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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-08-04 · 31 (4.8.1922) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
31 (4.8.1922)
Date
1922-08-04
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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IMchÄerakZritnm ©rgcm der VereluLgnug für das liberale Judentum e. V. 2>»-ug«pr*l« durch die cheschüftssteNe ^/« jährlich M». 13.— chin-elnummer. . .. „ 1.30 OfOr die Milglieder der Dereinigung ist der 3Sezug«prel« im MitgsteiXdritrage inbegriffen. An-eigenpreiS: Die #/, cm Brelle MiMmelerzeile OTtf. 3.— AamMenanzeigen Mi.2.23. Del Wiederholung Srmvtzlg. Die „Jüdisch-liberale Leitungerscheint Zeven Freitag und mit zwei monatlichen Beilagen, der wissenschaftlichen Zeitschrift „Liberales Judentum" und den „Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft Zlldisch-Nberaler Jugendvereine". Nr. 31 ♦ 4. August 1922 Nevaktlon: Deriln VS, Mauerstr. 22 (Bereinigung fvr da« liberale Judentum e. D.) Fernruf: Amt Zentrum idr Seschtlftsste lle u. Anzeigenannahme: DreOlauS, Neue Sraupenstr. 7. Duchbruekerel Th. Schaf, kg S.m.b^ Fernruf: Amt Ning «31 und «doo. sämtliche Zahlungen, Postscheckkonto Breslau 37 vor Fa. Th. Schntzkg (d.m.b.p. « Der heutigen Ausgabe liegt Ar. 8 des „Liberalen Judentums" bei. Neutralität ♦ Kern Schlagwort hat in den Kämpfen der Gegenwart aus allen Gebieten, mit Ausnahme der rein geistigen. so viel Unklarheit. Mangel an Entschluhfähigkeit. ja oft Wavakterlosigkeit verschuldet, wie das Wort ..Neutralität". In der Politik spricht man von Mittelparteien, in der Volkswirtschaft von Manchestermännern, in der Religion twn Versöhnung der Bekenntnisse, sa selbst die gefährlichsten Vergifter dev öffentlichen Meinung suchen Anhänger zu gewinnen unter dem Mäntelchen der ..Parteilosigkeit". Sie nennen sich politisch und religiös neutral, sprechen viel von einer „Einheitsfront", frte nur im Interelle des Volkes bezw. der Religionsgemeinschaft zu handeln vorgibt und bieten so den Schwachen und Energielosen, die fürchten, ihre persönlichen Interessen m schädigen. Kenn sie frei und offen ihre wahre Meinung bekennen sollen, einen willkommenen Schlupfwinkel, in den: sie unbemerkt untertauchen können. So lanae ein Einzelner. Einer unter Vielen, ohne Iühver m sein. Mitläufer dieser „Parteilosen" oder „Neutralen" wird, kann man diese Gesinnung begreifen, trenn auch nicht entschuldigen, denn Charakterlosigkeit bleibt einmal Charakterlosigkeit, ob sie in einer kleinen oder grohen Gemsmschaft Unterschlupf sucht und-findet. Wenn aber führende Männer, grohe politische oder religiöse Parteien. Wirtschaftsvertretungen, öffentlich-rechtliche Vertretungen des Staates und der Verwaltungen, nur um in ihrer idyllischen Ruhe nicht aestört zu werden. Leute, für welche der politische Jargon das Wort ..Kleber" mit Glück erfunden hat. wenn ihre Presse, die Berufsorganisationen sich auf diesem Standpunkt stellen, also systematisch Charakterlosigkeit züchten. „tvenn dieses Bild", wie Leffing einmal sagt ...die Narren loben, dann ist es Setf, es auszustreichen." M diese sogenannte Parteilosigkeit, diese Neutralität, in einer arohen Gemeinschaft am Ende zu überwinden, weil die grohe Zahl der Gemeinschaftsglioder immer eine Einheitsfront erschweren wich, so ist das nicht so leicht bei ^ner kleineren Gemeinschaft, und es entsteht die grohe Gefahr, bah diese „um des lieben Friedens willen"" — auch ein solcher Grund, den die Lobrodner der Neutralität so oft im Munde führen — ihre Aufgaben und Ziele vergibt. zum mindesten jedoch verwässert, soaar völlig umbrldet und damit ihr Eristenzrecht selbst aufgibt. nur . um des lieben Friedens willen". In dieser bedenklichen Lage befindet sich zur Zeit das deutsche Judentum. Es droht durch die Parteilosigkeit. Ne „Neutralität", die ..Einheitsfrvnt". welche von der interessierten Prelle gewissen Organisationen und Berufsvertvetungen in so beweglichen