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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-08-25 · 34 (25.8.1922) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
34 (25.8.1922)
Date
1922-08-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Juden. Berlin C. 2, Rosensttaße 2/4, zu erteilen, damit für den Einzelfall genügend Mittel verfügbar gemacht werden können. Berlin. Wie -er Hilfsverein der Deutschen Juden mitteill, dabcn die Einwanbeni»ig<;bvsltmmnngen für Canada jetzt starke Aenderuttgcn in einer die Immigration einschränkenden Richtung erfahren. Die Rciftvorzchrifien über Visa und Landung sind in Punkten, die für die Einwanderer sehr Wichtig sind, geändert worden. Z u g e l a s s e n werden (abgesehen von britische« Untertanen und amerikanischen Bürgern, für di« spezielle Bestimmungen gelten) nur die folgenden Klassen, sofern sie den übrigen allgenleinenEtnwande-run'g4-> bedingungen entsprechen. f. Landwirte, die nach Ccinad'a zum Betrieb der Landwirtschaft mit genügenden Mitteln kommen. 2. Landarbeiter mit gesicherter Beschäftigung. Z. Weibliche .Dienstboten mit gesicherter Beschäftigung. ferner finden (Smfaf, Frauen und Familie, das 'ist Kinder unter 18 Jahren, in Emiada wokm>haster gesetzmäßig zugelassener Personett, die in der Lage sind, für ihre Angehörigen Sorge zsi tragen. Der bisher erforderlich gewesene Nachweis de? Besitzes von 250 Dollars wird bei der Landung nicht mehr verlangt. Das Visum der Pässe durch einett britische« Konsul ist abgeschafft. Visa sind jetzt in Europa vo« Canadischen Einwanderungsbeamten zu erlangen. Speziell« Auskünfte betr. der Einwanderung nach Canada gibt das Canadian Immigration Office, Antwerpen y, Oua, van Dyck. Breslau. Anläßlich der Grt'lndung des Schlesischen Provinzialverbandes hat der Jüdische Frauenbund eine erweiterte Norstandssitzung beschlossen, die in Breslau in der Lessingloge, Agnesstraße, am 11. und 12. September stattfindet. Es wird sich hieran am 13. September in Beuthen eine Sympathiekundgebung anschließen. Am 12. September, abends 8 Nhr, findet im großen Saal der Lessingloge eine öffentliche Versammlung statt, in der Frau Elementine Krämer-Mt'mchen iiBcr „Kultur und Lebensführung", Frl. Bertha Pappenheim-Frankfurt a. M. „Die jüdische Frau in der deutschen Frauenbewegung" sprechen wird. Wir machen schon heute aus diesen interessanten Abend aufmerksam. Die Ermordung RathenauS. DieBetveggründe der Täter. Der Oberreichsanwalt hat den Anträgen der Verteidiger ans Haftentlassung der wegen Begünstigung in Untersuchung gezogenen Personen widersprochen. Die Anklageschrift wird voraussichtlich in der nächsten Woche den Angeklagten mit einwöchiger Erklärungsfrist zugestellt werden. Wie der Hauptangeklagte Techow Zugegeben hat, ist innerhalb der Organisation E seit drei Monaten der Plan, Rathenau zu ermorden, erwogen worden. Der Mitangeklagte Stubenrauch soll schon vorher die Absicht gehabt haben, Rathenau auf eigene Faust bei einem Besuch des Kommerzienrat Mammroth zu erschießen. Die Ermordung Rathenaus sei deshalb beschlossen worden, weil man glaubte, durch diese Tat einen Kriegsaufstand Hervorrufen zu können, der dann zu einem Umschwung der politischen Verhältnisse führen sollte. In Rathenau habe man einen Feind erblickt, weil dieser zu den „Hundert Weisen von Zion" gehört und die Unterwerfung der ganzen Welt unter die Herrschaft des Judentums betrieb. Rathenau wurde als ein Anhänger des „schleichenden Bolschewismus" bezeichnet. Ein nachsichtiger Staatsanwalt. Vor längerer Zeit berichteten wir über die Ausschreitungen einer deutschv Mischen Wcmdervogelgrnppe in Frankenstein (Schlesien), di« mit dem Gesang „Blut mutz fließen, Juvenblut!" die Straßen durchzog. Wir berichteten auch, daß der Staatsanwalt bei dem Landgericht zu Glatz ein Einschreiten wegen Aufreizung zum Klassenhatz ablehnte mit der seltsamen Begründung, daß die Juden keine Klasse, sondern eine Rasse seien. Auch auf erneute Vorstellungen verblieb der Staatsanwalt bei seinem oblehnendcn Bescheid. In seiner erneuten Ablehnung (4 I. 118/22) bezweifelt er zunächst, ob das Lieb wirklich gesungen worden sei, schreibt dann aber ausdrücklich: Wenn die Wandervögel auch Lieder mit anderen Kehrreimen gesungen haben sollten, die vielleicht weniger harmlos erscheinen könnten, so hat sich doch nicht feststen«« lassen, daß der Beschuldigte R. davon Kenntnis gehabt bat. Offenbar handelt es sich in Viesen Fällen um Lieder, die im vorigen Jahre von Angehörigen des Oberfchlestschen Selbstschutzes mitgebracht und verbreitet worden sind, und die von Schülern und anderen jungen Leuten gedankenlos und ohne jssde böse Absicht lediglich deswegen gesungen worden sind, weil sie anscheinend Mode waren. Diese Momente dürsten auch die Straffälligkeit der als Sänger in Frage kommenden Wandervögel ausschließett. Matt könnte diese Sätze auch ohUe Kommentar als Musterkeistung der „objektivsten Behörde" anschen. Aber in besonder» sttaHlendes Licht rückt Vs/wenn man erfährt, daß der Verfasser, der StaatSaüwaltschastzrat v. Gellhorn, selber Mitglied des deutschvölkischen Schutz, und Trutzbsmdes bis zu dessen zwangsweiser Auslösung gewesen ist. Ein Staatsanwalt gehört» also einer Organisation an, deren staatsfeindlicher und gewalttätiger Charakter soeben erst vom Staatsgerichtshvf fcstgestellt worden ist. Und als Mitglied dieser Organisation — oder vielmehr als „Anwalt des Staates!" — erklärt «r die Ausschreitungen seiner Parteigänger für gänzlich harmlose und straffreie Modetorheiten' Zeitimgsfchau und verschiedenes. Berlin. Di e Hilfe für die Jntelligenzkreife in Rußland. Nach Berichten aus Rußland ist die Lage der intelligenten Schichten in den südrussischen Städten eine besonders traurige. Allein in Odessa hungern 500 Professoren, gegen 1006 Aerzte, 2000 Densisten und mehrere tausend Allgehörige anderer Berufe, wie Advokaten, Künstler, Lehrer, Rabbiner und andere Führer jüdischen religiösen Lebens, deren monatlicher Verdienst soweit ein solcher vorhanden ist, kaum zur Anschaffung des trockenen Brotes für zehn Tage ausreicht. Zwar ist schon manches zur Verbesserung der Lage der Intelligenz getan, allein es bleibt trotzdem noch sehr viel zu tun übrig. Besonders werden die Aerzte unterstützt, deren Zustand ein solcher war, daß sie nicht über die nötigen physischen Kräfte verfügten, um ihrem Krankendienst obzuliegen. Aus Oesterreich. Aus, Veranlassung des deutschen Gesandten Dr. Pfeiffer fanden itt Wien feierliche Gottesdienste für die reichtdeutschen Katholiken, Protestanten und Israeliten statt, an die sich ein Empfang in dev deutschen Gesandtschaft anscklotz, wo der deutsche Gesandt» den Vertreter des Bundesprdstdenien, den Minister des Aeußeren und andere Persönlichkeiten empfing Der Gesandte hielt eine Ansprache, in der er betonte. man dürfe die Vergangenheit nicht vergessen, man müsse vielmehr die ruhmreiche Geschichte Deutschlands sich in Erinnerung bringen. Die Zukunft des Deutschen Reiches liege im Zeichen der geistigen und wirtschaftlichen Arbeit. In Oesterreich gelt« für den Deutschen nicht der Satz-. „In fremdem Land« bist du allein", hier sei der Deutsche aus Brubcrerde. Er schloß mit einem jubelnd aarfgenvmmenen Hoch aus das deutsch« Vaterland ünd das deutsche Volk. Der englische