Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 2 (1922)
- Issue
- 39 (29.9.1922)
- Date
- 1922-09-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Eine d'eüWbSMsD PaMöMMsslkon? M Wt „Deutschen Zeitung" wird die Gründung cincs ..Deutschen ^rerheitsbnndes" anc^zeigt. der die „Verwirklichung deS deutschvölkischen Stagtsgedankens" anstrebt. Die „Deutsche Zeitung" will nicht wissen, ob bekannte Männer und welche Hinter dieser Gründung stehen. Es lieat aber die Vermutung ziemlich nahe, daß es sich hier um die Gründung einer selbständigen deutschvölkischen Parteiorganisation handelt, von der schon öfter in Verbindung mit den Namen von Dewitz. Sontag und (wie immer im Hintergrund) Ludendorff die Rede gewesen ist. Möglicherweise soll auch ein Ersatzcrobilde für die verbotenen deutschvölkischen Bünde (Schutz- und Trutzbund. Verband nationalgesinnter Soldaten usw.) geschaffen tverden. Auch aus anderen Anzeichen ergibt sich, daß die Rattenfänger wieder an der Arbeit sind. Bon zuverlässiger Seite wird berichtet: Als ich heute vormittag die Markthalle in der Friedrichstraße aufsuchte. fielen mir nach einiger ftctt monarchistische Agitationsredner ans, die sich an die einkaufenden Hausfrauen heranmachten und sie dazu aufzuwiegeln versuchten, die ..Marktstände der iüdischen Inhaber zu stürmen. „Erst die Hohenzollern mühten wieder zurückkommen", dann 7803? kvieder billig fteVett. Auffällig war. daß die Schutzpolßjei. die. vsie immer, iu cinzelnen Patrouillen in den Markthallen: äit sehen ist. sich so benahm, als bemerke sie die Provokateure nicht! Auch aus anderen Stadtteilen werden ähnliche Svitzcl- und Provokatenrstiickchen. wenn auch iu weniger auffälliger s^orm, gemeldet. Wahlen ln Warschau. Bekanntlich sind die Mitglieder der iüdischen Gemeindeverwaltung in Warschau noch vor dem Kriege auf Grund eines mchtdemokvatischen Wahlsvstems gewühlt worden. Die polnische Regierung hat jetzt N»euwaUen in die warschauer jüdische Gemeindeverwaltung angeovdnet, zu welchen sämtliche in Warschau seit mindestens einem J^ahre wohnenden Juden. Steuerzahler und Nichtsteuerzahler, das Wahlrecht haben. Die Frage des Frauenwahlrechtes zu den jüdischen Genieindewahlen ist noch nicht entschieden, denn die Anhänger der Aaudas JiSroel treten sehr energisch gegen die Gewährung des Wahlrechtes an die grauen auf. Warschau. Ein jüdisch«? Städtchen abgebrannt. Das Städtchen Krosniewiece, Kreis Kittno, das eine zahlreiche jüdische Bevölkerung hat, ist gänzlich niedergedraNM. WEenb des furchtbaren Brande? bat ßiß der folgende rithrende Zwischenfall ereignet: Daser. griff die Synagoge, die vor vielen Jahren der polnische Graf Dembvlittskh für die Juden erbaut hat. Die Enkeltochter des verstorbenen Grafen, Gräfin Dembalinska, flehte den Ortsvfarrer an. die Synagoge, das Wahrzeichen ihres Groß. Vaters, vom Feuer zu retten. Als daS nicht möglich war, bcgLb sich der Pfarrer persönlich in das brennende Gebäude und trug di« Thvrarollen heraus. — Durch die Bnuild. katastroph« wurden 32 Misch« Familien vollkommen mittel, und obdachlos. Schriftvorlesung am 30. Septbr. 1922s Toraabschnltt: Haaslnu, Deuteronomium 32. Haftora: Hosea 14*—t0, Joel 2,R—57, Mldta?»