Worten geprediat wich, wie der Prophet sagt, zu einer „Ruine" zu wechen. Deshalb ist es Ne Aufgabe eines feden aufrechten Juden, por allem aber des liberalen Juden und der u n ach h ä n g i g e n iüdllchen Prelle zum ^Wiedererbauer dieser Ruine" zu werken, Wie kann das geschehen? Unsere RcligionKpWofophen, insbesondere die liberalen. berrifen sich — ebenso wie die Naturphilosophen und die führenden Geister der allgemeinen philosophischen Wissenschaft — auf das Gesetz der Entwickelung, ein Gesetz das die Forscher als Biologie aus der Natur und den Naturerzeugnissen erkannt haben. Wenn wir aber einmal die schöpferische Natur und die Naturgesetze auch als Grundlage ftir die geistige Entwickelung, sa sogar für da- Wechen der sittlichen .Kultur, für die Charakterbildunc anerkannt haben, daun geht es nicht an. dah wir Ausnahmen konstruieren. sobald wir arst vermeintliche Hindere nisse stoben, die doch nur individualistischer Art sind, du nur dem Mangel an Energie, der Bequemlichkeit. Kurzsichtigkeit. Erlahmen der Tatkraft und Interesselosigkei entstammen. „Du muht siegen oder unterliegen.. Hamme! oder Ambos sein", sagt Goethe, und Schiller mahnt uns ..In deiner Brust sind deines Schich'als Sterne". Kanr man eine Ruine ausbauen, wenn man nicht ein festes Inn dament legt, und wftd ein verständiger Baumeister der Bau unterbrechen in der Hoffnung. das; das Baumateria später reichlicher zu beschaffen, die Baulöhne billiger, di ausführenden Künstler zahlreicher und geschickter sei; werden? Die Natur kennt keine Kompromisse, sonder; ne bildet sich nach ewigen Schöpfungsgesetzen. bis ihr Schöpfungen vollendet sind. Sie ruht wohl kurze. gleich falls vorgesehene, genau umgrenzte Zeiträume aus. m: neue Kräfte zu saimueln. nur in diesem Sinne kennt si einen Aufschub, doch keinen Stillstand. Denn „Stillstem ist Rückschritt und Rückschritt ist Tod". Wohl kennt am üe neutrale Stolle 'und Kräfte, doch sie alle sind nu Mittel zu neueu Schöpfungen, doch nicht vollendet Schöpsuttgen. Wege zum Ziel, nicht aber dieses Ziel selbs Wenden! Mr diese empirischen Naturgesetze auf unsere religiöse, geistige, sittliche und — Politische Entwickelung an — und das muh geschehen, wenn wir nicht in der kleinlichen und kurzsichtigen Begnemlichkeitstheorie. in dem lcnsser faire, laisser aller stecken bleiben wollen — dann werden wir sofort den ungeheuren Schaden der augenblicklichen Kompromihtheorie unserer grohen jüdischen Organstationen. der iüdischen Presse, des deutschen Judentums erkennen. Wenn wir wenigstens noch die Gewihheit hatten, dah unsere Kompromihler nur aus taktischen Gründen „Schaukelpolitik" treiben, ihr Hauptziel aber nicht ans den Augen verlieren, dann könnten wir uns am Ende beruhigen. denn bekanntlich ist in der Polittk sedes Mittel erlaubt. Alle diese Organisationen, religiösen Parteien und Presseorgane. — dos behaupten wir aus langjähriger Beobachtting und eigener Erfahrung frei und osten, selbst auf die Gefahr hin. aus Nesen Kreisen die schärstten Ausdrücke sittlicher Entrüstung zu hören — sind, bis auf sehr vereinzelte Ausnahmen, nur darauf bedacht, ihre Mitgliederzahl zu vermehren, ihre Leserzahl zu erweitern, ihre Anzeigenspalten zu Wen und ihren Einfluh zu stärken. Sie sind einsettig eingestellt, wenn sie auch behaupten. nur das Wohl der Gesamtheit zu fördern, an dem gemeinsamen Ziele tatkräftig Mitarbeiten und „den Frieden" erhalten zu wollen. Neben diesen Halbheiten, welche sogenattnte neutrale oder parteilose Organisationen und ihre Presseorgane zn Wege bringen, gibt es aber noch andere schwerwiegende Bedenken. Es ist eine alte Erfahrung, die gerade gegenwärtig in den iüdischen Organisationen zur Erscheinung kommt, dah in den Mischmaschvereinigungen die rücksichtslosen. d. h. eneraischen Elemente, recht bald die Oberhand gewinnen und die schwachen, meist interesselosen Glieder vor ihren Wagen spannen. Das war und ist sa aber gerade ihre Absicht bei der Gründung der neutralen