Gesandt« in Wien hat den deutschen Gesandten anläßlich des heutigen deutschen Nationalfeiertages beglückwünscht. Der vesterreichischeAnüfemitenbund am Werk. Tie Belästigung der jüdischen Kur- und Sommergäste in den österreichischen Kurorten und Sommerfrischen durch die Antisemiten geht weiter, in einzelnen Ortschaften kamen Ausweisungen aller jüdischen Kurgäste vor. Die „Wiener Morgenzeitung" gibt den Inhalt einer Instruktion des österreichischen Antisemitenbundes an die antisemitischen Ortsverbände wieder, in welcher diese Judenansweisungen mit Genugtuung begrüßt werden und die Nachahmung dieser Vorgangsweise in allen österreichischen Sommerfrischen und Bädern wärmstens empfohlen wird. Die Angst vor dem jüdischen Blut. Das christlichsoziale Abendblatt „Wiener Stimmen" berichtet von der Erstenz eines Gehvimbnndes, der sich anaMich aus Teutschttatioadlen. GoKtalbeitttMütztt und Chtistlichsozialen rekrutiert und von seinen Mitgliedern unter anderem verlangt: „In deinen Adern darf kein Tropfen jüdischen Mutes sein, du darfst keine jüdische oder mit Judentum infizierte LebensgesähEn haben und keine« mit Judentum behafteten Freund, denn all das könne deine Handlungen, vielleicht ohne daß du es weißt, beeinflussen." Das Ziel dieses Geheimbundcs ist die „Reinigung des deutschen Volkes vom jüdischen Materialismus". * Washington. Die litauische Gesandtschaft in Washington teilt mit, daß nach ihr zugegangenen Informationen litauische Volksangehörige mit den antisemitischen Exzessen in der Stadt Radun nichts zu hm hatten. Radun, erklärt die Gesandtschaft, ist zwar nationales litauisches Territorium, die Stadt wurde aber von Polen okupiert und ist gegenwärtig der Machtsphäre der litauischen Regierung entzogen. Die Litauer in Radun sind selber einer solchen Unterdrückung ausgesetzt, daß es eine Absurdität wäre, die Exzesse, die bou einer militärischen Reitertruppe sowie von Individuen, die mit Revolvern und anderen Waffen gut ausgestattet waren, inszeniert wurden, mit den Litauern in Zusammenhang zu bringen. Die einzigen bewaffneten Personen in der Stadt und ihrer Umgebung sind die polnischen Soldaten. Die Erklärung der New-Aorker litauischen Gesandtschaft schließt: Litauer haben niemals Pogrome gegen Juden veranstaltet, da sie niemals Haßgefühle gegen die Juden gehegt hatten. Dentschnationale Btotztruppr. Nach der Ermordung RathenanS hat dt« Deutschnatioml« VolkSpsrtei eifrig jede Verbindung mit den Organisationen bestritten, die bei der Nntersuchuttg der Mordtat dt belastend erschienen. Run tet. öfsentltcht der „Freie Arbeiter" Schriftstücke, die de« Verdacht nahe legen, daß zum wenigsten der „Deutschnationaile St«, dentendienst" eine von berl Tentschnatiottalen Parteiorganisation offiziell anerkannt« Vereinigung, Bestrebungen verfolgt hat, die sich schwerlich in gesetzlichem Rahmen gehalten baden. Ein Werbe schreiben des deutschnationalen Studeniendienste-, ouf dessen Briefkopf als Adresse verzeichnet war ..Deutsch« Tageszeitung", Dessauerstraße 6/7, Zimmer 14. bezeichnet de« Dienst als eine „Vereinigung von kriegsfreiwrlligen deutschempfindenden Studierenbett der fünf Berliner Hochschulen, als Stoßtrupps im Sinne der Richtlinien unserer Partei". Als Ziel der Organisation wird die Befreiung der Arbeiter von den «Jüdisch-bolschewistischen Verführern^ genannt. Es wird von manchem guten Platte und manchem lohnenden Unternehmen gesprochen, das wegen mangelnber finanpellen UNictsintzung noch nicht habe durchgeführt werden können. Weiter heißt es» man wolle nicht nur Wahlpro» ganba betreiben, sondern Hab« auch noch aindere Ziele, dt» finanzieller Unterstützung bedürften. Diese