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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-07-14 · 28 (14.7.1922) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
28 (14.7.1922)
Date
1922-07-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Gotteadienat Breslau Alte Synaf. Neu« Syssag. Fb«tteg 14. 7. Beginn . abends 730 7.30 fWNMbd. 15.7. Beginn . . . . morg.{ 6.30 830 SM Heumondweihe , . vorm. Predigt. 9.45 Schrifierklärung. . . vorm. 10.00 An den Wodien* Sdilufi. abends 8.56 836 16.7. bis Beginn. morg. 6.30 6.45 tagen 21. 7. Beginn. abends 7.30 730 Konfirmation, Me Synagoge, 15. Juli: Siegmund Fraenkel (Vater Martin), Kaiser WilhelmstraBe 4. Konfirmationen, Neue Synagoge, 15. Juli: Hermann S#»ge r (Vater Rabbiner Dr.). Sdiweidnitzerstraße 44. — Har st Lfebrecht (Vater Fritz), HohenzollernstraBe 83« Sonntag, den 16. Ink 1922: Nachmittags - Ausflug nach Deutsch »Lisfa» Kirschberg. Treffpunkt 2U Uhr Freiburger Bahnhof, Abfahrtshalle. Sonntagsfahrrarten 4. Klasse nach Deutsch-Lissa selbst lösen. Montag, den 17. I«tt 1922 abends von 773 Uhr an Geselliges Beisammensein im Südpark» Restaurant. Die ordentlichen Mitglieder (im Alter von 16—35 Jahren) machen wir darauf aufmerksam, daß der Beitrag für das 3. Vierteljahr 1922 ab l.Juli fällig ist.' Einzahlungen auch der rückständigen Beiträge erbeten auf Postscheckkonto Breslau 17 443 Alfred Berger. Jüöisch-liberaler Jn-en-oerein zu Vreslau Büro: Höfchenstrahe 61, II. l. f ^rnbold I^osentha! % e. Breslau, Nene Schweidnitzer Straße h J W empfiehlt Uhren und Juwelen J immun....... ...—i—niiniiiiiminiimui— 5 Großes Lager “ Echfer GlashUiler CJliren j Lange Söhne, Aasmano. Z IlllIM.fllllllljilt.,.efllll!llltl,lllllllllt.Illllll,.llllltll,.„M,|||HIU... J Baugeschäft Prinz & Kalusche, Breslau Kaiser- Wilhelmsir. 133, Telefon Bing 4410 empfehlt sich zur Aasßhrang sämtlicher ins Fach schlagenden Arbeiten. Eine heilige Pflicht der Pietät gilt es für uns und die Gesamtjudenheit zu erfüllen. Der alte jüdische Friedhof in Köln, der Jahrhunderte lang versunken und vergessen war, ist bei Erdarbeiten der Eisenbahn vor kurzem wieder aufgedeckt worden. Seit dem frühen Mittelalter, vielleicht noch zur Römerzeit, bis zur Austreibung im 15. Jahrhundert» war er die Grabstätte der Kölner Juden. Auf ihm ruhen unsere Ahnen. Er birgt die Gebeine vieler Leuchten der Thora und Märtyrer unseres heiligen Glaubens. ES liegt uns nunmehr ob, die Ueberreste dieser Toten in würdiger Form umzubetten. Das ist nicht nur ein Gebot der Religion, sondern auch ein Erfordernis der Achtung vor unserer Geschichte und Vergangenheit. Die Verwaltungen der Kölner Synagogengemeinden haben bis jetzt alles, was in ihrer Macht steht, getan, um dieser Aufgabe gerecht zu werden. Auch ist durch das Entgegenkommen der Behörden die Möglichkeit gegeben, einen ansehnlichen Teil des ehemaligen Friedhofgeländes zu erwerben und seiner religiösen Besttmmung zu erhalten. Gewaltig aber sind die materiellen Leistungen, die nunmehr erwachsen. Die Kräfte der Kölner Iudenheit reichen nicht aus, sie zu vollbringen. Doch nicht wir allein, bas ganze Judentum des Ostens und Westens hat Anteil an diesen Toten auf uraltem Kölner Boden. Sie stehen auf und verkünden in alle Welt hinaus, in die Nähe und in die Ferne: „Gedenket unser, gedenket der alten rheinischen Heimat, aus der Iftr stammt, von der das Licht der Thora Ändrdunderte kann ausgegangen kst! Helfet, daß wir ln Tobe unsere Rüde behalten nach der Mühsal, mit der totr dereinst für unser Judentum und seine Grdaltung gewirkt und Gelitten haben und ln den Lod gegangen find." Geldspenden werden erbeten auf: Postscheckkonto 12 899 Synagogengemeinde Köln oder ) Postscheckkonto 53 390 Synagogengemeinde Adatz Jeschurun Köln I für Friedhof Bonntor Vorstand und Rabbinat Vorstand und Rabbinat der Synagogengemeinde Köln. der Synagogengemeinde Adatz Jeschurun Köln. Die Vorstände sämtlicher Männer- und Frauen-Ehewraus Kölns. Ist Bedarf an Ucht und Kraß, Dann nicht lähge nadigedääif. Ruff nur" Ring* fÖÖSi Schon die Hilfe eilf herbei Repariert wird schnell und guf Ist Eure Leitung mal kapuf. £TeJMr. JCiefktu.Xwaftcm fadem jftidhard Settert ^Uresfou, Srä6sdSiener Ar. 99 --/ Für die Bekanntgabe von Familien-Nachrichten bitten wir die W Jüdisch-liberale Zeitung -W» ständig zu benützen — Ermäßigte Anzeigenpreise Heirats-Gesuche haben bei* ^Mttzn Verbreitung TSet" „% L.Z? in den beste« jüdischen Kreisen durch eine Anzeige in diesem Blatt zufriedenstellendste Wirkung. H 0,0■ L) 0«N'0»0^MI^0»U-0»0>0»0 BuchdrucKerei und Verlags - Anstalt TH. SCHATZKY M m G. m. 1». H Breslau 3 Lieferung von Drucksachen tür Handel, Industrie u. privat Heinrich Emden & Co, Telegramm-Adr esse: Golderz Bankgeschäft Berlin W 56 ligerstraBe 40 Telefon: Amt Zentrum 9513 u. 9514 Fernanschluß: Rmt Zentrum 13653 Reichsbank-Giro-Konto Postscheck-Konto 2477 Oosfllkm aller toiMBisen Tnmsabtloiien Haus in Frankfurt a. 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