Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 1 (1920-1921)
- Issue
- 46 (4.11.1921)
- Date
- 1921-11-04
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Professor v. Frehtagh-Loringhovett SerurteM! Professor v. Freytagh-Loringhoven, der deutschvölkische Führer, hatte Men den Lehrer und demokratischen KreiStagSabgeovdneten Elr Lindhoimor in Guhrau im Anschluß an den Wahlkampf einen Artikel in der „Schlesischen Tagespost" veröffentlicht, in dem er ihn wiederholt mit dem Namen „Eli Kanalgeruch" titulierte und ihn in widerlicher Weise, zum Teil sogar im Jargon, herabfetzte. Wegen dieses Artikels strengte Herr Lindheimer die Beleidigungsklage gegen Professor v. Freytagh-Loringhoven an. Am 14. d. Mts. fand vor dem Schöffengericht in Breslau' die Hauptvechandlung statt. Eine große Anzahl von Zeugen waren auf Antrag des Angeklagten vernommen worden. Sie sollten bekunden, daß er zu dem beleidigenden Auffatze dadurch gereizt worden sei, daß Herr Lindheimer in einer deutschnationalen Versammlung in Guhrau, in der v. Frehtagh-Loringhoven als Redner aufirat. diesen seinerseits beleidigt hätte, und zwar durch die Bemerkung, Friedrich Wilhelm I. habe seinen Hofnarren zum Universitätsproseffor ernannt. Der Angeklagte glaubte diese Bemerkung auf sich beziehen zu müffen. Die Beweisaufnahme ergab indes, daß Herr Lindheimer damit nur eine historische Feststellung hatte treffen wollen, ohne die Absicht einer Beleidigung des Herrn v. Fveytagh- Loringhoven zu haben. Der Vertreter des PrivatklKgers, Rechtsanwalt Foerder, wies auf die Niedrigkeit und Gehässigkeit des gegen den Privatkläger geführten Angriffs hin und betonte besonders, wie schmählich ein solches Verhalten bei einem Professor und Lehrer der Jugend sei. Ein solcher Mann dürft sich in unserer so bitter ernsten Zeit, wenn er seinen Beruf ideal auffasse, unter keinen Umständen zur Volksderchetzung hergeben. Dies aber habe der Angeklagte, wie \l öfters, so auch hier getan.;; Der Vertreter des Angeklagten, Rechtsanwalt Fritsch, . suchte seinen Klienten damit zu entschuldigen, daß er nur | eine politische Satire habe schreiben wollen. Ferner I meinte er, der Name „Kanalgeruch" sei ein typisch jüdischer Name. Zum Beweise legte er sogar ein wissenschaftliches Werk aus der Sammlung Göschen vor, in welcher tatsächlich der Name „Kanalgeruch" als ein zur Zeit der 8 Emanzipation, also vor mehr als 100 Jahren, in Galizien $ von antisemitischen Narnenskommissionen den Juden auf- § oktroyierter Name genannt wurde. Als jedoch der Vorß sitzende den betreffenden Abschnitt verlas, stellte sich her- * ' aus, daß der Verfaffer des Werkes diese Kommissionen als t zu ihrem Amte so tauglich bezeichnete, wie „die Esel zum £' Lautenschlagen". h Das Gericht erkannte nach längerer Beratung auf * eine Geldstrafe von 600 Mark und sprach dem Privatkläger D die Befugnis zu, das Urteil auf Kosten des Angeklagten Sj in der „Schlesischen Tagespost" und dem „Guhrauer Anf zeiger" zu veröffentlichen. Z 25 iährigeS GeschaftSjubttaum. Das 26 jährige Bestehen <1, ihres Geschäftes, das sie aus kleinen Anfängen zu der jetzigen 4 Größe emporgebrachi haben, feiern Herr und Frau Kott $'■ in Firma Hulda Siedner, Putzgeschäft, Breslau, Schmiedebrücke 16, am 7. November 1921. | Vereine und Versammlungen. Eröffnung des neuen Semesters der jüdische« Volkshochschule. * Zur Medereröffnung der jüdischen Volkshochschule hielt fj Herr Gemeinderabbiner Dr. M. Hoffmann am letzten Sonntag 3$ Vormittag in der Lefsingloge einen hochinteressanten Bortrag