rückporto belliegt. Für die Bekanntgabe von Familien-Aach richten bitten wir die IMP Jüdisch - liberale (Zeitung ständig zu benützen — Ermäßigte Anzeigenpreise! Pelzwaren! 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(Zeitung des Judentums (Zhrg. 1901 — 1903 (Redaktion Karpeles) gebd., jhrg. 14C4 lose billigst abzugeben. (Zu erfragen bei der Geschäftsstelle der jüdisch-liberalen Leitung, Berlin W. 8, Mauerstr. 22. für unser löerliner Mo suchen wir für schriftliche Arbeiten eine Sekretärin (Anfängerin) möglichst mit Kenntnissen in Stenographie und Schreibmaschine zu baldigemLintritt. Schriftliche Bewerbungen mit Gehaltsanfprüchen, Lebenslauf und Lintrittstermin erbeten an das Bureau der Bereinigung für das liberale Judentum L.B., Berlin W. 8, Mauerstr. 22. »...Mschlist,,«. anlätzlich des zehnjährigen Bestehens des jüdisch - liberalen Zugendvereius Abraham Geiger, Breslau Mit Beiträgen von justizrat Bernh. Breslauer, Rabb. Dr. Vogelstein, Fritz Ltoll, Rabb. Dr. Rieger, Rechtsanw. H. Stern, Rabb. Dr. Seligmann Hu beziehen zum Preise von 150 Mark für Mitglieder und 2C0 Mark für Nichtmitglieder durch Alfred Berger, Breslau 7, Höfchenstraße 81. (Postscheckkonto Breslau 17445). Witwe 42 jahre, bester Familie, intelligent, musikalisch mit 2 Töchterchen, 4 und 11 jahre (die Kinder ausreichend versorgt). Mitbesitzerin einer Maschinenfabrik, Berlin, nebst 5 Millionen, wünscht sich wieder zu verheiraten. Nur eine einwandsfreie, gebildete Persönlichkeit mit viel Gemüt kommt in Betracht; erwünscht, aber nicht Bedingung, ist technisch-kaufmännische Begabung. Briefe unter Thiffre T. B. Z00 erbeten an die Geschäftsstelle der jüdisch-liberalen jeitung. Arnhold Rosenthal Breslau, Neue Schweidnitzer Strasse 5 empfiehlt Uhren und Juwelen IMIIMtllHHIIIIIIMIIIIIIIIlHmiimilHIIItiHllllltlllllllllHIItlHIlimiMimilltllHIItllltt Grosses Lager Echter Glashütter Uhren Lange Söhne, Assmann. Bestellungen auf die „jüdisch-liberale jeitung" -WU können durch Einzahlung auf Postscheck-Konto Berlin Ar. 1)7069 oder durch Postkarte an die Expedition erfolgen. Herausgeber: Vereinigung für das liberale judentum e. V., Berlin W.8. — Lhefredakteur: Dipl.-jng. Bruno W o g d a - Berlin. — Verantwortliche Redakteure: Für das Feuilleton und den Büchertifch: Botho Laser st ein - Berlin R. 4; für den übrigen Teil des Blattes: Bruno Wogda - Berlin N. 57. — Druck: Gebrüder Maurer, Berlin SO. 28, Elisabeth-Ufer 28/24.