Bereinigung gewesen. Sie haben die Parteilosigkeit oder Neutralität nur als Deckmantel für ihre Sonderbestrebungen gewählt, sie kümmern sich keinen Deut um den satzungsmähig festgelegten neutralen Charakter, während die Lauen und Indifferenten sich ängstlich, mit pedantischer Treue, an die Abmachungen halten. Es kommt wohl vor. dah einmal diesen Elementen eine Ahnung davon aufgeht, wie sie von den Demagogen mihbraucht worden sind und dah sie aus diesen neutralen Bereinigungen ausscheiden. Aber in den meisten Fällen ist es dann zu spät, denn die besseren Taktiker haben inzwischen ihre Sonderabsichten erreicht und die Arglosen und Gutgläubigen müssen Zeit. Arbeit und Geld in weit gröherem Umfange opfern, um ihre zerstörten Organisationen wieder auftubauen. Ich nenne absichtlich nicht die neutralen Organisationen und die parteilosen Presseorgane, welche auf „diesem nicht g a n z u n g e w ö h n l i ch e n W e g e" zu Macht und Ansehen gelangt sind, jeder Glaubensgenosse indes, der mitten in der iüdischen Bewegung steht, und sie aufmerksam verfolgt. kennt Nese Schädlinge des Judentums nnd seiner Wiedermrfrichtung. zu der wir uns doch alle vereinigen müssen. Gerade dem liberalen Judentum gilt die Mahnung des alten Weisen: „Wenn ich nicht für mich bin. wer ist für mich? Und wenn nicht jetzt, wann denn?" Wem aber diese Mahnung aus grauer Vergangenheit fremd oder unverständlich ist. dem rufe sch wiederum ein klassisches Dichterwort entgegen: ..Der Starke ist am mächtigsten allein!" . Ich brauche wohl nicht besonders darauf hinzuweisen, dah die obigen Mahnungen und Warnungen nicht für solche Vereinigungen gelten, die lediglich wirtschaftliche oder rein wissenschaftliche Interessen verfolgen. Denn solche Interessen können und müssen nur auf möglichst breiter Grundlage gepflegt werden. In Glaubens- und Weltanschauungs- und politischen fragen gibt es aber keine Kompromisie. hier heiht es „Farbe bekennen". Und sei die Anzahl unserer Anhänger, unserer Gesinnnngsoenossen. noch so klein, im offenen Männerkampse nur wird unsere Kraft gestählt, es llt stets ehrenvoller gewesen. rm ehrlichen Kampfe sich zu messen, als den Intriguen der Dunkelmänner zu unterliegen. Ne mit Gift und mit verstecktem Dolche uns an das Leben wollen. Unsere stürmisch bewegte Gegenwart braucht Männer. Charaktere. die wie „ein Fels sind, an dem die Wogen brechen": nicht aber Selbstlinge, die nur ihre eigenen nrateriellen Interessen verfolgen. Kleber. Ne keinen anderen Ehrgeiz kennen, als denjenigen, von vielen Tausenden als sogenannte Führer bewundert zu werden, in Organisationen und Gemeindevertretungen als stumme Dekorationen zu glänzen, ohne eigene " ntiative. ohne den grohen Gedanken für die Gesamtheit des deutschen Judentums. insbesondere des liberalen Judentums. ohne das Bewnhllein. auserkoren zu sein, nur für dieses erhabene Ziel zu wirken nnd zu schasten. Darum fort mit den Kompromihlern. fort mit den I neutralen Verbänden, fort mit den parteilosen Organisationen! Das deutsche Judentum und das liberale Judentum braucht Männer, geborene Führer uw wieder aufzubauen. wenn es nicht zu einer schönen historischen Erinnerung werden soll, an welcher wohl die Gottesgelehrten nnd die Geschichtsforscher wissenschaftliches Interesse nehmen, das aber blnt- und fleischlos kein Leben entzündet und kein Leben verbürgt. So möge denn dieses offene Wort überall in Stadt und Land, bei allen unseren Glaubensgenossen, ohne Unterschied des Standes und des Alters, die mit tiefer Besorgnis an die Zukunft des Judentums denken, offene Herzen finden. auf dah sie unablässig an dem Wiederaufbau des Judentums Mitarbeiten und ein jeder sei. wie der Propbet sagt: „ein Erbauer der Ruinen, ein Begründer fester Pfade!" Goder Perez. Der Vinkel. ' Bon Dr. Sigfrid Behrens, Güttingen „Dfccit© moniti“. Der alte Kontinent Europa wird immer noch von- Krisen geschüttelt. Man erwartet von den grohen Tagungen der führenden Gellter in der Polittk