j über die „Soziale Fürsorge in der israelitisch-talmudischen y, Gesetzgebung". Die Bemühungen, die Kluft zwischen Arm Ü > und Reich zu überbrücken — so führte der Gelehrte aus — S* seien uralt, und die Sorge für die wirtschaftlich Schwächeren Q fand schon im alten Testament und in der talmudischen Gesetz- H gebung einen klassischen Ausdruck und Formen, von denen die heutige Zeit noch viel lernen kann. Die große« israelitischen Gelehrten wie Hillel, Jochanan usw. waren Handwerker: Die Wertschätzung der Arven war im alten Israel immer sehr hoch; der Beruflose durste vor Gericht nicht als Zeugeauftreten. Drei Klassen von Arbeitern kenne die iSraelitisck-talmudische Gesetzgebung 1. die Sklaven, 2. die Knechte, 3. die Freiarbeiter. Der Sklave war in vielfältiger Weise vor Willkür und Mißhandlung geschützt. Sein Leben, seine Gesundhett waren unantastbar; der flüchtige Sklave durfte seinem Herrn nicht zurückgegeben, seine testamentarische Freilassung nicht widerrufen werden. Abrahams Sklaven waren sogar dessen präsumptive Erben! — Knechte, nur Israeliten, waren Individuen, die wegen Diebstahls verkauft wurden oder freiwillig Knechte geworden waren; nicht- Entehrendes durfte von ihnen verlangt, alle Iobeljahre mußten sie freigelassen werden. Die kühnsten Forderungen heutiger Drenstbotenfürsorge waren im alten Israel verwirklicht, sodaß ein altisraelitisches Sprichwort halbscherzend sagte: „Wer sich einen Knecht anschaftt, schafft sich einen Herrn an!" Die Magd mußte Aussteuer erhalten. Den Freiarbeitern war bereitda- Streikrecht eingeräumt und eine überaus große Anzahl von Bestimmungen sorgten dafür, daß es ihnen an nichts mangelte. Auden Ausführungen des Redners ging zur Evidenz wieder jene alte Wahrheit hervor, daß echtes und wahres Judentum gleichzeitig echte und höchste Sittlichkeit ist. Der Redner schloß mit der Betrachtung, daß wenn einmal in Palästina größere jüdische Kolonien entständen, diese mit Bezug auf soziale Gesetzgebung sich kein modernes Gesetz znm Vorbild zu nehmen, sondern bloß an das Alte anzuknüpfen brauchten. Der Zionismus «ach dem 12. Kongreß. Bor einer zahlreichen Zuhörerschaft sprach am Mittwoch, den 26. Oktober, in der hiesigen Zionistischen Bereinigung Herr Dr. Schmarja Lewin, über dar Thema: „Der Zionismus nach dem XII. Kongreß". Einleitend legte er die Aufgabe dar, die nach seiner Meinung die Geschichte dem jüdischen Volke zugeieilt habe. Sie könne nur in Verbindung mit der Gesamtgeschichte verstanden werden. Er sprach von den beiden Strömungen in der Geschichte (Westen—Osten) und betonte, daß etwas im Orient sei, was dem Vesten nicht eigen sei. Man suchte etwas Neues, daS aus dem Osten kommen mußte. Der Drang nach dem Orient, die Juden nach dem Orient zurückzuführen, wären schon früher vorhanden gewesen. Nun habe England den Orient erobert und die Juden eingeladen, das Tor deS Orients zu öffnen. Die Juden seien daS einzige Volk, das sein« Existenz dem Orient zu verdanken habe. Die innere Existenzberechtigung der Juden erhielte sie. Palästina aufzu« bauen, wäre nun die Aufgabe der Juden. Die Deklaration BalfourS erkenne die Juden als Mitglied der Nationen der Welt an. Die Engländer hätten versprochen, beim Aufbau Palästinas zu helfen. Der Vortragende berichtete dann, was er bei seiner Anwesenheit im heiligen Lande dort gesehen habe. Man brauchte nicht zu verzweifeln, junge Kräfte seien am Werke. Die Juden müßten sich nun^gus freiem Willen zu diesem Zwecke besteuern. Wie sollte die Geschichte einst urteilen, daß die Juden