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Jüdisch-liberale Zeitung · 1922-05-05 · 18 (5.5.1922) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
2 (1922)
Issue
18 (5.5.1922)
Date
1922-05-05
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Grgan der Vereinigung für das liberale Judentum e. <33< vurch die Sel«dafr«fteNe »/«tührNch 9W. 13.— tfingefoummer. „ i.30 gOr Me SNUgNever Oer Bereinigung ist Oer Bezugspreis im oNitgNeOSbeilrage inbegriffen. Anzeigenpreis: Die 3>/, cm breite ANllimeterzeile 2Nk.i.so FamiNenanzeigen 7Ttt. t.~. Bei 2DieöerfjoIutig (ürniOgigung Die ^Jüdisch-Nberale Zeitung" erscheint jeden Freitag und mit zwei monatlichen Beilagen, der wissenschaftlichen Zeitschrift „Liberales Judentum" und den „Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine". Nr. iS ❖ 5. Mai 1922 BeOoftion: Berlin Wfl, DTtauerflr. 22 (Bereinigung für Oa« noerafe Judentum e. D.) Serums: Amt Benimm iS» MeschOftestelle u. Anzeigenunnahme: Breslaus» Neue Mraupenstr. 7, Buchbructerei LH. Schatzkg SnubUP.» Semmf: Amt Ring 4SI unb »üva. sämtliche Zahlungen, paf»fche«Nonto Breslau »7 Oer gfa. LH. Schasttg S.m.b.H. Peffach und Schowuoth. Von Rabbiner Dr. H. Fuchs, Chemnitz. Pessach feiert die Entstehung des Volkes, das Träger der Tora werden sollte. Von der ersten Berufung Moses an ertönt immer wieder der Gedanke, daß die Befreiung aus Aegypten nicht Selbstzweck, sondern Vorstufe sei: In der Wüste sollte das Volk seinen Gott finden; von Gosen geht der Weg an den Sinai; die Offenbarung ist der Abschluß des Auszugs. Und noch im Talmud heißt das Schowuoth-Fest: Äzercth. Schluß des Pessachfestes. Beide gehören zusammen, wie Mittel und Zweck, wie Weg und Ziel. Wir betonen meist die zweite Hälfte dieses Gedankens und sagen: Die Offenbarung ist die Hauptsache, die Volkwerdung bloß Vorbereitung. Und darin liegt auch viel Richtiges. Vor allem dies, daß das Volkstum Israels von der Bibel offensichtlich nicht als Selbstzweck angesehen wird, sondern eben bloß als Vorbedingung, als Mittel für die Sinai-Religion. Wer aber deshalb nun das Pessachfest gering schätzen wollte, würde sich in Gegensatz zur religiösen Praxis setzen: Peffach dauert länger als Schowuoth, und sein Chomez- Verbot und Mazzoh-Gebot gestaltet das ganze häusliche Leben um. während Schowuoth fast unbeachtet vorübergeht! Daraus ergibt sich eine merkwürdige, aber in unfern Tagen höchst wichtige Folgerung: Das Fest der Vorbereitung fordert mehr als das des Zwecks: d e r W e g fordert mehr als das Ziel! Das theoretisch Wichtigste kommt in der Praxis fast von selbst, wenn es gehörig vorbereitet ist. Was im System sekundär, wird bei der Ausführung die Hauptsache, die am meisten Kraft und Zeit in Anspruch nimmt. Sechs Tage Arbeit bereiten den einen Sabbatt-ag vor; zehn Bußtage und der ganze Monat Elul genügen kaum, um die innere Umwandlung zu erjvirttn. welche der Schluß des Versähmmgstages dann wunderbar schafft; die Erweckung der Andacht, die Hachonoh, dauert bei dem Ehassidim länger als das Gebet selbst: und das ganze Leben ist Mühe und Sorge um ach wie seltene Stunden des Glücks! Die Anlveudung, die wir davon für die jüdischen Angelegenheiten von heute zu machen haben, ist eine doppelte. Zunächst wird auch im jüdischen Religionssystem von jeher zwischen Kern und Schale. Zweck und Mittel unterschieden: Glaubenslehre. Ethik und Herzenssrömmigkeit gelten als der Kern, der Kultus als die Schale: „Die Lehre ist ein Licht und das Gebot sein Leuchter", und „die Kultusgebote sind das Mittel, den Menschen zu läutern", diese Melodie zieht sich von Bibel und Talmud an durch Religionsphilosophie und Rabbinismus bis zu Mendelssohn, Geiger. Lazarus und den „Richtlinien". Diese wissenschaftlich entschieden richtige Wahrheit hat nun aber in der Praxis der liberalen Laienwelt während des ganzen vorigen Jahrhunderts eine falsche Anwendung gefunden. Man diskreditierte das Gegenteil von: „Wesen" als „unwesentlich" und sah den Kultus als gleichgültig, nebensächlich, vernachlässigungs- oder gar abschaffungswürdig an. Man ncmnnte das Wesen das Ewige und den Kultus das Veränderliche, und „jeder machte sich dann seinen eigenen Schulchan-Aruch", das heißt er strich ihn mehr oder tveniger ganz aus dem Leben. — Es ist Zeit, daß dieser Irrtum mit seinem konstruierten Wortschematismus wieder verschwindet; er hat wahrhaftig Schaden genug gestiftet! Schon das ist falsch, daß das Wesen ewig unveränderllch ist: Der Liberalismus hat tatsächlich auch in der Glaubenslehre starke Aenderungen vorgenommen: die Lehre von der körperlichen Auferstehung, von der Unveränderlrchkert der gesamten Tora, von ihrer Herkunft von Mose, und alles, was mit dem Wort „übernatürlich" zusammenhängt (Wunder, Wortiuspiration nfto.), ist unserem Bewußtsein entschwunden. Und sogar in seinen Sittengeboten hat sich das Judentum, wenn auch wenig, verändert und hat z. B. das Verbot der Vielweiberei angenommen, das doch Bibel und Talmud noch nicht kennen! — So darf auch umgekehrt der Kultus nicht schlechthin das Veränderliche und Gleichgültige genannt werden: tatsächlich ist er in vielen Punkten unverändert geblieben, und lvird von vielen (z. B. auch von Mendelssohn) als das eigentlich Charakteristische des Judentums angesehen, gegenüber dem obengenannten Kern der jüdischen Religion, der für die ganze Menschheit berechnet ist! — Kern und Schale sind eben bloß in der Abstraktion zu scheiden und nur in ihrem inneren Wert verschieden. InderPraxis kann die Frucht nicht reifen und verdirbt, wenn die Schale entfernt wird: Religion kannohneKultusnichtgedeihen! Erst wenn oer Kern reif ist, fällt die Schale ab: „In der Messiaszoit , hört der Kultus größtenteils auf". Aber iver wagt zu I saaen. diese Zeit sei schon gekommen! Und'tver darf von I sich sagen, seine Frömmigkeit sei reif, er habe das Ideal erreicht und bedürfe des Kultus nicht mehr! „Vertraue dir nicht bis zum Tage deines Todes!" so saat ein alter Weiser: Seine Weisheit gilt für uns vielleicht mehr als sür die Alten, die wir im täglichen Weltleben viel mehr Versuchungen ausgeseht sind als unsere Väter in den einfacheren und gesellschaftlich besser kontrollierten Verhältnissen des Gheto! Tatsächlich ist Sittlichkeit und Herzensfrömmigkeit in den liberalen Kreisen nicht größer, sondern eher geringer geworden im Laufe des letzten Jahrhunderts. Man darf sich durch die vielgeschäftige Wohltätigkeit unserer Vereine usw. nicht blenden lasten. Ehrfurcht und Gottergebenheit, die Auffassung des Gesamtlebens als Dienst Gottes, urw Selbstzucht und Schamhaftigkeit. Bescheidenheit. Kindergehorsam und Geschwisterliebe. .Hingabe an Ideale und Opferfähigkeit und vor allem die Treue zum Väterglauben sind in Wirklichkeit nicht mehr so selbstverständlich wie einst! Mögen äußere Momente, wie Wirtschaftsleben und materialistische Philosophie und Genußmöglichkeit und -Notwendigkeit dazu viel beitragen, — eine große Mitschuld daran trägt meiner Meinung nach doch auch die Verminderung des Zeremoniells! Jede M'susoh urck jedes Arbakanfoth, jede Befolgung eines Sabbat- oder Speisegebotes, am Alltag oder Pessachfest, jedes Gebet und jeder Kindersegen läßt sicherlich mittelbar auch den Kern der Religiosität in den Seelen erstarken: „Eine Migwoh zieht die andere nach sich!" — Wer es demnach ernst mit seiner eigenen und seiner Kinder Herzens- und Tat-Frömmigkeit meint, wird die religiösen Mahner und ^elfer vermehren, statt sie zu vermindern! Die Kultusbasis der Religion muß gestärkt werden. Die Grundmauer des Hauses ist vielleicht äschetisch nebensächlich; aber wo sie zu schrvach ist, stürzt das Haus ein: das ist es. was wir erlebt haben! Demgegenüber muß der Liberalismus endlich einmal wieder in sich gehen und daran denken: je höher der Gral in den Himmel ragen soll, desto breiter muß das Massiv des Werges ssm; der Vorhof des