—*>. Am Versöhnungsfests Früh: Levltlcus 16 — Jesaja 57M—5814. Nachmittags: Levltlcus 18/191—w, Jona. gedacht. Erst als Dr. Salomon von den Begierden sprach, war sie ihr wieder eingefallen. Vorgestern in der Panis» aus dem Schulhof war es gewesen. Sie hatte ihr Butterbrot schon vergehrt gehabt, als Maria Schmitz gerade in das ihrige hin-einbeißen wollte. Es war eine große Brotschnitte mit einem rosaroten .Stück Schinken darauf, an dem eine schmale, weiße Speckkante glänze. Die Sonne schien wie heute und ließ ihr den roten Schinken so recht in die Augen leuchten. Da kam e? — da trat die V e r f u ch u n g von außen an sie heran und die Begierde von innen. Und sie sagte: „Du, Maria laß mich mal abbeißen." Maria hielt ihr bereitwillig das Butterbrot hin — und sie biß hinein. Es schmeckte prachtvoll. — „Aetzk" schrie Maria, „itiiit haste Schweinefleisch gegessen und das darfste nicht!" — Das war abscheulich. Eva hätte ihr am liebsten eine Ohrfeige gegeben, aber sie tat es Nicht, denn si« selbst hatte ja viel schlimmer gehandelt. Wenn sie es noch einen Augenblick vergeben gehabt hätte, daß es Sünde war, aber das batte sie eben nicht. Was half es, daß sie immer wieder ausspuckte, der Bissen war htnmtter. Sie hatte wohl das ganze Jahr hindurch gesündigt-, war zu Hause Nicht immer gehorsam gewesen, hatte in der Schule von anderen abgeschrieben und heimlich ins Buch gesehen — sogar in der Religtonsstunde. Und einmal hatte |te sich mit einem Straßensimgen geprügelt. „Früher Bengel, was willste überhaupt?" hatte sie zu ihm gesagt, der ganz ruhig seines Weges gegangen war. Nachher kam ße mit zerrissenem Kleide und ohne Haarschleife nach Hause. Aber so was taten die anderen Kinder auch, das waren keine richtigen Süttden, doch das vorgestern... Me. wenn der liebe Gott ste jetzt strafte, wenn er sie, anstatt in das Mldene Buch des Lebens, in das schwarze des Todes einschrieb?! Heute war ja der Tag der Abrechnung. Eine heiße Angst qu«ll in ihr empor. Sie wagte gar nicht mehr aufzublicken, immer meinte sie in das Antlitz Gotte? zu sehen. Ja, Maria Schmitz, die hatte es gut! Wettn Ke sündigte, ging ste einfach zur Beichte oder ste sagt» alleder Mutter Maria. Vor der brauchte man gar keine Furcht zu haben, das war doch eine Mama und sah s o lieb aus mit ihrem Kindchen Ms dem Arm. Der hätte ste sich auch ruhig anvertraut und gebeten: Heilige Mutter Gottes, bitt' für mich! — Uttd bann der Herr Jesus! Dieser freundliche M»lm. der die Kinder zu stch kommen ließ. Der würde ihr gewiß den Kopf streicheln, wie dem kleinen Mädchen auf dem Bilde in Schmitz' Wohnstube. Und er würde gar nicht bös« sein, höchstens sagen: „Du, Du, nicht wiederum!" — Sie aber hatte nur diesen einen, einzigen ehrfurchtbaren Gott, der die Sünden der Väter «ichte . . Nun würben am Ende noch ihre Kinder und Enkel darunter zu leiden haben. Schrecklich! — Sie rührte leise an dem Aermel ihrer Mutier, das beruhigte st» ein wenig. Ob ihr» Matma auch wohl gesündigt hatte, oder ihr Papa? — Nein, gewiß wicht. Ihre Eltern Ware« ja s o fromm und gut. die hatten nie mit Bewußtsein Schweinefleisch gegessen. Di« taten überhaupt n n, Gutes Dreimal in der Wvch« schickt» Mama dem alten Wolf Mittagessen, trotzdem er so unverschämt war und sagte, daß er immer nur so wenig süße Speise bekäme. Und was ihre Eltern alles an Arme verschenkten! Aber das wollte st« von ietzt an auch tun, denn „Reue, Gebet und Liebeswerke lassen das bös» Verhängnis dorübergehen", so stand es im Gebet mit ganz dicken Buchstaben. — Gleich übermorgen würde si« Else Lefsmann ihren eigenen Tintenwischer schenken. Ste konnte ihn sowieso nicht mehr gut gebrauchen, weil er ganz steif war von der