kein Geld dazu hergegeben hatten. Jetzt wäre die Gelegenheit, die Zukunft deS jüdischen Volkes zu bauen. Für absehbare Zeit wäre es allerdings unmöglich, alle Juden dort anzusiedeln. Der Redner besprach dann, wie der Aufbau Palästinas geschehen solle. Die Juden wären ein altes Volk mit alter Kultur. Die Araber werden gezwungen fein, ibnen zu helfen. Wissenschaft und Technik würden nach Palästina verpflanzt werden. Es würde etwawunderbar Schönes und Neues dort entstehen. Zum Schlüsse seines Vortrages sprach Dr. Lewin von der Heiligkeit der Arbeit. Durch sie solle der Abgrund zwischen den Menschen überbrückt werden. Der Antisemitismus könne nur durch einen starken Semitismus bekämpft werden. Die Stellung der Juden würde eine natürliche werden, und nicht nur bas jüdische Volk würde dafür dankbar sein, sondern die ganze Menschheit. Die geistvollen Ausführungen des Redners, denen starker Beifall gezollt wurde, waren von hohem Idealismus getragen, jedoch wohl kaum geeignet, Andersdenkende zu seinem Standpunkte zu bekehren. Bund jüdischer Frontsoldaten Ortsgruppe Breslau. Am Dienstag, den 1. November, hielt der Breslauer Bund jüdischer Frontsoldaten seine diesjährige, zahlreich besuchte Hauptversammlung im Lessingsaal ab. Der Vorsitzende, Kamerad Dr. Fränkel, erstattete den Geschäftsbericht und berührte dabei insbesondere die Tätigkeit der Bundesleitung in der Frage deS oberschlesischen Selbstschutzes. Den Kassenbericht gab Kamerad Jacobowitz. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Kamerad Dr. Fränkel zum ersten, Kamerad Fischer -um zweiten Vorsitzenden gewählt. In der Diskussion wurde seitende- Kameraden Recht-anwalt Foerder angeregt, in Verbindung mit der Synagogengemeinde ein KriegSgedenkbuch für Breslauer Kriegsteilnehmer, ähnlich „ wie eS in anderen Städten, so z. B. in Nürnberg, geschehen ist, herauszugeben. An den geschäftlichen Teil schloß sich ein Bortrag des Kameraden Rabbiner Dr. S a e n. g e r, der in ungemein fesselnder Weise aus seinen Erlebnissen als Feldrabbiner auf dem östlichen Kriegsschauplatz und auf dem Balkan berichtete, wobei die Schilderung der Verhältnisse der spaniolischen Juden des Balkans besonderes Interesse fand. Den Redner belohnte lebhaftester Beifall. ^lheater-klachrkchten. Sobetheater. „Lilionr". Der Budapester Schrift, steller Franz Molnar ist mehr Bühnentechniker und witziger Plauderer, denn Poet; in. diesem Stück ist er allerdings auch zum guten Teil wirklicher Dichter. Die Gestalt der armen Dienstmagd, die den rauhbeinigen arbeitsscheuen Burschen bis über das Grab hinaus liebt, die kindliche Baterfreude in diesem ungeberdigen Gesellen, die Szene im Himmel und die Rückkehr de- „Helden" nach sechzehn Jahren auf die Erde, sowie das Wiedersehen dort, — alles das sind Menschen und Begebenheiten, die von einem goldenen Strahl poetischer Schönheit verklärt. sind. DaS Niveau der Aufführung stand auf einer beachtenswerten Höhe. DaS Spiel war so gut, daß daS Kritifieren diesmal eine undankbare, ja fast unmögliche Aufgabe ist. Denn man kann nur loben: Paul Barnay, der Direktor, war in der Titelrolle ausgezeichnet, Gerda Mella fand als Julie rührende und zu Herzen gehende Töne; Grete Kaiser als Marie war von überzeugender Echtheit. Verblüffend lebenswahr in Spiel und Maske wirkte Wilhelm Lichtenberg als Strolch. Auch die übrigen Künstler, G. Meinecke als Himmelskonzipist, I. Halpern als jüdischer Arzt, Gisela Wurm als Karusselbesitzerin, Gabriele Moest als Lilioms Tochter, und manche andern hatten an dem großen