Ziele ergeben sich ans einem dem Werbeschreiben beigelegten offiziellen Programm. U. ä. finden sich darin folgende Punkte ausgesützrt: Wahlpropaganda. Hierin sind einbegriffen SprenAruppS für gegnerische Versammlungen. Schutztrupps für eigeve. Organisation von Fünfminutenrednern, die bei Straßen, aufläufen usw. dem Volke Unsere Ideen einimpsen. Das Fehlen einer derartigen Organisation bat mit znm Mißlingen des Kapp-Unternehmens beigetragen. Einrichtung eines besonderen Spitzeldienstes für politische Aufklärnngs- und Ermittlungisversalhren. Hierbei arbeiten wir .Hand in Hand mit der politischen Kriminalpolizei durch Vermittlung des Grafen Rcventlow. Ein Fall, bei dessen Aufklärung wir zurzeit sind, wird demnächst die Press» beschäftige«. Leider verschlingt diese Spitzelorganistckion durch Reisen. Bestechung sgelöer usw. erhebliche Summen. Unterstützung der Zeitsreiwilligcncrgattisatione« und Selbsttchutzorganisationett in jeder Hinsicht. Wirtschaftliche Beihilfen für minderbemittelte Studierende. Fühlungnahme mit den Führern der nationalen Bewegung anßerdrUtscher Länder, z. B. Denisch-OesterreichS, Ungarns, der Türkei. Das Werbeschretben führt als Referenzen für den deutsch, nationalen. Studentcnbimst, der dieses Programm vertritt, di« Herren Dr Helfferich, Dr. H»rgt und Gras Revetttlow an, mit denen, wie es heißt, „wir in enger Fühlung stehen*. Unterzeichnet ist das Schreiben voll dem in Haft befindlichen angeblichen StnbeNteU Min-thrr, der bei der Ermordung Rr.thenaus Beihilfe geleistet bat. Da in dem Werbcbrief er. klart wird, die drei genannten Herren seien jederzeit zn einet Auskunft über den dentschnationalen Studentendienst bereit, so wird sich vielleicht Herr Dr. Helssench oder Herr Dr. Herai jetzt veranlaßt ichen, eine Auskunft darüber zu geben, wie eng ihre Verbindung mit dem deutschnationalen Studentendienst gewesen ist oder noch ist. Norderneys Jubiläumstage. Das Nordseebad Norberncv blickt in diesem Jahre aus sein I25jcihriges Bestehen zurück. Nordeknev war das erst« Seebad anr Nordseestrand, das der erholungsbedürftigen und kranken Menschheit die wohltätigen Wirkungen der «Seebäder erschloß. Seitdem traben Tausend« rmd Abertausende die rein« Luft Norderneys genossen und die heilsame Wirkung der S«e, bäder verspüren können. 1797—1922! Diese 125 Jahr« bedeuten für Norderney ein ehrenvolles Zeugnis für die der Menschheit geleisteten Dienste Kamen die Badegäste zuerst vereinzelt, so. wuchsen sie mit den Jahren zu dichten Scharen. lind tonnt« h«r Badearzt Dr. Ilsen bereits im Jahre 1866 Norderney ein „glanzendes Bad" bezeichnen, so stand cs nach hundert Jahren im Zenith seines Rufes und Ruhmes, als der Weltkrieg ausbrach rmd es mehrere Jahre seine Pforten schließen mußte. Nordcrnev erhob sich auch nach der Beendigung des großen Vblkerrlngens wieder zu seiner alten Größe. Nicht zum Wenigsten ist dies der Initiative des Norddeutschen Lloyd zu verdanken, der nachdem er mit der Gemeinde Norderney eine Betriebsgemeinschaft eingegcrigen war, nicht nur die Mittel zur Erfüllung der neuen' Aufgabe zur Verfügung stellte, sondern auch mit seinem kaufmännischen Geist und seinein Weltruf die Arbeiten förderte. Man braucht nur einen Blick aus die Veranstaltungen, d.'r Jubiläumssaison, insbesondere der Jübiläumstag« vom 12. bis 22. August zu Wersen, um zu erkennen, daß Norderney ein Weltbad ersten Ranges geworden ist. Ti; Unter. Haltungen bilden eine lange Kctie musikalischer und anderer künstle rischer Genüsse, sowi? sportlicher Veranstaltungen. Sc> beweist Norderney, daß es itt jeder Beziehung aus der Höhe ist und cs verstanden bat, sich ans den kleinsten Anfänger! zu stolzer Höh« aufzuichwingeN. Schriftvorlesung am 26. August 1922: Toraabschnltt: Sdioftim, Deuteronomium 1618—21fl. Haftora: Jesaja 5112—5212. mmmmmmmmmmmmmmmaammmmmmmmmm Gottesdienst Breslau Rite Synag. n«u< Synag. Freitag 25. 