vielen Tinte. Leffmanns hätten es sehr nöttg, hatte thr Papa neulich gesagt. Else sah auch immer so ärmlich aus. sie wollte Mama bitten, ihr «in paar von den Aermelfcbürzen zu geben, die schonten die Kleider doch sehr. — — Wie stark die Eau de Eologne a»s Gumperis Taschentücherroch! Fast wie Reseda oder Levkojen .'der so was. . . pocht an Euer Herz und fragt Euch .. /' ES war sehr schtvül, geraö' wie im Juli. Mau. konnte fast meinen, man sei in einem Garten. Die Damen trugen noch ihr» Sommerhüte mit den vielen Blumen. Da drüben saßen ein paar dicht zusammen, die sahen aus wi: ein großes, buntes Beet. Der grüne Sonnenstaeifen über dem Mar war der Rasen. Dt» Bienen summten... ach nein, daS w« ja Dr. Salomon. — Sie hatte stch fest vovflenommen, bei der Predigt aufzupaffen, Großpapa freute sich immer so, wenn ste was davvn behalten batte. Aber man würbe ganz müde von dem scharfen Aufpasien... ach ia. . . ganz müde... *... Er hat Eure Sünden gezählt, er siebet die Miste taten und rechnet..." — Ob er gut Brüche rechnen konnte? Brüche rechnen war sehr schwer, überhaupt rechnen. Dattn doch lieber Naturgeschichte oder Geographie. Am allerschönsten war natüuick Turnen. Der Ruudlauf! Eins, zwei, drei, los! Dann schwebte mau über die Erbe, ganz leimt, ganz frei, als ob man nie auf thr hevumgelausen wäre... — „und wie er das blau« Zeltdach beS Aieth«S ausspauni."... — Bis da hinauf kennte man ja fast springen am Rundlauf. eins, zwei... — Da war es schon, das blaue Zeltdach. Die Sonne leuchtete hindurch, alles war von einem zitternden, goldenen Licht «füllt. Und mitten darin — da — da saß ja — — der liebe Gott. — An einem Mahagonischreibiisch saß er, Ms dem «ineGveibabüste stand, genau wie bei Großpapa. — Sie mußte stch doch sehr wundern: Da batten sie nun in der ReligionSstunde gelernt: „Du sollst Dir kein Bild machen, auch keinerlei Gestalt."... Das war ihr so schwer geworden, und si» hatte immelr ein bißchen an den Petrus aus dem Altarbild« in der katholischen Kirche gedacht. — Nun fab ste, daß der liebe Gott wirklich ein so schöner alter Herr war. Nicht so gemütlich wie der alt« Petrus mit der Gltch«, mehr wie Moses vorn in Mamas Gebet buck. Er trug auch so ein Weißes, faltiges Gewand und aus sei ttem Haupte schossen zwei goldene Strahlen hervor, lüestt - Vvr ihm lag das goldene Buch des Lebens, links das schwarze des Todes, während die Gesetzestafeln gegen den Aussatz mit der GoethebÜst« lehnten. Der Erzengel Michael stand mit einer Liste in dev Hand neben ihm, gerade so einer, Wi» bi» vom'Gemeinbediener bischer mit einem blauen Pappdeckel darum. Daran« las er die Namen aller Gemetndemttglieder ab. Bei den Jrmren hatte er ang-nangen. und eS ging der Reihe nach, aerade, wie sie saßen. Immer wenn et einem Namen a&fgerufen, besann sich der liebe Gott. Überlegte auch wohl erst mtt dem Engel, und dann trug er ihn in «inder beiden Bücher ein. — Ein» fchrecsiicke Angst ergriff Eva, bald würde die Reih« an ibr sein. Eben las der Engel: „Fräulein Johanne Gvmpert" „Sie ist fromm", sagt« der liebe Gott. „Aber sie schwätzt immer während des Gottesdienstes", erwidert« der Engel. „Si» ist sehr gut gegen ArMe." „Mer sie schimpft den ganzen Tag mit ihrem Dienstmädchen, und sie schließt die Butter ein, damit sie nickt dran kann, und sogar das Brot. „Sie tut im Geheimen viel Gutes." „Aber st« hat »in gefährliches Mundwerk, man muß sich vor ibr in ach i nehmen." „Sie hat viel Schweres