Erfolge des Abends ihren tüchtigen Anteil. Der Beifall war mit Recht sehr stark. Etwas getadelt muh — das Publikum werden; es war oft so unruhig, daß man die Worte von der Bühne herab schlecht verstehen konnte; mit einem bischen guten Willen läßt sich das fortwährende Husten, Knittern mit dem Programm und und Knarren mit den Stühlen vermeiden, Dr. L. D. Jüdischer Liederabend — Gollani«. KorizertdircktioN Hainauer. Trotz der stimmlichen Beeinträchtigung bot Gol« lanin das Beste. Die Wiedergabe der auf dem Programm sehr praktisch textlich verzeichneten Lieder stand durchweg auf der bestens bekannten künstlerischen Höhe und vermittelte einen tiefen Eindruck von dem Erleben der ostjüdischen Seele. Das Publikum spendete den wohlverdienten lebhaften Beifall und ließ sich verstandlicherweise auch nicht durch Rücksicht auf den Gesundheitszustand des Künstlers davon abhalten. Wiederholungen zu verlangen. x. Zirkus Busch. Dre flott gespielte deutsch-amerikanische Manege-Schau „Ueber'n großen Teich", deren Aufführung allabendlich das Entzücken Tausender hervorcuft, ist nur noch kurze Zeit auf dem Spielplan, mit deflen Schluffe auch die diesjährige Herbstspielzeit des Zirkus Busch beendet wer« dm wird. Der Artikel „Der Aberglaube im Juden, t u rr" ist mit fteundlicher Erlaubnis der Redaktion dem Israel. Wochenblatt für die Schweiz" «nt. nommen. Die Red. Ausstellung. Im Kunstgewerbehaus „Heimatkunst", Breslau, Tauentzienstraße 2, zeigt die Werkstatt L u c i e Gottfchalk in einer Sonder-Ausstellung vom 30. 10 bis 12. 11. Mode- und Bühnenkleider und für die Stadttbeater Gleiwitz und Beuchen ausgeführte dekorative Malereien, deren gute szenische Wirkung die gesamte oberschlesifche Presse anerkennt. Hebräische Sprachschule. Das Wintersemester beginnt am 9. November. Wir verweisen auf das Inserat in der heutigen Nummer. kepsrsturen sofort. Optiker Garai, AibrecHtstraße 4« Gottesdienst ln den Gemeinde - Synogogen zn Breslnn: ittisjMg. neuest. ''r Dreitag 4./11. Legion abends 4.80 U. 4.80 U. SM. 6./11. Frthgottßdiim! mozgs. Wodmtigimagm 6.80TJ. v*r_ flptggttudlnit vorm. 8.45 ü. 9.00U. tf' 1 m Frediert — 9.45 ü. i w Joindflottnd. nachm. 8.80 U. ..4 Schluß abends 6.5 ü. 5.5 TJ. ■! An den 6./11. Beginn morgs. 6.46 D 7.15 ü. Woch.- bis /J taaren 11.,11. abends 4.80 U. 4.80 U. Konfirmationen Alte Synagoge, Sonnabend, den 5. November: Walter Schfiftan (Vater Hugo), Augustastr. 49. Konfirmationen. Neue Synagoge, Sonnabend, den 5. November: Heinz K a t z (Vater Max), Augustastr. 56. K u r t Le vl (Vater Sally), Viktoriastr. 0». Aus der vr. Michael Munk-Stiftung sollen Unterstützungen an jüdische Studierende der Medizin oder an verwitwete kinderlose jüdische Aerzte vergeben werden. Die Bewerber müssen in BreSlau, Posen oder Rawitsch geboren sein. Meldungen, und zwar von Studierenden, unter Beifügung eines Fleiß-, Sitten- und BedürftigkeitSzeugnisseS bis zum 80. November. Der Vorstand der Shnagoge«-Gemein de. Aus der Gebr. Fall und Aenfchel Golde ächmidt-Sttftung sind Unterstützungen an jüdische ilfsbedürttige Personen zu vergeben, die aus Zreslau gebürtig und über 60 Jahre alt sind. Verwandte der Stifter werden vorzugsweise berücksichtigt. Meldungen bis 20. November. Der Vorstand der Gynagogen-Vemeinde. Säe jeCeyant* ^rtfifoutdufir Herren u. Damen. Staufen. SC« and noftnStkafi Amfiofcl ffosentfial New« 5ch«*fcWreefsrr. 