8. Beginn. abends 6.45 6.45 Sonnabd. 26. 8. Beginn. morg. { 6.30 8.30 9.00 Predigt. vorm. — 9.45 SchrifterklSrung . . nachm. 10.00 Jugendgottesdienst . 4.00 4.00- SdiluB. abends 7.36 7.36 An den 27.8. Beginn. morg. 6.30 6.45 Wodien- bis tagen 1.9. Beginn. abends 6.45 6.45 * Im Krankenhaus. Dic Crncuenmg dcr Platzkarten für 1922/23 erfolgt für bi« bisherigen Inhaber bezüglich der Plätze: in der Alten Synagoge vom 28.- 30. August Neuen im KouzerthauSsaale „ Kammermustksaalr „ tzreundesaale in der Hermann!oge Lessinglvge 31. August—4. September 6.-8. „ am 12. „ , 13. . 15. „ . 13. . tttit vormittags von 9—1 Uhr. Wovftrafte 9. Nach Ablauf der Frist findet eine Erneuerung nickt mehr statt. Die Breis« der Plotzkarte« sind erhöht. Dir freien Platzkarten jür obige Gottesdienste werden arrf Gmnd von OrdnungSnummern, die vom 25. August ab zur Ausgabe gelangen, vergeben. I:n Saale des Turnvereins Vorwärts findet ein Gottesdienst nach neuem Ritus unter Mitwirkung «ineS Harmoniums, im Saal der Gesellschaft Eintracht ein solcher nach altem Rilut statt, vriesliche oder telefonische Anfrage« können nicht berücksichtigt werden. Ser jlgrlcHa Ate ZmMi-kmMk jjttsln. haben bei der weiten Verbrcituilg der ,I. S.Z." in dr» beste« jüdischen Kreisen durch eine 2lnzeige in diesem Platte zufriedenstellendste Dirlung. heirsls-VesOe JU- Br eglau. Büro: Höfdiensfr. 61, II, 1. Sonntag, d. 27. August 1922 nach üaltsit-leshBi (bei jeder Witterung) Treff ahrt mit dem Llegnltzer Jll. Treffpunkt 7,15 Ohr vorm, vor dem Nordhotel. Abfahrt 7,57 Uhr v. Bahnsteig It bis Maltsdi. Sonntagsfahrkarte 4. Klasse nach Waltsch selbst lösen. Führung: Herr Qeorg Jonas. Montag, den 28. August 1922, abends von 8 ab lebaimli im „Roland“. Voranzeige! Montag, d. 11. 8eptbr. 1922, aoends 8 >/, Uhr: im Saale der Gesellsdiaft »Eintracht“. Zurückgekehrt Dr. Hadda Brciliu. Kabarett Kaiserkrone Breslau, SehweMn. Stadtgr.9 Das erftfcl. August »Pragr.: Celiy de Rheidt mit ihre« Ballett. ■ II l.l ■ Gchlaf- 3immer Eiche, hell, vornehme Form» äußerst preiSw. A. Sprotte BreSlau, Breiteste. 15. B erliner rlefmarken- Zeifung gratis. Viele aelegenbeltiaoffebote. Barankauf von Marken und kleinen u. großen Sammlungen. Philipp Kouack X Co. Berlin C 2„Burgatraße 13. LichtundKraft Ifeoanlagea billigst — Rostenansdiiäge bereitwilligst Störungen beseitigt sofort Büro 'Ernst Breslau I, Reussen-Ohle 6 (a. Karlsplatz) Elelitro-IS EIcMd Meinen verehrten Kunden zur zefi. Kenntnis, dsB ich am 15« September er. Gr&bscKenerstr. 39 eine miDDI ~ ~ BelMlllWWl elektr. Anwrate, Nolore, HelzkSmer eic. eröffne nnd bitte, das mir bisher entgesrengebrachte Vertrauen auch aal meine hier angekfindigte Geschäftserweiterong auszudehnen. Hochachtungsvoll (Ridkard Geliert, Elektrische’Licht- und Kraftanlagen Breslau S» Gräbschenerstr. 39. Saugeschäft Prinz & Kalasche, Breslau Kaiser-Wühelmstr, 133, Tetefon Bing 4410 empfiehlt sich zur Ansßhrung sämtlicher ins Fach schlagenden Arbeiten. '>HIIU>---">iillI»'"-^'lisIli''--"',ui,n^,n-^-,Wn>--uiiij r Arnhold Rosenthal |l Breslau, Nene Schweldnitzer Straße &? empfiehlt L Uhren und Juwelen 3 WNIiailll>NimilWM>IUIIIMI,ni(l«ll(M4NlltlHINim«MN(MfMaraMI|MMtsnMUm» Großes Lager Edhler Olashlitter Uhren Lange Söhn«, Ikssmuao. itflli)itNHMiiiiliiiH...„.>itriiitu —u;nnf^ ,nnth^. „uinia^,. Sonotorlum Kuronrh «fUJ 7C0 m 0. 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