durchgemacht", sag'« der liebe Gott, und damit schrieb er sie in das goldene Buck ein — Zu merkwürdig, wi» genau sie dort oben alles wußten! Roch neulich hatte Mama und Jrau Sternfeld sich über Gumpert« unterhalten ititb geradedasselbe gesagt. „Jräulein Jettcheu Gumpert". führ der Eugcl fort. „Bei ihr gab es weiter keine großen Sckwierigftite'.i." „Sie ist 'ne Scklemieblte", sagte der Euael und Tacfifc „Aber eine brave Seele", erwidert: der Gott inck lächelte. Immer Weiler ging es. — „ Lieber Gott", betete Eva leise vor sich hin, „schreib'' mich doch ein in das Buch de- LebettS, bitte, ja? Tu« es doch, bitte, bitte. Ich weiß, ich habe gesündigt, und ich Hab's nicht mal meinen Eltern g«. sagt, weil ich Angst hatte. Aber wenn Du wüßtest, wie leid es mir tut! Und ich tu'S sicher nicht zum zweiten Mal, da kannst Du Dick, fest dran! verlassen. Lieber Gott, nimm's mir bloß dies eine Mal nicht übel, ich will auch ein guter Mensch werden, ganz sicher, keinem Menschen werbe ich mehr was nachmachen, und auch nickst mehr ablesen uttd nicht mehr vorsogen in der Schule, und ick will Mch inrmer für Religion lernen, sogar „Sittenlebre". die doch so gräfp lich langweilig ist. nickst bloß die biblischen Geschickten mit Bildern. Und ich tvill Johanne Gumpert nachher die Hcmd geben und ibr zum Neu'ghr gratulieren, trotzdem ich ste nicht ausstehen kann..." — „Iran Julie Neuberg,!". .. Ihre- Mama! — Eva fühlte ihr Herz bis in den Hals stineimchlageu. — Freudig, ohne »in Wort zu verlieren, griff der liebe Gott nach dem goldenen Buche, nttd auch der Engel machte keine Einwendung. So glatt war es noch bei keiner einzigen gegangen. Eva war ordentlich stolz. — Aber dann. . . — „Eva Neuberg!" . . . Ihr .Her; hörte aus zu schlagen, die Gewisien'augeu waren starr auf sie gerichtet. — — Langsam griff der lieb« Gott nach dem goldenen B»lch „Sic bat gesittidigt". sagte der Engel. „Sie ist «in Kind." „Aber sic wußte doch, daß eS Sünde war." „Sie hat st« tief bereut rrnd will ein guter Mensch "'■Vb.M . . Und auf einmal sah der liebe Gott aar nickt mebr aus wie Moses und auch nickt wie Petrus, sondern genau wie Großpapa neulich, als er sagte: „Ja, ein Schlingel ist st«, aber sie soll dock ein Stück Pslarunenkncken lrabea." — Do lief sie auf den lieben Gott zu, kletterte auf seinen Schoß und barg ibren Kopf an seinem alles umfassenden, güttgen Vaterherzen. Und jetzt fiel ihr auch der Nachsatz «in. den sie nt« behalten konnte: „. . . der aber Gnade erzttget bis in tausendste Geschleckt denen, die mich lieben mrd meine G«. bote halten."- Der lieb« Gott räusperte sich. Es klang wie _ da« Räuspern ibres Papas, das sie immer ans all den Räuspern und Husten da unten heranshörie. — Die Eau de Cologne duftete. — „. . . Und so laßt uns denn sprechen den dreifach ge- Iicilfgtcn Segen unserer erhabenen Religion. . ." Eva fühlt» einen leichten Schlag aus di« Sckulter. Sie öffnete die Augen ganz wett. — Da Winfte Mama i:,r zu, mit auszusteben. Sie rieb sich die Augen und erhob sich. Herr Dr. Salomon war mit seiner Predigt zu Ende und sprach zum Schluß den Segen über die Gemeinde. — Eva hätte aufjauckzen mögen. — ES war ja gewiß nicht recht, daß sie während der Neujahrspredigt eingescklaien war, aber das hatte der liebe Gott Wohl ertra so geschehen lassen, bm ibr im Traum zu zeigen, daß er ibr vergeben babc und sie in das Buck des Lebens einsckreiben ivnrde. Ja, im Trarim batte er ibr das verkündigt, gerade wie dav>als dcnr Pharao die sieben fetten und die sieben mageren J,abre, nur viel deutlicher, denn sie bmnchte keinen Josei. der ibr den Traum auslegte. — „Gott, was 'ne Ehiamttne!" stehnre Jraulein Jettchen Gumpert und fackelte sich mit dem Eau dr Colagne-Tuck, ,.abcr dir Predigt war großartig " — „Erckclaubcilii, «nkadaunenu. . jubelte die Gemeinde. Gottesdienst Breslau Alte Synag, heue Synag. Freitag 29. 