die wirkliche Stunde des Friedens, die den Völkern den reinen Glockenton der Freiheit einläutct. Wenn diese noch auf sich warten läht. dann ist es nicht verwunderlich, wenn allerorten Beklenmmng die Angst beflügelt. Sorge den Pulsschlag der froh bewegten Tat lähmt. Schwerer Alpdruck liegt auf Europas Völkern, der sich in allen Regionen des menschlichen Lebens answirkt. Es will uns bedrucken. als ob diese Erscheinungen tief eingreifen in die Bezirke iüdischen Lebens. Angst und Sorge um die Gegenwart verleiben den; Augenblick freilich in einem andern Sinne als dem Goethewort Dauer. Wir sorgen uns um die unmittelbaren Aufgaben, gewih. aber wir lösen immerklich die Jaden, die uns mit der grohen Gesamtheit zu verbinden berufen sind. Wir gehorchen dem ängstlich abwägenden. furchtsam berechnenden Verstände und überhören den Pulsschlag des kräftig schlagenden Herzens. Wir lähmen den Hochflug des Geistes und ahnen garnicht — ein kleinmütiges und verdrossenes Geschlecht geworden —. dah wir das lebendige Interesse des grohen Judentums in den Winkel stellen. Das ist nach unserer Anschauung in den kritischen Stunden des gegenwärtigen Judentums die gröhte Gefahr, die es zu bannen gilt. Wir horchten auf, als uns nach langen, bangen Ber- Handlungen die Botschaft erreichte, dah die Gesamto r g a n i s r t i o n verdeutschen Juden auf dem Marsche sei. Die alten sogenannten Iudenverfastungen Preuheus. die in den alten und neuen Provinzen, mit morsch gewordenen Paragraphen belastet, mit ihrer Paragraphenhascherei jedes iüdllche Leben hätten erdrosseln können, schienen in die Rumpelkammer geworfen, in die sie gehören. Alle Parteien hatten in bemerkenswerter Zurückbalttlng in einer historisch denkwürdigen Stunde Schluh gemacht rmt dem Winkel, in den einst die Gesetzgebung das dcullche Indenttnn gestellt hatte. Jetzt wird verlautbart. dah der Legalisierung Schwierigkeiten sich' uv den Weg stellen. Warum wird die ganze Frage nicht in das Licht der Oefsentlichkeit gestellt, wancnt wird sie nicht als eine Tages frage von weittragender Bödentung behandelt? Gibt es nicht Männer tind Irauen gemtg. Ne bereft sind, mit ihrer ganzen Persönlichkell. mit ihrem ganzen Einfluh sich dafür einzusetzen, dah die Beschlüsse der freiwilligen Bindung der jiidischen Gemeinden des Reiches das Placet der gesetzgebenden Körperschaften finden. Weil ein paar veralteter Privilegien geopfert, weil etliche Paragraphen fallen werden, kann ntait nicht fordern, dah die Leben sfrage des deutschen I-rrdentums, die Entscheidung über Sein oder Richstein, in den Winkel gestellt wird. Das deutsche Judentum hat lange genug die Rolle des Aschenbrödels gespielt. Wir haben ein lebhaftes Interesse daran, dah wir eine Gesamtorganisation empfangen, die unfern Bestand als religiöse nnd humanitäre Gemeinschaft sichert und die Kleinaemeinden vor der Auflösiing ihres religiösen und geifügen Daseins verwahrt. Das ist keine Partei- Angelegenheit mehr, sondern eine Gewissensforderung an die Verantwortung aller. Alles Leben aber ist auf I ü h r u n g gestellt. Wie wir uns unsere Iührer erküren, davon hängt unser Gederheir. unsere Zukunft ab. Plastisch ausgedriickt: wir brauchen tveltlichc und geistige Iührerpersönlichkeiten. Ihre Auswahl mag nicht inuner ein beguemes Geschäft sein. An Führern kann es einer gesttig so rcgsarncn Gemeinschgst, einem an Gcnnitsticfe so reichen Kreise, wie dem deutschen Indeninm, nicht mangeln. Wir müssen uns davor hüten, unsere Austvahl der Pestönlichkeften von kleinlichen, engherzigen Gesichtspunkten abhängig zu mache«, die eines Tages ins Persönliche münden, wir müssen mit dem Worte Ernst machen: „Ire re Bahn d c m X ü chtrge n". Die Arbeit anr Iudentunr ist keine Quelle der Macht, söndern freudige Hingebung an eine grohc Idee. Sind wir nicht zu oft in-liberalen Kreisen aus dogmatischer Iukonsegueuz. aus emgobildetenl Eigen« Inaendvereins-Anzeiaen Sf* letzte

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