Tempels mttß hundertmal größer sein als das Allerheil«ckte. Wir dürfen uns nicht nach dem Protestantismus richten, der den Kultus auf ein Minimum zusammenaestrichen hat; ihm schadet cs wenia. wenn er seine Gläubiger verliert! Uns fehlt jede Person und schadet jede unfromme Tat! Das sind die Gründe, warum ich die Lehre des Pestachfesses für entscheidend in dem Judentum unserer Tage halte: Die Vorbereitung verlangt mehr Arbeit als der eigentliche Zweck: Die Kultusstürmerei muß endlich einmal wieder in unserer Mitte auf hören! Wir dürfen nicht immer bloß auf das Wefen des I u d e n t u m s st a r r e n, als käme von dort alles Heil. Umgekehrt: Es kommt von selbst, — wie der Kern reist, wenn die Schale intakt bleibt. Jedoch gründlicher Vorbereitung durch Kultusbedarfes! Ist die Wurzel breit und stark genug, so treibt sie von selbst den Blütenstengel hervor, wie nach dem lanaen Pestach das wichtigere aber kürzere Offenbarungsfest kommt. Die starke re Pf lege des spezifisch Jüdisch e n , die damit gefordert wird, muß aber noch nach einer andern Richtung erfolgen! Was mit dem Auszug aus Aegypten geschaffen wurde, war ja nicht der Kultus, sondern das Volk Israel (das durch sein Gemeinschaftsleben dann allerdings den größten Teil des Kultus erzeugt hat). Damit aber ist gesagt, daß die Menschengemeinschaft die notwendige Vorbedingung her religiösen Gedankenwelt war und ist. — wenigstens nach der Anschauung der Bibel. die jedoch in diesem Falle mit der geschichtlichen Logik und den Tatsachen übereinstimmt. Es fft zwar geistvoll, zu sagen, daß sich der Geist den Körper baut, oder daß Geist und Körper sich gegenseitig beeinflussend wachsen und abnehmen. Bei der Entstehung Israels scheint 08 jedenfalls anders zugegangen m sein: Als Mose mit seinen neuen religiösen Ideen (dem neuen Gottesnamen!) zu den Israeliten kam, da hörten sie ihn schweigend an und — verbeugten sich und gingen davon; erst am Schilftneer, als sie befreit waren und sich als Volk fühlten, glaubten sie auch an Mofes Gott! Und erst am Sinai konnte dieser sich ihnen deutlicher offenbaren! So sagt die Bibel. Doch wie dom auch gewesen sei. das Naturgemäße ist jedenfalls: Erst das Volk, dann seine Religion! Selbst das Genie betrachten wir ia als Inkarnation der Kultur — oder Volksgemeinschaft, so viel es sich auch über diese erhebt: um wievielmehr hängt bei uns Alltagsmenschen Seelenleben und Religion von der Gemeinschaft ab! — Biele wollen das nicht wahchäben, besorwers unter den Liberaldenkenden; sie behaupten, das Verhältnis zu Gott sei eine Sache des Einzelnen. Und daran fft natürlich etwas Richttges. Die Religion, die zuerst das Wort hat sprechen lernen:..mein Gott", weiß das bester als irgend eine andere; Hosea. Ieremia. Ezechiel und Psalmisten und Talmudfften wissen es mindestens ebenso gut wie Jesus und Luther, „daß festlicher das Beste, was er kennt, er Gott, ja seinen Gott benennt". Aber: „Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten!" Die Blüte mag noch so lustig im Winde schaukeln, — ohne die Wurzel tief unten verdorrt sie; von ihr erhält sie ihren Charakter, ihre Staubgefäße und Blättchen zugezählt, und die individuelle Nuance bezieht sich nur auf Lappalien. Nur ganz alte Genies wachsen einmal über ihre Zeit hinaus und führen ihre Gattung in eine neue Epoche. Mr gewöhnlichen Menschen hängen in allen großen Zügen unseres Seelenlebens von unserer Gemeinschaft ab. trotz; aller Uebermalung durch Zufälle des Schicksals und selbstgewollter Studien. So frei ist kein Wille, daß er sich von Stamm und Gemeinschaft emanzipieren könnte! Wer es doch ivagt, dessen Seele dorrt in Skeptizismus oder oberflächlichem Nützlichkeitsstreben, er wird „ein Narr aus eigene Faust!" Der Verstand schafft Wissen, aber nicht Weltanschauung, und noch viel weniger Lebensansch«mng und Ethik, und darum auch ikine Frömmigkeit. Dazu i# ein Uebervernünftiges nötig, ein Irrationales, wie