9. Beginn . abends 5.45 5.45 Sonnabd. 30. 9. Beginn ..... morg. { 6.30 830 930 Predigt. vorm. — — Sdirifterklärung . . — — Drascha . nachm. 4.00 Schluß. abends 6.15 6.15 An den 10 Beginn .... morg. 6.30 6.45 Wochen- bis tagen 6.10 Beginn. abends 5.45 5.30 Vottv8äivu8r am Versöhnungstage. Rite Neue Syn. Lyn. Sonntag, 1.10. Beginn (Piedigt) abends 5.45 Uhr 5.45 Uhr Montag, 2.10, morgens 7.00 „ 8.30 .. „ 2.10. Predigtu.Totenfeier vormltt. 11.00 .. 11.00 „ M 410. Predigt nachm 4.30 . 4.00 Schluß abends 6.11 „ 6.11 „ Jugendgottesdienst Aula der Lesslngloge Hugustaschule Abendgottesdienst 5.45 Uhr 5.45 Uhr Vorm.-Qottesdienst 9.30 „ 8JOO „ Predigt.11.45 „ 11.00 „ Nachm. (Predigt) . 4.50 , 4,30 .. Bemerkung: Im Saale der Hermann-, Lessingloge und Gesellschaft der Eintracht wie In der Alten Synagoge; in den übrigen Zweiggottesdiensten wie in der Neuen Synagoge. Der'Eintritt ist nnr gegen Vorzeigung der ElnUBkarte gestattet. 2.10. Sonntag, 1.10. Montag, 2.10. Licht um Ihh!>(U hilltgst — Stfirongan coforl EleKtm#=SEichwald 6 (an KarUplatz) Tel.: Ring 8982. ArbeltigemelnschaR Itm-IMer Jagendvereine Deutschlands. der Angerl IU- Breslau. Büro: Höfchenstr. 61, II, I. Der Verelnaebend am Montag, den 2. Oktober flllt aus. Voranzeige! Montag, den 9. Oktober 1922, 81/, Clhr abends, Im Saale .Eintracht*, TauentztenstraBe 12 (Eingang Vortragszyklus des Herrn Religionslehrer Dr. Davidsohn über: „Prophetfanras11 Die messlanlsohe Idee. Pflr die ordentlichen Mitglieder Im Alter von 16 bis 35 Jahrein sind am 1. Oktober die Beiträge fdr das 4. Quartal fBlllg. Wir erbitten pünktliche Einzahlung und freiwillige Erhöhung des Pflichtbeitrages von Mark 10—. Postsdiedc- Konto Bieslau 17443. Alfred Berger. Ili-Berlin, Büro: W 8 Mauerstr. 22 Amt Zentrum 162. Donnerstag, 5. Oktober 1922 abends 8 Uhr Im Logenhaus, Klelststr. 10 hBmMi! T sgesordnung: 1. Vorbereitung der Dele-?Werten-Versammlung d.Jlis Wahlen, Anträge). 2. Sonstige Anträge und Verschiedenes. AnsdilleBend Vortrag von Herrn stud. lur. Ernst Bellgsohn über: Denterojesaja. Nächster Vortrag: 19.Oktober. Wir bitten diejenigen Mitglieder, die das bisher noch nicht getan haben, die Mitgliedsbeiträge möglichst bald auf unser Ports che * konto Hans Adam Berlin Nr. 7S891 einzusenden. I.A.: Arthur Lilienthal. G ardlnen Tüll-Bettdecken kauft man am besten u. billigsten „.Maria Leder Breslau, Luisenpl. 141. Viola Empfahlungenl W0f Kain Ladan! "WH Kimgeschaft Robert Dützka, Breslau 23 «oethestr. 171 / Sei. Ring 11 SS» Ausführung siknttichrr Bauardriten, Anstttiqunq von 'grvjkktrn jeder Alt. — Bauderahmg. Heirals-Gesuche Haben bei der wetten Verbreitung der v% L.Z." in den beste« jüdischen Kreisen durch eine Anzeige in diesem Blatt zufriedenstellendste Wirkung. Rreslmt MMiMklM Max Maraelli Frlt* TroetorR intöt dna fcroße September PragTamm. Täglich 11—1 IThr: S Tanz. 32 Für 60 Matt werden immod. Pelzsuchen nach neuen Modellen l'nld mn^earbeitet. Kürschner Lippman». BreSlan, cüold. 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