5 Mch'llbersler iWnSvereili zu Berlin. Wir veranstalten in der nächsten Zeit folgende Vorträge: Donnerstag» den 17. November: Herr Rabbiner vr. Cob lenz: „Das Irrationale im Judentum". Donnerstag, de« 1. und Donnerstag, den 8. Dezember: Herr Pfarrer Bleier und Herr Rabbiner vr. Baeck: „DaS Wesen deS Christentums" und „DaS Wesen deS Judentums". Außerdem findet am Freitag, den 11. Oktober, eine Freitagabendfeier unter der Leitung von Herrn Rabbiner vr. Baeck statt. Neben den 14 tägigen Vorträgen finden wir uns noch in drei Arbeitsgruppen zusammen, in denen verschiedene Themen behandelt werden. Gruppe Lehrer Robert Hirschfeldr Lektüre des BucheS „Die Lehren deS Judentums". Mittwoch, 14tägig, in seiner Wohnung, JoachimStalerstr. 14 (Beginn v. November). Gruppe Rechtsanwalt Heinrich Stern: Lektüre des Buches „DaS Judentum und seine Geschichte" von Abraham Geiger. Mittwoch, 14 tägig, in seiner Wohnung, Friedrich-Wilhelmstr. 20. Gruppe Rabbiner vr. Wehl: „Grundfragen der Religion". Mittwoch, 14tägig, in der Synagoge Rylestraße. Braucht Ihr Licht, so ruft mich! mMM Richard Geliert Eelektrisohe Liehtand Kraftanlagen Gräbscbenerstr. 39, Frelbnrgerstr. 17 Telefon Ring 7903 Circus Busch Herbst'Splelieft. Nur kurze Zelt. Tlgl. 7Sonntag auch 3Ubi 0. spielt die lustige Manege*Schau Vorverkauf: Barasch «. Ctrmskasse. Wir bitten bei Einkäufen auf die Dfldiltfi-Ilberale Zeitung Bezug zu nehmen. Für •ritklaaeig« Palfistlna- Tokayer- Hosel- Rheln- Bardeauz- SütMe Liköre zu billigen Preisen Weingroßhandlung Nlkolalstr. 7, Hof links gegenüber Blelschowsky GEGRÜNDET 1876 Fernruf Ring 4209 Kaiserkrone Kabarett und Tanzpalaet Emmo Rojctiiori und das große Programm. Täglich 4—6l/i Uhr: Tanz-Tee mit TanzvorfOhiiingan. Für die Bekanntgabe von Famlllen-Rachrlchlen bttten wir die fl** Jüdisch-liberale Zeitung ständig zu benützen — Ermäßigte Anzeigenpreise Müisch-überaler Jugen-verein. Kursus: „Die Genesis in bibelkritischer Betrachtung". Leiter: Herr Erich Bayer. a) Geschichte und Wesen der Bibelkritik. b) Biblische Berichte, ausierbiblische Quellen und Parallelen. Schöpfung. Paradies und Sündenfall, Sintflut, Abraham, Isaak, Jakob, Joseph. e) Die Besonderheiten und der bleibende Wert der biblischen Erzählungen. Beginn: Sonntag, den 13. November, vor» mittags 10 Va Ähr, Karlstr. 13, bei dem Letter. Tie Kurse finden an jedem zweiten Sonntag statt. Es sind 8—10 Zusammenkünfte vorgesehen« Die Teilnehmer werden gebeten, sich bis spätestens Mittwoch, den 9. November, bei dem Leiter schriftlich oder telephonisch zu melden. Tele: hon Ring 2702. Besondere Benachrichtigung ergeht nicht. Ein Exemplar deS ersten Buches Moses ist möglichst mitiubringen. Vltkauer §kr. 60 Voqdt mtttimmiitiiNMiiitnMtifNttfti Auwekier'Am.i.k. (Sduord Poqdk.) §cfimucfc * lifiren Srfineffofe Ausführung öfter 1Dlederfiers(ef(ung»« unddteuorBeUen Illäßige Steife ^etoiwenfiaffe Bedienung Safetgeräfe « e3Cunsfgewer6e gch empfehle «et»« erftttafstge» Equipagen z» Sochzette« ittto Veerdrguugerr« __ Bog. Petrak Hncbf. Netzt r «reSla«, gtfchergaff« 1«. — Tel. «. ie? Hebrlisehe Spraohtehal . Beginn des Wintersemesters Mittwoch, d. 9. Not. Es werden 6 Kars« für Anfinger und Portgeschiittene eingerichtet Besprechung sämtlicher Schüler zweckt Neuanmeldung und Kurseinteilung Montaw, d. 6. tf M., nachm 6 Uhr prlz. Carlstr. 15. II. Schriftliche Meldungen bis zu gleichem Zeitpunkt an Herrn Ludw. Löwenberg, Wattstr. 3 Der Vorstand. Herausgeber: Liberaler Verein der Gynagoaen-Gemetnde BreSlau. — verantwortlich für den Inhalt: Dr. Ludwig Davidsohn in BreSlau. Druck und Kommissionsverlag: Th. Schatzkv, Buchdruckerei und LerlagSanstalt. G. m. b. BreSlau XU, Neue Grauvenstraße S.