man heute sagt, ein Konsfftenzmittel. an dem der Hauch der Vernunft sich Niederschlagen und konkretisieren kann. Das D für alle Religionen die Religionsgemeimfchast! Selbst das Christentum kann die Kirche nicht entbehren, auch nicht der Protestantismus, der am meisten die Persönlichkeitsreligion pflegen will. Um wievielmehr wurzelt der Jude in seiner Gemeinschaft und muß das Judentum sich an die Iudenhert anlehnen, da jüdische Frömmigkeit soviel mehr auf den Mitmenschen geht! Daher sind Familie, Verein, Gemeinde und Gemeinschaft nicht bloß Institu-tionen, die durch dke jüdische Religion ihre Weihe empfangen sollen, sondern mehr noch Institutionen, welche das Iudenttim schützen» erhalten und lebendiger, intensiver, mannigfaltiger machen, ja immer wieder umschaffen. Das ist die zweite Lehre aus dem Verhältnis von Peffach und Schowuoth: Judentum ist eine Masse nreligion, darum kann es die Masten nicht entbehren! Erst muß das Gemeinschaftsgefühl erstarken, — eher können wir nicht wieder lebendigeres Judentum erwarten! Abraham und Mose konnten Gottesoffenbarungen empfangen: sie waren Genres! Aber ein Volk steht nicht eher am Sinai, ehe es eben ein Volk geworden! Wir wundern uns oft über den mangelnden jüdisch-religiösen Sinn, besonders in liberalen Kreffen. Aber Liberalismus hat von jeher bedeutet: Freie Bahn dem Persönlichen! Woher soll da Judentum kommen? Die Persönlichkeit sucht vielleicht bei manchen Auserwählten, einen Allerwelts-Deisnms zu erhalte^ notabene wenn er in der Familie oder durch ehrfurchterweckende Beispiele vorgelebt und vorbereitet ist. Abetz Judentum? Das entsteht nur da, wo man in einer Gemeinschaft lebt und webt! Wer sich innerlich verbunden fühlt mit unseren Millionen Märtyrern der Vergangenheit und Gegentvart und mit den Tausenden jüdischer Kulturpionieve, der Unsumme von Gelehrten und Künstlern-" Schriftstellern. Erfindern, Politikern und sonstigen hervor^ ragenden Männern und Frauen, di« aus unserer Mitte! hervorgegangen sind und die unsere Gemeinschaft zu eiüev Elite der Menschheit stempeln (— ein kleines Bild davon gibt setzt wieder mein „Lehrbuch der jüdffchenGeschichte"—),' wem dies alles nicht bloß Wort und Wissen fft. sondern wer lebendig in sich den Stolz fühlt, dieser Gdelgemsmschaft anzugehören, der wird auch den Antrieb in sich spüren, dieser adligen Geburt würdig zu leben und ihre Traditionen zu erhalten! Das aber ist selbst schon Religion und Judentum! „Was fft heilig? Das istts. was viele Seelen zusammen Bindet, — bänd' es auch nur leicht, wie die Binse den Kranz!" Aber wie wenige unter uns ernpsirwen so! Wie viele noch sind nur dem Namen noch Juden, aus Trotz gegen den Vernichtungswillen unserer Feinde, aus träger Pietät oder aus Furcht, ihrer Freunde Achtung zu verlieren, wenn sie austräten! Da ist es kein Wunder, daß das Judentum unter den Liberalen sich immer mehr verflüchtigt, daß' unsere Synagogen leer stehen und Beremsvorträge kerne Hörer haben, daß Taufe und Mischehe grassieren und ein atheistffcher Nationalismus unsere Intelligenz magnetisch an sich zieht! Darum meine ich. hat der Liberalismus alle Ursache, auf diese Predigt sehr sorgfältig zu hören: Pflegt jüdisches Gemeinschaftsbewußtsein! Wir sollten endlich einmal aufhören, jüdisches Bewußtsein immer nur durch jüdffche Witze zu pflegen, sondern es djmt lernen als ein Heiliges, und zwar nicht bloß in der Synagoge. sondern auch am Alltag und im Leben! Dazu ist es nötig, daß wir uns mit dem Wissen von allem Großen in Israel erfüllen! Denn nur so wird aus dem phrasenhaft angelernten Iudettstolz ein innerlich empfundener! Dafüic aber muß man auch Opfer an Geld, Zeit und Arbeit bringen: „Die Tora wird einem nicht vererbt c^er an-l geboren": man muß sich jüdisches Gefühl erarbeiten! Aber ivahrhaftig, es lohnt auch, — durch Erwerbung eines Fugendvereins-Anzeigen W* letzte Sette.

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